Angst überwinden und Leidenschaft folgen
Frank Krüger erzählt, wie er vom verbeamteten Lehrer zum erfolgreichen DIY YouTuber wurde und Shitstorms trotzte.
Einleitung
Angst überwinden und seiner Leidenschaft folgen klingt einfach, doch der Weg dorthin ist oft gepflastert mit Selbstzweifeln, Shitstorms und dem Druck, einen sicheren Job aufzugeben. Frank Krüger, besser bekannt als der Kopf hinter dem YouTube Kanal „Franks Shed“, hat genau diesen Schritt gewagt. Er kuendigte seine Verbeamtung als Lehrer, um sich voll und ganz dem Do It Yourself Bereich auf YouTube zu widmen. In dieser Episode von Project Mindset spricht Reza Mehman mit Frank ueber die Anfaenge seines Kanals, den ersten brutalen Shitstorm, den Umgang mit negativem Feedback und die Frage, was Kreativitaet mit Glueck zu tun hat. Mit ueber 100.000 Abonnenten und mehr als 11 Millionen Videoaufrufen gehoert Franks Shed heute zu den groessten DIY Kanaelen in Deutschland. Dieses Gespraech zeigt eindrucksvoll, welches Mindset es braucht, um trotz Widerstaenden an die eigene Vision zu glauben. Wer sich fragt, ob es sich lohnt, den sicheren Hafen zu verlassen und seiner Berufung zu folgen, findet hier wertvolle Antworten.
Zusammenfassung
In einem Satz
Frank Krueger erzaehlt, wie er trotz Shitstorm und Selbstzweifeln seinen sicheren Lehrerberuf aufgab, um als DIY YouTuber seiner Leidenschaft zu folgen und damit ueber 100.000 Menschen zu inspirieren.
In drei Saetzen
Frank Krueger begann als verbeamteter Lehrer mit Do It Yourself Videos auf YouTube und wurde anfangs mit einem massiven Shitstorm konfrontiert, der ihn fast zum Aufgeben brachte. Anstatt aufzuhoeren, nutzte er die negative Erfahrung als Antrieb, verbesserte kontinuierlich seinen Content und baute Franks Shed zu einem der groessten DIY Kanaele Deutschlands auf. Im Gespraech mit Reza Mehman teilt er seine Erkenntnisse ueber den Umgang mit Angst, die Bedeutung von Kreativitaet fuer das persoenliche Glueck und die Balance zwischen Familie und Leidenschaft.
In fuenf Saetzen
Frank Krueger war ueber zehn Jahre lang verbeamteter Lehrer, bevor er sich entschied, seinen sicheren Job aufzugeben und Vollzeit als DIY YouTuber zu arbeiten. Sein Kanal „Franks Shed“ entstand aus einer einfachen Leidenschaft fuer Holzarbeiten, die in einer Garage ihren Anfang nahm. Der Weg dorthin war alles andere als leicht: Sein erstes virales Video loeste einen heftigen Shitstorm aus, der ihn zutiefst verunsicherte. Doch Frank entschied sich, weiterzumachen, lernte aus der Kritik und entwickelte ein Mindset, das ihm half, Rueckschlaege als Wachstumschancen zu sehen. Heute inspiriert er mit ueber 100.000 Abonnenten andere Menschen dazu, mit ihren eigenen Haenden etwas zu erschaffen und dabei Stolz und Erfuellung zu erfahren.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host von Project Mindset, interviewt Frank Krueger, Gruender und Creator des YouTube Kanals „Franks Shed“, einem der groessten Do It Yourself Kanaele in Deutschland mit ueber 100.000 Abonnenten.
Worum geht es: Das Gespraech dreht sich um Franks Weg vom verbeamteten Lehrer zum Vollzeit YouTuber, seinen Umgang mit massivem negativen Feedback, die Bedeutung von Kreativitaet und dem Erschaffen mit den eigenen Haenden fuer das persoenliche Wohlbefinden sowie die Balance zwischen Familie und beruflicher Leidenschaft.
Warum ist das relevant: In einer Zeit, in der immer mehr Menschen darueber nachdenken, sichere Karrierewege zu verlassen und ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, liefert Franks Geschichte ein authentisches Beispiel dafuer, wie man Angst ueberwindet, mit Kritik umgeht und trotz Widerstaenden seinen eigenen Weg geht.
Drei Kernfragen der Episode
- Wie ueberwindet man die Angst, einen sicheren Job aufzugeben, um seiner Leidenschaft zu folgen?
- Wie geht man als Creator mit massivem negativen Feedback und Shitstorms um?
- Was hat das Erschaffen mit den eigenen Haenden mit persoenlichem Glueck und dem richtigen Mindset zu tun?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Worum es in dieser Episode geht
- Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
- Kontext – Hintergruende zu den Sprechern und dem Thema
- Inhaltsverzeichnis – Uebersicht aller Abschnitte
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Ueberblick
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse kompakt
- Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
- Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen aus dem Gespraech
- Transkript – Das vollstaendige Gespraech zum Nachlesen
- Keywords – Relevante Suchbegriffe zur Episode
- Namen und Begriffe – Wichtige Personen, Orte und Fachbegriffe
- Zitierfaehige Passage – Kerngedanken zum Teilen
Themen und Einordnung
1. Vom sicheren Job zur Selbststaendigkeit
Frank Krueger gibt seine Verbeamtung als Lehrer auf, um Vollzeit als YouTuber zu arbeiten. Diese Entscheidung zeigt, wie wichtig es ist, den Mut aufzubringen, ausgetretene Pfade zu verlassen, wenn die eigene Leidenschaft ruft.
Keywords: Lehrerberuf kuendigen, Selbststaendigkeit wagen, sichere Karriere aufgeben
2. Umgang mit Shitstorms und negativem Feedback
Franks erstes virales Video loeste einen massiven Shitstorm aus, der ihn beinahe zum Aufhoeren brachte. Er erzaehlt, wie er lernte, Kritik zu filtern und als Motivation zu nutzen, statt sich davon laehmen zu lassen.
Keywords: Shitstorm ueberstehen, negative Kommentare, Resilienz als Creator
3. Kreativitaet und Do It Yourself als Gluecksfaktor
Das Erschaffen von Dingen mit den eigenen Haenden zahlt laut Frank und Reza direkt auf das persoenliche Glueckskonto ein. Der Stolz ueber das Selbstgemachte ist ein unterschaetzter Faktor fuer Zufriedenheit und Wohlbefinden.
Keywords: DIY Glueck, Kreativitaet Wohlbefinden, mit Haenden erschaffen
4. Balance zwischen Familie und Leidenschaft
Als Vater von drei Kindern spricht Frank offen darueber, wie schwierig es sein kann, die Balance zwischen familiaerem Engagement und der Hingabe an sein YouTube Projekt zu finden.
Keywords: Work Life Balance Creator, Familie und Selbststaendigkeit, Vater YouTuber
5. Authentizitaet und Transparenz als Creator
Frank betont die Wichtigkeit, ehrlich mit dem eigenen Wissen und Unwissen umzugehen. Authentizitaet schafft Vertrauen bei der Community und ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf Social Media.
Keywords: Authentizitaet YouTube, transparenter Content, Creator Vertrauen
Kern-Aussagen
- Man braucht keinen handwerklichen Hintergrund, um mit DIY erfolgreich zu werden. Frank hat sich alles selbst beigebracht und beweist, dass Leidenschaft wichtiger ist als formale Ausbildung.
- Der erste grosse Shitstorm war ein Wendepunkt: Anstatt aufzugeben, nutzte Frank das negative Feedback als Antrieb, seinen Content und seine Faehigkeiten kontinuierlich zu verbessern.
- Kreative und kuenstlerische Menschen koennen auch geschaeftlich erfolgreich sein, selbst wenn Struktur und Organisation nicht ihre Staerken sind. Man kann diese Faehigkeiten lernen.
- Das Erschaffen von Dingen mit den eigenen Haenden erzeugt einen Stolz und eine Zufriedenheit, die kaum auf anderem Wege zu erreichen ist.
- Balance zwischen Familie und Leidenschaft erfordert bewusste Aufmerksamkeit. Frank gibt zu, dass er manchmal darauf hingewiesen werden muss, wenn er sich zu sehr in seiner Arbeit verliert.
- Negative Kommentare im Internet sind oft ein Zeichen dafuer, dass man sichtbar geworden ist. Entscheidend ist, wie man damit umgeht.
- Visualisierung von Erfolg kann ein maechtes Werkzeug sein. Frank beschreibt, wie er sich seine Ziele vorgestellt hat, bevor sie Realitaet wurden.
- Transparenz ueber das eigene Wissen und Unwissen schafft Glaubwuerdigkeit und eine ehrliche Beziehung zur Community.
- Die Entscheidung, einen sicheren Beamtenjob aufzugeben, erfordert nicht nur Mut, sondern auch ein stabiles familiaerees Umfeld, das diesen Schritt mittraegt.
- Das Motto „Makers gonna make“ steht fuer eine Lebenseinstellung, bei der das Tun und Erschaffen im Mittelpunkt steht, nicht das Abwarten und Zweifeln.
Haeufig gestellte Fragen
Wer ist Frank Krueger von Franks Shed?
Frank Krueger ist ein deutscher DIY YouTuber, der den Kanal „Franks Shed“ betreibt. Er war ueber zehn Jahre lang verbeamteter Lehrer und hat diesen sicheren Job aufgegeben, um sich Vollzeit seinem YouTube Kanal zu widmen. Mit ueber 100.000 Abonnenten und mehr als 11 Millionen Videoaufrufen gehoert sein Kanal zu den groessten Do It Yourself Kanaelen in Deutschland.
Warum hat Frank Krueger seinen sicheren Lehrerberuf aufgegeben?
Frank hat seinen Lehrerberuf aufgegeben, weil seine Leidenschaft fuer das Erschaffen von DIY Projekten und sein YouTube Kanal immer mehr Raum einnahmen. Er erkannte, dass er sein kreatives Potenzial nur voll ausschoepfen konnte, wenn er sich zu 100 Prozent darauf konzentrierte. Diese Entscheidung war ein bewusster Schritt, seiner Leidenschaft zu folgen, auch wenn es bedeutete, Sicherheit aufzugeben.
Wie ist Frank Krueger mit seinem ersten Shitstorm umgegangen?
Franks erstes virales Video loeste einen heftigen Shitstorm aus. Die Leute verspotteten sein Projekt und meinten, so etwas koenne jeder bauen. Anfangs war er zutiefst verunsichert und fragte sich, ob er wirklich so schlecht sei. Doch anstatt aufzugeben, nutzte er die Erfahrung als Antrieb, seinen Content zu verbessern und weiterzumachen.
Was hat Do It Yourself mit dem richtigen Mindset zu tun?
Laut Frank und Reza Mehman zahlt das Erschaffen von Dingen mit den eigenen Haenden direkt auf das persoenliche Glueckskonto ein. Der Stolz, etwas selbst gebaut zu haben, staerkt das Selbstvertrauen und die Zufriedenheit. Kreativitaet und das Macher Mindset foerdern eine proaktive Lebenseinstellung, bei der Tun wichtiger ist als Zweifeln.
Braucht man eine handwerkliche Ausbildung, um mit DIY auf YouTube erfolgreich zu sein?
Nein. Frank Krueger hat keine Schreiner- oder Tischlerausbildung. Er hat sich alles selbst beigebracht, angefangen mit dem Bau von Boegen in einem Schuppen. Seine Geschichte zeigt, dass Leidenschaft, Lernbereitschaft und Durchhaltevermoegen wichtiger sind als formale Qualifikationen.
Wie findet Frank Krueger die Balance zwischen Familie und YouTube?
Frank gibt offen zu, dass die Balance zwischen seiner Familie mit drei Kindern und seiner Leidenschaft fuer YouTube eine staendige Herausforderung ist. Er raeumt ein, dass er manchmal darauf hingewiesen werden muss, wenn er sich zu sehr in seine Arbeit vertieft. Seine Familie ist sein Hauptantrieb, und er arbeitet bewusst daran, beiden Bereichen gerecht zu werden.
Hat Frank Krueger seinen Erfolg als YouTuber visualisiert?
Ja. Frank beschreibt im Gespraech, wie Visualisierung eine Rolle in seinem Werdegang gespielt hat. Er hat sich seine Ziele vorgestellt, bevor sie Realitaet wurden. Diese mentale Vorstellungskraft half ihm, motiviert zu bleiben und an seine Vision zu glauben, auch wenn die aeusseren Umstaende dagegen sprachen.
Wie lange hat es gedauert, bis Frank Krueger als YouTuber ernst genommen wurde?
Es hat mehrere Jahre gedauert, bis Frank als YouTuber ernst genommen wurde. Er begann vor ueber fuenf Jahren mit seinen Videos und musste zunaechst Rueckschlaege und negative Reaktionen ueberwinden. Erst mit der Zeit und der stetigen Verbesserung seiner Inhalte wuchs die Anerkennung aus seiner Community und seinem Umfeld.
Highlight-Zitate
„Und dann habe ich den uebelsten Shitstorm bekommen. Die Leute sind ausgeflippt und haben gemeint so, willst du uns verarschen? Das ist doch ein Witz, das kann doch jeder bauen, so etwas zu verkaufen, das ist doch laecherlich.“
– Frank Krueger
„Ich selber habe dann da gehockt, lese mir den ganzen Scheiss durch und war gerade am Anfang und habe mir echt gedacht, shit, bin ich echt so schlecht? Fuck, ist es echt so daneben? Ich war doch so stolz drauf.“
– Frank Krueger
„Ich bin der voelligen Ueberzeugung, dass wenn man was kreiert mit seinen eigenen Haenden, dass es auf seine eigene Happiness extrem einzahlt.“
– Reza Mehman
„Warum denn nicht versuchen, das moeglichst gut zu machen? Anstatt einfach nur zu sagen, ich mach das jetzt mal just for fun, sondern hey, lass mal gucken, was da wirklich geht.“
– Frank Krueger
„Es ist zwar schoen, das zu machen, was man auch Bock hat. Aber der Schritt dann zu gehen, davon leben zu wollen, das wirklich serious zu machen und straight zu sagen, und jetzt geb ich einfach mal Gas. Das kann auch so ein chaoten Kopf wie ich.“
– Frank Krueger
„Ich tue es fuer die Familie. Also ich bin nebenher auch noch Lehrer. Jetzt bin ich nebenher Lehrer. Inzwischen kann man wirklich sagen, ich bin nebenher Lehrer.“
– Frank Krueger
„Durch Zuhoeren kann man tatsaechlich auch sehr viel ueber sich selbst lernen.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen, vielen Dank, dass ihr heute wieder mit dabei seid. Es freut mich extrem, dass ihr fleißig einschaltet. Ich habe zur heutigen Folge nur eine ganz kurze Anmerkung zu machen und zwar, ich durfte nämlich wieder ein super spannendes Interview führen. Diesmal mit einem YouTube-Creator, das ist Frank Krüger von Frank’s Shed, so heißt sein YouTube-Kanal. Er ist im Do-It-Yourself-Bereich unterwegs, einer der größten Do-It-Yourself-Creator hier in Deutschland. Deswegen war es auch besonders spannend zu sehen, mit was für einem Mindset er überhaupt sein Leben angeht.
Was ich auch interessant fand, ist, dass er bis vor kurzem noch verbeamtet war als Lehrer und den Job jetzt gekündigt hat und jetzt quasi 100% Full-Time seinen YouTube-Kanal nachgeht. Super spannendes und inspirierendes Gespräch. Und jetzt könnte man sich fragen, warum ich denn eigentlich zwischendurch immer mal wieder Leute interviewe. Es hat einen ganz einfachen Grund. Ich denke nämlich, durch Zuhören kann man tatsächlich auch sehr viel über sich selbst lernen. Das heißt, ich unterhalte mich gerne mit anderen Menschen, ich unterhalte mich gerne mit inspirierenden Menschen und nicht zum Ziel, dass ich in dieser Unterhaltung meine Antworten dann vorbereite, während jemand anderes spricht, sondern ich unterhalte mich, weil ich gerne erst mal zuhören möchte, reflektieren möchte, vielleicht eine andere Perspektive gewinne, um dann auch vielleicht im zweiten Schritt auch meine gewisse Themen, mein Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen.
So oder so, ich kann jedem empfehlen, wirklich Gespräche so anzugehen, dass man im reinen Zuhör-Modus ist. Ich kenne mehr als genug Fälle, wo die Leute sich eigentlich nur unterhalten, weil sie sich selber sprechen, hören wollen. Es ist natürlich schwierig jetzt im Podcast, weil ich ja meistens alleine spreche, aber ihr könnt mir glauben, ich höre extrem gerne zu. Ich beobachte auch sehr gerne und übrigens ist mir aufgefallen, dass mein Kleiner auch so ist. Der ist jetzt mittlerweile vier Jahre alt und mir ist aufgefallen, der ist auch so ein kleiner Beobachter.
Fand ich super interessant. So, nun genug gequatscht. Ihr könnt entweder hier weiterhin im Podcast bleiben oder ihr geht auf meinen YouTube-Kanal. Dort habe ich das Video hinterlegt. Ihr könnt auch auf meine Webseite gehen, einfach auf YouTube klicken, dann kommt ihr zum Interview direkt. Ich wünsche euch noch viel Spaß und wir hören uns bald wieder. Und dann habe ich den übelsten Shitstorm bekommen. Die Leute sind ausgeflippt und haben gemeint so, willst du uns verarschen? Das ist doch ein Witz, das kann doch jeder bauen, so etwas zu verkaufen, das ist doch lächerlich.
Und dann hat es, wie es halt im Internet ist, hat es dann so Wellen geschlagen. Das potenziert sich dann so schneeballig und dann sind immer mehr Leute darauf eingestiegen. Und ich selber habe dann da gehockt, lese mir den ganzen Scheiß durch und war gerade am Anfang und habe mir echt gedacht, shit, bin ich echt so schlecht? Fuck, ist es echt so daneben? Ich war doch so stolz drauf. Hi zusammen und herzlich willkommen zu Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist.
Heute haben wir wieder einen besonderen inspirierenden Gast bei uns hier bei Project Mindset und ich werde mit ihm über die Themen Social Media und Do-It-Yourself sprechen. Er hat einen eigenen YouTube-Kanal mit über 100.000 Abonnenten, über 11.000.000 Klicks und in den letzten fünf Jahren hat er ungefähr 160 Videos veröffentlicht. Also er weiß, was er da tut und Do-It-Yourself ist für mich oder war für mich auch immer schon ein interessantes Thema, denn ich bin der völligen Überzeugung, dass wenn man was kreiert mit seinen eigenen Händen, dass es auf seine eigene Happiness extrem einzahlt.
Und genau darüber möchte ich heute mit Frank Krüger sprechen. Frank, vielen Dank, dass du dir heute Zeit genommen hast. Sehr, sehr gerne, es ist mir eine Ehre. Vielen Dank für deine Zeit, Leute. Sehr gerne. Wo kann man mit so einem Kerl besser sprechen als in einer voll ausgestatteten Werkstatt? Von dir, Frank, vielen Dank auch für die Einladung. Natürlich, willkommen bei mir zu Hause. Ich freue mich extrem auf das Gespräch und ich hatte mir gedacht, vielleicht kann ich zwei fliegen mit einer Klatsche schlagen und ein kleines Geschenk für meinen kleinen, das wir heute irgendwie zusammenbauen, so ein kleines Schwert oder so, das wir während dem Interview das zusammenbauen.
Auf jeden Fall. Also da bist du hier auf jeden Fall genau in der richtigen Stelle. Also wo, wenn nicht hier? Vielen Dank. Dann schießen wir am besten mal los. Alles klar. Bevor wir richtig anfangen mit den Fragen, vielleicht kannst du dich ganz kurz nochmal vorstellen, wer bist du, wer ist der private Frank, was treibst du in deiner Freizeit und wie bist du dazu gekommen, Do-It-Yourself-Videos auf Social Media zu machen? Ja, also ich bin der Frank von Frank’s Chat oder Frank von Frank’s Chat. Wo fange ich da jetzt am besten an?
Ja, also genau. Erst mal, ich fange von bei den wichtigsten Sachen an. Ich bin Vater von drei Kindern, bin glücklich verheiratet, schon seit sehr, sehr langer Zeit. Hier kann ich auch schon mal direkt spoilern. Das ist eigentlich mein Hauptantrieb. Ich tue es für die Familie. Also ich bin nebenher auch noch Lehrer. Jetzt bin ich nebenher Lehrer. Inzwischen kann man wirklich sagen, ich bin nebenher Lehrer. Seit, keine Ahnung, jetzt schon seit, das ist auch so krass, seit über zehn Jahren mache ich jetzt den Lehrerberuf.
Fortsetzung
Und hab halt vor fünf Jahren, hab ich dann angefangen, mich hier so ein bisschen auszutoben. Hobbys, genau mein Gott, so ganz klischeehaft. Also ich liebe Sport. Wir haben ja auch schon, wir haben ja auch schon zusammen Sport gemacht. Du hast mich auch schon richtig auch gedrillt mal, das weiß ich noch. Also Sport war schon immer ein ganz wichtiger Teil von mir, auch dort. Ich glaube auch, dass so generell, nicht wirklich bewusst, aber ich mag, glaube ich unterbewusst schon so die Challenge, diesen Challenge-Gedanken halt einfach, wenn man etwas macht.
Warum denn nicht versuchen, das möglichst gut zu machen? Anstatt einfach nur zu sagen, ich mach das jetzt mal just for fun, sondern hey, lass mal gucken, was da wirklich geht. Das ist ja auch so im Sport so ein Ding. Genau, ich bin ein sehr künstlerischer Mensch. Wenn es etwas gibt, also ich hab Handwerk oder sonst, hab ich überhaupt nicht gelernt. Weder von meinem Vater, noch von meinem Schwiegerpapa. Ich hatte keinen Handwerksvorbild bei mir in der Familie. Aber ich war schon immer gerne künstlerisch und kreativ.
Hab schon immer so, in der Schule, statt aufzupassen und dem Unterricht zu folgen, hab ich dann meinen Blog rausgenommen, hab die ganze Zeit da rumgekitzelt. Leider gab es dafür keine Noten. Aber ja, genau, also das Künstlerische, das Kreative, das ist auch so ein Teil von mir. Musik hab ich auch sehr, sehr gerne gemacht. Da spiel ich auch seit Jahren Gitarre. Jetzt im letzten Jahr nicht mehr so viel, weil ich mich halt sehr intensiv jetzt mit dieser Sache hier beschäftige. Aber hab ich mir auch selber beigebracht.
Gitarre spielen einfach, dieses Künstlerische, keine Ahnung. Ich bin halt so ein künstlerischer Typ, mach das einfach gerne. Wobei man da aber auch direkt sagen muss, künstlerische und kreative Menschen haben auch die Eigenschaft, sehr chaotisch zu sein, nicht besonders strukturiert zu sein. Das Problem hab ich eigentlich bis heute noch. Aber das heißt nicht, dass man dann aus seiner künstlerischen, kreativen Leidenschaft nicht auch was Businessmäßiges machen kann. Das kann man auch lernen. Das war einer der Punkte, an denen ich bis heute, die ich mir, ja, das war eigentlich einer der größten Punkte, die ich so in den letzten Jahren gelernt hab.
Es ist zwar schön, das zu machen, was auch man Bock hat. Aber der Schritt dann zu gehen, davon leben zu wollen, das wirklich serious zu machen und straight zu sagen, und jetzt geb ich einfach mal Gas. Das kann auch so ein chaoten Kopf wie ich. Aber ich mein, du machst das ja schon seit ein paar Jahren, dein Do-It-Yourself-Kanal auf YouTube. Und wie ich vorhin schon gesagt hab, über 100.000 Abonnenten. Du gehörst zu den größten Do-It-Yourself-Kanälen hier in Deutschland. Inzwischen, ja. Genau, aber vielleicht will mir ein Schritt zurückgehen.
Wie hast du damals angefangen? Also, wie hast du deine ersten Videos gemacht? Wie hast du dich entschieden überhaupt, ein Video zu machen? Kannst du darauf ein bisschen eingehen? Ja klar, klar. Also, wenn wir jetzt mal beim Handwerk bleiben. Ich hab’s, wie gesagt, nicht gelernt. Hab keine Schreinausbildung, keinen Tischler. Sondern ich weiß noch, als ich damals mein Lehrerstudium gemacht hab, was sehr anstrengend war und sehr stressig, hab ich so einen Ausgleich gesucht. Und da hab ich dann zum ersten Mal dort damals angefangen, mich mit Holz auseinanderzusetzen.
Ich weiß noch, das war mit meinem Patenkind damals. Da hat der zu mir gemeint, da war der 3, hat gemeint, bau mir einen Bogen. Ich hab dann so, okay, gut. Hab ich irgendwo einen Stock abgebrochen, so eine Paketschnur so dazwischen, irgendeinen Stock noch genommen und dann so geschossen. Dann hab ich gedacht, cool. Da hab ich mir gedacht, ist das ja voll langweilig. Und dann irgendwie bin ich auf die Idee gekommen, hey, die Menschen haben auch damit früher gejagt und haben damit sogar überlebt. Das kann man doch bestimmt irgendwie noch krasser machen.
Und dann hab ich mich mit dem Thema Bogenbau beschäftigt und bin da auch voll drin aufgegangen. Auch so ein Ding von mir, ich mach vieles nicht, aber wenn ich etwas mache, dann steigere ich mich da so exzessiv rein irgendwie. Dann bin ich da so voll so. Und dann vergesse ich auch manchmal so ein bisschen das Umfeld um mich herum. Genau, dann hab ich halt da mit dem Bogenbau gemacht. Ich hab 5 Bögen gebaut, mit denen dann so richtige Jagdbögen, aber die waren so richtig geil. Und da hab ich dann gemerkt, irgendwie dieses Arbeiten mit Holz, so der Geruch vor allem.
Ich kann mich bis heute noch an den Geruch, die erinnern, als ich damals, das war so ein Schuppen, das war keine Werkstatt, da stand eine Werkbank drin. Alles zugemüllt. Und das hab ich mir freigeräumt, dann hab ich da gearbeitet. Und ich kann mich bis heute noch an diesen Geruch erinnern, so von diesem Holz, keine Ahnung, total geil. Genau, und dann hab ich aber fertig studiert. Dann war lange wieder nichts mit Holzwerken oder mit Maken, mit Schreinerei. Und erst dann, genau, und der wirkliche Moment kam dann, als ich dann zum ersten Mal Vater geworden bin, hab ich dann so gemerkt, ich find’s okay.
Fortsetzung
Wir haben damals noch in der Wohnung gelebt. Und dann hab ich mir gedacht, ich seh, irgendwie ein Haus wäre doch jetzt cool. Ich wollte noch mehr Kinder als nur eins haben. Und dann haben wir uns halt nach Häusern umgeguckt, als wir dann in ein Haus umgezogen sind. Und da war so eine Garage. Dann weiß ich noch genau, bin da reingekommen und hab mir gedacht, geil, jetzt wo ich so ein Haus hab, jetzt muss ich ja auch so ein Dude, ja, Selfpapa sein. Und da muss ich natürlich jetzt irgendwie in der Garage wieder so ein bisschen rumgebastelt.
Und das war im Endeffekt eigentlich so der Anfang. Als ich dann diesen Ort hatte, wo ich so ein bisschen mich austoben konnte, ob’s jetzt ein Büro ist oder so, aber so einfach so eine Ecke könnte auch nur sein, wo man so sein eigenes Ding, sein Hobby, es war wirklich nur ein Hobby noch da, wo man das so ausleben kann. Und das war das dann eigentlich. Und dann von dort aus hab ich dann auch die ersten, wo wir da gewohnt haben, die ersten vier Jahre, hab ich dann so rumgebastelt. Das war so halb Abstellraum, halb, keine Ahnung, Käsenraum, und dann so mittendrin standen so meine Werkzeuge.
Und dann kam der Moment, wo ich dann irgendwann gedacht hab, weil ich das schon so lange gemacht hab, ich hab auch viel auf YouTube selber geguckt. Weil wenn du nämlich selber Sachen bauen willst, also zum Beispiel, ich will jetzt einen Tisch bauen, dann gehst du auf YouTube oder auf Google und gibst einen Tisch selber bauen. Und das waren so die ersten Berührungspunkte, wo ich dann diese Videos von anderen gesehen hab und es total cool fand, weil du daraus halt irgendwie was lernen konntest. Du kannst zwar auch irgendwie über Google und, wie heißt diese Seite, gutefrage.net, wo du total bescheuert wärst, da kannst du natürlich fragen, hey, wie bau ich einen Tisch?
Aber ein Video ist so geil. Da klickst du drauf auf Play, du musst nix lesen, sondern du kannst dich berieseln lassen und lernst was dabei. Und dann hab ich halt ganz viele Sachen da so gelernt. Und irgendwann hab ich mir dann halt gedacht, dann kam wieder das Künstlerische und Videografie hat mich schon immer fasziniert. Und dann hab ich mir halt irgendwann gedacht, hey, probier’s doch einfach mal aus. Scheiß drauf. Mir ging’s da auch nicht um Geld. Also ich hab die Kamera nicht aufgestellt, weil ich sage, ich geh jetzt auf YouTube und ich mach jetzt Geld.
Sondern die Anfänge waren halt wirklich, ich probier’s mal aus, mal gucken. Dann hab ich die Kamera da so hingestellt, hab mir noch von meiner Schwiegermama, weil ich selber keine Kohle hatte für eine Kamera, hab mir irgendeine Kamera geliehen, alles zusammen geliehen, Stativ. Auf Play gedrückt, auf Record gedrückt. Und dann halt mir die Sachen angeguckt. Und dann kam der erste Moment, ich hab die ersten Aufnahmen liesen, hab gedacht, never ever, never ever werde ich das irgendwo veröffentlichen. Was soll das denn?
Ich fand mich so krass komisch vor der Kamera, die Stimme selbst zu hören. Sich selber zu sehen, denkste auch so, oh mein Gott, Junge, zieh dir eine Tüte vom Kopf, also das war wirklich schlimm. Aber ich hab’s dann trotzdem angefangen, auch mit so kostenlosen Videoschnittprogrammen, nicht so wie heute. Heute mach ich das wirklich ein bisschen etwas besser als früher. Alles so mit, keine Ahnung, teilweise komischer Software von irgendwo hergeholt. Hauptsache einfach mal probieren. Alles so kostenlos und das musste irgendwie einfach.
Und dann hab ich das dann zusammengeschnitten und mir hat der Schnitt auch Spaß gemacht. Weil da hab ich gemerkt, ich so, äh, cool, irgendwie kannst du ja dann aus dem Zeug, auch wenn du dich voll kuscheln kannst, auch wenn du dich voll cringe findest, kannst du ja doch irgendwas so rausholen. Und dann war das am Endeffekt, der Videoschnitt war dann für mich wie so ein Bildmalen, was ich auch schon immer gern gemacht hab. Da hab ich gedacht, komm, schneid mal ein bisschen. Aber ich hab die Videos damals nicht veröffentlicht, weil das ging wirklich gar nicht.
Ich hab das nur so für mich privat gemacht und hab das so irgendwie cool gefunden. Und dann kam auch, ja genau, und dann kam auch ein Moment, ganz am Anfang von dem Ganzen, gab’s einen Moment, wo ich echt alles hinschmeißen wollte. Weil da bin ich dann nämlich erst nur nur mit Fotos, mit meinen selbstgebauten Sachen. Das waren ganz einfache Dinge, so ein Regal mit Haken. Oder einfach nur eine Kiste. Einfach voll die billigen Sachen eigentlich, aber ich war so mega stolz, dass ich das gebaut hab. Dann bin ich halt so wie die Leute auf Instagram, hab dann Fotos davon gemacht und hab das einfach hochgeladen.
Damals gab’s aber, oder gab’s, keine Ahnung, kann ich Instagram noch nicht und Facebook nicht, ja, da gab’s diese Foren, da gab’s halt so Holzwerken-Foren, ja, oder das gibt’s halt zu allen Autoforen. Und dann hab ich mich da halt angemeldet und hab dann halt da die Fotos hochgeladen, hab noch ewig lang die Texte geschrieben. Ich bin so voller Stolz und so, guckt euch das mal an, wie findet ihr das denn? Und dann hab ich die gefragt, weil ich wollte damit, also ich hatte schon dann irgendwann mal vor, hey, vielleicht kann man mit ihr auch Geld verdienen, mit so selbstgebauten Möbeln.
Fortsetzung
Und dann hab ich die auf, kennt ihr noch Davanda? Das gibt’s inzwischen gar nicht mehr. Dann hab ich die Sachen auf Davanda gestellt. Und das hab ich dann sozusagen in diesem Forum gepostet. Hab ich gemeint, guck mal, was ich gebaut hab und ich verkaufte es auch, ja, was hältet ihr denn davon? Und dann hab ich den übelsten Shitstorm bekommen. Die Leute sind ausgeflippt und haben gemeint, so, willst du uns verarschen? Das ist doch ein Witz. Das kann doch jeder bauen, so was zu verkaufen. Das ist doch lächerlich.
Und dann hat es, wie es halt im Internet ist, hat es dann so Wellen geschlagen. Das potenziert sich dann so schneeballig und dann sind immer mehr Leute drauf eingestiegen. Und ich selber hab dann da gehockt, lese mir den ganzen Scheiß durch und war grad am Anfang und hab mir echt gedacht, ich so, boah, shit, bin ich echt so schlecht. Fuck, ja. Ey, ist es echt so daneben? Ich war doch so stolz drauf. Und hab das so überhaupt nicht mit, ich will was verkaufen, sondern einfach nur gucken, was ich gemacht hab.
Ja, findet ihr das cool? Und dann ist es voll zerrissen worden. Auf übelste Art und Weise. Es war wirklich schlimm. Der Admin ist dann sogar von dem Forum eingestiegen und hat den Thread dann geschlossen, weil er gemeint hat, das geht gar nicht mehr. Und das war so ein Moment, wo ich dann auch gedacht hab, ich war grad so irgendwie so voll proud und so voll so geil. Startup. Also ich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz unten. Und hab mir auch gedacht, hier guckt mal, was ich hab. Und alle gleich, boah, shit, verpiss dich.
Und dann hab ich auch gedacht, jetzt so, ey, und jetzt soll ich Videos veröffentlichen? Wenn die Leute in dem kleinen Maß schon irgendwie meinen so, ey, was sind das für ein Scheiß? Und da war ich dann echt so am Überlegen und hab lange drüber nachgedacht. Weil ich hatte, ich hab da schon mit dem Gedanken gespielt, das schon mal ein Video vielleicht mal, vielleicht mal zu veröffentlichen. Aber da war es natürlich gegessen. Ich hab gedacht, vergiss es. Und du bist du dazu gekommen, es trotzdem zu machen?
Ich hab, ich hab lange, also ich war, das hört sich jetzt voll komisch an. Ja, ich mein, es gibt Sachen, wegen denen Leute viel mehr down sind. Ja, mein Gott, wenn Verwandte sterben. Ja. Aber mich hat das damals echt schon ziemlich fertig gemacht. Einfach so für mich persönlich. Ja, weil ich hab so viel Herzblut da reingesteckt. Ja, und dann bist du einfach nur runtergemacht. Ich hab dann mit meiner Frau geredet, die übrigens, die Basis ist für alles. Ja, ja. Support von Tag eins, wo ich nicht mal selbst an mich geglaubt hab, ja.
Hat die gesagt, komm, mach’s doch einfach. Versuch’s doch einfach. Scheiß doch auf die Meinung. Und das hat sie mir gesagt. Dann hat gemeint, ey, die kennen dich doch gar nicht. Du bist so, eigentlich ein netter Kerl. Ja, und, und, gut, was hörte sie anders sagen sonst, meine Frau. Ja, aber sie hat halt gemeint, nee, ich bin der Meinung, du bist ein netter Kerl. Ja, und auch so im Leben mögen dich doch, mögen dich doch eigentlich so die meisten Menschen. Versuch’s doch trotzdem. Mach’s doch einfach. Make it.
Just make it. Ja. Dann hab ich’s gemacht. Das erste Video fertig geschnitten, hochgeladen und dann, wie man wahrscheinlich so ist, ja, auf hochladen gedrückt und dann Stunden vor dem PC verbracht und auf die Klicks gewartet, ja. Jetzt geht’s ab. Morgen bin ich berühmt. Ja. Gell? Und dann schon mal Konten eröffnet, so, wo soll das ganze Geld hin? Ja. Es ist nichts passiert. Ich hab das erste Video hochgeladen, hat sich keiner angeguckt. Niemand. Ja. Und, aber das hat mich gar nicht so traurig gemacht, sondern ich hab am Anfang hab ich das ja eigentlich gemacht.
Ja, ich hab, weil ich da einfach Bock drauf hatte. Ja. Ich wollte da gar kein Geld damit verdienen. Gut, dass ich da auf der Wanda die paar Regale verkauft hab. Ja, das wollte ich einfach nur mal testen. Aber die Videos, die wollte ich einfach nur machen, so, ja, ich bin, denke ich mal, ein netter Kerl. Ja, und hab, was, was ich gerne mache, guckt euch doch mal an. Ja. Und, ähm, genau, dann weiß ich noch, ich hab für die ersten 500 Abonnenten hab ich 8 Monate gebraucht. Ja, also es ist wirklich ein extrem langer Zeitraum.
Jetzt, heutzutage, keine Ahnung, was ich mach, noch 2.000, 3.000 im Monat oder sowas. Ja. Also wirklich ein extrem langer Moment. Aber ich weiß auch noch, ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich in dem Zeitraum großartig frustriert war. Und ich hab einfach Videos hochgeladen, weil ich Bock hatte. Es ging mir nicht um Kohle. Es ging mir auch gar nicht um Ansehen. Ja, irgendwie, ich hatte einfach Bock drauf. Ich hatte schon die Hoffnung so, hey, vielleicht finden sich da Leute cool. Ja, sonst macht man das ja nicht.
Fortsetzung
Aber ursprünglich hatte ich da einfach Bock drauf so, so ein Ding von mir, share it. Ja, was haltet ihr davon? Ja. Und das hat dann so angefangen. Ja, und dann habe ich, glaube ich, nach 12 Monaten 1.000 Abonnenten gehabt. Ja. Und das war, glaube ich, so die erste Grenze. Ich weiß auch nicht, ob es mit dem Algorithmus zusammenhängt. Ja, wo dann der Algorithmus irgendwie sagt, so, jetzt, da scheint ja was zu sein. Die Leute scheinen sich dafür zu interessieren. Jetzt pushen wir den mal ein bisschen mehr oder schlagen den halt häufiger vor.
Und, genau, aber das sagen auch ganz viele. In der Regel, wenn du dann über einen langen Zeitraum Videos produzierst, ja, egal wie, du machst einfach Content. Ja, wird irgendwann, wenn der Content gut ist, ja, also wenn es sich totaler Schrott ist, ja, wird irgendwann ein Video mit dabei sein, was so ein bisschen, ein bisschen durch die Decke geht, sage ich mal. Ja. Und das ist dann der Moment, so ein bisschen, wo auch für mich, ich hatte dann so ein Video, glaube ich, nach 8 Monaten, irgendwann, hatte ich dann so ein Video, ja.
Aber wo ging es denn? Das war, da habe ich eine, da habe ich eine, da habe ich eine Maschine selbst gebaut. Ja, die Maschine, die jetzt hier steht, ja, so ein super teures Gerät, ja, kann man auch selber bauen. Ja, habe ich dann gemacht, aus Holz, ja, total, Low Budget, alles so richtig, so richtig, auch nicht ganz ungefährlich, das Teil, aber hat funktioniert und davon habe ich halt einen Bau gemacht und es war halt so ein Ding, da habe ich dann zum ersten Mal gemerkt, was die Leute sehen wollen, ja, weil die wollen gar nicht sehen, wie du Möbel baust, sondern die wollen sehen, wie du Probleme löst, die sie auch haben.
Ja, und so eine Kreissäge kann einfach mal 1.000 Euro kosten und ich habe mir gedacht, ich habe keine 1.000 Euro, die hatte ich damals auch wirklich nicht, ja, und habe mir dann halt Material zusammengesucht, im Wert von 200 Euro und habe es mir selber gebaut. Ja, und das war dieses Ding, ja, ich zeige den Leuten, hey, ich habe das gleiche Problem wie ihr, ich zeige euch meine Lösung, wie ich es gemacht habe, ja, und das ging dann wirklich ab, ja, und nicht nur, dass mein Kanal dann in dem Moment auch, sage ich mal, einen Wachstumsschub bekommen hat, sondern auch ich einen Motivationsschub, ja, ich habe in dem Moment gemerkt, krass, ja, hm, das tut dir interessieren, ja, und anscheinend mache ich es ja auch ganz gut, ja, und das war dann so der nächste Moment, wo ich dann gedacht, okay, jetzt mal, machst du es mal regelmäßig, ja, genau, der Kanal gewachsen, und, ja, und so ging es dann, dann halt weiter, ja, ja, ich meine, noch den weiteren Verlauf von dem, ich glaube, die tausend Abonnenten, die waren, ja, die, die waren schon so eine Schallmauer, keine Ahnung, ja, aber dann ging es dann so Schritt für Schritt immer weiter, aber mit keinem großen Sprüng, aber es ging voran, ja, nicht in großem Sprüng, aber die Linie ging nach oben, ja, das heißt irgendwie so, ah, die Leute interessieren sich und immer mehr interessieren sich dafür, und, habe ich das, wie gesagt, so weitergemacht, und dann kam der nächste Step, ja, zwei Jahre später oder so, ja, kam dann die erste Firma auf mich zu, und ich hatte irgendwann die erste Anfrage im E-Mail-Postfach, ja, da hatte ich, glaube ich, 5.000 Abonnenten oder 10.000, ja, wo dann die erste Firma mich gefragt haben, hey, tolle Arbeit, ja, wir haben da was, willst du nicht mal, ja, und da ging es am Anfang aber nur noch darum, also ganz, ganz klein, ich kriege von denen das Werkzeug, ich gebe es dann umsonst, und dann zeige ich das kurz im Video, und das war der Deal, ja, aber das freut einen als Creator erstmal, ja, weil du denkst so, wow, jetzt werde ich sogar schon interessant für Firmen, ja, und das war der erste Moment, unabhängig von den YouTube-Einnahmen, ja, wo ich mir gedacht habe, hey, damit kann man ja Geld verdienen, ja, so, irgendwie, ja, was ist denn das für ein Weg, auf einmal Geld zu verdienen, ja, eigentlich war es nur die YouTube-Werbung, ja, und da habe ich halt gemerkt so, hm, da gibt es da noch was, und dann habe ich mich da so ein bisschen professionalisiert, ja, das ist aber auch eine Entscheidung, die ich mit meiner Frau getroffen habe, weil zwei Jahre so ein intensives Hobby zu betreiben ist eine Sache, das muss die Frau mitmachen, ja, gerade mit mehreren Kindern, und dann habe ich, und da weiß ich noch, dann haben wir so, sage ich mal, alles aufgeschrieben, ja, so, was kann man machen oder was mache ich, was geht, ja, lohnt es sich weiterzumachen, und dann haben wir uns gemeinsam dafür entschlossen, okay, du hast noch einen Hauptberuf, du bist eh schon voll ausgelastet, wenn du das jetzt auch noch pushen willst, ja, dann sehe ich dich gar nicht mehr, aber das war eine bewusste Entscheidung von uns beiden, weil ich kann das nicht alleine entscheiden, auf gar keinen Fall, also, wir wussten ab dem Moment, du gibst jetzt Vollgas, so auf die Art, oder du versuchst das jetzt ein bisschen professionell zu machen, ich räume dir die Zeit ein, ich halte dir den Rücken frei und du guckst mal, was daraus wird, und, genau, dann habe ich, haben wir uns so eine Art Businessplan aufgeschrieben, ja, ja, aber so ganz public, also, was man halt so als Mensch macht, wo man gar keine Ahnung hat, ja, man schreibt sich irgendwelche Punkte auf, aber hauptsache mal so eine Struktur so reinbringen, zu visualisieren, was habe ich denn eigentlich, ja, kann man damit überhaupt was anfangen, und, ja, ja, und dann, ich glaube, ein halbes Jahr später, ein Jahr später, oder, ich würde mal sagen, ein halbes Jahr später kam dann ein Sponsor auf mich zu, der bis heute mein Hauptsponsor ist, ja, die hatten damals wohl irgendwie ein Gespür, weil ich war wirklich einer von vielen Kanälen, ja, noch relativ klein, und die haben aber dann gemeint, irgendwie, hey, die kommt aus UK, ja, und die haben dann halt gemeint, ja, hättest du nicht mal Lust, ja, und da ging es dann zum ersten Mal auch um Geld, genau, genau, da ging es zum ersten Mal um Geld, weil bisher, davor war alles so ein bisschen, so ein bisschen Tauschen, ja, so ein bisschen Tüdelütü, ja, und die haben dann zum ersten Mal gemeint, ja, so, ey, wenn du, sage ich mal, unsere Maschinen benutzt, so auf die Art, oder wenn, ja, dann, dann, geben wir dir Betrag xy dafür, ja, das hält sich jetzt, ich will jetzt mal ganz kurz da auch sagen, ja, das sollte sich jetzt nicht so irgendwie so anhören, vor, vor, zwei, drei Jahren, und wo auch die Community sehr empfindlich drauf reagiert hat, als ich damit nämlich angefangen habe, weil das ist nämlich die Kehrseite davon, du als Creator, kriegst dann halt so doller Zeichen, denkst du, wow, geil, ja, aber du musst immer die Community im Hintergrund halten, das muss immer alles d’accord gehen mit den Leuten, ja, die im Endeffekt die Basis für dein Erfolg sind, ja, und das ist wie gesagt so eine Waage, die man da halt irgendwie halten muss, da geht es auch um Kommunikation, dass du das auch ehrlich kommunizierst, ja, nicht, dass du dann irgendwie so sagst, so, ja, ich mach das jetzt so heimlich, ja, keiner kriegt es mit, ja, sondern ich hab das ganz offen und transparent kommuniziert und hab in dem Moment gemeint, Leute, so ist es, die Firma hat mich gefragt, ja, ich bin voll aus dem Häuschen, ich kann es gar nicht glauben, ja, was sagt ihr dazu, ja, wie steht ihr da so dazu?
Wenn du die Leute nämlich transparent und ehrlich fragst, ja, dann sagen die allermeisten, klar, wenn mir das passieren würde, würde ich genauso machen, ja, dann hab ich halt den Support bekommen. Aber welchen Einfluss haben denn, oder hatten die Community auf dich? Also ich frag nämlich ganz bewusst, ich hab gesehen, du machst superinteressanten Content, du gibst quasi Knowledge, Wissen, away for free, also kostenlos und trotzdem gibt es Leute, die sagen, nee, thumbs down, das find ich nicht toll.
Also ich frag mich immer, warum verschwendet überhaupt irgendjemand Zeit, ich sag jetzt mal, Negativität oder so ein bisschen Hate zu verbreiten. Wie gehst du heute damit um und wie sehr hat das Einfluss auf den Content, den du kreierst? Also, ich hab dir erzählt, ganz am Anfang noch vor YouTube hatte ich ja diese krasse Erfahrung, wo ich einfach voll zerrissen wurde. Damit bin ich überhaupt nicht zurechtgekommen. Das war aber für mich direkt der erste Moment, wo ich mir direkt bewusst wurde, da brauchst du ein dickes Fell.
Da brauchst du echt ein dickes Fell, weil ich wusste schon damals, die Hälfte von dem Mister, der geschrieben wird, der geht gegen mich persönlich, gar nicht gegen meine Arbeit oder irgendjemand, falsch aufgestanden, keine Ahnung. Aber ich wusste, da brauchst du ein dickes Fell einfach. Und, ich bin mit dem, oder heutzutage gehe ich mit der Kritik sehr sachlich um, aber auch tatsächlich, so wie es viele Creator meinen, ich hab damals auch immer gedacht, das ist ein abgedroschener Spruch, ja so, macht mir Alex nichts aus, ja so, ich lese das aber, Bullshit.
Ich lese mir jedes Kommentar durch und jedes Kommentar, was echt unter die Gültelinie geht, nehm ich mir trotzdem, das nehm ich ja wahr. Aber, tatsächlich, ich nehm, ich lass es nicht mal so arg an mich ran, was aber auch damit zusammenhängt, ob’s jetzt stimmt oder nicht, aber man muss sich selber einfach sich selber sicher sein, du musst einfach da schon sagen, egal was die sagen, ich mach’s gerne, ich find’s gut, und es gibt ja trotzdem ja einen Teil Leute, der das hier, die das auch gut finden und für die mach ich’s.
Ich mach’s nicht für die ganzen Hater, die du immer hast, die hast du sowieso, und je größer du wirst, umso mehr werden das auch, das werden nicht weniger. Aber, ich mach’s für mich, ich mach’s für die Leute, denen es gefällt, und anscheinend kommt es ja auch gut an, weil’s ja auch wächst und das sind die Sachen, an die ich mich halte, Selbstbewusstsein, und fachliche Fehler, ich bin kein Schreiner oder so, die seh ich da noch ein, und da muss ich, bei manchen Sachen, denk ich mir auch so, fuck, da hab ich jetzt echt ins Klo gegriffen.
Fortsetzung
Okay, aber das seh ich da noch ein, und denk, das nehm ich mir auch ein bisschen zu Herzen, aber, die miese Kritik, das kann ich inzwischen ganz gut trennen, I don’t give a fuck, ich mach mein Ding, ich mach’s gerne, und das ist es. Jetzt aber mal andersrum gefragt, also, die Follower, deine Follower, lernen relativ viel von dir, also sehr viel von dir. Gibt es was, was du jetzt speziell von deinen Followern gelernt hast? Also, das ist ein Umgang in den letzten Jahren. Ja, ja, ja. Ja, meine Sicht der Dinge ist nicht die Sicht der anderen, ja, wenn ich der Meinung bin, etwas ist gut, das ist ja grad das, was ich gesagt hab, dann heißt das noch lange nicht, dass es jemand auch gut findet, ja, und dann gibt es da genug Leute, die dem auch Luft machen, die sagen dir das dann auch, ja, viele, die denken sich so, und dann schalten sie weg, ja, aber viele sind dabei und sagen, nee, das muss ich jetzt aber mal rauslassen, ja, und ich hab von der Community, also ich hab von meiner hier Community gelernt, ich hab ja vorhin den Begriff Schreinerpolizei gesagt, ja, ja, das sind diese Fachleute, diese Fachidioten, ja, die, die da halt immer unterwegs sind, ja, und jeden kleinen Fehler, der mir nie auffällen würde, ja, sofort, ja, die nehmen sich dann halt das Haar in der Suppe, ja, und dann, und dann ist auch so ein Ding, genau, das hab ich mich auch gelernt, wenn jemand anfängt, in der Kommentarfunktion, wenn wir jetzt mal bei YouTube bleiben, ja, wenn jemand anfängt, da Kritik zu üben, steigen die Leute sehr gern darauf ein, ja, also, wenn irgendjemand wo was Negatives schreibt, das könnte man unter jedem YouTube-Video, sieht man das ja, wenn man sich die Kommentarfunktion, manchmal sind ja die Kommentare viel geiler als das Video selbst, ja, das kennen wir wahrscheinlich alle, ja, und, und da merkt man dann halt auch, ja, was da teilweise so abgeht, ja, und das liegt aber nicht daran, weil du so grottenschlecht bist, sondern weil die Leute einfach gerne, zumindest hab ich so die Erfahrung gemacht, oder viele, gerne einfach meckern, ja, oder gerne Negativ schreiben, ja, das ist wie mit Rezension auf Amazon, ja, du schreibst, du schreibst eine Rezension nicht dann, wenn das Produkt geil ist, dann hört man von dir nie wieder was, sondern du schreibst dann eine Rezension, wenn dich was aufregt, ja, und so ist das auf YouTube genauso, und, das hab ich halt, im Prinzip, ja, hab ich jetzt schon von den Leuten gelernt, dass egal, was du machst, und egal wie korrekt, und du versuchst es allen recht zu machen, vergiss es, das klappt sowieso nicht, ja, und ich hab mich stark verbessert, auch hier fachlich, ja, aber es funktioniert nicht, du kriegst nie die 100, ja, wenn du 80% der Leute dazu kriegst, zu sagen, war cool, geil, die anderen 20% sind geschenkt, ja, die hast du eh immer, ja, das ist ganz interessant, ich hatte nämlich mal eine Fitness-App auf dem Markt gebracht, die war auch, für mich persönlich, eine der besten Apps, die man im Bereich Fitness kreieren kann, und dann ging es natürlich los, dass Experten dann gekommen sind, ja, die Übung ist in der App falsch gemacht worden, ja, dann musste ich erst mal erklären, ich hab das aber anders gemeint, das wollen mir diese Muskeln zum Beispiel beansprucht werden, also ich kann das vollkommen nachvollziehen, es gibt natürlich fachlich wertvolles Feedback, da gibt’s natürlich Leute, die einfach nur meckern wollen, da bin ich bei dir, wohin entwickelst du dich, also ich komm noch gleich zu den anderen wichtigen Lebensbereichen, also wichtigen Lebensbereichen, aber wohin entwickelst du dich mit Social Media aktuell, also was möchtest du noch im Bereich Social Media erreichen, du bist ja noch parallel Lehrer, aber ich hab vorhin von dir verstanden, du gehst da so langsam raus aus dem Bereich, genau, wohin entwickelt sich Frank und Frank’s Chat, dein YouTube-Kanal?
Also, ich mach das ja wie gesagt vor 5 Jahren, ich hatte jetzt erst vor kurzem ein 100K-Special, ja, und da hab ich auch mal so, also 100.000 Abonnenten, 100.000 Abonnenten, genau, genau, ja, das ist auch so ein Ding, wenn ich sag 100K-Special, ja, das ist für mich so voll 100.000, ja, aber ganz viele so, 100 was, ja, also, ja, und da hab ich auch nochmal so, ich hab vor 5 Jahren mein erstes Video hochgeladen, hab da auch so ein bisschen die Entwicklung gesehen, ja, wo hab ich angefangen, so damn Fremd-Shame, mehr bisschen so, okay, das ist ganz okay, ja, ich bin jetzt an dem Punkt, wie du ja auch schon vorhin gesagt hast, ich arbeite ja noch als Lehrer, ja, werd damit aber jetzt bald aufhören, nicht weil der Lehrerberuf, ich lieb den Lehrerberuf, ich glaub, das merkt man auch an der Art und Weise, wie ich die Videos mache, ich mach ja auch so Art Bildungsvideos, ja, ich bringe den Leuten, ja, was heißt, ich bringe den Leuten gern was bei, ja, ich hab da halt irgendwie Spaß dran, so, ja, vielleicht, wenn man’s weiß, ja, so, oh, der ist Lehrer, okay, dann erklärt sich alles, sondern ich geh halt, ich will aus dem Lehrerberuf raus, ja, weil ich einfach, das, was ich mache, ja, ist einfach, das, worauf ich im Moment, ich sag ganz bewusst, im Moment einfach mega Bock habe, ja, und, und dann werd ich jetzt halt, keine Ahnung, genau, ich werd jetzt für unbestimmte Zeit aus dem Lehrerberuf rausgehen und dann versuchen, Frank’s Chat und Social Media und das Ganze, voll zu pushen, Fulltime zu machen, ja, denn, ich wusste das auch nicht, aber dieses YouTube-Kanal zu betreiben, ja, kannst du wirklich als Fulltime-Business-Job aufbauen, ja, und damit auch, und da muss man auch ganz klar sagen, ich bin Vater von drei Kindern, ja, ich kann mir keine großen Abenteuer leisten oder keine großen Risiken leisten, ja, und eine Selbstständigkeit ist halt das krasse Gegenteil zum Beamtentum, als Lehrer, ja, Goldener Käfig, du musst dich um nix kümmern, ja, ich weiß das, ja, und deswegen, aber es ist total möglich, ja, also ich hab das in den letzten Jahren, ja, und jetzt gerade jetzt im letzten Jahr krass gemerkt, was da alles geht.
Es ist zum einen spannend, ja, das triggert mich auch persönlich, also ein bisschen diese Challenge, ja, aber auch halt, ja, ich mach’s ja auch wie gesagt für die Kinder, für die Familie, ich muss es ja machen, ja, irgendwie muss das ja alles am Laufen gehalten werden und im Moment seh ich das, seh ich mich, ja, ich, ich vergess selber nicht die Arbeit, die dahinter steht, aber ich seh mich auch selbst als recht gesegnet an, ja, dass ich einfach die Möglichkeit hatte und auch ergriffen habe und jetzt da steh, wo ich bin, mit einem recht guten Standbein, ja, und ich auch sicher und echt positiv da in die Zukunft gucke, ja, dass da, ja, dass es einfach wächst, ja, so wie in der analogen Wirtschaft, ja, dass die, dass das halt digital auch einfach das Business wächst, ja.
Okay, reden wir jetzt über Do It Yourself. Also für mich persönlich ist es ein superspannendes Thema. Ich sag ja warum. Ich hab sehr viel mit digitalen Sachen zu tun. Also ich bin hauptsächlich im IT-Bereich unterwegs. Das, was ich am Ende des Tages kreiere, kann ich nicht so richtig anfassen und dann tut es mir extrem gut, wenn ich mal irgendwie was mache so zu Hause, sag ich mal, ein Holzbüchen sägen oder mal ein Loch in jemand zu bohren, dann bin ich auch stolz drauf und ist auch tatsächlich so, wenn ich dann irgendwie zum Beispiel einen Schrank aufbaue, den wir von irgendeinem größeren Möbelladen gekauft haben, dass ich dann am Ende des Tages auch richtig stolze ohne Scheiß mein Leutnis präsentiere, zeige es meinen Eltern, zeige es meiner Mutter, zeige es meiner Frau.
Bist du genauso stolz drauf? Ich bin auf alles stolz, was ich im Endeffekt baue. Weil ich bin da total bei dir, das Gefühl, was selber gemacht zu haben. Für mich ist es da auch gar nicht so ein großer Unterschied, ob das jetzt was ist, was man in der Hand hat, ob es jetzt ein Bild, was du gemalt hast, ob du eine Gitarre in die Hand nimmst und ein paar Töne machst und du weißt, du machst die gerade selber. Das kommt nicht aus der Anlage, sondern jede Schwingung so auf die Art oder auch jeder Strich auf dem Papier.
Jedes Wort, was man schreibt. Irgendwie, wenn man das selber gemacht hat, dann ist man, glaube ich, immer stolz drauf. Aber ich muss natürlich auch zugeben, dass das, ich kann auch den Beruf des Architekten total oder des Schreiners oder des Tischlers ja total gut verstehen und wenn ich nur mal in der Zeit zurückreisen könnte, würde ich wahrscheinlich genau so einen Beruf lernen. Mit gebauten Sachen ist das schon nochmal was anderes, weil nicht nur du kannst es anfassen, Holz riecht auch extrem gut.
Ich habe da so einen kleinen Fetisch für entwickelt, bestimmt, ja. Ich kann auch die Holzsorten inzwischen so fast schon vom Geruch unterscheiden. Aber es ist halt einfach, du kriegst halt auch einen Gegenstand, den du nicht nur selbst gebaut hast, sondern wenn du jetzt zum Beispiel was für deinen Sohn baust oder für dich zu Hause. Zum Beispiel eines meiner Lieblingsmöbelstücke, die ich gebaut habe, ist der Esstisch. Da habe ich auch eine Menge Zeit reingepumpt. Das ist ein richtig geiles Teil. Aber ohne Scheiß, ich freue mich jedes Mal, wenn ich mit meiner Familie da sitze, wenn Freunde und Familie da sind.
Jeder sitzt an dem Tisch und die nehmen den Tisch gar nicht wahr. Ich sitze jedes Mal da, mache dann so, streiche dann so darüber, das doch kenne ich, ja. Hey, das kenne ich irgendwie auch, ja. Das ist mein, das habe ich gemacht. Und alle sitzen da und haben Freude dran. Das ist ein Ort der Freude halt irgendwie. Und wenn du dann mit den Sachen auch noch anderen eine Freude machst oder jemand ein Bild malst, der hält sich das an die Wand, keine Ahnung. Deswegen malen uns wahrscheinlich die Kinder auch Kritzelkratzeleien und wir hängen es einfach an den Kühlschrank und das finden die halt geil.
Weil, oh, das habe ich gemacht. Hey, das gefällt den Leuten. Und wenn dann, wie gesagt, das auch noch gewertschätzt oder benutzt wird, ja, das ist einfach ein mega Gefühl. Kann ich absolut unterschreiben. Also wenn ich was kreiere, das zahlt total auf mein Happiness-Konto ein. Also ich glaube wahrscheinlich, ich höre aus, bei dir ist es genauso. Absolut. Genau. Ist es dir auch wichtig, dass du das Thema do it yourself oder ich sage es mal mit Handarbeit an gewissen Themen arbeiten, dass du es auch weitergeben möchtest an deine Kinder?
Fortsetzung
Ja, also ich natürlich durch die Videos ist der nette Effekt. Ich will den Leuten natürlich auch was beibringen. Aber klar, ich gebe dadurch ja auch, sage ich mal, auch Wissen weiter. Aber jetzt nochmal auf die Videos bezogen. Ich gebe da auch sehr viel von meinem persönlichen Stil weiter. Weil, wie gesagt, ich bin kein Fachmann. Ich glaube, ein Fachmann, wenn du denen sagst, bau einen Tisch, dann bauen die zehn Fachmänner den gleichen Tisch auf die gleiche Art und Weise. Wenn ich einen Tisch baue, dann gehe ich da einfach ganz anders ran.
Und ich glaube, genau, also das gebe ich so ein bisschen den Leuten weiter, so meine persönliche Art. Also natürlich, ich mag das auch. Und ich hier auch. Ich lieb’s. Ich kriege ja echt viele Zuschriften auch über E-Mail, über Instagram, wo die Leute mir dann Fotos schicken. Ich hab das nachgebaut. Das ist auch so ein Moment, wo ich mir denke, so cool. Ja, also so irgendwie. Ja, also so. Du animierst die Leute. Du motivierst die Leute. Und ich motiviere gerne Leute. Meine Kinder zum Beispiel. Wie gesagt, ich kenne es selber aus meiner Kindheit nicht.
Ich habe nie einen Opa gehabt oder irgendjemand, der nicht da, der immer in der Werkstatt stand. Und ich glaube, wenn das die eigenen Eltern machen, haben die Kinder gar nicht so ein großes Interesse daran. Ganz im Gegenteil. Wenn der Papa den ganzen Tag sich damit beschäftigt und es seine Arbeit ist, dann haben die Kinder da automatisch so eine Ablehnung dagegen. Das heißt, wenn ich dann noch sage, du kommst jetzt mit und ich will dir das beibringen, wenn so dieser Will-Must-Gedanke dahinter ist. Ich glaube, das funktioniert nicht.
Den habe ich auch nicht. Sondern ich mach’s ja so oder so. Wenn ich jetzt zum Beispiel große Projekte im Garten mache, wie mein letztes Projekt, diese riesige Überdachung, an der ich vier Wochen gebaut habe. Dann spielen die Kinder da im Garten mit ihren Freunden. Und der Papa ist die ganze Zeit neben dran. Der Papa arbeitet, der Papa macht Lärm, der Papa macht selber. Und dann entstehen eben diese Momente, wo die dann zu mir kommen und sagen, kann ich mal helfen? Und darum geht es eigentlich. Ich meine, als Lehrer weiß ich das zwar auch.
Du kannst eine Flamme in einem anderen nicht entfachen, die in dir selber nicht brennt. Und ich glaube, andere zu belehren, die beste Art ist immer noch make it. Mach’s einfach. Nicht viel reden, sondern wenn du es machst. Du kannst viele gute Ideen haben und viel darüber reden und ich hätte, hätte, hätte. Mach’s einfach. Und dann werden die Leute kommen, weil sie das sehen und sagen, hey cool. Und dann interessieren sie sich dafür. Und dann kommen zum Beispiel so Momente, ich zwinge meine Kinder nicht, das zu lernen.
Aber wenn sie mich am Arbeiten sehen, dann kommen sie öfters zu mir und sagen, kann ich mithelfen? Das ist viel cooler. Also ich habe, ich, ich fördere das nicht wirklich, sondern aber ich habe schon Interesse daran. Aber ich glaube, die Art und Weise, ich mach’s einfach. Und alle, die mir das nachmachen wollen oder die es interessant finden, kommt her. Gerne, wir können was zusammen machen. Aber alle anderen, ich zwinge niemanden. Du hattest mir erzählt, dass, ich sag jetzt mal, ein einzelnes Video, was du veröffentlicht hast, relativ viel Arbeit braucht.
Also angefangen bei den Aufnahmen, bis hin zu Nachbearbeitung und so weiter. Das hört sich alles für mich nach sehr viel Zeitaufwand an. Also die, die Mischung aus dein Hobby, das ja jetzt fast schon zu Beruf geworden ist, dein aktuellen, noch Beruf und dann noch Familie mit drei Kindern. Wie funktioniert das Ganze? Wie findest du da die Balance? Wer, ich sag jetzt mal, worauf kommt es an, dass du alle drei Themen oder bald auch vielleicht nur noch zwei Themen so unter einem Hut bekommst, dass du selber auch noch ausgeglichen bist, happy bist, dass du weiter deinen Weg gehen kannst.
Ich bin da ja so ein bisschen so reingerutscht. Die Arbeit war ja nicht von heute auf morgen auf einmal. Boah, jetzt hab ich zwei Jobs und Familie, sondern man wächst da ja auch so ein bisschen mit rein. Das ist ja auch so ein Prozess irgendwie. Es gibt dann schon so Meilensteine, wo du dann schon merkst, okay, ab jetzt wird es mehr Arbeit. Jetzt hast du dir die und die Ziele gesetzt und um da ranzukommen musst du halt jetzt einfach ein bisschen mehr rangehen. Aber jetzt so, sag ich mal, ich höre bald auch als Lehrer, weil das einfach zu viel ist jetzt im Moment.
Also ich bin jetzt gerade echt an einem Punkt, wo es echt viel ist. Ja, ich kann das zwar alles noch stemmen, aber es ist nicht einfach. Das ist ein großer Spagat, wo dann zum Beispiel auch so Sprüche kommen. Ich kenne es von meinem Vater, der war auch selbstständig. Der hatte ein Reisebüro, war zehn Stunden am Tag weg und ich habe auch das Gefühl, so rückblickend, ja, der war die ganze Zeit arbeiten und das ist genau das Ding, wo meine Kinder auch jetzt immer öfter, sag ich mal, so irgendwie kommen so, ja, du bist ja eh mal arbeiten.
Fortsetzung
Ah, du bist schon wieder arbeiten. Und das mag ich eigentlich nicht, weil ich bin ja ein mega Familienmensch nochmal. Hast du da ein schlechtes Gewissen dabei? Ja, hab ich. Absolut, ja, ich bin ein Familienmensch und nochmal, ich mache das alles für die Familie und am Ende habe ich keine Zeit mehr für die Familie, weil ich nur dem Ziel hinterher erinnere, ist für die zu machen und verlieh das so ein bisschen aus hier den Augen. Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen und das tut dann schon weh, ja, aber andererseits denke ich mir halt auch so, es ist ja nicht so, dass ich gar nicht da bin.
Ja, zum Beispiel jetzt durch Corona. Vorher war ich sehr viel am Reisen, ich war viel in den UK, bin nach Berlin, nach Hamburg, ja, und da war es dann noch ein bisschen etwas extremer, weil ich dann halt auch mal ein paar Tage oder mal eine Woche gar nicht da war. Aber das ist ja auch das Coole. Ich bin ja selbstständig. Das heißt, ich kann mir meine Zeit selber einteilen. Das bedeutet da zwar auch Samstag und Sonntag Fulltime. Das sind meine Arbeitstage wie Montag bis Freitag. Aber ich kann mir dort eben, ich bin halt dann keine festen Arbeitszeiten gebunden, sondern wenn ich mir dann Zeit einräume für die Kinder, dass ich mir immer einräume und für die Frau auch, dann weiß ich, an der anderen Stelle habe ich dann wieder mehr zu tun, denn die Arbeit erledigt sich nicht von alleine.
Aber das nehme ich gerne in Kauf. Muss man, glaube ich, auch in Kauf nehmen, weil ich glaube, wenn du nur diesen Ziel hinterherrennst, was eigentlich sehr ehrenwert ist, ich tue es für die Familie, ich tue es für mehrere Menschen. Wie gesagt, dann sollte man aber, man muss aber immer, wie gesagt, ein bisschen grounded bleiben und hat immer, sage ich mal, das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren und auch wenn es mit schlechtem Gewissen verbunden ist, zumindest, sage ich mal, hat man ein schlechtes Gewissen und hat es noch nicht aus den Augen verloren und weiß, da fehlt was.
Das darf ich nicht vernachlässigen. Musst du drauf aufmerksam gemacht werden oder kommst du dann irgendwann selber drauf, hey, ich muss jetzt doch wieder den Fokus anders setzen? Mal so, mal so. Also in High Times oder in High Phasen bin ich halt wirklich extrem viel am Stück über Stunden oder jeden Tag zehn Stunden irgendwie halt dann nicht zu Hause bin. Ich gehe morgens raus und komme erst abends wieder, wenn die Kinder schon fast wieder im Bett liegen. Dann schon, weil da merke ich es vor allem und da geht es mir besonders mit dem Support meiner Frau, weil drei Kinder, ich weiß, wie anstrengend es ist, ich sehe es ja jeden Tag.
Aus meiner Sicht ist es der härteste Job der Welt. Absolut, absolut. Und das, was ich hier leiste, ist um kein Stück besser und um kein Stück mehr. Ich habe eher das umgekehrte Gefühl, die macht die ganze Zeit viel mehr als ich. Ich bin da immer nur so ein bisschen so. Das ist absolut, was du meinst. Ein bisschen so. Guck doch mal an, was die macht. Das ist dein Teil. Auch ein Trigger. Sie gibt Vollgas, weil sie hat ja gar keine Wahl. Wenn du im Beruf bist, du kannst dich immer entscheiden im Endeffekt zu sagen, heute habe ich keinen Bock.
Eine Mama oder Eltern haben das nicht. An keinem Tag der Woche haben die die Wahl zu sagen, lass dich halt mal schreien. Und ja, genau, genau. Und das ist eh so ein Ding mit Kindern. Wenn du dann Kinder hast, so auf die Art, dann merkst du erst so, ey, was habe ich vorher? Wie habe ich da rumgechillt? Was hatte ich nicht an Zeit? Was hätte ich nicht alles machen können? Und dann hast du Kinder und merkst so, boah, jetzt fehlt dir die ganze Zeit irgendwie. Du bist nur so am machen. Aber ich habe ja auch erst dann angefangen, überhaupt so richtig Gas zu geben.
Das ist so ganz, ganz komisch. Erst dann, wenn du kaum Zeit hast, fängst du an zu denken, jetzt brauche ich ganz viel. Aber so alles in allem. Meine Frau, die holt mich da auch immer wieder zurück auf den Boden und bremst mich da auch sehr oft. Weil ich meine, man muss auch ehrlicherweise sagen, wenn es nur ein Hobby gewesen wäre, womit ich kein Geld verdiene, würde keine Frau der Welt das Gut heißen. Die würde sagen, Junge, du kommst nach Hause. Was fällt dir ein? Ja, ich habe den ganzen Scheiße zu Hause.
Aber dadurch halt eben auch, wenn du halt was nach Hause bringst, wenn das halt lukrativ ist und deine Familie was davon hat, dann ist es natürlich auch so, weiß ich nicht, es ist ja so ein Geben und Nehmen. Und wenn es da nicht schlecht läuft, dann ist es auch schön auf die Art. Dann akzeptiert man auch mal mehr so auf die Art so, jetzt ist es halt mal 3, 4 Tage weg. Ist okay. Ich kriege das hin. Weil, es lohnt sich ja auf die Art. Und das ist auch ein schöner Support, auf den ich aber auch erst hinarbeiten musste, an diesen Punkt mal zu kommen, wo die Frau wirklich zu 100% akzeptiert.
Das ist jetzt dein Job. Und der ist cool. Und der tut uns allen gut. Also darfst du das machen. Das muss man sich auch erst erarbeiten. Und das habe ich auch. Also ich habe es, das war auch eines so meiner Ziele, dass das 100% akzeptabel auch im Familien- und Freundeskreis. Weil, wenn du sagst, du bist YouTuber, dann giss es. Dann ist es so, hm, okay, so ein bisschen lustig. Es wird überhaupt nicht ernst genommen. Aber in dem Moment, wo du Erfolg hast, wo auf einmal, wo man auch sieht, oh, bei dem läuft ja.
Fortsetzung
Wie lange hat es gedauert, bis du ernst genommen wurdest? Vier Jahre. Also ich habe vor fünf Jahren angefangen. Die ersten zwei Jahre war das nur so, ja, so, so. Ich habe es auch in niemandem gezeigt, weil ich mich so geschämt habe. Ich war froh, dass Leute, das gucken, die mich nicht kennen. Ich wollte nicht, dass Leute, das gucken, die mich nicht kennen, mich darauf ansprechen, um Gottes willen. Nee, also das war schon definitiv gerade der Beruf des, ja, doch, des YouTubers total belächelt. Das war ja immer so verbunden mit, oh Gott, so ein paar Jugendliche, die sind auch ein bisschen Hampellein.
Die allerwenigsten wussten auch, was damit kann man Geld verdienen? Hä? So what the fuck? Ja, ich meine, keiner arbeitet umsonst. Es hat auf jeden Fall gedauert. Aber da auch, ich habe nicht so irgendwie nach Komplimenten gesucht und ständig das Ding gezeigt und dann und und und und. Und ich habe gemacht und gemacht und gemacht. Und irgendwann kam ich halt an den Punkt, wo es halt auch wirklich gut lief. Zum Beispiel hier auch. Ich supporte inzwischen auch meine Mutter, meine Verwandten in Indonesien. Das ist auch so ein Ziel.
Wenn ich es mir mal leisten kann, dann will ich möglichst viele irgendwie, dann will ich halt supporten. Das ist so ein Ding. Und inzwischen, wie gesagt, ich supporte meine Mutter, ich supporte Verwandte in Indonesien. Und das sehen dann die Leute so, wow, okay. Und das sind dann so die Momente, wo die Leute dann auch akzeptieren. Aber sie akzeptieren es erst dann, wenn du Erfolge vorweisen kannst. Ich meine, Erfolg ist halt so definiert. Was ist denn so ein Erfolg? Aber gerade als YouTuber, wo eh schon alle von Anfang an denken, oh Gott, wie niedlich.
Da musst du schon ein bisschen mehr vorlegen, damit die Leute auch wirklich das akzeptieren und sagen, wow, okay. Win-Job, wie ein ganz normaler Beruf. Ich finde es total krass, was für eine Ausdauer du gezeigt hast jetzt. Also wenn du sagst, die ersten vier Jahre haben es die Leute nicht so ernst genommen. Erst jetzt quasi nach dem vierten Jahr. Das zeigt dir auch deine Disziplin, die du hinterher hast. Du hast an eine Sache geglaubt. Und wenn ich jetzt kurz ein bisschen aushole, also ich komme mir fast schon so vor wie Do It Yourself an sich, weil man visualisiert ja etwas.
Es soll am Ende so aussehen. Dann arbeitet man drauf hin, die einzelnen Komponenten baut man aufeinander auf und dann hat man das, was man vorher visualisiert hat. War das so ein bisschen auch dein Werdegang, wo du sagst, vor vier, fünf Jahren habe ich das visualisiert, dass ich hierhin komme. Hast du das so im Kopf gehabt? Nee, also ich habe ja vor fünf Jahren die ersten Videos, die ersten eineinhalb Jahre, da habe ich das ja völlig Non-Profit-Gedanken gemacht. Ich habe Bock drauf. Und es ist auch so ein Ding, ich glaube, ich kann vielen empfehlen, als Lehrer zum Beispiel, meine Schüler, wenn die mitkriegen, mein Lehrer ist YouTuber, mein Lehrer hat 100.000 Abonnenten.
Also das ist ja für die Endstufe. Da denken die, das kann doch überhaupt nicht sein. Da kommen sie dann auch an und wollen Fotos mit mir. Oh Gott auf Gott. Ist alles sehr, sehr witzig. Aber ich sage dann auch immer, klar, die träumen davon. Wenn du heute berufsberatungsmäßig die Jugend fragst, was willst denn du mal werden, Influencer kommt ganz oft. Wir hatten jetzt in den letzten Jahren, wir haben immer so Berufsvorbereitungstage, da dürfen die Schüler verschiedene Berufe vorstellen. Da kam so oft der Beruf des Influencers als Traumberuf.
Und aber ich sage dann auch immer, weil ich habe sogar schon mal einen Vortrag auf dem Berufsfortbildungstag bei der Schule gerade über den Beruf des Influencers und habe den auch gesagt, wenn ihr damit anfängt, wenn ihr euch dazu entscheidet, zumindest aus meiner Erfahrung, der Profit-Gedanke darf nicht am Anfang stehen, sondern die Leidenschaft muss am Anfang stehen. Denn YouTube ist broadcast yourself. Das heißt, du musst irgendwas haben, was du gerne machst. Es geht gar nicht darum, ob die Leute das gut finden, sondern wenn du irgendwas hast, wofür du brennst, dann machs einfach.
Dann lad das hoch. Die Leidenschaft muss am Anfang stehen. Dann kommt der Erfolg von alleine. Weil ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich habe genug Beispiele, wo Kanäle viel zu früh angefangen haben aus meiner Sparte, sofort Big Business machen zu wollen, Werbepartner und hier und da, die sind abgekackt, wenn man das so sagen darf. Die haben es nicht lange geschafft. Das war kein langfristiges Denken. Weil ich habe mich inzwischen schon, ich habe mich da mal mit den anderen beiden abgesprochen, ich bin jetzt der drittgrößte DIY-Kanal in Deutschland, glaube ich.
Und mein Markenzeichen ist mein Style. Und das weiß ich inzwischen. Und das hat lange gedauert, aber das herauszufinden, weil ich bin ganz oft so Trends hinterhergelaufen. Ich wollte immer korrekt sein. Ich wollte immer das machen. Ich wollte all das, was die Leute kritisiert haben, dem wollte ich immer entsprechen. Aber inzwischen habe ich gelernt, dass die Allermeisten meine Arbeit gut finden, weil sie meinen Stil gut finden, weil sie vielleicht mich mögen, weil sie meine Art mögen. Manche haben gemeint, ich sollte mal Hörbücher machen, weil meine Stimme so angenehm ist.
Fortsetzung
Und ich glaube, das war auch so der Moment, wo ich mir denke, es ist egal, was ich mache, aber solange ich ich bin und einfach so weitermache oder mich nicht verstelle, dann wird es schon. Ob das jetzt wirklich mit Erfolg gekrönt ist, ich weiß es nicht. Aber langfristig gesehen werde ich ja auch nicht glücklich dabei, wenn ich jetzt sage, und jetzt verstelle ich mich. Jetzt werde ich so ein Hampelmann und mache Clickbait und mache überall so komische Hampel, Hampel, Hampel und schreien, schreien, schreien.
Damit kann man Erfolg haben. Wahrscheinlich sogar. Aber das ist halt nicht mein Stil. Ich habe eine vielleicht ein bisschen gesellschaftskritische Frage. Wenn ich so über die Jugend von heute nachdenke, auch mit jüngeren Menschen spreche, habe ich manchmal den Eindruck, dass, ich sage es mal, alles, was nicht Richtung Selbstständigkeit, Influencer-Dasein und so weiter geht, dass es gleich so Sklaverei ist. So nine to five bedeutet gleich, ich bin in der Sklavenarbeit. Leider haben das viele mittlerweile im Kopf.
Habt, haben, ich sage es mal, Influencer, ich will jetzt nicht sagen, du unbedingt, du als Person jetzt, aber wurde da irgendwie zu viel in den letzten Jahren gemacht, sodass auch Jugendliche zu sehr denken. Ja, ich muss Richtung, ich sage es mal, Social Media gehen, damit ich da gutes Geld verdienen kann und so weiter. Ich habe natürlich das Gefühl, der Eindruck über die Werthaltigkeit von einem normalen Job, der ist so ein bisschen weggegangen. Hast du diesen Eindruck auch? Jetzt als Lehrer kannst du da vielleicht sogar, hast du da vielleicht sogar bessere Insights.
Wie siehst du das? Also ich persönlich, ich finde, berufsberatungsmäßig wurden unseren Schülern, ich bin ja eine Haupt- und eine Realschule, da geht es ja viel um Berufsausbildung oder weiter für eine Schule. All diese Angebote, die denen in den letzten Jahren gemacht worden sind, werden von Leuten gemacht, das muss man jetzt auch, der typische Lehrer ist ein Beamter. Ein Beamter muss sich um nichts kümmern. Der hat gar keine Ambition, selbstständig zu werden, oder was, das will ich jetzt nicht pauschalisieren, aber die haben weniger Ambition, zu sagen, ich mache jetzt irgendwann mal was anderes, sondern, die haben mal dieses, du lernst was, du gehst studieren, und dann hast du deinen Job und den machst du den Rest deines Lebens.
Und das ist so ein bisschen dieser O-Ton, der in der Schule, was Berufsbildung betrifft, gelehrt wird. Also eher im Gegenteil. Ich finde, die werden nicht intensiv genug auf eine Selbstständigkeit, sage ich mal, so ein bisschen, sage ich mal, motiviert. Es geht im Endeffekt immer darum, egal was du machst, und da bin ich ja auch dafür, nach der Schule direkt eine Selbstständigkeit zu machen, das ist Käse. Eine Ausbildung, irgendwas ein Studium, sollte man schon gemacht haben. Aber es hat auch nichts zu heißen, das geht auch ohne.
Aber das darf ich natürlich als Lehrer nicht sagen, sondern finde ich ja auch vernünftig. Aber wie gesagt, darüber hinaus wirklich zu denken, und selbst wenn man sagt, Influencer, okay, das da nicht so abzutun, als Lehrer zu sagen, ja, ja, ja, ja, okay, dann lass uns das doch mal wirklich realistisch betrachten, was muss man dafür machen. Und wenn man das vielleicht machen würde, würden vielleicht auch ganz viele sagen, okay, das ist vielleicht dann doch nichts für mich. Weil das ist nur so dieser Traum.
Die sehen die Abozahlen, die sehen die Klicks, die sehen das Geld, die sehen die Autos. So wie es schon immer war, bei den Superstars, bei Ronaldo, geil. Oh, der hat 20 Jahre dafür trainiert. Das wusste ich jetzt nicht. Und das ist so ein bisschen, so ein bisschen mehr open-minded sein. Risiken eingehen. Das ist so etwas, was ich den Schülern, zumindest in meinem Unterricht, immer so vermittelt habe. Es gibt nicht nur das, sondern es gibt da noch viel mehr. Und wenn ihr eine coole Idee habt, wenn ihr für irgendwas brennt, ihr dürft den Traum ruhig verfolgen.
Das ist okay. Aber wie gesagt, eine gute Basis legen, eine Ausbildung oder sonst irgendwas, finde ich auch immer wichtig. Aber dann, hört dann nicht auf zu träumen, sondern macht das ruhig. Ich finde das halt einfach wichtig. Wie gesagt, eine Flamme. Vielleicht jetzt nicht, dass die Person gleich einen Flamme aufgibt und sagt, yes, jetzt geht es los. Sondern einfach so einen Samen zu legen. So ein Gedanken, vielleicht kreativ, open-minded, was Eigenes machen. Genau. Das finde ich sehr wichtig. Eine Sache ist mir noch in deinen YouTube-Videos aufgefallen.
Du bist super transparent, wenn es um dein Skillset geht, wenn es um dein Wissen geht. In vielen Videos, wenn du sagst, zum Beispiel, hey Leute, das ist ein Thema, da kenne ich mich nicht so gut aus. Zum Beispiel Elektrik, hast du gesagt, da holst du den Experten, gehst auch voll offen damit um. Ist das so in deiner DNA drin, so transparent zu sein, auch zu sagen, da ist mein Limit und da hole ich mir einfach Hilfe von außen. Ich mache das auch sowieso, gerade beim Thema Strom. Und das ist auch definitiv so, generell auch hier zum Thema Werkzeuge.
Fortsetzung
Alles hier kann bei der Benutzung sehr gefährlich sein. Man muss da einfach aufpassen, keine Angst haben, aber Respekt. Aber gerade bei Strom, da hat für mich die Expertise auf. Und Strom, da kannst du dir halt super schnell entweder alles versauen oder dich umbringen auf die Art. Das ist einfach so. Du hast halt auch stark Strom, wenn du da dran langst. Und dann bist du auch noch alleine hier. Das ist nämlich nur ein anderer Sicherheitsaspekt. Wenn mir mal was hier passiert, aber egal. Darüber wollen wir nicht reden.
Ja klar, also wenn ich irgendwo mir das Fachwissen fehlt und es an der Stelle auch wichtig ist, an vielen Stellen verzichte ich da drauf, weil ich mir denke, ob das Brett jetzt so oder so dran ist, who cares. Aber klar, klar, das ist auch völlig gesund und normal. Und ich glaube, gerade auf YouTube ist zum Beispiel das Thema Strom ein sehr, sehr, sehr heitliches Thema. Das Internet ist voll von Elektromeistern, die total, also sehr viele von denen sehr pedantisch sind, also halt echt ätzende Leute.
Aber das Thema Strom bleibt trotzdem hochgefährlich. Und da will ich auch, um meiner Community das auch zu transportieren, weil ich weiß auch, ich bin ein gewisses Vorbild, auch wenn ich es vielleicht nicht sein will. Viele Leute mit viel Reichweite distanzieren sich immer von dem Begriff, ich bin immer kein Vorbild, ist man, ob man es will oder nicht. Und ich finde, diese Verantwortung sollte man auch, nicht in allen Dingen, aber in den wichtigen Dingen einfach wahrnehmen. Und bei Strom, explizit will ich die Leute darauf hinweisen, ich kenne mich damit nicht aus.
Und wenn ihr es auch nicht tut, dann holt euch da einen Fachmann. Und ich habe da auch gar kein Problem mit. Ich glaube, ich würde mehr Probleme kriegen, wenn ich das selber gemacht hätte und das davon im Video gemacht hätte, wie wenn ich mir jetzt Fachmann geholt hätte. Super ehrlich und transparent von dir. Ich habe leider häufig das Gefühl, dass Leute eher mehr vorgeben, wenn sie etwas können und gar nicht zugeben wollen, wenn sie etwas nicht können. Daher völlig transparent und ehrlich von dir. Finde ich super.
Das waren jetzt wirklich einige Fragen und wir kommen so langsam Richtung Schluss des Interviews. Ja, es war super interessant mit dir. Und bevor ich dir meine letzte Mindset-Frage stelle, wo kennen die Leute, die Zuhörerinnen und Zuhörer dich finden, wenn sie dir online folgen wollen? Also hauptsächlich bin ich auf YouTube und unterwegs. Und da reicht es zum Beispiel, Frank’s Chat ist der Kanalname. Aber da reicht es zum Beispiel auch, wenn ihr in der YouTube-Suche Frank’s mit einem S hinten eingebt.
Da bin ich der erste Suchvorschlag. Weil viele wissen da nicht, wie schreibt man Chat. Aber gibt einfach Frank’s ein und dann bin ich der erste Vorschlag. Genau, da könnt ihr mich finden. Ich bin auch noch auf Instagram unterwegs, franks.chat. Aber das findet ihr auch immer, wenn ihr mich auf YouTube besucht. In die Videobeschreibung gucken. Dort findet ihr unter jedem Video alle meine Links zu meiner Homepage. Instagram, YouTube, genau. Facebook bin ich auch noch, aber naja, bin ich nicht mehr so aktiv.
Genau, und da könnt ihr mich im Endeffekt finden. Auch auf Etsy, aber geht einfach auf meine Homepage. Da findet ihr dann im Endeffekt alle weiteren Links. Leute, auf jeden Fall folgen. Also ich hab mir einige Videos von hier angeschaut und da sind so viele Hacks auch mit dabei, wo man etwas einfacher, schneller und besser machen kann. Darüber bin ich sehr dankbar. Aber kommen wir nun zur letzten Frage. Das ist meine quasi Signature-Frage, die ich gerne allen Interview-Gästen stelle. Weil sie für mich persönlich auch interessant ist zu verstehen.
Welcher Leitspruch ein Mensch in seinem Leben hat. Und daher auch die Frage an dich. Welches Mindset hat für dich den größten und positivsten Impact in deinem Leben gehabt? Ich hab’s ja auch, ist ja auch so ein Kanal-Motto von mir. Makers gonna make. Das kann man sogar noch verkürzen. Make. Just make it. Nicht so viel drüber nachdenken, was schiefgehen könnte, sondern Risiken eingehen, dass etwas schiefgehen kann. Natürlich darauf hinarbeiten, dass es möglichst nicht schiefgeht. Aber auf jeden Fall auch die Gewissheit haben, es kann was schiefgehen und das ist auch okay.
Und so abgedroschen, das klingt aus einem Fehler. Lernst du einfach viel mehr, als wenn es immer gut geht. Und ohne Fehler wird auch keiner besser. Also nicht viel nachdenken. Also schon natürlich sich darüber bewusst werden, was man eigentlich machen will. Aber dann, wenn es wirklich um die Umsetzung geht. Nicht immer so viel über was könnte passieren. Sondern ich mache es und dann gucken wir mal, was daraus wird. Und in der Regel, wenn man Bock drauf hat auf das, was man macht, dann macht man es eh, weil man da gar nicht anders kann.
Fortsetzung
Und dann wird es auch gut. Nicht immer, aber in der Regel wird es gut. Wow Frank, vielen Dank für deine Zeit heute und das Gespräch. Ich habe so vieles mitgenommen. Ich fand es auch super interessant, dass du fast nicht angefangen hättest. Weil am Anfang so viel Hate sozusagen auf dich eingeprasselt ist. Auch das Thema schlechte Gewissen. Geben wir Familie, obwohl du es eigentlich für die Familie machst. Das kenne ich nur zu gut, kann ich wirklich sagen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dein Credo. Make is gonna make.
Also das werde ich auf jeden Fall mitnehmen. Vielen Dank für deine Zeit heute, Frank. Sehr, sehr gerne. Auch ich muss mich bei dir bedanken. Weil ich fand auch, für mich hat es auch, mir hat es auch sehr viel gebracht. Einfach mal auch über das zu reden, was man eigentlich die ganze immer nur macht. Aber nie wirklich drüber nachdenken. Also ich fand es auch mega spannend. Danke dafür. Ja, wie gesagt, ich muss dir denken und ich werde mal ein kleines noch sagen, das ist original aus Frank’s Shed. Vielen Dank, dass du dir auch dafür Zeit genommen hast, das zu bauen.
Sehr, sehr gerne. Das ist genau mein Ding. Und ich hoffe, dass dein Sohn damit viel Spaß hat. Und nimm dich in Acht. Ich kann mir fast nichts anderes vorstellen. So Leute, ich hoffe, die Folge hat euch genauso gefallen wie mir. Ich habe ultra viel Spaß dabei. Ich habe sehr vieles mitgenommen. Frank war super transparent. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Vielen Dank dafür. Und wenn euch die Folge gefallen hat, lasst mir bitte ein Like da. Abonniert den Kanal. Ich würde mich extrem darüber freuen. Und wir sehen uns bald wieder.
Nicht vergessen, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
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Namen und Begriffe
Frank Krueger, Franks Shed, Reza Mehman, Project Mindset, YouTube, Do It Yourself, DIY, Makers gonna make, Bogenbau, Holzarbeit, Verbeamtung, Lehrerberuf, Shitstorm, Creator Economy, Content Creator, Community Building, Visualisierung, Resilienz, Work Life Balance, Instagram, LinkedIn
Zitierfaehige Passage
Frank Krueger war ueber zehn Jahre lang verbeamteter Lehrer, bevor er alles auf eine Karte setzte und Vollzeit YouTuber wurde.
Sein erster viraler Moment brachte keinen Applaus, sondern einen massiven Shitstorm, der ihn zutiefst verunsicherte.
Doch anstatt aufzugeben, machte er weiter, verbesserte sich stetig und baute einen der groessten DIY Kanaele Deutschlands auf.
Seine Geschichte zeigt: Wer seiner Leidenschaft folgt und Rueckschlaege als Wachstumschancen begreift, kann Aussergewoehnliches erreichen.




