Destruktives Feedback: So gehst du souverän damit um
Die Drei-Schritte-Strategie gegen unfaire Kritik, die dich aus der Bahn werfen soll, und warum Gelassenheit deine beste Waffe ist.
Einleitung
Destruktives Feedback begegnet uns im Berufsleben und im Alltag weitaus haeufiger, als wir es uns wuenschen. Statt uns weiterzubringen, soll es uns verunsichern, herabsetzen oder die eigene Leistung schmälern. In dieser Folge von Project Mindset analysiert Reza Mehman ein konkretes Beispiel aus der TV-Sendung Markus Lanz und teilt seine persoenliche Drei-Schritte-Strategie fuer den souveränen Umgang mit destruktiver Kritik. Ob im Meeting, in der Partnerschaft oder im Freundeskreis: Wer versteht, warum Menschen destruktiv kritisieren, kann gelassener reagieren und die Kontrolle ueber das Gespräch zurueckgewinnen. Reza zeigt anhand eigener Erlebnisse, wie Transparenz, Gelassenheit und eine gezielte Gegenoffensive wirken. Diese Episode ist ein Pflichtprogramm fuer alle, die sich nicht mehr von unfairer Kritik aus der Bahn werfen lassen wollen.
Zusammenfassung
In einem Satz: Destruktives Feedback entlarvt man am besten mit Gelassenheit, Transparenz und einer selbstbewussten Gegenoffensive.
In drei Sätzen: Destruktives Feedback zielt darauf ab, die Leistung anderer herabzusetzen, statt konstruktiv zum Gespräch beizutragen. Reza Mehman empfiehlt eine Drei-Schritte-Strategie: die Situation gelassen einordnen, offen und transparent mit der eigenen Geschichte umgehen und bei Bedarf selbstbewusst Gegenfragen stellen. Entscheidend ist, die Person hinter der Kritik als austauschbar zu begreifen und sich nicht emotional aus der Bahn werfen zu lassen.
In fuenf Sätzen: Destruktives Feedback ist keine echte Kritik, sondern dient oft der Selbstdarstellung oder dem Herabsetzen anderer. Reza Mehman zeigt am Beispiel einer Szene zwischen Frank Thelen und Ulrike Herrmann bei Markus Lanz, wie solche Angriffe aussehen koennen. Seine Drei-Schritte-Strategie beginnt mit der gelassenen Erkenntnis, dass es in regelmässigen Abständen immer wieder solche Personen geben wird. Im zweiten Schritt empfiehlt er, offen und transparent ueber vergangene Fehler zu sprechen und den Bezug zur aktuellen Situation zu hinterfragen. Falls die Angriffe weitergehen, rät er zu einer selbstbewussten Gegenoffensive, bei der man die eigenen Leistungen klar benennt und die Kompetenz des Kritikers hinterfragt.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und Mindset-Coach, der aus eigener Erfahrung als Gruender und Angestellter berichtet.
Worum geht es: Um den konkreten Umgang mit destruktivem Feedback, das nicht auf Verbesserung abzielt, sondern darauf, jemanden herabzusetzen. Anlass ist eine Szene bei Markus Lanz zwischen Frank Thelen und Ulrike Herrmann sowie persoenliche Erlebnisse von Reza und seinem Umfeld.
Warum ist das relevant: Destruktive Kritik kann das Selbstbewusstsein massiv erschuettern und Karrieren bremsen. Wer eine klare Strategie hat, bleibt handlungsfähig und souverän, egal ob im Beruf, in Beziehungen oder in der Oeffentlichkeit.
Drei Kernfragen der Episode:
- Wie unterscheidet sich destruktives Feedback von konstruktiver Kritik?
- Welche Mindset-Strategie hilft, um in solchen Momenten gelassen zu bleiben?
- Wie startet man eine selbstbewusste Gegenoffensive, ohne selbst destruktiv zu werden?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum destruktives Feedback ein unterschätztes Problem ist
- Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
- Kontext – Wer spricht und warum das Thema zählt
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Ueberblick
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften der Folge
- Häufig gestellte Fragen – Antworten rund um destruktives Feedback
- Highlight-Zitate – Die stärksten Aussagen wortwörtlich
- Transkript – Vollständiges Transkript der Episode
- Keywords – SEO-Tags und Schlagworte
- Namen und Begriffe – Wichtige Personen und Fachbegriffe
- Zitierfähige Passage – Zum Teilen und Zitieren
Themen und Einordnung
1. Destruktives Feedback erkennen
Nicht jede Kritik ist konstruktiv gemeint. Destruktives Feedback zielt darauf ab, jemanden herabzusetzen, Leistungen zu schmälern oder sich moralisch ueber andere zu stellen.
Keywords: destruktives Feedback, unfaire Kritik, Herabsetzung
2. Gelassenheit als Mindset-Tool
Der erste Schritt im Umgang mit Angriffen ist die innere Gelassenheit. Die Erkenntnis, dass es immer wieder austauschbare Personen gibt, die kritisieren, nimmt der Situation die emotionale Schärfe.
Keywords: Gelassenheit, Mindset-Strategie, emotionale Kontrolle
3. Transparenz und Offenheit
Wer offen ueber eigene Fehler und vergangene Erfahrungen spricht, nimmt dem Angreifer den Wind aus den Segeln und verlagert das Gespräch auf eine sachliche Ebene.
Keywords: Transparenz, Fehlerkultur, offene Kommunikation
4. Selbstbewusste Gegenoffensive
Wenn die destruktive Kritik nicht nachlässt, ist eine klare Gegenoffensive angebracht: eigene Leistungen benennen und die Kompetenz des Kritikers hinterfragen.
Keywords: Selbstbewusstsein, Gegenoffensive, Gegenfragen stellen
5. Feedback im Alltag richtig einordnen
Auch destruktives Feedback kann ein Fuenkchen Wahrheit enthalten. Es lohnt sich, nach dem ersten Schock zu reflektieren, ob hinter der schlechten Verpackung doch ein wertvoller Hinweis steckt.
Keywords: Feedback einordnen, Reflexion, konstruktive Kritik
Kern-Aussagen
- Destruktives Feedback hat nichts mit konstruktiver Kritik zu tun, sondern dient der Herabsetzung oder Selbstdarstellung des Kritikers.
- Die Person, die destruktiv kritisiert, ist im Kopf austauschbar. Es wird immer wieder jemanden geben, der so auftritt.
- Gelassenheit ist der erste und wichtigste Schritt: Wer die Situation erwartet, kann souverän reagieren.
- Transparenz ueber eigene Fehler und Erfahrungen entzieht dem Angriff die Grundlage.
- Die Frage „Was hat das mit der aktuellen Situation zu tun?“ bringt das Gespräch zurueck auf die Sachebene.
- Wenn der Angriff weitergeht, ist eine selbstbewusste Gegenoffensive mit konkreten Fakten und Gegenfragen legitim.
- Aus Fehlern lernt man. Wer schon einmal gescheitert ist, kann oft bessere Entscheidungen treffen.
- Auch schlecht verpacktes Feedback kann ein Fuenkchen Wahrheit enthalten, das man reflektieren sollte.
- Es braucht Mut, die eigene Happiness ueber die Erwartungen anderer zu stellen, sei es im Job, in Beziehungen oder als Unternehmer.
Häufig gestellte Fragen
Was ist destruktives Feedback?
Destruktives Feedback ist Kritik, die nicht darauf abzielt, jemandem zu helfen oder eine Situation zu verbessern. Stattdessen soll es die betroffene Person herabsetzen, ihre Leistungen schmälern oder den Kritiker moralisch ueber sie stellen.
Wie unterscheidet sich destruktives von konstruktivem Feedback?
Konstruktives Feedback ist lösungsorientiert, respektvoll und bezieht sich auf konkrete Verbesserungsmoeglichkeiten. Destruktives Feedback hingegen greift die Person an, bezieht sich oft auf vergangene Fehler und trägt nichts zur aktuellen Situation bei.
Wie reagiere ich am besten auf destruktives Feedback?
Reza Mehman empfiehlt eine Drei-Schritte-Strategie: Erstens gelassen bleiben und die Person als austauschbar betrachten. Zweitens offen und transparent ueber die eigene Geschichte sprechen. Drittens, falls noetig, eine selbstbewusste Gegenoffensive mit konkreten Fakten und Gegenfragen starten.
Warum geben Menschen destruktives Feedback?
Die Gruende sind vielfältig: Manche wollen sich moralisch ueber andere stellen, andere versuchen, die Leistungen anderer zu schmälern, um selbst besser dazustehen. Oft steckt Wichtigtuerei oder Unsicherheit hinter solchem Verhalten.
Sollte ich destruktives Feedback komplett ignorieren?
Nicht unbedingt. Auch wenn die Verpackung schlecht ist, kann ein Fuenkchen Wahrheit enthalten sein. Es lohnt sich, nach der Situation in Ruhe zu reflektieren, ob hinter der destruktiven Kritik ein berechtigter Punkt steckt.
Was mache ich, wenn destruktives Feedback vor Publikum gegeben wird?
Gerade in oeffentlichen Situationen wie Meetings ist es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht emotional zu reagieren. Mit Transparenz ueber die eigene Situation und einer gezielten Gegenfrage wie „Was hat das mit unserem aktuellen Thema zu tun?“ kann man die Kontrolle zurueckgewinnen.
Ist eine Gegenoffensive bei destruktivem Feedback angemessen?
Ja, aber nur als dritter Schritt, wenn Gelassenheit und Transparenz nicht ausreichen. Die Gegenoffensive sollte faktenbasiert und selbstbewusst sein, nicht emotional oder ebenfalls destruktiv.
Welches Beispiel nennt Reza Mehman fuer destruktives Feedback?
Er bezieht sich auf eine Szene bei Markus Lanz, in der Ulrike Herrmann Frank Thelen mit den Worten kritisierte, es wundere sie nicht, dass er schon mehrfach pleite gewesen sei, und das sei „echt peinlich“. Zudem teilt er eine persoenliche Erfahrung aus einem Meeting, in dem seine vergangene Startup-Erfahrung gegen ihn verwendet wurde.
Highlight-Zitate
„Da ist ja genau diese eine Person und diese Person ist voellig austauschbar, aber genau diese eine Person, die in regelmässigen Abständen in meinem Leben auftaucht und irgendetwas kritisiert, was ich irgendwann mal gemacht habe.“
– Reza Mehman
„Wenn man dann weiss, eigentlich ist diese Person sogar austauschbar fuer mich im Kopf, sondern es muss einfach eine Person geben, die mich kritisiert, dann geht man entspannter an die Sache ran.“
– Reza Mehman
„Ganz klar offen und transparent spielen, warum man denkt, warum man heute besser entscheiden kann und was damals einfach schiefgegangen ist. Da nimmt man schon eigentlich den Wind aus den Segeln.“
– Reza Mehman
„Wirklich, wenn jemand versucht, mich herabzusetzen, dann ganz konkret sagen, ja, was hast du eigentlich in dem Zeitraum beispielsweise gemacht? Warum denkst du, dass du jetzt besser bist?“
– Reza Mehman
„Natuerlich kann es auch sein, dass man gegenueber vielleicht auch das Wertvolle in dem Moment einfach schlecht verpackt hat. Man darf und sollte auch darueber nachdenken, ob da vielleicht wirklich was dran ist, was die andere Person gesagt hat.“
– Reza Mehman
„Wenn sie dann merkt, dass sie unhappy in der Beziehung ist und entsprechend einen Partner wechselt, dann ist es ja erst mal gut, dass sie ihre eigene Happiness sucht.“
– Reza Mehman
„Wenn man so transparent damit umgeht, dann nimmt man jedem den Wind aus dem Segeln und kann dann vielleicht zu einem konstruktiven Teil des Gesprächs dann wechseln.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Project Mindset. In der heutigen Folge möchte ich über den Umgang mit destruktivem Feedback sprechen. Wir haben hier und da mal in den Podcastfolgen über positive Kritiken gesprochen oder umgang allgemein mit Kritiken, aber in der heutigen Folge wirklich ganz konkret um Fälle, wo jemand oder jemand gegenüber sitzt und wirklich destruktiv etwas kritisiert, was man gemacht hat, vielleicht auch schon jahrelang es herliegt und wie man mit solchen Menschen umgehen kann.
Und zwar, ich habe nämlich vor einigen Tagen einen sehr interessanten Beitrag gesehen, es war bei Markus Lanz in der Sendung. Da waren mehrere Gäste zu Gast, unter anderem beispielsweise Frank Thelen, das ist ein Technologie Investor, oder Frau Ulrike Herrmann, so wie ich es verstanden habe, ist die Redakteurin bei einer Tageszeitung. Das Gespräch ist an dem Abend ziemlich einfach und easy gestartet, sei ich jetzt mal, und man hat sich unterhalten über gewisse Themen. Man hat auch gemerkt, die anwesenden Gäste haben unterschiedliche Meinungen gehabt.
Dann hat irgendwann Frank Thelen etwas gesagt, was dann zu völliger Eskalation der Situation geführt hat. Am besten lese ich das ganz kurz mal vor, weil ich finde, das ist so ein Paradebeispiel von destruktives Feedback. Und zwar, Frank Thelen hat da so ein bisschen erklärt gehabt, wie Inflation entsteht. Auch ganz bewusst möchte ich hier sagen, ich möchte nicht auf die Inhalte eingehen, sondern nur, wie da Feedback gegeben worden ist. Also wie gesagt, Frank Thelen hat da seine Meinung dazu gesagt, wie Inflation entsteht, und Frau Herrmann hat dann daraufhin Folgendes geantwortet.
Ich lese am besten mal vor. Sie hat dann gesagt, nee, das ist die falsche Wirtschaftstheorie, das ist Milton Friedman, das sich schon widerlegt. Soweit so gut. Jetzt kommt es aber. Wenn Sie es jetzt aber wirklich Unternehmer sind und investieren und dann auf der Basis einer falschen Geldtheorie, dann sehe ich da ein Problem. Also ehrlich gesagt, ganz im Ernst, es wundert mich nicht, dass Sie schon mehrfach pleite waren. Ich muss schon sagen, das ist schon ein bisschen offensiv schon formuliert von ihr und dann geht es noch weiter.
Wenn man noch nicht weiß, woher Inflation kommt, dann ist das echt peinlich. Das ist ja für Sie wichtig als Vermögensanleger. Also man hat richtig in dem Moment gemerkt, Frank Thelen war irgendwie total irgendwie aus der Bahn geworfen. Er wusste auch gar nicht so recht, wie er darauf antworten soll. Ich fand, das war an der Stelle wirklich nicht gerade sehr konstruktiv, dieses Feedback. Es hat auch, ich würde sagen, nichts zur Situation beigetragen. Frau Herrmann wollte da anscheinend in irgendeiner Form den Frank Thelen so ein bisschen herabsetzen von seiner Kompetenz her.
Und ich muss wirklich sagen, ich war auch überrascht, dass da so offensiv gerade im Fernsehen jetzt da was rausgehauen wird. Mir ist aber aufgefallen, dass es schon bei meinen Zuhörerinnen und Zuhörern und auch bei mir selbst schon ähnliche Situationen gab, wo jemand total aggressiv und offensiv mal irgendwas rausgehauen hat. Man wusste selber gar nicht in dem Moment, wie man antworten soll. Tatsächlich eine gute Freundin von mir hat mir vor einiger Zeit erzählt gehabt, dass sie eine, ja, nicht ähnliche Situation, aber es ging in diese Richtung, dass jemand wirklich nicht wohlwollend etwas an ihr kritisiert hat und sie wusste im ersten Moment gar nicht, wie sie darauf reagieren soll.
So baff war sie. Ich habe da meine besondere Mindset-Strategie. Ihr wisst ja, ich spreche immer über meine Mindset-Tools. Ich habe da meine besondere Mindset-Strategie, wie ich in solchen Situationen auf so einen Angriff, sag ich jetzt mal bewusst, umgehe. Ich hatte nämlich einmal einen Fall. Ich kann mich sehr gut sogar daran erinnern. Das ist auch ein bisschen her, aber es war wie folgt. Ich bin aus meinem damaligen Startup bin ich rausgegangen. Wir haben uns entschieden, dass so in dem Format nicht mehr weiterzumachen.
Ich muss auch sagen, es war wirklich hart für mich. Es war zwar keine Pleite in dem Sinne, aber wir haben quasi entschieden, dass wir nicht mehr weitermachen. Ich bin dann von meinem eigenen Unternehmen in ein anderes Unternehmen reingegangen, hatte da eigentlich einen ganz guten Start. Und dann hatte ich in einer Diskussion mit jemanden, auch das war ein Meeting, hat dann eine Person gesagt, ja hey Reza, du hast es ja schon damals mit der Produktentwicklung so in dem Format gar nicht geschafft. Wieso denkst du, dass du es jetzt mit den und den Produkten bei uns schaffen wirst?
So vor allen Leuten. Und dann denke ich mir, ja der Typ, der möchte anscheinend so ein bisschen offensiv was raushauen. Er möchte sich vielleicht auch moralisch irgendwie über mich stellen. Er möchte meine Leistungen, sei es die vergangenen oder die aktuelle Leistung so heruntersetzen, damit er beispielsweise besser positioniert ist. Und ich persönlich habe da immer so ein bisschen so ein Dreiklang, was ich anwende, was ich tatsächlich anwende. Wenn jemand mich in dem Format oder auf so einer Bühne, sei es in einem Meeting kritisiert, das hätte ich auch Frank Thelen empfohlen.
Fortsetzung
Ich würde total gelassen reagieren. Und mein erster Gedanke war, ah, da ist ja genau die eine Person und diese Person ist völlig austauschbar, aber genau diese eine Person, die in regelmäßigen Abständen in meinem Leben auftaucht und irgendetwas kritisiert, was ich irgendwann mal gemacht habe. Sei es was Gutes oder was Schlechtes. Und dann geht man mit der Situation, auch wenn man dieses Mindset im Kopf hat, auch entspannter um. Ja, ist ja klar, alle paar Monate, alle paar Wochen oder einmal im Jahr oder was auch immer, kommt ja genau diese eine Person, die alles zu kritisieren hat, was man jemals gemacht hat.
Wenn man dann weiß, eigentlich ist diese Person sogar austauschbar für mich im Kopf, sondern es muss einfach eine Person geben, die mich kritisiert, dann geht man entspannter an die Sache ran. Mein nächster Schritt ist, dass ich immer, wenn so eine Situation passiert, auch mit offenen Karten spiele. Auch an Frank Thelens Stellen hätte ich gesagt, ja, hey, das ist passiert. Ich bin pleite gegangen aus den und den Gründen. Und das und das ist passiert, war alles legal, rechtlich in Ordnung. Und jetzt, welchen Punkt willst du damit machen?
Was hat das jetzt mit der heutigen Situation nämlich zu tun? Wiedergespiegelt auf meinen Fall. Ich hatte in dem Moment auch sogar gesagt, ja, stimmt, ich habe damals ein paar falsche Entscheidungen getroffen und daraus habe ich gelernt und dementsprechend werde ich jetzt bessere Entscheidungen hoffentlich treffen können. Ganz klar offen und transparent spielen, warum man denkt, warum man heute besser entscheiden kann und was damals einfach schiefgegangen ist. Da nimmt man schon eigentlich den Wind aus den Segeln, sagt man so schön.
Man kühlt die Situation ein bisschen ab. Es gibt einige Menschen, die dann zwar noch weitermachen, aber die allermeisten entspannen sich dann auch wieder und merken dann, okay, hey, das war jetzt eigentlich unnötiger Stress, den ich gemacht habe. Und eigentlich hat er Recht, aus Fehlern lernt man typischerweise. Sollte es dann dennoch weitergehen, dann würde ich persönlich, das ist mein dritter Schritt, zu einem Gegenangriff, zu einer Gegenoffensive sozusagen starten und auch wirklich, wirklich krass und direkt selbstbewusst Gegenfragen stellen.
Oder auch vielleicht, wenn jemand schon sich versucht moralisch über mich zu stellen oder versucht, meine Leistungen herabzusetzen, dann würde ich jetzt zum Beispiel an der Frank-T-Stelle fragen, hey, ja, ich hatte ein, zwei, drei Pleiten. Keine Ahnung, wie viele Pleiten er hatte. Wir haben so und so viele Mitarbeiter gehabt. Wir haben so und so viel Lohnsteuer bezahlt, so und so viele Krankenversicherungsbeiträge, Rentenversicherungsbeiträge bezahlt. Wir haben Grundlagenforschung gemacht. Wir haben Erfahrungen gesammelt.
Was hast du eigentlich in dieser Zeit gemacht? Also wirklich, wenn jemand versucht, die Leistung herabzusetzen, nochmal die Leistung zeigen, dass und das ist passiert. Und jetzt sag du mal, was du in der Zeit gemacht hast. Und die Dame, ohne jetzt auf ihren Lebenslauf konkret geschaut zu haben, ich vermute nicht, dass sie beispielsweise so viele Mitarbeiter wie der Frank Thelen hatte, über den langen Zeitraum hinweg so viel Steuern bezahlt hat. Meine Vermutung. Und ich würde so einen Vergleich ungern tun, aber wenn jemand so aggressiv und so, ja, auf nicht konstruktive Art und Weise versucht, Feedback zu geben, dann muss man eigentlich aus meiner Sicht ein bisschen dagegenhalten.
Und wenn man diesen dreiergespannenen Schritten durchgeht, wirklich im Kopf her sagen, ah ja, da ist ja genau diese eine Person, die in regelmäßigen Abständen, und die Person ist austauschbar, in meinem Leben auftaucht und irgendetwas kritisiert, dann bin ich drauf gefasst. Dann weiß ich, ah ja, da ist ja die Person wieder. Der zweite Schritt, transparent sprechen, was passiert ist, und auch sagen, hey, was hat das jetzt zum Beispiel mit der aktuellen Situation zu tun? Und beispielsweise, ich kann auch vielleicht besser entscheiden, weil ich ja eben schon mal eine falsche Entscheidung getroffen habe.
Und der dritte Punkt ist, wirklich zu gegenoffensive Staaten, wirklich, wenn jemand versucht, mich herabzusetzen, dann ganz konkret sagen, ja, was hast du eigentlich in dem Zeitraum beispielsweise gemacht? Warum denkst du, dass du jetzt besser bist? Es muss ja auch gar nicht mal auf so einer unternehmerischen Ebene sein. Ich kann zum Beispiel die eine Bekannte von mir, was ich vorhin erzählt habe, ihr wurde vorgeworfen, dass sie es nicht geschafft hat, irgendwie längerfristig eine Beziehung am Leben zu halten, immer wieder neue Partnerschaften hatte.
Dann denke ich mir, so what? Also, wenn sie dann merkt, dass sie unhappy in der Beziehung ist und entsprechend einen Partner wechselt, dann ist es ja erst mal gut, dass sie ihre eigene Happiness sucht. Oder ein Kumpel von mir, dem wurde vorgeworfen, in dem Gespräch, dass er ja, der schafft es nicht, sich irgendwie in den Job irgendwie einzubinden. Er wechselt regelmäßig die Jobs. Und dann denke ich mir, so what? Dann ist er halt nicht so wie viele andere Menschen, die total unhappy sind in ihrem Job und trotzdem tagtäglich das Ganze machen, sondern er ist ja gar nicht bereit dafür, unhappy zu sein.
Fortsetzung
Und wenn er merkt, der Job erfüllt ihn nicht, dann wechselt er einfach den Job. Und das kann man ja auf beliebige Lebensbereiche ausweiten. Und ich denke, wenn man da einfach transparent mit den Fehlern, was? Was heißt Fehler? Also transparent mit den Situationen einfach umgeht, dass und das es passiert. Und warum denkst du, hat es jetzt? Warum erlaubst du dir überhaupt darüber zu sprechen? Auch mal so eine valide Frage. Wenn man so transparent damit umgeht, dann nimmt man jedem den Wind aus dem Segeln und kann dann vielleicht zu einem konstruktiven Teil des Gesprächs dann wechseln.
So Leute, es war mir wichtig mal heute über wirklich nicht konstruktives Feedback zu sprechen. In vielen der vergangenen Podcast Folgen haben wir über Feedback allgemein gesprochen. Ich bin immer sehr offen für Feedback. Jedes einzelne Feedback, was ich bekomme, sehe ich auch als als Golden Nugget. Das muss man auch vielleicht zu dem heutigen Thema sein. Natürlich kann es auch sein, dass man gegenüber vielleicht auch das wertvolle in dem Moment einfach schlecht verpackt hat. Man darf und sollte auch darüber nachdenken, ob da vielleicht wirklich was dran ist, was die andere Person gesagt hat.
Also Feedback, auch wenn es erst mal nicht so konstruktiv rüberkommt, kann vielleicht ein fünftchen Wahrheit natürlich enthalten. Aber für mich war es heute wichtig, einfach mal über so einen Fall zu sprechen, wo einfach nur irgendetwas rausgeschossen wurde, wirklich nur, um nicht konstruktiv einer Gesprächsrunde in irgendeiner Form teilzunehmen. So, ich hoffe, die heutige Podcast-Folge hat euch gefallen. Wenn dem so ist, so lasst mir bitte ein Like da, abonniert den Kanal, denn nur so kann Project Mindset weiterwachsen.
Ich danke euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Nicht vergessen, bis dahin, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
Keywords
Tags: destruktives Feedback, konstruktive Kritik, Mindset-Strategie, Umgang mit Kritik, Gelassenheit, Selbstbewusstsein, Gegenoffensive, Feedbackkultur, Project Mindset, Reza Mehman, unfaire Kritik, Fehlerkultur, Transparenz, emotionale Kontrolle, Frank Thelen, Markus Lanz
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Reza Mehman, Project Mindset, Frank Thelen, Ulrike Herrmann, Markus Lanz, Milton Friedman, Destruktives Feedback, Konstruktive Kritik, Drei-Schritte-Strategie, Gegenoffensive, Mindset-Tool, Startup, Produktentwicklung, Feedbackkultur, Inflation, Geldtheorie, Fehlerkultur
Zitierfähige Passage
Destruktives Feedback zielt nicht auf Verbesserung, sondern auf Herabsetzung.
Die Person, die so kritisiert, ist im Kopf austauschbar, denn es wird immer wieder jemanden geben, der diese Rolle uebernimmt.
Wer gelassen bleibt, transparent ueber eigene Erfahrungen spricht und bei Bedarf selbstbewusst Gegenfragen stellt, gewinnt die Kontrolle ueber das Gespräch zurueck.
Entscheidend ist: Auch schlecht verpacktes Feedback kann ein Fuenkchen Wahrheit enthalten, das es sich zu reflektieren lohnt.



