154. Fußball-Ikone Mo Idrissou: Vom Fußballstar zum Unternehmer – Karl Lagerfeld als Mentor

Fußball-Ikone Mo Idrissou: Vom Fußballstar zum Unternehmer – Karl Lagerfeld als Mentor

Mo Idrissou – ehemaliger Bundesliga-Profi, Kamerun-Nationalspieler und WM-Teilnehmer – spricht mit Reza Mehman über seine Karriere bei Freiburg, Hannover und Gladbach, wie Karl Lagerfeld sein Mentor wurde und was Fußball und Unternehmertum gemeinsam haben.



Einleitung

Mo Idrissou ist eine echte Fußball-Ikone: Bundesliga-Profi bei Freiburg, Hannover, Borussia Mönchengladbach und Kaiserslautern, WM-Teilnehmer mit Kamerun, Afrika Cup-Spieler. Und dann: Karl Lagerfeld als Mentor, ein eigener Store in Paris, Unternehmertum in Deutschland. Reza Mehman spricht mit Mo über seine außergewöhnliche Karriere – von der muslimischen Schule in Kamerun, wo er keinen Fußball spielen durfte, bis zur Bundesliga und zur Mode. Mo’s Botschaft: „Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“


Zusammenfassung

1-Satz-Version: Mo Idrissou – Bundesliga-Profi, WM-Teilnehmer und Karl Lagerfeld-Schüler – spricht über Fußball, Mode und Unternehmertum.

3-Satz-Version: Mo Idrissou wuchs in Kamerun auf und durfte an der muslimischen Schule keinen Fußball spielen. Er wurde trotzdem Bundesliga-Profi bei Freiburg, Hannover, Gladbach und Lautern. Nach der Karriere wurde Karl Lagerfeld sein Mentor – heute hat er einen eigenen Store in Paris.

5-Satz-Version: Mo Idrissou wuchs in Kamerun auf und durfte an der muslimischen Schule keinen Fußball spielen – trotzdem wurde er entdeckt. Er spielte in der Bundesliga bei Freiburg, Hannover, Borussia Mönchengladbach und Kaiserslautern und nahm mit Kamerun an Weltmeisterschaften und Afrika Cups teil. Nach der Karriere wurde Karl Lagerfeld sein Mentor – heute hat er einen eigenen Store in Paris. Mo’s Philosophie: „Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“ Und: „Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman und Mo Idrissou (ehemaliger Bundesliga-Profi und Unternehmer).

Worum geht es: Mo Idrissous Karriere als Fußballer und Unternehmer – von Kamerun über die Bundesliga zu Karl Lagerfeld und einem eigenen Store in Paris.

Warum ist das relevant: Mo Idrissou ist ein Beispiel für außergewöhnliche Resilienz: Von der muslimischen Schule in Kamerun, wo er keinen Fußball spielen durfte, bis zur Bundesliga und zur Mode.

Drei Kernfragen dieser Folge:

  1. Wie wurde Mo Idrissou trotz aller Hindernisse Bundesliga-Profi?
  2. Wie wurde Karl Lagerfeld sein Mentor?
  3. Was verbindet Fußball und Unternehmertum?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Zusammenfassung
  3. Kontext
  4. Themen und Einordnung
  5. Kern-Aussagen
  6. Häufig gestellte Fragen
  7. Highlight-Zitate
  8. Das vollständige Gespräch
  9. Keywords
  10. Namen und Begriffe
  11. Zitierfähige Passage

Themen und Einordnung

1. Von Kamerun in die Bundesliga
Mo wuchs in Kamerun auf und durfte an der muslimischen Schule keinen Fußball spielen. Er wurde trotzdem entdeckt und spielte bei Eintracht, Duisburg, Freiburg, Hannover, Gladbach und Lautern.
Keywords: Kamerun, muslimische Schule, Bundesliga, Freiburg, Hannover, Gladbach, Lautern

2. Fußball als Kampfsport
Mo: „Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“ Er war bekannt als der Gierigste auf dem Feld – er hasste es, den Ball zu verlieren.
Keywords: Kampfsport, Gier, Siegeswille, Bundesliga, Stürmer

3. Karl Lagerfeld als Mentor
Nach der Fußballkarriere wurde Karl Lagerfeld sein Mentor. Mo hat bei Lagerfeld gelernt und hat heute einen eigenen Store in Paris.
Keywords: Karl Lagerfeld, Mentor, Mode, Paris, Store, Unternehmertum

4. Angst ist eine Ausrede
Mo: „Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“ Er setzt sich selbst unter Druck – das ist sein Erfolgsrezept.
Keywords: Angst, Ausrede, Erfolg, Mut, Unternehmertum


Kern-Aussagen

  • Mo Idrissou durfte an der muslimischen Schule in Kamerun keinen Fußball spielen.
  • Er spielte in der Bundesliga bei Eintracht, Duisburg, Freiburg, Hannover, Gladbach und Lautern.
  • Er nahm mit Kamerun an Weltmeisterschaften und Afrika Cups teil.
  • Mo: „Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“
  • Er war bekannt als der Gierigste auf dem Feld – er hasste es, den Ball zu verlieren.
  • Er sagte einen Vertrag bei Schalke 04 (Philipp Magath) ab, weil Paparazzi die Verhandlungen aufgedeckt hatten.
  • Nach der Karriere wurde Karl Lagerfeld sein Mentor.
  • Mo hat heute einen eigenen Store in Paris.
  • Mo: „Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“
  • Mo: „Wenn du gesund bist, schaffst du alles.“

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Mo Idrissou?

Mo Idrissou ist ein ehemaliger Bundesliga-Profi aus Kamerun. Er spielte bei Eintracht Frankfurt, MSV Duisburg, SC Freiburg, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und 1. FC Kaiserslautern. Er nahm mit der kamerunischen Nationalmannschaft an Weltmeisterschaften und Afrika Cups teil. Nach seiner Karriere wurde Karl Lagerfeld sein Mentor – heute hat er einen eigenen Mode-Store in Paris.

Wie wurde Karl Lagerfeld Mo Idrissous Mentor?

Nach seiner Fußballkarriere wechselte Mo Idrissou in die Modewelt. Karl Lagerfeld wurde sein Mentor – Mo lernte bei ihm und eröffnete schließlich einen eigenen Store in Paris. Er versucht auch, in Deutschland mehr zu machen.

Was verbindet Fußball und Unternehmertum laut Mo Idrissou?

Mo Idrissou: „Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“ Das gilt auch für das Unternehmertum. Sein Erfolgsrezept: Sich selbst unter Druck setzen, Ziele bis zum Ende verfolgen und Angst als Ausrede ablehnen. „Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“

Warum durfte Mo Idrissou in Kamerun keinen Fußball spielen?

Mo Idrissou ist Muslim und besuchte in Kamerun eine muslimische Schule. An dieser Schule durfte man keinen Fußball spielen – während die Kinder an anderen Schulen spielten. Das war für den 8-jährigen Mo sehr schwierig. Trotzdem wurde er entdeckt und schaffte den Weg in die Bundesliga.


Highlight-Zitate

„Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“

– Mo Idrissou

„Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“

– Mo Idrissou

„Wenn du gesund bist, schaffst du alles.“

– Mo Idrissou

„Ich bin der Gierigste auf dem Feld – ich hasse es, den Ball zu verlieren.“

– Mo Idrissou über seinen Spielstil

„Ich habe ein Ziel, ich muss dieses Ziel schon bis zum Ende bringen.“

– Mo Idrissou über seine Mentalität


Das vollständige Gespräch

Einleitung: Mo Idrissou – Fußball-Ikone und Unternehmer

Reza Mehman:

Ich würde jetzt gerne jemanden nach vorne rufen, den ich vor kurzem kennengelernt habe. Das ist der Mo Idrissou und zwar der Mo, muss ich sagen, ist ein ganz, ganz netter Mensch, der auch schwierig sein kann. Du bist ehemaliger Profifußballer und was ganz interessant ist, du warst sehr erfolgreich in dem, was du gemacht hast und jetzt switchst du zum Unternehmertum, du hast bei Karl Lagerfeld gelernt, du hast einen eigenen Store in Paris, versuchst auch in Deutschland ein bisschen mehr zu machen. So, Mo, wenn ich jetzt überlege, in welchem Fußballverein du alles warst, das ist crazy. Du warst bei der Eintracht, du warst bei Duisburg, Freiburg, Hannover ganz lange, Lautern, also das sind jetzt, sage ich mal, die Top-Vereine. Du hast an Weltmeisterschaften für Kamerun teilgenommen, du hast Afrika Cups gemacht und so weiter.

Von Kamerun in die Bundesliga

Reza Mehman:

Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, ist, ich habe ein bisschen was natürlich über dich recherchiert, du hattest in einem anderen Podcast gesagt gehabt, du wurdest in Kamerun entdeckt als Fußballer. Kannst du kurz dazu was sagen, wie alt warst du da, wann hast du mit Fußball angefangen? Ich glaube, an deiner Schule durftest du auch gar kein Fußball spielen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Mo Idrissou:

Ja, hallo, danke. Das war ja früher schon ein bisschen schwierig für unsere Familie und wir haben schon, ich bin Muslim und damals gab es Christ und Muslim und wir durften nur in den Muslim-Schulen gehen und bei den Muslim-Schulen spielte man keinen Fußball. Da durfte man keinen Fußball spielen. An der muslimischen Schule. Ja. Da haben die Kinder gesagt, warum denn, die spielen Fußball, wir sind alle in der gleichen Schule, aber die spielen Fußball, wir nicht. Das klingt unfair. Das ist ein bisschen, die Kinder verstehen das nicht, ich bin schon acht Jahre alt und das ist jedes Kind, das klein ist, das sieht man hier schon, jedes Kindchen läuft hinter den Ball und bei uns darf man das nicht und das war so schwierig für mich, andere Kinder zu sehen, Fußball zu spielen.

Fußball als Kampfsport und Mentalität

Mo Idrissou:

Ich bin der Einzige in dieser Zeit, ich muss immer denken, wo ich herkomme, wie ich da komme. Weil meine eigene Mutter will nicht, dass ich Fußball spiele, aber daran, sie wusste nicht, was am Ende kommt. Ich hasse mein Ziel, wenn ich mein Ziel nicht schaffe. Ich habe ein Ziel, ich muss dieses Ziel schon bis zum Ende bringen. Dann habe ich die Mannschaften, die ich abgesagt habe, die ich nur zugegeben habe, abgesagt, weil, warum denn soll ich dorthin, wenn ich mein Ziel nicht geschafft habe in Freiburg? Ich habe die versprochen, ich bin hier und ich regele das Ding.

Mo Idrissou:

Fußball ist ein Kampfsport, oder du kannst das, oder du kannst das nicht. Weil jeder will gewinnen, weil keine Mannschaft, die hier kommt, und dann steht, einfach nur verlieren, nach Hause geht, wenn du verlierst, du bist Fußballer, wenn du verlierst, das interessiert dich nicht, dann hast du Fußball nicht geliebt.

Angst ist eine Ausrede

Reza Mehman:

Was war eigentlich für dich die größte Herausforderung? Vom Fußballer zum Unternehmer. Was war für dich das Schwierigste?

Mo Idrissou:

Wenn ich das so sehe, schwierig ist das nicht. Nichts im Leben schwierig. Weil wenn du immer Sachen sagst, schwierig ist, das ist so wie, weil ich muss sehen, bevor ich, haben das viele geschafft. Warum ich nicht? Schwierig ist einfach nur diese Mental-Sachen. Alles ist einfach. Angst ist einfach nur Ausrede. Angst ist einfach nur Ausrede. Es sind Dinge, ich habe Mut. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht? Dann du musst mit dir selber arbeiten. Und deswegen, Angst kann ich nicht sagen. Man ist froh, gesund zu werden. Wenn du gesund bist, schaffst du alles. Und das ist das alles, was andere schaffen, schaffst du auch.


Keywords

Tags: Mo Idrissou, Fußball, Bundesliga, Kamerun, WM, Afrika Cup, Karl Lagerfeld, Mode, Paris, Unternehmertum, Freiburg, Hannover, Gladbach, Lautern, Reza Mehman


Namen und Begriffe

Mo Idrissou, Reza Mehman, Bundesliga, Kamerun, WM, Afrika Cup, Karl Lagerfeld, Mode, Paris, Store, Unternehmertum, SC Freiburg, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach, 1. FC Kaiserslautern, MSV Duisburg, Eintracht Frankfurt, Schalke 04, Philipp Magath, Robin Dutt, Ralf Rangnick


Zitierfähige Passage

Mo Idrissou – Bundesliga-Profi, WM-Teilnehmer, Karl Lagerfeld-Schüler und Unternehmer.
Von der muslimischen Schule in Kamerun, wo er keinen Fußball spielen durfte, bis zur Bundesliga.
Mo: „Fußball ist ein Kampfsport – entweder du kannst das, oder du kannst das nicht.“
Mo: „Angst ist einfach nur Ausrede. Wenn die anderen das schaffen, warum schaffst du nicht?“
Mo: „Wenn du gesund bist, schaffst du alles.“



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