127. What other people think of you is none of your business

Was andere über dich denken, geht dich nichts an

Warum die Meinung anderer dich ausbremst und wie du dich davon befreist: Mindset Tipps aus der Praxis



Einleitung

Was andere ueber dich denken, beschaeftigt dich vermutlich oefter, als du es zugeben wuerdest. In dieser Folge von Project Mindset greift Reza Mehman ein Thema auf, das viele Menschen taeglich begleitet: die staendige Sorge um die Meinung anderer. Ausgehend von einer alltaeglichen Situation mit einem Freund, der sich schaemte, eine Weinflasche in der Oeffentlichkeit zu tragen, entfaltet sich ein tiefgruendiges Gespraech ueber Selbstbewusstsein, Energieverschwendung und innere Freiheit. Reza teilt persoenliche Erfahrungen aus seiner Podcast Gruendung, seinem Event „Dinner im Schloss“ und Nachrichten von Zuhoerern, die sich von der Meinung anderer blockiert fuehlen. Er zeigt konkrete Techniken, um sich von diesem Denkmuster zu loesen, und erklaert, warum die meisten Menschen ohnehin viel zu sehr mit sich selbst beschaeftigt sind, um ueber dich nachzudenken. Diese Episode ist ein Weckruf fuer alle, die endlich aufhoeren wollen, ihr Leben nach den vermeintlichen Urteilen anderer auszurichten.


Zusammenfassung

In einem Satz: Die Meinung anderer Menschen ueber dich geht dich nichts an, weil du weder ihre Gedanken kontrollieren noch lesen kannst und dein Fokus auf dein eigenes Leben gehoert.

In drei Saetzen: Reza Mehman zeigt anhand persoenlicher Geschichten und Zuhoerer Nachrichten, wie stark die Angst vor der Meinung anderer unser Verhalten einschraenkt. Er erklaert, dass dieser Energieaufwand uns davon abhaelt, Neues zu wagen, unsere Ziele zu verfolgen und gluecklich zu sein. Mit praktischen Techniken wie Gedankenkontrolle, dem Spotlight Effekt und einem befreienden Zitat von Regina Brett liefert er einen klaren Weg zu mehr innerer Freiheit.

In fuenf Saetzen: In Episode 127 von Project Mindset widmet sich Reza Mehman der Frage, warum wir uns so sehr darum sorgen, was andere ueber uns denken. Anhand einer Alltagssituation, in der sein Freund sich schaemte, eine Weinflasche oeffentlich zu tragen, verdeutlicht er, wie absurd diese Sorgen oft sind. Er beleuchtet drei negative Auswirkungen: Energieverlust, Hemmung bei neuen Vorhaben und ein negativer Kreislauf durch unsicheres Auftreten. Als Gegenstrategien empfiehlt er das Zitat „What other people think of you is none of your business“, die Kontrolle negativer Gedanken nach Marcus Aurelius und die Erkenntnis, dass die meisten Menschen viel zu sehr mit sich selbst beschaeftigt sind. Sein Killer Argument: Du wirst ohnehin nicht jedem gefallen, und genau das ist voellig in Ordnung.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Gruender und Host des Podcasts Project Mindset, teilt seine persoenlichen Erfahrungen und Erkenntnisse rund um Mindset, persoenliche Entwicklung und Selbstbewusstsein.

Worum geht es: Die Episode behandelt die allgegenwaertige Sorge, was andere Menschen ueber einen denken. Von der Schulzeit ueber das Berufsleben bis hin zu persoenlichen Projekten wird analysiert, wie diese Gedanken entstehen, welche negativen Auswirkungen sie haben und wie man sich gezielt davon befreien kann.

Warum ist es relevant: Die Angst vor dem Urteil anderer ist einer der haeufigsten Gruende, warum Menschen sich nicht trauen, neue Wege zu gehen, den Job zu wechseln oder kreative Projekte zu starten. In einer Welt voller sozialer Medien und oeffentlicher Sichtbarkeit ist dieses Thema aktueller denn je.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Warum verschwenden wir so viel Energie darauf, was andere ueber uns denken?
  • Welche konkreten negativen Auswirkungen hat diese Denkweise auf unser Leben?
  • Mit welchen Techniken kann man sich von der Meinung anderer befreien?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Worum es in dieser Episode geht
  2. Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
  3. Kontext – Hintergruende und Kernfragen
  4. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche
  5. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften
  6. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf typische Fragen
  7. Highlight-Zitate – Die staerksten Aussagen
  8. Transkript – Die vollstaendige Episode zum Nachlesen
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen
  11. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Die Angst vor der Meinung anderer

Von der Weinflasche auf der Strasse bis zur Angst vor dem Jobwechsel: Reza zeigt, wie tief die Sorge um fremde Urteile in unserem Alltag verankert ist und woher sie stammt.

Keywords: Meinung anderer, Angst vor Bewertung, Selbstzweifel

2. Negative Auswirkungen auf Fokus und Energie

Wer staendig darueber nachdenkt, was andere denken, verliert den Fokus auf die eigenen Aufgaben und verschwendet wertvolle Energie fuer etwas Unkontrollierbares.

Keywords: Energieverschwendung, Fokus verlieren, negative Gedanken

3. Hemmung bei neuen Projekten und Veraenderungen

Die Angst vor dem Urteil anderer hindert Menschen daran, Neues auszuprobieren, sei es ein Podcast, ein Jobwechsel oder ein oeffentliches Event.

Keywords: Neues wagen, Komfortzone verlassen, Jobwechsel Angst

4. Der Spotlight Effekt und die Realitaet

Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschaeftigt, um ueber andere nachzudenken. Der Spotlight Effekt zeigt, dass wir unsere eigene Sichtbarkeit massiv ueberschaetzen.

Keywords: Spotlight Effekt, Selbstwahrnehmung, Perspektivwechsel

5. Techniken zur Befreiung von fremden Urteilen

Mit konkreten Strategien wie Gedankenkontrolle, dem Zitat von Regina Brett und der Erkenntnis, dass man nie allen gefallen kann, laesst sich die Abhaengigkeit von der Meinung anderer ueberwinden.

Keywords: Gedankenkontrolle, Selbstbefreiung, Mindset Technik


Kern-Aussagen

  • Was andere Menschen ueber dich denken, geht dich nichts an, denn du kannst weder ihre Gedanken lesen noch kontrollieren.
  • Der Energieaufwand, sich ueber die Meinung anderer Sorgen zu machen, ist voellig verschwendet und sollte besser in die eigenen Ziele investiert werden.
  • Die Angst vor dem Urteil anderer ist einer der groessten Blocker, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren oder mutige Entscheidungen zu treffen.
  • Ein negativer Gedanken Bias rund um die Meinung anderer wirkt sich auf die eigene Ausstrahlung aus und erzeugt einen Teufelskreis der Unsicherheit.
  • Jeder Mensch hat seine eigene Perspektive, gepraegt durch individuelle Erfahrungen. Deshalb ist das gleiche Verhalten fuer verschiedene Menschen voellig unterschiedlich bewertet.
  • Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen und Gedanken beschaeftigt, um sich ernsthaft Gedanken ueber dich zu machen.
  • Es ist unmoeglich, allen zu gefallen. Selbst die erfolgreichsten Menschen der Welt haben Kritiker und Gegner.
  • Schon in der Kindheit und Schulzeit werden wir darauf konditioniert, uns um die Meinung anderer zu sorgen, etwa durch Markenklamotten oder Gruppenzugehoerigkeit.
  • Gedankenkontrolle ist der Schluessel: Wenn negative Gedanken ueber die Meinung anderer auftauchen, kann man sie bewusst wahrnehmen und umlenken.
  • Die eigene Happiness leidet massiv, wenn man staendig in Sorge lebt, was andere ueber einen denken.

Haeufig gestellte Fragen

Warum mache ich mir staendig Gedanken, was andere ueber mich denken?

Das ist ein tief verankertes Verhaltensmuster, das schon in der Kindheit beginnt. Von Markenklamotten in der Schule bis zur Bewertung durch den Chef im Berufsleben werden wir frueh darauf konditioniert, uns um die Meinung anderer zu sorgen. Evolutionaer gesehen war die Zugehoerigkeit zur Gruppe ueberlebenswichtig, was diese Tendenz zusaetzlich erklaert.

Welche negativen Auswirkungen hat die Angst vor der Meinung anderer?

Es gibt drei zentrale negative Auswirkungen: Erstens verschwendest du Energie und verlierst den Fokus auf das, was vor dir liegt. Zweitens traust du dich nicht, Neues anzufangen oder mutige Entscheidungen zu treffen. Drittens entsteht ein Teufelskreis, weil unsicheres Auftreten Unsicherheit zurueckgespiegelt bekommt.

Was bedeutet „What other people think of you is none of your business“?

Dieses Zitat von Regina Brett bedeutet, dass die Gedanken anderer Menschen ueber dich nicht in deinem Einflussbereich liegen. Du kannst sie weder lesen noch kontrollieren. Deshalb solltest du deine Energie auf das richten, was du tatsaechlich beeinflussen kannst: dein eigenes Handeln und deine eigene Einstellung.

Was ist der Spotlight Effekt?

Der Spotlight Effekt beschreibt die Tendenz, die Aufmerksamkeit anderer auf uns selbst massiv zu ueberschaetzen. In Wahrheit sind die meisten Menschen so sehr mit ihren eigenen Problemen und Gedanken beschaeftigt, dass sie kaum bemerken, was du tust oder traegst.

Wie kann ich aufhoeren, mir Sorgen ueber die Meinung anderer zu machen?

Reza empfiehlt mehrere Techniken: Mache dir bewusst, dass du keine Gedanken lesen kannst. Erinnere dich daran, dass die meisten Menschen mit sich selbst beschaeftigt sind. Kontrolliere aktiv deine Gedanken und lenke sie in positive Richtungen. Und akzeptiere, dass du nie allen gefallen wirst, nicht einmal die erfolgreichsten Menschen schaffen das.

Kann die Angst vor der Meinung anderer mich bei einem Jobwechsel blockieren?

Ja, absolut. Reza berichtet von einem Zuhoerer, der von einem gut bezahlten Job in einen weniger gut bezahlten, aber erfuellenderen Job wechseln wollte. Die Angst davor, was andere ueber diesen vermeintlichen Rueckschritt denken koennten, hat diese Person davon abgehalten, die richtige Entscheidung fuer ihr eigenes Glueck zu treffen.

Ist es normal, sich Gedanken ueber die Meinung anderer zu machen?

Ja, das ist voellig normal und menschlich. Selbst Reza gibt zu, dass er sich bei neuen Projekten wie seinem Podcast oder dem Event „Dinner im Schloss“ dabei erwischt, ueber die Meinung anderer nachzudenken. Entscheidend ist, dass diese Gedanken nicht ueberhandnehmen und einen nicht vom eigenen Weg abbringen.

Was hat Marcus Aurelius mit dem Thema zu tun?

Reza zitiert Marcus Aurelius im Kontext negativer Gedanken und Sorgen. Die stoische Philosophie lehrt, dass unsere Gedanken unser Glueck bestimmen. Wer staendig negative Gedanken darueber hat, was andere denken, mindert seine eigene Lebensfreude und strahlt diese Negativitaet auch nach aussen aus.


Highlight-Zitate

„Ist doch eigentlich egal, was andere Leute ueber dich denken, die dich nicht kennen, die dich auch vielleicht nur zwei Sekunden lang sehen.“

– Reza Mehman

„Dieser Energieaufwand ist voellig unnuetz, bin ich ganz ehrlich, und er sollte besser investiert werden.“

– Reza Mehman

„What other people think of you is none of your business.“

– Regina Brett, zitiert von Reza Mehman

„Sobald ich anfange darueber nachzudenken, was jetzt zum Beispiel der Kumpel aus der Schulzeit ueber mich denkt, habe ich nicht mehr die Aufmerksamkeit, meine Aufgabe, die vor mir liegt, wirklich gut zu erfuellen.“

– Reza Mehman

„Wenn ich dauernd irgendwelche Gedanken habe, Sorgen habe und was denken die anderen ueber mich, natuerlich habe ich dann weniger Happiness.“

– Reza Mehman

„Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschaeftigt, um sich ernsthaft Gedanken ueber dich zu machen.“

– Reza Mehman

„Haette ich jetzt vor ein paar Jahren den Hauptgedanken gehabt, wie kommt denn das eigentlich bei den anderen an, wenn ich jetzt einen Podcast starte, das wuerde mich garantiert davon abhalten, die Dinge zu tun, auf die ich eigentlich ziemlich Bock habe.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset alles möglich ist. Vor kurzem war ich mit einem Kumpel von mir unterwegs. Wir waren zuerst was einkaufen. Wir haben eine Flasche Wein gekauft. Wir waren auf dem Weg zu einem anderen Kumpel. Ich habe die Flasche Wein bezahlt. Wir waren an der Kasse. Mein Kumpel hat die Flasche Wein von der Kasse genommen, hat sie kurz getragen und irgendwann auf dem Weg zu einem anderen Kumpel von mir hat er mich gefragt, hey, könntest du mir einen Gefallen tun und die Weinflasche bitte selbst tragen?

Ich so, ja, kein Stress, aber warum? Also er hat ja gesehen, ich hatte noch was anderes in der Hand. Und er meinte, ihm ist so ein bisschen unangenehm, wenn er mit einer Flasche Wein auf der Straße rumläuft. Die anderen Leute könnten ja denken, dass er irgendwie ein Alkoholproblem hat, dass er ein regelmäßiger Weintrinker ist. Solche Gedanken hatte er. Ich fand das mega interessant, weil ich ihm dann auch gesagt habe in dem Moment, ja, aber ist doch eigentlich egal, was andere Leute über dich denken, die dich nicht kennen, die dich auch vielleicht nur zwei Sekunden lang sehen und keine Ahnung, ob sich überhaupt irgendjemand die Mühe macht, Gedanken aufzuwenden, zu überlegen, ob diese Person, die eine Weinflasche gerade trägt, ein Alkoholiker ist oder nicht.

Ihm war es aber trotzdem unangenehm. Er hat mir sogar erzählt, dass er auch ungern mit Einkaufstaschen durch die Gegend läuft. Er hat andere Gründe. Aber ich finde, mein Kumpel in dem Moment hat das Thema, was andere Menschen über einen denken, auf ein ganz neues Level gebracht. Ich persönlich bin auch ab und zu davon betroffen. Ich mache mir natürlich auch hier und da mal Gedanken, wenn ich ein neues Projekt starte, wenn ich was Neues anfange. Damals, ich kann mich daran erinnern, als ich den Podcast gestartet habe, habe ich mir auch Gedanken gemacht.

Was denken meine Familie über mich? Was denken meine Freunde über mich? Das sind, glaube ich, ganz normale Gedanken, die man zwischendurch hat. Aber bei meinem Kumpel habe ich gesehen, das hat völlig überhand genommen, dass er extrem nicht nur mit dem Thema Weinflasche, sondern auch in anderen Bereichen meine Wirkung auf die anderen, meine Wirkung auf die Öffentlichkeit, was denken andere über mich, einfach überhand genommen hat. Interessanterweise in diesem Kontext bekomme ich tatsächlich zwischendurch auch Anschriften von Euch, wo auch drin steht, dass Ihr Euch Gedanken macht oder häufig Sorgen macht, was denn andere Menschen über einen denken.

Sei es, weil Ihr zum Beispiel einen Job wechselt, sei es, was die eigene Frau oder der eigene Mann über einen denkt. Da waren verschiedenste Themen mit dabei. Ich finde es super interessant, meine Gedanken dazu sind relativ simpel. Ich denke, jeder ist in irgendeiner Art und Weise schon von Kindheit auf drauf getrimmt, darüber nachzudenken, was denn die anderen Menschen über einen denken. Ich glaube, das fängt schon in der Schulzeit an. Damals, ich kann mich daran erinnern, Klamotten waren ein wichtiges Thema.

Welche Schuhe man trägt, ob es Nike-Schuhe sind, ob das eigentlich Markenschuhe sind. Das ging nicht nur in der Schulzeit sozusagen los, sondern es ging auch weiter dann im Arbeitsleben. Es ist mir natürlich auch bewusst, dass man hier und da übernacht denkt, was denkt der Chef über einen. Ich werde immerhin bewertet in der Arbeit, was denken die Kollegen über einen. Wie verhalte ich mich auf der Weihnachtsfeier, auch ein beliebtes Thema. Das sind so einzelne Punkte, die im Laufe des Lebens, wo man es irgendwie so eingetrichtert bekommen.

Es ist irgendwo wichtig, was die Allgemeinheit über einen denkt, was die Umgebung über einen denkt. Ich denke, das hat auch was sehr, sehr, sehr altertümliches. Auch in uns drin ist es irgendetwas. Ich denke, damals war es wichtig, zum Beispiel bei der Stammzugehörigkeit zu gucken, dass man zum Stamm auch irgendwie passt, dazugehört, nicht gewisse Sachen tut, um verstoßen zu werden vom Stamm. Ich denke, es hat auch damit was zu tun. Ich möchte aber nicht auf dieses Thema eingehen, sondern ich möchte eher heute darauf eingehen, was man denn machen kann, um sich zu lösen von diesem Thema.

Was denken eigentlich die anderen über mich? Wohlwissend aber, ich will es gesagt haben, ich erwische mich selber dabei auch, dass ich mir Gedanken mache, was jetzt zum Beispiel meine Familie über mich denkt, wenn ich das und das mache. Jüngstes Beispiel bei mir, ich habe vor kurzem ein Event wieder gehabt, das Dinner im Schloss, das war April diesen Jahres. Das war ein Riesenevent, war auch total toll. Und zwischendurch habe ich mir auch Gedanken gemacht, weil es so öffentlichkeitswirksam war. Es gab eine Pressemitteilung dazu, es gab viele Postings auf LinkedIn, auf Instagram.

Zwischendurch habe ich mich auch dabei erwischt, statt mich auf die Sache zu fokussieren, habe ich mich dabei erwischt, was denn die anderen Menschen über mich denken. Interessanterweise ist es auch schon der erste Punkt, diese negativen Auswirkungen. Wenn ich mir nämlich Gedanken darüber mache, was andere über mich denken, fokussiere ich mich nicht gerade auf das, was vor mir liegt. Also was ich damit meine ist, sobald ich anfange, jetzt auch gerade in diesem Podcast-Kontext, ich nehme gerade die Podcast-Folge auf, muss jetzt voll konzentriert drauf sein, sobald ich anfange darüber nachzudenken, was jetzt zum Beispiel der Kumpel aus der Schulzeit über mich denkt oder was ist der Kumpel aus der Studienzeit über mich denkt oder meine Familie über mich denkt.

Fortsetzung

Sobald ich das tue, habe ich nicht mehr die Aufmerksamkeit, meine Aufgabe, die vor mir liegt, wirklich gut zu erfüllen. Das mag in vielen Bereichen wichtig sein und auch richtig sein. Ich muss zugeben, im Kontext von dieser Weinflasche, mein Beispiel von Anfang, es ist jetzt nicht so wichtig natürlich, aber es lenkt einen einfach nur davon ab, was gerade vor einem liegt und was gerade wichtig ist. Vielleicht im Kontext von der Weinflasche, der Kumpel hätte in dem Moment auch ein tolles Gespräch mit mir führen können.

Wirklich so, dass man sich wieder connectet und man hat sich lange nicht mehr gesehen gehabt, einfach eine gute Zeit miteinander hat, irgendwas aber wichtiger darüber nachzudenken, was denn andere über einen denken. Dieser Energieaufwand, den finde ich einfach ziemlich krass und das mache ich mir auch selber immer wieder bewusst, wenn ich gerade so ein bisschen mich dabei erwische. Krass, okay, was denken eigentlich jetzt meine Familie darüber, was ich jetzt gerade treibe. Dieser Energieaufwand ist völlig unnütz, bin ich ganz ehrlich, und er sollte besser investiert werden.

Und außerdem, das ist der zweite Punkt in diesem Kontext, man traut sich nichts Neues anzufangen oder nichts anders zu machen als typischerweise, wenn man dauernd Gedanken im Kopf hat, was andere Menschen über einen denken. Also beispielsweise, hätte ich jetzt vor ein paar Jahren den Hauptgedanken gehabt, bevor ich den Podcast gestartet habe, wie kommt denn das eigentlich bei den anderen an, wenn ich jetzt einen Podcast starte, wenn ich jetzt einfach ins Mikrofon reinspreche oder ein YouTube-Video aufnehme, das würde mich garantiert davon abhalten, die Dinge zu tun, auf die ich eigentlich ziemlich Bock habe.

Übertragen auf eine Nachricht, die ich vor einiger Zeit erhalten habe von den Zuhörern des Podcasts, da ging es um einen Jobwechsel, das war ein relativ guter Job, ein guter Job in einen wenigen gut bezahlten Job, allerdings das, was mir Spaß macht. Und da war auch die Anfrage, hey, ich bin mir sicher, dass alle anderen denken, ich bin jetzt total komisch drauf, dass ich jetzt einen weniger gut bezahlten Job, also von außen aus gesehen, weniger gut bezahlten Job mache und meine tolle Position aufgebe.

Und dieser Gedanke hat diese Person davon abgehalten, eigentlich die richtige Entscheidung zu treffen und vielleicht einfach glücklicher zu werden in dem Job, weil in einem alten Job war die Person super unglücklich, im neuen wäre sie glücklicher gewesen, also höchstwahrscheinlich glücklicher gewesen. Und der dritte Punkt in diesem Kontext, den ich auch extrem immer versuche mir bewusst zu machen ist, wenn man so einen Negativ-Bias hat, das heißt, man hat immer so eine Art negative Gedanken rund um, was denken die anderen über mich, das wirkt sich auch auf die eigene Frequenz aus, die man nach außen sendet, diese Negativität, so ein Negativ-Bias, das wirkt sich auf andere aus und natürlich, wenn ich unsicher auftrete vor anderen Leuten, komme ich natürlich auch unsicher bei denen an und das kriege ich auch dann wieder gespiegelt.

Das heißt, es ist so eine Art Teufelskreis, es verschlimmert sich eigentlich, also wenn ich das ohne Selbstbewusstsein auftrete und immer mit den Gedanken, da gehe ich jetzt auf die Bühne und was denken jetzt die anderen über mich, das spürt natürlich das Publikum oder der Zuhörer oder wer auch immer gerade gegenüber ist, das spürt man natürlich und das wird dann auch wieder gespiegelt. Und welche Techniken gibt es, sich davon frei zu machen? Also ich denke, es gibt ein Zitat, das ich extrem cool finde, What other people think of you is none of your business, von Regina Brett.

Ich finde den Spruch mega. Das löst auch mich in Situationen, wo ich tatsächlich wieder mal so hier und da mal Gedanken hatte, wenn ich jetzt was Neues starte, wenn ich jetzt zum Beispiel in einer Veranstaltung in einem Schloss, dann stehe ich auf der Bühne und dann spreche ich vor dem Publikum, was andere Leute dann dem um mich denken. Tatsache ist, eigentlich geht es mich auch gar nichts an und ich kann ja auch keine Gedanken lesen, weil jeder Mensch ja seine eigene Perspektive auch hat bezüglich den Erfahrungen, die er gemacht hat.

Wenn jetzt zum Beispiel auf das Eingangsbeispiel zurückzukommen, wenn jemand eine Weinflasche in der Hand von jemand anderem sieht, dann kommt es wirklich wahrscheinlich darauf an, was für Erfahrungen diese Person gemacht hat. Damit meine ich zum Beispiel, wenn man irgendwo groß geworden ist, wo Alkohol ein Problem war und ich sehe das irgendwo, dass jemand eine Alkoholflasche in der Hand hat, dann denke ich wahrscheinlich auch genau an diese Probleme, die es damals gab. Für andere Leute ist eine Flasche Wein eher so eine Art Entspannung und man trifft sich mit Freunden und trinkt ein schönes Glas Wein.

Also es kommt wirklich auf die Erfahrung an, was die eine Person gemacht hat oder nicht im Leben. Und aus meiner Sicht geht es mich auch gar nichts an. Dieser Spruch befreit mich ungemein, weil er macht mir auch immer wieder klar, jeder hat eine andere Perspektive auf gewisse Sachen. Wenn ich was für völlig normale erachte, könnte das bei jemand anderem etwas ganz, ganz Komisches sein. Genauso wie mit dem Thema Wein zum Beispiel. Das andere, was ich auch total immer wieder mir vor Augen führe und wirklich mir immer wieder sage, ist, das hat mir auch schon öfter hier im Podcast, und zwar ein Zitat von Marcus Arelland, Das geht so ein bisschen in diese Richtung Negative Bias.

Fortsetzung

Natürlich, wenn ich dauernd irgendwelche Gedanken habe, Sorgen habe und was denken die anderen über mich und auch in anderen Kontexten Sorgen habe, natürlich habe ich dann weniger Happiness, verspüre ich weniger Happiness in mir und bin eigentlich nur damit beschäftigt, irgendwelche negativen Gedanken zu haben. Das sprühe ich auch aus, kriege auch nichts mehr an. Aber natürlich habe ich dann weniger Happiness, das sprühe ich auch aus, kriege auch Negativität zurück. Von daher auch ein Grund für mich, das Thema abzulegen, was andere über mich denken, einfach die Gedanken, die ich habe, zu kontrollieren.

Und wenn ich mal solche Gedanken habe, sage, okay, hey, ich kontrolliere das jetzt und wandle das Ganze um in etwas Positives. Das Killer-Argument für mich, und ich hatte das tatsächlich auch hier und da mal im Podcast gesagt, also das wirklich das größte Killer-Argument für mich ist, und das mache ich mir auch jedes Mal bewusst, wenn ich eine Instagram-Aufnahme, eine Instagram-Story mache, wenn ich gerade unterwegs bin. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, wissen, dass ich ab und zu einfach irgendwelche Sachen quasi kommentiere, wenn ich gerade unterwegs bin, auf einer Veranstaltung oder was auch immer, oder man Sportkommentiere so ein bisschen.

Ich nehme dann einfach mein Handy raus, egal, wer gerade da ist. Ich spreche dann in die Kamera, sage dann gerade, ich bin da und da, mache das und das. Ich muss zugeben, die ersten Male war das total komisch für mich, das in einer größeren Menschenmenge zu machen. Aber mittlerweile habe ich wirklich, und das ist mein Killer-Argument, und vielleicht werde ich dann in dem Moment, wo ich mein Handy zücke, mich aufnehme, werde ich vor zwei Sekunden von irgendjemanden komisch angeschaut und der denkt sich wahrscheinlich, was ist das für ein Typ, der es einfach so in der Kamera rausholt.

Aber nach zwei Sekunden ist es wieder vollkommen egal. Die Person hat mich vergessen. Wir werden uns wahrscheinlich nie wieder mehr im Leben sehen. Also, warum kümmert es mich überhaupt, dass ich da mir überhaupt irgendwelche Gedanken mache? Das Einzige nämlich, was zählt ist, was ich am Ende des Tages über mich selber denke. Ich bin natürlich stolzer auf mich, dass ich überhaupt irgendwas gemacht habe, sei es in dem Moment mein Handy gezückt habe, in die Kamera gesprochen habe, sei es, dass ich den Podcast gemacht habe oder was auch immer, was auch der Case bei euch sein mag.

Man ist natürlich stolzer, wenn man etwas gemacht hat und durch diesen vermeintlichen Pain durchgegangen ist, was denn die anderen über einen denken könnten. Man hat trotzdem das gemacht, worauf man Lust hatte, unabhängig davon, was andere über einen denken. Das macht einen viel glücklicher, als dauernd in Gedanken zu schwegen. Okay, krass, wenn ich jetzt das und das starte, diesen neuen Hobby starte, meinen Job wechsle, den Partner wechsle. Ich glaube, das ist auch ein Riesenthema, warum viele Menschen noch zusammenbleiben mit ihrem Partner, weil sie sich Gedanken machen, was denn die Umgebung davon denkt.

Das gibt natürlich keinen Aufruf, sofort einen Partner zu wechseln, sondern ich glaube, das hält viele davon ab, aus einer unglücklichen Beziehung rauszugehen, weil man sich Gedanken macht, was denkt eigentlich meine Umgebung dabei, meine Freunde, man hat auch so Freundeskreise aufgebaut, die er nur zu zweit kennt und so weiter. Ich glaube, das hält viele davon ab, sich zu trennen. Ich denke aber, man sollte sich loslösen. Am Ende haben wir nur ein Leben, und das können wir so leben, wie wir wollen, oder wir leben das so, wie andere es für uns wollen.

Und ihr kennt meine Meinung, ich glaube, mittlerweile nach so vielen Folgen, nach Podcast-Folgen. Ich bin ein starker Befürworter zu sagen, hey, zieh dein Ding durch, unabhängig davon, was andere über einen denken. Am Ende des Tages zählt nur das, wie du über dich selbst denkst. Super Leute, wieder eine kurze Mindset-Folge. Ich hoffe, sie hat euch gefallen. Wenn dem so ist, so würde ich euch bitten, mir ein kleines Like dazulassen auf Spotify oder Apple Podcasts, eine kleine Rezension dazulassen, denn nur so kann Project Mindset weiter wachsen.

Ich danke euch fürs Zuhören, wir hören uns bald wieder und nicht vergessen, bis dahin, Mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


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Zitierfaehige Passage

„Was andere Menschen ueber dich denken, geht dich nichts an, denn du kannst weder ihre Gedanken lesen noch kontrollieren.“
„Die meisten Menschen sind so sehr mit ihren eigenen Sorgen beschaeftigt, dass sie kaum bemerken, was du tust oder traegst.“
„Der Energieaufwand, sich ueber die Meinung anderer Sorgen zu machen, ist voellig verschwendet und sollte in die eigenen Ziele investiert werden.“
„Wer staendig darueber nachdenkt, was andere denken, verliert den Fokus auf das, was wirklich zaehlt: das eigene Leben und die eigenen Traeume.“






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