Dankbarkeit, Happiness und Mindset
50. Folge Project Mindset: Reza Mehman blickt auf ein Jahr Podcast zurueck und teilt einen Vortrag ueber Dankbarkeit
Einleitung
Dankbarkeit, Happiness und Mindset sind die zentralen Themen der 50. Folge von Project Mindset. In dieser besonderen Jubilaeumsfolge blickt Reza Mehman auf ein Jahr Podcast zurueck und reflektiert ueber die wichtigsten Learnings aus 50 Episoden. Von Klarheit im Leben ueber den Umgang mit Emotionen bis hin zur vollen Verantwortungsuebernahme: Die Bandbreite der behandelten Themen ist enorm. Als besonderes Special teilt Reza einen Auszug aus einem Vortrag, den er auf einem Firmenevent ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset halten durfte. Dabei wird deutlich, dass Mindset Arbeit kein einmaliges Projekt ist, sondern ein lebenslanger Lernprozess. Wer sich persoenlich weiterentwickeln und neue Perspektiven gewinnen moechte, findet in dieser Folge wertvolle Impulse. Der Podcast zeigt eindrucksvoll, dass man durch das Teilen von Erfahrungen nicht nur andere inspiriert, sondern auch selbst enorm dazulernt.
Zusammenfassung
In einem Satz: In der 50. Jubilaeumsfolge von Project Mindset reflektiert Reza Mehman ueber ein Jahr Podcast und teilt einen Vortrag ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset.
In drei Saetzen: Reza Mehman feiert die 50. Folge seines Podcasts Project Mindset und blickt auf die wichtigsten Themen und Learnings des vergangenen Jahres zurueck. Er betont, dass Mindset Arbeit ein fortlaufender Prozess ist und dass man auch grundlegende Erkenntnisse immer wieder auffrischen muss. Als Special spielt er einen Vortrag ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset ein, den er bei einem Firmenevent gehalten hat.
In fuenf Saetzen: Die 50. Folge von Project Mindset markiert einen besonderen Meilenstein fuer Host Reza Mehman. In einem Jahr hat er ueber 50 persoenliche Geschichten geteilt und dabei selbst enorm viel gelernt. Die Interviews mit Gaesten wie Florian Munteanu und Dennis Siver haben ihm neue Perspektiven eroeffnet, etwa dass Geduld eine erlernbare Faehigkeit ist. Reza kuendigt an, kuenftig auch Themen wie Arbeitsweisen, Flow, Ernaehrung und Sport in den Podcast einzubringen. Als besonderes Highlight teilt er einen Vortrag ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset, den er auf einem Firmenevent halten durfte.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, der seit einem Jahr regelmaessig Folgen zu Mindset Themen veroeffentlicht und dabei persoenliche Geschichten sowie Interviews mit spannenden Persoenlichkeiten teilt.
Worum geht es: Die Folge ist ein Rueckblick auf ein Jahr und 50 Folgen Project Mindset. Reza reflektiert die behandelten Themen, teilt Erkenntnisse aus Interviews und spielt als Special einen Vortrag ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset ein.
Warum ist es relevant: In einer Zeit, in der persoenliche Weiterentwicklung und mentale Gesundheit immer wichtiger werden, zeigt diese Folge, dass Mindset Arbeit ein lebenslanger Prozess ist. Die Kombination aus Rueckblick, Ausblick und praktischem Vortrag bietet Mehrwert fuer alle, die an ihrem Mindset arbeiten moechten.
Drei Kernfragen der Episode:
- Warum ist Mindset Arbeit ein fortlaufender Prozess und kein einmaliges Ereignis?
- Welche Rolle spielen Dankbarkeit und Happiness fuer die persoenliche Weiterentwicklung?
- Was kann man aus Interviews und dem Austausch mit anderen ueber das eigene Mindset lernen?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Worum es in der Jubilaeumsfolge geht
- Zusammenfassung – Die Folge kompakt auf den Punkt gebracht
- Kontext – Hintergrund zu Sprecher, Thema und Relevanz
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche der Episode
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften im Ueberblick
- Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
- Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen der Folge
- Transkript – Vollstaendiges Transkript der Episode
- Keywords – Relevante Suchbegriffe
- Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen der Folge
- Zitierfaehige Passage – Kompakte Kernbotschaft zum Teilen
Themen und Einordnung
Mindset als lebenslanger Lernprozess
Reza betont, dass Mindset Arbeit nie abgeschlossen ist und man grundlegende Erkenntnisse immer wieder auffrischen muss. Auch nach 50 Folgen steht er nach eigener Aussage erst am Anfang seiner Reise.
Keywords: Mindset Entwicklung, persoenliches Wachstum, lebenslanges Lernen
Dankbarkeit und Happiness
Das Thema Dankbarkeit zieht sich als roter Faden durch die Folge und wird im eingebetteten Vortrag vertieft. Reza zeigt, wie Dankbarkeit direkt mit Happiness und einem positiven Mindset zusammenhaengt.
Keywords: Dankbarkeit praktizieren, Happiness, positive Psychologie
Lernen durch Interviews und Austausch
Die Gespraeche mit Gaesten wie Florian Munteanu und Dennis Siver haben Reza neue Perspektiven eroeffnet, etwa dass Geduld eine erlernbare Faehigkeit ist oder dass man grosse Herausforderungen als Spiel betrachten kann.
Keywords: Interview Learnings, neue Perspektiven, Geduld als Skill
Einfach machen und ins Handeln kommen
Fast alle Interviewgaeste teilten die Ueberzeugung, dass es wichtiger ist zu handeln als endlos nachzudenken. Dieses „Macher Mindset“ ist zentral fuer persoenliches Vorankommen und Zufriedenheit.
Keywords: ins Handeln kommen, Macher Mindset, Umsetzung
Ganzheitliche Weiterentwicklung: Koerper und Geist
Reza kuendigt an, kuenftig auch Themen wie Ernaehrung, Sport, Flow und Arbeitsweisen in den Podcast zu integrieren, da ein gesunder Koerper ebenso wichtig ist wie ein gesunder Geist.
Keywords: ganzheitliche Entwicklung, Sport und Mindset, Intermittent Fasting
Kern-Aussagen
- Mindset Arbeit ist ein fortlaufender Prozess, kein einmaliges Ereignis. Man verlernt Erkenntnisse wieder und muss sie sich immer wieder vor Augen fuehren.
- Wer etwas macht, das im ersten Moment wie Arbeit aussieht, darf nicht vergessen, dass dabei auch neue Learnings und Skills entstehen.
- Geduld ist eine erlernbare Faehigkeit, nicht nur eine Charaktereigenschaft.
- Grosse Herausforderungen kann man als Spiel betrachten, um lockerer und effektiver damit umzugehen.
- Das Thema „einfach machen“ ist zentral: Lieber handeln und anpassen als endlos nachdenken und bereuen.
- Der Podcast dient als persoenliches Wissensarchiv, auf das Reza selbst immer wieder zurueckgreift.
- Dankbarkeit laesst sich im beruflichen Kontext implementieren, zum Beispiel durch regelmaessige Gespraeche im Management Team.
- Koerperliche Gesundheit durch Sport und Ernaehrung zahlt direkt auf die eigene Happiness ein.
- Nach Sport fuehlt man sich fast immer besser, auch wenn der innere Schweinehund vorher dagegen kaempft.
- Wer die Welt nach vielen Jahren noch genauso sieht wie zuvor, hat sich nicht weiterentwickelt.
Haeufig gestellte Fragen
Worum geht es in der 50. Folge von Project Mindset?
In der 50. Folge blickt Reza Mehman auf ein Jahr Podcast zurueck, reflektiert die wichtigsten Learnings und teilt als Special einen Vortrag ueber Dankbarkeit, Happiness und Mindset, den er auf einem Firmenevent gehalten hat.
Warum ist Mindset Arbeit ein lebenslanger Prozess?
Laut Reza Mehman verlernt man grundlegende Erkenntnisse wieder, wenn man sie nicht regelmaessig auffrischt. Zudem bringen neue Erfahrungen und Begegnungen staendig neue Perspektiven, die das eigene Mindset weiterentwickeln.
Welche Rolle spielt Dankbarkeit fuer Happiness und Mindset?
Dankbarkeit ist ein zentraler Baustein fuer ein positives Mindset und persoenliche Zufriedenheit. Reza zeigt, dass Dankbarkeit aktiv praktiziert werden kann und sogar in Unternehmen als regelmaessiges Thema implementiert werden sollte.
Was hat Reza Mehman aus den Interviews mit seinen Gaesten gelernt?
Die Interviews haben Reza neue Perspektiven eroeffnet. Von Florian Munteanu lernte er, dass Geduld eine erlernbare Faehigkeit ist. Dennis Siver zeigte ihm, dass man selbst ernste Situationen wie einen Kampf als Spiel betrachten kann, um lockerer damit umzugehen.
Gehen Reza Mehman die Mindset Themen nicht irgendwann aus?
Nein. Reza ist ueberzeugt, dass je mehr man sich mit Mindset Themen beschaeftigt und mit anderen austauscht, desto mehr gibt es noch zu entdecken. Wie Muhammad Ali sagte: Wer die Welt nach vielen Jahren noch genauso sieht, hat sich nicht weiterentwickelt.
Warum will Reza Mehman kuenftig auch ueber Sport und Ernaehrung sprechen?
Reza betont, dass ein gesunder Koerper genauso wichtig ist wie ein gesunder Geist. Sport und bewusste Ernaehrung, zum Beispiel Intermittent Fasting, tragen direkt zur persoenlichen Happiness und zu einem positiven Mindset bei.
Was bedeutet „einfach machen“ im Kontext von Mindset?
Fast alle Interviewgaeste teilten die Ueberzeugung, dass Handeln wichtiger ist als endloses Nachdenken. Ideen werden oft zerredet, wenn man zu lange wartet. Besser ist es, loszulegen, zu beobachten und dann anzupassen.
Was ist das Ziel von Project Mindset als Podcast?
Project Mindset soll ein Wissensarchiv fuer Mindset Themen sein, das neue Perspektiven, Denkanstoesse und eine bessere Selbstwahrnehmung bietet. Reza moechte damit nicht nur anderen helfen, sondern auch selbst kontinuierlich dazulernen.
Highlight-Zitate
„Ich glaube, ich stehe erst am Anfang von diesem ganzen Mindset-Thema und ich moechte auch gar nicht den Eindruck erwecken, dass ich jetzt hier die Weisheit mit Loeffeln gegessen habe.“
– Reza Mehman
„Derjenige, der die Welt mit 50 so sieht wie mit 20, hat 30 Jahre seines Lebens verschwendet.“
– Muhammad Ali, zitiert von Reza Mehman
„Man verlernt tatsaechlich auch gewisse Themen oder man vergisst sie einfach. Mindset bedeutet, dass man die Fundamentals, seine Fundamente, sich auch immer wieder vor Augen fuehrt.“
– Reza Mehman
„In all den Jahren, wo ich Sport gemacht habe, gab es vielleicht einmal, und ich kann mich selbst daran nicht erinnern, wo ich mich danach schlecht gefuehlt habe.“
– Reza Mehman
„Manchmal ist es einfach mal besser zu machen und zu gucken, was dabei rauskommt und danach anzupassen, anstatt es nicht zu machen und die ganze Zeit ueber nachzudenken, ach haette ich es bloss gemacht.“
– Reza Mehman
„Es ist nicht nur so, dass ich hier versuche, mein Wissen weiterzugeben, sondern ganz im Gegenteil, ich glaube, ich lerne hierdurch auch sehr viel.“
– Reza Mehman
„Wenn man etwas macht, was vielleicht im ersten Moment nach Arbeit aussieht, dass man nicht vergisst, dass dabei auch eine ganze Menge von neuen Learnings, neuen Skills aufgebaut werden koennen.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit einem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute haben wir eine ganz besondere Folge von Project Mindset. Es ist die 50. Folge, ich kann es kaum glauben, ein Meilenstein, den wir zusammen erreicht haben. Es sind im Grunde auch 50 oder vielleicht sogar mindestens 50 persönliche Geschichten, die ich hier über den Podcast-Kanal geteilt habe. Ich muss sagen, da ist natürlich auch sehr viel Emotion mit dabei.
Ich überlege mir natürlich auch immer im Vornherein, was möchte ich mit euch teilen, was kann ich mit euch teilen, welche Learnings, welche Erfahrungen habe ich daraus gezogen, was kann ich beim nächsten Mal besser machen, woran könnt ihr vielleicht in gewissen Situationen denken, wenn euch etwas widerfährt. Ich muss aber sagen, ich habe sehr, sehr, sehr viel innerhalb dieses Podcasts gelernt. Also es ist nicht nur so, dass ich hier versuche, mein Wissen weiterzugeben, sondern ganz im Gegenteil, ich glaube, ich lerne hierdurch auch sehr viel.
Sehr viel über mich selbst natürlich, sehr viel aber auch über die Zuhörerinnen und Zuhörer. Ich noch super viel in den Interviews, die ich mit den verschiedenen Persönlichkeiten hatte und das darf man wirklich nicht unterschätzen, dass wenn man etwas macht, was vielleicht im ersten Moment nach Arbeit aussieht, dass man nicht vergisst, dass dabei auch eine ganze Menge von neuen Learnings, neuen Skills auch aufgebaut werden können und darüber bin ich unglaublich dankbar. In den 50 Folgen haben wir glaube ich sehr viele Themen abgedeckt.
Also es war einmal das Thema Klarheit im Leben, einmal das Thema Dankbarkeit, Umgang mit Emotionen, Umgang mit Feedback, volle Verantwortung übernehmen für sein Leben, sich sein Heart aussuchen, die Folge hat mir auch ganz gut gefallen, über Gewohnheiten bzw. Habits nachdenken, die Aktivitäten, die man hat mit einer gewissen Intensität und gewissen Fokus rangehen, Umgang mit den eigenen Erwartungshaltungen. Es waren unglaublich verschiedenste Themen mit dabei und ich höre tatsächlich hier und da mal selber in die einzelnen Folgen rein, um mir nochmal, ich sage es mal, die Problematik oder die Herausforderung bewusst zu machen, was ich persönlich darüber denke, also ich schlage auch in meinem Journaling nach, aber ich finde das ist so ein kleines Archiv und das ist auch wirklich mein Ziel, was ich aufbauen wollte mit dem Project Mindset Podcast, so ein kleines Wissensarchiv, zumindest mal eines Tages für meine Kinder, wenn mir irgendjemand nicht zuhört, die müssen es sich auf jeden Fall anhören.
Ich wurde auch gefragt, ob mir die Mindset Themen nicht ausgehen, das ist, ja, ich finde natürlich eine interessante Frage. Auf der anderen Seite, da gibt es ja einen Spruch oder ein Zitat von Mohamed Ali, was ich extrem cool finde, der hat mal gesagt, derjenige, der die Welt mit 50 so sieht wie mit 20, hat 30 Jahre seines Lebens verschwendet und ich denke, das kann man auf sein ganzes Leben tatsächlich anwenden, also wenn ich in 10 Jahren keine neuen Erfahrungen gemacht habe oder gewisse Sachen nicht anders sehe, dann habe ich mich ja nicht weiterentwickelt, gehe stark davon aus, dass mir die Mindset Themen nicht zu Ende gehen, sondern im Gegenteil, dass je mehr ich mich mit anderen interagiere, je mehr ich Wissen in einem Bereich aufbaue, desto mehr ist auch noch zu erfahren über diesen Bereich und daher kann ich von mir aus sagen, von meiner Seite aus sagen, ich werde noch ganz lange mit dem Podcast weitermachen, wenn ich überlege, das ist auch erst ein Jahr, also circa ein Jahr her, wo ich gestartet habe und ich persönlich denke, ich stehe erst am Anfang von diesem ganzen Mindset-Thema, sagen wir mal, sehr plump und sehr einfach, von diesem ganzen Mindset-Thema stehe ich erst ganz am Anfang und ich möchte auch gar nicht den Eindruck erwecken, dass ich jetzt hier die Weisheit mit Löffeln gegessen habe, sondern tatsächlich, ich bin selber im Lernprozess, ich bin selber auf der Mission quasi mein Mindset zu erkunden, immer wieder mein Mindset zu feilen, weil ich merke, es kommen tagtäglich, kann man fast schon sagen, Dinge vor in meinem Leben, wo ich mir denke, boah, nee, da wolltest du doch anders reagieren, jetzt hast du doch so reagiert, wie du es vielleicht vor zwei Jahren gemacht hättest, aber eigentlich weißt du das doch besser.
Mindset bedeutet, aus meiner Sicht auch, dass man die Fundamentals, seine Fundamente sozusagen oder die Basic Learnings, die man gemacht hat, sich auch immer wieder vor Augen führt, immer wieder wiederholt, das ist nicht so, dass man einmal eine Sache gelernt hat und das war’s, sondern man verlernt tatsächlich auch gewisse Themen oder man vergisst sie einfach und das, und mein Ziel zumindest mit dem Podcast ist, dass ich mir immer wieder vor Augen führen kann, das hast du mal gelernt, dementsprechend kannst du mit so einer Situation oder in so einem Fall anders mit der Sache umgehen oder mit der Herausforderung umgehen.
Ich hatte auch vorhin kurz gesagt gehabt, die Interviews waren auch super spannend für mich, ich fand es sehr interessant, was für Mindsets die verschiedenen Interviewpartner hatten, ich fand auch die Skills, die sie teilweise ausbauen wollten, super interessant, das war vielleicht im ersten Moment nicht so im Vordergrund für mich, als ich zum Beispiel mit einem gesprochen habe, mit dem Florian Mutaano, der gemeint hat, er will ein Skill lernen und das war das Thema Geduld aufweisen oder Geduldigsein, ich finde es super interessant, dass er das als ein Skill bezeichnet, also als eine Fähigkeit, so hatte ich es noch gar nicht gesehen gehabt und hier und da kamen tatsächlich so super interessante Sachen einfach rüber, die im ersten Moment mir gar nicht so klar waren, dass sie eigentlich sau wichtig sind oder im Gespräch mit Dennis Siver, der da gesagt hat, zum Beispiel vor einem großen Kampf, den er hat oder mal hatte, da ist er einfach wie mit so einem Spiel reingegangen, das heißt, er hat es vielleicht natürlich ernst genommen, aber auch nicht zu ernst genommen, sondern ein Spiel aufgefasst, das muss man sich überlegen, er geht da in den Oktagon rein, prügelt sich quasi mit jemand anderem, also in dieser UFC-Liga und sieht das Ganze als Spiel und das kann man vielleicht so übertragen auf seine anderen Lebensbereiche und sagen, ich muss nicht alles so ernst angehen, auch wenn es vielleicht ernst ist, ich kann das als Spiel betrachten und dementsprechend geht man dann auch in gewissen Situationen einfach lockerer mit der Situation um.
Was viele aber auch gesagt haben oder so ziemlich glaube ich sogar alle Gäste oder zumindest hatte ich den Eindruck, dass sie auch das Mindset haben, es ist wichtig einfach mal zu machen, egal was man vorhat, ich glaube das Thema machen, das Thema kreieren, das Thema vorankommen ist unglaublich wichtig für das eigene Mindset, unglaublich wichtig für die eigene Happiness und das habe ich mir auch zu Herzen genommen, einfach dieses Machen im Kopf zu haben, wenn ich mir was vornehme, umzusetzen, nicht zu lange darüber nachzudenken, man zerredet sich ja gewisse Ideen, die man hat und manchmal ist es einfach mal besser zu machen und zu gucken, was dabei rauskommt und danach anzupassen, anstatt es nicht zu machen und die ganze Zeit über nachzudenken, ach hätte ich es bloß gemacht.
Für die heutige Folge hatte ich mir auch ein kleines Special überlegt gehabt, ich durfte nämlich einen kleinen Vortrag bei einem kleinen Unternehmen, das war auch so ein Firmevente, erfüllen über das Thema Dankbarkeit, Happiness und Mindset. Diesen Vortrag würde ich heute einfach mal gerne hier einen Vortrag mit einspielen, ich denke es ist super passend auch zu einem Project Mindset. Worüber spreche ich denn lieber als über Dankbarkeit, Happiness und Mindset und den spiele ich auch gleich ein. Ich wollte euch noch vorweg warnen, ich hatte mir auch überlegt gehabt für die Zukunft, dass ich natürlich weiterhin viel über Mindset-Themen spreche, aber auch zum Beispiel über gewisse Arbeitsweisen, die ich mir zu angeeignet habe.
Fortsetzung
Ich sage jetzt mal, wenn ich jetzt besonders fokussiert oder besonders vorankommen möchte mit meiner Arbeit selbst, da habe ich mir gewisse Gewohnheiten angewöhnt oder ich habe mir auch gewisse Werkzeuge zurechtgelegt, wie ich in so eine Art Flow-Modus komme mit meiner Arbeit, um produktiver zu sein für mich selbst. Das mag vielleicht im ersten Moment sehr nach, ich sage es mal, Karriere und so weiter klingen, ist es aber gar nicht, es geht mir eher darum, ich habe für mich nämlich entdeckt, dass wenn ich in so einem gewissen Flow bin mit meiner Arbeit, egal worum es sich handelt, dass ich da einfach die Arbeit tatsächlich auch mehr genieße, irgendwie den Kopf auch mehr frei habe und insgesamt dann produktiver werde und was dann dazu führt, dass ich mich am Ende des Tages auch einfach gut fühle.
Ich will nicht darauf anspielen, dass ich leiste, also bin ich, darüber geht auch einer der nächsten Podcast-Folgen, sondern es geht eher darum, ich glaube, weil wir eben auch so viel Zeit mit der Arbeit oder mit der Verrichtung von Arbeit verbringen, dass es wichtig ist, dass wir sie richtig verbringen. Das bedeutet, dass wir auch eine gewisse Energie rausziehen und nicht nur Energie reinstecken. Ich möchte auch über das Thema Gesundheit bzw. auch Ernährung und ein bisschen auch Sport hier und da mal sprechen, das ist auch was Neues im Project Mindset.
Ich denke, es ist natürlich super, super wichtig, einen gesunden Kopf zu haben, aber genauso ist es natürlich wichtig, auch einen gesunden Körper zu haben. Dementsprechend, ich habe hier und da mal so ein paar Lifehacks für mich entdeckt, wie ich an der Ernährung ein bisschen rumfallen kann. Auch hier das Thema Fasten oder Intermittent Fasting ist super spannend und super interessant. Das hat mir sehr geholfen. Ich sage jetzt mal, so eine gewisse Balance in meinem Leben auch wieder, ich sage jetzt mal für meinen Körper wieder zu finden.
Auch das Thema Sport, es muss nicht unbedingt superharte Trainingseinheiten sein. Es macht manchmal Sinn, auch nur kurze, aber dafür sehr effiziente Trainingseinheiten zu machen, damit man sich körperlich wohlfühlt. Und was ich auch immer beobachte, ist natürlich, wenn ich Sport gemacht habe, fühle ich mich einfach besser. Irgendwie wehrt sich manchmal der Kopf, oh nee, jetzt nochmal aufstehen, irgendwie in die Kälte raus oder ins Fitnessstudio gehen oder in den Verein gehen, ist natürlich immer so eine kleine Hürde.
Aber ich muss wirklich sagen, in all den Jahren, wo ich Sport gemacht habe, gab es vielleicht einmal, und ich kann mich selbst daran nicht erinnern, wo ich mich danach schlecht gefühlt habe, außer ich habe mich natürlich verletzt. Aber es gab bestimmt, ja, in den allermeisten Fällen ist es so, wenn ich Sport gemacht habe, fühle ich mich einfach gut danach. Und das zahlt natürlich auch unglaublich auf meine Happiness ein. Genau, deswegen auch die Warnung. Also ich werde nicht nur ausschließlich über dieses Thema Fokus, Arbeitsweise und so weiter, Gesundheit, Ernährung sprechen, sondern hier und da mal lasse ich ein paar Themen oder ich sage es mal Infos, die mir oder Tools, die mir sehr geholfen haben, auch mal einspielen hier in dem Podcast.
So, nun genug gequatscht. Jetzt nun zum Vortrag, den ich halten durfte. Es war mir wirklich, es war mir eine Ehre, dass ich darüber vortragen durfte. Das war bei einem Bekannten von mir. Der hat eine Firma, die gerade im Wachsen ist. Ich glaube, mittlerweile 15 Angestellte hatte. Und er ist auch ein fleißiger Zuhörer. Zumindest sagt das mir, dass ihr hier und da mal in den Podcast reinhört. Er hat sich besonders für das Thema Dankbarkeit interessiert. Er hat sogar gesagt, dass er bei sich in der Firma regelmäßig mit seinem Management Team über das Thema Dankbarkeit spricht.
Das bedeutet, sie versuchen auch, das zu implementieren. Dieses Mindset-Thema sprechen, ich glaube, einmal die Woche über das Thema oder ich weiß gar nicht mehr, welche Regelmäßigkeit das war. Aber er fand es besonders toll, wenn ich auch mal vor seinen Leuten über das Thema Dankbarkeit sprechen kann. Ich bin hierfür auch sehr dankbar. Und ich hoffe, der kleine Vortrag gefällt auch euch. So, das war’s. Und nun viel Spaß mit dem Vortrag. Also nach der Intro hier ist es schwierig, das Niveau zu halten. Nicht wundern, ich leg noch das Mikrofon hin.
Wie Artur schon gesagt hat, ich hab so eine Art Podcast-Kanal. Auf YouTube veröffentlicht ein paar Videos, hier und da mal Interviews. Und das Video hier, ihr seid auch nur von hinten drauf, wenn überhaupt, kommt auf YouTube. Wenn jemand was dagegen hat, bitte nichts sagen. Genau. Ich sag auch am Ende, wie der Podcast-Kanal heißt. Aber erstmal danke, Artur. Können wir das ausmachen? Dankeschön. Also mein Name ist Reza. Ich bin 38 Jahre alt. Ich hab zwei Kinder, bin verheiratet, wohne bei Heidelberg. Nicht mehr in Heidelberg, sondern bei Heidelberg.
Wie der Artur schon gesagt hat, also so ein krasser High Flyer, wie du mich gerade dargestellt hast, bin ich auf jeden Fall nicht. Ich hab BWL studiert in Mannheim, hatte eine gute Zeit bei Banken, Beratungen, bei einem supergeilen Fintech-Start-up in Frankfurt. Hab dann eine eigene Gründung gemacht. Hab dann ein paar falsche Entscheidungen getroffen. Ich hab das HTGF-Investment nicht angenommen, unter anderem. Da war tatsächlich mein Ego. Vor fünf Jahren, würde ich sagen, war ich ein anderer Mensch als heute.
Fortsetzung
Ich bin jetzt nicht bekehrt oder kein Mönch oder so geworden, sondern man lernt mit der Zeit dazu. Man lernt mit seinem Ego umzugehen. Man lernt vor allem, dass man wirklich weiß, dass man nicht alles weiß. Und die älter ich wurde, desto mehr hab ich das auch verstanden gehabt. Genau. Und heute möchte ich gerne über das Thema Dankbarkeit sprechen. Das ist für mich super zentral geworden in meiner Karriere, auch in meiner persönlichen Entwicklung. Im Business wird nämlich nicht über das Thema Dankbarkeit gesprochen.
Das ist mir aufgefallen. Und Dankbarkeit kann ich, wenn ich von Dankbarkeit spreche, dann spreche ich so einer Art von Mindset. Und Mindset bedeutet für mich, das ist ein super generischer Begriff im Englischen, ich weiß, Mindset bedeutet für mich so eine Art Geisteshaltung, die man hat. Das heißt, wie man zum Beispiel den Tag startet, wie man Freunde trifft, wie man seine Familie trifft. Man kann nämlich entweder eine gute Zeit miteinander haben oder man hat schlechte Zeit miteinander. Aber wenn ich weiß, ich treffe mich am Wochenende mit Familie, vielleicht auch ein bisschen entfernter und hab schon gleich das Mindset, ich hab da gar keinen Bock drauf.
Natürlich wird’s dann blöd. Wenn ich aber das Mindset habe, ich hab da Bock drauf. Ich werd mich zwei Stunden lang mit dem unterhalten, wo ich eigentlich vielleicht am wenigsten drauf Lust hätte. Aber dann erfährt man wirklich interessante Stories, wenn man ganz genau zuhört. Eigentlich will ich starten mit einem, mit was sehr offensichtlichem. Sorry auch für die Frage, aber was seht ihr hier? Arthur? Genau, schwarzen Punkt. Und ich hatte nämlich, der schwarze Punkt ist sehr zentral. Ich hatte nämlich die Erfahrung machen dürfen, dass es bei mir in der Karriere eigentlich relativ stetig aufwärts ging.
Also ich bin gebürtiger Iraner. Es ist nicht so, dass ich jetzt alles mitbekommen habe, sondern ich musste tatsächlich auch dafür arbeiten. Ich kannte es auch nur, du musst hart arbeiten, um was zu erreichen. Das heißt, das Studium ist wirklich nicht einfach. Deutsche Bank, all diese Themen, es war tatsächlich, ich sag jetzt mal, mit harte Arbeit verbunden. Und als ich dann die Gründung gemacht hatte von meiner eigenen Firma, es lief am Anfang wie am Schnürchen. Arthur kann sich bestimmt nur dran erinnern.
Leute eingestellt. Ich hatte, ich sag jetzt mal, Partner auf teilweise Vorstandsebene unterwegs, eigentlich so wie ihr, fällt mir gerade auf. Aber ich sag jetzt mal, wir waren relativ schnell neun Personen, super Leute im Team. Es hat auch richtig Spaß gemacht. Mein Ego war natürlich erst mal hier oben, erste Gründung läuft, was will ich mehr. Und dann haben sich die ersten Fehler eingeschlichen und aus meiner ersten Gründung, die am Anfang super gut gestartet ist, wurde ein Fail. Also muss man knallhart sagen.
Ich hab ein paar falsche Entscheidungen getroffen. Ich sag auch, ich war dran schuld, nicht jemand anderes. Ich hab mit vielen anderen zwei gesprochen gehabt. Das tue ich heute immer noch, aber ich hab das einfach nicht aufgenommen. So hey, ich weiß, wie der Hase läuft. Aber dieser Fail vom Startup, das war quasi mein schwarzer Punkt. Also, wie ihr sehen könnt, es ist so zentral in der Mitte und man sieht das drumherum gar nicht. Wo es mir aber heute drum geht, euch zu erklären, ist, Artur hast fast schon gesagt, da ist noch eine weiße Fläche drumherum.
Wenn ich so eine Frage stelle, die meisten sagen nur schwarzer Punkt. Die sehen gar nicht das Weiß drumherum. Und heute geht es eigentlich um das Weiß drumherum. Und zwar, wenn man sich auf den schwarzen Punkt fokussiert, dann kommt man in so einen negativen Sog rein. Ich hatte dann super schnell danach eine sehr gute Position bei einem Kunden von mir. Also ich bin direkt als Gründer von einem geilen Startup in, okay, es war ein Fail, in, okay, ich steige beim Kunden als Chief Innovation Officer ein.
Also ich bin weich gelandet. Aber dieser Karriere Knick hat mir so ein bisschen weh getan, sag ich jetzt mal. Für mein Ego insbesondere. Heute sehe ich das anders. Aber damals war es für mein Ego, ich sag jetzt mal, ja, sehr belastend, diesen schwarzen Punkt dauernd zu haben. Und ich bin tatsächlich, und ich sage auch Sog, ich bin da tatsächlich reingekommen, dass ich, vorher war ich eher so ein Kreatierer. Ich habe was kreiert. Dazu komme ich später nochmal, ein Creator. Sei es das Produkt, sei es Teams, sei es gute Netzwerke, was auch immer.
Und ich bin geswitcht zu einem Consumer. Was ich damit meine ist, Social Media consumed, Netflix consumed. Ist alles nicht schlimm, kann man machen. Aber wenn das quasi, wenn du aus diesem Creator-Modus rausgehst und nur noch Konsument bist von Informationen, dann bist du eigentlich nicht mehr happy. Ich glaube, das ist nicht ohne Grund, dass die meisten Nutzer, die nur konsumieren auf Instagram und Co, eigentlich unhappy sind. Und ich wurde so ein Konsument. Nicht, dass ich den ganzen Tag damit verbracht habe.
Fortsetzung
Aber ich habe gelernt, was zu kreieren. Später komme ich nochmal drauf zurück. Ich nehme ein Zettel in die Hand. Ich bin von einem, ich sage jetzt mal, Teamplayer. Das ist der zweite wichtige Punkt, der dazu beigetragen hat, dass ich unhappy wurde. Also nicht nur, dass ich Konsument geworden bin, sondern ich bin auch ein, ja, ein Sologänger geworden von einem Teamplayer. Geile Firma, geile Leute in der Firma. Erstmal, ey Leute, ich habe gerade ein Fail hinter mir. Lass mich erstmal alle in Ruhe. Ich brauche erstmal Zeit für mich, das Typische.
So, ich habe mich bei meinem Netzwerk nicht gemeldet. Bei meinen Freunden habe ich mich weniger gemeldet. Klar, ich hatte noch Kontakt. Ich hatte keine depressive Phase. Es war nicht so, dass ich jetzt völlig fertig war, sondern einfach nur, ich habe von, ich sage jetzt mal, Community-Denken bin ich weggegangen in Solodenken. Ich muss erst mal mein eigenes Ding machen. Es war so ein zweiter Punkt, der ziemlich zu meinem Unhappiness beigetragen hat. Den dritten Punkt habe ich ja schon erwähnt, die Perspektive, dass ich nur diesen schwarzen Punkt gesehen habe.
Ich habe nicht gesehen damals zum Beispiel, was für, was für Netzwerke ich aufbauen konnte, dass ich so jemanden wie Arthur kennenlernen durfte, ihn als Freund bezeichnen darf. Das habe ich damals gar nicht gesehen, gab es nur, es war ein Fail. Also die Perspektive war damals komplett falsch bei mir. Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich bei mir entdeckt habe, als Transition vom Gründer zu einem, ich sage jetzt mal, zu einem Nichtgründer mehr, war, dass ich auch jegliche Art von Ownership von mir weggegeben habe.
Was ich mit Ownership meine, ist, ich habe mich auch nicht mehr so, ja, es war, ich habe auch viele Kollegen damals kennengelernt, die gesagt haben dauernd, das ist Pall, Problem anderer Leute, das ist nicht meine Baustelle, das ist nicht mein Produkt, das ist nicht meine Firma, das ist nicht mein, blablabla. Ich habe das Thema Ownership komplett zur Seite gelegt. Ich hatte vorher viel Ownership, also nicht nur als Gesellschafter, sondern insgesamt, ja, meine Firma, meine Teamplayer und so weiter.
Und dann war ich in Modus, als ich dann wirklich diesen schwarzen Punkt die ganze Zeit gesehen habe, dass ich gesagt habe, hey, lass mich raus, Problem ist nicht meine Baustelle, Firma gehört jemand anderem, der Mitarbeiter hat ein Problem, ja, ist nicht mein Problem. Ich war total in diesem Mindset drin, ist mir egal. Keine Ownership. Ein weiterer Punkt, der zur Unhappiness beigetragen hat und ich erwähne diese Punkte, vielleicht erkennt man sich hier und da mal in einem wieder. Ein weiterer Punkt war, ich hatte auch keinen richtigen Fokus oder bin auch die Sachen nicht mit der genügenden Intensität angegangen.
Wenn ich Gespräche geführt habe, habe ich nur halbherzig zugehört. Bei Meetings habe ich, keine Ahnung, nebenbei noch andere Sachen gemacht, typisch Zoom Meetings. Ihr wisst ja, man macht dann andere Browser Fenster auf, macht irgendwas anderes. Intensität war nicht da. Wenn ich ein Projekt gestartet habe, wo ich ein bisschen Spaß hatte, habe ich nur einen Schritt gemacht und dachte, na komm, ich probiere was anderes aus. Hab damals gar nicht gewusst, dass ich, wenn ich eigentlich mir Lust an eine Sache machen möchte, dass ich eigentlich Fokus und Intensität brauche, weil ohne Fokus, ohne Intensität, da macht man eben nur diesen einen Schritt und lässt es dann wieder.
Also ein weiterer, wichtiger Faktor, was das Thema Unhappiness anbelangt. Das andere, was ich vorhin auch mit dem Thema Ownership so ein bisschen angesprochen habe, ist, ich habe die Verantwortung auch anderen gegeben, zu sagen, zum Beispiel meine Frau ist dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin oder ich bin jetzt unglücklich, weil das und das passiert ist. Die Verantwortung vor mir gegeben. Ist auch super interessant, dass man jemand anderen, und ich finde es auch fatal, zum Beispiel seine Kinder dafür verantwortlich zu machen, dass man, dass die einen glücklich machen müssen.
Stimmt gar nicht. Ich stelle mir heute noch die Frage immer noch, wo ich jetzt ein bisschen Prozess hinter mir habe, bin ich eigentlich verantwortlich für das Glück der anderen? Aber damals hatte ich das Mindset, andere sind, mein Chef ist dafür verantwortlich, dass ich mich hier wohlfühle. Vorher war ich dafür verantwortlich quasi, dass alle sich wohlfühlen, aber jetzt mein Teamlead oder wer auch immer mein Chef in dem Zeitpunkt war, der ist dafür verantwortlich. Wenn es mir nicht gut geht, habe ich keine Schuld.
Er hat keine Schuld. Auch das Thema Dankbarkeit, darum geht es eigentlich heute, war tatsächlich so, ich habe mega Titel bekommen, habe gleich gute Ausstattung von allen bekommen, und da war ein Kollege, der ein neues iPhone bekommen hat. Und ich so, what? So, warum bekommt der ein neues iPhone? Und so undankbar war ich, dass ich es gar nicht zu schätzen wusste, was eigentlich gerade abgeht. Ich hatte ein einzelnes Zimmer, ich hatte ein geiles Büro, ich hatte ein gutes iPhone, aber der Kollege, ein neues iPhone bekommen, ich war undankbar.
Fortsetzung
Warum bekommt der ein neues iPhone? Wohne ich nicht. Also so sehr war ich in diesem Sog von Unhappiness drin, dass ich die komplette Perspektive, und ich bin mir sicher jetzt im Nachhinein, das lag daran, dass ich an diesem schwarzen Punkt die ganze Zeit denken musste. Ich wusste gar nicht die Sache zu schätzen, die um mich herum passieren. Und das Witzige dabei ist, das waren jetzt sieben Punkte, die ich genannt habe. Wenn man das Negative von diesen sieben Punkten nimmt, ist eigentlich der Schlüssel, wie man happier wird im Leben.
Also es ist keine, ich will euch nichts verkaufen, also nicht so, das sind die zehn Schritte zum glücklich sein, ich will euch so ein bisschen teilhaben lassen, was mich glücklicher gemacht hat. Ich habe am Anfang gesagt, ich wurde zum Konsumenten, also von Informationen, von ich habe nichts mehr kreiert. Und wie wichtig kreieren ist, habe ich auch vor einiger Zeit verstanden gehabt. Mein Büro ist jetzt wieder in Walldorf und nebenan ist ein Ikea. Und wie man es halt macht, man geht dazu Ikea, kauft da irgendwas ein.
Es nervt komplett, man nimmt es auseinander, so einen kleinen Schrank musste ich bauen. Hat Ewigkeiten gedauert, hat mich richtig genervt. Aber als er stand, als ich ihn kreiert habe, war ich dann so, wenn meine Eltern da waren, zu meiner Mama, hey, das war ich. Ich habe den Schrank gebaut. Oder meine Frau habe ich vor sich nicht dranstoßen. Ich habe es gerade gebaut. Man merkt, also Ikea macht ein riesen Business draus. Ich glaube, die haben verstanden, dass es einen glücklich macht, wenn man was kreiert, auch wenn es nur ein Schrank ist.
Ich bin stolz auf den Schrank. Deswegen, also ich bin auch wieder weggekommen, zu sagen, ich konsumiere nur, ich lasse alles auf mich einpassen und so, ich erschaffe was. Und es kann auch nur ein Schrank sein. Klar ist natürlich cool, eine Firma aufzubauen, aber muss ja nicht jeden Tag eine neue Firma sein. Man kann auch mal was Kleines bauen, was handwerklich zusammen bauen oder eine App, was virtuell ist, was auch immer, was digital ist, macht auch Spaß. Kreieren ist, glaube ich, unglaublich wichtig für das Mindset zu sagen, dass man glücklicher wird.
Wenn man den ganzen Tag so durch die Gegend läuft, einfach alles so läst, wie es ist, ich glaube, es macht unglücklich. Kreieren ist sau wichtig. Das Zweite. Arthur hat es vorhin angesprochen, das Thema Community. Wir haben jetzt eine Community, die ich extrem cool finde. Wir nennen uns die Keimzelle. Ich habe auch noch eine Mindset Community. Ich habe noch eine andere Community, eine Zigarren Community, sage ich jetzt mal, wo wir uns regelmäßig treffen. Ich bin wieder zurückgegangen von ich musste solo durchs Leben gehen zu ich teile meine Erfahrung mit anderen, ich tausche mich aus, ich frage ihnen ein paar Sachen, ich frage den anderen ein paar Sachen.
Und es gab eigentlich, wenn ich ehrlich bin, ich kann mich nicht reinreden, kaum ein Gespräch, wo ich nicht etwas gelernt habe. Das schaffe ich ja nur, wenn ich in einer Community irgendwo drin bin, mit den Leuten spreche. Also ich werde sicherlich danach, wenn noch Zeit ist, mit euch sprechen. Safe, weil ich von euch was lernen möchte. Es klingt erst mal egoistisch, aber vielleicht ergibt sich was, vielleicht spricht man dann auch in zwei Jahren wieder, man erkennt sich irgendwo, ah, da war doch was.
Deswegen war dieses dieses Thema von ich war in diesem Unhappiness Sog, wollte noch, lass mich alle alleine, ich will alleine meinen Weg gehen zu OK, ich muss wieder zurück in die Community. Ich muss mich mit Leuten austauschen. Es ist super anstrengend, alle sechs Wochen Termin zu koordinieren mit der Keimzelle, weil irgendwie jeder super busy ist. Aber ich habe noch nie das Gefühl danach gehabt, es war für, es war für nichts. Und jedes Mal bin ich mit einem Gedanken nach Hause gegangen. Es war richtig cool, dass wir uns getroffen haben.
Es gab kein einziges Mal, wo ich es bereut habe. Community extrem wichtig. Und eine ein Gegenteil von dem, was ich vorhin gesagt habe, zum schwarzen Punkt, ist ja die weiße Fläche. Die weiße Fläche ist zum Beispiel bei der Gründung von meiner von meiner Firma. Ein paar Sachen habe ich schon angesprochen. Das Netzwerk. Ich habe neue Freunde kennengelernt. Oder Basics. Ich habe gelernt, wie man eine Firma gründet. Das weiß auch nicht jeder. Muss man auch erst mal lernen. Ich habe ich habe gelernt, wie man Verträge abschließt.
Ich habe gelernt, wie man mit gewissen Sachen umgeht, mit gewissen Tools umgeht. Das sind alles so Themen, die ich damals gar nicht gecheckt habe, dass sie gelernt habe. Und deswegen, wenn ihr einen schwarzen Punkt im Leben habt, ändert mal die Perspektive. Das habe ich mir alles dabei gelernt. Ich hatte vor kurzem tatsächlich mit jemanden, ja, mir nahestehenden einen kleinen Streit. Also nicht, dass es irgendwie lauter geworden ist, gar nicht. Also bei uns Iranern ist es so, man redet dann einfach nicht miteinander.
Fortsetzung
Ich weiß nicht genau, bei uns Persern ist ein riesengroßer Perser-Teppich, dann schieben wir alles runter, tun hinzu und dann reden wir einfach nicht mehr darüber. Aber das Interessante war, im Gespräch hat die Person mir ein paar Sachen gesagt, wo ich dann, ich sage es mal, gesehen habe, was sie eigentlich über mich denkt. Und das hat mich echt überrascht sozusagen. Und da war es okay für mich, zu sagen, ok, jetzt habe ich zwar vielleicht einen Kumpel verloren, aber ich weiß, was er über mich denkt.
Also ich war dankbar für diese Informationen einfach. Weil dann, je älter man wird, desto weniger Zeit hat man ja auch. Man will ja Qualität, Zeit, Quality-Time mit Freunden verbringen, mit Leuten verbringen, die einen auch mögen. Jetzt weiß ich, das muss ich jetzt dann nicht mehr tun. Ich habe zwar einen Freund verloren, aber die Perspektive, ich habe auch gelernt, dass ich meine Zeit woanders investieren kann, ist auch in Ordnung für mich. Ownership. Ganz wichtiges Thema. Ich glaube, viele vergessen auch Mitarbeiterinnen und Unternehmen, auch wenn man keine Shares hat.
Man hat eine gewisse Ownership an der Firma, an dem Erfolg der Firma. Wenn man zum Beispiel sagt, es ist mir jetzt egal, dass das Glas da schräg steht oder umgefallen ist. Und es gibt viele Beispiele. Man weiß nicht, ob morgen, übermorgen zum Beispiel einer der Investoren vorbeikommt und sagt, hey, was ist denn hier los zum Beispiel, wie sieht es hier aus? Jeder hat irgendwann ein Thema mit dem Ownership. Und was ich auch versuche, ist auch für mich immer klar zu machen, also unabhängig vom Business, dass es auch völlig in Ordnung ist, zu sagen, das ist jetzt meins.
Dafür habe ich jetzt gesorgt, wenn ich jetzt was in der Firma gut gemacht habe. Das Ergebnis habe ich gemacht. Es war nicht jemand anderes. Es war ich. Selbst mein kleinen Sohn zum Beispiel. Er macht Judo. Vier Jahre alt. Wenn er irgendwas Gutes, Schönes macht, sage ich auch immer, er ist mein Sohn. Ist meiner. Also es macht einen glücklich, auch zu sagen, das ist meins. Also es ist bei Menschen schwierig zu sagen. Aber ihr versteht, was ich meine. Es macht einen glücklich zu sagen, das ist meins. Zum Beispiel auch zu sagen, ich arbeite in der Firma gern, das ist meine Firma irgendwie.
Macht einen glücklich zu sagen. Wenn man sagt, ich habe mit dir nichts zu tun, unemotional. Ich glaube, das ist perfekt für Unhappiness. Aber zu sagen, das ist meins, macht einen extrem glücklich. Also das Thema Ownership finde ich extrem wichtig. Thema Fokus und Intensität habe ich vorhin gesagt gehabt. Ich war in einem Modus, was ich vorhin gesagt habe. Ein Schritt mal da reingeschnuppert. Ist nichts für mich. Da mal geguckt. Ich habe quasi ein Schritt jeweils in 20 Richtungen gemacht. Was ich dann aber irgendwann gemerkt habe, am meisten Spaß habe ich, wenn ich 20 Schritte in eine Richtung mache.
Viele denken, die finden oder die wissen, sie sollten wissen, was ihr Purpose ist im Leben. Und wenn sie es nicht wissen, ist alles blöd. Ich denke, Purpose findet man, wenn man lang genug etwas gemacht hat. Weil dann findet man auch die Schönheiten zum Beispiel in einer Sache. Ich habe mit dem Podcast vor einiger Zeit angefangen. Also ich finde es super stressig, wenn ich ehrlich bin. Und ich habe die ersten paar Folgen gemacht, die ersten Interviews gemacht. Der Aufwand war riesig. Ich habe kurz überlegt, soll ich wieder aufhören?
Nee, habe weiter gemacht. Mittlerweile sind 50 Folgen online. Also da steht wirklich viel Arbeit dahinter. Aber mit jeder Folge mehr entdecke ich die Schönheit dahinter, hinter der Arbeit, die ich tue. Und das meine ich mit 20 Schritte in eine Richtung rennen. Lohnt sich viel mehr. Also auch diese Ausdauer und Geduld zu haben. Ich mache das jetzt mal zwei Jahre. Ich mache das jetzt mal drei Jahre. Oder was auch immer. Man findet Aspekte, die besonders schön sind. Nicht alles ist cool an dem, was man macht.
Es gibt immer stressige Sachen. Die Technik nervt mich jedes Mal zum Beispiel. Aber wenn ich dann das Produkt draußen habe oder was auch immer das ist, PADDIC habe, nach einer gewissen Arbeit, die ich reingesteckt habe, macht mich auch happy. Also Fokus und Intensität. Extrem wichtiges, extrem wichtige Zutat für die Happiness. Dann, was ich wirklich verstanden habe, das Thema Verantwortung oder Accountability, das sehe ich irgendwie cool an. Das Thema Verantwortung. Ich habe eine Sache gemerkt gehabt. Ich wollte während der Zeit, wo ich in so einem Unhappiness-Strudel drin war, wollte ich keine Verantwortung haben.
Ich wollte den einfachen Weg gehen. Ich wollte keinen Stress haben, sage ich das mal, mit meiner Frau, mit meinen Freunden, Familie und so weiter. Ich habe auch weniger Sport damals getrieben, weil es mir alles so hart erschien. Es war so viel Arbeit einfach dahinter. Bis ich immer gemerkt habe, auch in meinem Umfeld sind ein paar Sachen passiert. Dass alle Entscheidungen, die man trifft, auch wenn es vermeintlich einfach eine Entscheidung ist, eigentlich eine harte Entscheidung ist, was ich damit meine.
Fortsetzung
Es ist super hart, an einer schönen Ehe zu arbeiten. Ich bin seit 16 Jahren mit meiner Frau zusammen. Seit fünf Jahren sind wir verheiratet. Es ist harte Arbeit. Aber was ich mir vorstelle, es ist auch hart, eine Trennung durchzuleben. Ich muss mich entscheiden, welches hart ich wähle. Auch mit dem Thema Sport. Nach so viel Stunden Arbeit am Tag ist es ein solches Sport machen gehen. Das ist extrem hart. Aber dass die Gelenke wehtun, dass man sich unfit fühlt, ist auch hart irgendwie. Auch hier muss ich überlegen, welches hart wähle ich denn.
Auch das Thema Finanzen. Es ist natürlich super easy, jeden Tag draußen essen zu gehen, nicht zu kochen, alles laufen zu lassen. Seine Finanzen in Kontrolle zu haben ist hart, aber genauso hart, dass es natürlich auch pleite zu sein. Das heißt, auch hier muss man sich sein hart aussuchen. Und deshalb wurde mir auch mit den Jahren erst mal bewusst, es gibt kaum einfache Entscheidungen. Die einfache Entscheidungen sind vermeintlich einfach, weil sie am Anfang einfach sind. Aber irgendwann wird eine einfache Entscheidung zur harten Entscheidung, zu einer harten Tatsache, sage ich jetzt mal.
Das heißt, sucht euch auch aus, für welches hart ihr euch entscheidet. Ich weiß jetzt nicht, aus welchem Job zum Beispiel du kommst. Es war auch wahrscheinlich eine harte Entscheidung. So wohin gehe ich? Was mache ich? Genau, du hast dich für das hart entschieden. Es wäre einfacher, da zu bleiben, wo du wahrscheinlich vorher warst. Genau deswegen. Und ich glaube, harte Entscheidungen zahlen sich aus. Ja, also wir kennen uns nicht, aber ja, aber man kann sich auch entscheiden, einfach nichts zu tun. Also das ist das einfachste im Leben nichts zu tun.
Die einfachste Entscheidung, wie aber irgendwann richtig hart wird, also vor harten Tatsachen stellt. Das heißt auch bei dem Thema Verantwortung, Accountability. Wenn man alles von sich weglässt, vermeintlich, am Anfang ist es einfach, danach wird es hart. Und der letzte Punkt, wenn ich vorher gesagt habe, dass ich undankbar war, weil ich ein älteres iPhone hatte als mein Kollege, ich weiß es über Nachdenken, es ist absurd. Es ist völlig absurd, dass ich überhaupt so nachgedacht habe. Gerade gerade das Thema Dankbarkeit.
Ich habe. Ich habe zufälligerweise das erste Mal von einem von einem anderen Podcaster gehört, gehabt, der gesagt hat, hey, wenn diese Dankbarkeitsroutine 30 Tage lang an und dann bist du dankbar. So whatever. So, aber ich wusste, ich habe aus Gesprächen gehört, Dankbarkeit ist ein extrem wichtiges Thema. Ich so okay, ich probiere es. 30 Tage lang. Und zwar ist super simpel die Routine. Ich habe darüber einmal gesprochen gehabt. Ich habe morgens und abends mir einen Kalendereintrag gemacht. Ich kriege eine Erinnerung, jeweils um 7 Uhr und um 23 Uhr, also nach dem Aufstehen und kurz vorm Schlafen gehen.
Zwei Minuten lang über ein Thema nachdenken, über eine Sache nachdenken, wofür ich dankbar bin. Ist okay. Ich mache es. Die ersten paar Tage war es dann so Standardsachen. Ja, ich bin dankbar, dass ich gesund bin. Da Dach über den Kopf. Was zu essen, so Standardsachen. Man ist irgendwie dankbar dafür, aber irgendwie auch nicht, weil ihr wisst, was ich meine. So Standard. Mein Gehirn hat mir dann irgendwann gesagt, hey Reza, mach jetzt mal keinen Quatsch und denk mal wirklich drüber nach, wofür du dankbar bist.
Und dann kamen die interessanten Sachen raus. Und als erstes nicht lachen. Als erstes war ich dafür dankbar. Artur wird mich verstehen, dass meine AirPods sich so gut kollekt mit meinem iPhone. Total, ich sage es mal, nehm eine Schwur, wenn man drüber nachdenkt. Aber es funktioniert wunderbar. Ich war dankbar dafür. Oder dann zum Beispiel, dass der Kaffee so gut schmeckt. Dann kommen so die Kleinigkeiten, da denkt man drüber nach. Oder dass die Decke auf meiner Haut, ja meine Frau hat so eine neue Decke gekauft, super teuer, aber die ist weich.
Ist schön. Ich war dankbar, dass es so eine weiche, warme Decke war. Und wenn man erst mal so in dieses Mindset reinkommt, drüber nachdenkt, wofür man dankbar ist, dass ich heute hier mit euch reden kann. Ich bin mega dankbar. Also ich hoffe natürlich auch, dass ihr dankbar seid, dass ihr hier coole Leute habt, mit denen ihr einfach mal in den Arm verbringen könnt. Auch wenn es nur drei, vier Stunden sein. Aber der Worst Case wäre ja, ihr hättet gar keinen Bock hier zu sein. Also ich habe eine Weihnachtsfeier bei einer großen Deutsche Bank, ja ich habe den Namen schon gesagt, Deutsche Bank gehabt.
Das war nicht so cool. Ehrlich gesagt, die Weihnachtsfeier waren nicht so cool. Also man kann auch dankbar sein, dass man einfach mal bei Sam setzt, ein Bierchen miteinander trinkt. Das sind so Themen. Und je mehr man über das Thema Dankbarkeit nachdenkt. Ah gut, eine Sache über die Deutsche Bank muss ich sagen. Wirklich, also das soll sich alles negativ kennen. Also ich habe da einen Kollegen gehabt. Also es passt auch zum Business Kontext. Das war eine richtig coole Socke. Das war so ein Firefighter. Immer wenn ein Projekt schiefgegangen ist, ist der gekommen und hat alles so umgewälzt, hat es so hinbekommen, so kurz vor der Explosion quasi.
Fortsetzung
Und ich durfte ein Projekt mit ihm machen. Habe extrem viel von ihm gelernt. Das waren so auch wenige Wochen eigentlich nur, weil das Projekt war echt brenzlig. Ich habe so viel für ihn vorbereitet. War richtig viel Arbeit reingesteckt. Und dann hat er es vor seinem Management präsentieren müssen. Er hat gesagt, ey Reza, komm mit ins Meeting. Und für mich war es cool. Ich war der Trainee. Ich bin mitgelaufen, der so, aber bitte ruhiger sein Reza, sondern lass mich reden. Ich so, ja, ja, kein Stress. Das Meeting war echt ganz kurz.
Der diesen Teil, den er präsentiert hat, der war ungefähr fünf Minuten lang. Und die ersten 30 Sekunden von diesen fünf Minuten hat er mir gedankt. Dass ich die Daten zusammengefügt habe, dass ich Überstunden geschoben habe, dass ich bla bla bla vor dem versammelten Management Team. Boah, ist so okay, cool. Also da war richtig dankbar mir gegenüber. Was er damit definitiv erreicht hat, ich habe danach doppelt so hart gearbeitet. Also es war bestimmt irgendwo eine Art mentale Manipulation von ihm, aber im positiven Sinne.
Weil ich wusste krass, der hätte es gar nicht machen müssen, weil er hat sowieso das Image, dass er der coolste Typ da ist und jedes Projekt noch hinreißen kann. Er hat mir öffentlich gedankt. Und das, glaube ich, ist auch im Business wichtig, dass man auch mal sagt, danke für die Arbeit, egal was die Arbeit ist. Danke, dass du gemacht hast. Deswegen ist für mich Dankbarkeit als super zentrales Thema. Ich habe mich jetzt nicht so intensiv aus der Forschung damit außen an gesetzt, aber ich durfte mit jemanden vor kurzem ein Interview führen, die das Thema Glück aus Forscher sich anschaut.
Und sie meinte, das Thema Dankbarkeit ist eine Metastrategie, eine Glücksforschung. Wusste ich vorher nicht, aber für mich macht das absolut Sinn. Je dankbarer ich bin, desto glücklicher bin ich. Und damit möchte ich auch schon abschließen. Ich bin super dankbar, hier zu sein. Danke schön. Super Leute, ich hoffe, der Vortrag hat euch gefallen. Ich jedenfalls hatte eine Menge Spaß dabei. Es kam danach auch super interessante Fragen. Es war eine sehr angeregte Diskussion, die, ich glaube, genauso lang ging wie der Vortrag selbst.
Also ich war da super im Austausch mit den Leuten, die vor Ort waren und es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Das war es für die heutige Meilenstein Folge, die 50. Folge von Project Mindset. Und ich hoffe, wir hören uns auch noch in den nächsten 50 Folgen. Und bis dahin nicht vergessen, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
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Namen und Begriffe
Reza Mehman, Project Mindset, Muhammad Ali, Florian Munteanu, Dennis Siver, UFC, Oktagon, Intermittent Fasting, Flow, Journaling, Habits, Mindset, Dankbarkeit, Happiness, Firmenevent, Management Team
Zitierfaehige Passage
Mindset Arbeit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebenslanger Lernprozess, bei dem man grundlegende Erkenntnisse immer wieder auffrischen muss.
Dankbarkeit, Happiness und die Bereitschaft, einfach zu machen, sind zentrale Bausteine fuer ein erfuelltes Leben.
Wer sich mit anderen austauscht und offen fuer neue Perspektiven bleibt, wird feststellen, dass die Themen rund um persoenliches Wachstum niemals ausgehen.
Wie Muhammad Ali sagte: Wer die Welt nach vielen Jahren noch genauso sieht, hat wertvolle Lebenszeit verschwendet.




