82. Kein persönliches Wachstum? 3 Tipps, um aus festgefahrenen Situation zu entkommen!

Persönliches Wachstum: 3 Tipps gegen Stillstand

Wie du mit drei Konkurrenzsituationen aus festgefahrenen Phasen im Leben herauskommst und wieder vorankommst.


Einleitung

Persönliches Wachstum ist kein linearer Prozess, und genau das macht es so herausfordernd. In Episode 82 von Project Mindset spricht Reza Mehman offen darueber, wie er selbst immer wieder in Phasen gerät, in denen gefuehlt nichts vorangeht. Ob im Job, in der Beziehung, beim Sport oder bei eigenen Projekten: Das Gefuehl, festzustecken, kennt jeder. Reza stellt ein konkretes Gedankenkonstrukt vor, das auf drei Konkurrenzsituationen basiert und sich auf alle Lebensbereiche anwenden lässt. Dabei geht es um den Vergleich mit dem eigenen frueheren Ich, mit der Peer Group und mit Menschen, die deutlich weiter sind. Diese Episode liefert praktische Impulse fuer alle, die wieder in Bewegung kommen wollen und ihr persoenliches Wachstum aktiv gestalten moechten.


Zusammenfassung

In einem Satz: Reza Mehman zeigt drei Konkurrenzsituationen, mit denen man festgefahrene Phasen im Leben ueberwinden und persoenliches Wachstum wieder aktivieren kann.

In drei Saetzen: Reza Mehman beschreibt, wie Stillstand im Job, in Beziehungen oder bei Projekten ein natuerlicher Teil des Lebens ist. Er stellt drei Strategien vor: den Vergleich mit der eigenen Vergangenheit, den Austausch mit der Peer Group und die Orientierung an Menschen, die deutlich weiter sind. Mit konkreten Beispielen aus seinem Podcast zeigt er, wie jede dieser Konkurrenzsituationen zu neuem Wachstum fuehren kann.

In fuenf Saetzen: In Episode 82 von Project Mindset geht Reza Mehman der Frage nach, warum wir uns manchmal festgefahren fuehlen und was wir dagegen tun koennen. Die erste Strategie ist der Vergleich mit sich selbst: Wo stand ich vor einem Jahr, und was habe ich seitdem gelernt? Die zweite Strategie besteht darin, sich mit der eigenen Peer Group auszutauschen, also mit Menschen auf Augenhoehe, von denen man lernen kann. Die dritte Strategie fordert dazu auf, sich an Vorbildern zu orientieren, die deutlich weiter sind, und daraus Inspiration fuer den naechsten Entwicklungssprung zu ziehen. Als konkretes Beispiel nennt Reza sein Podcast Dinner, das er sich vom OMR Podcast abgeschaut und auf seine eigene Weise umgesetzt hat.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, der sich mit Mindset, persoenlicher Entwicklung und Karrierethemen beschaeftigt.

Worum geht es: Es geht um das Gefuehl, im Leben festzustecken, und um ein konkretes Gedankenkonstrukt aus drei Konkurrenzsituationen, das dabei hilft, wieder in Bewegung zu kommen.

Warum ist das relevant: Phasen des Stillstands sind universell. Ob Jobwechsel, Beziehung oder persoenliche Projekte: Fast jeder kennt das Gefuehl, nicht voranzukommen. Rezas Ansatz bietet eine strukturierte Methode, um Orientierung zurueckzugewinnen.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Wie erkenne ich, ob ich wirklich festgefahren bin oder nur eine falsche Perspektive habe?
  • Wie kann ich meine Peer Group gezielt nutzen, um aus Stillstandsphasen herauszukommen?
  • Was bringt es, sich mit Menschen zu vergleichen, die deutlich weiter sind als ich?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Warum persoenliches Wachstum nicht linear verlaeuft
  2. Zusammenfassung – Die Episode in einem, drei und fuenf Saetzen
  3. Kontext – Wer spricht und warum dieses Thema wichtig ist
  4. Inhaltsverzeichnis – Uebersicht aller Abschnitte
  5. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche der Episode
  6. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften auf einen Blick
  7. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
  8. Highlight-Zitate – Die prägendsten Aussagen aus der Episode
  9. Transkript – Vollstaendiges Transkript der Episode
  10. Keywords – SEO-relevante Tags und Schlagwoerter
  11. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen aus der Episode
  12. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Stillstand erkennen und einordnen

Das Gefuehl, festgefahren zu sein, ist oft eine Frage der Perspektive. Reza zeigt, wie man durch Selbstreflexion herausfinden kann, ob man tatsaechlich stagniert oder nur den eigenen Fortschritt nicht wahrnimmt.

Keywords: Stillstand ueberwinden, Selbstreflexion, Perspektivwechsel

2. Vergleich mit dem eigenen frueheren Ich

Die erste Konkurrenzsituation besteht darin, sich mit der eigenen Vergangenheit zu messen. Was konnte ich vor einem Jahr, und was kann ich heute? Diese Methode macht Fortschritte sichtbar, auch wenn sie sich im Alltag klein anfuehlen.

Keywords: Selbstvergleich, Fortschritt messen, persoenliche Entwicklung

3. Lernen von der Peer Group

Durch den gezielten Austausch mit Gleichgesinnten auf Augenhoehe entsteht ein wertvoller Lerneffekt. Reza nutzt dafuer unter anderem LinkedIn und lädt andere Podcaster in seinen Podcast ein.

Keywords: Peer Group, Netzwerken, voneinander lernen, LinkedIn

4. Orientierung an Vorbildern

Die dritte Strategie besteht darin, sich an Menschen zu orientieren, die deutlich weiter sind. Das inspiriert dazu, die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues auszuprobieren, wie etwa ein Podcast Dinner nach dem Vorbild von OMR.

Keywords: Vorbilder, Komfortzone verlassen, Inspiration, Quantensprung

5. Abundance Mindset und positiver Wettbewerb

Reza betont, dass Vergleich nicht negativ sein muss. Mit einem Abundance Mindset kann man von anderen lernen, ohne in Neid oder Konkurrenzdenken zu verfallen.

Keywords: Abundance Mindset, positiver Wettbewerb, Growth Mindset


Kern-Aussagen

  • Phasen des Stillstands sind normal und gehoeren zu jeder Entwicklung dazu.
  • Der Vergleich mit dem eigenen frueheren Ich macht unsichtbaren Fortschritt sichtbar.
  • Der Austausch mit der Peer Group liefert neue Perspektiven und konkrete Lernimpulse.
  • Sich an Menschen zu orientieren, die deutlich weiter sind, hilft dabei, die eigene Komfortzone zu verlassen.
  • Vergleich muss nicht negativ sein: Mit einem Abundance Mindset profitieren alle Beteiligten.
  • Feedback von anderen ist ein essenzieller Bestandteil, um die eigene Entwicklung realistisch einzuschaetzen.
  • LinkedIn ist ein wertvolles Tool, um gezielt eine Peer Group aufzubauen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
  • Neue Formate und Herangehensweisen auszuprobieren kann zu einem Quantensprung in der eigenen Entwicklung fuehren.
  • Die Frage „Bin ich wirklich festgefahren?“ ist oft wichtiger als die Suche nach einer sofortigen Loesung.
  • Persoenliches Wachstum erfordert bewusste Entscheidungen und die Bereitschaft, aktiv aus Routinen auszubrechen.

Haeufig gestellte Fragen

Was sind die drei Konkurrenzsituationen fuer persoenliches Wachstum?

Reza Mehman beschreibt drei Ebenen: Erstens den Vergleich mit dem eigenen frueheren Ich, zweitens den Austausch mit der Peer Group (Menschen auf Augenhoehe) und drittens die Orientierung an Menschen, die deutlich weiter sind. Alle drei Ebenen zusammen geben Orientierung und helfen, Stillstand zu ueberwinden.

Wie erkenne ich, ob ich wirklich festgefahren bin?

Reza empfiehlt, sich bewusst mit der eigenen Vergangenheit zu vergleichen. Oft stellt man dabei fest, dass man doch Fortschritte gemacht hat, diese aber im Alltag nicht wahrgenommen hat. Eine falsche Perspektive kann das Gefuehl von Stillstand erzeugen, obwohl tatsaechlich Entwicklung stattfindet.

Wie finde ich meine Peer Group?

Reza empfiehlt, Plattformen wie LinkedIn zu nutzen, um Menschen mit aehnlichen Positionen und Faehigkeiten anzuschreiben. Ein einfacher Reach-out mit dem Vorschlag, sich auszutauschen und voneinander zu lernen, funktioniert oft erstaunlich gut. Auch Netzwerke und Events bieten Moeglichkeiten, Gleichgesinnte zu finden.

Was ist das Abundance Mindset und warum ist es wichtig?

Das Abundance Mindset beschreibt die Ueberzeugung, dass der Erfolg einer Person nicht auf Kosten einer anderen geht. Reza betont, dass man von anderen lernen kann, ohne in Konkurrenzdenken zu verfallen. Nur weil man selbst besser wird, wird jemand anderes nicht schlechter.

Wie kann ich persoenliches Wachstum im Job foerdern?

Reza schlaegt vor, zunaechst die eigene Entwicklung der letzten Monate zu analysieren: Welche neuen Skills habe ich aufgebaut? Dann empfiehlt er, sich mit Kollegen oder Menschen in aehnlichen Rollen auszutauschen und sich an Vorbildern zu orientieren, die bereits dort sind, wo man selbst hin moechte.

Warum ist es sinnvoll, sich mit Menschen zu vergleichen, die weiter sind?

Der Vergleich mit Menschen, die deutlich weiter sind, zeigt auf, was moeglich ist, und motiviert dazu, die eigene Komfortzone zu verlassen. Reza nennt als Beispiel, wie er sich am OMR Podcast orientiert und daraufhin ein eigenes Podcast Dinner veranstaltet hat, was fuer ihn ein Quantensprung war.

Was hat das Podcast Dinner mit persoenlichem Wachstum zu tun?

Das Podcast Dinner war fuer Reza ein konkretes Beispiel dafuer, wie die Orientierung an einem Vorbild (Philipp Westermeyer/OMR) zu einem neuen Level fuehren kann. Es erforderte neue Skills in Moderation, Koordination und Technik und wurde so zu einem spuerbaren Entwicklungssprung.

Kann man diese drei Tipps auf alle Lebensbereiche anwenden?

Ja, Reza betont ausdruecklich, dass sein Gedankenkonstrukt der drei Konkurrenzsituationen universell einsetzbar ist. Ob im Berufsleben, in Beziehungen, beim Sport oder bei persoenlichen Projekten: Die Prinzipien des Selbstvergleichs, des Peer-Austauschs und der Orientierung nach oben funktionieren ueberall.


Highlight-Zitate

„Es gibt immer mal wieder Situationen und Herausforderungen im Leben, wo man sich so ein bisschen festgefahren fuehlt und gar nicht so weiss, was man jetzt machen muss, damit man aus diesen Festgefahrenen rauskommen kann.“

– Reza Mehman

„Bin ich tatsaechlich festgefahren? Oder habe ich da einfach eine falsche Perspektive auf meine aktuelle Situation?“

– Reza Mehman

„Nur weil ich dann besser werde im Podcasten, heisst ja nicht, dass jemand anderes schlechter wird oder weniger Reichweite hat mit seinem Podcast. Also wirklich Abundance Mindset.“

– Reza Mehman

„Es wird mal wieder Zeit, aus der eigenen Komfortzone zu treten und was Neues auszuprobieren, um da weiterzukommen mit meinem eigenen Podcast.“

– Reza Mehman

„Ich suche mir meine Peer Group zusammen. Ich weiss dann ganz genau, da ist eine Person, die macht es sogar besser als ich. Und wir sind aber vielleicht ungefaehr auf Augenhoehe. Und ich kann von der Person noch einiges lernen.“

– Reza Mehman

„Wo stand ich vor einem Jahr in meinem Job? Was fuer Skills hatte ich damals und was fuer Skills habe ich heute? Habe ich mich ueberhaupt weiterentwickelt oder habe ich tatsaechlich nur die Aufgaben gemacht, die vor mir lagen?“

– Reza Mehman

„Das war ein Quantensprung, kann man sagen, fuer mich als Podcaster.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset alles möglich ist. Es gibt immer mal wieder Situationen oder Momente im Leben, wo sich alles ein bisschen festgefahren anfühlt. Man kommt nicht irgendwie so richtig voran, sei es im Job, wo man seit einiger Zeit nur das Gleiche macht, irgendwie gefühlt nicht vorankommt, keinen Karrieresprung macht, keine neue Positionen besetzen kann oder vielleicht keinen neuen Job außerhalb des Unternehmens finden kann.

Dann gibt es Situationen in Beziehungen, wo man das Gefühl hat, ich komme da auch nicht so richtig voran mit meiner Beziehung, mit der Person. Ich weiß auch gar nicht, was ich daran ändern soll. Es ist irgendwie festgefahren oder auch im Sport. Man trainiert viel oder man möchte viel trainieren, aber man erzielt nicht die Ergebnisse, die man haben möchte. Es gibt immer mal wieder Situationen und Herausforderungen im Leben, wo man sich so ein bisschen festgefahren fühlt und gar nicht so weiß, was man jetzt machen muss, damit man aus diesen Festgefahrenen rauskommen kann.

Genau darüber möchte ich heute mit euch sprechen. Ich persönlich habe natürlich auch einen regelmäßigen Abständen, kann man sagen. Auch so Situationen, wo ich einfach nicht weiterkomme mit den Themen, die ich gerade vor mir habe. Ich habe da auch ein ganz gutes Beispiel. Ich kann hier über meinen Podcast ganz gut sprechen. Ich habe da vor einiger Zeit damit angefangen gehabt. Und natürlich gibt es immer wieder Riesensprünge, die ich mache. Aber es gibt dann wieder Momente, wo ich den Eindruck habe, ich komme da nicht so richtig voran.

Was ich dann mache, ich baue mir so eine Art Konstrukt auf von drei Konkurrenzsituationen, die ich mir selber dann auch gedanklich vorstelle, damit ich auch so ein bisschen Orientierung habe. Wo befinde ich mich denn eigentlich? Bin ich tatsächlich festgefahren? Bin ich tatsächlich so ein bisschen gerade festgesteckt in der Situation und komme nicht voran? Oder habe ich da einfach eine falsche Perspektive auf meine aktuelle Situation? Und ich denke, diese, dieses, dieses Gedankenkonstrukt, ich nenne es mal Konkurrenzsituationen, über die ich gleich sprechen möchte.

Das kann man wirklich auf alle Lebensbereiche ausweiten. Gerade auch zum Beispiel in letzter Zeit spreche ich mit vielen Menschen darüber, dass sie ihren Job wechseln wollen. Zum Beispiel wissen gerade gerade gar nicht, woran das liegt. Ob das jetzt zum Beispiel an dem wirtschaftlichen Umfeld liegt, ob es an ihrem eigenen Skill Set liegt. Also viele Menschen versuchen gerade, ist mir aufgefallen, ihren Job zu wechseln und kommen da nicht so richtig voran. Der erste Schritt, wenn ich irgendwo das Gefühl habe, ich komme nicht voran, ich habe gerade keine Orientierung, ist, ich vergleiche mich mit der Version von mir selbst von vor, zum Beispiel einem Jahr oder von vor einer Woche oder von vor paar Monaten.

Das geht beim Podcasten relativ einfach. Ich schaue da in die in die alten Folgen rein, höre da rein, schaue mir es an, wie ich da damals den Podcast aufgebaut habe, mit was für eine Qualität aus meiner Perspektive zumindest, mit was für eine Qualität ich das Ganze gemacht habe, wo ich viele Fehler gemacht habe, was ich besonders gut gemacht habe. Und da habe ich eine ganz gute Orientierung, wenn ich mich mit mir selber vergleiche. Wo stand ich vor einem Jahr und wo stehe ich heute mit dem Podcast?

Und da gibt es natürlich eine ganze Menge, die ich daraus lernen kann. Ich versuche dann auch so ein Muster zu erkennen in Dinge, die ich gut gemacht habe oder die ich weniger gut gemacht habe. Oder zum Beispiel, ich hole mir natürlich auch Feedback von anderen ein. Hey, in der letzten Podcast Folge, was fandest du besonders gut oder was hast du nicht so gut gefunden? Oder was ich auch mache, ich schaue mir auch regelmäßig mein Equipment an, mein technisches Equipment. Habe ich da was verbessert? Habe ich vom Skillset her, wie ich etwas aufnehme?

Schneideprogramm und so weiter. Videobearbeitungsprogramm. Habe ich da irgendetwas verbessert? Habe ich da was Neues gelernt? Und so habe ich ein ganz gutes Gefühl und Gespür dafür, ob ich mich nun verbessert habe oder nicht. Der Nachteil ist aus meiner Sicht an dieser ersten Konkurrenzsituation, die ich mir sozusagen gedanklich aufbaue. Ich weiß aber trotzdem nicht, ob ich mich in die richtige Richtung bewege. Ich kann nur sagen, von meiner Perspektive her war ich besser als gestern. Hier in diesem Beispiel.

Im Job kann man ja was Ähnliches machen. Wo stand ich vor einem Jahr in meinem Job? Was für Skills hatte ich damals und was für Skills habe ich heute? Habe ich mich überhaupt weiterentwickelt oder habe ich tatsächlich nur die Aufgaben gemacht, die vor mir lagen? Und in diesen Aufgaben habe ich auch nicht so viel gelernt. Also kann ich mir tatsächlich auch Gedanken machen, sollte ich vielleicht einen Weiterbildungskurs machen? Oder sollte ich Erfahrungen in dem und dem Bereich ein bisschen mehr sammeln?

Fortsetzung

Also wo sind die Probleme, die ich jetzt vielleicht potenziell entdeckt habe, was ich in den letzten Monaten falsch oder nicht gut gemacht habe? Und wie kann ich diese verbessern? Das ist so mein erstes Gedankenkonstrukt der Konkurrenzsituation. Ich vergleiche mich mit mir selbst. Der zweite oder die zweite Konkurrenzsituation finde ich schon viel interessanter. Ich vergleiche mich mit meiner Peer Group. Also mit Leuten mit ähnlichen Fähigkeiten, wie ich habe, sogar vielleicht einen Ticken bessere Fähigkeiten, damit ich auch wirklich so eine Art Vergleichbarkeit nach nach oben habe.

Und ich bin mir gar nicht sicher, ob es euch aufgefallen ist. Ich habe auch in regelmäßigen Abständen zum Beispiel andere Podcaster bei mir im Podcast, wo ich als Gast bei mir drin habe, wo ich die befrage. Das mache ich natürlich auch, um von denen zu lernen. Also ich will natürlich die Person kennenlernen, aber ich mache das absichtlich. Ich suche mir meine Peer Group zusammen. Ich weiß dann ganz genau, da ist eine Person, die macht es sogar besser als ich. Und wir sind aber vielleicht ungefähr auf Augenhöhe.

Und ich kann von der Person noch einiges lernen. Ich hatte zum Beispiel Frank Jongda von Halbe Kartoffel Podcast oder den Junior Sommer vom Made in Germany Podcast. Es war unglaublich wertvoll für mich, mit meiner Peer Group im Podcast, im Podcastbereich sozusagen so einen Vergleich herzustellen. Wo stehen die? Was machen die? Was sind ihre Methoden? Was für ein technisches Equipment benutzen die? Wie bauen sie ihre Story auf im Podcast und so weiter? Das ist für mich unglaublich hilfreich, von erfahrenen Menschen zu lernen, wie die das machen, damit ich auch besser werde.

Konkurrenz in Anführungsstrichen, also Konkurrenz Situation, hört sich vielleicht leicht negativ ein. Aber hier ist es tatsächlich im positiven Sinne gemeint, auch wieder auf das Thema Abundance Mindset, was wir auch im früheren Podcast folgen hatten. Nur weil ich dann besser werde im Podcasten, heißt ja nicht, dass jemand anderes schlechter wird oder weniger Reichweite hat mit seinem Podcast. Also wirklich Abundance Mindset. Nur weil ich besser werde, heißt es nicht, dass jemand anderes schlechter wird, sondern im Gegenteil.

Ich freue mich, dass ich mich mit meiner Peer Group austauschen kann, dass ich was von ihnen lernen kann. Und das heißt wirklich noch lange nicht, dass einer von uns beiden als Verlierer hier vom Platz geht. Im Job kann ich mir, kann ich mir wirklich was Ähnliches vorstellen, dass man zum Beispiel eine gewisse Rolle in einem Unternehmen hat, dass man da seine Peer Group zusammensucht oder sogar außerhalb des eigenen Unternehmens seine Peer Group zusammensucht. Die Frage ist natürlich, wie kommt man denn an ähnliche Persönlichkeiten dran, die, ich sage es mal, eine ähnliche Rolle haben?

Da gibt es ein Tool, das ich ganz gerne verwende, das ist LinkedIn, das kennt ihr wahrscheinlich alle. Da kann man ja einfach Menschen anschreiben, die ähnliche Aufgaben haben, ähnliche Positionen haben, kleinen Reach-out machen. Hey, hallo, ich habe gesehen, du machst das und das bei dem und dem Unternehmen. Ich bin die und die, der und der und ich mache das und das. Lass uns doch mal austauschen hier und versuchen, voneinander zu lernen, wie du deine Karriere gemacht hast, was ich gemacht habe und was wir denn eigentlich machen können, um voranzukommen.

Das funktioniert aus meiner Sicht sogar relativ gut. Ich bin zwischendurch mal auch in gewissen Netzwerken unterwegs, wo ich merke, da ist ein Austausch unter Gleichgesinnten. Da versucht man voneinander zu lernen. Da gibt es auch nicht so einen Riesenunterschied, was die Qualifikation anbelangt oder das Level in dem Unternehmen oder das Unternehmen anbelangt. Ich finde sowas unglaublich wertvoll, von Gleichgesinnten zu lernen. Die dritte Konkurrenzsituation, in die ich mich ab und zu reinbringe, ist, wenn ich tatsächlich mich mit jemanden messe, der viel, viel, viel weiter ist als ich.

Ich habe da auch ein sehr gutes plastisches Beispiel. Meine letzte Podcast-Folge hier. Das war die Folge Nummer 81. Ich habe ein Dinner im Schloss veranstaltet. Das war die Folge Nummer 81. Das war für mich wirklich auf einem anderen Level von Koordinationsaufwand her, von einer Moderation insbesondere, von der Themenwahl her, vom Zusammenbringen der Gäste, vom technischen Equipment. Das war wirklich auf ein anderes Level. Ich hatte mir nämlich vor einiger Zeit mal so überlegt, wie komme ich denn als Podcaster denn auf das nächste Level?

Also unabhängig davon, wie ich mich als Podcaster verabschieden kann, habe ich mir vor einiger Zeit mal so überlegt, wie komme ich denn als Podcaster denn auf das nächste Level? Also unabhängig von der Qualität des Podcasts und auch vielleicht von der Reichweite her, von dem Skillset her, die ich da brauche, um weiterzumachen. Und da habe ich mich orientiert an jemanden, der viel weiter ist als ich. Ich kann auch den Namen sagen. Das ist der Philipp Westermeyer vom OMR Podcast. Der hatte vor einiger Zeit ein Dinner veranstaltet, ein Podcast-Dinner, was ich super interessant fand.

Fortsetzung

Ich fand das insgesamt ziemlich gut gemacht von ihm. Die Moderation insgesamt, die Fragen, die Gäste, es war alles sehr stimmig. Und da dachte ich mir, puh, es wird mal wieder Zeit, aus der eigenen Komfortzone zu treten und was Neues auszuprobieren, um da weiterzukommen mit meinem eigenen Podcast. Da hatte ich mir überlegt, kurzerhand auch ein Podcast-Dinner zu veranstalten. Ich habe wirklich unglaublich viel dabei gelernt. Das war ein Quantensprung, kann man sagen, für mich als Podcaster. Das ist natürlich eine Sache, die ich jetzt nicht regelmäßig machen werde oder machen kann.

Der Aufwand ist dafür einfach viel zu hoch gewesen. Am besten schaut ihr mal rein und gebt mir ein Feedback, wie ihr die letzte Podcast-Folge fandet. Aber das war für mich so ein bisschen wieder ein Beweis dafür, dass man ab und zu sich mal nach oben, also vom Level, von der Qualifikation her umschauen sollte. Und ab und zu ab und zu mal noch was Neues ausprobieren sollte, wo man weiß, das habe ich vorhin noch nie gemacht. Und hey, vielleicht kann ich da wirklich einiges davon lernen. Im Job, um das wieder auf andere Beispiele zu bringen, schadet es ja auch nicht, sich nach oben umzuschauen.

Wenn jemand in meinem Umfeld ist, vielleicht kenne ich die Person auch gar nicht persönlich, sondern nur von LinkedIn und Co. Was hat denn die Person jetzt augenscheinlich gemacht von außen hin? Was hat die Person augenscheinlich gemacht, um da hinzukommen, wo sie gerade ist? Kann man schauen, hey, haben sie irgendwie bestimmtes Personal Branding zum Beispiel betrieben? Haben sie auf LinkedIn regelmäßig gepostet? Haben sie einen eigenen Podcast gestartet? Haben die Fort Leadership für ein gewisses Thema übernommen?

Haben sie gewisse Skills in dem Bereich aufgebaut? Was haben sie gemacht, um da hinzukommen, wo sie hingekommen sind? Man kann natürlich auch versuchen, an diese Person so einen kleinen Reach-out zu machen. Hey, hätte es mal Zeit, uns austauschen? Wenn das nicht möglich ist, einfach zu schauen, was haben die denn gemacht, um da hinzukommen? Und kann ich auch sozusagen mich in diese Richtung entwickeln? Kann ich einen 5-6-Monats-Plan aufstellen, um von den Qualifikationen her zum Beispiel da hinzukommen, wo diese Person ist?

Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Und das ist für mich so die dritte Konkurrenzsituation, in die ich mich auch gedanklich regelmäßig einbringe. Was machen Leute, die schon viel weiter sind als ich mit dem Thema, die sie gerade vor sich haben? Und was kann ich tun, um auch da hinzukommen? Ich habe es vorhin schon gesagt, Konkurrenzsituation hat vielleicht einen leicht negativen Touch. Aber ich meine das gar nicht so negativ jetzt in den Beispielen, wo ich genannt habe. Es gibt natürlich Situationen, da gibt es nur einen Gewinner und einen Verlierer.

Gerade im Sport muss ich zum Beispiel daran denken. Ich spiele unglaublich gern Basketball und mache auch gern Kickboxen. Und ich kann mich daran erinnern, dass ich mich mal im Kickboxen hatte. Ich hatte einen Sparring-Partner bei mir, der einige Jahre viel mehr Erfahrung hatte als ich und wirklich auch viel besser war als ich. Und nach dem Kampf, also er hat mich tatsächlich wie ein Punching Bag benutzt. Nach dem Kampf war es dann so, wo ich mir gedacht habe, boah, das war jetzt nicht so toll. Irgendwie war ich da total demotiviert.

Das ist vielleicht so eine Situation, wo ich sage, okay, man muss sich nicht immer so zu krass aus der Komfortzone rausbewegen, zu viel zutrauen. Jetzt im Sport jetzt in dem Fall, weil das natürlich auch mit Verletzungen verbunden war. Aber ich denke in den allermeisten Situationen, wo es vielleicht nicht unbedingt einen Gewinner oder Verlierer gibt. Und ich denke bei den meisten Themen wie Job, Karriere und so weiter heißt es nicht, wenn ich gewinne, dass jemand anderes verliert und umgekehrt. Mir ist auch ganz wichtig zu sagen, auch das Thema Abundance Mindset.

Ich bin der völligen Überzeugung, dass nur weil ich gewinne, dass es nicht automatisch heißt, dass jemand anderes verliert. Und das habe ich auch in meinem Kopf. Ich teile auch super gern meine Erfahrungen mit anderen Leuten. Wenn jemand auf mich zukommt und fragt, hey Risa, wie hast du das und das gemacht? Dann mache ich das. Also ich mache da auch kein Geheimnis drum. Ich würde auch jedem empfehlen, so voranzugehen, denn nur so kann man auch wirklich dieses Thema Abundance Mindset verinnerlichen. Super Leute, heute wollte ich über meine persönliche Konstrukte sprechen, die ich mir sozusagen implementiere in meinem Kopf.

Wenn ich das Gefühl habe, ich bin so ein bisschen festgefahren mit meinen Themen. Ich komme da nicht so richtig zusammen. Ich fasse mal ganz kurz zusammen. Ich bringe mich in so einer Konkurrenz Situation rein. Ich vergleiche mich mit meiner Version von gestern zum Beispiel, also mit mir selbst. Oder im zweiten Fall vergleiche ich mich mit meiner Peer Group. Oder im dritten Fall vergleiche ich mich mit jemandem, der schon viel weiter ist als ich und gucke, was ich machen kann, um auch dahin zu kommen.

Fortsetzung

Ich hoffe, die heutige Podcast-Folge hat euch gefallen. Wenn dem so ist, so lasst mir bitte ein Like da. Abonniert den Kanal, denn nur so kann Project Mindset weiter wachsen. Ich danke euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Nicht vergessen, bis dahin, Mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

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Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Philipp Westermeyer, OMR Podcast, Frank Jongda, Halbe Kartoffel Podcast, Junior Sommer, Made in Germany Podcast, LinkedIn, Abundance Mindset, Peer Group, Komfortzone, Personal Branding, Thought Leadership, Podcast Dinner


Zitierfaehige Passage

„Persoenliches Wachstum ist kein linearer Prozess, und Phasen des Stillstands gehoeren dazu.“
„Der Vergleich mit dem eigenen frueheren Ich macht sichtbar, welche Fortschritte man bereits gemacht hat, auch wenn sie sich im Alltag klein anfuehlen.“
„Der Austausch mit der Peer Group und die Orientierung an Vorbildern sind zwei kraftvolle Hebel, um aus festgefahrenen Situationen herauszukommen.“
„Es braucht ein Abundance Mindset: Nur weil ich besser werde, wird jemand anderes nicht schlechter.“






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