Drei Perspektiven, die dein Leben verändern
Storytime: Warum Schuldzuweisungen dich blockieren, niemand deine Ziele für dich erreicht und es jedem egal ist, wie es dir geht.
Einleitung
Drei Perspektiven, die dein Leben verändern: In dieser Storytime Folge von Project Mindset teilt Reza Mehman drei entscheidende Momente aus seinem Leben, die sein Denken grundlegend geprägt haben. Es geht um Schuldzuweisungen, das Erreichen eigener Ziele und die ernüchternde Erkenntnis, dass es letztlich jedem egal ist, wie es dir geht. Reza beschreibt, wie er nach dem Studium und den ersten Jobs erkannte, dass er selbst vollumfänglich für seine Situation verantwortlich ist. Er erklärt, warum kein Retter kommt, der dir hilft, deine Träume zu verwirklichen. Und er zeigt, warum die Erkenntnis, dass sich niemand dauerhaft für deine Gefühle interessiert, nicht deprimierend, sondern zutiefst befreiend sein kann. Diese Episode ist ein ehrlicher Impuls für alle, die bereit sind, Eigenverantwortung zu übernehmen und ihr Mindset auf ein neues Level zu heben.
Zusammenfassung
In einem Satz: Reza Mehman teilt drei lebensverändernde Perspektiven: Du trägst selbst die Verantwortung für deine Situation, niemand wird deine Ziele für dich erreichen, und es ist letztlich jedem egal, wie es dir geht.
In drei Sätzen: Reza beschreibt, wie er erkannte, dass Schuldzuweisungen an andere ihn nur davon abhielten, sein eigenes Leben aktiv zu gestalten. Er betont, dass kein Retter kommen wird, um einem bei den eigenen Zielen und Visionen zu helfen, sondern dass man selbst die nötige Arbeit und Energie investieren muss. Schliesslich teilt er die kontroverse, aber befreiende Erkenntnis, dass sich andere Menschen nicht dauerhaft um die eigenen Gefühle kümmern und man deshalb lernen muss, emotional unabhängig zu werden.
In fünf Sätzen: In dieser Storytime Episode spricht Reza Mehman über drei Wendepunkte, die ihn als Mensch haben wachsen lassen. Erstens erkannte er, dass jede Situation in seinem Leben das Ergebnis seiner eigenen Entscheidungen ist und Schuldzuweisungen an andere keinen Sinn ergeben. Zweitens wurde ihm bewusst, dass niemand kommt, um seine Ziele für ihn zu erreichen, und dass er selbst vollumfänglich dafür verantwortlich ist, seine Visionen umzusetzen. Drittens teilt er die Einsicht, dass es im Grunde jedem egal ist, wie es einem geht, weil jeder Mensch primär mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Statt diese Erkenntnisse als belastend zu empfinden, beschreibt Reza sie als zutiefst befreiend, weil sie ihm die volle Kontrolle über sein eigenes Glück und seinen Weg zurückgeben.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und Mindset Coach, der aus eigener Erfahrung über persönliches Wachstum und Eigenverantwortung spricht.
Worum geht es: Reza teilt drei persönliche Geschichten und Erkenntnisse, die seine Denkweise fundamental verändert haben. Es geht um das Ende von Schuldzuweisungen, die Selbstverantwortung bei der Zielerreichung und die emotionale Unabhängigkeit von der Meinung anderer.
Warum ist das relevant: In einer Gesellschaft, die oft dazu neigt, Verantwortung abzugeben und auf Hilfe von aussen zu warten, liefert diese Episode einen radikalen, aber konstruktiven Gegenentwurf. Die drei Perspektiven sind universell anwendbar und können sofort im Alltag umgesetzt werden.
Drei Kernfragen der Episode:
- Warum ist es befreiend statt belastend, die volle Verantwortung für die eigene Lebenssituation zu übernehmen?
- Warum kommt kein Retter, der einem bei der Erreichung der eigenen Ziele hilft?
- Warum ist die Erkenntnis, dass es anderen egal ist, wie es dir geht, eine Chance statt eine Enttäuschung?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum diese drei Perspektiven alles verändern
- Zusammenfassung – Die Episode kompakt auf den Punkt gebracht
- Kontext – Wer spricht und warum es relevant ist
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Überblick
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse der Episode
- Häufig gestellte Fragen – Antworten auf die drängendsten Fragen
- Highlight-Zitate – Die stärksten Aussagen von Reza Mehman
- Transkript – Die vollständige Episode zum Nachlesen
- Keywords – Relevante Suchbegriffe zur Episode
- Namen und Begriffe – Wichtige Erwähnungen im Überblick
- Zitierfähige Passage – Zum Teilen und Zitieren
Themen und Einordnung
1. Eigenverantwortung statt Schuldzuweisungen
Reza beschreibt, wie er nach dem Studium und den ersten Jobs erkannte, dass er selbst vollumfänglich verantwortlich für seine Situation ist. Statt die Schuld bei Eltern, Chefs oder Partnern zu suchen, übernahm er die volle Verantwortung und empfand das als befreiend.
Keywords: Eigenverantwortung, Schuldzuweisungen, Selbstverantwortung
2. Ziele und Visionen selbst erreichen
Niemand kommt, um dich zu retten oder dir bei deinen Zielen zu helfen. Reza erklärt, warum man sich von der Erwartung lösen muss, entdeckt oder gerettet zu werden, und stattdessen selbst die nötige Arbeit investieren muss.
Keywords: Ziele erreichen, Selbstständigkeit, Eigeninitiative
3. Emotionale Unabhängigkeit und Selbstfürsorge
Die kontroverse Erkenntnis, dass es letztlich jedem egal ist, wie es dir geht, weil jeder Mensch mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Reza zeigt, warum das nicht zynisch, sondern befreiend ist.
Keywords: emotionale Unabhängigkeit, Gefühle, Selbstfürsorge
4. Persönliches Wachstum durch unbequeme Wahrheiten
Alle drei Perspektiven sind zunächst unbequem und stossen auf Gegenwind im Umfeld. Reza betont, dass gerade diese unbequemen Erkenntnisse ihn haben erwachsener und glücklicher werden lassen.
Keywords: persönliches Wachstum, Mindset, unbequeme Wahrheiten
5. Weitergabe von Werten an die nächste Generation
Reza möchte diese Perspektiven auch seinen Kindern vermitteln. Er erzählt eine persönliche Geschichte über das Armdrücken mit seinem Vater und die Weitergabe von Werten.
Keywords: Erziehung, Werte weitergeben, Familie
Kern-Aussagen
- Du bist vollumfänglich selbst verantwortlich für die Situation, in der du dich befindest. Alle deine kleinen Entscheidungen haben dich dorthin geführt.
- Schuldzuweisungen an andere Menschen sind eine Form der Machtabgabe. Wer die Schuld behält, behält auch die Kontrolle.
- Es ist befreiend statt belastend zu wissen, dass man selbst an seiner Situation Schuld hat, weil man damit auch die Macht hat, sie zu verändern.
- Niemand kommt, um dich zu retten. Kein Retter wird deine Ziele für dich erreichen. Du musst selbst die Arbeit, Zeit und Energie investieren.
- Es gibt im Leben kaum etwas ohne Gegenleistung. Auch scheinbare Hilfe hat meistens eine eigene Agenda dahinter.
- Es ist letztlich jedem egal, wie es dir geht. Nicht aus Bösartigkeit, sondern weil jeder Mensch mit seinen eigenen Themen beschäftigt ist.
- Die Erkenntnis, dass sich niemand dauerhaft um deine Gefühle kümmert, ist keine Enttäuschung, sondern eine Befreiung von falschen Erwartungen.
- Diese drei Perspektiven stossen im Umfeld oft auf Gegenwind, sind aber die Grundlage für echtes persönliches Wachstum.
- Wahre emotionale Stärke entsteht, wenn man aufhört, von anderen Bestätigung oder Rettung zu erwarten.
- Man sollte diese Erkenntnisse auch an die nächste Generation weitergeben, damit Kinder lernen, eigenverantwortlich und resilient durchs Leben zu gehen.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Eigenverantwortung befreiend statt belastend?
Wer die volle Verantwortung für seine Situation übernimmt, gibt anderen Menschen nicht mehr die Macht über die eigenen Gefühle und Entscheidungen. Statt sich als Opfer der Umstände zu fühlen, erkennt man, dass man selbst die Kontrolle hat und die Situation aktiv verändern kann. Reza beschreibt dieses Mindset als eine der befreiendsten Erkenntnisse seines Lebens.
Bedeutet „es ist jedem egal, wie es dir geht“, dass man keine echten Freundschaften hat?
Nein, Reza meint damit nicht, dass niemand sich je um einen kümmert. Er beschreibt vielmehr die Realität, dass jeder Mensch primär mit seinen eigenen Problemen, Sorgen und Gedanken beschäftigt ist. Selbst enge Freunde und Familie können nicht dauerhaft in deinen Gefühlen leben. Diese Erkenntnis soll nicht zynisch machen, sondern dazu motivieren, emotional unabhängiger zu werden.
Wie kann man aufhören, anderen die Schuld an der eigenen Situation zu geben?
Der erste Schritt ist die bewusste Erkenntnis, dass jede aktuelle Situation das Ergebnis eigener Entscheidungen ist. Man wurde nicht gezwungen, bestimmte Wege einzuschlagen. Reza empfiehlt, sich in unangenehmen Situationen bewusst zu sagen: „Ich bin selbst dafür verantwortlich.“ Dieses Reframing hilft, aus der Opferrolle herauszukommen und aktiv Lösungen zu suchen.
Warum hilft mir niemand, meine Ziele zu erreichen?
Reza erklärt, dass es zwar punktuell Unterstützung von Freunden, Familie oder Partnern gibt, aber niemand den ganzen Tag neben einem steht und die eigenen Ziele vorantreibt. Selbst Investoren oder Mitarbeiter handeln aus einem eigenen Interesse heraus. Die Kernbotschaft lautet: Warte nicht darauf, entdeckt oder gerettet zu werden, sondern investiere selbst die nötige Arbeit, Zeit und Energie.
Wie kann ich emotionale Unabhängigkeit entwickeln?
Emotionale Unabhängigkeit beginnt mit der Akzeptanz, dass andere Menschen nicht für das eigene Wohlbefinden verantwortlich sind. Reza empfiehlt, sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch seine eigenen Kämpfe führt und nicht dauerhaft für die Gefühle anderer da sein kann. Statt sich über mangelnde Anteilnahme zu ärgern, kann man lernen, die eigene emotionale Stabilität selbst aufzubauen.
Wie gibt man diese Werte an seine Kinder weiter?
Reza betont, dass er seinen Kindern das Mindset vermitteln möchte, dass sie selbst für ihre Ziele verantwortlich sind. Er will ihnen zeigen, dass Papa und Mama zwar immer unterstützen, aber die eigentliche Arbeit von ihnen selbst kommen muss. Es geht darum, Eigenverantwortung und Resilienz vorzuleben und frühzeitig zu fördern.
Was hat die Geschichte vom Armdrücken mit dem Vater mit den drei Perspektiven zu tun?
Die Armdrücken Geschichte zeigt Rezas Wertschätzung für Generationenbeziehungen und den Respekt vor dem Vater. Gleichzeitig leitet sie thematisch über zur Weitergabe von Werten: So wie Reza seinen Vater gewinnen liess, möchte er auch seinen Kindern bestimmte Lebensweisheiten auf eine respektvolle und liebevolle Art weitergeben.
Highlight-Zitate
„Alle kleinen Entscheidungen, die ich getroffen habe im Laufe meines Lebens, haben dazu geführt, dass ich in diesem jetzigen Moment bin.“
– Reza Mehman
„Wenn ich anderen sozusagen die Möglichkeit gebe, die Macht gebe, darüber zu entscheiden, wie ich mich fühle, das finde ich eher beklemmend oder belastend für mich.“
– Reza Mehman
„Ich bin dafür verantwortlich, was gerade in meinem Leben abläuft.“
– Reza Mehman
„Es kommt kein Retter und hilft mir dabei, meine Ziele zu erreichen. Ich muss es vollumfänglich selbst machen.“
– Reza Mehman
„Ich bin der festen Überzeugung mittlerweile, dass es wirklich jedem komplett egal ist, wie es mir geht.“
– Reza Mehman
„Du bist selbst dran Schuld, im Positiven wie im Negativen, an einer aktuellen Situation.“
– Reza Mehman
„Für mich ist es ultra befreiend und erleichternd zu wissen, dass die Verantwortung vollumfänglich bei mir lag.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset alles möglich ist. Schön, dass ihr heute wieder mit dabei seid. Ich habe heute eine kleine Storytime sozusagen aus meinem Leben. Drei kleine Momente in meinem Leben, wo ich tatsächlich den Eindruck habe, die haben meine Denkweise bezüglich gewissen Perspektiven in meinem Leben komplett verändert. Auf diese drei Momente möchte ich heute eingehen. Bevor ich das tue, möchte ich noch eine Geschichte teilen aus den frühen Tagen bei mir.
Ich musste nämlich auch die Tage an meinen kleinen, wir waren in so einer besonderen Situation, wo wir so ein kleines Kräftemessen miteinander hatten. Und ich kann mich dran erinnern an den Tag, wo ich mit meinem Vater, das ist schon viele Jahre her, ich war ein Teenagerzeitenmann, das irgendwann. Also wir haben regelmäßig Armdrücken gemacht, was man also typischerweise macht, wenn man so seine Kräfte messen will mit seinem Vater. Und irgendwann kam der Tag tatsächlich, wo ich gemerkt habe. Krass. Also irgendwie könnte ich ihn jetzt besiegen, nachdem ich jahrelang wirklich immer haushoch verloren hatte beim Armdrücken, kam der Moment, wo mir bewusst wurde.
Ja, krass. Irgendwie. Also wenn ich das weiter drücke, gewinne ich gegen meinen Vater. Und in dem Moment, als mir das wirklich bewusst wurde, habe ich dann ihn gewinnen lassen, habe sie noch nie erzählt. Also wenn er in diesem Podcast zuhört, wird er wahrscheinlich lachen müssen, habe ihn gewinnen lassen, habe danach auch nie wieder ein Armdrückwettbewerb gegen ihn gemacht. Und witzigerweise, ich musste vor kurzem an die Situation denken, als ich mit meinem Kleinen auch so einen kleinen Wettbewerb hatte.
Also mein Kleiner, wenn du jetzt irgendwann zuhörst an diesem Podcast und den Eindruck hast, du kannst mich im Armdrücken besiegen, dann lass mich bitte gewinnen und lass mir diese genug tun. Super, eigentlich geht es heute um drei ganz andere Momente aus meinem Leben. Und die wurden mir auch nochmal vor kurzem, als ich beim Journaling war, nochmal bewusst, wie einprägsam oder wie wichtig auch diese Momente für mich waren. Und die möchte ich heute unbedingt mit euch teilen. Ich würde nämlich behaupten, dass sie mich sehr erwachsener haben werden lassen.
Also da bin ich der vollkommenen Überzeugung, dass das so war. Und zwar, es gab nämlich ein Moment, das war irgendwann nach dem Studium, da hatte ich schon die ersten ein, zwei Jobs gemacht gehabt, war sehr unhappy mit den Jobs. Und auch das Studium an sich, ich muss sagen, Studium lief also viel mehr nicht so leicht. Ich habe noch nie mal studiert, das war BWL damals. Spaß gemacht. Ja, weiß ich nicht. Also ich würde sagen, es war sehr anspruchsvoll. Ich habe einiges dabei gelernt. Ob ich das wirklich was Notwendiges für mein Berufsleben gelernt habe, es steht auf einem anderen Blatt Papier.
Aber ich muss sagen, in dem Moment hatte ich natürlich auch immer das Gefühl, eigentlich habe ich da gar keine Lust drauf, die Klausurenphase jetzt zu machen. Warum mache ich das überhaupt? Ich mache sie eigentlich nur in dem Fall, dass meine Eltern happy sind, habe sozusagen die Schuld verschoben an der Situation oder auch in den ersten Jobs. Mein Chef, der gibt mir so blöde Aufgaben. Eigentlich möchte ich das gar nicht machen. Also vielleicht könnt ihr euch hier und da mal wiedersehen in diesen einzelnen Themen oder Situationen.
Ich war damals tatsächlich so gepolt, dass ich viele Sachen eher die Schuld bei vielen Sachen eher bei anderen Leuten gesehen habe. Ich habe gar nicht realisiert, dass ich vollumfänglich verantwortlich bin für meine eigene Situation. Ich mache ja, ich habe ja gewisse Entscheidungen getroffen, die dazu geführt haben, dass ich mich in dieser Situation befinde, wo ich mich gerade befinde. Es hat mich keiner gezwungen gehabt, wir sind in einem freien Land, wir können frei entscheiden, was wir machen. Und alle kleinen Entscheidungen, die ich getroffen habe im Laufe meines Lebens, haben dazu geführt, dass ich in diesem jetzigen Moment bin.
Und irgendwann wurde es mir bewusst, dass es gar keinen Sinn macht, Schuld dauernd zu verschieben, wenn ich gerade in einer Situation bin, sei es im beruflichen Kontext, sei es in einem Beziehungskontext mit einer anderen Person, Partnerschaften, Freundschaften, irgendeine Situation, auf die ich gerade gar keinen Bock habe sozusagen, habe ich vollumfänglich selbst dran Schuld. Ich kann die Schuld gar nicht verschieben an jemand anderen. Ich kann gar nicht sagen, du bist dran Schuld, dass ich jetzt gar keinen Bock drauf habe, sondern irgendwann habe ich realisiert, das ist vollumfänglich meine Schuld.
Ich habe vor kurzem eine Diskussion mit einem Kumpel von mir gehabt, der gerade in seinen Beziehungsproblemen steckt und er hat dann irgendwann gesagt, ja, er hat auch eine Teilschuld dran, aber seine Partnerin hat auch eine ganz große Schuld dran auf die Art. Und ich habe ihm gesagt, ich verstehe zwar irgendwo diese Aussage, am Ende des Tages bin ich der festen Überzeugung, dass man selber in der Hand hat, wie man sich verhält, was man all die Jahre über in der Beziehung gesagt hat oder nicht gesagt hat, gemacht hat oder nicht gemacht hat.
Fortsetzung
Also ich bin der folgenden Überzeugung, dass egal, was dann passiert, außer sind Naturkatastrophen und so weiter. Aber ich glaube, ihr versteht, worauf ich hinaus möchte, dass egal, was passiert, dass man wirklich selbst daran Schuld hat, in was für einer Situation man sich befindet. Ich befinde mich immer noch hin und wieder mal in Situationen total unangenehm, total raus aus meiner Komfortzone und so weiter. Und das Einzige, was ich mir, was ich mir in dem Moment sage, ist ja, du bist selbst dran Schuld.
Ja, du bist selbst dran Schuld, also im Sinne von es kann ja auch was Positives sein, aber es kann auch was Negatives sein. Du bist selbst dran Schuld, deine Entscheidungen, die du getroffen hast. Es hat sich ja keiner gezwungen, so zu entscheiden, wie du dich entschieden hast. Du bist selbst dran Schuld, im Positiven wie im Negativen, an einer aktuellen Situation. Das hat mir unglaublich geholfen, mit vielen Themen, mit vielen Sachen, die ich in meinem Leben habe, etwas entspannter umzugehen. Wenn ich mit anderen Leuten überspreche, sagen die ja, ja, es kann doch nicht sein, dass man an einem Schuld hat.
Das ist ja total die Belastung für einen. Also ich finde es sogar, wenn ich ehrlich bin, super befreiend, auch vom Mindset her zu wissen, ich habe selbst dran Schuld. Also wenn ich anderen sozusagen die Möglichkeit gebe, die Macht gebe, darüber zu entscheiden, wie ich mich fühle, das finde ich eher beklemmend oder belastend für mich, als zu sagen, ja, ich habe es doch selbst in der Hand gehabt, wie ich mich entschieden habe. Und die Situation ist aufgrund meiner Entscheidungen erst so gekommen. Also für mich ist es ultra befreiend und erleichternd zu wissen, dass die Verantwortung vollumfänglich bei mir lag.
Immer wieder interessant, egal mit wem ich spreche, bekomme ich immer Gegenwind. Nee, man ist nicht immer an einem Schuld. Ich habe eine ganz andere Meinung und ich bin ehrlich. Das macht mich viel glücklicher und lässt mich viel entspannter durchs Leben gehen, zu wissen. Ich bin dafür verantwortlich, was gerade in meinem Leben abläuft. Das ist das eine. Das andere. Hierbei geht es um die eigenen Wünsche und Ziele und Visionen, die man für sich und seine Zukunft hat. Mir ist eine Sache aufgefallen. Es ist tatsächlich so.
Das hört sich jetzt auch wieder komisch an, aber es hilft dir keiner dabei. Also in dem Fall auch mir. Es hilft dir keiner dabei, deine Ziele, deine Wünsche umzusetzen. Es liegt vollumfänglich bei dir selbst. Was ich damit meine? Ich glaube, jedem ist klar, hier und da bekommt man Hilfe. Aber keiner steht neben mir den ganzen Tag und hilft mir zum Beispiel, meine Firma aufzubauen. Oder hilft mir zum Beispiel, Sport zu treiben. Oder hilft mir zum Beispiel, gewisse Sachen, die mir wichtig sind, Hobbys oder was auch immer voranzutreiben.
Ich muss das selber tun. Natürlich hat man Freunde, Partner und so weiter, die ihr hier und da mal ein bisschen unterstützen. Aber de facto kommt keiner und sagt, hey Reza, weißt du was? Ich glaube es ist so sehr dran. Ich helfe dir jetzt, damit du deine Ziele erreichst. Das gilt dann vielleicht für eine Stunde am Tag oder einmal im Monat für eine Stunde oder was auch immer. Aber es ist nicht so, dass den ganzen Tag jemand da ist und einem hilft, seine Vision, seine Ziele umzusetzen. Jetzt könnte man aber sagen, ja doch, wenn man Mitarbeiter hat und so weiter.
Ja, ich zahle sie auch dafür, dass sie dann auch irgendwo eine Dienstleistung, dass sie mir helfen. Ich rede von wirklicher echter Hilfe in dem Sinne, dass jemand ohne Gegenleistung kommt und den ganzen Tag einem hilft, seine Ziele zu erreichen. Und irgendwann tatsächlich, ich weiß gar nicht, warum das so damals bei mir war. Es gab eine Phase bei mir, wo ich gedacht habe, ja, irgendjemand muss doch sehen, dass ich hier an was tollem arbeite. Dass ich da riesen Potenzial habe. Irgendjemand muss es doch sehen und dann auf mich zukommen.
Dann werde ich entdeckt und dann wird mir geholfen, meine Ziele zu erreichen. Gewisse Situationen sind da vorgefallen. Ich kann mich an meine Startup-Zeit erinnern. Natürlich damals hatten wir auch einen Investor mit dabei. Das war im Grunde ja so, dass er mir geholfen hat, dass ich meine Ziele erreiche. Aber er wollte ja natürlich auch Anteile an meiner Company haben. Also völlig umsonst war das ja nicht, sondern da war ja auch eine eigene Agenda dahinter. Wenn ich meine Ziele erreiche, hat er auch seinen entsprechenden Share davon.
Aber mir wurde tatsächlich bewusst, es gibt kaum etwas im Leben ohne Gegenleistung. Und wenn ich Ziele und Visionen habe, dann muss ich selbst dafür sorgen. Ich kann nicht erwarten, dass irgendjemand kommt und mich rettet und mir hilft. Und keine Ahnung, was macht, damit ich meine Ziele erreiche. Es liegt vollumfänglich an mir, dass ich meine Ziele erreiche. Und dieses Mindset möchte ich auch unbedingt meinen Kids weitergeben. Dass sie auch wissen, klar, der Papa ist da, er hilft ihnen immer, die Mama ist da, sie hilft immer.
Fortsetzung
Aber am Ende des Tages müssen sie selbst das Mindset haben, dass sie selbst ihre Ziele erreichen müssen. Durch entsprechende Arbeit, die sie verrichten müssen, durch die Zeit, Energie, die sie reinstecken müssen und so weiter. Das hat noch wirklich geholfen, irgendwann zu verstehen. Ich bin, dass das anbelangt, vollkommen auf mich selbst gestellt und muss selber überlegen, wie ich mein Ziel erreiche. Es kommt kein Retter und hilft mir dabei, meine Ziele zu erreichen. Sondern ich muss es vollumfänglich selbst machen.
Und das Dritte, und das ist, glaube ich, am kontroversesten, was ich mit meinem Umfeld habe, eine Diskussion. Ich kann auch solche Diskussionen nicht mit jedem führen, weil da total viel Gegenwind kommt. Das Dritte ist aus meiner Sicht eine interessante Thematik, die mir vor einiger Zeit bewusst geworden ist. Und wahrscheinlich werden auch jetzt viele, die hier zuhören, wahrscheinlich mir nicht erst mal zustimmen. Und vielleicht, wenn ihr dann irgendwann eine andere Perspektive anehmt, vielleicht denkt ihr dann, ah doch, vielleicht hat der Reza doch recht gehabt.
Und zwar, ich bin der festen Überzeugung mittlerweile, dass es wirklich jedem komplett egal ist, wie es mir geht. Ich bin der absolut festen Überzeugung, also nicht nur mir, sondern sage ich auch immer Kumpels von mir, die zum Beispiel sagen, die gerade eine schwierige Phase machen und dann mir erzählen, ah ja, Reza, mir geht es gerade nicht so gut und so weiter und so fort. Ich höre mir das alles an, gebe dann auch meine Tipps und gebe dann am Schluss wirklich noch den Satz mit, ich möchte, dass du eins weißt, ich bin dein Kumpel, ich höre dir zu, ich helfe dir gern, aber du musst auch gleichzeitig wissen.
Und ich meine, das ist überhaupt gar nicht böse. Sobald wir jetzt dieses Telefonat beendet haben oder wenn wir es getroffen haben, sobald wir es voneinander weggehen, zehn Sekunden danach habe ich deine Probleme und das meine ich wirklich nicht böse, habe ich deine Probleme komplett vergessen und bin wieder vollkommen in meiner eigenen Welt, mit meinen eigenen Herausforderungen, mit meinen eigenen Problemen und so weiter und so fort und ich habe komplett vergessen, was für Probleme du hast. Und das mache ich mir auch für mich selbst immer bewusst.
Wenn ich zum Beispiel, ich versuche eigentlich so gut wie nie zu meckern oder über Probleme so arg viel zu reden, weil ich ganz genau weiß, ich muss damit erst mal selber zurechtkommen, aber wenn ich mal mit jemandem drüber rede, ist mir vollkommen bewusst, du, nachdem wir jetzt das Telefonat beendet haben oder voneinander gegangen sind, ist der anderen Person, egal wie nah sie mir steht, ist es der anderen Person eigentlich dann schon wieder egal geworden, weil die andere Person dann wieder in ihre eigene Welt eintaucht, sich mit ihren eigenen Problemen auseinandersetzt, mit den eigenen Herausforderungen auseinandersetzt und da habe ich dann gar keinen Platz überhaupt im Kopf dieser Person mit meinen Problemen, sondern natürlich muss jede Person für sich entscheiden.
Mir ist es egal, was für Challenges gerade die anderen Menschen haben. Ich habe meine eigenen Challenges, ich muss mich um meine Familie kümmern, ich muss mich um meinen Job kümmern und so weiter und so fort. Also dieses Mindset ist mir auch vor einiger Zeit richtig bewusst geworden. Eigentlich ist es ja jedem egal, wie es dem anderen geht. Jeder kümmert sich eigentlich nur um die eigenen Probleme, die er hat. Egal mit wem ich darüber rede, ich höre immer nein, das stimmt nicht und so weiter und so fort, dann sage ich ihm ja, aber ganz ehrlich, wenn ich es dir von Problem ABCD erzählt habe, wie häufig am Tag denkst du über meine Probleme nach?
Und dann kommt eine ehrliche Antwort, ja eigentlich dann nicht mehr. Vielleicht fällt es mir irgendwann mal wieder ein, ja der Reza hat mir das erzählt, aber eigentlich ist ja dann egal, weil eigentlich habe ich ja mal andere Probleme und genau das ist der Punkt, den ich damit klar machen möchte. Ich glaube, man muss sich bewusst sein. Es ist gut, mit anderen Leuten darüber zu sprechen, aber für mich ist es ultra befreiend, auch zu wissen. Andere interessiert es eigentlich gar nicht. Natürlich helfen sie mir mit Kleinigkeiten, sprechen mir gut zu und so weiter und so fort.
Aber am Ende des Tages interessiert keinen die Probleme anderer Menschen. Das ist auch so ein bisschen für mich erleichtert, wenn ich zum Beispiel hier und da mal über Content Produktion bei mir spreche, der Podcast zum Beispiel. Ich habe mir früher sehr viel Gedanken gemacht, was denken denn die anderen Menschen darüber, wenn ich jetzt zum Beispiel irgendwas sage, was gar nicht richtig ist und so weiter. Bis man dann bewusst wird, eigentlich ja, dann denken die vielleicht kurz eher der Reza, komischer Kautz, aber ist halt so.
Und das war es dann aber auch. Also für mich auch hier ultra erleichternd zu wissen, dass ich mit meinem Problem in dem Sinne alleine dastehe und sie selber lösen muss. Und natürlich hören mir die Leute zu, am Ende ist aber eben so ein bisschen egal. Genau Leute, in dem heutigen Podcast möchte, wollte ich über drei wirklich für mich sehr interessante Einsichten sprechen, die mir in den letzten Jahren so bewusst geworden sind. Das erste war, ich bin vollumfänglich verantwortlich für meine eigene Situation.
Fortsetzung
Alle Entscheidungen, die ich getroffen habe in der Vergangenheit, haben dazu geführt, dass ich mich in der jetzigen Situation befinde, wo ich mich eben befinde. Niemand anderes hat daran Schuld. Das ist für mich ultra erleichternd, dieses Mindset. Das andere, keiner hilft mir, meine Wünsche und Träume umzusetzen. Wenn ich meine Wünsche und Träume erreichen möchte, dann muss ich den Effort, die Arbeit, die Energie reinstecken, um dahin zu kommen. Da kommt keiner und sagt, hey, ich nehme das jetzt alles ab und du erreicht jetzt deine Ziele.
Und das dritte, eigentlich ist es ja jedem egal, wie ich mich gerade fühle. Ich muss damit selber zurechtkommen. Ich kann zwar den ganzen Tag meckern, ich kann zwar den ganzen Tag allen Leuten erzählen, wie blöd alles ist, aber eigentlich ist es den Leuten egal. Und warum mache ich es, tue ich es mir überhaupt an und versprühe diese Negativität, sondern nutze nicht die Zeit, um da einfach ein positiveres Mindset aufzubauen. Super Leute, ich würde mich wirklich mega interessieren, was ihr über diese drei Punkte denkt.
Deswegen schreibt mir bitte euer Feedback gerne an helloatprojectmindset.de. Ich verspreche, dass ich antworten werde. Für mich wäre es mega interessant zu verstehen, was ihr davon haltet und dass wir da vielleicht ein bisschen in die Diskussion gehen können. Das war es auch schon für die heutige Folge. Ich hoffe, wir hören uns bald wieder und nicht vergessen bis dahin, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
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„Alle kleinen Entscheidungen, die ich getroffen habe im Laufe meines Lebens, haben dazu geführt, dass ich in diesem jetzigen Moment bin.“
„Es kommt kein Retter und hilft mir dabei, meine Ziele zu erreichen. Ich muss es vollumfänglich selbst machen.“
„Ich bin der festen Überzeugung, dass es wirklich jedem komplett egal ist, wie es mir geht. Und das ist nicht böse gemeint, sondern zutiefst befreiend.“
„Für mich ist es ultra befreiend und erleichternd zu wissen, dass die Verantwortung vollumfänglich bei mir lag.“




