Intensität und Fokus: Warum Multitasking dich ausbremst
Wie du mit Deep Work, voller Aufmerksamkeit und weniger Multitasking entspannter und produktiver durch den Alltag kommst.
Einleitung
Intensität und Fokus sind zwei der am meisten unterschätzten Erfolgsfaktoren in Beruf und Alltag. In der 16. Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman darüber, warum er lange Zeit mit zu wenig Intensität an seine Aufgaben herangegangen ist und wie ihn das unzufrieden und erschöpft gemacht hat. Multitasking, also das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Aufgaben, scheint auf den ersten Blick zeitsparend zu sein, hat aber enorme kognitive Kosten. Ob im Online Meeting, beim Sport oder im Gespräch mit Freunden: Wer nicht voll bei der Sache ist, zahlt am Ende mit Erschöpfung und schlechteren Ergebnissen. Reza erklärt, wie Deep Work Phasen, bewusstes Blocken von Kalenderzeit und echte Aufmerksamkeit den Unterschied machen. Die Folge ist ein Weckruf fuer alle, die sich im Hamsterrad des Multitaskings gefangen fuehlen und endlich entspannter und produktiver arbeiten und leben wollen.
Zusammenfassung
In einem Satz: Wer sich mit voller Intensität auf eine einzige Aufgabe konzentriert, produziert bessere Ergebnisse und fühlt sich danach deutlich entspannter als beim Multitasking.
In drei Sätzen: Multitasking ist keine Stärke, sondern ein kognitiver Kostenfaktor, der uns bis zu 15 IQ Punkte kosten kann. Reza Mehman zeigt anhand konkreter Beispiele aus Beruf, Sport und Freizeit, dass volle Fokussierung auf eine Sache zu besseren Ergebnissen und mehr Entspannung führt. Mit Deep Work Phasen und bewusstem Kalender Blocking lässt sich Intensität gezielt trainieren und in den Alltag integrieren.
In fünf Sätzen: In dieser Folge beschreibt Reza Mehman, wie wenig Intensität ihn lange Zeit unzufrieden und erschöpft gemacht hat. Er erklärt, warum Multitasking in Meetings, beim Sport und in Gesprächen nicht nur schlechtere Ergebnisse liefert, sondern auch kognitiv extrem anstrengend ist. Studien belegen, dass unser Gehirn nicht für Multitasking verdrahtet ist und wir dabei bis zu 15 IQ Punkte verlieren. Reza empfiehlt Deep Work Phasen, in denen man sich im Kalender feste Zeiten für einzelne Aufgaben blockt und alles andere ausblendet. Seine Kernbotschaft: Wer eine Sache mit voller Intensität tut, ob Kinobesuch, Basketballspiel oder Arbeit, geht danach entspannter und zufriedener in den restlichen Tag.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, teilt persoenliche Erfahrungen und Erkenntnisse rund um Produktivitaet, Fokus und mentale Staerke.
Worum geht es: Es geht um die zentrale Erkenntnis, dass Intensität und volle Aufmerksamkeit bei jeder Tätigkeit zu besseren Ergebnissen und mehr Zufriedenheit führen, während Multitasking uns auslaugt und bremst.
Warum ist das relevant: In einer Welt voller digitaler Ablenkungen, endloser Online Meetings und ständiger Erreichbarkeit ist die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu fokussieren, zu einer der wertvollsten Kompetenzen geworden. Zoom Fatigue, Burnout und sinkende Produktivität sind weit verbreitete Probleme, für die Intensität und Fokus eine konkrete Lösung bieten.
Drei Kernfragen der Episode:
- Warum macht Multitasking uns erschöpfter statt produktiver?
- Wie kann man Deep Work Phasen konkret in den Alltag integrieren?
- Welchen Einfluss hat volle Aufmerksamkeit auf Zufriedenheit und Entspannung?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum Intensität und Fokus so entscheidend sind
- Zusammenfassung – Die Episode in einem, drei und fünf Sätzen
- Kontext – Wer spricht und warum dieses Thema relevant ist
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Überblick
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick
- Häufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Fokus und Multitasking
- Highlight-Zitate – Die einpraegsamsten Aussagen der Episode
- Transkript – Die vollständige Episode zum Nachlesen
- Keywords – Relevante Suchbegriffe zur Episode
- Namen und Begriffe – Wichtige Personen, Konzepte und Fachbegriffe
- Zitierfähige Passage – Die Episode in wenigen Sätzen zusammengefasst
Themen und Einordnung
1. Multitasking und seine kognitiven Kosten
Multitasking ist nicht nur ineffizient, sondern schadet nachweislich unserer Denkleistung. Studien zeigen, dass wir beim Multitasking bis zu 15 IQ Punkte verlieren und danach erschöpfter sind als bei fokussierter Arbeit.
Keywords: Multitasking, kognitive Kosten, IQ Verlust
2. Deep Work und fokussiertes Arbeiten
Deep Work Phasen, also das bewusste Blocken von Zeit für eine einzige Aufgabe, führen zu besseren Ergebnissen und mehr Entspannung. Reza beschreibt, wie er diese Methode in seinem Arbeitsalltag einsetzt.
Keywords: Deep Work, Kalender Blocking, fokussiertes Arbeiten
3. Zoom Fatigue und digitale Erschöpfung
Die Dauerbelastung durch Online Meetings in Kombination mit nebenbei gelesenen E-Mails führt zu einer spezifischen Form der Erschöpfung. Volle Aufmerksamkeit im Meeting ist der Gegenentwurf zur Zoom Fatigue.
Keywords: Zoom Fatigue, Online Meetings, Homeoffice
4. Intensität in Sport und Freizeit
Vom HIIT Training bis zum Basketballspiel: Wer sich voll auf seine sportliche oder freizeitliche Tätigkeit konzentriert, erlebt danach mehr Zufriedenheit und echte Erholung.
Keywords: HIIT Training, High Intensity, Sport und Fokus
5. Aufmerksamkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen
Echte Präsenz im Gespräch, Augenkontakt und ungeteilte Aufmerksamkeit stärken Beziehungen und machen Momente mit Familie und Freunden wertvoller.
Keywords: Aufmerksamkeit, Beziehungen, Make it Count
Kern-Aussagen
- Multitasking ist keine Produktivitätsstrategie, sondern ein Energieräuber, der zu schlechteren Ergebnissen und Erschöpfung führt.
- Unser Gehirn ist neurobiologisch nicht für Multitasking ausgelegt. Studien zeigen einen IQ Verlust von bis zu 15 Punkten beim gleichzeitigen Bearbeiten mehrerer Aufgaben.
- Deep Work Phasen, in denen man sich im Kalender feste Zeiten für eine einzelne Aufgabe blockt, führen zu besseren Ergebnissen und mehr Entspannung.
- Zoom Fatigue entsteht nicht allein durch zu viele Online Meetings, sondern vor allem durch mangelnde Fokussierung und paralleles Arbeiten während der Meetings.
- Intensives Sporttreiben mit voller Aufmerksamkeit hinterlässt ein besseres Gefühl als halbherziges Training, bei dem die Gedanken abschweifen.
- In Gesprächen mit anderen Menschen zeigt sich fehlender Fokus sofort daran, dass man dem Gegenüber nicht in die Augen schaut.
- Das Konfuzius Zitat „A man who chases two rabbits catches none“ fasst das Problem des Multitaskings perfekt zusammen.
- Nicht nur besondere Momente mit geliebten Menschen, sondern jede Tätigkeit im Leben verdient volle Intensität.
- Wer sich im Kino, beim Sport oder bei der Arbeit voll fokussiert, geht entspannter und zufriedener aus der Aktivität heraus.
- Die praktische Empfehlung lautet: ein bis zwei Mal pro Woche bewusst Kalenderzeit für fokussiertes Arbeiten ohne Ablenkung blocken.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Multitasking schlecht für die Produktivität?
Multitasking ist schlecht für die Produktivität, weil unser Gehirn nicht dafür verdrahtet ist, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu verarbeiten. Studien zeigen, dass wir beim Multitasking bis zu 15 IQ Punkte verlieren. Zudem führt das ständige Wechseln zwischen Aufgaben zu kognitiver Erschöpfung, schlechteren Ergebnissen und dem Gefühl, völlig platt zu sein.
Was ist Deep Work und wie funktioniert es?
Deep Work bezeichnet eine Methode des fokussierten Arbeitens, bei der man sich im Kalender feste Zeitblöcke für eine einzige Aufgabe reserviert. Während dieser Zeit werden alle Ablenkungen wie E-Mails, Nachrichten und Benachrichtigungen ausgeschaltet. Das Ziel ist es, in dieser fokussierten Phase ein konkretes Ergebnis zu produzieren.
Was ist Zoom Fatigue und wie kann man sie vermeiden?
Zoom Fatigue beschreibt die Müdigkeit und Erschöpfung, die durch zu viele Online Meetings entsteht. Sie wird verstärkt, wenn man während der Meetings parallel E-Mails liest oder andere Aufgaben erledigt. Um Zoom Fatigue zu vermeiden, sollte man sich in jedem Meeting voll auf das Gespräch konzentrieren und auf Multitasking verzichten.
Wie hilft Fokus beim Sport?
Volle Fokussierung beim Sport sorgt dafür, dass man die Trainingseinheit intensiver erlebt und sich danach deutlich besser fühlt. Ähnlich wie bei HIIT Trainings, die in kurzer Zeit durch hohe Intensität maximale Ergebnisse liefern, profitiert auch jede andere Sportart von ungeteilter Aufmerksamkeit. Wer beim Sport in Gedanken woanders ist, empfindet die Einheit als weniger befriedigend und erholt sich schlechter.
Wie kann man Aufmerksamkeit im Alltag trainieren?
Man kann Aufmerksamkeit trainieren, indem man bewusst bei einer Sache bleibt: im Gespräch dem Gegenüber in die Augen schauen, im Meeting alle anderen Fenster schliessen und bei Freizeitaktivitäten das Handy weglegen. Eine konkrete Methode ist das Kalender Blocking, bei dem man ein bis zwei Mal pro Woche feste Zeiten für fokussiertes Arbeiten einplant und alle Ablenkungen eliminiert.
Wie viel IQ verliert man durch Multitasking?
Laut Studien, die Reza Mehman in der Episode zitiert, kann Multitasking den IQ um bis zu 15 Punkte senken. Das bedeutet, dass man beim gleichzeitigen Bearbeiten mehrerer Aufgaben deutlich schlechtere kognitive Leistungen erbringt als bei fokussierter Einzelarbeit.
Was bedeutet „A man who chases two rabbits catches none“?
Dieses Konfuzius zugeschriebene Zitat bedeutet, dass man am Ende nichts erreicht, wenn man gleichzeitig zwei Ziele verfolgt. Es verdeutlicht das Kernproblem des Multitaskings: Wer sich nicht auf eine Sache konzentriert, macht bei keiner der Aufgaben richtige Fortschritte.
Was ist der Unterschied zwischen Intensität und Produktivität?
Intensität beschreibt die Tiefe und Qualität der Aufmerksamkeit, die man einer Aufgabe widmet. Produktivität misst dagegen das Ergebnis pro Zeiteinheit. Die Episode zeigt, dass echte Produktivität aus Intensität entsteht: Wer eine Aufgabe mit voller Konzentration angeht, erzielt in kürzerer Zeit bessere Ergebnisse und fühlt sich danach entspannter.
Highlight-Zitate
„Ich habe nämlich für mich entdeckt, dass ich eine lange Zeit lang die Dinge, die ich machen musste oder angegangen bin, mit wenig Intensität gemacht habe. Und das hat mich irgendwie total unbefriedigt und es hat mich sogar teilweise unhappy gemacht.“
– Reza Mehman
„Mir fällt das immer auf, wenn ich jemanden nicht in die Augen schaue, dann weiß ich sofort, okay, ich fokussiere mich gerade überhaupt nicht auf das Gespräch.“
– Reza Mehman
„Man merkt gar nicht, dass die fehlende Aufmerksamkeit für das Vorliegende dazu führt, dass man kognitiv den Preis dafür zahlen muss.“
– Reza Mehman
„A man who chases two rabbits catches none.“
– Konfuzius, zitiert von Reza Mehman
„Mittlerweile denke ich tatsächlich alles, was man im Leben tut, muss man in irgendeiner Form intensiver machen.“
– Reza Mehman
„Beim Multitasking sind wir ungefähr, bis zu 15 Punkte haben wir weniger IQ, also an Intelligenzquotienten, wenn wir Multitasking betreiben.“
– Reza Mehman
„Mir fällt jedes Mal auf, wenn ich so an meine Aufgaben rangehe, dass ich total entspannt diese Aufgabe erledigen kann und wenn die Zeit vorbei ist, ich auch ein Ergebnis produziert habe, auch super entspannt in den restlichen Tag hineingehen kann.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen, hier ist Reza Memann und ihr hört die 16. Podcast-Folge von Project Mindset. Ich möchte heute über das Thema Intensität sprechen. Ich habe nämlich für mich entdeckt, dass ich eine lange Zeit lang die Dinge, die ich machen musste oder angegangen bin, mit wenig Intensität gemacht habe. Und das hat mich irgendwie total unbefriedigt und es hat mich sogar teilweise unhappy gemacht. Intensität bedeutet auch zum Beispiel, dass man nicht Multitasking betreibt. Multitasking macht ja jeder mal hier und da, das fängt schon an in Gesprächen mit seinen Mitmenschen, dass man beispielsweise in Gedanken ganz woanders ist.
Mir fällt das immer auf, wenn ich jemanden nicht in die Augen schaue, dann weiß ich sofort, okay, ich fokussiere mich gerade überhaupt nicht auf das Gespräch. Oder Multitasking bedeutet auch, oder wenig Intensität bedeutet auch, wenn ich ein Online-Meeting habe, weil ich gerade viel im Homeoffice bin, läuft ein Online-Crawl nach dem anderen ab, dass ich parallel noch E-Mails lese oder andere Sachen mir durchlese, statt dem Meeting voll und ganz mit zuzuhören. Das Problem ist nicht nur, finde ich persönlich, dass man durch das Multitasking insgesamt genommen weniger Input irgendwie gefühlt hat, sondern das Problem ist auch, dass man total platt ist nach dem Multitasking.
Also bei mir fällt das auf, wenn ich Sport treibe, mich voll auf dem Sport fokussiere, dass meine Aufmerksamkeit komplett im Sport drin ist, dann geht es mir nach dem Sport relativ gut. Wenn ich aber Sport treibe und währenddessen an andere Themen denke, weiß ich nicht, dann gefällt mir die Sporteinheit nicht und danach bin ich auch nicht quasi auf dem gleichen Level, wie wenn ich mich darauf fokussiert hätte. Es gibt sogar hier und da mal so einzelne Begriffe für diese Themen, die ich gesagt habe, also gerade bei dem Thema Online-Meeting spricht man ja auch von Zoom-Fatigue, also Zoom-Müdigkeit, jeder kennt wahrscheinlich das Online-Tool Zoom, das bedeutet tatsächlich, dass man sich nicht darauf fokussiert auf das aktuelle Meeting oder weil man eben so viele Meetings hat, quetscht man noch zwischendurch andere Themen rein, die man während der Meetings macht und danach ist man völlig platt und man weiß im ersten Moment sogar gar nicht, warum man so platt ist.
Man merkt gar nicht, dass die fehlende Aufmerksamkeit für das Vorliegende dazu führt, dass man kognitiv den Preis dafür zahlen muss, dass man entsprechend zum Beispiel platt ist oder weniger gute Entscheidungen trifft. Ich hatte ja mal doch angesprochen in einem anderen Podcast, dass man immer, wenn man mit seinen Lieben unterwegs ist oder wenn man Zeit mit seinen engen Family und Friends hat, dass man sich immer darauf fokussieren sollte, was man gerade tut mit denen. Das hatte ich ja über das Titelthema Make it Count zusammengefasst.
Ich bin aber mittlerweile der Meinung, es zählt nicht nur, wenn man so Momente mit seinen Lieben hat, dass man sie 100% intensiv genießen muss oder intensiv machen muss, sondern mittlerweile denke ich tatsächlich alles, was man im Leben tut, muss man in irgendeiner Form intensiver machen. Wir sind auch parallel zum Sport aufgefallen. Jeder kennt wahrscheinlich HIIT Trainings, High Intensity Interval Trainings. Es wurde irgendwie dargestellt, dass durch ein HIIT Training zum Beispiel, also wenn man hoch intensiv ein Training durchführt in 20 Minuten quasi all in geht in das Training, das viel effizienter ist, statt zwei, drei Mal die Woche zum Beispiel lockeres Ausdauertraining zu machen.
Ich denke tatsächlich, dass Menschen, also von der Gehirnleistung, von der körperlichen Leistung wahrscheinlich mehr dafür gemacht sind, hoch intensiv eine Sache zu tun, weil sie damit dann noch bessere Ergebnisse produzieren und weil es wahrscheinlich, so denke ich, nicht so schlauchend für das Gehirn ist, wenn sie sich nur auf eine Sache fokussieren. Ich habe das Thema auch mal in meinem Arbeitsumfeld ausprobiert. Das bedeutet, ich habe mir überlegt, wie kann ich denn zum Beispiel jetzt mir nur eine Aufgabe vornehmen und alles andere blocken, was gerade einfliegt, also sei es Nachrichten, sei es E-Mails und so weiter und ich fokussiere mich nur auf diese eine Aufgabe und nehme mir vor, dass ich während dieser Zeit auch ein konkretes Ergebnis produziere.
Dann habe ich parallel noch gelesen gehabt, dass man sowas auch teilweise Deep Work Phasen nennt und ich glaube das Konzept oder die Methode ist sogar ziemlich gut. Man blockt sich im Kalender Zeit für eine ganz konkrete Aufgabe. Der Vorteil ist, dass man dann, wenn diese Zeit gekommen ist im Kalender und man diese Aufgabe angeht, dass man weiß, hey, ich habe mir vorher Gedanken gemacht, warum ich diese Aufgabe machen soll, also scheint es eine gewisse Relevanz zu haben. Jetzt schalte ich alles andere aus und fokussiere mich nur noch auf das, was vor mir liegt.
Mir fällt jedes Mal auf, wenn ich so an meine Aufgaben rangehe, dass ich total entspannt diese Aufgabe erledigen kann und wenn die Zeit vorbei ist, ich auch ein Ergebnis produziert habe, auch super entspannt in den restlichen Tag und in die restlichen Aufgaben hineingehen kann. Diese Entspannung tatsächlich, wenn ich mich fokussiert habe lange Zeit auf nur eine Aufgabe, die ist mir auch in anderen Lebensbereichen aufgefallen. Also ganz einfaches Beispiel ist das Thema, also zumindest bei mir, wenn ich ins Kino gehe und mir dann quasi eineinhalb Stunden einen Film anschaue, bin ich voll fokussiert auf diesen Film.
Wenn ich rausgehe, habe ich mich jedes Mal, kann ich glaube ich unterschreiben, einfach gut und entspannt gefühlt. Meine Gedanken waren eine Stunde lang oder eineinhalb Stunden lang, wie auch immer, auf eine Sache fokussiert und man kommt raus aus dem Kino und dann denkt sich, okay, jetzt bin ich total entspannt, jetzt kann ich den Abend noch ausklingen lassen oder was auch immer und was danach kommt. Auch im Basketball, ich spiele lieben gern Basketball, wenn ich eineinhalb Stunden lang in einem Team, wir spielen 5 gegen 5 auf dem ganzen Welt spiele, mich wirklich darauf fokussiert habe, keine Fehler zu machen, dem Ball richtig zu passen, Körbe zu machen und so weiter, weil wenn ich es nicht tue, würde ich entsprechend verlieren.
Fortsetzung
Wenn ich das eineinhalb Stunden gemacht habe, war das natürlich super intensiv diese Zeit, aber auf der anderen Seite jedes Mal nach dem Training ging es mir einfach nur sehr gut. Andersherum, wenn ich versuche zwei Sachen parallel zu machen, gleichzeitig im Film schauen oder mit jemandem telefonieren, gleichzeitig ein Online-Meeting haben und gleichzeitig zum Beispiel E-Mails lesen, also danach war ich immer platt. Das kann ich auch wirklich unterschreiben. Da gibt es auch eine interessante Redewendung von Confucius, ich zitiere das super gerne mal, der sagt, a man who chases two rabbits catches none.
Da glaube ich absolut. Das heißt, wenn man immer versucht zwei Sachen parallel zu machen, ja, am Ende kommt man mit den beiden Sachen, die man versucht hat zu machen, auf jeden Fall nicht voran. Interessanterweise gibt es auch Studien, die ich hier und da mal entdeckt habe, die gesagt haben, dass unser Gehirn einfach nicht dazu verdrahtet ist, Multitasking zu machen und das Problem ist nicht nur, dass wenn wir das tun, dass wir keine guten Ergebnisse produzieren, sondern dass es sozusagen kognitive Kosten hat.
Das heißt, beim Multitasking sind wir ungefähr, bis zu 15 Punkte haben wir weniger IQ, also an Intelligenzquotienten, wenn wir Multitasking betreiben. Ich bin nicht überrascht, dass auch die Wissenschaft quasi das belegen kann, dass Multitasking nicht gut ist, aber wirklich unabhängig davon ist es mir schon seit Längerem aufgefallen, Multitasking ist für mich eine Sache, die mich einfach nur schlaucht. Deswegen, in der heutigen Folge ging es ja um das Thema Intensität. Fragt euch mal selbst, wie viele Themen ihr wirklich voll fokussiert angeht.
Angefangen von Gesprächen mit euren Mitmenschen, schaut ihr denen in die Augen, seid ihr voll fokussiert auf das Gespräch, bis hin zu Freizeitaktivitäten. Macht ihr die eine Sache auch gerade nur oder seid ihr in Gedanken auch woanders? In den nächsten Folgen kommt tatsächlich auch nochmal dieses Thema Fokus und Multitasking hoch. Ich habe da ein super spannendes Interview bald mit einem sehr extrem erfolgreichen Golfer und dagegen geht es auch darum, wie man Aufmerksamkeit steuern kann, wie man Aufmerksamkeit trainieren kann, wie man seine Konzentration trainieren kann.
Ich freue mich schon riesig auf die Folge, aber bis dahin, vielleicht kann ich euch da so ein bisschen die Hausaufgaben mitgeben, dass ihr mal überlegt, wie intensiv geht ihr denn eigentlich eure Sachen an. Ich mache mir tatsächlich jeden Tag Gedanken darüber, ich block mir Zeit, um gewisse Aufgaben wirklich auch nur diese gewissen Aufgaben zu machen. Und vielleicht überlegt ihr mal, hey, ich block mir jetzt im Kalender ein, zwei Mal die Woche einfach diese Zeit, um meine Aufgaben zu machen und nicht parallel noch versuchen zwei, drei Dinge gleichzeitig zu erledigen.
So Leute, wie immer eine kurze Folge. Ich hoffe es hat euch gefallen. Bitte abonniert den Kanal, lasst mir ein Like da, erzählt euren Freunden davon. Nur so kann der Kanal nämlich wachsen. Ich danke euch vielmals fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Nicht vergessen, mein Set ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
Keywords
Tags: Intensität, Fokus, Multitasking, Deep Work, Zoom Fatigue, Aufmerksamkeit, Produktivität, Konzentration, HIIT Training, Kalender Blocking, kognitive Kosten, Singletasking, Homeoffice, Entspannung, Project Mindset
Namen und Begriffe
Reza Mehman, Project Mindset, Konfuzius, Deep Work, Zoom Fatigue, HIIT (High Intensity Interval Training), Multitasking, Singletasking, Kalender Blocking, kognitive Kosten, IQ Verlust, Homeoffice, Make it Count, Online Meetings, Zoom
Zitierfähige Passage
Multitasking ist keine Stärke, sondern ein kognitiver Kostenfaktor: Studien zeigen einen IQ Verlust von bis zu 15 Punkten beim gleichzeitigen Bearbeiten mehrerer Aufgaben.
Wer sich stattdessen mit voller Intensität auf eine einzige Tätigkeit konzentriert, erzielt bessere Ergebnisse und fühlt sich danach deutlich entspannter.
Deep Work Phasen, in denen man sich bewusst Zeit für fokussiertes Arbeiten blockt, sind ein konkretes Werkzeug, um Intensität in den Alltag zu integrieren.
Wie Konfuzius sagte: Wer zwei Hasen gleichzeitig jagt, fängt keinen.



