Aleph Alpha steht für mich für den Mut, große Wetten einzugehen. Ein innovatives KI-Unternehmen aus Heidelberg verdient eine sachliche Auseinandersetzung.
„Wenn wir keine großen Wetten eingehen, werden wir nie groß gewinnen.“ Dieser Satz von Jonas Andrulis / Aleph Alpha inspiriert mich sehr!
Ich bin super happy, ein so innovatives KI-Startup aus meiner Heimatstadt #Heidelberg zu sehen, das in der globalen KI-Liga mitspielt. Dass Startups sich regelmäßig neu kalibrieren und strategische Anpassungen vornehmen, ist für mich nichts Neues. Man formuliert eine Hypothese, testet sie am Markt und passt sein Handeln an. So funktionieren eben kleine als auch „große Wetten“.
In den letzten Wochen und Monaten hat es mich jedoch überrascht und enttäuscht, in vielen Medien einen regelrechten Abgesang auf unsere KI-Hoffnung Aleph Alpha zu lesen. Headlines wie „Wie die deutsche KI-Hoffnung ins Straucheln geriet“ oder „Bei Aleph Alpha häufen sich die Probleme / laufen die Manager weg“ lassen dabei ein verzerrtes Bild entstehen.
Auf potentielle Risiken hinzuweisen oder auch Geschäftsmodelle zu debattieren, finde ich gut und wichtig. Doch ohne fundierte Hintergrundinformationen (bspw. welche Erkenntnisse haben sich in der Zwischenzeit ergeben etc.) schlecht über ein Unternehmen zu sprechen, hat nichts mit konstruktiver Kritik zu tun. Wenn wir unseren mutigen Gründern den „Mut“ nehmen, riskieren wir es tatsächlich auch keine „großen Wetten“ mehr zu gewinnen.
Daher: Ich wünsche mir für uns unseren Standort, dass die Wette von Aleph Alpha aufgeht 💪
Auf dem letzten Dinner im Schloss hat Jonas Andrulis auf der Panel Diskussion zusammen mit Michael Kleinemeier (ehemaliger Vorstand SAP) und Emily J. Ryan (Google) mir definitiv den Eindruck gegeben, dass er intensiv daran arbeitet!
Ursprünglich am 31.10.2024 auf LinkedIn veröffentlicht. Zeitangaben und Hinweise auf Veranstaltungen beziehen sich auf diesen Zeitpunkt.

