121. Invisible Progress. Warum persönliches Wachstum nicht immer gleich sichtbar ist.

Invisible Progress: Warum Wachstum unsichtbar ist

Wie du trotz ausbleibender sichtbarer Fortschritte Ausdauer, Mut und Motivation behältst, um deine Ziele zu erreichen.



Einleitung

Invisible Progress beschreibt das Phänomen, dass persoenliches Wachstum und berufliche Fortschritte oft monatelang unsichtbar bleiben, obwohl wir taeglich daran arbeiten. In dieser Episode von Project Mindset spricht Reza Mehman offen darueber, warum wir uns von ausbleibenden sichtbaren Ergebnissen nicht entmutigen lassen sollten. Anhand der einpraegsamen Analogie vom schmelzenden Eis erklaert er, warum jeder einzelne Schritt zaehlt, auch wenn wir den Fortschritt noch nicht sehen koennen. Ob im Sport, im Studium, im Unternehmertum oder bei persoenlichen Projekten: Die Phasen ohne sichtbaren Progress sind nicht nur normal, sondern entscheidend fuer den spaeteren Durchbruch. Reza teilt persoenliche Erfahrungen aus seinem Alltag als Unternehmer und Eventveranstalter und gibt praxisnahe Tipps, wie man Ausdauer und Motivation bewahrt. Diese Folge ist ein Pflichthoerer fuer alle, die gerade in einer Phase stecken, in der sie das Gefuehl haben, nicht voranzukommen.


Zusammenfassung

In einem Satz: Invisible Progress bedeutet, dass jeder einzelne Schritt zaehlt, auch wenn Fortschritte erst sichtbar werden, wenn ein kritischer Punkt ueberschritten ist, genau wie Eis erst bei null Grad zu schmelzen beginnt.

In drei Saetzen: Invisible Progress beschreibt das Phaenomen, dass persoenliches und berufliches Wachstum lange unsichtbar bleibt, obwohl man kontinuierlich daran arbeitet. Reza Mehman erklaert anhand der Eis Analogie, dass jede einzelne Temperaturstufe noetig ist, damit das Eis am Ende schmilzt, genauso wie jede Trainingseinheit, jeder Arbeitstag und jeder kleine Schritt zaehlt. Der Schluessel liegt darin, sich taeglich zu fragen, ob man die wirklich wichtigen Aufgaben erledigt hat, und sich nicht von der fehlenden Sichtbarkeit des Fortschritts entmutigen zu lassen.

In fuenf Saetzen: Invisible Progress ist eines der wichtigsten Konzepte fuer persoenliches Wachstum und beschreibt, warum Fortschritte oft monatelang unsichtbar bleiben. Reza Mehman vergleicht dieses Phaenomen mit dem Schmelzen von Eis: Von minus zehn bis null Grad passiert optisch nichts, obwohl sich die Temperatur stetig aendert, und erst knapp ueber null Grad beginnt das Eis zu schmelzen. Uebertragen auf Sport, Studium, Unternehmertum und persoenliche Projekte bedeutet das, dass jeder einzelne Schritt unverzichtbar ist, auch wenn das Ergebnis noch nicht sichtbar ist. Reza teilt seine eigenen Erfahrungen als Unternehmer und Veranstalter des „Dinner im Schloss“ Events und beschreibt, wie er mit der Frustration unsichtbarer Fortschritte umgeht. Sein wichtigster Tipp: Frage dich jeden Tag, ob du die wirklich wichtigen Aufgaben erledigt hast, und habe Vertrauen in den Prozess.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Unternehmer, Gruender von Project Mindset, Veranstalter des „Dinner im Schloss“ Events in Heidelberg und Host des gleichnamigen Podcasts.

Worum geht es: Um das Konzept „Invisible Progress“, also unsichtbaren Fortschritt, und warum persoenliches Wachstum nicht immer sofort sichtbar ist. Reza nutzt die Analogie des schmelzenden Eises und persoenliche Geschichten, um zu erklaeren, wie man trotz fehlender sichtbarer Ergebnisse motiviert bleibt.

Warum ist das relevant: Viele Menschen geben Projekte, Ziele oder Vorhaben auf, weil sie keine schnellen Ergebnisse sehen. Das Verstaendnis von Invisible Progress kann helfen, Durchhaltevermoegen zu staerken und langfristig erfolgreich zu sein.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Warum bleibt persoenlicher Fortschritt so oft unsichtbar und wie laesst sich das erklaeren?
  • Wie schafft man es, trotz ausbleibender sichtbarer Ergebnisse motiviert und ausdauernd zu bleiben?
  • Welche Rolle spielt die taegliche Priorisierung der wirklich wichtigen Aufgaben fuer langfristigen Erfolg?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Warum unsichtbarer Fortschritt eines der wichtigsten Mindset Themen ist
  2. Zusammenfassung – Die Kernbotschaft in einem, drei und fuenf Saetzen
  3. Kontext – Wer spricht und warum dieses Thema jetzt relevant ist
  4. Themen und Einordnung – Die wichtigsten Themenbereiche der Episode
  5. Kern-Aussagen – Die zentralen Botschaften auf einen Blick
  6. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Invisible Progress
  7. Highlight-Zitate – Die staerksten Aussagen aus der Episode
  8. Transkript – Vollstaendiges Transkript der Episode
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe und Tags
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen aus der Episode
  11. Zitierfaehige Passage – Die Episode in wenigen Saetzen

Themen und Einordnung

1. Invisible Progress und die Eis Analogie

Das zentrale Konzept der Episode: Fortschritt passiert im Verborgenen, genau wie Eis erst bei null Grad zu schmelzen beginnt, obwohl sich die Temperatur vorher schon laengst veraendert hat. Jeder einzelne Grad zaehlt, auch wenn optisch nichts passiert.

Keywords: Invisible Progress, unsichtbarer Fortschritt, Eis Analogie

2. Durchhaltevermoegen und Motivation

Wie man es schafft, trotz fehlender sichtbarer Ergebnisse motiviert zu bleiben. Reza spricht ueber den inneren Kampf, wenn man monatelang an etwas arbeitet, ohne Resultate zu sehen, und warum Ausdauer der entscheidende Faktor ist.

Keywords: Durchhaltevermoegen, Motivation, Ausdauer, Willenskraft

3. Priorisierung und Fokus auf die wichtigen Aufgaben

Reza gibt zu, ein Profi darin zu sein, die wichtigsten Aufgaben aufzuschieben. Sein Tipp: Sich taeglich fragen, ob man die wirklich wichtigen Dinge erledigt hat, statt sich mit Nebenaufgaben abzulenken.

Keywords: Priorisierung, Fokus, Prokrastination, Aufgabenmanagement

4. Unternehmertum und Eventplanung

Persoenliche Einblicke in die Vorbereitung des „Dinner im Schloss“ Events mit ueber 300 Gaesten, Startup Pitch Wettbewerb und Panel Diskussionen. Ein Praxisbeispiel fuer Invisible Progress im Unternehmertum.

Keywords: Unternehmertum, Eventplanung, Dinner im Schloss, Startup Pitch

5. Wachstum in verschiedenen Lebensbereichen

Invisible Progress betrifft nicht nur Business, sondern auch Sport, Studium, Ausbildung und persoenliche Entwicklung. Reza zieht Parallelen zu Trainingserfolgen, seinem BWL Studium und dem Aufwachsen seiner Kinder.

Keywords: persoenliches Wachstum, Sport, Studium, Lebensbereiche


Kern-Aussagen

  • Invisible Progress bedeutet, dass Fortschritt stattfindet, auch wenn er noch nicht sichtbar ist. Jeder einzelne Schritt zaehlt.
  • Die Eis Analogie verdeutlicht es perfekt: Von minus zehn bis null Grad passiert optisch nichts, aber ohne diese Temperaturschritte wuerde das Eis nie schmelzen.
  • Andere Menschen sehen Veraenderungen an uns oft viel frueher, als wir sie selbst wahrnehmen.
  • Die taegliche Frage „Habe ich heute die wirklich wichtigen Dinge erledigt?“ ist entscheidend, um langfristig voranzukommen.
  • Viele Menschen unterschaetzen den Aufwand fuer neue Projekte massiv. Eine realistische Einschaetzung sollte die urspruengliche Schaetzung mal drei oder vier nehmen.
  • Im Sport verstehen wir intuitiv, dass Ergebnisse Zeit brauchen. Dieses Verstaendnis muessen wir auf alle Lebensbereiche uebertragen.
  • Der Verlust von Motivation und Ausdauer entsteht haeufig durch die Erwartung sofortiger sichtbarer Ergebnisse.
  • Ideen umzusetzen ist wichtig, aber man muss ehrlich pruefen, ob der Aufwand zur aktuellen Lebenssituation passt.
  • Wer sich von fehlenden sichtbaren Fortschritten entmutigen laesst, gibt oft kurz vor dem Durchbruch auf.
  • Durchhaltevermoegen ist kein Talent, sondern eine bewusste Entscheidung, die man jeden Tag aufs Neue trifft.

Haeufig gestellte Fragen

Was bedeutet Invisible Progress?

Invisible Progress beschreibt das Phaenomen, dass persoenlicher, beruflicher oder koerperlicher Fortschritt oft ueber Wochen oder Monate unsichtbar bleibt, obwohl man taeglich daran arbeitet. Die Ergebnisse werden erst sichtbar, wenn ein bestimmter Schwellenwert ueberschritten wird, aehnlich wie Eis erst bei null Grad zu schmelzen beginnt.

Wie kann ich motiviert bleiben, wenn ich keine Fortschritte sehe?

Reza Mehman empfiehlt, sich jeden Tag die Frage zu stellen: „Habe ich heute die Dinge erledigt, von denen ich weiss, dass sie wirklich wichtig sind?“ Wenn die Antwort ja lautet, kann man sicher sein, dass Fortschritt stattfindet, auch wenn er noch nicht sichtbar ist. Ausserdem hilft es, sich an die Eis Analogie zu erinnern: Jeder einzelne Grad zaehlt.

Was ist die Eis Analogie bei Invisible Progress?

Die Eis Analogie besagt: Ein Eisblock bei minus zehn Grad veraendert sich optisch nicht, wenn die Temperatur auf minus neun, minus acht oder minus eins steigt. Erst bei null Grad und knapp darueber beginnt das Eis zu schmelzen. Uebertragen bedeutet das: Jeder Schritt auf dem Weg zum Ziel ist notwendig, auch wenn sich noch nichts sichtbar veraendert.

Warum sehen andere Menschen Veraenderungen an mir frueher als ich selbst?

Weil wir uns selbst jeden Tag sehen, fallen uns graduelle Veraenderungen kaum auf. Menschen, die uns laengere Zeit nicht gesehen haben, nehmen den Unterschied viel deutlicher wahr. Das gilt fuer koerperliche Veraenderungen genauso wie fuer persoenliche Entwicklung.

Wie lange dauert es, bis Fortschritte sichtbar werden?

Das haengt vom Bereich ab. Im Sport sieht man laut Reza Mehman oft erst nach drei bis vier Wochen regelmaessigen Trainings erste sichtbare Ergebnisse. Bei beruflichen Projekten oder im Unternehmertum kann es Monate oder sogar Jahre dauern. Entscheidend ist, dass man den Prozess vertraut und taeglich die wichtigen Schritte geht.

Was ist das „Dinner im Schloss“ Event?

Das „Dinner im Schloss“ ist eine jaehrliche Veranstaltung, die Reza Mehman im Schloss Heidelberg organisiert. Es umfasst Panel Diskussionen rund um Business und Nachhaltigkeit, Netzwerken und seit der dritten Ausgabe auch einen Startup Pitch Wettbewerb fuer Green Tech Startups. 2024 waren ueber 300 Gaeste geplant.

Wie schaetzt man den Aufwand fuer neue Projekte realistisch ein?

Reza Mehman empfiehlt aus eigener Erfahrung, die urspruengliche Aufwandsschaetzung mit dem Faktor drei oder vier zu multiplizieren. Wer denkt, ein Projekt braucht zehn Arbeitstage, sollte realistisch mit dreissig bis vierzig Tagen rechnen. So vermeidet man Frustration und Ueberlastung.

Gilt Invisible Progress nur fuer berufliche Ziele?

Nein, Invisible Progress gilt fuer alle Lebensbereiche. Ob Sport, Studium, Ausbildung, persoenliche Entwicklung oder Beziehungen: Ueberall gibt es Phasen, in denen man hart arbeitet, ohne sofortige sichtbare Ergebnisse zu sehen. Das Konzept hilft dabei, in all diesen Bereichen dranzubleiben.


Highlight-Zitate

„Wir alle kennen das, wenn wir lange Zeit an etwas oder fuer etwas arbeiten und keine Fortschritte sehen. Kann es natuerlich passieren, dass man so die Lust verliert, den Mut verliert, den Willen verliert.“

– Reza Mehman

„Angenommen, ihr habt eine Temperatur von minus 10 Grad und ihr habt da so einen Eisfelsblock, der einfach stabil da liegt. Er schmilzt nicht bei minus 10 Grad. Er schmilzt auch nicht bei minus 9 Grad, bei minus 8, minus 7. Da passiert erstmal optisch rein gar nichts.“

– Reza Mehman

„Man kommt zwar mit den Themen voran, man hat aber das Gefuehl, man kommt nicht voran.“

– Reza Mehman

„Meistens sehen andere Menschen die Veraenderung viel schneller als wir selber tun.“

– Reza Mehman

„Ich stelle mir immer die Frage, habe ich heute die Dinge getan, bei denen ich weiss, die sind wichtig erledigt zu werden.“

– Reza Mehman

„Wenn ich schaetze, dass der Aufwand vielleicht zehn Arbeitstage ist, dann muss ich das auf jeden Fall mal drei oder mal vier nehmen. Weil das ist dann der realistische Aufwand dahinter.“

– Reza Mehman

„Warum trainiert man trotzdem? Weil man ganz genau weiss, jede einzelne Trainingseinheit zaehlt.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset alles möglich ist. Zuallererst muss ich mich bei euch entschuldigen, dass ich in letzter Zeit sehr unregelmäßig neue Podcast-Folgen veröffentliche. Es liegt nämlich daran, ich bin gerade mitten in den Vorbereitungen für ein Event, das am 23. April stattfindet. Das ist ein Event, das ich einmal im Jahr veranstalte. Das ist das Dinnheim Schloss. Es findet im Schloss Heidelberg statt, macht unglaublich Spaß, aber der Aufwand ist, wie jedes Mal auch überraschend, sehr hoch an Events zu veranstalten.

Dieses Mal ist geplant, dass ich knapp über 300 Gäste da habe, fünf verschiedene Panel-Diskussionen rund um das Thema Business und Nachhaltigkeit. Also wird es wirklich ein toller Tag. Letztes Jahr waren ca. 100 und ein paar zerquetschte dabei und dieses Mal will ich quasi die 300er-Marke knacken. Dann kommen wir auch so langsam an den Kapazitätsgrenzen im Schloss. Warum mache ich das Ganze? Also, wie auch beim Podcast, es ist ein völlig eskaliertes Hobby für mich. Ich bin kein hauptberuflicher Veranstalter.

Ich glaube, das fleißige Zuhörer wisse, dass ich mache Dinge sehr gerne, die mir Spaß machen. Das Thema Netzwerken, das Thema im Kontext von Business und Nachhaltigkeit sprechen macht mir unglaublich Spaß. Im Kontext von Mindset sprechen macht mir unglaublich Spaß. Und so ist es gekommen, dass ich jetzt zum dritten Mal diese Veranstaltung mache. Und daher, ihr müsst bitte entschuldigen, dass ich in letzter Zeit ein bisschen unregelmäßiger meine Podcasts released habe. Ich gelobe Besserung spätestens nach dem Event.

Also jetzt heute ist der 10. April, wo dieser Podcast veröffentlicht wird und am 23. ist dann das Event, wo es stattfindet. Und danach gelobe ich auf jeden Fall Besserung. Vielleicht mit diesem Kontext, bevor ich auf die heutige Podcast Folge zu sprechen komme. Und zwar möchte ich heute über das Thema Invisible Progress sprechen. Also von diesem Thema kann ich euch ein Lied singen. Und ich dachte mir, ich gehe heute ein bisschen tiefer drauf ein. Wird auf jeden Fall ganz spannend. Aber bevor ich das tue, vielleicht noch ein bisschen eigene Geschichten aus meinem Leben hier und da erzähle ich ja was.

Und diesem Fall ist was für mich super interessant. Ich war vor einigen Monaten war das genau. Monaten war ich auf einer Veranstaltung Bits and Pretzels in München. Fand ich super interessant. Da geht es im Grunde darum, dass Startups mit Investoren zusammengebracht werden. Spannende Vorträge, spannende Panel Diskussionen gab es da und so weiter. Und da gab es ein Startup Pitch Wettbewerb mitten auf der Bühne. Und jedes Startup hatte, ich glaube, zwei oder drei Minuten Zeit zu pitchen. Und das kam extrem gut an meinem Publikum.

Mir hat es auch super gefallen. Ich glaube, es waren so vier oder fünf Startups, die gepitcht haben. Jeweils zwei oder drei Minuten, ich weiß nicht mehr genau. Und danach war so ein harter Cut. Und du hast das richtig gemerkt. Die Aufregung der Pitcher, also der Startup selbst, die waren da auch super happy, wenn immer die Pitches vorbei waren. Und mir hat das Konzept so gut gefallen, dass ich gesagt habe, hey, bei meinem nächsten Event, also beim nächsten Dinner am Schloss, mache ich auch so ein Pitch Wettbewerb.

Auch im Kontext von Nachhaltigkeit. Ich habe dann mir überlegt gehabt, ich mache das für Green Tech Startups aus der Region hier und aus anderen Regionen, wo immer die Leute auch herkommen. War dann völlig überrascht, wie viele Leute, wie viele Startups sich bei mir gemeldet haben und auch pitchen wollten an dem Event am 23. April und habe auch völlig unterschätzt. Und das ist auch so eine Life Long Experience von mir, dass ich da völlig die Aufgaben und die Aufwände unterschätze. Wenn man mal so eine kleine Idee hatte und hab völlig unterschätzt, wie viel Aufwand das eigentlich ist, sowas zu koordinieren, mit den Startups in Kontakt zu bleiben, das Ganze richtig vorzubereiten.

Ich habe auch eine Jury vor Ort, die das Ganze bewerten wird und so weiter. Also was ich damit sagen möchte ist, es ist immer gut, die Ärmel hochzukrempeln, sich inspirieren zu lassen. In dem Fall war es bei mir jetzt auf dem Event, auf der Bits and Pretzels von dieser Startup Pitch Veranstaltung. Und ich muss mir mal so langsam angewöhnt auch zu überlegen, hey, okay, wenn ich schätze, dass der Aufwand vielleicht zehn Arbeitstage ist, dann muss ich das auf jeden Fall mal drei oder mal vier nehmen. Weil das ist dann der realistische Aufwand dahinter.

Also was ich damit sagen möchte ist, setzt eure Ideen um. Aber ich glaube, ihr müsst auch ein bisschen drauf achten. Das sage ich zumindest mir selbst, wie viel Aufwand das realistisch ist und passt es gerade in meine Lebenssituation rein. Nun gut, aber kommen wir zum eigentlichen Thema des heutigen Podcasts und zwar invisible Progress. Ich finde das Konzept super interessant. Ich habe das mal vor einiger Zeit in einem anderen Podcast gehört gehabt und ich finde, ich weiß gar nicht mehr, wie es dort genannt wurde.

Fortsetzung

Ich habe es mir irgendwie unter invisible Progress abgespeichert, sozusagen für mich in meinem Journal reingeschrieben gehabt. Und das Konzept geht um Folgendes. Wir alle kennen das, wenn wir lange Zeit an etwas oder für etwas arbeiten und keine Fortschritte sehen. Kann es natürlich passieren, dass man so die Lust verliert, den Mut verliert, den Willen verliert, das Projekt oder die Arbeit oder was immer auch gerade vor ihm ist, dass man es in irgendeiner Form dann zu Ende führt. Und hier passt die Analogie sehr gut.

Zum Beispiel wenn wir an das Thema Eis und Wasser denken, also invisible Progress auf Wasser bzw. Eis übertragen. Was kann man sich darunter vorstellen? Angenommen, ihr habt eine Temperatur von minus 10 Grad und ihr habt da so einen Eisfelsblock sozusagen, der einfach stabil da liegt und er schmilzt nicht bei minus 10 Grad. Er schmilzt auch nicht bei minus 9 Grad, bei minus 8, minus 7. Da passiert erstmal optisch rein gar nichts. Obwohl sich die Temperatur ändert, sehen wir gar keine Veränderung am Eis selbst.

Und das geht natürlich runter bis minus 2, bis minus 1 und dann kommen wir zu 0 Grad und einen Ticken über 0 Grad und dann fängt das Eis an zu schmelzen. Ich finde diese Analogie super übertragen auf die Themen, die ich jetzt zum Beispiel in meinem Leben habe. Wenn ich an Projekten sitze, an meinem Job sitze, wenn ich an verschiedensten Sachen sitze und gar keinen Fortschritt wochenlang oder monatelang sehe. Und auch das Thema Event ist gefühlt so eine Sache, wo man natürlich auf einen Schlag erst alles sieht, das Ergebnis sieht von dem, was man gemacht hat.

Aber man arbeitet wochenlang, monatelang an irgendeiner Sache, wo man gar keinen Fortschritt sieht. Und jetzt wieder übertragen auf das Schmelzen von Eis. Es ist wichtig, dass man durch diese einzelnen Temperaturen hindurchgeht. Also das minus 10, minus 9, minus 8 und so weiter und so fort bis man auf 0 kommt. Und ab 0 beziehungsweise ein bisschen drüber fängt es dann an zu schmelzen. Ich finde das Konzept super, super, super wichtig für mich, für mein persönliches Mindset. Wann immer ich zum Beispiel, wie ihr wisst, ich bin selbstständig bzw.

habe mein eigenes Unternehmen und verkaufe unter anderem Sportgeräte und Nahrungsergänzungsmittel. Und dort gibt es natürlich Phasen, wo ich, wenn ich an einem neuen Produkt zum Beispiel arbeite, erst mal gar keinen Fortschritt gefühlt irgendwie erlebe, irgendwie sehe, ganz weit weg ist, bis das Produkt überhaupt released wird und so weiter und so fort. Da passiert lange Zeit erst mal gar nichts, obwohl man tagtäglich zumindest mal ein paar Stunden daran arbeitet. Und dann kann es natürlich auch passieren, dass man so ein bisschen die Lust dran verliert bzw.

auch sich denkt, wofür mache ich das Ganze? Das erinnert mich auch so ein bisschen an das Studium von mir damals. Da habe ich auch immer, ja, es ging ja insgesamt knapp zehn Semester. Ich habe BWL studiert an der Uni Mannheim, bis man das dann irgendwie durch hatte. Da braucht man ja schon einen Willen und Ausdauer und so weiter dafür. Und gefühlt, man studiert jahrelang am Kontostand, ändert sich natürlich gar nichts, wenn man gar keine Zeit hat, so richtig arbeiten zu gehen. Ob man schlauer wird, sei mal dahingestellt, aber gefühlt kommt man da null voran mit seinem mit seinem Leben, außer mit dem Studium selbst vielleicht ein bisschen.

Man kommt da null voran, muss trotzdem diesen Willen haben und das Wissen haben. Ja, am Ende passiert aber irgendetwas, was wichtig ist für mich. Das kann man auch auf alle anderen Lebensbereiche übertragen. Also ich finde auch das Thema Sport zum Beispiel super interessant. Wenn wir überlegen, wann immer wir vielleicht eine Pause gemacht haben im Sport und dann wieder anfangen mit dem Sport am ersten Tag. Wir merken nach der ersten Trainingseinheit gar nichts. Also vielleicht tun uns ein paar Muskeln weh, vielleicht haben wir Muskelkater und so weiter.

Aber optisch sehen im Spiegel tut mir gar nichts. Auf der Waage ist recht nichts, wahrscheinlich sogar legt man zu nach den ersten Trainingstagen. Am zweiten Tag sieht man nichts, am dritten Trainingstag sieht man nichts und so weiter und so fort. Ich würde sagen, so gut die ersten drei, vier Wochen sieht man gar nichts. Warum trainiert man trotzdem? Weil man ganz genau weiß, jede einzelne Trainingseinheit zählt. Das bedeutet, ich muss Trainingseinheit Nummer eins, Nummer zwei, Nummer drei und so weiter und so fort machen.

Nummer dreißig machen, bis ich überhaupt den ersten Progress sehe. Das ist glaube ich im Sport ein bisschen einfacher zu verstehen, weil wir da irgendwie aus unserer Lebenserfahrung heraus wissen, das dauert einfach seine Zeit, bis man da überhaupt irgendwas sieht. Wenn ich größere Mukkis haben möchte, dann muss ich eben wochenlang, monatelang ins Training gehen. Natürlich hier auch das Thema Ernährung und so weiter mit rein, aber wir haben da sozusagen diese Lebenserfahrung, das dauert seine Zeit, bis wir dahin kommen.

Fortsetzung

Und übertragen wieder auf das heutige Podcast-Thema Invisible Progress. Wir müssen durch diese einzelnen Schritte hindurchgehen. Wir müssen den ersten Trainingstag machen. Wir müssen den zweiten Trainingstag machen, den dritten, vierten, fünften und so weiter und so fort, bis wir dann schlussendlich selbst Änderungen sehen. Meistens sehen andere Menschen die Veränderung viel schneller als wir selber tun. Ich muss auch hier in diesem Kontext immer zum Beispiel an die Kids denken. Ich sehe jeden Tag, natürlich sehe ich Veränderungen nicht so stark, wie wenn jetzt jemand zum Beispiel meine Kids monatelang nicht gesehen hat und dann zum ersten Mal wieder sieht, ach Gott, sind die gewachsen und so weiter.

Was ist denn alles passiert in der Zwischenzeit? Selber sieht man diese Änderungen ganz, ganz, ganz wenig. Deswegen auch Invisible Progress als Begriff. Ist für mich super gut. Man kommt zwar mit den Themen voran, man hat aber das Gefühl, man kommt nicht voran. Die ganz große Frage ist es natürlich, wie kann man trotzdem mindset-technisch sich so damit auseinandersetzen, dass man nicht die Ausdauer verliert, nicht den Willen verliert, was immer man noch braucht, die Aufgabe des Projekts, des Unternehmens, des Studiums, Ausbildung, was immer auch das eigene Ziel ist.

Wie schafft man es sich trotzdem, insofern nicht abschrecken zu lassen, trotzdem weiterzumachen? Ich persönlich kann jetzt so ein bisschen aus meiner Perspektive sprechen, gerade was das Thema Unternehmertum angeht, was ich vorhin angesprochen habe, wenn ich zum Beispiel an einem Projekt arbeite oder ein Produkt arbeite, wo das Release-Datum noch weit weg ist und gefühlt ich nicht vorankomme. Ich stelle mir immer die Frage, habe ich heute die Dinge getan, bei denen ich weiß, die sind wichtig erledigt zu werden.

Ich selbst bin ein absoluter Profi drin, die wichtigsten Aufgaben zuletzt zu machen und immer so diese kleinen Nebenkriegsschauplätze, mich immer zuerst um die zu kümmern. Aber habe ich ganz konkret die Aufgaben erledigt, wo ich weiß, die bewegen so ein bisschen die Nadel Richtung Ziel. Und jeder von uns, ich glaube, da müssen wir zu uns selber ehrlich sein, wir wissen ja eigentlich, was zu tun ist. Ich meine, es ist ja auch keine große Magie, auch im Sport zum Beispiel. Wir wissen ja alle, wir müssen so und so Sport machen oder wir müssen uns so und so ernähren, um fitter zu sein, um ein paar Kilos abzuspecken und so weiter.

Es ist nicht kompliziert, es ist auch nicht komplex, das Ganze zu machen. Es ist einfach nur schwierig zu machen, weil es vom Mindset her wahrscheinlich so gewissen Hürden da sind. Man will einfach nicht so diesen Schmerz durchleben, diese Aufgaben durchzuführen. Und ich mache mir jeden Tag bewusst, habe ich die Aufgaben erledigt, wo ich ganz genau weiß, die bewegen so ein bisschen die Nadel in die richtige Richtung. Für mich persönlich zum Beispiel, für mein eigenes Unternehmen, weiß ich ganz genau, die wichtigsten Aufgaben sind in der jetzigen Phase das Thema Vertrieb und Marketing.

Ich muss einen gewissen Umsatz machen, damit ich Einkommen habe, damit ich Einnahmen habe, dass ich wieder neu investieren kann in andere Produkte, dass mein Portfolio so ein bisschen breiter wird, weiter aufgebaut wird. Habe ich da Aufgaben erledigt, die genau hierauf einzahlen, ja oder nein? Also hier finde ich persönlich für mich momentan noch sehr einfach zu überlegen, was sind gerade die wichtigsten Aufgaben, die ich erledigen muss. Es gibt aber andere Phasen im Leben, wo vielleicht andere Dinge wichtig sind.

Also wenn ihr gerade zum Beispiel am Gründen an der Firma seid, natürlich müsst ihr erst gucken, dass die atemlichst zertrieben Sachen stehen. Aber wenn ihr dann so die ersten Schritte gemacht habt, dann müsst ihr schauen, okay, mache ich gerade genug Umsatz, im Sinne, dass ihr Geld verdienen müsst, dann ist es entsprechend wichtig, Marketing und Vertrieb zum Beispiel zu machen. Also nochmal zusammengefasst, für mich persönlich ist es, schiebe ich irgendwelche Dinge vor mich hin, wo ich weiß, ich hätte sie eigentlich tun müssen.

Nummer eins und Nummer zwei, habe ich die Dinge erledigt, wo ich ganz genau weiß, diese bewegen die Nadel in die richtige Richtung. So Leute, das war mein persönliches Mindset zum Thema Invisible Progress. Ihr könnt mir glauben, ich kann ein Lied davon singen, ich habe in vielen Lebensbereichen gefühlt diesen Invisible Progress, wo ich tagtäglich an irgendetwas arbeite, wo in irgendeiner Form mir wichtig ist, aber wo ich gar keinen Fortschritt sehe und mich immer wieder so ein bisschen dran erinnern muss, okay, ich habe daran gearbeitet, ich habe die wichtigsten Sachen gemacht, manchmal merke ich dann, ich habe sie eben nicht gemacht, das muss ich am nächsten Tag ändern, aber solange ich den Eindruck habe, ich habe an den wichtigsten Sachen gearbeitet, habe ich das Vertrauen darauf, genauso wie im Sport und in anderen Bereichen, dass ich da Fortschritt erziele und ich muss einfach durch diese einzelnen Schritte hindurchgehen, damit ich mein Ziel erreiche.

So Leute, das war es auch schon für die heutige Podcast-Folge. Ich kann euch nur versprechen, dass ich mich nach dem Event verbessere mit der Regelmäßigkeit meines Podcasts. Ich bitte hier um Nachsicht bzw. wer Lust hat, am 23. April im Schloss Heidelberg findet meine Veranstaltung statt. Also online könnt ihr da ein bisschen was zu überlesen, wenn ihr Lust habt, kommt gerne vorbei. Beziehungsweise an dem Tag werde ich auch wie letztes Jahr und das vorletzte Jahr das Ganze auf Instagram so ein bisschen über diese Instagram-Stories, so ein bisschen live verfolgen.

Fortsetzung

Wer da Lust hat, auf jeden Fall gerne reinschauen. Ich danke euch fürs Zuhören. Wir hören uns bald wieder. Und nicht vergessen, bis dahin, mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Invisible Progress, unsichtbarer Fortschritt, persoenliches Wachstum, Durchhaltevermoegen, Motivation, Mindset, Ausdauer, Ziele erreichen, Unternehmertum, Project Mindset, Reza Mehman, Eis Analogie, Priorisierung, Fokus, Sport Motivation, Studium Motivation, Dinner im Schloss, Startup Pitch, Green Tech


Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Invisible Progress, Dinner im Schloss, Schloss Heidelberg, Bits and Pretzels, Muenchen, Green Tech Startups, BWL Studium, Uni Mannheim, Startup Pitch Wettbewerb, Panel Diskussionen, Business und Nachhaltigkeit, Nahrungsergaenzungsmittel, Sportgeraete


Zitierfaehige Passage

Invisible Progress beschreibt das Phaenomen, dass persoenliches Wachstum und beruflicher Fortschritt oft monatelang unsichtbar bleiben, obwohl man taeglich daran arbeitet.
Wie ein Eisblock, der erst bei null Grad zu schmelzen beginnt, braucht jede Veraenderung ihre unsichtbaren Vorstufen, und jeder einzelne Schritt auf diesem Weg ist unverzichtbar.
Wer sich jeden Tag fragt, ob er die wirklich wichtigen Aufgaben erledigt hat, kann darauf vertrauen, dass der Fortschritt kommt, auch wenn er noch nicht sichtbar ist.
Andere Menschen sehen Veraenderungen an uns oft frueher als wir selbst, was beweist, dass Wachstum laengst stattfindet, bevor wir es bemerken.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert