Networking: Was ich erst spät gelernt habe
Warum Netzwerken ein echtes Mindset-Thema ist und wie du strategisch wertvolle Kontakte aufbaust und pflegst.
Einleitung
Networking als Mindset-Thema wird von vielen Menschen unterschaetzt, obwohl ein starkes Netzwerk im beruflichen und privaten Leben enorme Vorteile bringen kann. In dieser Folge von Project Mindset teilt Reza Mehman seine persoenlichen Erfahrungen und Erkenntnisse rund um das Thema Netzwerken. Er beschreibt offen, warum er den Wert von Networking erst spaet im Leben wirklich verstanden hat und welche konkreten Methoden ihm geholfen haben, wertvolle Kontakte aufzubauen. Von Meetups ueber LinkedIn bis hin zu Diskussionsgruppen zeigt er praktische Wege, um sich mit Gleichgesinnten zu verbinden. Dabei geht es nicht um Vetternwirtschaft oder Korruption, sondern um den ehrlichen Austausch von Wissen und Erfahrungen. Reza erklaert, warum Qualitaet vor Quantitaet steht und wie man bestehende Kontakte strategisch pflegt. Diese Episode ist ein Aufruf, das eigene Netzwerk bewusst zu gestalten und die Redewendung „Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat“ ernst zu nehmen.
Zusammenfassung
In einem Satz: Networking ist ein Mindset-Thema, das weit ueber Visitenkarten-Tausch hinausgeht und strategisch gepflegt werden muss, um beruflich und persoenlich schneller voranzukommen.
In drei Saetzen: Reza Mehman erklaert, warum er den Wert von Netzwerken erst spaet im Leben erkannt hat und welche Rolle Privatschulen und private Unis dabei spielen. Er teilt konkrete Methoden wie Meetups, LinkedIn-Anschreiben und Diskussionsgruppen, um ein qualitativ hochwertiges Netzwerk aufzubauen. Dabei betont er, dass Freundlichkeit, regelmässige Kontaktpflege und die Bereitschaft, selbst Mehrwert zu bieten, der Schluessel zu einem funktionierenden Netzwerk sind.
In fuenf Saetzen: Reza Mehman reflektiert in dieser Podcast-Folge, warum Networking ein echtes Mindset-Thema ist und warum er es lange unterschaetzt hat. Am Beispiel von Privatschulen und privaten Universitaeten zeigt er, dass Netzwerke oft wertvoller sind als Ranking-Positionen. Er beschreibt praktische Methoden zum Netzwerkaufbau, darunter Meetups, Gruendungsnetzwerke, LinkedIn und Diskussionsgruppen. Besonders wichtig ist ihm, dass man Kontakte nicht nur einmalig knuepft, sondern systematisch pflegt, etwa ueber eine Excel-Liste fuer regelmaessige Kontaktaufnahme. Sein Fazit: Man braucht oft nur ein bis zwei exzellente Netzwerker im eigenen Umfeld, um Zugang zu einer Vielzahl von Kontakten und Informationen zu erhalten.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Gruender und Host des Podcasts Project Mindset, teilt seine persoenlichen Erfahrungen und Learnings zum Thema Networking.
Worum geht es: Die Episode behandelt Networking als Mindset-Thema. Reza erklaert, warum Netzwerken wichtig ist, wie man ein Netzwerk aufbaut und wie man es strategisch pflegt, um beruflich und persoenlich davon zu profitieren.
Warum ist es relevant: In einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt entscheidet das eigene Netzwerk oft ueber Karrierechancen, Informationszugang und beruflichen Erfolg. Viele Menschen investieren zu wenig Zeit in den bewussten Aufbau und die Pflege von Kontakten.
Drei Kernfragen der Episode:
- Warum ist Networking ein Mindset-Thema und nicht nur eine Business-Strategie?
- Welche konkreten Methoden gibt es, um ein wertvolles Netzwerk aufzubauen?
- Wie pflegt man bestehende Kontakte nachhaltig und authentisch?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum Networking ein unterschaetztes Mindset-Thema ist
- Zusammenfassung – Die wichtigsten Erkenntnisse kompakt
- Kontext – Hintergrund und Kernfragen der Episode
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Ueberblick
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften der Folge
- Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Networking
- Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen von Reza
- Transkript – Die vollstaendige Folge zum Nachlesen
- Keywords – Relevante Suchbegriffe
- Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen aus der Episode
- Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren
Themen und Einordnung
1. Networking als Mindset-Thema
Reza argumentiert, dass Netzwerken nicht nur eine Technik ist, sondern eine Haltung erfordert. Es braucht Ueberwindung, Neugier und echtes Interesse an anderen Menschen, um ein authentisches Netzwerk aufzubauen.
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2. Der Wert von Netzwerken an Privatschulen und privaten Unis
Am Beispiel von Privatschulen und privaten Universitaeten zeigt Reza, dass es beim Netzwerken oft weniger um den Abschluss und mehr um die Kontakte geht, die man dort knuepft.
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3. Methoden zum Netzwerkaufbau
Von Meetups ueber LinkedIn bis hin zu Diskussionsgruppen und Gruendungsnetzwerken stellt Reza konkrete und praxisnahe Wege vor, um neue Kontakte zu knuepfen.
Keywords: Meetups Networking, LinkedIn Kontakte, Gruendungsnetzwerk
4. Kontaktpflege und Beziehungsmanagement
Reza betont die Bedeutung regelmaessiger Kontaktpflege und teilt seinen persoenlichen Ansatz mit einer Excel-Liste, um Beziehungen langfristig aufrechtzuerhalten.
Keywords: Kontaktpflege Tipps, Beziehungsmanagement, Netzwerk pflegen
5. Qualitaet vor Quantitaet im Netzwerk
Es geht nicht darum, moeglichst viele Kontakte zu haben, sondern die richtigen. Ein bis zwei exzellente Netzwerker im eigenen Umfeld koennen bereits ausreichend sein.
Keywords: Netzwerk Qualitaet, strategisches Networking, wertvolle Kontakte
Kern-Aussagen
- Networking ist ein echtes Mindset-Thema, weil es Ueberwindung, Neugier und Ausdauer erfordert.
- Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat. Je aelter Reza wird, desto mehr versteht er diese Redewendung.
- Der wahre Wert von Privatschulen und privaten Universitaeten liegt oft im Netzwerk, nicht im Abschluss selbst.
- Meetups, Gruendungsnetzwerke und Veranstaltungen sind hervorragende Orte, um Gleichgesinnte zu treffen.
- LinkedIn eignet sich besonders gut, um gezielt Expertenwissen einzuholen und Kontakte im Business-Kontext aufzubauen.
- Diskussionsgruppen und Lerngruppen sind eine unterschaetzte Form des Netzwerkens, die Verbindungen vertiefen.
- Qualitaet ist wichtiger als Quantitaet: Ein bis zwei exzellente Netzwerker im Umfeld reichen oft aus.
- Kontakte muessen regelmaessig gepflegt werden, zum Beispiel durch Weihnachtsgruesse oder kurze Nachrichten.
- Freundlichkeit und echtes Interesse sind der Schluessel, damit andere bereit sind, Zeit und Informationen zu teilen.
- Es geht beim Networking nicht um Vetternwirtschaft, sondern um den ehrlichen Austausch von Wissen und gegenseitige Unterstuetzung.
Haeufig gestellte Fragen
Warum ist Networking ein Mindset-Thema?
Networking erfordert Ueberwindung, Neugier und die Bereitschaft, andere Perspektiven einzunehmen. Es ist nicht nur eine Technik, sondern eine innere Haltung, die man bewusst entwickeln und pflegen muss.
Wie kann ich anfangen, ein berufliches Netzwerk aufzubauen?
Gute Einstiegspunkte sind lokale Meetups, Branchenveranstaltungen, Gruendungsnetzwerke sowie LinkedIn. Wichtig ist, offen auf Menschen zuzugehen, sich vorzustellen und echtes Interesse an ihren Themen zu zeigen.
Wie viele Kontakte brauche ich fuer ein gutes Netzwerk?
Es geht nicht um die Anzahl der Kontakte, sondern um deren Qualitaet. Oft reichen ein bis zwei Personen mit einem exzellenten Netzwerk aus, um Zugang zu vielen weiteren Kontakten und Informationen zu erhalten.
Wie pflege ich bestehende Kontakte langfristig?
Regelmaessige, kurze Nachrichten wie Weihnachtsgruesse oder ein einfaches „Wie geht es dir?“ helfen, Kontakte lebendig zu halten. Reza nutzt dafuer sogar eine Excel-Liste, um den Ueberblick zu behalten und regelmaessig nachzufassen.
Was ist der Unterschied zwischen Networking und Vetternwirtschaft?
Networking basiert auf ehrlichem Austausch von Wissen, gegenseitiger Unterstuetzung und freundlichem Kontakt. Vetternwirtschaft hingegen beschreibt die unethische Bevorzugung von Verwandten oder Bekannten. Reza betont ausdruecklich, dass es ihm um authentisches Netzwerken geht.
Welche Rolle spielt LinkedIn beim Networking?
LinkedIn eignet sich besonders im Business-Kontext, um gezielt Experten anzuschreiben, Informationen einzuholen und sich beruflich zu vernetzen. Wichtig ist ein freundlicher, nicht-verkaeuflicher Ansatz.
Was sind Diskussionsgruppen und warum sind sie wertvoll?
Diskussionsgruppen sind regelmaessige Treffen mit Gleichgesinnten zu bestimmten Themen wie Business, Startups oder Mindset. Sie vertiefen Verbindungen, ermoeglichen Wissensaustausch und oeffnen Tueren zu neuen Kontakten ueber Intros.
Wie spreche ich jemanden auf einem Event am besten an?
Man stellt sich kurz vor, erklaert was man macht und fragt hoeflich nach Informationen oder einer Einschaetzung zu einem bestimmten Thema. Freundlichkeit und echtes Interesse sind dabei entscheidend.
Highlight-Zitate
„Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat. Und je aelter ich werde, desto mehr verstehe ich auch diese Redewendung.“
– Reza Mehman
„Ich hatte es wirklich nicht verstanden gehabt, warum man auf eine Privatschule geht, wenn nebendran direkt eine normale oeffentliche Schule ist, die vom Ruf her besser ist.“
– Reza Mehman
„Mit Vitamin B oder mit dem entsprechenden Netzwerk kommt man tatsaechlich zumindest schneller voran.“
– Reza Mehman
„Wenn man ganz freundlich ist und nichts in dem Moment verkaufen moechte, sondern wirklich einfach nur Hilfe braucht, dann ist es meistens so, dass die Leute auch antworten.“
– Reza Mehman
„Es geht gar nicht um die Quantitaet, sondern um die Qualitaet. Diese ein, zwei Personen, die man kennt, die kennen meistens so viele Leute, dass es eigentlich schon ausreichend ist.“
– Reza Mehman
„Ich habe so eine Excel-Liste, da trage ich meine Kontakte ein, versuche auch regelmaessig dann zu sagen, hey, den kontaktiere ich dann auch.“
– Reza Mehman
„Ah, okay, meine Kommilitonin auf einer Privatuni, ihre Mutter ist wahrscheinlich im Vorstand von irgendeinem Unternehmen und wenn ich mal dort arbeiten moechte, dann sind die Wege nicht ganz so lang.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute habe ich ein bisschen mehr businessbezogenes Mindset-Thema für euch. Wie ihr wisst, mache ich den Podcast nicht nur für meine lieben Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern der Podcast ist auch dafür gedacht, dass meine Kleinen irgendwann mal sich den anhören müssen, beziehungsweise ich werde sie dazu zwingen und auch natürlich hier und da mal ein ja businessbezogenes Thema, wo ich ein paar Erfahrungen machen durfte, den mitteilen kann.
Und zwar es geht um das Thema Networking bzw. Netzwerken. Das ist für mich tatsächlich ein Mindset-Thema, weil aus meiner Sicht Networking an sich ist ja, viele Menschen connecten sich gerne mit anderen Menschen, aber es ist tatsächlich auch hier und da mal anstrengend, neue Leute oder neue Freundschaften zu machen oder neue Bekanntschaften zu machen, interessiert dran zu bleiben, Fragen zu stellen, über andere Perspektiven mal nachzudenken oder andere Perspektiven mal einzunehmen. Und ich finde, deswegen ist es auf jeden Fall ein Mindset-Thema.
Ich hatte auch in den früheren Jahren gar nicht verstanden gehabt, was denn überhaupt Networking oder Netzwerken bringen soll oder wie man es überhaupt macht. Ich habe ein ganz gutes Beispiel, nämlich während der Schulzeit zum Beispiel. Ich war auf einem ganz normalen Gymnasium, also einem allgemeinen Bildungsgymnasium und direkt nebendran, also wirklich wenige hundert Meter nebendran, war eine Privatschule. Da konnte man auch sein Abitur machen, war relativ teuer und ja, ihr kennt ja den Ruf von Privatschulen.
Man sagt ja, ja, da ist ja alles nur gekauft und so weiter. Man kauft sich sein Abitur. Kann ich überhaupt nicht beurteilen, aber das ist zumindest der Ruf, den oder das Image, den ich damals so mitgenommen hatte. Ich hatte es wirklich nicht verstanden gehabt, warum man auf eine Privatschule geht, wenn nebendran direkt eine normale öffentliche Schule ist, die vom Ruf her besser ist, wo man ja so richtig vorbereitet wird auf das Studium und so weiter, wo die Fächer natürlich auch nicht so ganz einfach sind.
Ich habe gar nicht verstanden gehabt, warum jemand auf eine Privatschule geht und es sich einfacher macht dadurch und dafür noch zahlt. Oder auch während dem Studium. Ich habe BWL studiert an der Universität Mannheim. In den Rankings war die Uni immer ganz gut und ich hatte auch damals nicht verstanden gehabt, wieso gehen die Leute auf private Unis, zum Beispiel Witten-Herdecke oder EBS, kaufen sich quasi in irgendeiner Form dort. So einfach wird es auf jeden Fall nicht sein, aber zahlen dafür, dass sie ihr Diplom machen oder ihr Bachelor machen, wobei doch die öffentlichen Unis, wie zum Beispiel die Uni Mannheim, einfach viel besser in den Rankings abschneiden.
Ich habe das gar nicht verstanden gehabt, warum man das überhaupt macht, auf private Unis geht. Irgendwann im Laufe der Jahre hatte ich dann verstanden, ah, okay, wenn ich auf einer Privatschule bin, dann ist ganz höchstwahrscheinlich der Vater von meinem Kumpel, von meinem Schulfreund, der ist ganz höchstwahrscheinlich der Geschäftsführer von irgendeinem Unternehmen, wo ich vielleicht mal arbeiten möchte oder ein Praktikum machen möchte. Oder, ah, okay, meine Kommilitonin auf einer Privatuni, ihre Mutter ist wahrscheinlich im Vorstand von irgendeinem Unternehmen und wenn ich mal dort arbeiten möchte, dann sind die Wege nicht ganz so lang bzw.
ich kann die Bewerbung in die richtigen Hände sozusagen abgeben. Und das habe ich ganz spät im Leben verstanden, dass ein Netzwerk oder wenn man in den entsprechenden Netzwerken unterwegs ist, ganz viele Vorteile mit sich bringen kann. Ihr kennt das wahrscheinlich alle. Also man sagt ja, Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat. Und je älter ich werde, desto mehr verstehe ich auch diese Redewendung und desto mehr versuche ich auch mein Netzwerkarbeiter auszubauen. Ich investiere auch teilweise richtig schön an Zeit in dieses Netzwerk hinein.
Und ich habe in der heutigen Podcast Folge überlegt gehabt, hey, wie kann ich es euch näher bringen, dass es wirklich ein Mindset-Thema ist. Es ist natürlich toll zu sagen, ja, ich mache alles auf eigener Faust. Ich will sozusagen so eigene Leistungen, ich will aus meinen eigenen Errungenschaften am Ende sagen können, ich habe das geschafft. Aber ihr wisst ja, wie die heutige Welt leider so ist. Mit Vitamin B oder mit dem entsprechenden Netzwerk kommt man tatsächlich zumindest schneller voran, zumindest an den Jobs oder die Praktika, die man haben möchte oder die Information, die man gelangen möchte mit dem entsprechenden Netzwerk geschieht das alles ein bisschen einfacher.
Man darf das auch nicht nur so negativ sehen. Vitamin B oder Fetternwirtschaft. Also ich rede tatsächlich nicht darum über Fetternwirtschaft oder Korruption, sondern wirklich nur Netzwerk. Ich hatte zum Beispiel den Case, ich hatte mich vor zu bewerben bei einem Unternehmen, das hieß oder heißt Trackspay und hatte überlegt, wie kann ich dann an weitere Informationen diesbezüglich oder bezüglich dem Unternehmen dran kommen. Ich hatte auch niemanden in meinem Umfeld, den ich fragen konnte. Das ist ein Payments und Banking Unternehmen, Startup war das damals.
Fortsetzung
Und dann hatte ich mir überlegt, ich schreibe einfach mal Podcasts an oder Blogger an, die sich mit dem Thema Banking auseinandersetzen. Hab das auch noch gemacht. Und tatsächlich kam da auch Feedback von jemanden, der hat mir dann offen und ehrlich seine Meinung über das, war auch sehr positiv über dieses entsprechende Startup gesagt gehabt. Und dann hat es mir auf jeden Fall geholfen, zumindest schneller und sicherer meine Entscheidung zu treffen, ob ich jetzt nun zu der Firma wechsle oder nicht.
Also ein ganz kleines Beispiel, wie zum Beispiel einfache Informationen dabei helfen können, ja zumindest bessere oder gefühlt bessere Entscheidungen zu treffen. Die Frage, die man sich natürlich jetzt stellen kann, wie baue ich denn ein entsprechendes Netzwerk auf? Also wie passiert das überhaupt? Da gibt es auf jeden Fall mehrere Methoden. Ich habe zum Beispiel eine ganz gute Methode finde ich, zum Beispiel auf Meetups zu gehen oder Veranstaltungen auf Events, die regelmäßig stattfinden in den verschiedenen Städten.
Zum Beispiel bei mir in Heidelberg gibt es entsprechende Meetups, wo ich entsprechend mal nachsuche. Hey, was geht denn gerade ab rund um Startups oder um Fitness oder Themen, die mich interessieren? Technologie. Da trage ich mich ein, gehe dann hin, connecte mich mit entsprechenden Personen, die ich sage jetzt mal zumindest das gleiche oder die gleichen Interessen haben wie ich. Oder was ich auch mal gemacht habe, ich habe mich, weil es wieder businessbezogen ist, in ein Gründungsnetzwerk mal sozusagen angemeldet, bin reingegangen, habe dann auch mit verschiedenen Unternehmen gesprochen, mit verschiedenen Startup Gründern gesprochen, mit denen connected, Informationen ausgetauscht und auch mal hier und da mal wieder eine Intro zu jemand anderen bekommen.
Also so Gründungsnetzwerke oder so Meetups, egal was, irgendwas mit Veranstaltungen ist immer gut, um sich mit anderen Menschen zu connecten. Dann, was die heutige Social-Media-Welt ja auch erlaubt ist, dass man die Leute online anschreibt. Insbesondere im Business-Kontext eignet sich zum Beispiel LinkedIn. Das nutze ich tatsächlich auch, wenn ich zum Beispiel mal tatsächlich so Expertenwissen brauche oder mal mehr Informationen zu einem Unternehmen haben möchte, aus diversen Gründen kann das sein oder mal, wenn man ein damaliges Unternehmen, ich sage jetzt mal gewisse Prozesse verstehen wollte, habe ich die Leute einfach sehr freundlich angeschrieben auf LinkedIn gefragt, ob man sich mal diesbezüglich austauschen kann.
Und wenn man ganz freundlich ist und ich sage jetzt mal auch nichts in dem Moment verkaufen möchte, sondern wirklich einfach nur Hilfe braucht, dann ist es meistens so, dass die Leute auch antworten. Ein anderer Hack bezüglich Netzwerk ist, wenn man Diskussionsgruppen bildet oder Lerngruppen bildet. Ich habe zum Beispiel ein paar von diesen Diskussionsgruppen. Ich finde die auch super spannend und super interessant. Die eine Gruppe ist mehr so, ich sage jetzt mal Business, Startup slash Unternehmer orientiert.
Die andere Lerngruppe ist mehr Mindset orientiert. Das Tolle an diesen Gruppen ist, dass man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Und das ist ja auch eine Form von Netzwerken, dass man einfach diese Verbindung zueinander so ein bisschen weiter vertieft. Aber es sollten auch oder es können auch in regelmäßigen Abständen neue Menschen in diese Diskussionsgruppen reinkommen und dementsprechend kann man sich sein Netzwerk weiter ausbauen. Das Tolle ist, dass man irgendwann ja auch so einen guten Draht zu den Leuten hat, dass man auch tatsächlich ganz gut nach Intros zu anderen Menschen fragen kann.
Hey, du bist doch bei dem und dem Unternehmen. Könntest du mich mit dem und dem mal connecten? Und wenn man sich tatsächlich schon ein paar mal gesehen hat, dann ist es auch nicht so eine große Hürde, so eine Intro zu machen, weil man weiß, hey, wer ist nicht auf den Kopf gefallen? Das wird, da wird schon nichts passieren, was mir am Ende am Ende des Tages peinlich sein wird. Also wie gesagt, so Diskussionsgruppen finde ich extrem hilfreich und kann ich jedem nur empfehlen, so eine zu gründen. Und jetzt, wenn man jetzt beispielsweise auf einem Event ist oder auf einer Veranstaltung ist, auf so einem Meetup.
Die Frage ist natürlich, wie connecte ich denn am besten mit jemandem auf diesem Event? Für mich ist auch hier und da mal eine Überwindung, aber am einfachsten ist es, man spricht jemandem an, stellt sich vor, sagt, hey, ich bin der und der, der macht das und das und ich bräuchte Informationen zu dem und dem Thema und wäre super, wenn du mir sagen könntest, was du darüber denkst, beziehungsweise vielleicht kennst du jemanden, der mir helfen kann. Das Ganze natürlich immer super freundlich und super nett, weil man möchte ja von jemand anderem ein sehr wichtiges Gut haben und das ist ja Zeit oder Information und dementsprechend sollte man natürlich ganz nett fragen.
Was auch funktioniert, was viele Leute sehr unterschätzen ist, jeder hat typischerweise ein oder zwei Personen in seinem Netzwerk, die unglaublich gute Netzwerker sind oder Networker sind. Das sind meistens auch gar nicht so viele Leute, die man kennen muss. Diese ein, zwei Personen, die man kennt, die kennen meistens so viele Leute, dass es eigentlich schon ausreichend ist. Also dann hat man qualitativ gutes Netzwerk. Es geht gar nicht um die Quantität, sondern um die Qualität und diese Leute kann man auch regelmäßig anhauen.
Fortsetzung
Hey, kannst du mich bitte mit dem und dem connecten? Ich habe da auch ein, zwei Freunde, die ich regelmäßig fragen kann und ich bin mir sicher, dass er mir zumindest mal in einer gewissen Richtung ein paar Türen öffnen kann. Vielleicht nicht bei dem Unternehmen, ganz konkret, wo ich ein paar Informationen haben möchte und Kontaktchen haben möchte, aber er kennt dann jemanden, der dann jemanden kennt, der zumindest dann irgendwie mir die Tür öffnen kann. Genau, also das Wichtige ist aus meiner Sicht, dass man entsprechend immer freundlich nachfragt.
Hey, ich habe eine, ich habe eine Bitte an dich. Könntest du mich dabei unterstützen oder kennst du jemanden, der mich dabei unterstützen kann? Was ich auch ganz wichtig in diesem Kontext finde, ist, wenn man neue Kontakte macht, dass man nicht nur einmalig so mit jemanden spricht und vielleicht sogar mal die Kontaktdaten ausgetauscht hat, sondern dass man regelmäßig einfach sich mal meldet. Das mache ich tatsächlich auch. Ich habe, klingt es ein bisschen nerdy. Ich habe so eine Excel Liste, da trage ich meine Kontakte ein, versuche auch regelmäßig dann zu sagen, hey, den kontaktiere ich dann auch.
Ich blende liebe Weihnachtsgrüße. Ich kann ein ganz gutes Beispiel nennen, zum Beispiel die nicht jedem aus meinem Podcast, den ich interviewt habe, kannte ich auch vorher persönlich, sondern habe die beispielsweise angeschrieben. Hey, es wäre super, wenn ich dich interviewen dürfte für meinen Podcast. Und ich lasse es auch noch dann nicht bei diesem einen Gespräch dann bleiben, sondern ich melde mich dann auch Monate danach nochmal oder Jahre danach und sage hey, in dem Fall Monate danach, sag dann noch hey, danke nochmal für damals.
Ich wollte die Begrüße dalassen. Ich fand es wirklich toll, dass du dir Zeit genommen hast, mit mir zu sprechen. Es geht darum, dass man auf der einen Seite Dankbarkeit zeigt. Auf der anderen Seite will ich den Leuten auch nicht das Gefühl natürlich geben, dass ich sie in irgendeiner Form ausgenutzt habe, sondern also zeitlich ausgenutzt habe, sondern wirklich, wirklich ernst von mir gemeint. Ich wollte connecten. Ich wollte nur Kontakt machen. Ich wollte Informationen austauschen, dass sie dann wissen, das war keine einmalige Sache, sondern der hat es wirklich ernst gemeint.
Die das ganze connecten. Genau, das war mir heute wichtig, nicht nur für euch das Ganze mitzuzahlen, sondern auch für meine Kinder irgendwann, wenn die sich das Ganze anhören müssen. Ich glaube immer noch, tatsächlich ist es toll, wenn man aus eigener Leistung heraus quasi sich bewirbt und den Job bekommt, wenn man aus eigener Leistung heraus ein Unternehmen aufbaut. Aber ich habe es ja vorhin schon gesagt gehabt, Kontakte schaden nur demjenigen, der sie nicht hat. In der heutigen Welt ist es nun mal so, dass es mit den entsprechenden Connections ein bisschen einfacher läuft.
Vielleicht noch ein kleiner Hinweis auf meiner Homepage www.projectmindset.de habe ich zu dem heutigen Podcast noch zwei Links hinterlassen. Einfach auf den Reiter Podcast klicken. Dort sind zwei Links zu anderen Podcastern, die auch über das Thema Netzwerken mal was sehr interessantes gesagt haben. Ich habe das gerade verlinkt. Wer also hier nochmal tiefer reingehen möchte in das Thema, einfach gerne auf meiner Homepage vorbeischauen. Super, da sind wir auch schon am Ende der heutigen Folge. Ich hoffe, das Thema hat euch gefallen.
Es ist für mich tatsächlich ein Mindset-Thema. Auch, ja, ich gebe es auch zu, mehr business-orientiertes Mindset-Thema, aber dennoch extrem wichtig, wenn man im Leben irgendwie vorankommen möchte. Wenn euch die heutige Folge gefallen hat, so lasst mir bitte ein Like da, abonniert den Kanal, erzählt euren Freunden und Freundinnen davon, denn nur so kann der Kanal weiter wachsen. Wir hören uns nächste Woche wieder. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bis dahin nicht vergessen, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
Keywords
Tags: Networking, Netzwerken, Mindset, Kontakte knuepfen, LinkedIn, Meetups, Netzwerk aufbauen, Vitamin B, Karriere, Diskussionsgruppen, Kontaktpflege, berufliches Netzwerk, Startup, Project Mindset, Reza Mehman
Namen und Begriffe
Reza Mehman, Project Mindset, Universitaet Mannheim, Witten-Herdecke, EBS, LinkedIn, Trackspay, Meetup, BWL, Vitamin B, Heidelberg
Zitierfaehige Passage
Networking ist ein echtes Mindset-Thema, weil es Ueberwindung und echtes Interesse an anderen Menschen erfordert.
Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat, und je aelter man wird, desto mehr versteht man den wahren Wert eines guten Netzwerks.
Es geht nicht um die Quantitaet der Kontakte, sondern um die Qualitaet: Ein bis zwei exzellente Netzwerker im eigenen Umfeld koennen bereits ausreichen.
Freundlichkeit, Regelmaessigkeit und die Bereitschaft, selbst Mehrwert zu bieten, sind die Grundpfeiler eines funktionierenden Netzwerks.




