Autopilot im Alltag vermeiden
Wie du achtsamer lebst, Momente bewusst erlebst und deine Zeit wirklich zählen lässt
Einleitung
Den Autopilot im Alltag vermeiden ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir in unserem hektischen Leben entwickeln können. Kennst du das Gefühl, dass ein ganzes Jahr vergangen ist und du dich fragst, was eigentlich passiert ist? Viele von uns „funktionieren“ zwar im Alltag, erleben aber die einzelnen Momente gar nicht bewusst. In dieser Episode von Project Mindset spricht Reza Mehman darüber, warum unser modernes Leben regelrecht dafür designt ist, uns in den Autopiloten zu versetzen. Er teilt konkrete Tools und Strategien, mit denen du achtsamer wirst und deine Zeit bewusst gestaltest. Von Meditation über das Erlernen neuer Dinge bis hin zum „Make it Count“ Mindset bekommst du praxisnahe Impulse, die du sofort umsetzen kannst. Diese Folge ist ein Weckruf für alle, die ihr Leben nicht einfach an sich vorbeiziehen lassen wollen.
Zusammenfassung
In einem Satz: Um den Autopiloten im Alltag zu durchbrechen, braucht es bewusste Achtsamkeit, regelmässiges Innehalten und konkrete Tools wie Meditation, Journaling und das gezielte Erleben wichtiger Momente.
In drei Sätzen: Unser Alltag ist so strukturiert, dass wir viele Dinge unbewusst im Autopilot erledigen, vom Arbeitsweg bis hin zu kostbaren Familienmomenten. Reza Mehman zeigt anhand des Films „Click“ mit Adam Sandler, wie gefährlich es ist, das eigene Leben einfach vorzuspulen und sich nur auf Arbeit zu fokussieren. Mit konkreten Tools wie dem „Make it Count“ Mindset, Meditation, Komfortzone verlassen und dem Erlernen neuer Fähigkeiten kann man den Autopiloten durchbrechen und bewusster leben.
In fünf Sätzen: Viele Menschen durchleben Phasen ihres Lebens im Autopilot und merken erst im Rückblick, wie viel Zeit unbemerkt vergangen ist. Unser moderner Alltag mit seinen Routinen und Gewohnheiten ist geradezu dafür gemacht, dass wir unbewusst funktionieren, statt aktiv zu erleben. Reza Mehman nutzt den Film „Click“ als Metapher dafür, wie gefährlich es ist, wichtige Lebensmomente einfach vorzuspulen und sich ausschliesslich auf berufliche Ziele zu konzentrieren. Er stellt mehrere praktische Tools vor: das „Make it Count“ Mindset zur mentalen Vorbereitung auf wichtige Momente, das Erlernen neuer Dinge zur geistigen Stimulation, Meditation und Achtsamkeit für bewusstes Erleben und das bewusste Verlassen der Komfortzone. Die zentrale Botschaft lautet: Am Ende des Lebens zählt nicht die perfekte PowerPoint Präsentation, sondern ob man genug geliebt, gelebt und bewusste Momente mit seinen Liebsten geteilt hat.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, 38 Jahre alt zum Zeitpunkt der Aufnahme, teilt persönliche Erfahrungen und Reflexionen zum Thema bewusstes Leben.
Worum geht es: Die Episode behandelt das Phänomen des „Autopiloten“ im Alltag, also das unbewusste Durchleben von Lebensphasen, ohne die Momente wirklich wahrzunehmen. Reza stellt konkrete Strategien vor, um diesem Muster zu entkommen und achtsamer zu leben.
Warum ist das relevant: In einer Welt voller Routinen, Ablenkungen und beruflichem Druck verlieren immer mehr Menschen den Bezug zum Hier und Jetzt. Die vorgestellten Tools sind alltagstauglich und sofort umsetzbar, was die Folge besonders praxisnah und wertvoll macht.
Drei Kernfragen der Episode:
- Warum durchleben wir so viele Momente im Autopilot, ohne sie bewusst wahrzunehmen?
- Welche konkreten Tools helfen dabei, achtsamer und bewusster durch den Alltag zu gehen?
- Worauf kommt es am Ende des Lebens wirklich an und wie setzen wir die richtigen Prioritäten?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum der Autopilot im Alltag ein unterschätztes Problem ist
- Zusammenfassung – Die wichtigsten Erkenntnisse kompakt
- Kontext – Hintergrund zu Sprecher, Thema und Relevanz
- Inhaltsverzeichnis – Alle Abschnitte im Überblick
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche der Episode
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften auf den Punkt
- Häufig gestellte Fragen – Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema
- Highlight-Zitate – Die besten Aussagen aus der Episode
- Transkript – Vollständiges Transkript der Episode
- Keywords – Relevante Suchbegriffe und Tags
- Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen und Fachbegriffe
- Zitierfähige Passage – Zentrale Aussage zum Teilen
Themen und Einordnung
1. Autopilot und unbewusstes Leben
Unser Alltag ist voller Routinen, die dazu führen, dass wir viele Stunden, Tage und sogar Jahre unbewusst durchleben. Der Arbeitsweg, der Einkauf und selbst Familienmomente werden häufig im Autopilot absolviert, ohne dass wir sie wirklich wahrnehmen.
Keywords: Autopilot Alltag, unbewusstes Leben, Routinen durchbrechen
2. Achtsamkeit und bewusstes Erleben
Achtsamkeit ist der Schlüssel, um den Autopiloten auszuschalten. Durch bewusstes Wahrnehmen der Gegenwart, Meditation und mentale Vorbereitung auf wichtige Momente kann man dem Phänomen entgegenwirken.
Keywords: Achtsamkeit Alltag, bewusst leben, Meditation Achtsamkeit
3. Prioritäten setzen und das Wesentliche erkennen
Am Ende des Lebens zählen nicht berufliche Erfolge oder erledigte Aufgaben, sondern gelebte Momente, geschenkte Liebe und bewusste Zeit mit Familie und Freunden. Richtiges Priorisieren ist essenziell.
Keywords: Prioritäten setzen Leben, was ist wichtig im Leben, Work Life Balance
4. Komfortzone verlassen und Neues lernen
Das Erlernen neuer Fähigkeiten und das bewusste Verlassen der Komfortzone regen das Gehirn an und schaffen intensive Erinnerungen. Neue Erfahrungen sind ein natürliches Gegenmittel gegen den Autopilot.
Keywords: Komfortzone verlassen, Neues lernen, persönliche Entwicklung
5. Film „Click“ als Lebensmetapher
Der Comedyfilm „Click“ mit Adam Sandler dient als eindrucksvolle Metapher dafür, was passiert, wenn man wichtige Lebensmomente einfach vorspult und sich nur auf die Karriere konzentriert.
Keywords: Film Click Adam Sandler, Lebensmetapher, Zeit vergeht zu schnell
Kern-Aussagen
- Unser Alltag ist so designt, dass wir vieles im Autopilot erledigen, vom Arbeitsweg bis hin zu Familienmomenten.
- Am Ende des Lebens ist es vollkommen egal, ob die PowerPoint Präsentation schön war. Was zählt, ist ob man genug geliebt und gelebt hat.
- Das „Make it Count“ Mindset hilft, sich mental auf wichtige Momente vorzubereiten und sie bewusst zu erleben.
- Etwas Neues zu lernen reizt das Gehirn und schafft intensive Erinnerungen, die dem Autopilot entgegenwirken.
- Meditation und Achtsamkeit sind kraftvolle Werkzeuge, um den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen.
- Eine Komfortzone zu haben ist gut und wichtig, aber ab und zu muss man sie verlassen, um nicht einzurosten.
- Die Fernbedienungs-Metapher aus dem Film „Click“ zeigt: Wenn man Momente vorspult, verpasst man das eigentliche Leben.
- Es reicht nicht aus, nur zu „funktionieren“. Bewusstes Erleben erfordert aktive Entscheidungen und regelmässige Reflexion.
- Die letzten Jahre vergehen immer schneller, wenn man nicht bewusst Stopps einbaut und reflektiert.
- Richtig priorisieren bedeutet: Familie, Freunde und bewusste Momente stehen über beruflichen Aufgaben.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet es, im Autopilot durchs Leben zu gehen?
Im Autopilot durchs Leben zu gehen bedeutet, dass man Routinen und Aktivitäten unbewusst erledigt, ohne den Moment wirklich wahrzunehmen. Man „funktioniert“ zwar, erlebt aber nicht aktiv, was um einen herum passiert. Das führt dazu, dass im Rückblick ganze Zeiträume inhaltsleer erscheinen.
Warum vergeht die Zeit im Autopilot so schnell?
Wenn wir Dinge im Autopilot erledigen, bildet das Gehirn keine neuen, intensiven Erinnerungen. Ohne besondere Erlebnisse und bewusste Wahrnehmung fehlen die „Anker“, an denen wir die vergangene Zeit festmachen können. Deshalb fühlt es sich so an, als wäre die Zeit einfach verflogen.
Welche Tools helfen gegen den Autopiloten im Alltag?
Reza Mehman empfiehlt mehrere konkrete Tools: das „Make it Count“ Mindset zur mentalen Vorbereitung auf wichtige Momente, das Erlernen neuer Fähigkeiten zur geistigen Stimulation, Meditation und Achtsamkeitsübungen für bewusstes Erleben sowie das regelmässige Verlassen der Komfortzone.
Was ist das „Make it Count“ Mindset?
Das „Make it Count“ Mindset bedeutet, sich mental auf wichtige Aktivitäten und Momente vorzubereiten, damit man sie bewusst erlebt und wertschätzt. Statt eine Familienfeier oder ein Treffen einfach „abzusitzen“, bereitet man sich darauf vor, aktiv teilzunehmen, zuzuhören und die gemeinsame Zeit zu geniessen.
Wie hilft Meditation dabei, den Autopilot zu vermeiden?
Meditation trainiert die Fähigkeit, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen. Durch regelmässige Meditation wird man achtsamer im Alltag und erkennt schneller, wenn man in den Autopilot Modus abrutscht. Es gibt verschiedene Meditationsformen, die dabei helfen, die eigene Aufmerksamkeit zu schärfen.
Warum hilft Neues lernen gegen den Autopiloten?
Wenn wir etwas Neues lernen, wird das Gehirn besonders gefordert und bildet intensive Erinnerungen. Im Gegensatz zu Routineaufgaben, die unbewusst ablaufen, erfordert Neues lernen volle Aufmerksamkeit. Das können auch kleine Dinge sein, wie ein neues Programm zu bedienen oder eine neue Sportübung auszuprobieren.
Worum geht es im Film „Click“ mit Adam Sandler?
Im Comedyfilm „Click“ findet Adam Sandler eine magische Fernbedienung, mit der er unliebsame Momente seines Lebens vorspulen kann. Die Fernbedienung merkt sich sein Verhalten und spult irgendwann automatisch vor. Am Ende ist er alt, hat seine Familie verloren und sein ganzes Leben verpasst, obwohl er beruflich befördert wurde. Der Film dient als Metapher dafür, was passiert, wenn man das Wesentliche im Leben überspringt.
Muss man seine Komfortzone ständig verlassen?
Nein, laut Reza ist es sogar wichtig und gut, eine Komfortzone zu haben, zum Beispiel das eigene Zuhause oder den gewohnten Sport. Nicht jeden Tag muss die Komfortzone verlassen werden. Aber in regelmässigen Abständen sollte man bewusst etwas Neues ausprobieren, um geistig flexibel zu bleiben und dem Autopiloten entgegenzuwirken.
Highlight-Zitate
„Es ist eigentlich keine Option im Leben, dass man Zeit einfach so vergehen lässt, dass man sich nicht darauf fokussiert auf das, was wichtig im Leben ist.“
– Reza Mehman
„Es ist eigentlich vollkommen egal, am Ende meines Lebens, ob ich die PowerPoint-Präsentation entsprechend schön gemacht habe oder nicht.“
– Reza Mehman
„Das wichtige ist doch, dass man am Ende des Tages oder am Ende des Lebens entsprechend sagen kann, ich habe das, was wichtig war, auch tatsächlich erledigt gehabt. Und das ist meistens, ja, gelebt zu haben, Liebe geschenkt zu haben, Zeit verbracht zu haben mit Menschen, die man mag.“
– Reza Mehman
„Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und ich muss wirklich sagen, die letzten Jahre sind wirklich fast forward an mir vorbeigespult.“
– Reza Mehman
„Ich möchte achtsam sein in den Momenten, auf die es ankommt. Ich möchte aktiv den Moment erleben. Ich möchte wirklich achtsam mit meinem Umfeld umgehen.“
– Reza Mehman
„Unser Leben, so wie wir es heute leben, ist dafür eigentlich designt, dass man relativ viel im Autopilot durch die Gegend fährt.“
– Reza Mehman
„Es ist gut eine Komfortzone zu haben. Nicht jeden Tag will ich meine Komfortzone verlassen. Aber ab und zu muss es halt sein, dass man was Neues macht.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute geht es um das Thema Autopilot. Vielleicht kennt ihr es auch, dass man gewisse Phasen im Leben hat, wo man mit dem Autopilot durchs Leben fährt. Das bedeutet, man kriegt gar nicht so aktiv mit, was drumherum passiert. Man ist total fokussiert auf die Probleme, Challenges, Herausforderungen, die man vor sich hat. Und irgendwie passiert es dann, dass auf einmal eine ganze Menge Zeit vergangen ist und man gar nicht so richtig mitbekommen hat, was ist denn eigentlich in letzter Zeit passiert?
Oder was ist denn eigentlich in den letzten zwölf Monaten passiert? Und warum ist die Zeit auf einmal so schnell vergangen? In verschiedenen Podcastfolgen hatte ich schon darüber gesprochen gehabt, dass es eigentlich keine Option im Leben ist, dass man Zeit einfach so vergehen lässt, dass man sich nicht darauf fokussiert auf das, was wichtig im Leben ist, dass man richtig priorisiert. Zum Beispiel die Themen Familie, Freunde, dass man die Momente, mit denen auch richtig erlebt. Podcast Folge Nummer zwei war, glaube ich, ein ganz guter Einblick, wie ich darüber denke.
Make it count. Das heißt, die Momente, die man mit der Familie hat, dass man die wirklich bewusst erlebt und auch zählen lässt, dass das ein besonderer Moment im Leben ist. Trotzdem denke ich, dass unser Leben, so wie wir es heute leben, dafür eigentlich designt ist, dass man relativ viel im Autopilot durch die Gegend fährt. Also jetzt nicht wortwörtlich mit dem Auto, sondern tatsächlich durch Leben geht. Was ich damit meine, wir kennen das alle, der Weg zur Arbeit zum Beispiel oder gewisse Aktivitäten einkaufen gehen oder abends irgendwie zum Sport gehen.
Das meiste, was man davon macht, passiert irgendwie im Autopilot. Das heißt, man steigt ins Auto ein, man fährt in die Arbeit und auf einmal sind 20 Minuten Fahrtweg weg. Oder man steigt in den Aufzug, fährt hoch und auf einmal die drei Minuten oder wie lange das auch immer dauert. Das versucht man irgendwie einfach nur zu überbrücken und gar nicht aktiv zu erleben. Das macht irgendwo vielleicht auch Sinn für das Gehirn, damit die Einflüsse nicht zu groß sind. Aber das Problem ist, glaube ich auch, dass man sich daran gewöhnt, einfach viele Themen oder viele Dinge im Leben im Autopilot einfach zu durchleben.
Was ich damit meine, und da gibt es einen super coolen Film, den ich vor einiger Zeit gesehen habe, mit Adam Sandler. Das ist ein Comedyfilm, der heißt Click. Ich finde ihn supergut. Vielleicht nicht für jeden der Humor, aber das ist ein Comedyfilm mit auf jeden Fall eine Message dahinter. Ich würde ganz grob wiedergeben, worum es geht, weil es super relevant für die heutige Folge ist. Adam Sandler ist in diesem Film verheiratet, ist Vater von zwei Kindern. Er will unbedingt befördert werden in seiner Arbeitsstelle, arbeitet auch unglaublich viel und kommt irgendwie nicht so weiter.
Dann versucht er dadurch noch mehr zu arbeiten, um entsprechend die Beförderung zu bekommen. Dadurch vernachlässigt er auch seine Familie, was natürlich blöd ist. Auf Familienfeiern zum Beispiel ist er gar nicht so häufig dabei. Oder wenn er dabei ist, ist er mit den Gedanken woanders. Und er will sich einfach nur auf seine Arbeit fokussieren. Eines Tages, und hier die Anmerkung, wie gesagt, es ist ein Comedyfilm, findet er eine magische Fernbedienung. Und mit dieser magischen Fernbedienung kann er gewisse Momente in seinem Leben einfach vorspulen.
Das bedeutet, wann immer zum Beispiel eine Aktivität ansteht, dass er seine Kinder rausbringen muss, in Sport bringen muss oder auf Familienfeiern geht, spult er einfach vor. Die zwei, drei Stunden ist er quasi im Autopilot vor Ort und dann wacht er quasi wieder auf, wenn er wieder die Möglichkeit hat zu arbeiten. Das tückliche an dieser Fernbedienung ist, dass die Fernbedienung sich merkt, was für ein Verhalten der Adam Sandler entsprechend hat. Das heißt, die Fernbedienung merkt sich, aha, er spult immer vor, wann immer irgendetwas mit Familie ansteht und dementsprechend spult er dann irgendwann automatisch vor.
Und eines Tages steht er dann auf, ist auf einmal, keine Ahnung, super alt, Kinder sind irgendwie aus dem Haus, er hat gar nicht so richtig mitbekommen, wie die aufgewachsen sind, er hat sich von seiner Frau getrennt gehabt, Frau hat einen neuen Mann und so weiter und so fort, alles total schlecht. Aber in der Arbeit wurde er befördert, darüber ist er irgendwie auch gar nicht mehr happy, weil er sein ganzes Leben irgendwie einfach nur verpasst hat. Das interessante für mich an diesem Film ist, dass da steckt eine Menge Message dahinter, finde ich persönlich, weil es geht tatsächlich darum, wir alle fokussieren uns ja teilweise auf gewisse Themen, wo wir denken, dass sie wichtig sind, sei es die Arbeit oder sei es eine gewisse Tätigkeit, die wir machen, und fokussieren uns gar nicht mehr vielleicht auf das, was eigentlich wichtig im Leben ist.
Weil am Ende des Tages, es ist eigentlich vollkommen egal, am Ende meines Lebens, ob ich die PowerPoint-Präsentation entsprechend schön gemacht habe oder nicht. Oder ob ich jetzt das Angebot für meine Arbeit abgegeben habe oder nicht. Ob ich die Aktivität da und da gemacht habe oder nicht. Das wichtige ist doch, dass man am Ende des Tages oder am Ende des Lebens entsprechend sagen kann, ich habe das, was wichtig war, auch tatsächlich erledigt gehabt. Und das ist meistens, ja, gelebt zu haben, Liebe geschenkt zu haben, Zeit verbracht zu haben mit Menschen, die man mag.
Fortsetzung
Ich glaube, das ist das Wichtige im Leben. Und genau darauf spielt auch dieser Film heraus und genau darauf möchte ich heute mit der Podcastfolge hinaus, dass man auf jeden Fall für sich richtig priorisieren muss, was ist denn eigentlich wichtig im Leben für mich. Und genau in diesen Punkten möchte ich auf jeden Fall nicht mit dem Autopilot durchs Leben fahren. Das heißt, ich möchte achtsam sein in den Momenten, auf die es ankommt. Ich möchte aktiv den Moment erleben. Ich möchte wirklich achtsam mit meinem Umfeld umgehen.
Ich möchte wirklich erfahren und verstehen, was gerade aktuell um mich herum passiert. Ich merke das zwischendurch auch bei mir selbst. Also ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und ich muss wirklich sagen, die letzten Jahre sind wirklich fast forward an mir vorbeigespult. Also ich versuche immer wieder so Stopp zu machen, entsprechend meine Tools, über die ich gleich sprechen werde, die Momente für mich bewusster zu machen. Aber ich merke auch, wenn ich nicht drauf achte, dann werden die nächsten Jahre genauso schnell vergehen.
Und auf einmal bin ich dann super alt und habe vielleicht gar nicht das gemacht, worauf es ankommt. Und zwar habe ich genug Liebe meinen Lieben geschenkt, habe ich genug gelebt, habe ich genug, ich sage mal, Momente gehabt, die eine gewisse Erinnerung bei mir erwecken oder sich bei mir eingeprägt haben. Die Tools, die ich dazu verwende, um diese Momente entsprechend für mich zu erleben und achtsam zu machen, die möchte ich ganz kurz mal vorstellen, weil ich denke, für den einen oder anderen könnten sie ganz gut hilfreich sein.
Das Erste ist, und darüber habe ich eine Podcast-Folge bereits gemacht, das war die Podcast-Folge Nr. 2 und zwar das Mindset Make It Count. Wie gesagt, ihr könnt gerne nochmal in die Folge Nr. 2 reinhören. Kurz zusammengefasst ist, wann immer ich, ich sage es mal, wichtige Aktivitäten habe oder die anstehen für mich, nicht nur für mich, sondern auch zum Beispiel die wichtig für meine Frau sind diese Aktivitäten, bereite ich mich mental darauf vor. Was ich damit meine, wenn ich weiß, am Sonntag ist eine Familienfeier und das ist ganz wichtig für meine Frau.
Ich bereite mich mental darauf vor, dass ich gut gelaunt bin an dieser Familienfeier, dass ich entsprechend viele Gespräche führe mit den Leuten, die da sind, dass ich aktiv zuhöre, aber auch selber Geschichten erzähle, mich einbinde sozusagen in die Gespräche, damit wir alle einen schönen Tag haben und dass man sich auch daran erinnern kann, hey, das war eine ganz coole Familienfeier, da hatten wir eine richtig gute Zeit miteinander. Ein weiteres Tool, was ich gerne einbinde, ist das Thema etwas Neues zu lernen.
Etwas Neues zu lernen tut man ja in außergewöhnlichen Situationen, das heißt, gewöhnlich ist ja sozusagen unser Alltag, wenn man einfach seine Arbeit macht oder seinen Sport macht und so weiter, aber Neues zu lernen, das kann unter Umständen zum Beispiel sein, bei mir das Thema Podcast ist ein ganz gutes Beispiel. Ich musste lernen, wie man zum Beispiel mit dem Schnittprogramm umgeht, ich musste lernen, wie man Mikrofone entsprechend einstellt, ich musste lernen, wie man entsprechenden Podcasts released, da gibt es unglaublich viele Sachen, die man neu lernen kann und interessanterweise, ich kann mich daran erinnern, dass ich es neu lernen musste entsprechend und jedes Mal werde ich auch ein bisschen besser dabei und tatsächlich versuche ich auch in regelmäßigen Abständen auch andere Dinge neu zu lernen, also es müssen gar keine große Dinge sein, also man muss nicht unbedingt perfekt neu eine Sprache lernen oder in regelmäßigen Abständen irgendeinen Führerschein machen für Motorrad und Kurs, es können auch kleine Dinge sein, wie man zum Beispiel mit dem Schnittprogramm umgeht oder wie man zum Beispiel gewisse Aktivitäten auf Social Media vorantreibt, es gibt unglaublich viele Facetten von einem Thema, wo man sich einarbeiten kann und das Gehirn gereizt wird, sozusagen etwas Neues zu lernen.
Ein ganz gutes Beispiel ist auch, ich habe vor kurzem einen Beitrag geschrieben in einem Buch von meinem Bekannten, das ist Professor Dr. Stefan Lacher, ich schätze ihn sehr, er hat mich gefragt gehabt, ob ich über ein gewisses Thema einen kleinen Beitrag schreiben kann, ich erstmal natürlich total unterschätzt, wie viel Aufwand das ist, so einen Beitrag zu schreiben, aber ich habe das gemacht gehabt, das ist auch tatsächlich super anstrengend für mich und das letzte Mal, wo ich, ich sage jetzt mal einen professionellen Beitrag, wenn man es überhaupt Beitrag nennen kann, schreiben musste, war damals meine Diplomarbeit, also vor 13 Jahren und es war wieder super anstrengend für mich natürlich entsprechend, ja ein grammatikalisch gutes, sehr gutes Deutsch wieder runter zu schreiben und für mich war das wie sozusagen wieder etwas Neues zu lernen, entsprechend das hatte ich mal vielleicht gelernt gehabt, dieses, ich sage es mal, entsprechende wissenschaftliche schreiben, aber es war so eine Art Wiedererlernen von den wissenschaftlichen Schreiben und das hat mich schon gereizt und gefördert, wieder, ich sage jetzt mal, meinen Kopf anzustrengen und wieder mich da einzuarbeiten und ich kann mich ganz gut daran erinnern, wie anstrengend das für mich war, also wieder eine Sache, wo ich nicht mit dem Autopilot durch Leben gefahren bin, sondern tatsächlich mir auf den Moment fokussiert habe, okay, ich muss jetzt wieder was lernen, ich muss mein Wissen anwenden, ich muss hier versuchen voranzukommen mit einem Thema, das spielt natürlich unglaublich auch sehr in das Thema Komfortzone verlassen ein, dazu gibt es auch eine Podcast Folge, ich glaube und ihr kennt meine Meinung vielleicht dazu schon, es ist gut eine Komfortzone zu haben, also das eigene Zuhause, perfekter will ich nicht jeden Tag meine Komfortzone verlassen, sondern ist ganz gut, dass ich mich da wohlfühle, auch mein Sport, aber ab und zu muss es halt sein, dass man was Neues macht, sei es eine neue körperliche Übung, sei es eine neue Sportart, sei es einfach mal was auszuprobieren für eine gewisse Zeit, wohlwissend, dass es auch nur ein Ausprobieren ist, man muss es ja nicht bis zum Ende seines Lebens tun.
Ein anderes Tool, was ich auch unglaublich schätze, ist das Thema Meditation, darüber habe ich schon öfter gesprochen gehabt, bei der Meditation, also es gibt ja unglaublich viele verschiedene Formen, wie man das macht, aber ich habe für mich gemerkt, dass Meditation bedeutet, man ist einfach nur oder es geht um das einfach nur sein, ohne irgendwas zu wollen, ohne irgendwas zu haben, man achtet zum Beispiel auf die Atmung, man lässt einfach jeden Gedanken frei, man fokussiert sich auf den Moment, der Vorteil ist nicht nur, dass man sich, ich sag es mal, sehr bewusst und achtsam auf diesen Moment konzentrieren kann, sondern auch die Momente, die danach folgen, also die Aktivitäten, die man danach macht, dass man die auch viel aufmerksamer und achtsamer irgendwie erlebt, also ich kann es jeden empfehlen, das zu tun.
So Leute, da bin ich auch schon am Ende unserer heutigen Folge, ich hoffe, ihr konntet einiges mitnehmen, vielleicht eine ganz kurze Zusammenfassung, also ich glaube tatsächlich, unser Leben ist dazu designt, möglichst viel im Autopilot zu sein, sei es, dass man die Autofahrten, die Pendelfahrten zur Arbeit, Aufzüge hohen runterfahren, hat irgendwo vielleicht eine Berechtigung, dass das Gehirn auf Autopilot schaltet, aber man muss wirklich sich im Plan darüber sein, dass ein Autopilot sehr weit greifen kann um sich und dass man es nicht zulassen darf, dass auch andere Bereiche davon betroffen werden und dass man quasi ein halbes Leben mit dem Autopilot durchleben fährt.
Fortsetzung
Die Tools habe ich ganz kurz erwähnt, make it count, bereitet euch vor auf gewisse Situationen, wo ihr wisst, die kommen auf mich zu und da versuche ich ganz bewusst diese Situation zu erleben, sei es eine Familienfeier, sei es ein Treffen mit Freunden, ganz bewusst sagen, boah, da nehme ich mir jetzt Zeit, da freue ich mich drauf, da bereite ich mich vor, da gehe ich auf die Gespräche ein, da versuche ich so viel Austausch wie möglich zu haben, weil diese Momente, die bleiben auf jeden Fall hängen.
Das andere ist natürlich regelmäßig was Neues zu erleben, hier auch Stichwort Komfortzone, die ab und zu mal zu verlassen, wirklich neue Dinge zu machen. Es müssen gar keine großen Sachen sein, man muss nicht jeden Tag eine neue Sprache lernen, sondern es reicht auch hier und da mal eine Kleinigkeit zu lernen und genau das ist schon Reiz genug fürs Gehirn, sich daran zu erinnern, dass man was Neues gemacht hat. Und das letzte Thema war ja das Thema von Meditation, das kann ich wirklich jedem empfehlen, ab und zu mal innehalten, den Moment bewusst erleben, auf die Atmung achten, keine unnötigen Gedanken zu haben, sich darauf zurück zu besinnen, was eigentlich wichtig im Leben ist.
Und ich stehe absolut dafür, am Ende des Lebens kommt ja nicht darauf an, wie schön die PowerPoint-Präsentation war, die man hat machen müssen, sondern am Ende des Lebens kommt es wirklich darauf an, habe ich das Leben gelebt, was ich leben wollte, habe ich bewusst erlebt, was ich erlebt habe in meinem Leben und habe ich auch Liebe weitergegeben, also all die Themen, die eigentlich wichtig im Leben sind. Super, jetzt sind wir auch schon am Ende, ich hoffe, die Folge hat euch gefallen, wenn dem so ist, wie immer, so lasst mir bitte ein Like da, abonniert den Kanal, erzählt euren Freunden davon, denn nur so kann der Kanal weiter wachsen.
Bis zum nächsten Mal und nicht vergessen, bis dahin, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
Keywords
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Zitierfähige Passage
„Das wichtige ist doch, dass man am Ende des Tages oder am Ende des Lebens sagen kann, ich habe das, was wichtig war, auch tatsächlich erledigt gehabt.“
„Und das ist meistens, ja, gelebt zu haben, Liebe geschenkt zu haben, Zeit verbracht zu haben mit Menschen, die man mag.“
„Ich möchte achtsam sein in den Momenten, auf die es ankommt. Ich möchte aktiv den Moment erleben.“
„Es ist eigentlich vollkommen egal, am Ende meines Lebens, ob ich die PowerPoint-Präsentation entsprechend schön gemacht habe oder nicht.“




