#3 Warum du Feedback immer als „Gold Nugget“ betrachten solltest.

Feedback als Gold Nugget: Warum Kritik dich stärker macht

Wie du mit Feedback richtig umgehst, es annimmst und davon wächst. Project Mindset Podcast, Folge 3.



Einleitung

Feedback annehmen fällt vielen Menschen schwer, dabei ist es einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren im Leben. In der dritten Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman darüber, warum er Feedback als „Gold Nugget“ betrachtet und warum ehrlich gemeinte Kritik die Starken stärker und die Schwachen schwächer macht. Er erklärt, wie verschiedene Typen von Menschen auf Feedback reagieren, warum die buddhistische Geschichte der zwei Pfeile beim Umgang mit Kritik hilft und weshalb Feedback vom Partner eine ganz besondere Priorität verdient. Außerdem beantwortet er zwei Zuhörerfragen zum Umgang mit negativen Menschen und negativem Denken nach dem Scheitern. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Feedback nicht nur erträgt, sondern aktiv als Werkzeug für persönliches Wachstum nutzt.


Zusammenfassung

In einem Satz: Feedback ist wie ein Gold Nugget: Wer es aufhebt und darüber nachdenkt statt es wegzuwerfen, wird im Leben stets wachsen.

In drei Sätzen: Reza Mehman erklärt, warum ehrlich gemeintes Feedback die Starken stärker und die Schwachen schwächer macht. Er zeigt anhand der buddhistischen Geschichte der zwei Pfeile, dass wir zwar keinen Einfluss auf das Feedback selbst haben, aber sehr wohl auf unsere Reaktion darauf. Besonders Feedback vom Partner sollte man priorisieren, da es oft in der Ich-Form verpackte Warnschüsse enthält, die man ernst nehmen sollte.

In fünf Sätzen: In dieser Folge von Project Mindset widmet sich Reza Mehman dem Thema Feedback und warum man es immer als wertvolles Gold Nugget betrachten sollte. Er beschreibt verschiedene Typen von Feedback-Empfängern und erklärt, warum manche Menschen auf Kritik defensiv reagieren, besonders in Bereichen, in denen sie sich als Experten fühlen. Mit der buddhistischen Geschichte der zwei Pfeile verdeutlicht er, dass wir unsere Reaktion auf Feedback selbst in der Hand haben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Feedback vom Partner, das oft in der Ich-Form verpackt wird und als Warnschuss verstanden werden sollte. Zudem warnt er vor „unechten Gold Nuggets“, also ausschließlich positivem Feedback, das blind machen kann für notwendige Verbesserungen.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, teilt persönliche Erfahrungen aus seiner Partnerschaft, seinem gescheiterten Startup und seinem Berufsleben.

Worum geht es: Um den richtigen Umgang mit Feedback und Kritik, sowohl als Empfänger als auch als Geber. Zusätzlich werden zwei Zuhörerfragen zu negativen Menschen im Umfeld und negativem Denken nach dem Scheitern beantwortet.

Warum ist das relevant: Feedback ist ein zentraler Baustein für persönliches und berufliches Wachstum. Viele Menschen reagieren jedoch defensiv auf Kritik und verpassen dadurch wertvolle Chancen zur Weiterentwicklung.

Drei Kernfragen, die beantwortet werden:

  • Wie kann ich Feedback annehmen, ohne sofort in eine Abwehrhaltung zu gehen?
  • Warum ist Feedback vom Partner besonders wichtig und wie erkenne ich darin Warnschüsse?
  • Wie gehe ich mit negativen Menschen um, die ich nicht aus meinem Leben entfernen kann?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Überblick über das Gespräch und die zentralen Themen
  2. Zusammenfassung – Die Kernbotschaft in drei Versionen
  3. Kontext: Wer, Was, Warum – Hintergrund und Relevanz der Folge
  4. Themen und Einordnung – Die wichtigsten Themenbereiche im Überblick
  5. Kern-Aussagen – Die zentralen Botschaften der Episode
  6. Häufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema
  7. Highlight-Zitate – Die stärksten Aussagen aus dem Gespräch
  8. Das vollständige Gespräch – Die gesamte Folge zum Nachlesen
  9. Keywords – Relevante Schlagwörter zur Episode
  10. Namen und Begriffe – Verzeichnis wichtiger Erwähnungen
  11. Zitierfähige Passage – Direkt verwendbare Zitate

Themen und Einordnung

1. Feedback und Kritikfähigkeit: Wie verschiedene Menschen auf Feedback reagieren und warum offene Annahme von Kritik ein Zeichen von Stärke ist. Keywords: Feedback annehmen, Kritikfähigkeit, persönliches Wachstum

2. Umgang mit negativen Menschen: Strategien für den Umgang mit negativen Personen im Umfeld, die man nicht meiden kann, durch Perspektivwechsel. Keywords: negative Menschen, Perspektivwechsel, soziales Umfeld

3. Buddhistische Weisheit und Reaktionskontrolle: Die Geschichte der zwei Pfeile als Metapher dafür, dass wir unsere Reaktion auf Feedback selbst steuern können. Keywords: zwei Pfeile Buddha, Reaktion kontrollieren, Achtsamkeit

4. Feedback in der Partnerschaft: Warum Feedback vom Partner besonders priorisiert werden sollte und wie man verpackte Warnschüsse erkennt. Keywords: Partnerschaft Kommunikation, Feedback Partner, Warnschüsse Beziehung

5. Unechte Gold Nuggets: Die Gefahr von ausschließlich positivem Feedback, das blind macht für Verbesserungspotenziale. Keywords: positives Feedback Gefahr, Verbesserungspotenzial, ehrliches Feedback


Kern-Aussagen

  • Ehrlich gemeintes Feedback macht die Starken stärker und die Schwachen schwächer.
  • Feedback ist wie ein Gold Nugget: Es wäre dumm, es einfach wegzuwerfen, statt es einzustecken und darüber nachzudenken.
  • Der erste Pfeil (das Feedback) trifft dich ohne dein Zutun, aber deine Reaktion (der zweite Pfeil) liegt vollständig in deiner Hand.
  • Besonders in Bereichen, in denen man sich als Experte fühlt, fällt es schwer, Feedback anzunehmen.
  • Feedback vom Partner sollte immer höchste Priorität haben, vor allem wenn es in der Ich-Form gegeben wird.
  • Wenn der Partner wiederholt sagt „Ich brauche…“ oder „Ich kann nicht mehr…“, können das echte Warnschüsse sein.
  • Nicht jedes Gold Nugget ist echt: Ausschließlich positives Feedback kann blind machen für notwendige Verbesserungen.
  • Man muss nicht positiv denken, aber man muss aufhören, negativ zu denken.
  • Bei negativen Menschen im Umfeld hilft ein Perspektivwechsel: Verstehe, woher ihre Negativität kommt.
  • Die Sandwich-Methode (positiv, Kritik, positiv) hilft beim Feedback geben, wirkt aber nicht bei jedem.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „Gold Nuggets“ im Kontext von Feedback?

Reza Mehman vergleicht Feedback mit Gold Nuggets: So wie man ein Goldstück vom Boden aufheben und einstecken würde, sollte man auch Feedback annehmen, darüber nachdenken und es nicht einfach wegwerfen. Es ist etwas Wertvolles, das einem beim Wachstum hilft.

Was ist die Sandwich-Methode beim Feedback geben?

Die Sandwich-Methode besteht aus drei Schritten: Zuerst sagt man etwas Positives, dann verpackt man den negativen Aspekt oder das Verbesserungspotenzial in der Mitte, und zum Schluss endet man wieder mit etwas Positivem. So wird Kritik leichter annehmbar verpackt.

Was besagt die buddhistische Geschichte der zwei Pfeile?

Der erste Pfeil steht für ein Ereignis oder Feedback, das einen trifft und auf das man keinen Einfluss hat. Der zweite Pfeil ist die eigene Reaktion darauf, und die hat man voll in der Hand. Man kann positiv reagieren und das Feedback nutzen oder negativ reagieren und in eine Kampfhaltung gehen.

Warum ist Feedback vom Partner besonders wichtig?

Weil man mit dem Partner die meiste und intensivste Zeit verbringt. Feedback vom Partner wird oft in der Ich-Form verpackt („Ich brauche mehr Aufmerksamkeit“) und kann bei Wiederholung ein Warnschuss sein, der auf ernsthafte Probleme in der Beziehung hinweist.

Was sind „unechte Gold Nuggets“ beim Feedback?

Unechte Gold Nuggets sind ausschließlich positive Rückmeldungen, die zwar nett gemeint sind, aber blind machen für Verbesserungspotenziale. Wenn man nur positives Feedback bekommt, wird man stumpf für die Bereiche, in denen man sich noch verbessern könnte.

Wie geht man mit negativen Menschen um, die man nicht meiden kann?

Reza Mehman empfiehlt einen Perspektivwechsel: Versuche zu verstehen, woher die Negativität der Person kommt. Oft haben negative Menschen private Probleme oder Herausforderungen, die ihr Verhalten erklären. Das entschuldigt das Verhalten nicht, hilft aber dabei, besser damit umzugehen.

Was tun, wenn man nach dem Scheitern nicht aus negativen Gedanken herauskommt?

Laut Reza Mehman hilft es, die Perspektive zu ändern und sich zu fragen, was man aus dem Scheitern gelernt hat. Man muss nicht unbedingt positiv denken, aber man sollte aufhören, negativ zu denken. Selbst aus einem gescheiterten Business kann man praktische Erfahrungen mitnehmen, die andere teuer an Universitäten bezahlen.

Warum fällt es besonders schwer, Feedback in Expertenbereichen anzunehmen?

Wenn man sich in einem Bereich besonders kompetent fühlt, empfindet man Kritik daran schnell als Kränkung. Man fühlt sich angegriffen, weil jemand es wagt, einem in der eigenen Expertise etwas zu sagen. Genau diese Bereiche bieten jedoch oft das größte Wachstumspotenzial.


Highlight-Zitate

„Feedback sehe ich genauso als Gold Nugget an. Wenn mir jemand Feedback gibt, auch wenn ich in dem Moment keine Lust drauf habe, ist es auf jeden Fall was sehr Wertvolles für mich.“

– Reza Mehman

„Ehrlich gemeintes Feedback macht die Starken stärker und die Schwachen schwächer.“

– Reza Mehman

„Der erste Pfeil, der mich trifft, der kommt aus nichts und ich kann nichts dagegen tun. Aber meine Reaktion auf den zweiten Pfeil, da habe ich absolut Einfluss drauf.“

– Reza Mehman

„Die Wahrheit oder zumindest die gefühlte Wahrheit in dem Moment kann jemand super krass verletzen. Wichtiges Lessons Learned für mich: Feedback kann sehr, sehr verletzlich sein.“

– Reza Mehman

„Wenn der Partner oder die Partnerin zum vierten, fünften Mal etwas sagt, ich kann das nicht mehr oder ich brauche das und das gibst du mir gerade nicht, dann könnte es wirklich ein Warnschuss sein.“

– Reza Mehman

„Nicht jedes Gold Nugget ist auch tatsächlich ein Gold Nugget. Wenn man nur positives Feedback hört, dann wird man sozusagen stumpf für Verbesserungspotenziale.“

– Reza Mehman

„Ich muss nicht unbedingt positiv denken, aber ich muss auf jeden Fall aufhören, negativ zu denken.“

– Reza Mehman


Das vollständige Gespräch

Begrüßung und Dank für Feedback

Reza Mehman:

Hi zusammen, hier ist Reza Mehman und ihr hört die dritte Podcast-Folge von Project Mindset. Als Allererstes möchte ich mich natürlich wieder bedanken bei euch, dass ihr mir Feedback gegeben habt für die ersten oder zu den ersten zwei Folgen. Ich werde natürlich möglichst alles umsetzen, was ich an Feedback bekommen habe. Ich fand es unglaublich wertvoll. Und wie gesagt, in der zweiten Folge hatte ich schon angesprochen, ich merke, das Thema Mindset ist bei vielen sehr präsent. Sie setzen sich mit dem Thema auseinander. Auf der anderen Seite ist natürlich schade, dass das Thema Mindset so eher im privaten Rahmen diskutiert wird oder da Überlegungen gibt. Stellt euch mal vor, es würde in der Schule ein Thema oder ein Fach sein, über Mindset zu sprechen. Und ich glaube, da wäre schon die Gesellschaft einen Ticken positiver drauf.

Zuhörerfrage: Wie gehe ich mit negativen Menschen um, die ich nicht meiden kann?

Bevor wir aber auf das Thema des heutigen Tages eingehen und zwar Gold Nuggets, wie man mit Feedback und Kritik von anderen umgehen kann, sollte, wie man auch selber Kritik und Feedback geben sollte, möchte ich kurz auf zwei Fragen eingehen, die mir gestellt worden sind zu den ersten beiden Podcasts.

Und zwar die erste Frage war rund um das Thema, du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du abhängst. Die konkrete Frage war: Ja, ich möchte natürlich mit positiven Menschen abhängen. Ich möchte Negativität aus meinem Leben rauslassen. Das heißt, ich möchte nicht mit negativen Menschen abhängen. Aber was, wenn einer dieser fünf Personen quasi Familie, Bekannte, Verwandte, verwandt, verschwägert oder was auch immer ist und ich keine Chance habe, mit dieser Person überhaupt den Kontakt abzubrechen, weil eben Familie, Arbeitskollege oder was auch immer.

Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Also ich kann auf das Thema Arbeitskollege zumindest eingehen, weil da ist man ja auch nicht so ganz flexibel, was das Cutten von Connections anbelangt. Man ist ja fast schon gezwungen, quasi mit den Kollegen irgendwie zurechtzukommen. Man kann nicht, nur weil man mit einer Person sich nicht gut versteht, ja sofort die Firma wechseln, kündigen, einen anderen Job suchen. Weil ich glaube, in der nächsten Firma ist die Chance wieder da, dass man eben auch auf negative Kollegen trifft.

Und da kann ich jedem nur empfehlen, die Perspektive so ein bisschen zu den Arbeitskollegen oder zu den Bekannten oder zu den Verwandten zu wechseln. Ich habe ein ganz konkretes Beispiel zum Thema Arbeitskollege. Ich hatte mal einen, der mir so richtig auf den Senkel ging, also wirklich so richtig. Und es war auch super schwer für mich zu arbeiten und es war eine richtig negative Person. Aber wegen dieser einen Person wollte ich damals, das war direkt nach meinem Studium, nicht den Job wechseln. Also musste ich mir so überlegen, was für Strategien kann ich anwenden, damit ich mit dieser Person zurechtkomme.

Eines Tages hatten wir ein Meeting zusammen und er ist ans Telefon gegangen, was ich sowieso schon erstmal unhöflich fand. Also wieder ein Grund, warum ich ihn nicht gemocht habe. Aber auf der anderen Seite habe ich gemerkt, der hat ein unglaublich, ich sage jetzt mal, ein negatives Gespräch geführt. Ja, was soll das? Und ja, machen wir so oder machen wir nicht so. Ich weiß gar nicht mehr, um was es ging. Und am Ende auch ohne Tschüss zu sagen, aufgelegt. Ich habe auch zwischendurch gemerkt, das war seine Ehefrau, mit der er so geredet hat. Also ich fand es super krass negativ und ich fand es auch fast schon schlimm, kann man sagen, wie die da miteinander kommuniziert haben.

Mir ist dann erst bewusst geworden: Hey, das kann ja sein, dass er aufgrund dieser negativen Beziehungen im privaten Bereich, die er hat, dass er diese Negativität mitnimmt in den Job. Das ist jetzt natürlich keine Entschuldigung zu sagen, dass er sich dort blöd verhalten kann. Aber auf der anderen Seite habe ich verstanden, ja krass, der kommt ja aus so einer negativen Umgebung, der kann ja eigentlich nur negativ drauf sein. Das hat meine Perspektive zu ihm auf jeden Fall geändert. Ich fand den zwar immer noch blöd, aber da ich den Hintergrund kannte, fand ich ihn nicht mehr so blöd.

Ein weiteres Beispiel habe ich auch aus dem Basketball. Da ist ja auch so, ich habe meine Truppe, mit denen ich spiele, und wenn da mal ein blöder Spieler dabei ist, kann ich ja oder will ich nicht sofort den Verein wechseln. Also muss ich mit den Leuten zurechtkommen. Da war einer, da haben wir immer so härtere Diskussionen gehabt. Mal habe ich ihn so ein bisschen blöd angemacht, er hat mich mal blöd angemacht. Und in einem Gespräch, was wir dann mal so privat auch hatten, hat er mir erzählt, dass es für ihn immer sau schwierig ist, ins Training zu kommen, weil er so große Menschenmassen eigentlich so ein bisschen scheut, weil er Angst davor hat.

Als er mir das gesagt hat, also ich hatte instant ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn überhaupt mal angekackt habe, wenn ich ehrlich bin, und habe auch verstanden, der mag vielleicht blöd drauf gewesen sein, aber für ihn war es sowieso schon eine mega Herausforderung, ins Training zu kommen. Also sollte ich versuchen, wenn mir das wichtig ist, der Sport, ich möchte ja auch, dass andere Sport machen, wenn mir das wichtig ist, dann versuche ich mal, mich da ein bisschen zurückzunehmen. Auch hier, trotzdem fand ich ihn nicht ganz cool, aber auf der anderen Seite habe ich seine Perspektive verstanden, habe verstanden, wo er überhaupt herkommt.

Also wenn ihr mal mit negativen Menschen abhängen müsst, Bekannte, Verwandte, Freunde, wo ihr keine Chance habt, die aus eurem Leben zu cutten, versucht mal, die Perspektive zu ändern, warum die überhaupt so negativ drauf sind, und vielleicht hilft es euch zumindest, damit ein bisschen besser zurechtzukommen.

Zuhörerfrage: Wie komme ich aus negativem Denken nach dem Scheitern raus?

Die zweite Frage, die mir gestellt worden ist, ging interessanterweise so ein bisschen in meine Richtung. Ich hatte euch erzählt, mit meinem Startup ging nicht am Ende alles so rund, und leider mussten wir dann aufhören, und ich habe da viele negative Gedanken gehabt, musste erst mal damit klarkommen, also mit der ganzen Situation. Und eine Kernaussage war, ich musste nicht unbedingt positiv denken, also eine Kernaussage aus dem letzten Podcast: Ich muss nicht unbedingt positiv denken, aber ich muss auf jeden Fall aufhören, negativ zu denken.

Und hier war die Frage: Hey Reza, ich bin mit meinem Business auch gefailt, habe eine Menge Schulden seitdem, und ich komme aus dem negativen Denken gar nicht raus, weil ist alles blöd gelaufen einfach. Wie kann ich überhaupt diese negativen Gedanken weglassen?

Ist natürlich super schwierig, mit so einer Situation zurechtzukommen. Ich weiß, wie es ist, und es ist auch immer einfacher gesagt als getan, negative Gedanken weglassen. Aber was mir unglaublich geholfen hat bei dem Thema negative Gedanken, war und ist, dass ich mir gesagt habe: Ich habe aus allen Sachen, die passiert sind, sei es schlimme oder gute Sachen, insbesondere aus den schlimmsten, zumindest eine Sache auch gelernt. Und zwar bei einem Business Fail habe ich gelernt, so blöd das klingen mag, aber ich habe da ein paar gewisse Punkte falsch gemacht, und Lessons Learned: Ich werde sie nicht wieder so in diesem Format falsch machen. Also das habe ich draus gelernt.

Das habe ich auch demjenigen gesagt, mit dem wir gesprochen haben. Mir ist aufgefallen, dass er wieder in diesen Modus reingeht: Ja, aber. Und so weiter. Dieses „Ja, aber ich habe ja trotzdem noch Schulden.“ Ja, aber es geht ja darum, die Perspektive zu ändern. Also mit reiner Gedankenkraft kommt man natürlich aus der Schuldenfalle jetzt in dem Fall nicht raus. Aber wenn man die Perspektive mal ändert, also so blöd es klingt, er hat jetzt zum Beispiel ein Business aufgezogen, ist am Ende vielleicht ja nicht ganz gut gelaufen. Viele Leute gehen an eine private Uni, zahlen 40.000 Euro, um so eine Business-Weiterbildung zu machen. Du hast jetzt mal eine richtig praktische Business-Erfahrung gemacht und vergleich mal die Kosten, dann kommst du vielleicht auf dasselbe raus. Natürlich super vereinfacht gesprochen, aber unterschätzt bitte nicht, dass ihr auch aus negativen Ereignissen eine positive Sache herausziehen könnt. Und das ist zumindest: Ja, so in dem Format werde ich es nicht mehr tun.

Wenn ihr weitere Anmerkungen, Fragen, Feedback und so weiter habt, kommt bitte auf mich zu. Ich rede unglaublich gern darüber und werde auch versprechen, dass ich euch zurückschreibe, wenn ihr mich anschreibt. Ich habe da richtig Lust drauf, mit euch zu diskutieren.

Was bedeutet „Gold Nuggets“?

Die heutige Folge, kommen wir jetzt, oder starten wir jetzt endlich mit der heutigen Folge. Hier geht es darum, wie ich mit dem Thema Feedback umgehe, und ich habe den Titel Gold Nuggets nicht ganz unbewusst gewählt. Für mich Gold Nuggets, wenn ihr euch das mal bildlich vorstellt: Da ist ein Goldstück vor euch auf dem Boden. Natürlich hebt ihr es auf, steckt es ein. Es wäre ziemlich dumm, so ein Goldstück einfach wegzuschmeißen. Und Feedback sehe ich genauso als Gold Nugget an. Wenn mir jemand Feedback gibt, auch wenn ich in dem Moment keine Lust drauf habe, ist es auf jeden Fall was sehr Wertvolles für mich. Worüber ich, also wenn das Feedback ernst gemeint ist, ist es was sehr Wertvolles für mich, wo ich sage: Okay, das stecke ich ein, darüber denke ich nach und

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert