38. Du bist ein Vorbild. Ob du es willst oder nicht.

Du bist ein Vorbild. Ob du willst oder nicht.

Warum Emotionen stärker wirken als Worte und wie du durch Vorleben echte Veränderung bewirkst.



Einleitung

Vorbild sein ist keine bewusste Entscheidung, denn du bist es bereits, ob du willst oder nicht. In dieser Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman darüber, warum Emotionen stärker im Gedächtnis bleiben als Worte und weshalb es nicht reicht, nur das Richtige zu sagen. Anhand einer persönlichen Geschichte aus seiner Grundschulzeit zeigt er, wie ein einziger Moment mit einem Fremden sein Verhalten bis heute prägt. Die zentrale Botschaft: Kinder und Mitmenschen lernen nicht durch das, was wir sagen, sondern durch das, was wir vorleben. Reza erklärt, wie er dieses Prinzip in seiner Rolle als Vater, Ehemann und im Alltag umsetzt. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um bewusstes Handeln in kleinen Momenten. Eine Episode, die zum Nachdenken anregt und motiviert, die eigene Vorbildfunktion ernst zu nehmen.


Zusammenfassung

In einem Satz: Jeder Mensch ist ein Vorbild, deshalb sollte man bewusst das Verhalten vorleben, das man sich von anderen wünscht.

In drei Sätzen: Menschen erinnern sich nicht an Worte, sondern an die Emotionen, die andere in ihnen ausgelöst haben. Reza Mehman zeigt anhand persönlicher Erlebnisse, dass selbst kurze Begegnungen mit Fremden das eigene Verhalten ein Leben lang prägen können. Die zentrale Erkenntnis: Wer andere positiv beeinflussen will, muss das gewünschte Verhalten vorleben, nicht nur davon sprechen.

In fünf Sätzen: Reza Mehman erzählt von einem prägenden Erlebnis in der Grundschule, bei dem ein fremder Mitschüler ihn vor einer Bedrohung beschützte. Obwohl die Begegnung nur wenige Sekunden dauerte, blieb das Gefühl der Sicherheit bis heute in ihm verankert. Diese Erfahrung lehrte ihn, dass Emotionen weitaus stärker wirken als Worte und dass jeder Mensch, ob bewusst oder unbewusst, als Vorbild für andere fungiert. Als Vater hat er erkannt, dass Kinder hervorragende Imitatoren sind und primär durch Beobachtung lernen, nicht durch Belehrung. Seine Empfehlung: Sei das Vorbild, das du dir selbst als Kind gewünscht hättest.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, spricht als Vater, Freund und aufmerksamer Beobachter des Alltags über die Kraft der Vorbildfunktion.

Worum geht es: Es geht um die Frage, warum Vorleben wirksamer ist als Reden, wie Emotionen aus der Kindheit unser heutiges Verhalten bestimmen und warum jeder Mensch, bewusst oder unbewusst, ein Vorbild für andere ist.

Warum ist es relevant: In einer Zeit, in der viel geredet, aber wenig gelebt wird, erinnert diese Folge daran, dass authentisches Handeln den grössten Einfluss auf unser Umfeld hat. Besonders für Eltern, Führungskräfte und alle, die Verantwortung tragen, ist die Botschaft essenziell.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Warum bleiben Emotionen stärker im Gedächtnis als Worte?
  • Wie kann man bewusst ein positives Vorbild für sein Umfeld sein?
  • Was bedeutet es, das Vorbild zu sein, das man sich selbst als Kind gewünscht hätte?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Warum Vorbild sein keine Wahl ist
  2. Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
  3. Kontext – Hintergrund und Kernfragen
  4. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche
  5. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften
  6. Häufig gestellte Fragen – Antworten auf zentrale Fragen
  7. Highlight-Zitate – Die besten Zitate aus der Episode
  8. Transkript – Die vollständige Episode zum Nachlesen
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen
  11. Zitierfähige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Die Macht der Emotionen und Erinnerung

Menschen vergessen Worte, aber nie die Gefühle, die jemand in ihnen ausgelöst hat. Emotionale Erlebnisse aus der Kindheit prägen das Verhalten ein Leben lang.

Keywords: Emotionen Kindheit, Erinnerung Gefühle, emotionale Prägung

2. Vorleben statt Reden: Erziehung durch Beispiel

Kinder lernen primär durch Beobachtung und Nachahmung, nicht durch verbale Belehrungen. Authentisches Vorleben ist die wirksamste Form der Erziehung.

Keywords: Vorleben statt Reden, Erziehung durch Vorbild, Kinder imitieren

3. Unbewusste Vorbildfunktion im Alltag

Jeder Mensch beeinflusst sein Umfeld durch sein Verhalten, auch gegenüber Fremden. Selbst kleine Gesten wie das Aufheben von Müll oder das Warten an einer roten Ampel haben Signalwirkung.

Keywords: Vorbild Alltag, Vorbildfunktion, positiver Einfluss

4. Negative Vorbilder und Enttäuschungen überwinden

Nicht jeder hatte positive Vorbilder in der Kindheit. Die Empfehlung lautet: Werde selbst das Vorbild, das du dir damals gewünscht hättest.

Keywords: negative Vorbilder, Enttäuschung Kindheit, Vorbild werden

5. Respektvoller Umgang in Beziehungen

Reza beschreibt, wie der respektvolle Umgang seiner Eltern untereinander sein eigenes Beziehungsverhalten geprägt hat, ohne dass darüber gesprochen wurde.

Keywords: respektvoller Umgang, Beziehung Vorbild, Partnerschaft Kommunikation


Kern-Aussagen

  • Menschen erinnern sich nicht an Worte, sondern an die Emotionen, die eine Person oder Situation in ihnen ausgelöst hat.
  • Ein einziger Moment mit einem Fremden kann das eigene Verhalten ein Leben lang prägen.
  • Kinder sind hervorragende Imitatoren: Sie lernen nicht durch das, was man sagt, sondern durch das, was man vorlebt.
  • Jeder Mensch ist ein Vorbild fuer irgendjemand anderen, ob bewusst oder unbewusst.
  • Reden alleine bringt nichts. Man muss das gewuenschte Verhalten mit Emotionen verknüpfen und vorleben.
  • Der respektvolle Umgang der Eltern untereinander wird von Kindern beobachtet und übernommen, auch ohne verbale Anweisung.
  • Auch im Alltag gegenüber Fremden hat das eigene Verhalten Signalwirkung, sei es an der Ampel, auf dem Spielplatz oder auf der Strasse.
  • Wer in der Kindheit kein gutes Vorbild hatte, kann heute selbst das Vorbild werden, das er sich damals gewünscht hätte.
  • Vorbildsein ist keine Frage des Status oder der Position, sondern des täglichen Handelns.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind Emotionen stärker als Worte, wenn es um Vorbilder geht?

Emotionen werden tiefer im Gedächtnis verankert als verbale Informationen. Reza Mehman erklärt, dass man sich nach Jahrzehnten nicht mehr an exakte Worte erinnern kann, aber die Gefühle, die eine Person oder Situation ausgelöst hat, bleiben lebendig. Deshalb prägt das, was man fühlt, stärker als das, was man hört.

Wie kann ich ein besseres Vorbild für meine Kinder sein?

Laut Reza Mehman reicht es nicht, Kindern zu sagen, wie sie sich verhalten sollen. Man muss das gewünschte Verhalten aktiv vorleben. Kinder beobachten, wie Eltern mit Problemen, Konflikten und anderen Menschen umgehen, und imitieren dieses Verhalten. Der Schlüssel liegt im authentischen Handeln, nicht in Belehrungen.

Kann ein kurzer Moment mit einem Fremden wirklich das Leben prägen?

Ja, absolut. Reza beschreibt eine Situation aus seiner Grundschulzeit, in der ein fremder Schüler ihn für nur wenige Sekunden beschützte. Dieses Erlebnis hat sein Verhalten bis heute geprägt und dazu geführt, dass er selbst stets für Schwächere einsteht. Die emotionale Intensität eines Moments zählt mehr als seine Dauer.

Was bedeutet „Be the role model you needed when you were younger“?

Dieses Zitat fordert dazu auf, die eigenen Erfahrungen aus der Kindheit als Antrieb zu nutzen. Wer als Kind in bestimmten Situationen kein gutes Vorbild hatte, kann heute selbst diese Lücke füllen, indem er genau das Verhalten vorlebt, das er sich damals gewünscht hätte. Es geht darum, aus Enttäuschungen Motivation zu machen.

Warum ist die Vorbildfunktion im Alltag so wichtig?

Reza betont, dass man nicht nur für die eigene Familie, sondern auch für Fremde ein Vorbild ist. Ob man Müll aufhebt, bei Rot an der Ampel wartet oder auf dem Spielplatz eingreift: Irgendjemand beobachtet das eigene Verhalten und wird davon beeinflusst. Bewusstes Handeln im Alltag hat eine Signalwirkung, die weit über den eigenen Kreis hinausgeht.

Was ist eine Zero-Expectations-Freundschaft?

Reza beschreibt damit eine Freundschaft ohne Erwartungshaltung. Man sieht sich vielleicht nur einmal im Jahr, hat dazwischen kaum Kontakt, aber wenn man sich trifft, knüpft man genau dort an, wo man aufgehört hat. Es ist eine Freundschaft, die von Qualität statt Quantität lebt und keinen Druck erzeugt.

Wie haben Rezas Eltern sein Beziehungsverhalten geprägt?

Rezas Eltern sind vor ihren Kindern stets respektvoll miteinander umgegangen, haben keine Schimpfwörter benutzt und sind nicht laut geworden. Dieses vorgelebte Verhalten hat Reza verinnerlicht, ohne dass seine Eltern es jemals explizit eingefordert haben. Heute verhält er sich in seiner eigenen Ehe genauso.


Highlight-Zitate

„Woran kann man sich denn am besten erinnern, wenn man an seine Kindheit oder an seine Jugend denkt? Ich glaube, das sind die Momente, wo man die Emotionen so richtig vor dem bildlichen Auge hat.“

– Reza Mehman

„Reden alleine bringt nichts, sondern ich muss es vorleben. Ich kann auch quatschen, was ich möchte, es kommt darauf an, was meine Kinder von mir sehen.“

– Reza Mehman

„Children are great imitators, so give them something great to imitate.“

– Reza Mehman (zitiert englische Redewendung)

„Jeder ist ein Vorbild für irgendjemand anderen im Leben, also nicht nur für seine nächsten Kinder, Verwandte, Freunde und so weiter, sondern auch für diejenigen, die man vielleicht auch nur einmal für wenige Sekunden im Leben gesehen hat.“

– Reza Mehman

„Be the role model you needed when you were younger.“

– Reza Mehman (zitiert englisches Sprichwort)

„Wenn ich jemanden sehe, der irgendwie kleiner, schwächer oder schützenswert in irgendeiner Form ist, ich achte tatsächlich darauf, dass er nicht gemobbt wird.“

– Reza Mehman

„Sie haben es mir vorgelebt. Ihr könnt gerne auch meine Frau fragen, ich benutze gar keine Schimpfwörter in Diskussionen, ich werde auch nicht laut und ich achte darauf, dass ich respektvoll mit meiner Frau umgehe.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Als erstes ein großes Sorry für meine leicht verschnupfte Stimme. Ich habe mich ein bisschen erkältet, mir geht zwar schon wieder viel besser, aber trotzdem, ich glaube, ich klinge ein bisschen nasal. Sorry dafür, ich hoffe dafür, dass es euch umso besser geht. Heute möchte ich über ein Thema sprechen, was ich sehr, sehr interessant finde und vor kurzem mit einem Kumpel mit mir gesprochen habe, und zwar geht es um das Vorbildsthema.

Mit diesem Kumpel, vielleicht ein paar Worte zu ihm, ist ein ganz cooler Freund von mir. Das ist vom Schlagfreund oder vom Typfreund her jemand, den man ja einmal im Jahr sieht oder alle anderthalb Jahre sieht, in der Zeit auch wirklich gar keinen Kontakt hat. Und wenn man sich dann mal wieder sieht, in dem Fall war er bei mir zu Hause, wir haben schön Wein getrunken, dann fängt man genau dort wieder an, wo man vorher aufgehört hat. Also der Inbegriff einer Zero-Expectations-Freundschaft, also im positiven Sinne, Nullerwartungshaltung an die Freundschaft, aber trotzdem hat man einfach eine wunderschöne und wirklich genießbare Zeit miteinander.

Und genau mit diesem Freund habe ich über das Thema Vorbild gesprochen und ich habe mir auch überlegt, wie ich euch das Thema nahe bringe. Ich will nicht nur einfach sagen, hey, es ist wichtig, ein gutes Vorbild zu sein, sondern ich habe eine Story aus meiner Kindheit, die mir tatsächlich bis heute hängen geblieben ist. Und zwar, die erste Frage, die ich euch stellen möchte ist, woran kann man sich denn am besten erinnern, wenn man an seine Kindheit oder an seine Jugend denkt? Ich glaube, das sind die Momente, wo man die Emotionen so richtig vor dem bittlichen Auge hat.

Also die Emotionen, die eine gewisse Person oder eine gewisse Situation hervorgehoben hat. Bei mir gibt es da eine Situation, an die kann ich mich super gut erinnern. Und zwar, ich war in der Schule, in der Grundschule, es war dritte oder vierte Klasse, es war auf jeden Fall Grundschule und ein älterer Schüler wollte mich verkloppen, hatte mir auch gedroht und wollte mich wirklich verkloppen. Und ich weiß bis heute nicht, warum er das tun wollte. Also wirklich, ich weiß es absolut nicht. Das Interessante ist, es war wirklich ein Fremder für mich.

Das Interessante ist, dass ein anderer Mitschüler, auch ein älterer, genau zum richtigen Zeitpunkt da war und quasi mein Beschützer war und dem anderen Schüler gesagt hat, hey, wenn du ihn auch nur einmal anfasst, dann hast du es mit mir zu tun. Super interessant, ich kenne beide nicht, aber die Emotion ist super super in mir drin oder das Gefühl, das ich damals hatte. Ich kann mich wirklich dran erinnern, was für ein Gefühl es genau war. Und der eine war natürlich ein negatives Vorbild und der andere wirklich, ich sag jetzt mal ein sehr positives Vorbild.

Und ich kann mich ganz genau dran erinnern, weil die Emotionen einfach da sind. Also selbst heute, ich bin jetzt mittlerweile 38, das heißt nach so vielen Jahren weiß ich ganz genau, wie ich mich damals gefühlt habe. Und das ist genau das, worum es heute geht, weil ich glaube, Vorbilder können dazu beitragen, die positiven Gefühle hervorzurufen und einen selbst daran erinnern, warum man sich in gewissen Situationen entsprechend verhalten sollte. Der eine Beschützer von damals, den ich wirklich nur einen Augenblick in meinem Leben gesehen habe, ich kann mich auch kaum daran erinnern, was sonst noch gesagt wurde, aber diese eine kleine Augenblick hat dazu beigetragen, dass ich mich heute eh nicht verhalte, denn es ist tatsächlich so, wenn ich jemanden sehe, der irgendwie kleiner, schwächer oder schützenswert in irgendeiner Form ist, ich achte tatsächlich darauf, dass er nicht gemobbt wird.

Das war schon während meiner Schulzeit heute und auch heute, wenn ich sehe, auf dem Spielplatz zum Beispiel, da ist ein kleinerer, der irgendwie gemobbt wird von anderen, wenn ich mit meinem Kleinen auf dem Spielplatz bin, dann achte ich auch darauf, hey, also ich reite da schon ein und sag, so geht es leider nicht Leute, so machen wir das nicht hier. Und das liegt wirklich nur daran, ich glaube auch, dass meine Eltern natürlich einen ganz großen Beitrag dazu geleistet haben, aber woran ich mich wirklich erinnern kann, ist an dieses Beschützerverhalten von diesem einen Fremden, dass ich dafür sorge, dass jemand Schwächeres, Kleineres, egal in welcher Situation es ist, also ich schreite auf jeden Fall ein.

Dementsprechend verhalte ich mich auch heute und dementsprechend weiß ich auch ganz genau, ich kann meinen Kindern und wie ihr wisst, hat es ein ganz großes Thema oder es ist eine ganz große Thematik für mich zu verstehen, was ich eigentlich meinen Kindern wie beibringen kann und ich weiß ganz genau, mittlerweile, mein Kleines ist mittlerweile vier, reden alleine bringt nichts, sondern ich muss es vorleben, was ich mache, ich muss in gewissen Situationen auch quasi Emotionen verknüpfen mit meinem Verhalten bei meinen kleinen Kindern, denn ich kann auch quatschen, was ich möchte, ich kann auch sagen, was ich möchte, ich kann auch so viele Weisheiten raus sein, wie ich möchte, es kommt darauf an, was meine Kinder von mir sehen, was für Verhalten sie von mir sehen, wie sie sehen, wie ich umgehe mit meinem Umfeld oder mit gewissen Problemen oder mit gewissen Situationen und genau das imitieren sie dann auch.

Da gibt es ja auch eine wunderbare englische Redewendung, die absolut passt zu solchen Thematiken und zwar, Children are great imitators, so give them something great to imitate. Den Satz kann ich absolut unterschreiben, ich habe auch wirklich nach ein längerer Zeit erst verstanden, ich kann auch noch zu viel sprechen, reden, quatschen, was ich möchte mit meinen Kindern, es kommt wirklich drauf an, was ich denen vorliebe und da gibt es auch verschiedene Sachen, die ich natürlich auch von meinen Eltern mitgenommen habe und eine Sache, eine sehr positive Sache möchte ich auch mit euch teilen und zwar wirklich, wenn ich an meine Kindheit denke, dann habe ich immer im Kopf, wie respektvoll meine Eltern miteinander umgegangen sind.

Fortsetzung

Sie hatten in Streitigkeiten oder in Diskussionen, die sie hatten, niemals Schimpfwörter benutzt, sie sind nicht laut geworden, sie haben ja immer freundlich und respektvoll miteinander geredet, was hinter verschlossenen Türen waren, das weiß ich natürlich nicht, aber vor uns Kindern war es tatsächlich so, dass sie immer respektvoll miteinander umgegangen sind und genau das versuche ich auch heute weiterzuleben. Nicht, dass es meine Eltern mir in irgendeiner Form gesagt haben, sondern sie haben es mir vorgelebt.

Ihr könnt gerne auch meine Frau fragen, ich benutze gar keine Schimpfwörter in Diskussionen, ich werde auch nicht laut und ich achte darauf, dass ich respektvoll mit meiner Frau umgehe, aber genauso natürlich möchte ich auch, dass es zurückgegeben wird. Wie gesagt, ihr könnt gerne meine Frau fragen, ich die auf jeden Fall zu 100 Prozent dahinter. Jetzt kommt noch eine Sache, die ich relativ spät im Leben gelernt habe und zwar jeder ist ein Vorbild für irgendjemand anderen im Leben, also nicht nur für seine nächsten Kinder, Verwandte, Freunde und so weiter, sondern auch für diejenigen, die man vielleicht auch nur einmal für wenige Sekunden im Leben gesehen hat.

In meinem besonderen Fall ist es beispielsweise der quasi Beschützer aus der Grundschule. Es waren tatsächlich nur wenige Sekunden, wo ich ihn gesehen habe und das hat schon ausgereicht, dass es so einen riesen Impact auf mein Leben hat und ich denke auch, dass ich oder auch meine Zuhörerinnen und Zuhörer natürlich durch ihr tagtägliches Doing in irgendeiner Form Vorbild für andere Personen sind. Ich achte unbewusst oder unbewusst, ich weiß es nicht, aber ich achte tatsächlich darauf, wenn ich zum Beispiel irgendwo entlang laufe und da liegt Müll auf dem Boden, dass ich es aufhebe und auch wegschmeiße.

Es kommt auch so ein bisschen darauf an, wie eklig der Müll ist, da das gebe ich zu, aber normalerweise schmeiße ich den Müll weg, weil ich ganz genau weiß, irgendjemand anderes wird es sehen. Es wird gesehen, jemand wird sich im Vorbild rannehmen und genauso handeln, wie ich es tue. Oder es ist super einfach, Müll einfach auf den Boden zu schmeißen, aber und ich finde es richtig assi, dass es viele Leute tun. Aber ich achte darauf, das einfach nicht zu tun, auch meinen Kindern nicht beizubringen. Hey, man schmeißt Müll einfach nicht auf den Boden.

Also ich finde es ein super, super schlusses Vorbild. Und ich verstehe auch nicht, warum es teilweise Eltern da was ich jetzt in meinem Alltag so manchmal sehe, auf Kinderspielplätzen mit meinem Kleinen. Also ich verstehe das echt nicht, warum Leute ein schlechtes Vorbild sein wollen. Ich achte auch drauf, wenn die Ampel rot ist, nicht über die Straße zu gehen, auch wenn da wenige Leute sind, weil es kann ja sein, dass irgendwo in irgendeiner Ecke ein kleines Kind steht und mir zuschaut, wie ich über eine rote Ampel laufe.

Aber dennoch denke ich, dass es klar ist, dass es nicht nur positive Vorbilder gibt, sondern auch negative. Ich habe gerade das Beispiel genannt mit Müll einfach auf die Straße werfen, also ich finde es total falsch, so was zu machen. Und ich denke, viele haben auch aus Gesprächen weiß ich weiß ich es mit Enttäuschungen aus ihrer Kindheit oder in ihrer Kindheit zu kämpfen. Und dort gibt es oder hierfür gibt es auch wieder ein ganz gutes Zitat Be the role model you needed when you were younger. Das zählt nicht nur für Enttäuschungen, sondern ist ich glaube, jeder hat vermutlich so ein, zwei Situationen im Leben, wo er vielleicht kein gutes Vorbild hatte.

Und genau wenn man sich daran erinnern kann, dann sollte man sich vielleicht heute daran halten und ein Vorbild sein, und zwar das Vorbild, was man gerne selber als Jugendlicher gehabt hätte, ja, dass man das einfach lebt und eine Vorbildfunktion in irgendeiner Form dann ausführt, denn man wird von irgendjemanden auf jeden Fall beobachtet. So Leute, wie immer eine kurze Project Meizel Folge. Ich hoffe, die Folge hat euch gefallen. Trotz meiner leicht verschnuppten Stimme. Ich hoffe, ihr konntet einiges mitnehmen, wenn dem so ist.

Wie immer, bitte teilt den Podcast, denn nur so kann der Kanal weiter wachsen. Ich hoffe, wir hören uns bald wieder und bis dahin nicht vergessen, mein Zett ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Vorbild sein, Vorleben statt Reden, Vorbildfunktion, Emotionen Kindheit, Erziehung durch Beispiel, Kinder imitieren, positives Vorbild, Mindset, persönliche Entwicklung, respektvoller Umgang, Verantwortung übernehmen, Project Mindset, Reza Mehman


Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Zero-Expectations-Freundschaft, Vorbildfunktion, Children are great imitators, Be the role model you needed when you were younger, Grundschule, Erziehung durch Vorleben, Respektvoller Umgang, Emotionale Prägung, Nachahmung, Spielplatz, Mindset


Zitierfähige Passage

Jeder Mensch ist ein Vorbild, ob er es will oder nicht, denn irgendjemand beobachtet immer das eigene Verhalten.
Worte werden vergessen, aber die Emotionen, die man in anderen auslöst, bleiben ein Leben lang.
Kinder lernen nicht durch Belehrungen, sondern durch das, was sie täglich bei ihren Bezugspersonen beobachten.
Wer in seiner Kindheit kein gutes Vorbild hatte, kann heute selbst das Vorbild werden, das er sich damals gewünscht hätte.
Es kommt nicht darauf an, was man sagt, sondern darauf, was man vorlebt.






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