Fuckup Nights, Fehlerkultur und 700.000 EUR für Michelle Obama
Warum Fehler keine Party verdienen, was Michelle Obamas Gage über Neid verrät und wie Social Impact Investing funktioniert
Einleitung
Fehlerkultur in Startups wird oft glorifiziert, doch ist das wirklich der richtige Umgang mit Scheitern? In dieser Episode von Project Mindset teilt Reza Mehman seine Eindrucke vom Bits & Pretzels Event in Muenchen, wo unter anderem Oliver Kahn und Michelle Obama auf der Buehne standen. Oliver Kahn brachte es auf den Punkt: Manchmal ist ein Fehler einfach ein Fehler, und es gibt kein glorreiches Learning dahinter. Michelle Obama sprach ueber Selbstwert und die Kraft, sich selbst genug zu sein, doch ihre Gage von angeblich 700.000 Euro loeste eine Neiddebatte auf LinkedIn aus. Reza ordnet ein, warum diese Diskussion mehr ueber unsere Gesellschaft verraet als ueber Michelle Obama. Ausserdem geht es um Social Impact Investing und eine kreativ einfache Idee, die zeigt, wie man mit wenig Aufwand Grosses bewirken kann.
Zusammenfassung
In einem Satz: Reza Mehman hinterfragt die Glorifizierung von Fehlern in der Startup Szene, ordnet die Neiddebatte um Michelle Obamas Vortragshonorar ein und zeigt, wie einfache Ideen im Social Impact Bereich echten Unterschied machen koennen.
In drei Saetzen: Oliver Kahn brachte beim Bits & Pretzels Event auf den Punkt, was Reza schon lange denkt: Fuckup Nights und die Feier von Fehlern gehen an der Realitaet vorbei, denn Fehler betreffen oft Existenzen und Lebenswege. Die Debatte um Michelle Obamas 700.000 Euro Gage entlarvt eine deutsche Neidkultur, statt den Wert von Expertise und Nachfrage anzuerkennen. Gleichzeitig zeigt ein Beispiel aus dem Bereich Social Impact Investing, dass fundamental einfache Ideen oft die groesste Wirkung entfalten.
In fuenf Saetzen: Beim Bits & Pretzels Event in Muenchen erlebte Reza Mehman inspirierende Vortraege, darunter Oliver Kahns ehrliche Abrechnung mit der Fehlerkultur. Kahn machte klar, dass man nicht aus jedem Fehler ein grosses Learning konstruieren muss, denn manchmal haette man einfach den Ball fangen muessen. Michelle Obama sprach ueber Selbstwert und die Prioritaet des eigenen Lebens, doch die anschliessende Neiddebatte um ihr Honorar von 700.000 Euro dominierte die Diskussion. Reza argumentiert, dass dieser Preis schlicht Angebot und Nachfrage widerspiegelt und die Aufregung mehr ueber unsere Neidkultur aussagt. Abschliessend stellt er ein Beispiel fuer Social Impact vor, das zeigt, wie einfache kreative Ideen gesellschaftliche Probleme loesen koennen.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und ehemaliger Startup Gruender, der aus eigener Erfahrung ueber Scheitern, Mindset und gesellschaftliche Themen reflektiert.
Worum geht es: Die Episode behandelt drei zentrale Themen, die Reza bei und nach dem Bits & Pretzels Event in Muenchen beschaeftigt haben: die uebertriebene Fehlerkultur in der Startup Welt, die Neiddebatte um Michelle Obamas Vortragshonorar und die Kraft einfacher Ideen im Social Impact Bereich.
Warum ist das relevant: In einer Zeit, in der Scheitern zum Trend wird und Neid auf Erfolg gesellschaftlich akzeptierter scheint als Anerkennung, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die eigenen Denkmuster. Die Episode regt dazu an, den Umgang mit Fehlern, Erfolg und gesellschaftlichem Engagement neu zu bewerten.
Drei Kernfragen der Episode:
- Ist die Glorifizierung von Fehlern in der Startup Szene wirklich hilfreich oder verschleiert sie die echten Konsequenzen des Scheiterns?
- Was verraet die Neiddebatte um Michelle Obamas Gage ueber unsere gesellschaftliche Haltung gegenueber Erfolg?
- Warum werden die einfachsten Ideen im Bereich Social Impact oft uebersehen?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Ueberblick ueber die Episode und ihre Kernthemen
- Zusammenfassung – Die wichtigsten Inhalte kompakt
- Kontext – Hintergruende zu Sprecher, Thema und Relevanz
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche im Detail
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften der Episode
- Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
- Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen
- Transkript – Vollstaendiges Transkript der Episode
- Keywords – SEO-relevante Schlagworte
- Namen und Begriffe – Verzeichnis aller genannten Personen und Begriffe
- Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren
Themen und Einordnung
1. Fehlerkultur und Fuckup Nights in der Startup Szene
Die Glorifizierung von Fehlern durch Events wie Fuckup Nights wird kritisch hinterfragt. Oliver Kahn und Reza Mehman argumentieren, dass Fehler reale Konsequenzen haben und nicht zur Unterhaltung taugen. Fehler betreffen Existenzen, Arbeitsplaetze und jahrelange Arbeit.
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2. Neiddebatte um Michelle Obamas Vortragshonorar
Die Diskussion um 700.000 Euro fuer einen Vortrag von Michelle Obama entlarvt eine gesellschaftliche Neidkultur. Reza erklaert, warum der Preis durch Angebot und Nachfrage gerechtfertigt ist und was die Reaktionen ueber unsere Haltung zu Erfolg verraten.
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3. Bits and Pretzels als Inspirationsquelle
Das Gruender und Investoren Event in Muenchen mit 5.000 Teilnehmern dient als Rahmen fuer Rezas Beobachtungen. Die Verbindung von Netzwerken, Vortraegen und Oktoberfest Atmosphaere wird als gelungenes Eventkonzept hervorgehoben.
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4. Selbstwert und persoenliches Wachstum
Michelle Obamas Botschaft „Ich bin genug“ wird als wertvoller Impuls eingeordnet, waehrend gleichzeitig die Umsetzbarkeit mancher Ratschlaege aus privilegierter Perspektive hinterfragt wird.
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5. Social Impact Investing und einfache Ideen
Reza spricht ueber die Kraft fundamental einfacher Ideen, die gesellschaftliche Probleme loesen koennen, und wie Social Impact Investing eine Bruecke zwischen Unternehmertum und Gemeinwohl baut.
Keywords: Social Impact Investing, soziale Ideen, gesellschaftlicher Wandel
Kern-Aussagen
- Fehler zu feiern und auf Fuckup Nights witzig darzustellen, wird der Realitaet nicht gerecht. Fehler betreffen oft Existenzen, Arbeitsplaetze und jahrelange Arbeit.
- Oliver Kahn brachte es auf den Punkt: Manchmal ist ein Fehler einfach ein Fehler. Man haette den Ball fangen muessen, und es gibt kein tieferes Learning dahinter.
- Die Aussage „Es gibt keine Fehler, nur Learnings“ ist zu pauschal. Ein Herzchirurg kann nicht sagen, der Tod eines Patienten sei ein „mega Learning“ gewesen.
- Michelle Obamas Gage von 700.000 Euro fuer einen Vortrag ist schlicht ein Marktpreis, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird.
- Die Aufregung ueber Michelle Obamas Honorar verraet mehr ueber die Neidkultur in der Gesellschaft als ueber den Wert ihres Vortrags.
- Michelle Obamas Botschaft „Ich bin genug“ ist wertvoll, doch nicht alle Ratschlaege aus einer privilegierten Position lassen sich eins zu eins uebertragen.
- Wir sollten mehr ueber gute Dinge sprechen, die wir tun, zum Beispiel Spenden, weil das andere motiviert, es ebenfalls zu tun.
- Es gibt eine falsche Demut in unserer Kultur: Ueber Schlechtes wird gesprochen, ueber Gutes schweigt man.
- Einfache, kreative Ideen im Bereich Social Impact werden oft uebersehen, obwohl sie die groesste Wirkung entfalten koennen.
- Die Perspektive zu aendern ist wichtig, aber man sollte ehrlich bleiben: Nicht jeder Fehler traegt ein grosses Learning in sich.
Haeufig gestellte Fragen
Was sind Fuckup Nights und warum werden sie kritisiert?
Fuckup Nights sind Events, bei denen Unternehmer und Startup Gruender offen ueber ihre groessten geschaeftlichen Fehler und Misserfolge sprechen. Die Kritik lautet, dass dabei Scheitern glorifiziert und zur Unterhaltung gemacht wird, obwohl Fehler oft reale Konsequenzen wie den Verlust von Arbeitsplaetzen und Existenzen haben.
Was hat Oliver Kahn ueber Fehlerkultur gesagt?
Oliver Kahn hat beim Bits and Pretzels Event erklaert, dass nicht jeder Fehler ein grosses Learning enthaelt. Am Beispiel des Champions League Finales gegen Manchester sagte er sinngemass: Er haette den Ball einfach fangen muessen, Punkt. Manchmal gibt es nichts Tiefgruendiges zu analysieren.
Wie viel hat Michelle Obama fuer ihren Vortrag bei Bits and Pretzels bekommen?
Berichten zufolge erhielt Michelle Obama rund 700.000 Euro fuer ihren Auftritt bei Bits and Pretzels in Muenchen. Reza Mehman argumentiert, dass dies ein normaler Marktpreis ist, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird.
Was ist Bits and Pretzels?
Bits and Pretzels ist ein grosses Netzwerk Event fuer Gruender und Investoren in Muenchen, das zeitgleich mit dem Oktoberfest stattfindet. Mit rund 5.000 Teilnehmern bietet es Vortraege, Paneldiskussionen und Networking Moeglichkeiten ueber drei Tage.
Was bedeutet die Aussage „Ich bin genug“ von Michelle Obama?
Michelle Obama betonte, dass man sich nicht mit anderen vergleichen und fertig machen sollte, wenn andere scheinbar weiter sind. Ihre Botschaft lautet: Der eigene Weg mit den eigenen Ressourcen und Mitteln ist ausreichend und wertvoll.
Warum ist die Neiddebatte um Vortragshonorare problematisch?
Die Neiddebatte lenkt vom eigentlichen Inhalt ab und verraet eine gesellschaftliche Haltung, in der Erfolg und hohe Verguetung eher kritisiert als anerkannt werden. Reza Mehman argumentiert, dass ein Vortragshonorar wie jeder andere Preis durch Marktnachfrage entsteht und kein Grund fuer Empoerung ist.
Was ist Social Impact Investing?
Social Impact Investing bezeichnet Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch einen messbaren positiven sozialen oder oekologischen Effekt erzielen sollen. Es verbindet unternehmerisches Denken mit dem Ziel, gesellschaftliche Probleme zu loesen.
Sollte man ueber gute Taten wie Spenden sprechen?
Ja, Reza Mehman plaediert dafuer, offener ueber gute Taten zu sprechen. Wenn Freunde und Bekannte erfahren, dass jemand spendet oder sich engagiert, motiviert das andere, es ebenfalls zu tun. So entsteht eine positive Bewegung statt falscher Demut.
Highlight-Zitate
„Manchmal ist ein Fehler einfach ein Fehler und da gibt es auch irgendwie nicht so was man draus ziehen kann, sondern einfach vielleicht hat die Aufmerksamkeit in dem Moment nicht gestimmt.“
– Reza Mehman
„Ein Herzchirurg kann ja auch nicht sagen, ich hatte ein richtig grosses Learning beim letzten Mal, der Patient ist gestorben, aber das Learning war mega.“
– Reza Mehman
„Was soll ich denn draus lernen ausser dass ich den Ball haette fangen muessen? Das war ein einfacher Ball, den haette ich fangen muessen, fertig, Punkt, aus.“
– Reza Mehman (ueber Oliver Kahns Aussage)
„Wenn die 700.000 Euro stimmen, dann ist es ein einfacher Preis. Das ist Angebot und Nachfrage.“
– Reza Mehman
„Sie selber sagt: Ich bin genug so wie ich bin. Das ist super. Den Weg, den ich zurueckgelegt habe, habe ich mit den Ressourcen und Mitteln zurueckgelegt, die ich eben zur Verfuegung hatte, und das ist genug.“
– Reza Mehman (ueber Michelle Obama)
„Wir sollten eher darueber sprechen, wenn wir was Gutes getan haben, mit unseren Freunden und Verwandten darueber sprechen, weil ich glaube, so schafft man es, eine Bewegung draus zu machen.“
– Reza Mehman
„Als ich zum Beispiel mit meinem Startup ein, zwei groessere Fehler gemacht habe und wir das Ganze herunterfahren mussten, ich auch meine Leute gehen lassen musste, da war mir ueberhaupt nicht nach Lachen zumute.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei project mindset der Kanal für all diejenigen die ganz genau wissen das mit dem richtigen mindset alles möglich ist. Vielleicht habt ihr schon in die letzte podcast folge rein gehört da ging es unter anderem darum dass wir es ist so kulturell bedingt bei uns anscheinend dass wir mehr über schlechte dinge sprechen wie über dinge die wir zum beispiel gut gemacht haben oder wenn wir was gespendet haben und so weiter. Ich habe im letzten podcast dazu gesagt das ist so eine falsche demut vielleicht die wir in uns tragen wenn wir was spenden sprechen wir nicht darüber wenn wir was gutes tun.
Sprechen wir also die allermeisten sprechen dann gar nicht darüber und er wenn was schlechtes passiert dann sprechen alle darüber und deshalb glaube ich. Anscheinend bei meinen zuhörern so ein bisschen was getriggert ich habe ein paar ein paar nachrichten dazu bekommen dass es eigentlich vollkommen richtig ist. Wir sollten mehr über gute dinge sprechen die wir getan haben oder gerade machen sind. Und irgendwie hat sich bei uns etabliert ja gerade das thema spenden ich habe es im letzten podcast erzählt ich habe mich mit jemanden von so einer stiftung getroffen und das ist dann tatsächlich so da gibt es natürlich auch große und kleine spenden oder groß spenden und klein spenden.
Und die reden dann typischerweise gar nicht darüber dass sie dann in diesem moment was gespendet haben und ich finde das das sollten wir ändern. Wir sollten eher darüber sprechen wenn wir was getan haben mit mit unseren freunden und verwandten darüber sprechen weil ich glaube so. Schafft man es eine bewegung draus zu machen wenn ich weiß dass ein kumpel von mir gerade für irgendeine stiftung zum beispiel irgendwas gespendet hat weil er überzeugt ist dass die das dass die das da was richtiges machen.
Das motiviert mich ja auch dann irgendetwas spenden irgendetwas zu tun. Und vielleicht schaffen wir es aus diesem podcast heraus so unser mindset in der gesellschaft so ein bisschen dahingehend zu verändern. So das war es ganz kurz zur letzten podcast folge heute möchte ich eigentlich über meine erfahrungen sprechen die ich in der letzten ich würde sagen so zwei wochen gemacht habe ich auf zwei drei verschiedene events hat mir ultra spaß gemacht. Ein event davon man riesen event in münchen das da heißt bits und pretzels unglaublich krass aus meiner sicht was die veranstalter die drei gründer da auf die beine gestellt haben riesen respekt an die.
Im grunde geht es darum das ist so eine art netzwerk treffen für gründer und investoren und und unternehmen die in startups und so weiter investieren wollen. Und das finn also das motiv bits und pretzels also zeitgleich mit dem oktoberfest hat total gut gepasst sie haben dieses brezel thema komplett durchgezogen dirndl thema und lederhosen thema. Ich fand das richtig cooles event hat sich über drei tage gezogen also die ersten zwei tage war das tatsächlich so diese diese vortragsgeschichten panel diskussion und so weiter und am dritten tag am dritten vormittag war das dann hat man sich auf den oktoberfest getroffen und dort quasi sich miteinander ausgetauscht.
Ich fand die idee mega was die gründer da gemacht haben und wollte mich auch so ein bisschen inspirieren lassen also ich hatte jetzt keine absicht in irgendeiner form zu gucken mit mit besonders besonderen startups oder investoren zusammenzukommen sondern ich wollte mich eher inspirieren lassen. Was event technisch andere leute machen ihr habt vielleicht schon hier und da mal von mir gehört dass ich so eine eventreihe in heidelberg gestartet habe. Das da heißt dinner im schloss da geht es hauptsächlich um das thema nachhaltigkeit und ich wollte mich einfach mal so inspirieren lassen was eigentlich andere event zu tun natürlich mit zum pretzels mit 5000 personen 5000 teilnehmern ist natürlich gar nicht vergleichbar zu meinem event das ist viel größer was sie da machen aber ich habe da zwei drei.
Dinge mitgenommen die ich unbedingt heute teilen möchte auch nur ganz kurz deswegen auch wieder eine ganz kurze podcast folge ich fand sie aber mega ein vortrag oder eine ja eine panel diskussion war mit dem oliver kahn also dem ehemaligen deutschen fußball torwart der auch lange zeit in der nationalelf gespielt hat. Und oliver kahn ich glaube viele von von euch kennen wahrscheinlich der titan sozusagen war wirklich ein überragender fußballspieler überragender torwart und es ging also in seinem interview dass er da gegeben hat ging es darum wie er eigentlich mit fehlern umgeht und er hat das gesagt was mir tatsächlich so schon immer so ein bisschen auf der zunge lag ich habe auch mal hier und da mein podcast über gesprochen gehabt über fehler dass man natürlich machen kann und das ist völlig in ordnung die passieren.
Aber das ist natürlich vollkommen blöd ist oder also da gibt es eigentlich nichts zu feiern wenn man fehler gemacht hat man sollte möglichst seine learnings rausziehen und dann versuchen beim nächsten mal besser zu machen aber ich ich persönlich zum beispiel fände ich überhaupt nicht. Gut wie momentan so mit dem thema fehler machen und fehlerkultur umgegangen wird ich weiß fehler an sich erzeugt immer noch scham bei leuten die die fehler machen gerade im unternehmensbereich zum beispiel. Wir haben noch so eine schamkultur hier aber das ändert sich gerade in eine richtung die ich etwas komisch finde dass da so richtig so ja f*** up nights zum beispiel abgehalten werden wo sich unternehmer und startups und so weiter treffen und dann so total witzig über irgendwelche f*** ups die sie gemacht haben erzählen und ja voll die guten learnings und so weiter.
Also ich weiß nicht ob man sich über solche themen so ob man die irgendwie lustig darstellen kann oder sollte ich kann sagen als ich zum beispiel mit meinem startup ein zwei größere fehler gemacht habe und dementsprechend wir das ganze herunterfahren mussten ich auch meine leute gehen lassen musste also da war mir überhaupt nicht nach lachen zumute es waren fehler die tatsächlich so ganze lebenswege betroffen haben oder auch jahrelange arbeit oder viel viel herzblut zum beispiel in irgendeiner form kaputt gemacht haben ja ich weiß man lernt aus fehlern und man kann auch die perspektive ändern und sagen okay ich habe zum beispiel auf den weg dahin und darum geht es ja viel in meinem podcast die perspektive geändert ich habe freunde gemacht ich habe neues netzwerk gemacht ich habe einige sachen gelernt zum thema unternehmensgründung und so weiter und so fort aber das ganze so irgendwie abzufeiern und versuchen aus jedem fehler zu sagen meine größten learnings sind es da und daraus also selbst da denke ich dass wir alle so einen kleinen bias haben und denken vielleicht dass wir learning aus den fehler haben aber das haben nicht jedes mal und er wurde in diesem kontext gefragt und da hat er sich auf eine besondere situation bezogen es ging um das champions league finale gegen manchester also tatsächlich ich schaue jetzt nicht so regelmäßig bundesliga fußball oder champions league irgendwas in der richtung ich bin eher so so ein wm oder em schauer aber das hatte ich damals mitbekommen gab das waren champions league finale gegen manchester und die bayern lagen 1 0 vorne bis quasi zum 90 minuten weiß gar nicht mehr es war wirklich knapp vor schluss und haben dann doch noch 2 1 verloren und er wurde dann gefragt so was er was er dann draus gelernt hat aus den fehler mal da war anscheinend ein ball den den hätte eigentlich fangen müssen und das hat eben so das ganze angetriggert dass sie noch verloren haben und da hat sich dann so richtig über aufgeregt auf der bühne hat man was soll ich denn draus lernen außer dass ich den bald hätte fangen müssen das war ein einfacher ball den hätte ich fangen müssen fertig punkt aus was kann ich jetzt draus lernen und ich fand das so witzig wie er es dargestellt hat weil er meinte ja die leute wollen immer dass man so eine fehleranalyse am ende macht und dann die ganz großen learnings hat und dann beim nächsten mal weiß was man anders machen kann und muss und so weiter in dem moment in dem moment hätte einfach den ball fangen müssen ich habe das gefeiert ohne ende so geht es mir auch manchmal klar ich ziehe auch meine learnings raus ich versuche auch perspektive zu ändern und so weiter und sofort aber manchmal ist ein fehler einfach ein fehler und ich kenne auch leute in meinem umfeld die sagen es gibt keine fehler es gibt nur learnings ja sehe ich anders ein herzschuhr kann ja auch nicht sagen ich hatte ein richtig großes learning beim letzten mal der patient ist gestorben aber das learning war mega also es war ein fehler in dem moment und da gibt es auch irgendwie nicht so was man draus ziehen kann sondern einfach vielleicht hat die aufmerksamkeit in dem moment nicht gestimmt ja ich glaube ihr versteht worauf ich hinaus möchte fehler passieren fehler sind blöd dass sie passieren manchmal steht auch eine ganz ganz große ratten schwanz an an änderungen die daraus dann resultieren stichwort zum beispiel mein start up damals ich gehe auch irgendwann mal vielleicht ein podcast hier auf den fehler ein den ich damals gemacht habe aber es ist nichts worüber man jetzt irgendwie so glorreich sprechen also ich zumindest sprechen mag und sag oh ja es war cool fuck ab neidemäßig erzählen und lachen darüber ne ist es nicht mal blöd es passiert klar versucht man draus zu lernen aber ja diese glorifizierung von fehlen verstehe ich nicht so ganz und oliver kahn hat es ziemlich gut dargestellt aus meiner sicht das war das eine was ich super inspirierend fand am vorm an den verschiedenen vorträgen das andere war für mich auch unfassbar michelle obama hatte da auch ein slot wo sie auf der bühne dann interviert wurde und ich fand es auch super inspirierend war total interessant ihre version davon zu hören wie das ganze mit dem weißen haus war und wie sie das ganze erlebt hat natürlich nicht alles ist eins zu eins umsetzbar sie hat auch versucht gewisse lebensweisheiten mitzugeben ich fand es toll dass sie es gemacht hat aber nicht alles war übertragbar zum beispiel hat sie an einer stelle gesagt put your life first on your calendar das heißt sie guckt immer dass sie ihre privaten termine zuerst machen dann die arbeitstermine nachfolgen sozusagen ja würde ich auch gerne tun aber leider muss ich dann auch mal zwischendurch mal geld verdienen um mich und meine familie zu finanzieren also ist nicht so einfach glaube ich aus einer normalen perspektive heraus zu sagen put your life first on your calendar weil manchmal muss man halt die arbeit vorsetzen weil man eben seine brötchen damit verdient war noch mal viele wertvolle sachen trotzdem mit dabei sie hat über das thema gesprochen dass man selber genug ist dass man sich nicht irgendwie selber fertig machen muss wenn man das gefühl hat alle anderen sind weiter alle anderen also kommen schneller voran haben mehr als einer als man selbst und so weiter ich fand das ganz toll wie sie es dann beschrieben hat dass man sich selber einfach nicht kaputt machen soll dadurch sondern sie selber sagt ich bin genug so wie ich bin das ist super den weg den ich zurück gelegt habe habe ich mit den ressourcen den mitteln zurück gelegt die die ich eben zur verfügung hatte und das ist genug das finde ich super worauf ich aber jetzt noch ein bisschen hinaus wollte die diskussion dann in meiner link in bubble also vielleicht seid ihr auch auf link den vertreten wenn ja connectet euch gerne mit mir die diskussion mein link in bubble war super interessant danach weil er ging es darum anscheinend es ist gelegt dass sie 700.000 euro oder dollar irgendwie sowas für diesen vortrag für dieses interview auf der bühne bekommen hat also für eine stunde arbeit sozusagen und ich fand es mega interessant dass leute sich überhaupt darüber aufregen dass sie das geld genommen hat weil das ist anscheinend der preis der dafür bezahlt wird also wenn die 700.000 euro dollar stimmen dann ist es ein einfacher preis dann ist ja jemand bereit das zu zahlen dann kann man den veranstaltern vielleicht im vorwurf machen würde ich jetzt zwar nicht waren aber dann kann man eher den vorwürfen machen warum sie sich überhaupt bezahlt haben und nicht der michelle obama dass sie es angenommen hat also das fand ich als super interessant in dieser link den bubble wo ich mich befinde es geht richtung abundance mindset für mich also was habe ich davon oder wie tangiert es mich dass jemand anderes 700.000 euro oder dollar keine ahnung was das war bekommen habe ich dann dadurch weniger verpasst ich dann dadurch irgendetwas also ich finde dieses abundance mindset diese neiddebatte ist tatsächlich bei uns nicht so gut vertreten ich bin wirklich der meinung nur weil jemand anderes jetzt mal in dem fall 700.000 euro bekommt heißt es ja nicht dass ich sie dass ich keine chance habe diese 700.000 euro zu bekommen oder dass sie mir irgendwas weggenommen wird ich glaube hier müssen wir auch viel daran arbeiten zu sagen hey abundance von allem ist auf dieser welt gott sei dank in irgendeiner form genug da und nur weil jemand anderes es bekommt heißt es ja nicht dass ich es dass ich es nicht bekomme ich sehe es sogar so gott sei dank war jemand bereit diesen preis zu zahlen weil ich hatte dann die möglichkeit mich inspirieren zu lassen ein paar dinge mitzunehmen ich stimme zwar nicht mit allen gewahlen was sie gesagt hat aber zumindest die die wichtigsten sachen versuche ich ja für mich mitzunehmen wenn jemand anderes dafür bezahlt hat umso besser muss ich nicht dafür zahlen sondern vielleicht nur indirekt im rahmen meines ticketpreises aber ich fand es auf jeden fall super interessant und wollte auf diese neidkultur noch mal anspielen ich hoffe ich weiß gar nicht mehr in welcher podcast folge ich darüber gesprochen habe über das thema abundance mindset aber wenn ihr in die früheren folgen reinschaut das kommt immer mal wieder vor dass ich im podcast übergesprochen habe dann ein anderes event an dem ich teilgenommen habe es war dann viel kleiner es war eher so eine panning diskussion mit wenig ausgewählten zuschauen ich fand diese panning diskussion auch super interessant es ging um das thema social impact investing ich hoffe ich gebe es gerade richtig wieder social impact investing was genau im prinzip geht es beim social impact investing darum dass man als investor in gewisse dinge investiert die ein soziales problem lösen und gleichzeitig rendite schaffen finde ich erst mal gut und richtig aber ich finde es auch gut ich also statt zu sagen hey ich bin einfach nur ein investor der guckt wo er die maximale rendite rausbekommt unabhängig davon ob es dahinter irgendwie sklavenarbeit steckt unabhängig davon ob dahinter irgendwie kriegskassen gefüllt werden und so weiter und so fort also manchmal wissen wir gar nicht wo wir was investieren sei es aktien und so weiter aber beim social impact investing geht es darum dass man in dinge und aktivitäten investiert die ein soziales problem lösen und da war unter anderem prof mit dabei und ein investor und die haben dann so ein bisschen über paar sehr gute interessante beispiele gesprochen der prof zum beispiel was ich auch mega krass fand so von vom gedankengang her meinte als er damals angefangen hat zu studieren gab es knapp über zwei milliarden menschen jetzt wo er seit einiger zeit schon prof ist gibt es fast acht milliarden menschen also in einer lebenszeit sozusagen ist das so krass angewachsen unser unser wachstum und die anzahle menschen weltweit und natürlich entstehen daraus ganz neue soziale probleme das war so sozusagen das das fundament der diskussion dann ging es darum wie man die soziale probleme löst und eine sache die einer der investoren auf dem panel gesagt hat fand ich mega und das ist das spielt heute in dem podcast auch bei mir rein er sagte er investiert zum beispiel in projekte und das beispiel fand ich wirklich sehr sehr gut investieren projekte wo beispielsweise ein weisenhaus zusammen mit dem seniorenheim gebaut wird da wird quasi also ich glaube jeder versteht sofort krass macht ja sinn weil die weisen haben dann sozusagen großeltern und die großeltern haben dann sozusagen kinder netten enkeln was weiß ich mit denen sie sich dann beschäftigen können und beide parteien haben was davon und wenn da noch dabei eine rendite rausspringt also ist ja eigentlich der idealfall für den investor und für die gesellschaft und das fand ich irgendwie gar nicht mal so kreativ weil es eigentlich so naheliegend war und so naheliegend dass man irgendwie drauf nicht kommt und dieser berühmte spruch vor lauter bäumen sieht man im wald nicht mehr absolut passt also ich glaube so wie es verstanden habe hat er hat er erzählt gehabt dass er irgendwie in kolumbien das erste mal davon gesehen und gehört hatte und das hat er dann irgendwie nach deutschland mit eingebracht diese idee und darum geht es mir heute auch manchmal gibt es so fundamental gute ideen dass wir irgendwie gefühlt gar nicht drauf kommen weil es weil sie so einfach ist diese idee dass wir gar gar nicht mehr drauf kommen weil wir vor lauter bäumen den bald nicht mehr sehen was spielt so ein bisschen in die ich glaube das war die vorletzte podcast folge das thema mit der selbst reflektion mit ein ich glaube wir sind teilweise so sehr mit verschiedensten baustellen beschäftigt die teilweise sogar eigentlich keine priorität haben sollen dass wir die einfachsten lösungen für probleme um uns herum gar nicht mehr sehen und gerade dieses ja weisenhaus mit dem altersheim macht total sinn also macht 100 prozent sind da gab es noch verschiedene weitere beispiele ich auch sehr toll fand aber worauf ich es heute eingehen wollte ist ich glaube manchmal geht es gar nicht darum sich darüber gedanken zu machen sich hinein zu prügeln dass man kreative lösungen irgendwie finden soll für probleme die eigentlich nur relevant sind sondern einfach mal aus dem fenster schaut und denkt hey krass die die fundamentalen ideen können eigentlich die einfachsten ideen können eigentlich die welt verändern.
Fortsetzung
Vielleicht als auch zusammenfassung von meiner heutigen podcast folge heute ging es gar nicht so sehr um diese mindset tools die ich normalerweise mitgebe sondern einfach nur. Ich sage es mal inspiration die ich von den letzten events mitgenommen habe vielleicht auch als kleine zusammenfassung ich glaube es lohnt sich wirklich. Inspirieren zu lassen von verschiedenen events also wenn ihr mal was hört um euch herum geht hin hört euch die panel diskussion ab an auch wenn sie erstmal vielleicht weiter weg sind von von dem was ihr eigentlich im tagtäglichen geschäft was zu tun habt.
Für mich zum beispiel die bits und pretzels also ich bin jetzt nicht unbedingt so in der phase wo ich es ein investment suche oder investoren oder start up suchen und so weiter mir ging es eher um die inspiration was kann ich da mitnehmen es hat sich voll gelohnt der ganze aufwand. Nach münchen fahren und so weiter und so fort es hat sich auch gelohnt dieses eine kleine kleinere panel damit zu bekommen zum thema social impact investing weil ich denke das gibt auch so viel gedanken input. Die man was man dann in anderen lebensbereichen dann gut wieder verwenden kann.
So leute das war es für die heutige podcast folge ich hoffe sie hat euch gefallen wenn dem so ist wie immer. Würde ich euch bitten einen dag zu lassen gerade bei apple podcast oder spotify eine bewertung zu hinterlegen denn nur so kann project mindset weiter wachsen. Ich danke euch fürs zuhören wir hören uns bald wieder nicht vergessen bis dahin mein set ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
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Zitierfaehige Passage
Fehler passieren, Fehler sind bloed, und manchmal steht ein ganzer Rattenschwanz an Konsequenzen dahinter.
Ein Herzchirurg kann nicht sagen, der Tod eines Patienten sei ein „mega Learning“ gewesen.
Oliver Kahn brachte es auf den Punkt: Manchmal haette man einfach den Ball fangen muessen, fertig, Punkt, aus.
Die Glorifizierung von Fehlern auf Fuckup Nights wird der Realitaet nicht gerecht, denn Scheitern betrifft Existenzen, Arbeitsplaetze und jahrelange Arbeit.




