95. Visualisiere deine Ziele und Träume! Aisha Vibes über ihre Erfolgsgeschichte als Music Artist!

Visualisiere deine Ziele: Aisha Vibes‘ Erfolgsgeschichte

Music Artist Aisha Vibes über Entdeckung im Frozen Yoghurt, Apple Music, Manifestation und den Mut, all-in zu gehen.



Einleitung

Visualisierung von Zielen und Traeumen kann der entscheidende Schluessel zu einer aussergewoehnlichen Erfolgsgeschichte sein. In dieser Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman mit Music Artist Aisha Vibes ueber ihren beeindruckenden Aufstieg in der Musikindustrie. Aisha wurde in einem Frozen Yoghurt Laden in Heidelberg entdeckt, moderierte anschliessend bei Apple Music und ging schliesslich all-in in ihre Musikkarriere. Gemeinsam sprechen sie ueber die Kraft der Manifestation, ueber Dankbarkeit, den Umgang mit Niederlagen und darueber, warum man sein Talent niemals verstecken sollte. Aisha teilt ehrliche Einblicke in ihre persoenliche Reise und erklaert, wie sie durch konsequentes Visualisieren ihre Traeume Schritt fuer Schritt in die Realitaet umgesetzt hat. Ein inspirierendes Gespraech fuer alle, die den Mut suchen, ihren eigenen Weg zu gehen.


Zusammenfassung

In einem Satz: Aisha Vibes erzaehlt, wie sie durch Visualisierung, Dankbarkeit und den Mut zum Risiko vom Frozen Yoghurt Laden zur erfolgreichen Music Artist wurde.

In drei Saetzen: Aisha Vibes wurde in einem Frozen Yoghurt Laden in Heidelberg entdeckt und startete von dort eine Karriere als Radiomoderatorin und spaeter bei Apple Music. Trotz sicherer Jobs kuendigte sie alles, um sich vollstaendig ihrer Musikkarriere zu widmen, weil sie erkannte, dass sie nur so wirklich gluecklich sein kann. Durch konsequentes Visualisieren und Manifestieren, gepaart mit harter Arbeit und einem starken Glauben an sich selbst, verwandelte sie ihre Traeume in Realitaet.

In fuenf Saetzen: Aisha Vibes wuchs in Heidelberg in einem musikalischen Elternhaus auf und tragte schon als Kind den Traum einer Musikkarriere mit sich. Nach verschiedenen Nebenjobs wurde sie in einem Frozen Yoghurt Laden entdeckt und begann eine Karriere im Radio, die sie schliesslich zu Apple Music fuehrte. Obwohl sie dort erfolgreich war, spuerte sie eine innere Unzufriedenheit, weil ihre eigene Musik zu kurz kam. Mit dem Mut, sichere Jobs aufzugeben, ging sie all-in in ihre Kuenstlerkarriere und erlebte, wie ein Freestyle Rap auf Instagram viral ging. Aisha betont, dass Visualisierung, Dankbarkeit und Ehrlichkeit zu sich selbst die wichtigsten Bausteine ihres Erfolgs sind.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host von Project Mindset, im Gespraech mit Aisha Vibes, Music Artist aus Heidelberg, die in Berlin lebt und arbeitet.

Worum geht es: Aisha Vibes teilt ihre aussergewoehnliche Erfolgsgeschichte in der Musikindustrie. Von der Entdeckung in einem Frozen Yoghurt Laden ueber die Moderation bei Apple Music bis hin zur Entscheidung, alles auf eine Karte zu setzen und Musikerin zu werden. Zentrale Themen sind Visualisierung, Manifestation, Dankbarkeit, der Umgang mit Niederlagen und die Frage, wie man seine Leidenschaft findet.

Warum relevant: Die Episode liefert authentische Einblicke in den Aufbau einer Musikkarriere und verbindet dies mit universellen Mindset Themen wie Selbstvertrauen, Risikobereitschaft und der Kraft positiver Gedanken. Aishas Geschichte zeigt, dass aussergewoehnliche Karrieren selten geradlinig verlaufen und dass Glaube an sich selbst und Visualisierung echte Ergebnisse bringen koennen.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Wie kann Visualisierung und Manifestation dabei helfen, berufliche und persoenliche Ziele zu erreichen?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen sicheren Job aufzugeben, um seiner Leidenschaft zu folgen?
  • Wie geht man mit Niederlagen und Rueckschlaegen auf dem Weg zum Erfolg um?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Ueberblick ueber das Gespraech mit Aisha Vibes
  2. Zusammenfassung – Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
  3. Kontext – Wer spricht und warum es relevant ist
  4. Inhaltsverzeichnis – Navigation durch die Episode
  5. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche
  6. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse
  7. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf zentrale Fragen
  8. Highlight-Zitate – Die staerksten Aussagen
  9. Transkript – Vollstaendiges Gespraech
  10. Keywords – SEO-relevante Schlagwoerter
  11. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen
  12. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Visualisierung und Manifestation

Aisha Vibes beschreibt detailliert, wie sie durch konsequentes Visualisieren ihrer Ziele diese Schritt fuer Schritt in die Realitaet umgesetzt hat. Von Vision Boards bis hin zum taeglichen Aufschreiben von Traeumen erklaert sie, wie Gedanken zu Realitaet werden koennen.

Keywords: Visualisierung, Manifestation, Vision Board, Ziele visualisieren

2. Karriereaufbau in der Musikindustrie

Von der Entdeckung im Frozen Yoghurt ueber Radio und Apple Music bis zur eigenen Musikkarriere zeigt Aishas Weg, dass Erfolg in der Musikbranche oft ueber unerwartete Umwege kommt.

Keywords: Musikkarriere, Music Artist, Musikindustrie, Apple Music

3. Mutige Entscheidungen und Risikobereitschaft

Aisha kuendigte sichere Jobs, um all-in in ihre Leidenschaft zu gehen. Sie spricht offen darueber, warum es manchmal noetig ist, Sicherheit aufzugeben, um sein volles Potenzial zu entfalten.

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4. Dankbarkeit und Selbstreflexion

Ein zentrales Element in Aishas Mindset ist Dankbarkeit. Sie erklaert, wie taegliche Dankbarkeit ihre Perspektive veraendert hat und warum Ehrlichkeit zu sich selbst der erste Schritt zur Veraenderung ist.

Keywords: Dankbarkeit, Selbstreflexion, Mindset, persoenliches Wachstum

5. Herkunft, Identitaet und Selbstakzeptanz

Aisha spricht offen ueber ihre multikulturelle Herkunft, den Umgang mit Herkunftsscham und warum es wichtig ist, stolz auf seine Wurzeln zu sein.

Keywords: Herkunft, Identitaet, Herkunftsscham, Selbstakzeptanz, Multikulturalitaet


Kern-Aussagen

  • Visualisierung und Manifestation sind machtvolle Werkzeuge: Wer seine Ziele immer wieder gedanklich durchlebt, erhoet die Wahrscheinlichkeit, sie auch zu erreichen.
  • Aussergewoehnliche Karrieren verlaufen selten geradlinig. Aishas Weg fuehrte ueber Frozen Yoghurt, Radio und Apple Music zur eigenen Musikkarriere.
  • Man sollte seinen sicheren Job erst dann kuendigen, wenn man eine klare Vision hat und bereit ist, die Konsequenzen zu tragen.
  • „Don’t hide your magic“ bedeutet, sein Talent der Welt zu zeigen, auch wenn Selbstzweifel und Angst vor Ablehnung vorhanden sind.
  • Dankbarkeit ist eine taeglich praktizierbare Faehigkeit, die das gesamte Mindset positiv veraendert.
  • Ehrlichkeit zu sich selbst ist die Grundvoraussetzung fuer persoenliches Wachstum und echten Erfolg.
  • Toxische Menschen im eigenen Umfeld zu erkennen und sich von ihnen zu loesen, ist entscheidend fuer die eigene Entwicklung.
  • Seine Leidenschaft findet man, indem man moeglichst viele verschiedene Dinge ausprobiert und auf sein inneres Gefuehl hoert.
  • Niederlagen sind unvermeidlich, aber der Umgang mit ihnen definiert den langfristigen Erfolg.
  • Die eigene Herkunft sollte kein Grund fuer Scham sein, sondern als Quelle der Staerke und Einzigartigkeit betrachtet werden.

Haeufig gestellte Fragen

Wie wurde Aisha Vibes entdeckt?

Aisha Vibes arbeitete in einem Frozen Yoghurt Laden in der Zieglerstrasse in Heidelberg. Dort lernte sie einen Kunden kennen, der im Radio arbeitete. Er war von ihrer offenen, kommunikativen Art beeindruckt und schlug ihr vor, Moderatorin zu werden. So begann ihre Karriere im Radio, die spaeter zu Apple Music und schliesslich zu ihrer eigenen Musikkarriere fuehrte.

Was bedeutet Visualisierung und Manifestation laut Aisha Vibes?

Aisha Vibes beschreibt Visualisierung als das bewusste, wiederholte Vorstellen der eigenen Ziele und Traeume. Sie nutzt Vision Boards und schreibt ihre Ziele taeglich auf. Manifestation bedeutet fuer sie, dass sich diese visualisierten Gedanken durch harte Arbeit und Glaube an sich selbst in der Realitaet verwirklichen. Sie betont, dass viele ihrer beruflichen Meilensteine auf diese Weise Realitaet geworden sind.

Warum hat Aisha Vibes ihren sicheren Job bei Apple Music gekuendigt?

Aisha erkannte, dass sie trotz eines guten Jobs nicht gluecklich war, weil ihre eigene Musik zu kurz kam. Sie spuerte eine innere Unzufriedenheit und wusste, dass sie nur als Vollzeit-Kuenstlerin ihr volles Potenzial entfalten kann. Die Entscheidung fiel, als sie merkte, dass der sichere Job sie davon abhielt, ihren eigentlichen Traum zu verfolgen.

Was bedeutet „Don’t hide your magic“?

„Don’t hide your magic“ ist Aishas Leitmotto. Es bedeutet, dass man sein Talent und seine Einzigartigkeit der Welt zeigen soll, anstatt sich aus Angst vor Ablehnung oder Selbstzweifeln zurueckzuhalten. Aisha betont, dass viele uebertalentierte Menschen zu Hause sitzen und sich nicht trauen, weil sie denken, es gaebe schon zu viele andere. Ihr Rat: Einfach machen und sein Talent zeigen.

Wie findet man seine Leidenschaft laut Aisha Vibes?

Aisha empfiehlt, moeglichst viele verschiedene Dinge auszuprobieren und dabei auf das eigene innere Gefuehl zu hoeren. Man erkennt seine Leidenschaft daran, dass man sich dabei lebendig fuehlt und die Zeit vergisst. Es ist wichtig, sich nicht von der Meinung anderer einschraenken zu lassen und ehrlich zu sich selbst zu sein.

Wie geht Aisha Vibes mit Niederlagen um?

Aisha betrachtet Niederlagen als unvermeidlichen Teil des Weges zum Erfolg. Sie erlaubt sich, Enttaeuschungen zu fuehlen, laesst sich aber nicht dauerhaft davon runterziehen. Stattdessen nutzt sie Rueckschlaege als Motivation, noch haerter an ihren Zielen zu arbeiten. Fuer sie ist der Umgang mit Niederlagen das, was langfristigen Erfolg definiert.

Welche Rolle spielt Dankbarkeit im Mindset von Aisha Vibes?

Dankbarkeit ist fuer Aisha Vibes ein zentraler Bestandteil ihres taeglichen Lebens. Sie praktiziert bewusste Dankbarkeit, indem sie sich regelmaessig vor Augen fuehrt, was sie bereits erreicht hat und wofuer sie dankbar ist. Laut Aisha veraendert Dankbarkeit die gesamte Perspektive und hilft dabei, auch in schwierigen Phasen positiv zu bleiben.

Was hat Missy Elliott mit Aisha Vibes zu tun?

Missy Elliott, eine der bekanntesten Hip-Hop Kuenstlerinnen der Welt, hat ein Tanzvideo von Aisha Vibes auf Instagram geliked und geteilt. Fuer Aisha war dies ein besonderer Moment, der zeigt, wie Social Media unerwartete Tueren oeffnen kann und wie Talent ueber digitale Plattformen internationale Aufmerksamkeit gewinnen kann.


Highlight-Zitate

„Don’t hide your magic. Haette ich diesen Satz nicht gehoert, haette ich nie die Kamera vor mein Gesicht gehalten und es hochgeladen.“

– Aisha Vibes

„Ich glaube, dass ich das schon immer angezogen habe, weil ich schon immer dran geglaubt habe und schon immer mir schon als Kind immer gedacht habe, irgendwann kriege ich das hin.“

– Aisha Vibes

„Eigentlich will ich, dass hier ein Song von mir vorgestellt wird. So was soll das?“

– Aisha Vibes

„Wenn man in Heidelberg aufwaechst, dann ist man natuerlich auch mit den ganzen Amis, die den ganzen Hip-Hop und den ganzen R&B pumpen.“

– Aisha Vibes

„Ich wollte das machen, was ich will und nicht das, was mir irgendjemand sagt, was ich machen muss, um erfolgreich zu sein.“

– Aisha Vibes

„Wenn du dann ploetzlich einen Job hast, den du von Montags bis Freitags hast, hatte ich gar keine Energie mehr, nicht zum Reden, nicht zum Schreiben, nicht zum keine Ahnung was.“

– Aisha Vibes

„Ueber das Thema Visualisieren und Manifestieren, das sind fuer mich relativ neue Themenbereiche, wo ich erst seit wenigen Jahren mich damit auseinandersetze, aber woran ich wirklich mittlerweile sehr, sehr, sehr fest glaube.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Ich habe heute ein ganz tolles Interview für euch und zwar mit der Musikerin Aicha Vipes. Unglaublich inspirierende und tolle Person. Wir haben ein sehr angenehmes Gespräch geführt. Natürlich über das Thema Mindset, aber auch über ihre Musikkarriere. Kleiner Spoiler, sie wurde in einem Frozen Joghurt in Heidelberg entdeckt und war danach auch bei Apple Music als Moderatorin unterwegs und irgendwann hat sie es geschafft dann auch sich vollkommen auf ihre Musikkarriere zu fokussieren.

Also war super interessant und spannend, wie sie das Ganze aufgebaut hat. Über das Thema Mindset war auch ein paar sehr, sehr interessante Dinge mit dabei. Wir haben über das Thema Visualisieren und Manifestieren gesprochen. Das sind für mich relativ neue Themenbereiche, wo ich erst seit wenigen Jahren mich damit auseinandersetze, aber woran ich wirklich mittlerweile sehr, sehr, sehr fest glaube. Also dass man zum Beispiel einen Gedanken in irgendeiner Form visualisiert, immer und immer wieder visualisiert, bis er sich dann, wenn man auch genug Arbeit in diesen Gedanken reingesteckt hat, auch in der Realität reingesteckt hat, bis sich dieser Gedanke dann manifestiert.

Und über solche Themen haben wir auch gesprochen gehabt. War super interessant. Jetzt habe ich aber auch genug gequatscht. Ich wünsche euch viel Spaß mit der heutigen Podcast-Folge. Don’t hide your magic. Hätte ich diesen Satz nicht gehört, hätte ich nie die Kamera vor mein Gesicht gehalten und es hochgeladen. Und deswegen kann ich das immer nur empfehlen für alle übertalentierten Leute, die zu Hause sitzen und viel zu verkopft sind und sich denken, ach, es gibt doch eh jetzt 1000 Leute, die das machen und warum soll ich das jetzt auch machen und blabla.

Don’t hide your magic. Fertig. And just like, you know, show your talent. Hi, ich hab Albs. Herzlichen Dank für deine Zeit heute. Gerne. Ich freu mich, dass du hier bist. Ja, mega. Ich weiß, dass du eigentlich typischerweise eher in Berlin bist, aber du bist eine ursprüngliche Heidelbergerin. Absolut. Und wir sind heute in Heidelberg. Ja. Ist auch mega die Location hier. Ja. Echt toll hier. Und für mich persönlich ist natürlich eine ganz große Ehre, als Heidelberger mit einer Heidelbergerin zu sprechen, die momentan, ich würde auch sagen, schon mehr als nur ein Durchbruch ist.

Also du hast ja jetzt einige Songs rausgebracht, die super erfolgreich sind. Deine Story an sich ist unglaublich interessant. Also wenn man ein bisschen online was über dich sucht, dann sieht man sofort, du hast mal in Frozen Yoghurt gearbeitet, wurde es dort entdeckt, hast deine eigene Radiosendung bekommen. Ja. Hattest dann einen Deutsch-Rap-Freestyle auf Instagram veröffentlicht, der dann viral gegangen ist. Dazu bist du dann zu deinen eigenen Songs gekommen. Missy Elliott hat mal dein Tanzvideo gepostet.

Yay! Also ich finde das hammer, die Story. Vielleicht kannst du ein bisschen drauf eingehen. Ja. Wie kommt es zu dieser unglaublich, nicht nur witzigen Geschichte, aber so eine Art Erfolgsgeschichte? Wie kommt es dazu? Also ich glaube, dass ich das schon immer angezogen habe, weil ich schon immer dran geglaubt habe und schon immer mir schon als Kind immer gedacht habe, irgendwann kriege ich das hin. Ich weiß noch nicht genau wie oder was, aber Musik war bei mir immer, hat eine wichtige Rolle gespielt. Meine Eltern beide sind auch Musiker, deswegen habe ich das schon als Kind, war ich immer sehr, sehr nah zu Musik.

Wenn man in Heidelberg aufwächst, dann ist man natürlich auch mit den ganzen Amis, die den ganzen Hip-Hop und den ganzen R&B pumpen. Das heißt, ich hatte immer verschiedene Einflüsse von Mutter, dann klassische Musik, von Papa, dann karibische, afrikanische Musik und somit ist einfach wirklich Musik die ganze Zeit so um mich gegangen schon als Kind und deswegen war es für mich immer super interessant, das irgendwann mal zu machen und ja, habe dann, ich glaube, ich habe, ja genau, damals gab es doch Popstars im Fernsehen.

Das habe ich natürlich als Kind immer geguckt und ich habe mir immer gedacht, irgendwann werde ich 16 und irgendwann gehe ich da auch hin und mache das auch irgendwann und das wird dann mein Durchbruch, weil damals war es ja noch so, no angels, broses und sowas, alle, die haben ja wirklich Karrieren noch gehabt damals. Die waren auch teilweise aus Heidelberg, glaube ich sogar auch, kann das sein? Wer war da aus Heidelberg? Roses, glaube ich, da war einer, glaube ich, aus Heidelberg. Echt? Also es kann sein, das weiß ich jetzt gerade nicht mehr, aber es kann sein, ja und das habe ich auch mit 16, ich bin dann 16 geworden und bin da dann direkt hingerannt und zum Casting und war dann auch irgendwie unter den letzten 10 und dann bin ich aber ausgestiegen, weil dieses ganze Competition-Ding dann irgendwie doch irgendwie nicht so geil für mich war und habe super viele verschiedene Sachen ausprobiert.

Ich habe mit Bands irgendwie gesungen, also habe eigene Bands versucht zu gründen, habe mit irgendwelchen Homies im Keller Mucke gemacht und sonst noch was, war auch mal ganz kurz gesigned, was dann am Ende nicht so geil war, weil ich glaube, das ist so eine klassische Künstler-Falle, die viele haben, wenn du halt noch jung bist und noch nicht genau weißt, wie das alles funktioniert mit den Verträgen und ich weiß, das ganz wichtig ist, einen Anwalt mit einzuschalten, bevor du irgendwas unterschreibst.

Fortsetzung

Es ging ja viel zu schnell. Ich habe gedacht, das ist mein Moment, okay, ich unterschreibe und dann bist du halt ganz schnell mal so vier, fünf Jahre in irgendeinem Vertrag gefangen und musst da eigentlich dann machen, was dir gesagt wird und das ist natürlich als Künstler vor allen Dingen für eine Künstlerin wie mich dann ganz schwierig gewesen, weil ich mich einfach, ich wollte das machen, was ich will und nicht das, was mir irgendjemand sagt, was ich machen muss, um erfolgreich zu sein. Aber ja, vier Jahre später hatte sich das dann auch erledigt, dann habe ich noch andere Sachen gemacht und ich habe halt immer neben Jobs gemacht, weil ich habe relativ lange zu Hause hier, wo wir gerade sind, hier bin ich aufgewachsen, gewohnt und wollte natürlich trotzdem immer Geld verdienen und nicht meinen Eltern irgendwie auf der Tasche liegen und dann habe ich irgendwann mal im Frozen-Joghurt gearbeitet in der Zieglerstraße, der hat relativ neu aufgemacht.

Ich bin da einfach vorbeigelaufen an irgendeinem Tag und habe halt so ein Zettel gesehen und war so, ja okay, das ist wieder ein weiterer Nebenjob, den ich machen kann, um irgendwie Kohle zu verdienen. Und ja, da habe ich dann, bin ich dann auf jemanden getroffen, der dann im Radio gearbeitet hat und der zu mir gesagt hat, deine Art und Weise, wie du bist und wie du sprichst und deine Energie und so, hast du nicht mal drüber nachgedacht, Moderatorin zu werden? Und ich war halt so, nee, weil darüber habe ich wirklich noch nie nachgedacht.

Ich wollte immer Künstlerin sein, ich wollte Musikerin sein, auf der Bühne stehen und nicht irgendwo, wo man mich nicht sieht, wo ich gar nicht mit den Leuten richtig agieren kann. So habe ich das immer im Kopf gehabt. Wie kannst du dir vorstellen, er ist reingekommen und hat gesagt, du passt als Moderatorin oder wie ist es dazu gekommen? Nee, es ist eine lustige Story, weil er ist reingekommen und er wollte einen Frozen-Joghurt ohne Toppings haben. Okay. Und Toppings sind bei Frozen-Joghurt ganz wichtig.

Und wenn ich einen Job habe, dann nehme ich den Job auch ernst, sehr wichtig. Und deswegen habe ich mit ihm dann darüber diskutiert. Ich habe andauernd mit den Kunden diskutiert, weil ich einfach ein Mensch bin, die gerne redet und gerne labert. Und wenn ich halt dort war den ganzen Tag, da sitzt du ja dann auch ganz oft hinten einfach alleine und schneidest Obst und so. Deswegen, wenn dann Kunden reinkommen, ist man gleich so, was geht ab, wie geht es dir heute? Ich habe den Job wirklich gerne gemacht, muss ich sagen, also wirklich.

Und ja, das ist natürlich dann das Glück, wenn man an irgendeinem Ort ist, an dem man dann so sein kann, wie man ist, dann glaube ich, attraktet man halt gewisse Dinge. Und ich habe in dem Moment halt attraktet, dass jemand mit mir gesprochen hat und sich dachte so, oh krass, also so wie du redest und deine ganze, deine ganze Energy ist, kann ich mir gut vorstellen im Radio. Und ich war halt erst so, nee. Und dann habe ich aber tatsächlich gegoogelt dann zu Hause. So war das dann, dass ich gegoogelt habe, was man als Radiomoderatorin verdient.

Und das war dann halt doch natürlich mehr als beim Frozen-Yoghurt. Und ja, dann bin ich hingegangen und es ging super schnell. Also ich war plötzlich Morning-Show, also auch noch Morning-Show dann, was ja eigentlich wirklich die Prime-Show im Radio ist, was ich richtig krass fand. Und Morning war gar nicht meine Zeit. Erst rechne ich so eine Radio-Morning-Show. Ich glaube, mein Wecker hat um vier Uhr geklingelt oder so was. Alle meine Freunde haben gesagt, das hältst du nicht länger als drei Wochen oder so was aus.

Und ich habe es auch ehrlich gesagt so eingeschätzt, weil ich mir dachte, nee, niemals, niemals packe ich das. Ich bin dann teilweise echt nach dem Studio einfach wach geblieben und bin dann einfach morgens direkt dann zur Arbeit gegangen. Und ich habe es aber durchgezogen, fast ein ganzes Jahr, fast. Und dann habe ich ein Angebot dann von Planet bekommen. Genau. Mega. Und da habe ich dann meine eigene Sendung am Nachmittag gehabt. Das war natürlich viel entspannter. Und auch von der Zeit, Gott sei Dank, viel nicer.

Und ja, und dann habe ich eine eigene Show gehabt. Ich habe ja immer trotzdem was mit Musik zu tun gehabt und habe super viele Künstler interviewt, also auch ganz viele internationale Artist und Stars, wo ich nie gedacht habe, oh mein Gott, dass ich mit denen mal in einem Raum stehen werde. Und plötzlich kommen die in meinen Raum rein, sozusagen. Weißt du, und ich interviewe die. Ich fand das schon cool, aber das war immer so bittersweet für mich, weil ich fand es auf der einen Seite ziemlich cool und auf der anderen Seite fand ich es ziemlich uncool, dass ich nicht diejenige bin, die auf der anderen Seite steht, weil ich mir immer dachte so, ich habe auch das Talent dazu.

Weißt du, und ich stehe hier den ganzen Tag und stelle 100 neue Songs von 100 Artists vor und so. Aber eigentlich will ich, dass hier ein Song von mir vorgestellt wird. So was soll das? Und wie hast du damals deine Zeit aufgeteilt? Also an dem Job, wo du gerade erzählt hast als Moderatorin und eigentlich das, was du gerne gemacht hättest. Ich habe keine Zeit gehabt für das, was ich gerne gemacht hätte und das habe ich dann auch gemerkt, weil wenn du dann plötzlich einen Job hast, den du von Montags bis Freitags hast, das war auch noch in Frankfurt.

Fortsetzung

Das heißt, ich bin gependelt, ich bin jeden Tag zweieinhalb Stunden insgesamt im Auto gesessen, weil ich bin zur Arbeit gefahren. Dann saß ich, habe ich meine Live Show ging vier Stunden lang. Da sitzt du dann ja auch die ganze Zeit und dann fährst du wieder eineinhalb Stunden zurück. Ich war tot dann. Ich hatte gar keine Energie mehr, nicht zum Reden, nicht zum Schreiben, nicht zum keine Ahnung, was. Das habe ich dann gar nicht. Und da habe ich dann auch gemerkt, dass es mich dann relativ schnell nicht mehr so glücklich gemacht hat, weil ich die Balance gar nicht mehr hatte dazu, dass ich noch Musik gleichzeitig gemacht habe.

Wie lange hast du das dann gemacht noch? Ich habe das insgesamt, ich glaube, drei Jahre, war ich drei Jahre bei Planet, gell? Ja, weil es war schon auch, ich muss auch sagen, alle bei Planet, also das ganze Team dort, super lustige Menschen. Es hat wirklich Spaß gemacht, zur Arbeit zu gehen, wegen den Menschen, die auch da waren. Die waren eigentlich diejenigen, muss ich ganz ehrlich sagen, die am meisten der Grund waren, warum ich so lange da war, weil ich so viel in meinem Umfeld mitgekriegt habe bei Freunden, die Jobs hatten, wo die einen beschissenen Chef hatten, Kollegen oder sonst noch was und ich hatte die lustigsten Menschen um mich rum, die auch wirklich mich supported und gefeiert haben mit dem, was ich bin und ich durfte bei Planet ja immer trotzdem, ich durfte Jingles einsingen.

Ich durfte irgendwelche, wenn ich irgendeine Idee für irgendwas hatte, dann haben die das auch gepusht und haben das irgendwie unterstützt und alles, was mit Gesang zu tun hat, haben sie immer mit mir gemacht und so. Also sie haben schon auf jeden Fall sich auch darum gekümmert, dass ich jetzt nicht nur die Moderatorin war, sondern dass auch nach außen hin die Leute wussten, zumindest ist eine singende Moderatorin. Du warst ja glaube ich auch noch bei Apple Music als Moderatorin. Genau, das kam dann danach aber erst und das war ein krasser Zufall, weil ich habe dann während der Arbeit diesen Freestyler gemacht gehabt, auf Deutsch, den ich dann einmal hochgeladen habe.

Der dann viral gegangen ist? Genau, ja. Der dann viral gegangen ist. Vielleicht noch mal die Story dazu. Das war ein deutscher Freestyle, den du gemacht hast, ein Rap-Freestyle sozusagen, den hast du spontan aufgenommen, für mich damals mitbekommen hat und der ist dann super krass viral gegangen. Ja, ich habe das überhaupt nicht ernst genommen in dem Moment, ehrlich gesagt. Ich habe das einfach, aber es hat schon ein bisschen davor angefangen, lustigerweise. Dass meine Freunde angefangen haben, so ein bisschen mich zu pushen mit, wenn man jetzt auf deine Instagram-Seite geht, die Leute wissen gar nicht, was du alles drauf hast, schreib doch endlich wieder Songs oder film dich mal beim Singen und so was.

Da habe ich schon so ein bisschen tatsächlich angefangen gehabt, dann mal in die Kamera mal rein zu singen oder irgendwie schon so ein bisschen was auf meiner Seite gehabt. Und dann habe ich diesen an diesem Tag halt einfach, ja, auf diesen Biggie-Beat glaube ich war, das habe ich dann so in die Kamera einfach so reingerappt und habe mir null Mühe gegeben. Wenn ich das mir jetzt angucke, finde ich das so cringe. Denke ich mir so, oh mein Gott, wenn ich das jetzt noch mal machen würde, hätte ich mir viel mehr Mühe gegeben, viel mehr nachgedacht, auch was ich sage hier und da.

Aber ich glaube, deswegen hat es funktioniert in dem Moment, weil ich nicht drüber nachgedacht habe und es einmal nur gemacht habe. Und dann habe ich innerhalb von einer Woche irgendwie von 8000 Follower, 30.000, 40.000 Follower. Das ist immer, also es ging so schnell plötzlich. Und es war einfach nur so, oh mein Gott, was passiert hier? Oh shit. Okay, deutscher Rap, Freestyle. Okay, komm, ich mache noch einen. Und dann habe ich noch einen gemacht. Und das hat immer mehr. Also das erste Mal dann auch in meinem Leben gewesen, dass irgendwas musikalisch funktioniert hat.

Also funktioniert in dem Sinne, dass ich hatte plötzlich so viele Leute, die gesagt haben, oh mein Gott, du bist die Krasseste und wo ist deine Mucke? Und was geht ab? Und wieso müssen wir auf Instagram um deine Musik zu hören? Aber du bist erst danach zu Apple Music gegangen? Ja. Wie kam es dazu? Also wieso hast du nicht, ich sage jetzt mal all in gesagt, jetzt mache ich nur noch Musik. Ich, also da hat es angefangen. Als ich das dann, als es so angefangen hat, dass ich so einen Hype gekriegt habe, dachte ich mir so, okay, okay, okay, this is my moment.

Aber diesen Moment hast du als Künstler so oft in deinem Leben, dass du denkst, this is the moment, this is the moment. Und irgendwann trustest du dem nicht mehr so 100% diesem Gefühl. Aber trotzdem war das ein anderer Moment als jemals zuvor, weil ich plötzlich so viele Menschen hatten, die halt auf mich geguckt haben. Und dann habe ich eine Nachricht gekriegt von Apple Music, genau von einer, die bei Apple Music gearbeitet hat, aber so über Instagram irgendwie hat die mir geschrieben, hey, ich bin die und die von Apple Music und so.

Hast du mal Zeit mit mir zu quatschen und bla, bla, bla? Und ich dachte mir halt so, oh, geil, ey, die wollen ja meine Freestyles gesehen. Natürlich so, die wollen mich jetzt sein. Die wollen irgendwas mit mir machen und so bla, bla, bla. Ich komme jetzt weg von diesem Radio-Job. Und dann ja, ging es aber dann in dem Gespräch darum, wieder dass ich Moderatorin sein soll. Und das war dann für mich. Warst du ein bisschen enttäuscht? Ich war so enttäuscht, dass es wirklich viele Menschen gebraucht hat, mich zu überreden, das überhaupt zu machen, weil ich wollte es nicht machen.

Fortsetzung

Weil für mich war das so, nee, ich will jetzt. Jetzt habe ich die Möglichkeit, meine Kunst sozusagen, auch wenn die Kunst jetzt in dem Fall ein bisschen anders ist, weil plötzlich ist es Rap auf Deutsch und nicht mehr Gesang auf Englisch, habe ich mir gedacht, das will ich ja jetzt eigentlich machen. Jetzt kann ich doch nicht schon wieder abbiegen und Moderation machen. Hast du es aber trotzdem gemacht? Habe ich es trotzdem gemacht, weil das dann im Endeffekt so verhandelt wurde, dass ich das nur einmal die Woche machen musste.

Und ich habe halt das gleiche Geld gekriegt wie oder sogar ein bisschen mehr als ich davor halt als normale Moderatorin sozusagen gekriegt habe. Und deswegen war es dann halt für mich so, OK, das ist schon ein Jackpot eigentlich, weißt du, weil viele Künstler vor allen Dingen Newcomer haben Schwierigkeiten, Sachen zu finanzieren, irgendwie Geld irgendwoher zu bekommen, um für Produktion, Videos zu bezahlen zu können. Und ich habe diesen Job, den ich einmal die Woche nur machen muss und kann das alles nebenbei bezahlen.

Würdest du es im Nachhinein nochmals genauso tun oder würdest du dich anders entscheiden? Ich würde es noch mal genauso tun. Es war eine super gute Entscheidung, auch wenn es wirklich lange gedauert hat, bis es in meinem Kopf Klick gemacht hat, dass es eine gute Entscheidung war, war es super, weil ich hätte die ganzen ersten Videos, die ich rausgehauen habe, also Undercover, Alioub und so, das hat alles mein Job finanziert in dem Moment. Das Geld hätte ich nicht gehabt. Ich glaube, dass ich es trotzdem auch irgendwie geschafft hätte, dadurch, dass ich schon die Aufmerksamkeit von Leuten hatte, das irgendwie bestimmt auch auf Low Budget und so was alles zu machen.

Aber ich wollte dann auch ein geiles Video haben. Ich wollte dann auch endlich mal Leute, die die ganze Zeit kostenlos für mich jede Scheiße gemacht haben, auch mal bezahlen können. So weißt du, ist schon nochmal ein anderes Gefühl dann. Wenn du in so einem Moment bist, wo du das Gefühl hast, okay, jetzt habe ich einen Durchbruch, jetzt ist mein Moment, so wie du gesagt hast, hast du dann teilweise auch Angst, vielleicht die falsche Entscheidung zu treffen, wo irgendwie alles kaputt gemacht wird oder bist du so überzeugt davon?

Ich bin dann so. Ja, da habe ich dann auch eigentlich keine Angst davor. Ich habe das deswegen dann auch. Ich hatte nur Angst, als ich dann den Apple Music Job irgendwann auch gekündigt habe, nach zwei Jahren circa. Zwei Jahre ist eine lange Zeit. Ist auf jeden Fall eine lange Zeit. Und ich bin nach Berlin ja gezogen und das hat mir dann halt alles. Ich konnte mir eine gute Wohnung leisten und so was. Also ich konnte wirklich smooth einsteigen und nicht dieses schlafe ich jetzt bei irgendjemand auf der Couch und habe ich jetzt diesen Hustle und diesen Stress, den halt wirklich viele Nucomer und Künstler einfach haben, den hatte ich nicht.

Ich hatte voll den Luxus. Ich konnte meine Musik Videos bezahlen. Ich konnte meine Wohnung bezahlen. Ich hatte keine Geldprobleme. War alles geil. Und ich weiß noch, dass ich, dass ich das ja nur einmal die Woche machen musste und deswegen auch natürlich alle um mich rum gesagt haben, du bist so blöd, wenn du das kündigst. Wie kann man, wie kann man einen Job, den man einmal die Woche macht? Weißt du, alle so am Struggle mit so Jobs schon nahe in der Fahrt, Montag bis Freitag und so. Und ich stehe da und bin so dieser eine Tag ist zu viel.

Das kam mir teilweise auch von meinen Freunden richtig blöd vor, weil ich das natürlich auch gesehen habe. Was für ein Blessing das war, dass ich halt so verdient habe mit so wenig Aufwand eigentlich tatsächlich und musste dann auch lernen, das zu appreciaten und mir selber zu sagen, ey, du hast jahrelang nicht aufgegeben und an deinem Traum gearbeitet. Und das ist jetzt. Jetzt kannst du die Mangos von deinem Baum pflücken, sozusagen, weißt du, während alle anderen gesagt haben Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit.

Ich studiere, ich mache einen festen Job, ich mache dies und das. Hab ich gesagt, nee, mach ich nicht, weil ich werde ja irgendwann bekannt und berühmt. Und ja, und dann, als ich diesen Job dann gekündigt habe oder kündigen wollte, das war das erste Mal, dass ich dann Angst hatte, weil ich mir dachte, wow, jetzt habe ich mich fast fünf Jahre lang an relativ geregeltes Einkommen gewöhnt. Ich habe mir ein geiles Auto gekauft. Meine Wohnung sieht top aus und so. Wenn ich das jetzt nicht mehr habe und jetzt wirklich nur Künstlerin bin, dann fällt wahrscheinlich vieles von dem, an was ich mich jetzt gewöhnt habe, weg.

Und dann, wenn dann natürlich auch so Leute wie deine eigene Mutter oder so was sagt, du machst einmal die Woche, das ist nicht viel. Weißt du, jeder war so und kündige diesen Job nicht. Und ich war so, diese eine Woche stresst mich aber so sehr. Ich kann, ich wollte immer Künstlerin sein und ich will jetzt Künstlerin sein und ich will gar nicht mehr, dass Leute mich in irgendeiner Form als Moderatorin irgendwo sehen, weil ich sonst immer die Moderatorin sein werde, die Musik macht und nicht richtig als Künstlerin wahrgenommen werde.

Fortsetzung

Das war für mich die ganze Zeit das größte Problem. Dieses, okay, sie ist Moderatorin, sie ist Moderatorin, sie ist nicht Moderatorin, sie ist noch eher Frozen-Yoghurt-Verkäuferin eigentlich. Sie ist da nur reingerutscht, weißt du? Und deswegen, ich freue mich ja, dass ich das gut gemacht habe und es war eine supergeile Erfahrung. Aber für mich war immer so, no, ich bin, ich bin vom Herzen Künstlerin und da muss ich jetzt einfach in die Unsicherheit einfach reinspringen. Aber ich hatte auf jeden Fall Schiss.

Das ist echt ein wiederkehrendes Thema bei mir im Podcast, das Thema Wer bin ich? Also wie sehe ich mich? Was will ich verkörpern? Witzig, dass du gerade gesagt hast, du sahst dich eher als Frozen-Yoghurt-Verkäuferin wie als Moderatorin. Finde ich ultrawitzig. Aber du hast dich immer von Anfang an als Künstlerin, als Musikerin gesehen. Ich frage mich da, auch wenn ich an meine Ziele denke, wenn jetzt immer größer sind und weiter weg sind und so weiter, wie ich auf dem Weg dahin mich nicht abbringen lasse.

Und jetzt sehe ich, du hast Jobs quasi abgesagt, wo du ein sicheres Einkommen hättest oder hattest. Wie kommt es zu dieser, ich habe verstanden, du willst Sängerin sein, Künstlerin sein, aber wie kommt es zu dem Punkt, wo du sagst, okay, nee, jetzt Cut, jetzt kündige ich. War das so ein schleichender Prozess? War das so, bist du morgens aufgestanden? Nee, jetzt mache ich das. Es reicht jetzt. Nee, es war ein schleichender Prozess von Unwohlfühlen. Ich habe also, es hat mich, egal wie krass ich wusste, dass ich sehr blessed bin mit diesem Job und dass es krass ist, dass ich das machen kann, hat es mich nicht glücklich gemacht.

Und das kann man… Wie definierst du glücklich? Wie definierst du glücklich sein? Einfach, dass ich in den Spiegel gucken konnte morgens und mir einfach sagen konnte, yes, das bist du und du machst gerade genau das, was du willst und das macht dich glücklich. Das konnte ich in der Zeit nicht, weil ich immer entweder als ich den Job bei Planet noch hatte und so, und das soll jetzt gar nicht so dramatisch klingen, weil wie gesagt so, ich habe da auch meine guten Sachen definitiv rausgezogen und krasse Momente gehabt und auch ganz oft Momente, in denen ich mir dachte, oh mein Gott, was für ein Glück, dass ich diesen Job gerade habe.

Aber umso länger du das machst und umso weniger du dann eigentlich das machst, was du eigentlich machen willst, umso unglücklicher wirst du dann einfach. Und du wirst ja auch älter. Und dann kommen diese ganzen Sachen, dass dir meistens gesagt wurde, für Newcomer musst du so und so alt sein und jetzt wirst du schon langsam ein bisschen, gehst auf die 30 zu, so, ich weiß nicht, ob du jetzt noch so als Newcomer funktionieren kannst und hier und da. Und dann bildet sich so Pressure in dir drin. Und dieser Pressure, der dann eigentlich im Endeffekt nur darauf zurückführt, dass du merkst so, ich habe nur dieses eine Leben und ich sollte genau so mein Leben leben, wie ich das will.

Ganz egal, was Freunde sagen oder was Leute sagen, die auf dem Außenfeld stehen, auch im Endeffekt auch dann egal, was ein Elternteil sagt, so ist es dein Leben und du musst diese Entscheidung für dich treffen. Und es hat sich dann einfach immer Stück für Stück immer mehr angeschlichen, dass es dann so mich nach dem Arbeitstag, nach diesem einen Tag in der Woche ist immer noch ein bisschen ridiculous, aber ist egal. Dieser eine Tag in der Woche muss dir vorstellen, es war immer mittwochs, glaube ich, dass ich sonntags schon angefangen habe, ein Stressgefühl zu bekommen, dass ich sonntags schon gemerkt habe, Mann, am Mittwoch will ich eigentlich das und das machen und bla bla bla.

Und jetzt muss ich am Mittwoch wieder irgendwelche anderen Künstler interviewen und mit denen labern über ihre Karriere. Ich habe gar kein Bock da drauf so, weißt du? Und dann habe ich richtig gemerkt, wie das meine Woche eingenommen hat und wie ich nicht richtig entspannen konnte und mich auf meine Sachen fokussieren konnte, weil ich zu mentally einfach zu stressed war, dass dieser Tag auf mich zukommt. Und es ist eigentlich ridiculous, weil wie gesagt, es ist dann auch nicht mal ein acht oder zehn Stunden Arbeitstag gewesen.

Ich habe diese Show durch Corona dann von zu Hause aufgenommen immer. Und das habe ich dann mit Interviews und sowas alles, die dann halt versetzt waren, waren vielleicht so sechs Stunden am Tag, die dafür draufgegangen sind. Du, aber ich verstehe das vollkommen. Ich kenne sehr viele Leute, die so unhappy sind in ihren Jobs und trotzdem die Jobs machen, weil sie auch vielleicht denken, OK, ich habe keine andere Alternative oder wo soll ich sonst mein Geld verdienen? Also ich kann es voll nachvollziehen, dass sogar dies einmal die Woche sogar.

Ja, und vor allen Dingen, ich glaube, was halt das Blöde bei mir war, war, dass es ein Interessenkonflikt war. Ich glaube, wenn es ein Job gewesen wäre, der gar nichts mit Musik zu tun gehabt hätte, einmal die Woche, wäre es, glaube ich, noch mal anders gewesen. Weil manchmal muss ich ehrlich sagen, als Künstler tut es ganz gut, mal was ganz anderes zu machen. So einmal mal den Stecker ziehen von diesem ganzen Künstlerstress und Musik und ich muss raushauen und ich muss dies und das und es muss gefallen und blabla und was komplett anderes zu machen.

Fortsetzung

Aber wenn du dann in diesem Konflikt sozusagen dein Job auch noch ist, dass du die ganze Zeit noch andere Künstler interviewst, die ganze Zeit mit denen über ihre Karrieren redest, über deren Musik und über deren blabla. Ich glaube, das ist das, was mich tief drinnen noch mehr gestresst hat eigentlich. Dazu habe ich noch eine Frage. Und zwar war es dir wichtiger, dass du dich selbst als Künstler siehst oder war es dir mindestens genauso wichtig, dass auch andere dich als Künstler erkennen und ansehen?

Also wie war das Verhältnis so für dich persönlich? Ich selbst. Also, weil ich… Wie war es nicht wichtig, dass andere dich als Künstler sehen sollen? Das war mir schon auf jeden Fall auch wichtig. So hat es angefangen, dass ich mir gedacht habe, was denken die Leute da draußen? Die sehen mich jetzt als Moderatorin und nicht als Künstlerin. Scheiße, Scheiße, Scheiße. Und aber irgendwann hat sich das bei mir ziemlich geflippt. Ich weiß gar nicht mehr, was richtig der Auslöser war, dass es wirklich angefangen hat, dass ich einen Scheiß draufgegeben habe, was eigentlich die Außen denken.

Und dass es mir nur noch wichtig war, was denke ich über mich? Was würde passieren, wenn man trotzdem mein Leben lang morgens in den Spiegel schaut und weiß, nee, heute bin ich eigentlich nicht zu mir ehrlich? Was würde dann passieren? Was denkst du? Ich glaube, dass die Seele dann irgendwann verrottet. Das klingt jetzt sehr dramatisch. Aber ich glaube, dass im Endeffekt, wenn du als Mensch nicht den Sachen hinterhergehst und die Sachen durchziehst, die du eigentlich machen willst und die dich erfüllen und die dich glücklich machen, dass sich dann einfach eine immer dunklere Wolke über dir bildet und die Wolke ziehst du dann durch dein Leben mit und die wird auch immer größer.

Und die Menschen, die dann um dich rum sind, die stehen auch irgendwann unter der Wolke, weil man… Ich auch glaube, dass… Was ist nochmal das deutsche Wort für contagious? Ansteckend. Ansteckend, ja, ich glaube, dass es auch sehr ansteckend ist. Und deswegen auch oft Leute, die mit ihrem eigenen Leben unzufrieden sind, ganz toxisch für andere Leute sind, die eigentlich gerade in guten Energien und guten Spaces sind, weil denen ihre Wolke ist einfach zu groß oder ich versuche das auch immer so mit einem Licht zu sehen.

Ich habe immer das Gefühl, die Leute, die das machen, was sie lieben und das tun, was sie denken selber, das sind so Lichtmenschen, die aber ganz oft auch diese Schattenmenschen oder die Leute mit den dunklen Wolken anziehen. Weil jeder will im Endeffekt Licht. Keiner will im Dunkeln sitzen. Und dann kommen die zu den Lichtmenschen. Und wenn du zu viele von diesen Wolkenmenschen um dich rumlässt, dann geht deine Flamme, wird die auch immer kleiner. Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass man… Ja, das klingt immer wie so ein blöder Kalenderspruch, aber ich glaube, es ist ganz wichtig zu wissen, wen man an sich ranlässt und wen nicht.

100 Prozent. Man sagt ja auch Kalenderspruch übrigens auch, von dem ich gehört habe. Da ist was dran bei den Sprüchen. Man ist der Durchschnitt der fünf Menschen, auch mit denen man abhängt. Erkennst du das sofort, wenn du um dich herum so negative Menschen hast? Oder ist ja auch schon mal passiert, dass es einfach lange gedauert hat? Ja, krass. Ich hab das erst jetzt gemerkt, dass diese eine Person… Ja. Ich muss nämlich zugeben, auch bei mir, in meinem Umfeld habe ich es erst nach Jahren oder irgendwie ein Gefühl, eine Lebenszeit gemerkt.

Okay, die Person tut mir eigentlich nicht gut. Ja, ja, ja, ja. Also es war nicht immer von Anfang an, dass ich das gemerkt habe. Weil viele Leute auch einfach richtig gut wissen, wie sie sich präsentieren, ohne ihre Wolke. Sag ich jetzt mal so, weißt du? Und es ist auch gar nicht… Ich glaube auch gar nicht, dass diese Wolken, diese dunklen Wolkenmenschen, dass die das böse meinen oder dass die andere Leute da reinziehen wollen. Aber das sind Menschen, die eben oft nicht nach dem gegangen sind, was sie eigentlich wollten.

Aufgrund von… Dafür gibt es Tausende Gründe, die auch oft verständlich sind. You know? Also ob das jetzt die Society ist, das Umfeld, ob das Familie ist, ob das Kultur ist. Es gibt so viel, was dich schon von der Kindheit einschränkt, das zu machen, was du eigentlich willst und dir versucht zu sagen, es gibt Regeln und wenn du die nicht befolgst, dann dies und das und bla, bla, bla. Das Menschen continuously einfach in Angst leben und sich deswegen vieles auch einfach nicht trauen. Wie finde ich denn das, was ich möchte oder was meine Leidenschaft ist?

Das ist eine gute Frage. Das ist eine sehr gute Frage. Ich kenne einige, ich will das nicht übertreiben, aber tatsächlich in dem Podcastumfeld sprechen mich manchmal Leute an und dann sagen die mir auch, hey, ich spreche auch häufig über seine Passion nachgehen, seine Leidenschaft nachgehen und teilweise sagen die Leute, ja, ich verstehe vollkommen, was du meinst, aber ich weiß nicht, was meine Leidenschaft ist. Also wie finde ich es denn heraus? Dann unterhalten wir uns. Ich habe mich vor kurzem mit einem unterhalten, der ist in einem IT-Job drin und dann nach einer langen Unterhaltung und sagte, kam dann dreimal raus, das wurde ihm auch immer bewusst, er würde eigentlich gerne was Richtung Film machen.

Fortsetzung

Also er musste erst mal drüber reden, drüber sprechen, dass er überhaupt dann wusste, wohin er eigentlich hin möchte oder was seine Leidenschaft ist. Ja, ich habe die Antwort leider nicht, sage ich dir ehrlich, weil ich mich das tatsächlich schon öfter gefragt habe in Gesprächen mit Leuten, die nicht das gefragt haben. Weil für mich war es einfach so, dadurch, dass ich das schon immer wusste, was ich machen will und was meine Leidenschaft ist, kann ich mir gar nicht vorstellen, wie das ist, das nicht zu wissen und so lost eigentlich sozusagen zu sein.

Aber ich sehe das in vielen anderen Menschen und denke mir so, ey, scheiße, uns wird immer schlimmer jetzt mit Social Media und du hast tausend verschiedene Einflüsse und Eindrücke, also wo ich mir denke, wenn wir mit Social Media aufgewachsen wären, vielleicht würde ich, ey, verloren, wir wären verloren, also tut mir leid, aber die New Generation, ihr seid verloren. Es gibt kein Zurück, ihr seid im Arsch. Nee, weil ich mir wirklich denke, so krass, wenn du heutzutage ein Kind bist und dir so viel Information entgegengeschmissen wird über diese kleinen Screens, wie willst du dich denn da noch entscheiden?

Wie willst du überhaupt rausfinden, was du eigentlich willst? Zu viel Ablenkung. Zu viel Ablenkung und du fängst an, die Träume von anderen zu wollen, weil du ja siehst, dass andere ihr fakes Leben auf Social Media preisgeben und dann denkst du dir als Kind, boah, genau das will ich, weil du siehst, oh, guck mal, da gibt es viele Likes, viele, keine Ahnung was, guck mal, die lebt voll das lavish life und so was. Das möchte ich. Aber in dir drin möchtest du das vielleicht gar nicht und willst eigentlich was anderes, aber dann keine Ahnung.

Ich weiß echt nicht, wie diese neue Generation, wie die darauf klarkommt und wie die das macht. Du hast aber jetzt auch Social Media gesagt. In einem anderen Kontext hast du mal den Satz gesagt, don’t hide your magic. Magic, ja. Genau. Kannst du das kurz einordnen? Weil ich fand es super interessant, weil Social Media spielt, glaube ich, ein bisschen damit rein. Ja, da kommen wir wieder zu dem schönen Punkt, dass alles Vor- und Nachteile hat, weil das waren jetzt die eklichen Nachteile von Social Media.

Auf der anderen Seite gibt es dir natürlich die Möglichkeit, deine Talente zu zeigen, wenn du Talente hast. Und ein Kollege von mir hat mal damals zu mir gesagt, don’t hide your magic. Also er hat wirklich damit gemeint, so krass, du hast so, du hast so viele Talente, die die Welt einfach gar nicht sieht, weil du sie nicht mit ihr teilst. Du hast aber jetzt die Möglichkeit, sie zu teilen über deine Plattform. Also machst gefälligst auch. Und das hat mich tatsächlich auch dazu gebracht. Also es war definitiv auch was, was in meinem Kopf war, als ich diesen Freestyle gemacht habe, weil ich mir gedacht habe, ich kann, wenn ich mir angucke, was die hier in dieser deutschen Musikindustrie machen, so ich scheiße das eigentlich so.

So, Assi, das jetzt klingt wohl du noch so. Ich mag an dir, dass du nicht Assi bist. Aber das kommt so schnell einfach raus, weißt du, dass ich mir halt so dachte so, ja, dann mach doch einfach, dann zeig dir doch mal, wie man das eigentlich macht. Und deswegen versuche ich auch immer allen zu raten, so andere Nu-Kammer oder Leute, die was mit Musik machen wollen und so was. Dann gehe ich mit denen auf ihr Instagram und sehe tolle Fotos von denen, wo ich mir denke, ja toll. Und jetzt wie was bringt dir das jetzt?

Wenn du eine krasse Sängerin bist, dann zeig, dass du eine krasse Sängerin bist. Dann lad Videos hoch in denen du krass singst. Fertig und dann kontinuously do that. Und das gilt für andere Leute mit Talenten auch. Jetzt gibt es halt die Möglichkeit, das Talent zu zeigen. Ist halt einfach nur so, dass es halt einen Überfluss davon gibt. Aber trotzdem glaube ich, dass es möglich ist, da rauszustechen. Don’t hide your magic. Genau. Okay. Dazu gehört natürlich auch, dass man weiß, was die Magic in einem Ja, genau.

Und wenn du halt loss, also wenn du das halt nicht zuordnen kannst, dann ist es halt super schwierig. Deswegen, ich habe das noch nicht so richtig rausgefunden. Da müsste man eigentlich mit einer Person sprechen mal, die sehr lange gebraucht hat, um rauszufinden, was sie eigentlich will. Und sie dann fragen, das fände ich jetzt interessant tatsächlich. Würde ich auch gerne mal mit so jemandem sprechen und zu wissen so, okay, bei dir hat es länger gedauert, das rauszufinden. Wie hast du das rausgefunden?

Weil man es dann irgendwann einfach gemacht hat und dann gemerkt hat, oh, das ist voll geil. Was habe ich für ein geiles Gefühl, wenn ich das mache? So zum Beispiel mit Leroy damals, als wir so die ersten Videos gemacht haben, so Musikvideos, weiß nicht, wie man das nennen soll. Wir haben so eine krasse Dopaminausschüttung gehabt, wenn wir angeguckt haben, was wir da gemacht haben. Wir waren wirklich so, wie wahrscheinlich andere Menschen müssen wahrscheinlich dafür gucken oder Existing nehmen, um sich so zu fühlen.

Fortsetzung

Und wir waren so, oh mein Gott, so bei jeder Szene sind wir komplett ausgerastet. Und dann denke ich mir so, das sind die Momente, in denen man merkt, genau das will ich machen. Weißt du? Absolut, absolut. Du hast ja schon ein paar Mal das Thema Blast angesprochen und aus dem Vorgespräch weiß ich, dass du ein dankbarer Mensch bist. Also ich auch ich finde, Dankbarkeit ist eigentlich eines der Themen, wo man, wenn man es wirklich in sich spürt, dann zieht man auch gute Sachen an. 100 Prozent, ja. Dass man das auch sozusagen attractet, gute Sachen attractet.

Kannst du so ein bisschen darauf eingehen, was Dankbarkeit für dich bedeutet, wie du mit dem Thema umgehst? Ich glaube, dass bei mir definitiv auch eine große Rolle spielt, warum ich so bläst mich fühle, weil ich seit ich drei Jahre alt bin, jedes Jahr von meinen Eltern mit nach Ghana genommen wurde oder also wir da hingegangen, mitgenommen wurde. Wir sind alle als Familie nach Ghana gegangen, weil es meinen Eltern wichtig war, dass wir unsere Roots kennen und dass wir wissen, wo wir herkommen und wie die Seite von meinem Papa sozusagen es alles ist.

Und wenn du dann mal siehst, wie andere Welt, das dort drüben vor allen Dingen noch vor 30 Jahren halt war, jetzt inzwischen, wenn man nach Ghana geht jetzt sieht es da aus wie so in LA. Weißt du, was ich meine? Aber ja, es riecht krass. Aber damals war das halt nicht so. Und wenn du dann siehst, mit wie wen, wie für wenigen Dingen Menschen trotzdem glücklich sind und trotzdem entspannt sind, fühlt man sich irgendwann richtig peinlich, sich zu beschweren über die Dinge, wenn man dann nach Deutschland kommt.

100 Prozent. Ja, und dann merkt man so richtig so wow, krass. Ich peen es jetzt rum, weil ich jetzt nicht das neueste iPhone habe. Weißt du, was ich meine? Und keine Ahnung, da drüben würde sich jemand im gleichen Alter wie ich noch über Nokia 3310 absolut freuen. So weißt du? Und ja, das bringt dann einfach dazu, dass man dann einfach merkt, wie krass blessed man ist, weil egal, wie sehr ich Ghana liebe und auch irgendwann definitiv dort leben will, bin ich, fühle ich mich absolut blessed, dass ich aber in Deutschland aufwachsen konnte, hier zur Schule gehen konnte und nicht dort drüben.

Wie oft denkst du denn dran, dass du am Tag oder pro Woche oder wie auch immer? Ich bin mega dankbar für das, was um mich herum ist. Ist es so ein tägliches Ding? Ja, ja, ja. Ich denke, ich denke daran in so kleinen Momenten. Manchmal, manchmal kommt es einfach so von Ecke. Ich bin ganz oft dankbar, wenn ich in meinem Auto sitze, weil ich liebe Autofahren so sehr. Ich wollte schon immer als Kind, weil ich immer so, ich muss mit 18 meinen Führerschein machen. Ich muss unbedingt Autofahren. Ich liebe Autos und Autofahren extrem.

Umso größer das Auto, umso geiler finde ich das. Ich will auch irgendwann, wenn ich einen Tourbus habe, ich will den auch selber fahren. Und voll oft, wenn ich in meine… Doch, Leroy, doch. Voll oft, wenn ich in mein Auto einsteige, bin ich immer wieder so excited, dass ich Autofahren kann. Das ist voll, das ist voll ridiculous. Weil oft lache ich dann auch über mich, weil ich mir denke so, ich fahre seit ich 18 bin Auto, aber immer noch ist es so, gestern zum Beispiel auch. Ich bin von Berlin nach Heidelberg gefahren, sechs Stunden lang.

Und ich saß in meinem Auto und dachte mir einfach nur so, krass, ich habe ein Auto. Ich habe ein Auto. Ich habe ein eigenes Auto. Wie cool ist das? Ich habe meinen Führerschein machen können. Weißt du? Mega. Ich fahre gerade von meiner Wohnung in Berlin. So, dann wird mir das manchmal so bewusst, wenn ich so Momente für mich selber ganz kurz habe. So, oh krass. Ich fahre gerade von meiner Wohnung in Berlin, die voll nice ist. Ich habe jetzt ein neues Studio. Ich habe jetzt ein eigenes Studio einfach in Berlin.

Wow. Ich sitze hier in meinem eigenen Auto. Ich bin vor vier Tagen aus Sansibar gelandet. Ich bin Business geflogen. Das sage ich niemandem eigentlich, aber das ist dann so oh mein fucking Gott. Kann man so etwas jemandem beibringen, dankbar zu sein? Ja, ich glaube, dass man das einfach mit den einfachsten, mit den einfachsten Dingen anfangen muss. Also man muss lernen, nicht nur dankbar zu sein für ein Auto und ein Business Flug und ein Studio oder sonst noch was, sondern man muss anfangen für wirklich Kleinigkeiten, die man in seinem Leben hat, dankbar zu sein oder auch für Menschen, die man in seinem Leben hat, dankbar zu sein.

Gar nicht jetzt nur diese materiellen Dinge, sondern auch einfach so die menschlichen Dinge. Wie oft ist es so, dass ich wirklich, wenn ich mit engen Freunden eine gute Zeit hatte oder so was und mir denke, oh mein Gott, wie geil sind gute Freundschaften? Wie geil es Leute zu haben, mit denen man über alles reden kann oder die man auch anrufen kann, wenn es einem nicht gut geht oder die sich für deinen Erfolg freuen, anstatt dass sie irgendwie darüber sauer sind oder sonst noch was, you know? Oder ich bin auch immer, ich bin auch immer excited, wenn ich das hinkriege, so kleine do-it-yourself-Sachen irgendwie so zusammen zu bauen oder so was.

Fortsetzung

Ich bin jemand, ich freue mich auch extrem, wenn ich einen richtig schönen Stein finde. Da will ich mich dann auch immer noch so wie so eine Fünfjährige, aber weißt du, die so draußen auf dem Spielplatz war und dann nach Hause kommt, sagt Mama, guck mal die schönen Steine. Aber ich liebe Steine. Immer noch. Und wenn ich einen richtig schönen finde, dann bin ich richtig dankbar, dass ich den gefunden habe. Ja, mega. Ich war eigentlich lange Zeit davon überzeugt, dass man Dankbarkeit sozusagen auch jemandem beibringen kann.

Aber mittlerweile habe ich den Eindruck, das ist fast schon eine Typ Sache. Also ich habe ich habe wirklich original vor ein paar Tagen ein Gespräch mit jemandem gehabt. Die Person hat sehr viel gemeckert, wie alles blöd hier, so viel Steuern, Wetter, alles, insgesamt alles blöd. Das habe ich ein paar Minuten lang angehört und irgendwann gesagt, hey, aber wir sind hier in einem Land, wo ich an die Spüle gehen kann, aus der Leitung Wasser trinken kann, ohne Angst zu haben, dass mir irgendetwas passiert.

Also stell dir das mal vor. Auf wie viele Ländern dieser Erde ist es überhaupt möglich, sowas zu machen? Oder ich kann ja abends rausgehen, ohne direkt Angst zu haben, dass ich überfallen werde oder was auch immer. Ich glaube, so eine Person kann man, glaube ich, gar nicht mehr das bewusst machen, auch wenn man vielleicht in einem älteren Alter ist. Deswegen habe ich vorhin gefragt. Ich glaube, wenn, dann können die das nur selber, weil die sind ja so. Ich habe immer das Gefühl, dass wir alle von unserer Kindheit durch die Erziehung, durch unser Umfeld und durch alles wie so eine Chip oder wie so ein Computer programmiert sind.

Also wir haben alle unsere individuellen Programme, sozusagen in unserem Gehirn, das halt so über die Jahre sozusagen gekommen ist. Und es ist unfassbar schwierig, um zu programmieren. Also es ist nicht einfach, wenn du dich an das gewöhnt hast, an das Mindset, an dieses Leben, an diesen Standard, an diesen whatever dann überhaupt daran überhaupt dich an den Gedanken zu gewöhnen, dass das irgendwie überhaupt anders funktionieren könnte. Was würdest du gerne an dir umprogrammieren? Meine Zuverlässigkeit.

Da ist es immer noch. Also es wird besser. Aber es ist immer noch so, dass dadurch, dass mein Leben so krass unvorhersehbar ist und es super schwer ist, mit mir zu planen, ist das, was ich vorhin gemeint habe, mit dem ich verstehe auch, dass es für Businessleute schwierig ist, in jemanden zu investieren, wenn die Person dasteht und sagt, also versprechen kann ich dir nicht. Wir schauen mal, was passiert. Ich gehe mit dem Flow so. Kein Businessmensch würde sagen, okay, ich gebe dir einfach mein ganzes Geld.

Und dann alle sind so, okay, wir gehen dann lieber mit den Leuten, die irgendwie einen Plan haben. Aber dadurch, dass halt deswegen bei mir auch ständig was um die Ecke kommen kann oder irgendein Termin plötzlich kommt, dabei habe ich eigentlich was ausgemacht und dann kommt dies und dann kommt das und bla, bla, bla. Und das endet dann oft in Chaos. Also jetzt dadurch, dass ich ein Team um mich rum habe, die sich auch um meine Sachen im Kalender und so was alles kümmern, ist es schon viel einfacher und jetzt viel entspannter für mich, weil ich das jetzt nicht mehr machen muss.

Aber ja, ich hatte auf jeden Fall es ist schon immer schwierig gewesen, mit mir Pläne zu machen und ich bin auch eine Person. Leider heute fühle ich so und morgen fühle ich vielleicht so. Also wenn ich jetzt heute zum Beispiel Bock habe, oha, wir gehen jetzt morgen keine Ahnung einkaufen, dann kann es sehr gut sein, dass ich morgen aufwache und kein Bock habe, einkaufen zu gehen. Und dann bin ich halt auch so jemand, wo dann ja, ich weiß nicht, habe ich jetzt heute Bock und wenn du jemanden auf der anderen Seite hast, die sich aber drauf verlassen hat, dass du halt jetzt am nächsten Tag einkaufen gehst, dann ist das halt einfach whack.

Und deswegen wünsche ich mir, dass sich das so immer noch ein bisschen mehr bei mir einpendelt. Du hast gerade Chaos gesagt. Kommst du trotzdem mit Chaos gut zurecht? Ich fühle mich da ehrlich gesagt viel wohler. Also wenn ich zu viel Struktur um mich herum habe, dann bin ich gleich so, ich habe das gemerkt, als ich das erste Mal mit einer Freundin zusammen gewohnt habe, die super aufgeräumt und sauber ist und das erste, was sie morgens gemacht hat, ist Staubsaugen und alles stand in unserer Wohnung so am richtigen Ort und perfekt.

Und ich habe mich richtig unwohl gefühlt, weil ich nicht ich selbst sein konnte, weil ich nach Hause komme und irgendwas einfach rumschmeißen möchte. Und es ist meine Freiheit und so möchte ich auch sein. Und ich merke aber, dass es für die Karriere ganz wichtig ist, Menschen zu haben, die Struktur mitbringen. Also auf meinen Chaos könnte ich mich nicht verlassen. Und auch Struktur und Planung kann man sich ein bisschen verlassen. Und deswegen ist es da ganz wichtig, einfach eine Balance zu haben. Auf deinem Social Media Kanal, Instagram, ist mir aufgefallen und das finde ich super witzig, Aicha, Vibes auf Instagram übrigens.

Fortsetzung

Folgen, macht echt Spaß, zuzuhören. Schämt mich auch. Macht echt Spaß, zuzuschauen, zuzuhören. Einer der Gründe ist, dass du auch dich selber gar nicht so ernst nimmst. Also du kannst dich selber auf Hops nehmen. Du nimmst andere Hops. Du machst es sau gerne. Trotzdem die Frage, wie wichtig ist es dir, dass du so ein gewisses Bild auch nach außen verkörperst, was andere über dich denken? Weil auf der einen Seite willst du Künstlerin sein, die vielleicht auch für ein Thema steht. Auf der anderen Seite willst du auch wahrscheinlich nicht mehr ernst genommen werden und Spaß haben.

Wie findest du da die Balance, zwischen ernst genommen werden, ernst genommen, also von anderen zu werden und aber trotzdem das zu tun, dass du vielleicht in dem Moment einfach Bock hast. Ich finde es krass überraschend, wie viele Menschen mich immer noch ernst nehmen, wenn ich ehrlich bin. Manchmal denke ich mir so, also was aus mir rauskommt, finde ich krass, dass sie mich noch ernst nehmen können. Ich glaube, das ist aber dann vielleicht dann doch die Balance zu meinen Freestyles und meiner Persönlichkeit auf Instagram, zu meiner Musik.

Weil auch wenn ich in den Songs immer wieder auch witzige Sachen sage oder was mit Augenzwinkern mache, finde ich, hört man da schon auf jeden Fall die Confidence und das Selbstbewusstsein in den Tracks. Und wenn man mich aber so als Mensch einfach, dann bin ich einfach ein Clown. Ich will auch einfach den ganzen Tag eigentlich nur Lachen und Scheiße labern. Ich habe also, ich habe natürlich auch krasse Momente so, in denen ich super deep bin und auch sein will. Aber bei mir ist ganz viel Spaß und meine Grenze zu meinem Schamgefühl ist, da kann man sich lieber fragen, da gibt es keine Grenzen.

Um was nimmst du aber komplett ernst? Wenn ich merke, dass Leute, die ich für bemerke, was ernst nehmen, dann kann ich ganz schnell switchen auf jeden Fall. In, okay, jetzt ist nicht mehr lustig, okay, jetzt ist kein Spaß. Weil die Leute, die ich für bemerke, ist mir schon auf jeden Fall wichtig, dass die nicht das Gefühl haben, so mit Vibes kann man immer nur lustig sein und die nimmt nichts ernst und es ist immer nur Wack. Das auf jeden Fall. Und ich nehme auch hundertprozentig meine Karriere ernst.

Definitiv. Also das ist mir schon wichtig, auch wenn ich jetzt nicht so richtig dieses mit dem Planung habe, dass ich so kontinuierlich, wie es geht, Musik einfach raushaue, weil ich mich sonst auch als Künstlerin nicht mehr ernst nehmen kann, weil ich kann ja nicht sagen, hey, ich bin jetzt nur Künstlerin, ich mache diese ganzen Moderationsjobs nicht mehr und dann haue ich keine Songs raus. Ich hatte zwischen dem ersten und dem zweiten Song, ich glaube, eine sechs Monate Pause und es hat mich so innerlich oh mein Gott, oh mein Gott, ich mache nicht, was ich eigentlich machen muss.

Weil wenn man selbstständig ist und nicht gesigned ist, hast du natürlich auch die Freiheit und bist ein eigener Chef. Und manchmal ist ganz schön schwer, sein eigener Chef zu sein, weil man sich halt selber pushen muss, um zu sagen, das ist still a job. Und wenn du Künstlerin sein willst, dann haue Musik raus. Ich habe den Eindruck und vielleicht liegt da vollkommen falsch. Was du auch noch ernst nimmst, ist, glaube ich, dein, deine Heritage, dein Ursprung. Oh ja. Das ist so zumindest ein Eindruck, wenn ich jetzt auf Social Media schaue, in wie weit, genau, in wie weit spielt dein Ursprung eine Rolle?

Also für dich, was bedeutet das überhaupt für dich? Ich sage dir kurz ein bisschen Hintergrund. Ich bin gebürtiger Iraner, muss aber sagen, ich fühle mich natürlich deutsch. Also ich bin mit zwei Jahren hierher gekommen, bin hier aufgewachsen. Natürlich habe ich die iranische Kultur von zu Hause in mir drin. Jetzt bin ich gerade an so einer Schwelle. Darüber haben wir vorhin ganz kurz gesprochen. Wie viel gebe ich meinen Kindern weiter von meiner iranischen Kultur? Ich will natürlich weitergeben, aber ich will natürlich auch, dass sie auch hier möglichst die Strukturen hier kennen, angepasst sind, auch verstehen, warum.

Am Anfang waren gewisse Verhaltensweisen auch für mich sehr schwierig zu verstehen. Bei uns zu Hause die ersten Jahre wurde ich natürlich anders erzogen, als die Gesellschaft hier teilweise ist. Also auch das Thema Höflichkeit spielt da so ein bisschen ein, aber es ist eine andere Baustelle. Findest du die Deutschen höflich? Ähm, nicht so höflich wie Iraner, würde ich sagen. Wir nehmen Höflichkeit auch ein bisschen zu ernst, glaube ich, in Iran. Also es fängt schon vielleicht eine Kleinigkeit mit bei uns Iranern sitzt man nicht mit dem Rücken zu Älteren oder mit den Füßen ausgesteckt, nicht zu anderen.

Das sind so Kleinen, wo ich sag jetzt mal die Kleinigkeiten, die bei uns wichtig sind oder allgemein in der Kultur, aber wo man auch hinterfragen kann. Ja. Hey, ist es eigentlich wirklich so wichtig? Oder mir ist eine Sache aufgefallen, als ich, glaube ich, schon mal erzählt, vor Jahren, als ich noch ein bisschen kleiner war, hatte ich einen Freund zu Besuch. Der hat bei uns zu Hause bei meiner Mutter gegessen. Meine Mutter kocht für mich persönlich sehr, sehr, sehr, sehr lecker. Und der ist das dann so und meint so, oh, schmeckt nicht schlecht.

Fortsetzung

Bei uns ist eine Beleidigung. Bei dem hast du gesagt, ja, es schmeckt nicht gut so auf die Art, aber auch nicht schlecht, so so mitten drin. Aber für eine deutsche Aussprache ist es ja schon mal ich finde gut. Aber wenn du das nicht weißt, wenn du die Übersetzung in deiner Muttersprache nicht kennst, dann ist es erst mal ja krass. Genau, das sind so Kleinigkeiten, Feinheiten, wo ich dann denke, OK, ich muss auch nicht übertreiben, so mit dem, was ich meinen Kids weitergebe. Weil hier herrscht einfach eine andere Sprache zum Beispiel, eine andere Art von Kommunikation zu meinen Menschen drumherum.

Daher die Frage, weil ich gemerkt habe, Heritage, Ursprung ist für dich wichtig. Voll. Warum? Also ich habe mich schon immer mehr afrikanisch als deutsch gefühlt. Wo wieso? Ich glaube, bei meinem Bruder ist es anders tatsächlich. Oder bei beiden von meinen Brudern habe ich das Gefühl einfach nur so. Müsste ich vielleicht einmal fragen. Aber ich glaube, wir haben darüber sogar schon mal geredet. Ich bin aber auch diejenige, die einzige gewesen von meinen Geschwistern, die jedes Jahr eben mal nach Ghana gegangen ist.

Also und der es total wichtig war, immer dort zu sein, weil ich einfach die Kultur und die Energy dort einfach immer so geliebt habe, weil dort immer alles so die Leute, die lachen laut, die sind freundlich, die sind lustig, die sind einfach so den den ihr Vibe einfach Ghana ist für mich einfach ein Vibe. So weißt du? Und dann halt so im Gegensatz dazu dann so hier in Deutschland. Das kommt einfach nicht da ran, so weißt du? Und ich habe meine Persönlichkeit schon immer passender dort gefunden als hier irgendwie, obwohl ich auch dort drüben immer weiß war und hier schwarz und ja dieses klassische Mixed People Problem.

So wo gehöre ich jetzt eigentlich hin? Aber in Ghana ist es halt dann so, wenn du Ausländer bist, dann wirst du eigentlich nur noch mehr gefeiert und noch mehr geliebt und nicht dann im Unkehrschluss zu Deutschland, dass es dann ist, du bist Ausländer und deswegen bist du so, weißt du? Und bist dieses du gehörst hier nicht hin, sondern dort ist es dann eher so, ey, du bist anders, geil, komm her, so weißt du? Und deswegen, ich weiß nicht. Und ich habe lange auch als Teenager, weil früher war es richtig uncool, Afrikaner zu sein.

Früher war vor allen Dingen, als die Amis da waren und so was hier. Ich habe eine Zeit lang in meiner Jugend bestimmt zwischen so. Ich würde mal sagen so 14, 15, 16 und sowas habe ich teilweise gar nicht gesagt, dass ich aus Ghana komme, weil dann bist du mit diesen ganzen Amis und bei den Amis sind so African People, they don’t wear no clothes, they always run around naked, die haben ganz, ganz verschobenes Bild von Afrika so. Und du willst ja nicht uncool sein dann, weißt du? War das dir unangenehm?

Ja, es war mir richtig unangenehm. Und jetzt ist mir das so unangenehm, dass mir das unangenehm war, weil ich jetzt so stolz einfach bin. Und da kam dieser Switch. Ich habe angefangen einfach Amerika nicht mehr so zu. Ich glaube, so ganz viele so aus den 90s oder die in den 90ern geboren sind, haben eine Zeit lang so richtig Boar, Amerika ist the place to be. Und wir wollen alle nach Amerika. Und es ist der coolste Ort und da sind die coolsten Leute und diese ganzen Rapper und alles und so. Die sind so cool.

Boar, die können alle Bafgeball spielen. Keine Ahnung. Ich weiß nicht, was wir uns da dachten. Ja, aber auch gerade glaube ich in Heidelberg, oder? In Heidelberg gab es auch die stationierten Amis. Die waren ja auch die coolen hier. Genau, die waren so cool. Die waren so cool. Wir wollten mit den allen befreundet sein. Wir waren auch mit vielen tatsächlich befreundet. Und die waren dann auch genau so cool, wie wir gedacht haben. Und dann war das echt so boar, ja, wir wollen dazugehören. Und bei mir hat sowieso jeder automatisch auch gedacht, dass ich Ami bin schon alleine, you know, wegen meiner Hautfarbe dann so.

Und ich weiß nicht, wann und wie dieser Switch kam, in dem ich einfach so mir so da ich glaube, das war dann, als man dann angefangen hat, die Realität aus Amerika mehr mitzukriegen, die mit diesem ganzen Rassismus kommt und mit diesem ganzen Du bist als schwarze Person so nicht frei dort einfach, genau so. Und in Ghana bist du als schwarze Person einfach super free, weißt du? Und es gab irgendwie mehrere Sachen so, die mir klar geworden sind und mehrere schöne Sachen, die mir einfach in Ghana aufgefallen sind an der Kultur und an den Menschen so, dass irgendwann so, Hä?

Scheiß mal auf die Amis, Digga. Scheiß mal auf die, ey. I’m from Africa. So what? Also ja, es kam dann auch relativ. Und es ist dann einfach immer, es hat sich immer mehr gestärkt. Jedes Jahr, in dem ich nach, in dem ich nach Ghana gegangen bin und meine Kultur mehr kennengelernt habe und das Land mehr kennengelernt habe und gemerkt habe, was ich da jedes Jahr auch einfach tut. So an der, von Infrastruktur zu allem so ist so, wow, das macht mich dann so stolz. You know? Und es ist so interessant. Ich habe häufiger das Thema Herkunftsscham sozusagen als Thema im Podcast, gerade mit Menschen, wo ich ein Podcast habe, die nicht urdeutsch sind, wo teilweise dann gesagt wurde, ja, ich komme nicht aus dem Land.

Fortsetzung

Ich hatte zum Beispiel jemanden aus Afghanistan da, der dann gesagt hat, der kommt aus Kolumbien, weil er nicht sagen wollte einfach, dass er aus Afghanistan kommt. Es ist echt ein wiederkehrendes Thema und ich habe mich echt gefragt, wie man es schafft, diesen Herkunftsscham einfach auch nicht entstehen zu lassen. Weil ich möchte ja auch, dass meine Kinder irgendwann sagen, ja klar, mein Vater ist Iraner und das auch überhaupt nicht schlimm ist. In den Medien wird Iran total schlimm dargestellt. Und ich möchte aber trotzdem, dass meine Kinder das ohne Probleme sagen können, ohne dass es unangenehm ist.

Keine Ahnung, sie ist noch zu jung. Ich weiß nicht, was ein paar Jahren ist. Aber was würdest du jemandem sagen, der dieses Thema Herkunftsscham in sich trägt? Wie man das so beenden kann? Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man sich mit seiner Herkunft irgendwie auskennt. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man, ich weiß, dass es nicht für alle Leute mit Herkünften because of war, weißt du, so Kriege, die in manchen Ländern und so was sind, es gar nicht möglich ist, jetzt für alle zu sagen, boah, ich bin da irgendwie einmal im Jahr oder ich bin da öfter, um das kennenzulernen.

Aber ich merke immer wieder, wie wichtig das für mich persönlich war, immer in Ghana zu sein und diese Kultur einfach so kennenzulernen, und zwar nicht nur durch Geschichten von meinem Papa oder von Verwandten, sondern wirklich, wirklich dort zu sein. On the ground, weißt du? Und das mitzuerleben. Und deswegen denke ich, wenn es irgendwie möglich ist für die Leute, weil für mich bricht es das Herz, wenn ich manchmal mit Mischlingen, die auch halb Ghana, halb Deutsch sind, die aber nicht mit beiden Elternteilen aufgewachsen sind und dadurch nur die deutsche Kultur kennengelernt haben, die teilweise gar nicht so krasses Interesse oder Bedürfnis haben, dann nach Ghana zu gehen.

Und ich bin so, oh mein Gott, was? Du weißt gar nicht, was du verpasst, aber die haben das nie mitbekommen von ihren Eltern und die haben, die sind damit nicht aufgewachsen, dort zu sein und haben halt deswegen gar keinen Bezug to their country. Und deswegen glaube ich, ist das Wichtigste, um einen Bezug zu kriegen, wirklich dort zu sein, wenn es irgendwie geht. Wie gesagt, ich verstehe das, dass es Länder gibt, in denen Krieg herrscht, in denen es gefährlich ist und keine Ahnung, wo das dann einfach nicht geht.

Aber wenn es geht, dann glaube ich, ist es ganz wichtig, auch als Elternteil seine Kinder zu den Wurzeln zu bringen und zu sagen so hier und hier geht das und das ab. Und dann lernt man das als Kind, glaube ich, auch wirklich dann zu appreciaten und zu lieben. Werden wir jetzt ein bisschen mehr in die Zukunft schauen? Brauche ich einen Plan? Was hören wir so in den nächsten Jahren? Alles von dir? Englische Musik hört ihr von mir? Ja, also du switchst von Deutsch auf Englisch. Ich mache jetzt keinen kompletten Switch.

Ich werde weiterhin auch auf jeden Fall deutsche Musik machen. Aber ich merke jetzt dann, genauso wie ich dir vorhin erzählt habe, bei dem Apple Music, dass in mir drin aber irgendwas war, was die ganze Zeit so ist es jetzt halt so oder schon von Anfang an so gewesen, dass dieses so ich will aber auch Englisch machen. Ich will auch eigentlich auf Englisch singen und die die Musik machen, die mir wirklich am Herzen liegt und die mir gute Laune macht jeden Tag, weil ich auch glaube, auch Musik ein wichtiger Punkt ist, der dein Mindset wirklich steuern kann.

Also ich glaube, je nachdem, was für Musik du überwiegend hörst, so kannst du auch wirklich so kann auch wirklich deine Laune sein. Und ich glaube fest daran, dass die dadurch, dass ich schon morgens Afrobeats pumpe, zu denen ich eigentlich tanzen will und lachen will und eigentlich in meinem Kopf die Sonne scheint, auch wenn draußen irgendwie Hagel fällt, dass das was mit mir macht. Und diese Musik will ich halt auch eigentlich machen, egal wie geil ich das auch finde, diese Beats und diese Songs zu machen, wo man so richtig so mit dem Kopf wippen kann und so.

Das ist auch so cool. Und ich werde es weiterhin auch noch laufen lassen. Aber für meine Seele und für mein Licht muss ich auf jeden Fall auch Englische Mucke machen. Denkst du, es wird aber für deine Follower, für deine Leute, die dir zuhören, schwierig sein, sich dann nochmal anzupassen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, weil ich ja schon immer krass viel Englisch mit rein mische in meine deutschen Songs. Also da wurde ja auch schon voll oft zu mir gesagt, jetzt hör mal auf, das immer so zu mischen und jetzt entscheide dich mal, welche Sprache.

Und deswegen glaube ich, habe ich die ja alle schon eigentlich darauf trainiert. Weißt du, dass irgendwann vielleicht komplett auf Englisch ist und auch wenn die die englischen englischen Sachen nicht feiern, weil es ein komplett anderer Vibe auf jeden Fall sein wird. Das höre ich immer von meinen Freunden, die meine englischen englischen Sachen hören so krass, es ist wie ein anderer Mensch. Du klingst ganz anders auch einfach, you know. Gibt es ja immer noch die deutschen Sachen, die nebenbei dann auch noch weiterhin laufen.

Fortsetzung

Deswegen ich werde die Leute jetzt nicht da einfach im Regen stehen lassen und sagen, okay, bye, ich mach jetzt was ganz anderes. Aber ich muss es auf jeden Fall auch machen. Einfach nur, um in mir drin so balance zu sein. Ich finde es mega, bei dir kommt immer alles so locker flocke ich rüber. Ich finde es echt cool. Ich weiß von einem Vorgespräch von uns, dass dir auch mal im Rahmen deiner Musikproduktion, deines Künstlerdaseins auch natürlich hin und da mal so eine Art, ja, wie sagt man das so, Fail, fuck up passiert.

Du hast mir von diesem einem Shooting da erzählt. Kannst du kurz darauf eingehen, nur grob, was da passiert ist, was mich aber insbesondere daran interessiert, wie du so eine Situation aufnimmst, also wenn etwas so komplett schief geht jetzt mit deinem Musikbusiness. Sie war auf einem Shooting. Genau, wir waren auf Santorini, auf einer Insel. Genau, und wie du dann mit so einer Situation umgehst, also vom Mindset her, wie du ob du es als Fail ansiehst, ob du es als Learning ansiehst, ob du in Zukunft dann was anderes machen wirst oder anders planen wirst, obwohl du eigentlich keine Planerin bist.

Ja, das hast du nie gemerkt. Genau, ich war auf Santorini, auf einer Insel, hab dort ein Künstlercamp gemacht und wollte gleichzeitig ein Musikvideo drehen und an Tag zwei haben wir uns kurz ausgeliehen. Künstlercamp bedeutet, Künstlercamp bedeutet, mit mehreren Leuten zusammen vor Ort. Genau, also ja, bedeutet quasi, ein Haus wird gemietet und in dem, da nehme ich dann zwei Producer oder so was mit, vielleicht noch Künstler, Freunde von mir, auf die ich Bock habe, vielleicht mit denen mal was zu machen oder so was.

In diesem Fall hatte ich Megalow und Red Child dabei, die beiden kenne ich gut und dachte mir, ey, die können doch auch bestimmt was mitnehmen, so. Und dann habe ich noch zwei von meinem Team dabei gehabt, beziehungsweise wir sind eigentlich nur zu dritt. Jilly und Terry, die haben sich dann darum gekümmert, immer einkaufen zu gehen und Sachen so zu organisieren, dass wir Künstler uns einfach nur um uns kümmern können. Darf ich nur sagen, die Örtlichkeit war ja auch wichtig, weil du hast gemeint, das war ein Ort, den du schon von Kindheit, nee, von der Jugend auf.

Ja, Jugend auf jeden Fall. Die Black Rock Studios, das habe ich irgendwie bei irgendwelchen Superstars. Ich weiß nicht, ob das denn, keine Ahnung, ich dachte sogar, ich hätte das bei Justin Bieber oder so was gesehen. Von dem war ich tatsächlich auch ein Foto da so an der Wand irgendwo hängen sehen. Einfach ein riesiges Haus auf dieser traumhaften Insel, in dem ein riesiges Studio auch unten reingebaut ist und Platz für 10 bis 15 Leute, ein riesiger Pool noch draußen und so was alles, also einfach nur so Traum.

Und das habe ich damals schon gesehen und hatte mir gedacht, irgendwann mal gehe ich auch in diese Black Rock Studios, irgendwann mal kann ich mir das leisten. Oder ich weiß gar nicht, was ich mir gedacht habe. Also ich dachte mir, irgendwann kann ich mir das leisten beziehungsweise ich dachte mir, irgendwann bin ich so berühmt, dass die von Black Rock Studio mich einfach einladen. Wahrscheinlich so. Aber du hast so richtig visualisiert, wie du da hingest. Ja, ja, ja, voll. Ich visualisiere Dinge immer richtig krass.

Ich bin auch voll Träumerin einfach immer. Und ja, dann haben wir fast forward. Habe ich es geschafft und wir sind auf dieser Insel gewesen. Und genau an Tag zwei von sechs Tagen ist dann ganz schlimmer Unfall passiert, bei dem sich einer aus meinem Team dann 13 Rippen gebrochen hat. Eine von meinen Tänzerinnen hat sich Zähne ausgeschlagen. Also es war wirklich das Schlimmste, was ich bis jetzt so sehen musste, weil es war vor fast vor dem Haus direkt. Und wir sind halt rausgerannt, weil eine von meinen Tänzerinnen das reinkommen hat gesagt, da ist ein Unfall passiert, bitte nicht durchdrehen und so was.

Bla, bla, bla. Und ich dachte mir halt so, ja, dann hat sich jemand den Fuß umgeknickt oder so. Keine Ahnung, kam halt raus und die Mädels lagen halt in einer Blutlache wirklich. Du hast in ihre Gesichter gar nicht erkennen können, so weil alles voller Blut war. Und boah, das war einfach nur richtig, richtig, richtig Schockmoment. Und die mussten dann halt auch ins Krankenhaus. Hat dann ewig gedauert, bis krank ausgekommen ist. Und dann ist halt natürlich der ganze Vibe von wir waren abend davor alle. Das werde ich nie vergessen.

Wir waren alle am Pool und wir waren alle so dankbar. Und alle sind zu mir gekommen, haben gesagt, ey, Vibes, ey, danke, dass du uns teilhaben lässt an so was. Krass, guck mal, wo wir sind. Guck mal, was wir erreicht haben, dass wir jetzt hier alle gemeinsam sein können. Wir waren so unfassbar dankbar diesen Abend davor, dass es so krass ist, dass am nächsten Tag einfach. Der also alles geflippt ist, so innerhalb von Sekunden einfach zack so weg. Ne und ja, und es war natürlich. Ich habe im ersten Moment auch nur geheult.

Fortsetzung

Ich war total panisch. Ich habe mir einfach Sorgen gemacht um meine Freunde, weil die meisten Leute, mit denen ich arbeite, wirklich auch meine guten Freunde geworden sind. Und die dann halt dort so zu sehen und nicht zu wissen, was passiert jetzt? Und ist hier überhaupt ein Krankenhaus, die sich um die kümmern können? Gescheit überleben die das? I don’t know. Das ist alles meine Schuld. Also richtig, richtig Krise. Die Mädels haben dann auch ganz süß am nächsten Morgen und so mir auch aus dem Krankenhaus Videos geschickt.

So bitte so, weißt du, die eine mit so einem ausgeschlagenen Zahn so bitte gehen Studio, mach Musik. Wir sind deswegen hergekommen. Also die haben wirklich auch ganz süß zu mir gesagt, ey, wir wollen, dass du wir kriegen das schon irgendwie hin und so. Ey, das war ein Alptraum. Dieser Aufenthalt war der ganze Vibe war natürlich gecrashed. Ich hatte gar keinen Kopf mehr, irgendeine Musik zu machen und das irgendwie zu appreciaten, sondern war nur die ganze Zeit. Warum passiert es jetzt? Warum passiert es jetzt?

Weil ich immer davon überzeugt bin, dass alles irgendwie aus dem Grund passiert. Und dann gibt es aber einfach manche Schicksalsschläge, bei denen du einfach da stehst und dir denkst Nein, das hat jetzt keinen Grund. Das hat jetzt keinen Grund. Das ist einfach richtig Scheiße jetzt gerade gelaufen und ich sehe es gar nicht ein, jetzt hier irgendwelche Gründe dafür zu sehen. Fuck this shit. Also ich war wirklich ja überwältigt mit Emotionen, aber trotzdem war der Fokus in meinem Kopf. Was habe ich falsch gemacht?

Was habe ich von Anfang an falsch gemacht und was? Darf auf gar keinen Fall das nächste Mal wieder sein, dass sowas nicht mehr passiert. Da bist du strukturiert reingegangen mit deinen Gedanken. Ja, tatsächlich schon. Im Notfall kann ich das. Ja, das war das. Was würdest du sagen? Was hast du eigentlich? Du kannst dir gar nichts falsch dran gemacht haben. Na ja, also ich finde, dass ich falsch gemacht habe, dass ich viel zu viele Leute in dieses Camp eingeladen habe, dass ich viel zu große Pläne siehst du kaum habe ich Pläne passiert sowas.

Pläne hatte, weil ich gesagt habe, so wir machen dort wir sind da ja nur, wenn man den Flug und so abzieht, basically nur fünf Tage gewesen. Und für mich in meinem Kopf zu denken, ich weiß ja immer, wie viel Zeit wir schon für die Mucke brauchen, die wir machen. Und the fact da draußen bohrt irgendwas. OK. The fact, dass ich dann dachte, oh, das ist eine gute Idee, noch ein Musikvideo zu drehen, wobei ich weiß, was für ein Aufwand das ist, Musikvideos zu drehen. Dann noch im Ausland. Deswegen, ich hatte ja auch noch ein Kameraguy noch dabei, eine Makeup Artist da noch dabei.

Weißt du, also ich hab klingt auch teuer insgesamt. Ich habe die alle mit eingeflogen, damit ich nicht nur die Musik machen kann, sondern zwischendrin auch noch dieses Musikvideo drehen. Und das war das erste in meinem Kopf, wo ich mir dachte, das war das war das war nicht schlau. Ich hätte mich einfach darauf fokussieren sollen. Geh nach Santorini und mach Mucke und nicht Dreh noch Video und bla bla bla. Das hätte man machen können, wenn es mehrere Tage und mehr Zeit gegeben hätte. Aber eigentlich sollte der Output sein, einfach nur Mucke zu machen und sich darauf zu fokussieren.

Und das war der erste Fehler. Also zu groß, zu größten Wahnsinn ich in dem Moment gewesen. Jetzt gehen wir nach Santorini. Yes, du willst noch mitkommen? OK, du willst noch mitkommen? All right, komm. Das war einfach so. Nee, entspann dich mal. Das war auf jeden Fall Nummer eins Fehler und Nummer zwei Fehler, dass ich nie über eine Versicherung nachgedacht habe. Wenn ich das gemacht habe. Es ist auch nie was schiefgegangen und deswegen war es nie so, dass ich mir dachte, hmm, müsste man vielleicht mal machen.

Aber danach habe ich das tatsächlich gemerkt. Deswegen lustig. Ich habe jetzt eine Kampagne mit einer Versicherung und die finden die Story klasse. Die sagen auch so Yeah, richtig perfekt. Kannst du die Story noch mal erzählen? Damit alle wissen, warum sie sich jetzt eine Versicherung brauchen. Krass, wie witzig, OK. Ja, voll. Du hast gerade, ich finde das Thema Visualisieren unglaublich interessant. Ich habe das früher gar nicht so gecheckt, was es überhaupt geht. Thema Manifestieren, Visualisieren und so weiter.

Im ersten Moment, wenn man so nicht so tief drin ist, dann denkt man ja sehr esoterisch und keine Ahnung was. Mit der Zeit, je älter ich wurde, desto eher habe ich gemerkt, ja ich muss ja erst mal für mich visualisieren, was ich haben möchte. Das schafft ja auch unglaublich Klarheit. Du hast gerade von den Black Rocks erzählt zum Beispiel. Auch für mich gewisse Ziele muss ich erst mal visualisieren und dann weiß ich doch erst, was zu tun ist, um dahin zu kommen. Voll. Kannst du mir ein paar Infos geben, wie du das Thema visualisieren angehst?

Fortsetzung

Also gehst du das, ich muss wieder das Wort strukturiert verwenden. Gehst du strukturiert ein? Also sagst du das, jetzt muss ich visualisieren, wie ich das Ziel erreiche oder ist es so ein Flow, was da passiert? Kannst du ein bisschen darauf eingehen? Also strukturiertes Manifestieren ist es nicht, sondern es ist tatsächlich einfach nur frei, es gibt einfach Momente, in denen ich einfach so das Gefühl habe, jetzt mal wieder Zeit, mir ein paar Sachen bildlich so vor meinen Augen richtig vorzustellen und mir das wirklich, wirklich stark zu wünschen.

Es ist ja eigentlich nichts anderes wie für andere Leute zum Beispiel auch beten oder so was ist. Ich denke mir dann immer so eigentlich ist das fast das Gleiche. Also die einen beten zu einem Gott oder zu Göttern oder zu irgendeiner hohen Kraft oder whatever. Mir ist es ja auch so, für mich ist es das Universum, aber das ist ja auch eine Kraft sozusagen, an die ich glaube, dass die mich irgendwie hört, wenn ich die Sachen sage. Und ich mache das dann zwar nicht jetzt jeden Abend vom Schlafengehen oder sonst noch was, aber ich habe da immer Momente jetzt inzwischen meine Managerin ist super spiritual und die ist halt immer so morgen um 14 Uhr ist Neumond und dann bla bla bla und hier und da und das ist der perfekte Moment um zu manifestieren.

Vergiss das nicht, schreibe die dann so in die Gruppe rein und so. Deswegen tatsächlich hat sie es hingekriegt, meine Manifestation zu strukturieren, weil sie jetzt immer sagt, okay, dann und dann ist der beste Moment sozusagen, das zu machen. Chili. Aber ja, aber davor habe ich das tatsächlich einfach nur so random in Momenten gemacht, in denen ich mich gerade vor allen Dingen in Momenten, in denen ich mich blessed gefühlt habe. Also jetzt war auch, als ich auf Sansibar war und die letzten zwei Tage hat es nur geschüttet und nur geregnet und ich saß in so einem Bungalow und es war so heftiger Regen und ich fand es so schön und beruhigend, diesen Regen einfach zu haben und habe sowieso genug Sonne gehabt die Tage davor und da dachte ich richtig so und oft in solchen Momenten, wenn es regnet oder wenn es gewittert oder wenn es windet oder so was, dann fühlt sich das für mich so, dann fühle ich mich irgendwie so connected to nature plötzlich und dann habe ich so das Gefühl, so ein bisschen ein magischer Moment.

Ja, genau. Und dann glaube ich so, ich glaube, jetzt hört das Universum zu. Ich glaube, das ist der Moment. Ja, und dann mache ich das. Aber ich schreibe auch oft Träume auf tatsächlich, weil auf Papier, auf irgendein verranstes Stück Papier, das muss gar nicht jetzt so voll wunderschön blablabla sein. Das ist tatsächlich weit und das ist auch lustig, weil ich habe das in einem Interview von Erika Badu irgendwann, da war ich glaube ich so vielleicht 18, 17, 18 und so. Da war ein Interview von ihr und da hat sie gesagt, ähm.

Ich habe das gesehen und ich war so, oh, ok, krass, ok, probier ich. Wenn Erika das sagt, dann und dann habe ich angefangen, immer so Zettel zu schreiben. Ich wünsche mir, ich will blablabla hier und da, habe die dann versteckt und irgendwann Jahre später gefunden. Und immer wirklich bis jetzt, jedes Mal, wenn ich so ein Zettel gefunden habe, alles, was drauf gestanden ist, became reality. Und da hatte ich einen lustigen Moment mit meiner Managerin mal, weil ich so ein Zettel vor so einem Jahr oder so erst mal gefunden habe zu Hause und ich so, oh shit, dann habe ich ihn abfotografiert und habe ihn ihr geschickt und da standen halt so mehrere Sachen drauf.

Ich will independent Künstlerin sein. Ich will nicht mehr beim Radio arbeiten. Ich will meine finanzielle Lage in den Griff bekommen. Ich will natürlich auch gesund bleiben und blablabla hier und da. Und als allerletzten Punkt unten stand, I want to meet Anthony Joshua. Den Boxer? Genau, ja. In meinem Kopf war mal, dass das mein Mann für die Zukunft ist. Und dann habe ich ihr das geschickt und dann hat sie mich angerufen, die so, krass, alles auf dem Zettel stimmt. Pass auf, das ist mit Anthony Joshua. Und ich so, nee, nee, ich habe den kennengelernt.

Weil ich jeden bei der Arbeit damals, bei Planet, habe ich alle verrückt gemacht. Ich muss Anthony Joshua kennenlernen, bis ich das dann irgendwie geschafft hatte. Und die war so, was? Und ich war so, ja. Und dann hat sie gesagt, wie bist du auf die Idee gekommen, diese Sachen immer aufzuschreiben? Da habe ich gesagt, das hat Erika Badu mal in einem Interview gesagt und hat sie gesagt, ich muss jahrelang irgendwelche Workshops zur Spiritualität machen, um irgendwie zu lernen, wie man manifestiert. Und du hast ein scheiß YouTube-Video von Erika Badu gesehen.

Das war so geil, ey. Aber siehst du das als spirituell an, solche Themen oder? Ja, tatsächlich schon. Weil wir da auch einfach, also vor allen Dingen jetzt, deswegen finde ich voll cool, dass meine Managerin halt auch so drauf ist. So, dass sie auch mir erklärt, mir viele Dinge auch erklärt oder viele Dinge, auch das mit meinen Steinen und sowas so. Für sie ist das auch so. Das sind nicht einfach nur irgendwelche Steine, sondern das sind Energies, das sind Energien, die dir in deinem Leben, in deinem Bewusstsein helfen können, wenn du die an dir trägst.

Wenn ich fliege, habe ich immer Steine bei mir, weil die sich irgendwie, fühlt sich irgendwie für mich sicherer an, so, genau. Ja, weil irgendwie ist das so, meine Connection zu oben. Ich weiß auch nicht, ob das ist, weil das was aus der Erde oder aus dem Boden ist. Ich kann es gar nicht so richtig erklären, aber fühlt sich einfach sicherer für mich an. Mega, Eicher, ich könnte mich stundenlang noch mit dir unterhalten. Echt super interessant. Ich glaube, du hast noch viele witzige Geschichten sogar darauf gelagert.

Fortsetzung

Vielleicht können wir uns irgendwann mal zu einem Teil 2 treffen. Auf jeden Fall. Aber ich will heute nicht zu viel Zeit von dir nehmen, bevor ich zu meiner Abschlussfrage komme. Wo finden dich die Leute online, wenn sie dir followen wollen? Wo kann man deine Musik hören? Man muss einfach nur auf jeder Plattform Eicher Vibes eingeben, also A, I, S, H, A. Vibes mit S hinten. Und ja, überall Apple Music, Spotify. Krass. Jetzt muss ich gar nicht mehr, weil ich für Apple Music gearbeitet. Deshalb habe ich mir antrainiert.

Siehst du, programmiert hier wieder, immer Apple Music als erstes zu sagen. Das habe ich Ärger gekriegt. Aber ja, mich gibt es auch auf Spotify und YouTube auf jeden Fall auch. Genau, also überall eigentlich. Auf Instagram auch. Es ist immer Eicher Vibes einig. So findet man mich am schnellsten. Super. Dann kommen wir zur Abschlussfrage, die ich jedem Gast stelle. Auch dir natürlich. Welches Mindset hatte den größten und positivsten Impact auf dein Leben? Don’t hide your magic. Hätte ich diesen Satz nicht gehört, hätte ich nie die Kamera vor mein Gesicht gehalten und es hochgeladen.

Und deswegen kann ich das immer nur empfehlen für alle übertalentierten Leute, die zu Hause sitzen und viel zu verkopft sind und sich denken, ach, es gibt es doch eh tausend Leute, die das machen. Und warum soll ich das jetzt auch machen? Und blabla. Don’t hide your magic. Fertig. And just like, you know, show your talent. Mega. Eicher. Tausend Dank für deine Zeit. Ich danke dir. Super Spaß gemacht. Bis hoffentlich bald wieder. Yes, hoffentlich.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Visualisierung, Manifestation, Aisha Vibes, Musikkarriere, Mindset, Apple Music, Erfolgsgeschichte, Dankbarkeit, Leidenschaft finden, Don’t hide your magic, Heidelberg, Music Artist, Risikobereitschaft, Selbstvertrauen, Vision Board, Niederlagen, Herkunft, Project Mindset, Reza Mehman


Namen und Begriffe

Aisha Vibes, Reza Mehman, Project Mindset, Heidelberg, Berlin, Frankfurt, Apple Music, Planet Radio, Missy Elliott, No Angels, Bro’Sis, Popstars, Frozen Yoghurt, Zieglerstrasse Heidelberg, Morning Show, Vision Board, Manifestation, Visualisierung, R&B, Hip-Hop, Deutsch-Rap, Freestyle, Instagram, YouTube, LinkedIn


Zitierfaehige Passage

Aisha Vibes wurde in einem Frozen Yoghurt Laden in Heidelberg entdeckt und baute von dort aus eine bemerkenswerte Karriere in der Musikindustrie auf.
Von der Radiomoderation ueber Apple Music bis zur eigenen Musikkarriere zeigt ihr Weg, dass Erfolg selten geradlinig verlaeuft, aber durch Visualisierung und harte Arbeit erreichbar wird.
Ihr Leitmotto „Don’t hide your magic“ ermutigt alle, die ihr Talent aus Angst oder Selbstzweifeln zurueckhalten, den ersten Schritt zu wagen.
Fuer Aisha sind Dankbarkeit, Ehrlichkeit zu sich selbst und der Mut, Sicherheit aufzugeben, die wichtigsten Bausteine eines erfuellten Lebens.






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