41. Volle Verantwortung übernehmen statt Schuld zu verschieben

Volle Verantwortung übernehmen statt Schuld verschieben

Warum Eigenverantwortung der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben ist und wie du die Opfermentalität hinter dir lässt.



Einleitung

Verantwortung uebernehmen statt Schuld zu verschieben ist eines der wirkungsvollsten Mindset-Konzepte fuer ein erfuelltes Leben. In dieser Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman ueber ein Muster, das viele Menschen kennen: Wenn etwas schieflaeuft, suchen wir die Schuld bei anderen. Die Beziehung laeuft schlecht? Der Partner investiert zu wenig. Keine Befoerderung? Der Chef hat etwas gegen einen. Doch genau diese Opfermentalitaet fuehrt langfristig zu Unzufriedenheit und einem Gefuehl der Machtlosigkeit. Reza teilt persoenliche Erfahrungen aus Sport, Unternehmertum und Alltag und erklaert, warum es sich lohnt, in jeder Situation die volle Verantwortung bei sich selbst zu suchen. Er liefert konkrete Mindset-Tools, die sofort anwendbar sind: von Situation Awareness ueber Kommunikation bis hin zu kreativem Problemloesen. Wer dieses Prinzip verinnerlicht, wird nicht nur Probleme schneller loesen, sondern auch langfristig gluecklicher sein.


Zusammenfassung

In einem Satz: Wer in jeder Lebenssituation die volle Verantwortung uebernimmt statt die Schuld auf andere zu schieben, loest Probleme schneller und wird langfristig gluecklicher.

In drei Saetzen: Reza Mehman erklaert, warum das Verschieben von Schuld auf andere Menschen kurzfristig erleichtert, langfristig aber in eine Opfermentalitaet fuehrt, die unzufrieden macht. Er stellt ein dreistufiges Framework vor: Situation Awareness, Kommunikation mit Beteiligten und aktives (kreatives) Handeln zur Problemloesung. Die zentrale Botschaft lautet, dass Eigenverantwortung kein zusaetzlicher Stress ist, sondern der direkte Weg zu mehr Handlungsfaehigkeit und Zufriedenheit.

In fuenf Saetzen: Reza Mehman beschreibt anhand persoenlicher Beispiele aus Basketball, Unternehmertum und Partnerschaft, wie leicht Menschen in die Falle des Schuldverschiebens geraten. Er zeigt, dass dieses Verhalten einen Compounding-Effekt hat: Man gewoehnt sich an die Opferrolle und fuehlt sich zunehmend fremdgesteuert und machtlos. Sein Gegenmittel ist ein dreistufiges Framework aus Situation Awareness (erkennen, dass man gerade Schuld verschieben will), offener Kommunikation mit der betroffenen Person und aktivem Handeln, idealerweise mit kreativem Problemloesen. Als Beispiel nennt er sein eigenes Studium, bei dem er trotz eines zu langen Grundstudiums kreativ Strategien entwickelte, um die Regelstudienzeit einzuhalten. Seine Kernueberzeugung: Wer die volle Verantwortung fuer sein Leben uebernimmt, loest Probleme fruehzeitig und baut eine innere Staerke auf, die langfristig gluecklich macht.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und Mindset-Coach, der persoenliche Erfahrungen und praxisnahe Konzepte fuer persoenliches Wachstum teilt.

Worum geht es: Es geht um das Konzept der vollen Eigenverantwortung in allen Lebensbereichen. Reza beschreibt, warum das Verschieben von Schuld auf andere ein destruktives Muster ist und stellt ein konkretes Framework vor, um Verantwortung zu uebernehmen und Probleme aktiv zu loesen.

Warum ist es relevant: Die Tendenz, Schuld zu verschieben, ist ein universelles menschliches Muster, das Beziehungen, Karrieren und persoenliches Wachstum sabotiert. In einer Welt voller externer Einfluesse und Ablenkungen ist bewusste Eigenverantwortung eine Schluesselkompetenz fuer ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Warum fuehrt das Verschieben von Schuld langfristig zu Unzufriedenheit und Machtlosigkeit?
  • Wie erkennt man den Moment, in dem man in die Opfermentalitaet abrutscht?
  • Welche konkreten Schritte helfen dabei, Verantwortung zu uebernehmen und Probleme aktiv zu loesen?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Worum es in dieser Episode geht
  2. Zusammenfassung – Die Kernbotschaft in Kurzform
  3. Kontext – Wer spricht und warum das Thema wichtig ist
  4. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche der Folge
  5. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften auf einen Blick
  6. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
  7. Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen aus der Episode
  8. Transkript – Die komplette Episode zum Nachlesen
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen im Ueberblick
  11. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Opfermentalitaet und Schuld verschieben

Reza beschreibt, wie Menschen sich durch das staendige Verschieben von Schuld in eine Opferrolle begeben, die sie fremdgesteuert und machtlos macht. Dieses Muster hat einen Compounding-Effekt und fuehrt langfristig zu wachsender Unzufriedenheit.

Keywords: Opfermentalitaet, Schuld verschieben, Fremdsteuerung

2. Eigenverantwortung als Mindset-Prinzip

Das Konzept der vollen Verantwortung bedeutet, in jeder Alltagssituation zuerst bei sich selbst nach Ursachen und Loesungen zu suchen, bevor man andere beschuldigt. Es geht nicht um Selbstgeisselung, sondern um Handlungsfaehigkeit.

Keywords: Eigenverantwortung, Verantwortung uebernehmen, Selbstverantwortung

3. Das Drei-Schritte-Framework: Awareness, Kommunikation, Handeln

Reza stellt ein praxisnahes Framework vor: Erst die Situation erkennen (Situation Awareness), dann mit Beteiligten kommunizieren und schliesslich aktiv handeln, idealerweise kreativ. Dieses System verhindert, dass Probleme eskalieren.

Keywords: Situation Awareness, Kommunikation, Problemloesung

4. Kreatives Problemloesen

Anhand seines eigenen Studiums zeigt Reza, wie Eigenverantwortung zu kreativen Loesungen fuehrt. Wer akzeptiert, dass er selbst fuer die Loesung zustaendig ist, wird erfinderisch und entdeckt neue Wege.

Keywords: Kreativitaet, kreative Loesungen, Probleme loesen

5. Langfristige Auswirkungen auf Beziehungen und Karriere

Ungeloeste Probleme in Partnerschaften und im Beruf wachsen mit der Zeit. Wer fruehzeitig Verantwortung uebernimmt und Probleme anspricht, verhindert Eskalation und baut staerkere, gesundere Beziehungen auf.

Keywords: Beziehungsprobleme loesen, Karriere, persoenliches Wachstum


Kern-Aussagen

  • Es ist das einfachste auf der Welt, jemand anderem die Schuld fuer eine Situation zu geben, aber langfristig macht genau das unzufrieden.
  • Schuld verschieben hat einen Compounding-Effekt: Man gewoehnt sich an die Opferrolle und fuehlt sich zunehmend fremdgesteuert und machtlos.
  • Der erste Schritt zur Verantwortung ist Situation Awareness: Erkennen, dass man gerade im Begriff ist, Schuld zu verschieben.
  • Kommunikation mit den beteiligten Personen ist entscheidend. Man sollte Probleme ansprechen, ohne sofort Schuldzuweisungen zu machen.
  • Man sollte bewusst sagen „Ich bin daran schuld“, weil das einen zum Handeln zwingt.
  • Kreatives Problemloesen ist ein kraftvolles Werkzeug, wenn man die Verantwortung fuer eine Situation uebernommen hat.
  • Volle Verantwortung zu uebernehmen klingt stressig, fuehrt aber tatsaechlich zu weniger Stress, weil Probleme nicht mehr aufgeschoben und groesser werden.
  • Ungeloeste Probleme in Beziehungen werden mit der Zeit garantiert groesser, sie verschwinden nie von allein.
  • Es geht nicht um Selbstbeschuldigung bei voellig externen Ereignissen, sondern um Verantwortung in rationalen Alltagssituationen.
  • Nicht nur das, was wir tun, sondern auch das, was wir unterlassen, liegt in unserer Verantwortung.

Haeufig gestellte Fragen

Was bedeutet es, volle Verantwortung zu uebernehmen?

Volle Verantwortung uebernehmen bedeutet, in jeder Alltagssituation zuerst bei sich selbst nach Ursachen und Loesungen zu suchen, statt automatisch andere fuer Probleme verantwortlich zu machen. Es geht darum, die eigene Handlungsfaehigkeit zurueckzugewinnen und aktiv an Loesungen zu arbeiten.

Warum macht Schuld verschieben langfristig unzufrieden?

Laut Reza Mehman hat das Verschieben von Schuld einen Compounding-Effekt. Man gewoehnt sich daran, in eine Opferrolle zu gehen, fuehlt sich zunehmend fremdgesteuert und machtlos. Probleme werden nicht geloest, sondern aufgeschoben, wodurch sie mit der Zeit groesser werden.

Was ist Situation Awareness im Kontext von Eigenverantwortung?

Situation Awareness bedeutet in diesem Kontext, den Moment bewusst wahrzunehmen, in dem man im Begriff ist, die Schuld fuer ein Problem auf jemand anderen zu schieben. Dieses Erkennen ist der erste und entscheidende Schritt, um das Muster zu durchbrechen und stattdessen Verantwortung zu uebernehmen.

Wie kann man Eigenverantwortung im Alltag konkret umsetzen?

Reza empfiehlt drei Schritte: Erstens, Situation Awareness schaffen und erkennen, dass man gerade Schuld verschieben will. Zweitens, mit den beteiligten Personen offen kommunizieren, ohne Vorwuerfe zu machen. Drittens, aktiv handeln und nach Loesungen suchen, idealerweise kreativ.

Ist es nicht stressig, fuer alles die Verantwortung zu uebernehmen?

Im ersten Moment kann es so wirken, aber Reza argumentiert, dass das Gegenteil der Fall ist. Wer Verantwortung uebernimmt, loest Probleme sofort, statt sie aufzuschieben. Dadurch wird verhindert, dass sich kleine Probleme zu grossen Krisen aufbauen, was letztlich viel weniger Stress verursacht.

Gilt das Prinzip auch fuer Dinge, die man nicht beeinflussen kann?

Nein. Reza betont ausdruecklich, dass es bei dem Konzept um rationale Alltagssituationen geht, nicht um voellig externe Ereignisse wie Naturkatastrophen. Es geht um Situationen, in denen man tatsaechlich haette handeln oder anders handeln koennen.

Was hat kreatives Problemloesen mit Eigenverantwortung zu tun?

Wer die Verantwortung fuer ein Problem uebernimmt, ist gezwungen, nach Loesungen zu suchen. Dabei kann Kreativitaet helfen, unkonventionelle Wege zu finden. Reza nennt als Beispiel sein eigenes Studium, bei dem er trotz eines zu langen Grundstudiums kreative Strategien entwickelte, um die Regelstudienzeit einzuhalten.

Was ist der Compounding-Effekt beim Schuld verschieben?

Der Compounding-Effekt beschreibt, wie sich das Muster des Schuldverschiebens aufeinander aufbaut. Wer einmal beginnt, die Schuld auf andere zu schieben, tut dies zunehmend in immer mehr Lebensbereichen. Das fuehrt dazu, dass man sich immer fremdgesteuerter fuehlt und insgesamt unzufriedener wird.


Highlight-Zitate

„Es ist das einfachste auf der Welt zu sagen, dass irgendjemand anderes an der aktuellen Situation schuld hat.“

– Reza Mehman

„Das baut aufeinander auf und man wird immer ungluecklicher, weil man in jeder Situation automatisch in eine Opferrolle reingeht.“

– Reza Mehman

„Ich sage auch bewusst, ich bin daran schuld, ob es stimmt oder nicht, weil das zwingt mich naemlich dazu auch zu handeln.“

– Reza Mehman

„Man fuehlt sich besser, weil man einfach nicht in diesen Modus reinkommt, dass man Probleme vor sich her schiebt und einfach groesser werden laesst.“

– Reza Mehman

„Ich habe das noch nie erlebt, dass einfach ein Problem irgendwann weg ist.“

– Reza Mehman

„It is not only what we do, but also what we do not do, for which we are accountable.“

– Moliere, zitiert von Reza Mehman

„Mir war in dem Moment gar nicht bewusst, dass es eigentlich in meiner Verantwortung lag, mich darum zu kuemmern, dass es nicht zu einem Problem kommt.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich Willkommen bei Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute geht es wieder um ein sehr interessantes Thema und zwar oder wohl eher gesagt ein Konzept, was ich für mich vor kurzem entdeckt habe. Es geht um das Konzept der vollen Verantwortung in jeder Situation seines Lebens. Was ich damit meine. Es ist ja das einfachste auf der Welt zu sagen, dass irgendjemand anderes an der aktuellen Situation schuld hat.

Wenn etwas insbesondere nicht gut läuft. Es ist einfach zu sagen, ja die Beziehung läuft leider schlecht. Ja, weil meine Partnerin oder mein Partner einfach zu wenig in die Beziehung investiert. Ich werde nicht befördern den Job, ja, weil mein Chef was gegen mich hat und ich da einfach nicht weiter gegen ihn ankommen kann. Ich bin im Leben nicht da, wo ich sein möchte, ja, weil ich halt so viele Verpflichtungen habe und irgendwie nicht an meinen eigentlichen Zielen arbeiten kann. Jeder will was von mir.

Frau, Kinder, Freunde, Familie und so weiter. Deswegen komme ich einfach nicht voran. Es ist super einfach, die Schuld zu verschieben und im ersten Moment scheint es dann auch so, dass man irgendwie ja happier ist, weil man denkt, boah, ich habe keine Schuld daran. Aber ich bin mir absolut sicher, das führt langfristig zu einem Compounding-Effekt sozusagen. Das baut aufeinander auf und man wird immer unglücklicher, weil man in jeder Situation automatisch in eine Opferrolle reingeht. Also in so eine Opfermentalität reinkommt.

Man ist Opfer der Situation, man ist fremdgesteuert, man hat gar keinen Einfluss mehr darauf oder man ist auch machtlos, dass man ja überhaupt mit irgendeinem Thema im Leben vorankommt. Ich hatte tatsächlich auch mal so Phasen im Leben, wo ich, ich sage jetzt mal, wenn etwas nicht gut gelaufen ist, sofort jemand anderem die Schuld in die Schube geschoben habe. Mir ist es damals beim Basketball zum Beispiel aufgefallen, wenn wir gewonnen haben, war alles gut, habe ich super gefreut, ich habe gewonnen, das Team hat gewonnen, alles ist super.

Wenn wir verloren haben, habe ich sofort nach dem Schuldigen gesucht. Ja, du und du hättest besser passen können, du hättest in dem Moment passen sollen, du hättest den Korb treffen müssen und so weiter. Es war super einfach in dem Moment zu sagen, du bist dran schuld. Ich habe die Schuld überhaupt nicht bei mir selbst gesucht. Was mir aufgefallen ist, dass ich aus diesem Bereich in Teamsport dann rausgegangen bin, auch in anderen Lebensbereichen nach Schuldigen gesucht habe, wenn etwas nicht gepasst hat.

Zum Beispiel bei meiner eigenen Firma. Wir hatten damals Kundenprojekte und einer meiner Mitarbeiter hat in einer gewissen Situation, ja, aus damaliger Sicht es einfach nicht geschafft, den Kunden zufrieden zu stellen. Ich war dann damals so drauf, habe den Mitarbeiter darauf angesprochen, hey, warum hast du das so und so gemacht? Du bist dran schuld, dass der Kunde jetzt unhappy ist, dass wir ihn sogar vielleicht verlieren langfristig. Warum hast du mir nicht eher Bescheid gegeben, ich hätte es doch lösen können.

Mir war in dem Moment gar nicht bewusst, dass es eigentlich in meiner Verantwortung lag, mich darum zu kümmern, dass es nicht zu einem Problem kommt. Und wenn es zu einem Problem kommt, möchte ich nicht im ersten Moment oder muss ich nicht im ersten Moment den Schuldigen finden, sondern ich muss im ersten Moment das Problem lösen, weil es dringend ist, gelöst zu werden. Und trotzdem habe ich dann in weiteren Lebensbereichen immer mehr die Schuldigen gesucht, sei es in der Partnerschaft, sei es in Freundschaften, sei es in der Familie, wann immer etwas schiefgelaufen ist, waren die anderen dran schuld.

Und das ist so dieser Compounding-Effekt. Man baut das irgendwie alles aufeinander auf und irgendwann ist es so, dass man sich einfach nur noch fremdgesteuert fühlt. Man ist Opfer der Situation, man hat so eine Opfermentalität, alle anderen sind dran schuld, die Welt ist so böse und ich kann doch nichts dafür. Irgendwann ist mir das bewusst geworden, dass ich das irgendwie ja gerade übertreibe mit dem Schuldverschieben und habe für mich persönlich auch, nachdem ich verschiedene Podcasts gehört habe, das Konzept für mich entdeckt, dass ich einfach in jeder Situation denke, ich bin voll verantwortlich für die Situation.

Natürlich darf es nichts, ich sage es mal salopp gesagt, Schwachsinniges sein, wenn irgendwo eine Bombe einschlägt, oder eine Menthorität einschlägt, dann habe ich keine Schuld daran, sondern es geht mir um die rationalen Situationen. Zum Beispiel da läuft etwas schief und ich hätte es vermeiden können. Ich habe für mich wie immer auch so ein paar Mindset-Tools zurechtgelegt, die ich heute mit euch wieder teilen möchte und zwar, ich finde als allererstes ist es super wichtig für sich zu erkennen, Situation and Awareness, da läuft gerade etwas schief und ich muss es erstmal feststellen und anerkennen, dass ich gerade wieder in den Modus reinkomme, dass ich die Schuld verschieben möchte.

Fortsetzung

Ich habe die Beförderung nicht bekommen, einmal im Jahr sind zum Beispiel bei uns die Performance-Gespräche, ich habe die Beförderung nicht bekommen und irgendwie ist mein Boss dran schuld, dass ich nicht befördert wurde. Oder in einer Beziehung läuft gerade etwas schief, meine Erwartungshaltung wurde nicht getroffen und ich schiebe sofort die Schuld an meine Partnerin. Wenn ich das für mich erkannt habe, also diese Situation awareness habe, dann kommt es darauf an. Wenn ich zum Beispiel merke, in dieser Situation ist ein anderer Mensch mit eingebunden, dann ist das wichtigste in dem Moment zu sagen, okay ich muss mit dieser Person kommunizieren.

Zum Beispiel mit einem Partner oder mit einer Partnerin, hey ich dachte eigentlich, dass das und das passiert, du hast dich aber so und so verhalten, wie kam es dazu? Und dann versuche ich auch nicht die Schuld gleich jemandem in die Schuhe zu schieben, sondern zu sagen, ich dachte, dass es passiert, es ist was anderes passiert, wie kam es dazu? Wie kann ich in Zukunft vermeiden, dass wir wieder in so eine Situation reinkommen? Und zwar, ich sage auch bewusst, ich bin daran schuld, ob es stimmt oder nicht, weil das zwingt mich nämlich dazu auch zu handeln und das ist der nächste Punkt, ich tue etwas dagegen.

Ich lasse nicht zu, dass die Situation einfach passiert und danach einfach nichts mehr passiert, man lässt es so stehen, es verschlimmert sich alles, sondern ich unternehme einen Schritt zu sagen, ich tue etwas dagegen. Und das kann man sogar etwas weiter treiben und sagen, ich tue sogar etwas kreativ dagegen. Ich habe ein ganz cooles oder interessantes Beispiel, ein paar Freunde von mir wissen das noch von früher, ich habe fürs Grundstudium, damals im Diplom gab es ja Grund- und Hauptstudium, im Grundstudium habe ich relativ lange fürs Grundstudium gebraucht, das war sehr unangenehm lang und wollte aber trotzdem noch mein Studium insgesamt in der Regelstudienzeit beenden.

Ich musste quasi erstmal anerkennen, ich habe viel zu lange gebraucht, aber ich wollte nicht sagen, ok, jetzt ist doch alles egal, ich lasse einfach so laufen, sondern ich habe mir dann gedacht, ok, mein Hauptstudium aber möchte ich so schnell beenden, also viel schneller als eigentlich geplant ist von der Uni, so dass ich die Regelstudienzeit einhalten kann. Ich habe mich gezwungen kreativ zu sein, ich habe das voll ausgenutzt, wie man strategisch die Fächer wählen kann, wie man zum Beispiel sagen kann, dass man zum Ersttermin oder Zweitermin was macht, man informiert sich, wann die Termine, wann die Klausuren sind und so weiter und so fort.

Ich war gezwungen kreativ zu sein und das kann ich jedem empfehlen, wenn eine Situation erscheint, dass man nicht nur die Situation eingeht, sondern dass man auch sagt, man geht die Situation kreativ an. Kreativität ist natürlich jetzt nicht planbar, deswegen ist auch super schwer jetzt euch ein Template oder eine Vorlage dazu zu geben, sondern versucht einfach mal, wenn etwas ein Problem auf euch zukommt oder einfach da ist, dass ihr sagt, ich versuche es in diesem Fall kreativ zu lösen. Wenn man diese Schritte gemacht hat, Situation Awareness, da ist ein Problem oder da ist gerade eine Herausforderung in einer gewissen Situation, ich habe gerade wieder versucht, jemand anderes die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Diese Situation Awareness gepaart mit Kommunikation, ich spreche mit der anderen Person darüber, wenn eine andere Person mit involviert ist und dann im dritten Schritt zu sagen, okay wir tun jetzt was dagegen oder insbesondere ich tue was dagegen, das ist das Thema einfach machen, das hatten wir schon öfter mal in diesem Podcast, man unternimmt was dagegen und wenn möglich sogar auch kreativ was dagegen, weil das fordert einen nochmal so ich sage es mal mental zu sagen, man löst Situationen einfach kreativ, das bringt einen auch so eine gute Stimmung rein, auch für weitere und zukünftige Probleme, aber wenn man diese Schritte gemacht hat, dann ist es ja, dann hat man das gar nicht mehr im Kopf zu sagen, alle anderen sind daran schuld, dass ich mich jetzt gerade in der Situation befinde, sondern man hat die volle Verantwortung in jeder Zeit bei sich, man weiß nur ich kann das Problem lösen und glaubt mir, man wird absolut happier dadurch, denn ich bin der völligen Überzeugung, wenn man das nicht tut, wenn man das immer so laufen lässt, Probleme laufen lässt, alle anderen kümmern sich ja darum, ich kann da nichts machen, Opfermentalität und so weiter, das baut aufeinander auf, man wird langfristig super unhappy.

Ich hatte es vor kurzem mit einer Person darüber, über dieses volle Verantwortung in jeder Situation und die Person sagte mir, ja das ist ja total stressig dann, wenn ich immer denke, ich bin für alles verantwortlich, was passiert, für die Kindererziehung, für die Partnerschaft, für den Job und so weiter und so fort, also ich denke es hört sich natürlich im ersten Schritt stressig an, aber ganz im Gegenteil, man fühlt sich besser, weil man einfach nicht in diesen Modus reinkommt, dass man Probleme vor sich her schiebt und einfach größer werden lässt, sondern man löst die Probleme direkt.

Ich habe ein Problem in der Partnerschaft, ich suche das Problem erstmal bei mir selbst, bevor ich meinen Partner die Schuld in die Schuhe gebe, denn wir wissen es alle, wenn man in Partnerschaften Probleme einfach laufen lässt, die werden garantiert größer mit der Zeit, ich habe das noch nie erlebt, dass einfach ein Problem irgendwann weg ist, sondern dann nach Jahren spricht man darüber und dann platzt die Bombe und man ist total unhappy, man es scheint dann so, als ob es ja nicht mehr zu lösen ist, obwohl es ursprünglich eigentlich nur ein kleines Problem war.

Deswegen, es hört sich im ersten Moment vielleicht stressig an, wenn man die volle Verantwortung für alles im Leben übernimmt, aber glaub mir, es ist super gut und super hilfreich, von Anfang an Probleme zu benennen und sie auch zu lösen und Probleme, ich sag jetzt mal, bei sich selbst erstmal zu suchen, die Lösung erstmal bei sich selbst zu suchen, bevor man komplett drum herum alles nach außen schiebt. Vielleicht noch eine gegensätzliche Perspektive, es ist natürlich so, dass ich jetzt nur über, ich sag jetzt mal, sinnvolle Probleme spreche, wenn natürlich jetzt mal salopp gesagt eine Methode irgendwo einschlägt oder eine Bombe explodiert, daran habe ich ja keine Schuld, ich rede tatsächlich nur von, ich sag jetzt mal, Alltagssituationen.

Fortsetzung

Es gibt natürlich externe Faktoren, auf die habe ich 0,0 Einfluss, aber ich bin mir zu 100% sicher, im Alltag können die meisten Probleme so angegangen werden, dass man sagt, ich bin dann schuld und ich möchte es so schnell wie möglich gelöst haben. Da gibt es auch ein super Zitat, was ich mit euch teilen möchte, und zwar es heißt, it is not only what we do, but also what we do not do, for which we are accountable, von Molié. Ich finde es super interessant, dieses Zitat, denn es bringt es auf den Punkt, es geht auch häufig darum, dass es um die Dinge auch geht, die man nicht tut, und das ist ja meistens so bei den Problemen, man verschiebt einfach die Schuld und tut einfach nichts dagegen, man ist einfach in dieser Opfermentalität.

So Leute, wie immer eine ganz kurze Project Mindset Folge, ich hoffe, sie hat euch gefallen, mir war es wichtig, heute einfach, ja ich sag jetzt mal, mit euch zu teilen, dass man in jeder Situation die volle Verantwortung übernehmen kann und dass es nicht stressig ist, so zu denken, sondern im Gegenteil, dass man, wenn man das erstmal weiß, ich habe Schuld an dieser Situation, an diesem Problem und sofort dieses Problem angeht, dass man langfristig auf jeden Fall happier ist. Wie immer, ich hoffe, die Folge hat euch gefallen, wenn dem so ist, bitte ich euch den Kanal zu abonnieren, euren Freunden und Verwandten davon zu erzählen, denn nur so kann der Kanal weiter wachsen.

Ich danke euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal, nicht vergessen, Mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Verantwortung uebernehmen, Eigenverantwortung, Schuld verschieben, Opfermentalitaet, Mindset, Situation Awareness, Problemloesung, kreatives Problemloesen, Selbstverantwortung, persoenliches Wachstum, Project Mindset, Reza Mehman, Compounding-Effekt, Beziehungsprobleme, Karriere-Mindset


Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Moliere, Compounding-Effekt, Situation Awareness, Opfermentalitaet, Eigenverantwortung, Selbstverantwortung, Grundstudium, Hauptstudium, Diplom, Regelstudienzeit, Performance-Gespraeche, Befoerderung, Partnerschaft, Teamsport, Basketball


Zitierfaehige Passage

Schuld zu verschieben ist im ersten Moment bequem, fuehrt aber langfristig in eine Opfermentalitaet, die uns fremdgesteuert und machtlos macht.
Wer stattdessen die volle Verantwortung fuer jede Situation im Leben uebernimmt, gewinnt Handlungsfaehigkeit zurueck und loest Probleme, bevor sie eskalieren.
Der Schluessel liegt in drei Schritten: Erkennen, dass man gerade Schuld verschieben will, offen kommunizieren und dann aktiv, idealerweise kreativ, handeln.
Denn es gilt, was Moliere einst sagte: Nicht nur fuer das, was wir tun, sondern auch fuer das, was wir unterlassen, tragen wir Verantwortung.



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