45. Woran du positive und negative Freundschaften erkennen kannst.

Positive und negative Freundschaften erkennen

Woran du erkennst, ob deine Freundschaften dir guttun oder dich ausbremsen: Indikatoren, Beispiele und Tipps aus der Praxis.



Einleitung

Negative Freundschaften erkennen ist oft schwieriger, als man denkt, denn nicht jede schlechte Freundschaft ist auf den ersten Blick toxisch. In dieser Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman offen darueber, welche Indikatoren verraten, ob eine Freundschaft wirklich positiv oder eher schaedlich fuer die eigene Entwicklung ist. Von mangelnder Freude ueber den Erfolg anderer ueber fehlende Loyalitaet bis hin zu ungesundem Wettbewerb: Reza teilt persoenliche Erfahrungen und konkrete Beispiele aus seinem Leben. Er erklaert, warum man der Durchschnitt der fuenf Menschen ist, mit denen man am meisten Zeit verbringt, und wie man dieses Prinzip bewusst fuer sich nutzen kann. Die Folge liefert wertvolle Impulse fuer alle, die ihre Beziehungen ehrlich reflektieren und ihr Umfeld aktiv gestalten moechten. Wer persoenliches Wachstum anstrebt, kommt an der Frage nach der Qualitaet seiner Freundschaften nicht vorbei. Hoer rein und finde heraus, welche Signale du bisher vielleicht uebersehen hast.


Zusammenfassung

In einem Satz: Reza Mehman erklaert anhand konkreter Indikatoren, woran man positive und negative Freundschaften erkennt und warum das eigene Umfeld entscheidend fuer die persoenliche Entwicklung ist.

In drei Saetzen: Reza Mehman beschreibt in dieser Folge die feinen Unterschiede zwischen positiven und negativen Freundschaften, die oft nicht sofort sichtbar sind. Anhand von Beispielen wie mangelnder Mitfreude, fehlender Loyalitaet, ungesundem Wettbewerb und respektlosem Umgang mit Meinungsverschiedenheiten zeigt er typische Warnsignale auf. Gleichzeitig betont er, dass sich Freundschaften in verschiedenen Lebensphasen veraendern duerfen und man sein Umfeld bewusst gestalten sollte.

In fuenf Saetzen: In Folge 45 von Project Mindset widmet sich Reza Mehman der Frage, woran man erkennt, ob Freundschaften einem guttun oder schaden. Er beschreibt persoenliche Erlebnisse, in denen Freunde sich nicht ueber gute Neuigkeiten gefreut haben oder hinter dem Ruecken negativ gesprochen wurde. Dabei identifiziert er zentrale Indikatoren wie echte Mitfreude, Loyalitaet, gesunden statt destruktiven Wettbewerb und respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen. Reza erklaert, dass man der Durchschnitt der fuenf Menschen ist, mit denen man die meiste Zeit verbringt, und ermutigt dazu, dieses Umfeld aktiv zu steuern. Freundschaften duerfen sich mit verschiedenen Lebensphasen veraendern, und das bewusste Loslassen negativer Beziehungen ist ein wichtiger Schritt fuer persoenliches Wachstum.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, teilt seine persoenlichen Erfahrungen und Einsichten zum Thema Freundschaften.

Worum geht es: Die Folge behandelt Indikatoren, anhand derer man positive von negativen Freundschaften unterscheiden kann. Reza greift dabei auf eigene Erlebnisse zurueck, etwa die zurueckhaltende Reaktion eines Freundes, der eine Promotionsstelle an der Harvard University bekam, oder die abwertenden Kommentare eines Bekannten ueber ein Interview mit einem Marvel Schauspieler.

Warum ist das relevant: Das eigene Umfeld beeinflusst massgeblich die persoenliche Entwicklung, das Selbstbewusstsein und die Motivation. Viele Menschen erkennen negative Freundschaften nicht, weil die Signale subtil sind und unter der Schwelle offensichtlicher Toxizitaet liegen.

Drei Kernfragen der Folge:

  • Welche Indikatoren verraten, ob eine Freundschaft positiv oder negativ ist?
  • Warum sind subtile negative Freundschaften oft schaedlicher als offensichtlich toxische Beziehungen?
  • Wie kann man sein Umfeld bewusst so gestalten, dass es die eigene Weiterentwicklung foerdert?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Ueberblick ueber das Thema Freundschaften und persoenliche Entwicklung
  2. Zusammenfassung – Die wichtigsten Aussagen kompakt auf den Punkt
  3. Kontext: Wer, Was, Warum – Hintergrund und Relevanz der Folge
  4. Themen und Einordnung – Zentrale Themenbereiche im Ueberblick
  5. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Episode
  6. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die zentralen Fragen zum Thema
  7. Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen von Reza Mehman
  8. Transkript – Vollstaendiges Transkript der Folge
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe und Tags
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen aus der Episode
  11. Zitierfaehige Passage – Kerngedanke zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Indikatoren fuer positive und negative Freundschaften

Reza identifiziert konkrete Merkmale, an denen man erkennen kann, ob eine Freundschaft foerderlich oder schaedlich ist. Dazu gehoeren Mitfreude, Loyalitaet, Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Wettbewerb.

Keywords: negative Freundschaften erkennen, toxische Freundschaft, Indikatoren Freundschaft

2. Der Einfluss des Umfelds auf persoenliches Wachstum

Das bekannte Prinzip, man sei der Durchschnitt der fuenf Menschen, mit denen man die meiste Zeit verbringt, wird als zentraler Leitgedanke herangezogen. Die bewusste Gestaltung des eigenen Umfelds ist entscheidend fuer die Weiterentwicklung.

Keywords: Umfeld gestalten, persoenliche Weiterentwicklung, Durchschnitt fuenf Menschen

3. Neid und mangelnde Mitfreude als Warnsignale

Anhand persoenlicher Geschichten zeigt Reza, wie fehlende Freude ueber die Erfolge anderer ein deutliches Zeichen fuer eine problematische Freundschaft ist.

Keywords: Neid in Freundschaften, Mitfreude, Eifersucht unter Freunden

4. Ungesunder Wettbewerb in Beziehungen

Reza schildert, wie eine ehemals enge Freundschaft durch uebermaessigen Wettbewerb in Sport und Alltag belastet wurde und warum es wichtig ist, zwischen gesundem Ansporn und destruktiver Konkurrenz zu unterscheiden.

Keywords: Wettbewerb Freundschaft, competitive Freundschaft, gesunder Ansporn

5. Lebensabschnittsgefaehrten und veraenderliche Freundschaften

Freundschaften koennen sich in verschiedenen Lebensphasen veraendern, und das ist voellig in Ordnung. Reza ermutigt dazu, Veraenderungen im Freundeskreis als natuerlichen Teil des Lebens zu akzeptieren.

Keywords: Lebensabschnittsgefaehrten, Freundschaften veraendern sich, Freundeskreis Lebensphasen


Kern-Aussagen

  • Eine echte Freundschaft zeigt sich darin, ob die andere Person sich aufrichtig ueber deine Erfolge und guten Neuigkeiten freuen kann.
  • Negative Freundschaften sind oft schwerer zu erkennen als offensichtlich toxische Beziehungen, weil die schaedlichen Signale subtil und schleichend sind.
  • Loyalitaet bedeutet, dass ein Freund oder eine Freundin auch in deiner Abwesenheit zu dir steht und nicht auf den Laesterzug aufspringt.
  • Ungesunder Wettbewerb in einer Freundschaft, bei dem es nur darum geht, besser als der andere zu sein, ist ein klares Warnsignal.
  • Respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Meinungen ist ein wichtiger Indikator fuer die Qualitaet einer Freundschaft.
  • Man ist der Durchschnitt der fuenf Menschen, mit denen man am meisten Zeit verbringt, und man kann dieses Umfeld bewusst steuern.
  • Freundschaften duerfen sich mit verschiedenen Lebensphasen veraendern. Nicht jede Freundschaft muss ein Leben lang bestehen.
  • Kleine Manipulationen, Unfreundlichkeiten und Respektlosigkeiten, die man durchgehen laesst, koennen auf Dauer schaedlicher sein als offene Konflikte.
  • Es ist erlaubt und wichtig, Menschen aus dem eigenen Umfeld zu entfernen, die einen dauerhaft herunterziehen.
  • Wer persoenlich wachsen will, sollte sich aktiv mit Menschen umgeben, die aehnliche Ziele verfolgen und einen positiv unterstuetzen.

Haeufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich eine negative Freundschaft?

Eine negative Freundschaft zeigt sich oft durch subtile Signale: Der Freund oder die Freundin freut sich nicht ueber deine Erfolge, es wird hinter deinem Ruecken gelaestert, es herrscht staendiger Wettbewerb, oder unterschiedliche Meinungen werden nicht respektiert. Diese kleinen Warnsignale koennen auf Dauer schaedlicher sein als offensichtlich toxische Beziehungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer negativen und einer toxischen Freundschaft?

Toxische Freundschaften sind leicht zu erkennen, weil der negative Einfluss offensichtlich ist. Negative Freundschaften hingegen sind subtiler: Kleine Manipulationen, mangelnde Mitfreude oder versteckte Respektlosigkeiten fallen nicht sofort auf, koennen aber auf Dauer genauso schaedlich sein.

Warum ist Loyalitaet in einer Freundschaft so wichtig?

Loyalitaet zeigt sich besonders dann, wenn du nicht anwesend bist. Ein loyaler Freund springt nicht auf den Laesterzug auf, sondern nimmt Stellung und verteidigt dich. Das ist ein zentraler Indikator dafuer, wie viel Vertrauen und Respekt in einer Freundschaft wirklich vorhanden sind.

Ist Wettbewerb in Freundschaften immer schlecht?

Nein, ein gewisses Mass an Ansporn und gegenseitigem Herausfordern kann gesund sein. Problematisch wird es, wenn der Wettbewerb nur noch dazu dient, dem anderen zu zeigen, dass man besser ist. Dann wird die Freundschaft von Konkurrenz statt von Unterstuetzung gepraegt.

Was bedeutet „man ist der Durchschnitt der fuenf Menschen, mit denen man am meisten Zeit verbringt“?

Diese Redewendung bedeutet, dass die Menschen in deinem engsten Umfeld einen grossen Einfluss auf deine Denkweise, dein Verhalten und deine Entwicklung haben. Deshalb ist es wichtig, bewusst auszuwaehlen, mit wem du die meiste Zeit verbringst, und dich mit Menschen zu umgeben, die dich positiv beeinflussen.

Ist es in Ordnung, Freundschaften loszulassen?

Ja. Freundschaften koennen sich mit verschiedenen Lebensphasen veraendern, und das ist voellig natuerlich. Nicht jede Freundschaft muss ein Leben lang bestehen. Es ist erlaubt und sogar wichtig, sich von Menschen zu loesen, die einen dauerhaft herunterziehen.

Wie gehe ich mit Neid unter Freunden um?

Wenn du merkst, dass sich ein Freund oder eine Freundin nicht ueber deine Erfolge freut oder sogar neidisch reagiert, ist das ein ernstes Warnsignal. Es lohnt sich, das Gespraech zu suchen. Wenn sich das Verhalten dauerhaft nicht aendert, solltest du ueberdenken, wie viel Raum du dieser Person in deinem Leben einraeumst.

Wie kann ich mein Umfeld bewusst positiv gestalten?

Ueberlege dir, welche Ziele du hast, und suche aktiv den Kontakt zu Menschen, die aehnliche Ziele verfolgen oder dich in deiner Entwicklung unterstuetzen. Baue bewusst Verbindungen auf zu Personen, die dich inspirieren und motivieren, statt dich herunterzuziehen.


Highlight-Zitate

„Man ist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen man am meisten Zeit verbringt.“

– Reza Mehman

„Es gibt negative Freundschaften, die man hat, wo man gar nicht ueberhaupt weiss, dass sie negativ oder dass sie einem nicht gut tun.“

– Reza Mehman

„Ich glaube, jeder Scherz, den ich nicht auch vor dieser Person machen kann, den lasse ich dann auch weg.“

– Reza Mehman

„Es ist okay, jemanden zu foerdern, so ein bisschen anzustacheln, aber einfach nur ein Wettbewerb zu starten, um dem Freund oder die Freundin zu zeigen, ich bin besser als du, das ist irgendwann sehr ungesund.“

– Reza Mehman

„Wir haben unterschiedliche Meinungen und dann ist auch gut. Wir muessen es dann nicht vertiefen.“

– Reza Mehman

„Verschiedene Phasen des Lebens bringen einfach verschiedene Freundschaften mit.“

– Reza Mehman

„Er hat an mir gesagt gehabt, dass er sich freut, dass ich mich freue, aber er hat gemerkt, dass in seinem Umfeld viele Leute ja gar nicht positiv reagiert haben.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute möchte ich über das Thema Freundschaften sprechen. Es gibt ja die Redewendung, man ist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen man am meisten Zeit verbringt und ich denke, viele Menschen sind in gewissen Freundschaften drin, die einem entweder gut tun oder einem leider auch schlecht tun können. Und ich hatte mir Gedanken gemacht, ab wann ist denn eine Freundschaft besonders positiv für mich und ab wann ist eine Freundschaft negativ für mich.

Es gibt nämlich die Abgrenzung, es gibt negative Freundschaften, die man hat, wo man gar nicht überhaupt weiß, dass sie negativ oder dass sie einem nicht gut tun und die kann man nicht so einfach abgrenzen wie zum Beispiel super toxische Freundschaften. Bei toxischen Freundschaften weiß man ganz genau, hey, das ist ein Mensch, mit dem ich eigentlich überhaupt nicht abhängen möchte, weil diese Person so negativ ist oder weil diese Person einfach, ich sage es mal, einen richtig schlechten Einfluss auf mich hat.

Das ist super einfach zu erkennen. Aber da gibt es halt eben Freundschaften, die negativ sind, aber nicht in der Form, dass man sofort merkt, dass es einen super schlechten Einfluss hat, sondern es sind so kleine Dinge, so Manipulation zum Beispiel, die geschehen können oder Unfreundlichkeiten oder hier und da mal Respektlosigkeiten, die man einfach mal so durchgehen lässt und gar nicht merkt, dass so eine Freundschaft eigentlich viel schlimmer ist als eine toxische Freundschaft, wo man sofort weiß, mit dieser Person möchte man gar keinen Kontakt mehr haben.

Worum geht es mir? Ich hatte in einer anderen Podcast-Folge mal davon erzählt, dass ich mit einem Kumpel von mir hier in Heidelberg an der Neckarwiese spazieren gegangen bin. Er hat mir so ein kleines Update gegeben, was er gerade so treibt und hat dann so ein bisschen zurückhaltend mir erzählt, dass er eine Promotionsstelle an der Harvard University bekommen hat. Ich habe mich irre für ihn gefreut, also riesen Respekt auch an ihn, an seine Leistungen, dass er an Harvard genommen wurde und dort promovieren darf.

Also richtig coole News, habe mich gratuliert und war richtig happy für ihn. Habe aber auch gleichzeitig gemerkt, dass er so ein bisschen zurückhaltend darüber gesprochen hat. Er wollte so gar nicht so richtig mit der Sprache rausdrücken, war so ein bisschen zurückhaltend und so ein bisschen eingeschüchtert sei ich jetzt mal. Ich habe mal gefragt, was ist denn genau los? Das sind doch richtig gute Neuigkeiten. Er hat an mir gesagt gehabt, dass er sich freut, dass ich mich freue, aber er hat gemerkt, dass in seinem Umfeld viele Leute ja gar nicht positiv reagiert haben, sondern so ein bisschen, ich sage es mal, eifersichtig oder neidisch waren, dass er diese Stelle bekommen hat.

Dementsprechend war er mit dieser Information, dass er dort jetzt eine Promotionsstelle hat, so ein bisschen zurückhaltend. Ich kenne leider auch solche Stories aus meinem Umfeld, wo gewisse Personen neidisch auf einem reagiert haben, so ein bisschen negativ drauf waren, wenn man mal gute Neuigkeiten hatte. Ich selber habe zum Beispiel erst vor kurzem, vielleicht habt ihr das Interview gehört, das ich hatte mit Florian Mutteranu, ein Schauspieler, der mit einem neuen Marvel-Film mitspielt und für mich war das ein Riesending.

Das hat mich ultra stolz gemacht. Ich war richtig happy mit jemandem, ich sage es mal, aus dem Filmbereich zu sprechen. Ich hatte vorher gar keinen Netzwerk in diesem Bereich, war super schön für mich einfach, dass Marvel mich angesprochen hat, ob ich denn da mit denen was zusammen machen könnte. Für mich war es klar, dass Florian nicht eine der Hauptdarsteller aus dem Film war oder ist, sondern ein Nebendarsteller. Es war einer der Bösewichte, sozusagen, in Anführungsstrichen, in dem Film. Aber trotzdem war ich extrem stolz darauf, dass er überhaupt, ich sage es mal, hier aus Deutschland heraus es geschafft hat, dahin zu gehen und dass ich jetzt die Möglichkeit hatte, mit ihm zu sprechen.

Ein Bekannter von mir hat dann so ein bisschen in einem Gespräch, das war auch wirklich der Einzige, wo was Negatives rüber kam, hat in ein Gespräch gesagt, ja, hey, der hat ja kaum was gesagt in dem Film, es war nur eine Nebenrolle und auf dem Filmplakat, auf dem Filmposter war auch nur ganz klein abgewillt und haha. Also er hat so ein bisschen ins Lächerliche gezogen gehabt. Es war wirklich der Einzige Kumpel von mir in meinem Umfeld, der, ja, ich sage es mal so reagiert hat, alle anderen haben sich gefreut.

Ob sie sich was anderes dabei gedacht haben, ist natürlich was anderes. Aber er war der Einzige, der so konkret ausgesprochen hat, was er darüber gedacht hat. Aus meiner Sicht war das auch kein Feedback, er wollte sich nur einfach so ein bisschen drüber lustig machen. In diesem Kontext hatte ich mir noch Gedanken gemacht und auch ein paar andere Sachen vorgefallen, wo ich mir Gedanken gemacht habe, was macht eigentlich eine gute Freundschaft aus? Also ab wann ist eine Freundschaft eine gute, positive Freundschaft für mich?

Fortsetzung

Und der erste Punkt, und ich möchte jetzt gerade mehrere Punkte durchgehen, aber der erste Punkt ist aus meiner Sicht, ob eine Freundschaft wirklich gut ist oder nicht, kann sich die Person freuen, wenn ich irgendetwas zum Beispiel ihr erzähle oder der Person erzähle, dass ich vorangekommen bin, dass ich was Neues erreicht habe und so weiter, kann sich dann die Person, ich sage es mal vom tiefsten Herzen aus, mit mir freuen, dass das passiert ist. Ich glaube, das macht eine gute Freundschaft aus.

Wenn das nicht gegeben ist, ist es schwierig, glaube ich, eine enge Beziehung aufzubauen und das ist glaube ich genau dieser Punkt vom Freund, das ist so ein bisschen negativ. Man sieht häufig darüber hinweg, dass ein guter Freund oder eine gute Freundin sich nicht für einen freut, aber ich glaube, das ist ein ganz großes Anzeichen dafür, dass es eigentlich keine positive Freundschaft ist. Ein weiterer Punkt oder ein weiterer Indikator, wie gut oder schlecht die Freundschaft ist, ist aus meiner Sicht, wie loyal ist diese Freundin oder ist dieser Freund mir gegenüber?

Loyalität kann man es in verschiedenen definieren, aber aus meiner Sicht geht es darum, wenn ich mal nicht vor Ort bin und jemand anderes zum Beispiel lästert hinter meinem Rücken und meine Freundin oder mein Freund ist da, springt er dann auf diesen Zug auf, lästert er dann auch oder lästert sie dann auch oder nimmt dann Stellung und sagt, hey, das ist eigentlich nicht in Ordnung, was du gerade sagst und darüber möchte ich mich gar nicht unterhalten. Also ich glaube, das Thema Loyalität ist auch sehr wichtig, auch ein guter Indikator, wie gut oder schlecht eine Freundschaft ist.

Ich rede auch nicht davon, dass man mal über jemanden so ein bisschen so Scherze macht, das tue ich auch über Freunde und so weiter, meistens auch nur wenn sie da sind, aber ich glaube, jeder Scherz, den ich nicht auch vor dieser Person machen kann, den lasse ich dann auch weg, mache ich auf jeden Fall nicht hinter dem Rücken von dieser Person. Also wie gesagt, ein zweiter guter Indikator ist, wie loyal ist der Freund oder die Freundin, wenn ich mal nicht da bin. Eine dritte Sache, die ich auch spät leider gelernt habe, ist, wie competitive oder wie wettbewerbsorientiert ist diese Freundschaft.

Ich hatte sehr lange Zeit einen sehr, sehr guten Freund, wir waren, das habe ich ja später gemerkt, ultra-competitive in den Dingen, die wir gemacht haben. Wir haben zufälligerweise sehr ähnliche Sportarten gehabt oder gleiche Sportarten gehabt, wie zum Beispiel Basketball oder so ein bisschen Kampfsport und so weiter. Und wir haben uns immer gebettelt, wer wo besser ist. Immer. Ihr könnt meine Frau fragen. Wir haben tatsächlich für wirklich lächerliche Sachen Wettbewerber hochgezogen. Wer mehr zum Beispiel Sport treiben kann in dem Tag, wer mehr Kalorien verbrennt auf der Apple Watch und wir haben so teilweise wirklich lächerliche Wettbewerber hochgezogen und haben uns auch richtig ernst gemeint mit dem Wettbewerben, so bis der erste Umfeld quasi.

Und ich habe erst im Nachhinein oder nach vielen Jahren erst gemerkt, dass es überhaupt nicht gesund ist, wenn man das immer auf die Spitze treibt, wer denn wo besser ist. Ich finde es, ich fand es nämlich zum damaligen Zeitpunkt gut, einen Freund zu haben, der mich so herausfordert, der mich so pusht, wenn man meine Grenzen bringt und so weiter. Ich glaube auch heute, dass es nicht ganz falsch ist, wenn man jemanden so anstachelt, besser zu performen oder irgendwo besser zu sein. Aber es ist auf jeden Fall nicht gesund, wenn es eigentlich nur darum geht, zu zeigen, dass man der Bessere ist.

Also es ist okay, jemanden zu fördern, so ein bisschen anzustacheln, aber einfach nur ein Wettbewerb zu starten, also competitive zu sein, um dem Freund oder die Freundin zu zeigen, ich bin besser als du. Ich habe meine Figur ist besser als deine Figur oder ich kann das und das viel besser als du machen. Ich glaube irgendwann ist das sehr ungesund und das ist auch ein Indikator für mich, dass es keine gute positive Freundschaft ist. Ein weiterer guter Indikator ist aus meiner Sicht, wie respektvoll geht man mit unterschiedlichen Meinungen um.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn die Person gegenüber eine andere Meinung als ich hat. Ich komme da wirklich super damit zurecht, aber genauso erwarte ich natürlich auch, wenn meine Meinung anders ist, dass die Person das respektiert und ich sage jetzt mal, nachdem wir die Meinungen ausgetauscht haben, es einfach auch stehen lassen kann, hey, we agree to disagree, sagen die Amerikaner, ich finde das auch extrem gut. Also wir sagen einfach, wir haben unterschiedliche Meinungen und dann ist auch gut.

Wir müssen es dann nicht vertiefen. Wir können dann wieder weitergehen, ein Bierchen trinken, einen Kaffee zusammen trinken, ist alles in Ordnung und das hinterlässt auch gar keine so negativen Vibes, sondern es ist okay, we agree to disagree und das ist für mich so ein respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und wenn das in einer Freundschaft nicht gegeben ist, sondern wenn die andere Person versucht, die eigene Meinung aufzudrücken oder zu sagen, nee, das ist falsch und das ist überhaupt nicht richtig und immer wieder nach Bord, das finde ich überhaupt nicht in Ordnung.

Fortsetzung

Also respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Meinungen ist aus meiner Sicht auch ein guter Integrator, ob die Freundschaft positiv oder negativ ist. Eine weitere Sache, die ich auch im Leben gelernt habe, ist, ich glaube, es gibt einfach, es gibt einen Begriff Lebensabschnitts Gefährte oder Lebensabschnittsgefährtin. Ich glaube, für Freundschaften zählt das auch, nicht in allen Fällen vielleicht, es gibt lebenslange Freundschaften, aber ich glaube, verschiedene Phasen des Lebens bringen einfach verschiedene Freundschaften mit.

Ganz gute Beispiele sind bei mir. In der Schulzeit hatte ich ganz andere Freunde oder größtenteils andere Freunde als im Studium. Im Studium hatte ich ganz andere Freunde als bei meinem ersten Job und jetzt, wo ich ein paar Jahre im Job drin bin, habe ich wiederum ganz andere Freunde als damals. Ich habe zwar noch die alten Freunde von damals, die aus der Schulzeit noch, wir haben auch immer noch Kontakt und so weiter, ist alles super, aber so die engen Freundschaften, die können sich ändern und das ist auch in Ordnung so.

Die Redewendung, die ich ja vorhin genannt habe, man ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen man am meisten Zeit verbringt, das ist nämlich absolut richtig. Man kann das ja auch steuern, mit wem man am meisten Zeit verbringt. Also wenn zum Beispiel mein Ziel ist, mit dem Thema Mindset voranzukommen, dann suche ich mir die Leute, die sich auch mit diesem Thema beschäftigen, versuche da so eine Verbindung, so eine Relation aufzubauen, so eine Connection aufzubauen, dass man sich darüber unterhalten kann.

Das müssen ja nicht zwangsläufig meine anderen Freundschaften sein, sondern das können ganz neue Freundschaften sein, die man zufälligerweise gemacht hat oder mal über Netzwerk kennengelernt hat und das wurde mir erst spät im Leben bewusst, dass es völlig in Ordnung ist, dass man neue Freundschaften macht. Ich war nämlich auch lange Zeit so angestellt, ja, meine Freunde von damals und so, ich mache immer noch was mit denen, das ist extrem wichtig. Es ist auch gut, dass ich sie noch habe, aber es ist mindestens genauso wichtig, dass ich mich ja auch weiterentwickeln, neue Sachen lerne, wie zum Beispiel, wenn ich im Bereich Unternehmertum weiterkommen möchte, dann muss ich mir Unternehmer suchen oder Unternehmerinnen suchen, mit denen ich dann zusammen, ja, mal zusammen abends was essen geben, Bierchen trinke und mich dann austauschen kann.

Genau, eine andere Perspektive vielleicht. Ich hatte früher auch das Gefühl, gute Freundschaften sind die Freundschaften, wo man weiß, ich kann um vier Uhr morgens anrufen und die Person ist auf jeden Fall für mich da und hilft mir bei meinen Problemen. So habe ich früher auf jeden Fall Freundschaften oder gute Freundschaften betrachtet. Ich bin mir aber mittlerweile gar nicht mehr so sicher, ob das überhaupt aussagekräftig ist. Wenn ich nämlich mal den Spieß umdrehe, wenn jemand bei mir um vier Uhr morgens anruft, bin ich eigentlich, oder kann ich jetzt schon sagen, ja, relativ hilfsbereit.

Ich würde dann helfen, wenn die Person in Not ist, dann helfe ich natürlich. Aber es hat nicht zu bedeuten, dass es ein enger Freund sein muss, sondern es geht eher darum, dass ich einfach hilfsbereit bin. Und ich glaube, viele Menschen sind hilfsbereit, auch wenn wir viel Negatives in der Welt hören. Ich glaube tatsächlich, viele Menschen sind hilfsbereit und das heißt nicht automatisch, dass man eine gute und positive Freundschaft hat, sondern einfach nur, es geht hier in dem Moment, hat jemand ein Problem oder ist in einer notleidenden Situation und die andere Person versucht einfach nur zu helfen.

Genau, also vier Uhr morgens anrufen. Ich glaube, das ist zwar gut, dass man so Leute hat in seinem Umfeld, aber es heißt nicht automatisch, dass man gut miteinander befreundet ist und dass man sich in jedem Fall auf diese Freundschaft verlassen kann. Ein weiterer Punkt ist natürlich, das geht auch um diese unterschiedlichen Lebensabschnitts Phasen, die ich vorhin genannt habe. Ich denke, Freundschaften entwickeln sich unterschiedlich schnell. Also die Menschen, die Personen in einer Freundschaft entwickeln sich unterschiedlich schnell.

Es kann nämlich sein, dass mein Kumpel zum Beispiel oder meine Freundin in einem Bereich sich weiterentwickeln möchte. In den Bereichen möchte ich eigentlich gar nicht reingehen, weil ich gerade andere Prioritäten habe. Das heißt, diese Person entwickelt sich in einen anderen Bereich rein, auch vielleicht ganz viel schneller als ich es tue und das ist völlig in Ordnung, dass die Freundschaft, die wir aktuell haben, so ein bisschen auseinander geht, weil eben sich die Menschen unterschiedlich oder in andere Richtungen entwickeln.

Und das habe ich auch erst spät im Leben verstanden und erfahren. Ich dachte immer, ich muss immer mit meinen alten Freunden sozusagen im gleichen Tempo wachsen. Man muss sich immer überall gegenseitig mitnehmen. Nein, es ist nicht so. Also man kann auch sagen und offen ehrlich darüber sprechen. Hey, wir entwickeln uns gerade in unterschiedlichen Bereichen. Deswegen sehen wir uns ja momentan einfach nicht mehr so oft. Das ist vielleicht nicht ein ganz guter Indikator, ob das ist eine positive oder negative Freundschaft ist.

Fortsetzung

Aber ich wollte zumindest mal erwähnt haben, dass sich Freundschaften unterschiedlich schnell entwickeln können. So Leute, ich wollte heute tatsächlich wirklich nur konkret über das Thema Freundschaften sprechen. Was ich in den letzten Jahren erfahren durfte, ab wann ich wusste, dass es eine positive Freundschaft oder eine negative Freundschaft, wie ich ganz am Anfang gesagt habe, eine negative Freundschaft, die nicht so offensichtlich ist, kann viel größeren Schaden herstellen oder viel größeren Schaden bringen als zum Beispiel bei gewissen Beziehungen, wo man weiß, dass es absolut toxisch und eigentlich möchte ich mit der Person gar nicht zu tun haben, sondern bei diesen negativen Freundschaften sind so kleine Sticheleien.

Man macht sich lustig. Man ist nicht loyal. Man lästert überein. Man ist zu kompetitiv. Man respektiert nicht die anderen Meinungen. Man lässt häufig so einzelne Sachen durch. Aber wenn man mal ganz genau hinhört und ganz genau die einzelnen Punkte betrachtet, dann ist es eigentlich keine positive Freundschaft. Und dann ist diese Indikatoren zusammen. Sagen wir dann Hey, Resa, das solltest du lassen. Das hat negative Wipes. Das bringt dich nicht voran. Und dementsprechend musst du mit dem Meinzeit drangehen.

Das ist keine gute Freundschaft für dich. Die wird dich tendenziell aufhalten im Leben. Wie statt, statt dass sie mich weiterführt. Gut, Leute, wie immer eine kurze Project Meinzeit Folge. Ich hoffe, sie hat euch gefallen. Wenn dem so ist, wie immer, bitte hinterlasst mir ein Review da oder erzählt einen Freund und Bekannten davon, denn nur so kann der Kanal weiter wachsen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal. Nicht vergessen, bis dahin Meinzeit ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: negative Freundschaften erkennen, positive Freundschaft, toxische Freundschaft, Loyalitaet Freundschaft, Neid unter Freunden, Umfeld gestalten, persoenliche Weiterentwicklung, Wettbewerb Freundschaft, Lebensabschnittsgefaehrten, Mindset, Project Mindset, Reza Mehman, Durchschnitt fuenf Menschen, Freundschaft Indikatoren, Freundschaften loslassen


Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Harvard University, Florian Mutteranu, Marvel, Neckarwiese, Heidelberg, Apple Watch, Lebensabschnittsgefaehrte, Loyalitaet, toxische Freundschaft, Wettbewerb, Mindset, Agree to Disagree, persoenliche Weiterentwicklung


Zitierfaehige Passage

Nicht jede negative Freundschaft ist sofort als solche erkennbar, denn die schaedlichsten Signale sind oft die subtilsten.
Wahre Freundschaft zeigt sich daran, ob sich jemand aufrichtig ueber deinen Erfolg freuen kann und dir auch in deiner Abwesenheit den Ruecken staerkt.
Wer bewusst sein Umfeld gestaltet und sich von Menschen umgibt, die ihn foerdern statt bremsen, legt den Grundstein fuer echtes persoenliches Wachstum.
Verschiedene Lebensphasen bringen verschiedene Freundschaften mit, und das Loslassen negativer Beziehungen ist kein Verlust, sondern ein Gewinn.





Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert