63. Erfolg, Dankbarkeit & Liebe. Wie Jacob Fatih die Regeln des Erfolgs neu definiert.

Jacob Fatih: Erfolg, Dankbarkeit & Liebe

Wie der FitX Gruender und Investor die Regeln des Erfolgs mit Liebe und Dankbarkeit neu definiert.



Einleitung

Jacob Fatih ist ein Unternehmer, der Erfolg, Dankbarkeit und Liebe zu seinen zentralen Prinzipien im Business gemacht hat. Als Gruender der zweitgroessten Fitnesskette Deutschlands, FitX, und des international renommierten Mountainbike Herstellers YT Industries hat er bewiesen, dass diese Werte nicht nur schoene Worte sind, sondern echte Ergebnisse liefern. In dieser Folge von Project Mindset spricht Reza Mehman mit Jacob ueber seinen Weg vom Iran nach Essen, ueber seinen unternehmerischen Antrieb und darueber, warum er heute sein Geld und seine Energie in junge Startups und Talente investiert. Jacob erklaert, warum er bei Investments nicht auf kurzfristige Gewinne schaut, sondern auf die Vision und den Charakter der Gruender. Er teilt seine persoenlichen Rituale rund um Dankbarkeit und seinen sogenannten „Random Act of Kindness“, bei dem er jedem Menschen, dem er begegnet, ein kleines Herz schenkt. Diese Episode ist eine Einladung, Erfolg jenseits von Zahlen und Kennzahlen zu denken und Dankbarkeit als echten Erfolgsfaktor zu begreifen.


Zusammenfassung

In einem Satz: Jacob Fatih, Gruender von FitX und YT Industries, zeigt, wie Dankbarkeit, Liebe und der Glaube an Menschen die wahren Treiber fuer unternehmerischen Erfolg sind.

In drei Saetzen: Jacob Fatih hat mit FitX die zweitgroesste Fitnesskette Deutschlands aufgebaut und mit YT Industries eine weltweit bekannte Mountainbike Marke geschaffen. Nach seinem Exit widmet er sich nun dem Investment in junge Startups, wobei er nicht auf schnelle Renditen, sondern auf Visionen und den Charakter der Gruender setzt. Sein Mindset basiert auf Dankbarkeit, Liebe und dem tiefen Glauben, dass jeder Mensch das Potenzial hat, Grosses zu erreichen.

In fuenf Saetzen: Jacob Fatih floh Ende der 1990er Jahre aus dem Iran nach Deutschland und baute sich in Essen ein neues Leben auf. Mit FitX gruendete er die zweitgroesste Fitnesskette Deutschlands und mit YT Industries eine international erfolgreiche Mountainbike Marke. Heute investiert er ueber seine Firma Queerlize in junge Talente und Startups, denen er als Investor und Mentor zur Seite steht. Sein Erfolgsgeheimnis liegt nicht in aggressiven Geschaeftsstrategien, sondern in Dankbarkeit, Liebe und dem Mut, an Menschen zu glauben. Jacob praktiziert taeglich „Random Acts of Kindness“ und inspiriert andere dazu, Erfolg ganzheitlich zu definieren, jenseits von Umsatz und Gewinn.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht? Reza Mehman, Host von Project Mindset, interviewt Jacob Fatih, Unternehmer, Gruender von FitX und YT Industries und Investor in ueber 30 Unternehmen.

Worum geht es? Es geht um Jacobs persoenlichen Werdegang vom Iran nach Deutschland, seinen unternehmerischen Aufbau, seine Philosophie rund um Dankbarkeit und Liebe im Business sowie seine neue Mission als Investor und Mentor fuer junge Gruender.

Warum ist das relevant? In einer Geschaeftswelt, die oft von kurzfristigen Gewinnen und harten Verhandlungen gepraegt ist, zeigt Jacob Fatih, dass Werte wie Dankbarkeit, Liebe und Menschlichkeit nicht nur vereinbar mit Erfolg sind, sondern ihn erst ermoeglichen.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Wie kann Dankbarkeit als taeglich gelebter Wert den unternehmerischen Erfolg foerdern?
  • Worauf achtet Jacob Fatih, wenn er in Menschen und ihre Startup Ideen investiert?
  • Wie definiert ein erfolgreicher Unternehmer wie Jacob Fatih Erfolg jenseits von Geld und Status?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Ueberblick ueber die Episode mit Jacob Fatih
  2. Zusammenfassung – Das Wichtigste in Kuerze
  3. Kontext – Hintergrund zu Gast und Thema
  4. Inhaltsverzeichnis – Navigation durch den Beitrag
  5. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche
  6. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften
  7. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen
  8. Highlight-Zitate – Die staerksten Aussagen aus dem Gespraech
  9. Transkript – Die vollstaendige Episode zum Nachlesen
  10. Keywords – Relevante Schlagworte
  11. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen im Ueberblick
  12. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Dankbarkeit als Erfolgsfaktor im Business

Jacob Fatih lebt Dankbarkeit nicht als abstraktes Konzept, sondern als taegliche Praxis, die seine Beziehungen und seine Geschaeftsentscheidungen praegt. Von seiner Flucht aus dem Iran bis zu seinen Erfolgen als Gruender sieht er Dankbarkeit als Motor fuer alles, was er erreicht hat.

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2. Liebe und Menschlichkeit im Unternehmertum

Fuer Jacob ist Liebe kein Widerspruch zum Geschaeftsleben. Er begegnet Mitarbeitern, Partnern und Gruendern mit echtem Interesse und Wertschaetzung und setzt damit auf langfristige Beziehungen statt kurzfristige Gewinne.

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3. Startup Investment und Talent Enablement

Nach dem Aufbau und Exit von FitX investiert Jacob nun in ueber 30 Startups. Dabei steht fuer ihn nicht die Rendite im Vordergrund, sondern die Vision der Gruender und das Potenzial der Menschen dahinter.

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4. Umgang mit Rueckschlaegen und Enttaeuschungen

Jacob spricht offen ueber Misserfolge und menschliche Enttaeuschungen. Seine Strategie: Nicht verbissen sein, loslassen koennen und aus jedem Rueckschlag lernen, statt daran zu zerbrechen.

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5. Persoenliches Wachstum und Erfolg neu definieren

Jacobs Definition von Erfolg hat sich ueber die Jahre stark gewandelt. Heute bedeutet Erfolg fuer ihn nicht mehr Geld oder Status, sondern innerer Frieden, gute Beziehungen und die Faehigkeit, anderen Menschen zu helfen, ihre Traeume zu verwirklichen.

Keywords: Erfolg Definition, persoenliches Wachstum, Purpose finden, Mindset Wandel


Kern-Aussagen

  • Dankbarkeit ist nicht nur ein Gefuehl, sondern eine taegliche Praxis, die direkt den unternehmerischen Erfolg beeinflusst.
  • Liebe im Business ist kein Zeichen von Schwaeche, sondern ein Katalysator fuer echte, nachhaltige Beziehungen und Ergebnisse.
  • Bei Investments zaehlt fuer Jacob nicht die schnelle Rendite, sondern der Charakter, die Vision und die Leidenschaft der Gruender.
  • Der Grat zwischen dem Entstehen und dem Nicht-Entstehen eines Unternehmens ist extrem schmal. Oft fehlt nur der eine Impuls oder die eine Bruecke, die jemand baut.
  • Wer Menschen motivieren und befaehigen will, muss zuerst an sie glauben, bevor sie selbst an sich glauben.
  • „Random Acts of Kindness“, wie das Verschenken eines Herzens bei jeder Begegnung, veraendern nicht nur das Gegenueber, sondern auch einen selbst.
  • Misserfolge und Enttaeuschungen gehoeren zum Unternehmertum dazu. Entscheidend ist, nicht verbissen zu sein und schnell wieder aufzustehen.
  • Erfolg definiert sich nicht ueber Geld und Status, sondern ueber inneren Frieden, gute Beziehungen und den positiven Einfluss auf andere.
  • Fokus ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Wer sich nicht entscheidet, bleibt auf der Stelle stehen.
  • Die beste Weitergabe an die naechste Generation ist nicht Wissen oder Geld, sondern Werte wie Dankbarkeit, Liebe und Respekt.

Haeufig gestellte Fragen

Wer ist Jacob Fatih?

Jacob Fatih ist ein in Teheran geborener Unternehmer und Investor, der in den 1990er Jahren nach Deutschland floh. Er ist Mitgruender von FitX, der zweitgroessten Fitnesskette Deutschlands, sowie von YT Industries, einem international bekannten Mountainbike Hersteller. Heute investiert er ueber seine Firma Queerlize in junge Startups und deren Gruender.

Warum ist Dankbarkeit fuer Jacob Fatih so wichtig im Business?

Jacob sieht Dankbarkeit als einen seiner zentralen Erfolgsfaktoren. Seine Erfahrung der Flucht aus dem Iran und der Neuanfang in Deutschland haben ihn gelehrt, nichts als selbstverstaendlich zu nehmen. Er lebt Dankbarkeit taeglich, unter anderem durch seinen „Random Act of Kindness“, bei dem er jedem Menschen, dem er begegnet, ein kleines Herz schenkt.

Was ist ein „Random Act of Kindness“ nach Jacob Fatih?

Jacobs „Random Act of Kindness“ besteht darin, bei jeder Begegnung einem Menschen ein kleines Herz zu schenken. Er tut dies im Restaurant, auf Reisen, im Flieger und bei Geschaeftsterminen. Diese einfache Geste soll Liebe und Wertschaetzung ausdruecken und eine positive Kettenreaktion ausloesen.

Was ist FitX und welche Rolle spielte Jacob Fatih?

FitX ist die zweitgroesste Fitnessstudio Kette in Deutschland. Jacob Fatih war massgeblich am Aufbau des Unternehmens beteiligt. Nach dem erfolgreichen Exit widmet er sich heute neuen Projekten als Investor und Mentor fuer junge Gruender.

Was ist YT Industries?

YT Industries ist ein international erfolgreicher Mountainbike Hersteller, den Jacob Fatih zusammen mit seinem Partner Markus Flossmann in Essen gegruendet hat. Das Unternehmen entstand aus einer gemeinsamen Leidenschaft fuer Downhill Biken und entwickelte sich zu einer der bekanntesten Mountainbike Marken der Welt.

Worauf achtet Jacob Fatih bei Startup Investments?

Jacob achtet vor allem auf die Vision und den Charakter der Gruender. Statt kurzfristige Gewinne zu maximieren, interessiert er sich fuer die Leidenschaft, den Antrieb und die Werte der Menschen hinter einer Idee. Er investiert in Menschen, nicht nur in Geschaeftsmodelle.

Wie geht Jacob Fatih mit Misserfolgen um?

Jacob betrachtet Misserfolge als natuerlichen Teil des Unternehmertums. Er betont, wie wichtig es ist, nicht verbissen zu sein, schnell loszulassen und aus Rueckschlaegen zu lernen. Seine Gelassenheit und sein Glaube an den groesseren Zusammenhang helfen ihm, Enttaeuschungen zu verarbeiten und weiterzumachen.

Wie definiert Jacob Fatih Erfolg?

Jacobs Definition von Erfolg hat sich ueber die Jahre gewandelt. Heute bedeutet Erfolg fuer ihn innerer Frieden, gute Beziehungen, die Faehigkeit, anderen Menschen zu helfen, und ein Leben im Einklang mit seinen Werten. Geld und Status spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Was ist Queerlize?

Queerlize ist die Investmentfirma von Jacob Fatih, ueber die er in junge Startups und deren Gruender investiert. Die Idee dahinter ist, talentierten Menschen die Bruecke zu bauen, die sie brauchen, um ihre unternehmerische Vision zu verwirklichen.

Welches Mindset hat Jacob Fatih am meisten gepraegt?

Jacob nennt zwei zentrale Mindsets: Erstens die tiefe Dankbarkeit fuer alles, was er hat und erleben darf. Zweitens den Glauben an Liebe als veraendernde Kraft, auch und gerade im Business. Diese beiden Haltungen ziehen sich durch sein gesamtes Leben und seine Geschaeftsentscheidungen.


Highlight-Zitate

„Mit Liebe ist alles moeglich! Auch, oder gerade im Business!“

– Jacob Fatih

„Liebe alles veraendern kann, dass du mit Liebe auch deine Probleme loesen kannst, dass du einfach nicht verbissen sein musst.“

– Jacob Fatih

„Immer bei jeder Begegnung einfach ein Herz zu schenken. Und das kommt richtig gut an.“

– Jacob Fatih

„Es ist einfach, wie schmal diese Grat ist, zwischen steht etwas oder entsteht nicht.“

– Jacob Fatih

„Stell dir vor, waerst du damals nicht bereit gewesen, das zu machen, waere heute YT nicht da.“

– Jacob Fatih

„Dankbarkeit ist wahrscheinlich einer seiner Erfolgsfaktoren, warum er denn ueberhaupt so erfolgreich als Unternehmer ist.“

– Reza Mehman

„Stellt euch mal vor, jeder wuerde einmal am Tag so ein Random Act of Kindness bewerkstelligen. Wir waeren sicherlich in einer besseren Welt mit einem viel besseren Miteinander.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset. Schön, dass ihr heute wieder mit dabei seid. Wir haben heute auch eine ganz besondere Folge von Project Mindset. Ich durfte nämlich ein Interview führen, dieses Mal mit dem Unternehmer und Investor Jakob Fati. Und wir haben über eines meiner Lieblingsthemen gesprochen, dreimal dürft ihr raten, das Thema Dankbarkeit. Und ich fand es sehr, sehr inspirierend, wie Jakob über das Thema denkt, was er auch über das Thema Liebe denkt und wie er in seinem Businessalltag mit diesen Themen umgeht.

Ich denke gerade im Business, und das habe ich in der vergangenen Podcastfolgen ja auch schon häufiger mal gesagt gehabt, gerade im Business wird viel zu wenig über das Thema Dankbarkeit gesprochen. Und bei Jakob merkt man, das ist wahrscheinlich einer seiner Erfolgsfaktoren, warum er denn überhaupt so erfolgreich als Unternehmer ist. Ich denke auch, dass er Erfolg im Recht gibt. Er ist nämlich unter anderem Gründer von FitX. Das ist immerhin die zweitgrößte Fitnessstudio-Kette in Deutschland. Er ist Gründer von Whitey Industries, einem sehr erfolgreichen Mountainbike Hersteller.

Und als Investor ist er bereits in über 30 Firmen investiert. Was ich definitiv mitgenommen habe, ist einer seiner sehr, sehr schönen Gewohnheiten. Ich durfte auch wirklich das live erleben. Er nennt es Random Act of Kindness. Er schenkt Menschen, die er begegnet, ein kleines Herz. Allein schon die Geste ist natürlich wirklich überaus freundlich. Und stellt euch mal vor, jede würde einmal am Tag so ein Random Act of Kindness bewerkstelligen in irgendeiner Form. Wir wären sicherlich in einer besseren Welt mit einem viel besseren Miteinander.

Wie dieses Herz aussieht, beziehungsweise wie die Batman-Figur aussieht, die man gleich am Anfang sieht, wenn man zu ihm ins Gebäude reinkommt, das könnt ihr auf meinem YouTube-Kanal sehen. Denn das Interview haben wir auch als YouTube-Video aufgenommen. Einfach gerne auf YouTube gehen, Project Mindset eingeben, beziehungsweise auf www.projectmindset.de slash 63 habe ich das Video auch nochmal verlinkt. So, nun viel Spaß mit dem heutigen Interview. Das Zweite ist tatsächlich diese Glaube an Liebe. Dass Liebe alles verändern kann, dass du mit Liebe auch deine Probleme lösen kannst, dass du einfach nicht verbissen sein musst.

Und da möchte ich dir auch mal was mitgeben. Und das ist auch bei mir wirklich sehr, sehr neu gerade. Ich habe mir jetzt ein Random Act of Kindness angeeignet. Und zwar immer bei jeder Begegnung einfach ein Herz zu schenken. Und das kommt richtig gut an. Mache ich im Restaurant, mache ich überall in Reisen, und so was weiß ich, es tue das in den Flieger. Muss aber natürlich was dazu sagen, weil kann auch ganz schnell falsch aufgefasst werden. Aber ich glaube, dafür kann die Welt und ganze Menschheit nicht genug haben.

Random Act of Kindness. Jakob, vielen Dank, dass du dir heute Zeit nimmst, mit mir über dein Mindset zu sprechen. Danke dir. Ja, ich danke auch für die Einladung. Wir haben uns vorhin hier umgeschaut. Die Batman-Figur ist natürlich, die springt einen sofort an, wie man das sieht, richtig cool eingerichtet. Vielen Dank für die Einladung ins Kühl-Eleistergebäude. Danke euch für das Vertrauen und Aufmerksamkeit. Ja, auf jeden Fall. Ich habe nämlich vor einiger Zeit in einem anderen Podcast das erste Mal von dir gehört gehabt.

Und ich hör diesen Podcast relativ regelmäßig. Da sind auch mal andere Gäste mit dabei. Und dann warst du an der Reihe. Und dann wurde gesagt, ja, Jakob Fatih, gebürtiger Iraner, ist seit einigen Jahren in Deutschland, liebt Basketball, ist so, okay, interessant, macht Boxen, ist Fitness-affin, ist Entrepreneur, ist so, wow, okay, das ist ja mal ein Zufall. Also viele Sachen auch, die, ich sag jetzt mal, in meine Richtung gehen. Und dann hieß es auch noch, dass du dich sehr stark mit dem Thema Dankbarkeit auseinandersetzt.

Also auch, ich sag jetzt mal, mental, geistig, dass du dankbar bist, dass du überhaupt hier in Deutschland bist, dass du den Ruhrpott im Dank verpflichtet bist. Dann dachte ich mir, ne, jetzt muss ich ihn anschreiben. Von daher, tausend Dank für deine Zeit. Damit ich auch die Zuschauerinnen und Zuschauer besser einschätzen können, kannst du so ein bisschen was von dir erzählen? Wo kommst du her? Ich hab’s zwar schon gesagt, aus dem Iran. Wie bist du dazu gekommen, nach Deutschland zu kommen? Und vielleicht kannst du auch darauf eingehen, was das Ganze mit dem Thema oder mit dem Buch von Simon Rashti zu tun hat.

Ja, also wenn man auch, glaube ich, schon oft einmal in verschiedenen Medien mal gelesen hat, also ich bin tatsächlich in Teheran geboren, 1975 wird dies Jahr 47. Mein Vater war zuletzt Professor an der Uni, Mutter, Hausfrau. Bin ehemalig in jungen Jahren tatsächlich aufgrund beruflicher Situation meines Vaters nach damals Jugoslawien gekommen, 88 bis 90 und hab dann Kroatisch gelernt, wieder zur Schule gegangen, Kroatisch gelernt, dann wieder nach Iran zurück und hab dann angefangen, nochmal meine Schule in Iran vorzuführen, dann studieren und hab immer währenddessen als Dolmetscher gearbeitet im Iran.

Fortsetzung

Dolmetscher, der Serbo-Kroatische Sprache oder Kroatisch-Serbische Sprache, das sind eigentlich eins mit kleinen Unterschiede und da gab’s auch im Iran keine Übersetzer, keine Dolmetscher in diesen Sprachen. War für mich total interessant, hat mich auch geprägt, hab viele Kroaten, Slowenien, Serben kennengelernt, die immer nach Iran kamen in verschiedene Bereiche, entweder Industrie oder politisch oder irgendwelche Business-Themen. Und hab dann einen Ingenieur kennengelernt, der ich über eine bestimmte Zeit einfach betreut hab.

Der war immer zwei Wochen im Iran, dann zwei Wochen wieder zurück und hat so einen Hochofen für Kalkproduktion errichtet, die dann notwendig war für Produktion von Leichtbeton. Das hab ich so richtig im Kopf, weil ich tausendmal auch essen kann. Sehr detailliert, ja. Und der hat mich irgendwann gefragt, in dem wir auch sehr viel privat natürlich miteinander zu tun hatten, er kam immer zu uns nach Hause, zu meinen Eltern, hat immer Alkohol bekommen, weißt du, im Iran war ja Alkohol verboten. Hab ich gesagt, ey, hast du das Buch Satanische Fersen gelesen?

Hab ich so, boah, nee, kennst du ja, das ist ja ein Riesentabu. Ich weiß nicht, ob du weißt, was da von einem Tabu darum war. Wurde ja eigentlich 5 Millionen Dollar damals Kopfgeld auf Salman Rushdi gesetzt und das war eigentlich im Iran ein Hogo, wenn du das Buch eigentlich alleine in der Hand halten würdest. Dann hab ich gesagt, nee, das ist Tabu. Sagte, komm, nächstes Mal bringe ich mit. Weißt du, auf Kroatisch kann sowieso keiner lesen, sogar als Shrilik, also diese andere Schrift. Und ja, gesagt, getan, hatte das mitgebracht.

Ich hab’s gelesen. Ich war ja auch total extrovertiert, hab immer im Kommiliton in der Uni erzählt, hab gesagt, ey, ich hab das Buch, ist cool, Passagen aus dem Buch immer erzählt. Und dann kam so eine Kommiliton und sagt, ey, komm, übersetzt das Buch, tippe es runter, dann kannst du es mal verkaufen. Also, ja, und war mega geschäftstüchtig, schon immer von ganz, ganz jungen Jahren. Hab ich auch gemacht und das wurde mir tatsächlich zu einem krassen Verhängnis, aber auch zu glücklichster Umfall meines Lebens.

Weil das war der Trigger, warum ich dann nach Deutschland geflohen bin. Ich hatte eigentlich vor, im Iran meine Pharmaziestudium zu Ende zu bringen und meine Gedanken ging es da, irgendwann nach Deutschland so eine gebrauchte Produktionslinie von Asprin kaufen, nach Iran holen, dann mal eine Pharmakonzern aufbauen im Iran. Und das war mein Plan. Und auf einmal kam so ein Cut, dann schon über sehr exotische Wege auch aus dem Iran geflohen. Übersetzung des Buchs, weiß ich nicht. Also ich weiß nicht, was mir passiert wäre, wenn ich gefasst wäre, ob jetzt direkt tot oder bald Gefängnis und dann…

Ich bin auf jeden Fall auf Raten meines Vaters damals, der mir gesagt hat, ich habe in allen Lebenslagen, die helfen können bei der Sache, du musst zu deinem Bruder. Und zwar sofort. Ja, bin dann 1998 November in Deutschland gelandet, hier in Essen, im Bahnhof, über Paris mit TGV. Und mein Bruder hat mich abgeholt und seitdem bin ich in Essen. Das ist meine neue Heimat. Und ja, bin auch total dankbar dafür. Du warst ja schon, wie du schon gesagt hast, schon im Iran geschäftstüchtig. Du hast hier und da nach Business-Möglichkeiten geschaut.

Dementsprechend warst du dann auch hier sehr aktiv. Also man kann es ja wirklich sagen. Du hast es geschafft, die zweitgrößte Fitnesskette in Deutschland aufzubauen, FitX. Hast sie dann auch verkauft. Jetzt fokussierst du dich auf das Thema Investment. Und wir haben es vorhin darüber gehabt, das Enablement von jungen Talenten. Wie ist es dazu gekommen, dass du gesagt hast, okay, ich habe jetzt mal eine Firma aufgebaut und verkauft. Und jetzt fokussiere ich mich darauf, anderen Menschen dabei zu helfen, ihre Vision umzusetzen.

Ich hole mal ein bisschen aus, weil tatsächlich diese Initialzündung für Idee Queerlize geht zurück auf 2010. Und zwar, ich habe neben FitX oder vor FitX habe ich YT Industries mit meinem Kumpel damals gegründet. Und tatsächlich der Markus Flossmann, mein Partner, wo wir uns bei MacFit kennengelernt haben als Angestellter Trainer, war so, dass wir nach zwei Wochen sofort, ich habe gesagt, ey Markus, wir müssen irgendwann was zusammen machen und so, irgendwann was zusammenbauen. Dann haben wir unterschiedliche Karrieren gemacht bei MacFit.

Ich bin mehr in die Geschäftsführung. Er ist der Marketingleiter von MacFit geworden. Und währenddessen haben wir immer an Ideen rumgespint. Beide da Bike interessiert und Downhill auch interessiert, eher mehr. Er hat mich so ein bisschen dazu gestiftet und habe mir immer gesagt, boah, es wäre cool, wenn wir so einen Bike Shop aufmachen oder so. Ich habe mich dann 2004 von MacFit getrennt, im Angestelltenverhältnis, und habe dann mich selbstständig gemacht im Bereich Immobilien und erste Gelder auch verdient und in damalige unsere Idee dann auch Geld investiert.

Fortsetzung

Und wir haben nebenbei, er in seinem Job, ich in meinem haben wir YT, vorher hieß Sponsory.com, aber dann wurde er später zu YT, haben wir hier in Essen gegründet. Also in meinem Arbeitszimmer, eigentlich in Burg-Altendorf, in einem Stadtteil in Essen. Und dann kamen wir an einem Punkt, wo wir gemerkt haben, okay, das Business kann immer nebenbei bleiben, aber wird dann da draus nichts oder muss sich irgendwann drum kümmern. Ich war voll in meinem Element Immobilien und konnte mich nicht zu 100 Prozent drum kümmern.

Und dann habe ich mit Markus gesprochen, Markus, du musst raus und musst das machen, ansonsten wird aus unserem Baby YT nichts. Thema Fokus. Thema Fokus. Und genauso wie bei der Geschichte von einem Architekt, was ich dir vorhin erzählt habe auf Record, war bei Markus auch das Thema, ey, wenn ich jetzt einfach meinen Job, der sehr gut dotiert ist, und ich als Kind gerade Haus gekauft fraue, wo soll ich mich finanzieren? Dies hier ist meine Frau und bla, bla, bla. Und damals habe ich gesagt, ey, ich will alles machen, dass du eine Brücke hast und bis wir das schaffen.

Komm, Mut gesprochen, halt auch diese Pushen, dieses Thema Mindset, komm, wir schaffen das. Und dann habe ich tatsächlich auch seine Frau eine Bürgschaft unterschrieben, dass er 24 Monate oder 12 Monate seine Gehalt regulär einfach bekommt und ich das finanziehe. Und daraus wurde YT Industries, einer der bekanntesten Mountainbike Marken der Welt. Also immer wieder muss ich zurückdenken und immer wieder im Gespräch mit Markus sage ich, stell dir vor, wärst du damals nicht bereit gewesen, das zu machen, wäre heute YT nicht da.

Es ist einfach, wie schmal diese Grat ist, zwischen steht etwas oder entsteht nicht. Und das hat mir die Gedanke gegeben, habe ich gesagt, ey, es ist zwar cool, selber mal so eine Fitnesskette aufzubauen. Es ist cool, Immobilien zu entwickeln und nach vorne zu bringen. Es ist cool, auch so eine Mountainbike Marke irgendwie zu gründen. Aber das Ausschlaggebende in diesem Thema war, Markus zu pushen, ihn zu enablen und ihn zu richtig zu motivieren, da mal mit einzusteigen, mit allen seinen Gefahren, allen seine Dinge.

Und da habe ich gesagt, daraus muss da ein Modell mal entwickelt werden. Und da habe ich gesagt, Menschen beziehungsweise Business Modelle zu filialisieren, wäre cool. Viele Menschen diese Möglichkeit geben, Brücke bauen, dies jenes. Und bei mir ist es auch so, wenn ich eine Idee habe, dann immer wieder, diese Idee landet in eine Schublade, hole ich wieder raus. Also Schublade jetzt virtuell in meinem Kopf. Dann bastele ich noch ein bisschen daran. Und ich habe gesagt, ich muss jemandem das machen. Ich hatte keine Ahnung von diese Begriffe, Inkubator, Exaccelerator, was weiß ich, VC, Private Equity.

Company Builder. Null. Also sehr naiv. Einfach in meinem Kopf so gebildet habe ich so, ey, muss eine zu Hause sein, dass man junge Menschen sein, die man auch mal die Erfahrungen, die man selber gemacht hat, als Unternehmer sehr günstig zur Verfügung gestellt und dann halt denen mal diese Brücke baut. Und wenn die Sachen laufen, dann ist man daran beteiligt, die partizipieren. Und dann entsteht eine Bewegung fast bei mir, weil da sind wir immer im Kopf. Und tatsächlich, irgendwann saß ich mit einem Industriedesigner-Freund in Köln und dann habe ich meine Ideen rund um diese Company Builder besprochen.

Und dann kamen wir gemeinsam, mit immer hin und her ging es auf. Ich habe immer gesagt, Ideen haben ist eins, aber die umzusetzen sind eine andere. Und ich wollte die beiden Ereignisse zu einem sozusagen Begriff bilden. Dann Creation, Realization und Crealize, worauf ich auch auf diese Name bin ich am allermeisten stolz rund um unsere Unternehmen, weil wenn eine Marke sich zu einem Verb macht, also Crealizing oder Crealize, ist schon was Besonderes. Und ja, ist das entstanden. Und das ist das, was ich heute mit großem Enthusiasmus und Passion mache.

Du hast, glaube ich, eine ganz besondere im Verhältnis zum Thema Risiko. Du bist, glaube ich, ein bisschen risikoaffiner als andere. Wie überzeugst du denn jemandem im Gespräch oder, ich sage es mal, im Austausch ein gewisses Risiko einzugehen? Weil es ist ja nicht jedermanns Sache. Wie machst du das? Das stimmt. Also ich glaube jetzt oder ich habe auch sehr oft das Risiko, die eingegangen werden sollte, sehr viel auf mich genommen bei vielen Sachen, weil ich gesagt habe, ey, das ist meine Aufgabe. Ich habe schon ein bisschen Backlog und kann auch wenn es was schief geht vielleicht da und dort mich trotzdem aus dem Gefahr ziehen.

Aber mittlerweile glaube ich, ich kann nicht viel, wirklich nicht. Ich habe nicht viele Gaben oder viele Fähigkeiten, aber eine Fähigkeit liegt mir sehr und das ist Menschen einfach zu fangen und richtig dahin zu bringen. Wann hast du verstanden, dass du diese Fähigkeit hast und wie hast du es verstanden? Boah, sehr spät. Es wurde mir immer nachgesagt, wo Menschenfänger, du kannst alle motivieren, dies jenes. Aber ich habe das, boah, was? Nee, aber irgendjemand und tatsächlich mit zum Beispiel meinen Co-Founder von Crealize, also David Ewald, Marketingstrategie in Hamburg stationiert bei Schultz & Friends, große Agentur, der auf der Karriere sozusagen Weg und aber Bochumer.

Fortsetzung

Und ich habe ihn versucht, für Crealize zu gewinnen, weil ich bin auch eine, die immer so einen Mitstreiter braucht oder nicht braucht, aber will. Das ist cool, finde ich. Und dann habe ich nie überzeugen können, irgendjemand mit mir anzufangen, weil er gesagt hat, ich habe keinen Bock auf kleine Stadt, ich will Hamburg, große Stadt, dann einfach mal hier ist mein Set anders, dies jenes. Und ich habe ein Gespräch mit ihm geführt in eine Kaffee hier ganz in der Nähe, einen Zucker an einem Tisch, hinter uns eine Wand.

Zweieinhalb Stunden und fast monolog. Also und weiß ich noch, wie er dann aus dem Gespräch einen Punkt gesetzt war, hat er gesagt, ich gehe nach Hamburg und kündige. Wow. Und da habe ich gesagt, okay, so ein Nuss zu knacken, dann braucht was. Und da habe ich mir auch selber dann gesagt, okay, dann ist was dran, was die Leute sagen. Das heißt, du kannst gut verhandeln, anscheinend auch. Was mich interessieren würde, wie erkennst du denn überhaupt das Potenzial in jemanden? Also wenn du jetzt jemanden überzeugen möchtest, habe ich verstanden, du investierst Zeit, Überzeugungskraft und so weiter.

Aber wie wie machst du so eine Person aus? Also ich frage mich immer selbst für mich auch, mache ich eine gewisse Sache alleine oder du hast gesagt, du machst gerne mit anderen Sachen zusammen. Du bist kein Einzelkämpfer, so ich verstanden habe. Ich weiß aber nicht. Ich sage jetzt mal. Relativ gut. Ob der gegenüber? Ich sage jetzt mal überhaupt, das Potenzial hat auch das, was ich gerade in ihm sehe. Das Thema war auch in meinem Startup, was ich mal hatte, hier und da habe ich mich mal komplett verschätzt in einer Person, wo ich dachte, wow, das war jetzt aber teuer insgesamt, also vom Zeitaufwand, vom Geldaufwand und so weiter.

Wie wie siehst du das Potenzial in jemanden? Ich muss ehrlich sagen, ich sehe das auch nicht immer 100 Prozent. Also das ist auch so eine immer intuitive Bauchgefühl. Hab sehr viel Lehrgelder bezahlt, aber hab sehr oft richtig gelegen. Aber bei mir, ich habe eine andere Maßstab, was das angeht. Ich glaube, jeder, jeder von uns, jeder auch in diesem Raum, jeder da draußen hat Potenzial. Wir haben die größte Waffe, die es überhaupt auf diese Welt gibt, haben wir in unseren Kopf. Aber wir können nicht aktivieren.

Also das ist das Problem. Menschen sind dazu verdammt, eine krasse Waffe in ihre Schädel zu haben. Aber davon 8 bis 10 Prozent überhaupt zu nutzen. Und da meine ich auch mit Mindset wieder. Also wo scheitern die Menschen an ihre Potenziale, weil die einfach nicht an sich glauben. Das ist nicht, weil die die Sachen nicht machen können. Das ist meine Meinung. Egal wer, egal wer da draußen, egal aus welcher Verhältnisse, aus tiefsten Afrika, schlimmste Ecken mit Krieg. Wenn du einfach hier dein Gehirn richtig ausnutzen kannst, richtig den Mindset mal hochschraubst, dann schaffst du beinahe alles, alles.

Woher weißt du persönlich am Ende des Tages, ob du dein Potenzial an diesem Tag ausgeschöpft hast? Bei Weitem nicht. Bei Weitem. Also ich bin noch nicht mal wahrscheinlich bei 1 Prozent. Wie machst du das aus? Ich glaube dran, weil ich, weißt du, ich habe Momente gehabt, sehr oft Momente gehabt, wo ich an eine Klippe der absoluten Abgrunde stand. Also da habe ich tief in den Abgrund geschaut. Aber nur einfach mit der Glaube daran, also wenn es auch naiv ist, diese Glaube, mit der Glaube daran, ne, das wird nicht passieren.

Du wirst das schaffen. Du wirst Wege finden. Das kommt und ist kein Plan, null. Nur starke, immer wieder einfach sich selbst einzureden. Das wird nicht passieren. Du gehst nach vorne. Das ist nicht passiert. Ich kann dir nicht sagen, wie. Ich kann dir nicht sagen, wie ich geschafft habe, diese, auch in dem Moment, wo es alles, wo es alles zu spät war. Und da kann ich Beispiele nennen. Also ich habe mich selbstständig gemacht. Also ich habe mich von McFidd getrennt in der Phase, wo ich echt top, top Position hatte, richtig, richtig gutes Geld verdient habe, tausend Leute einfach geführt habe, habe gesagt, ne, das ist nicht dein Weg, weil ich will was Eigenes machen.

Ich muss was Eigenes machen. Dann habe ich meine Kündigung, meinen Chef damals hingelegt. Der Rainer Schaller hat gesagt, was? Der Jakob Vati verlässt Schaller? Also ja, ich muss mich da draußen versuchen. Ohne jegliche Plan. Hab mit Immobilien angefangen mit einem Partner, der irgendwie fast 35 Jahre älter war als ich, aber totale Wellenlänge. Und wir haben das erste Objekt gemacht zusammen. Und da haben wir 50 Banken angefragt und keine Finanzierung bekommen. Das war eigentlich scheitern, eigentlich verdammt, weil wir mussten den Kaufpreis bezahlen, war schon der Termin überschritten.

Und ich muss auch sagen, ich habe auch ihn viel zu verdanken, weil er war damals derjenige, der mir gesagt hat, wir schaffen das. Ich war total ängst, er war so, der Bach runter, dies, jenes. Er hat gesagt, wir schaffen das. Und haben wir das geschafft. Und im Leben, glaube ich, auch Erfahrungen. Du kannst nicht von Pick-Up, wenn du geboren bist, den Top-Mindset zu haben, sondern die Erfahrungen, die du machst, die Dinge, die Menschen, die du triffst, die dir bestimmte Dinge sagen, Erziehung, dein Vater, dein Eltern, deine Mitmenschen sorgen dafür, ob du ein starkes Mindset hast oder nicht.

Fortsetzung

Das ist leider so. Aber ich sage immer, wenn wir zusammen mit einem Gründer unterwegs sind und wir diese Gespräche haben und die sind immer total und wollen wissen, da ist dies. Wir sagen, wenn wir Menschen in der Lage wären, 80 Prozent unsere tatsächlich Kapazität in einem Mindset und Stärke vom Gehirn nutzen können, dann könnten wir eigentlich, konntest du zu Flüssigkeit werden, konntest du Formen weg, du konntest alles. Du konntest alles. Was würdest du denn gerne bei dir an dem Thema Mindset, an Fähigkeiten, Skills, was würdest du gerne bei dir weiter ausbauen?

Ja, eigentlich tatsächlich auch Thema Mindset, noch stärker, noch… Wo siehst du deine Schwächen da gerade? Ich habe auch Momente, wo ich daran zweifle, an Dinge zweifle, an Menschen zweifle, dies, jenes und lasse mich von äußeren Wirkungen, von äußeren Dinge so ein bisschen einfach um. Das ist, wenn jemand sagt, dass es nicht so ist, der lügt, also LeBron hat jetzt vor kurzem so ein Interview gegeben, weil die ihn gefragt haben, hast du oder rechnest du dir eine Chance noch in Playoffs zu kommen?

Wir sind eigentlich raus. Der hat gesagt, no chance. Solange ich lebe, glaube ich dran, dass es noch eine Chance gibt. Aber ich glaube, dass auch er dran zweifelt. Aber klar, du musst Zweifel haben, um dann Energie zu entwickeln und sagen, nee, das geht nach vorne. Ich glaube, ich habe noch so viel Potenzial, meine Mindset besser zu machen, zu auftun, in schwierige Zeiten nicht zu wackeln, Haltung zeigen, zu etwas esstehen, noch viel Luft nach oben. Am Ende des Tages, was macht dich dann, wenn du so einen Tagesablauf hast, du hast ja viele Firmen, die du in irgendeiner Form koordinierst, wo du investierst.

Ich frage mich immer, wann kann ich am Ende des Tages sagen, okay, es war ein guter Tag, heute bin ich vorangekommen und heute habe ich was gelernt oder heute habe ich was Neues gemacht und so weiter. Was muss passiert sein, damit du am Ende des Tages zufrieden bist, wie der Tag verlaufen ist? Also ich muss ehrlich sagen, das ist also, sollen die Zuschauer vielleicht mir das abnehmen oder auch nicht. Aber wirklich, es gibt keinen Tag, wo ich nicht sage, boah, Milliarden mal lang. Was ein geiler Tag, weil es einfach auch die krasse Sachen, krasse Schwierigkeiten, Baustellen, schwierige Dinge sind auch gehören dazu.

Aber das zu erleben, das irgendwie zu erleben und am Ende des Tages zu atmen, zollt eine Dankbarkeit, finde ich. Gebührt eine Dankbarkeit. Und daher ist bei mir gibt es keinen schlechten Tag. Gibt es Tage, wo ich trainen bin, einfach boah, das war schon Druck. Aber dafür ist es nicht kein schlechter oder besser Tag. Das hat mit meiner körperlichen Verfassung oder so was. Ansonsten stehe ich wirklich jeden Morgen mit, glaube ich, ein breites Lächeln und sehr viel Hoffnung. Mein Spitzname auf Persisch zu Hause, also mein Vater und meine Mutter waren unterschiedlicher Meinung, wie wer heißt.

Meine Mutter wollte mich Jarub, Jakob nennen und mein Vater Omi, also Hoffnung. Und solange man Hoffnung, solange das einfach alles sich bewegt, immer du dich bewegen kannst, musst du dafür dankbar sein. Und wann das bei mir gekommen ist, kann ich dir nicht sagen, den Zeitpunkt, aber es ist so eingeprägt mittlerweile, dass ich keinen schlechten Tag, sondern mal druckvoll, mal weniger Druck, mal positive Druck, mal etwas negative Druck. Aber am Ende des Tages ist jeder Tag mega geil. Das Thema Dankbarkeit ist unglaublich wichtig.

Und eigentlich will ich jetzt noch auf die Frage hinaus, wie es dazu gekommen ist, dass du so ein dankbarer Mensch bist. Also ich habe das in einem anderen Kontext schon gehört gehabt. Du hast es jetzt schon ein paar Mal gesagt gehabt. Ich weiß, dass viele Menschen, dass vieles um uns herum gar nicht zu schätzen wissen. Also dass wir in so einer privilegierten Gesellschaft wohnen, wo wir jetzt nicht unbedingt Angst haben müssen um unsere Sicherheit, wo wir unsere Meinungen frei äußern dürfen. Das sehen viele Menschen leider nicht.

Und ich habe tatsächlich im anderen Kontext mal wurde ich auch gefragt, Herr Reza, was kann ich denn tun, um dankbarer zu werden? Und da gibt es so kleine Tricks immer, die ich anwende. Ich gehe ganz kurz darauf ein. Ich habe zum Beispiel bei mir im Kalender einen Eintrag morgens und abends. Jeweils kommt ein Kalender-Pop-up und da steht einfach eine Dankbarkeit. Da nehme ich mir jeweils zwei Minuten, denke über ein Thema nach, worüber ich dankbar bin. Und ich beginne den Tag damit besser und schließe auch den Tag ziemlich gut ab.

Und das Interessante ist auch, das habe ich dann auch immer in diesem Kontext erzählt. Am Anfang ist man natürlich dankbar für ganz große Sachen. Ja, Sicherheit, blablabla. Aber es wird dann irgendwann langweilig für einen. Da geht man auf die, auf detailliertere Sachen ein. Ich bin dankbar, dass heute die Sonne scheint, dass der Kaffee so gut schmeckt. Also da geht man wirklich in die Tiefen rein. Aber ich musste für mich selber auch so eine Art Tool, Werkzeug zurechtlegen, wo ich das überhaupt gecheckt habe, wie ich das Thema Dankbarkeit angehen kann.

Fortsetzung

Meine Frage ist im Grunde, wie gehst du das Thema Dankbarkeit? Also hast du Tools, die du anwendest? Hast du Routinen, die du verwendest? Wie spürst du das am Ende des Tages? Musst du daran erinnert werden? Vergisst du manchmal eine gewisse Zeit lang, dankbar zu sein? Ich spreche es ganz insbesondere an, weil ich es von viele Podcast-Folgen dazu gemacht habe, zum Thema Dankbarkeit. Da interessiert mich deine Perspektive daraus. Also bei mir mittlerweile, muss ich ehrlich sagen, ist ein Automatismus drin, wo ich gar nichts merke, dass ich dankbar bin.

Aber mir die Menschen nachsagen, ey, das ist ja schon übertrieben, wie dankbar du bist für jeden Ding. Und einmal danke, danke, immer jeden danke und immer wieder auch deine Mitmenschen am Ende des Tages schreiben, ey, danke für deine ehrliche Arbeit, deine tolle Arbeit, die es hin ist. Also ich glaube, das ist schon ein Automatismus und gehört zu meiner, eigentlich gehört zu meiner inneren einfach Verhalten oder Attitüt so. Und das ist auch tatsächlich nach dem, nach dem, glaube ich, Flucht nach Deutschland so ausgeprägt gekommen.

Warum? Weil ich, ich glaube, wir haben den Vorteil, du und ich, als Dazugekommene in Deutschland, dass wir die andere Seite der Medaille ein bisschen kennen. Ganz andere Welt mit seiner eigenen, auch positive Seiten, aber auch viele negative Sachen. Sicherheit, immer etwas so, Ehrlichkeit, die manchmal fällt. So viele Dinge, die nerven einfach. Unpünktlichkeit, Unzufälligkeit, weißt du so? Aus unserem Kulturkreis kennt man. Darf man jetzt bewerten, wie man will, aber das kennt man. Ich weiß, wovon du redest.

Genau. Und ich komme dann hier hin und erlebe eine, eine für mich enorme Maß an Ehrlichkeit, an das Wort zählt, Punktlichkeit, Sicherheit. Du kannst nachts über die Straße laufen. Dann musst du dich nicht verteidigen. Sowas weiß ich. Und dann, was weiß ich? Du meldest dich Asyl, du bekommst deine Möbel bezahlt. Und das war für mich total, obwohl mein Bruder hier gewohnt hat und alles mir so ein bisschen auch gesagt, aber total war für mich ungewöhnt. Und ich habe gesagt, wie geht das? Ich war mega dankbar.

Hab gesagt, das gibt es doch nicht. Ich, wieso nicht das zurückzahlen? Ich habe bei dem Sozialamt in Essen Frau König, hab immer noch mit, also vor kurzem hab ich noch Kontakt mit ihr gehabt. Die war Sachbearbeiter von mir am Anfang, als ich hier war. Als ich noch Sozialhilfe bezogen hab. Und dann hab ich irgendwann ihr die Frage gestellt in meinem absolut gebrochenen Deutsch. Hab ich gesagt, ist das mit dem Geld, was ich bekomme? Ist das geliehen? Muss irgendwann zurückgezahlt werden? Weil ich für mich keinen Vergleich dazu hatte.

Und daher, weißt du so, das sind so keine Ahnung, irgendwie bei dir eine Prägung. Oder das prägt irgendetwas bei dir. Und das hat bei mir eine enorme Maße geprägt. Und daher bin ich mega dankbar. Und ich hab auch jetzt, wie viele Jahre sind das? Das sind 23 Jahre, wo ich jetzt 24 Jahre. Man gewöhnt sich irgendwann dran. Aber das ist für mich nicht mehr, nicht angewöhnt. Das ist immer noch da. Ich erinnere mich an den Tagen, wo ich hierhin kam, mega Heimweh hatte. Ich war ja auch so Mutter, Koch, die ist ja, weißt du ja, bei uns im Iran, wie das ist.

Und auf einmal kommst du und dann bist du auf dich alleine gestellt. Und auch harte Zeit aber was dann alles mir geschehen ist, halte ich auch nichts mehr in meinem Leben für unmöglich. Nichts. Sehr cool. Man merkt auch die Dankbarkeit, die du gegenüber Deutschland in dem Fall hast. Du hast beispielsweise hier auf deinem Arm die deutschen Farben tätowiert. Richtig coole. Ich habe auch das Gefühl, die Tattoos bei dir, die stehen jeweils für die Dinge, die dir passieren. Definitiv auch Dankbarkeit. Also ich habe ein sehr gutes Verhältnis auch zu Brasilien und Portugiesisch.

Und Dankbarkeit. Obrigado habe ich mit dem Beet in der Hand hier. Das muss mich nicht mehr erinnern, aber ich gucke manchmal drauf und ich sage cool. Und ja, das hier von meinem Vater, das ist Handschrift meines Vaters. Also auch durch Liebe tatsächlich kannst du alles verändern. Also durch Liebe. Also ich glaube auch diese Schwachkopf Putin hat wenig Liebe im Leben erlebt. Daher jetzt macht er so einen Scheiß. Ansonsten, Liebe ist das wichtigste Instrument für alles. Du kannst so viel mit Liebe verändern.

Du kannst echt Mörder zu Engeln machen. Das ist meine Glaube. Bis jetzt bin ich damit auch gut gefahren. Und natürlich auch Tattoos. Also immer El Ajo Maraonde, Que Maraonde. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Ja, ja. So ein bisschen. Das ist der Logos von der Film so. Sehr schön. Ja gut, die stehen ja für gewisse Eckpunkte in deinem Leben. Du, ich empfinde dich als unglaublich empathischen Mensch und auch sehr viel, wie du schon sagst, auch Liebe verbreitet. Hier und da erwische ich mich, dass ich so ein bisschen Probleme habe, manchmal mich voll und ganz zu öffnen.

Fortsetzung

Also es ist nicht unbedingt an den sowieso schon nahen Menschen, sondern wenn ich jemanden neuen kennenlerne, ich bin sehr vorsichtig. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass man vielleicht enttäuscht worden ist und so weiter. Weil man vielleicht zu viel Liebe geschenkt hat und dann irgendwie gesehen hat, boah, ne, die andere Person hat das überhaupt gar nicht dankbar angenommen. Wie gehst du auf einer emotionalen Ebene mit solchen Themen um? Weil ich glaube, du hast mit sehr vielen Menschen zu tun.

Du schenkst wahrscheinlich auch sehr viel Liebe, aber ich glaube, da bleibt es wahrscheinlich nicht aus, dass man auch mal enttäuscht wird. Also da habe ich, also du fragst etwas, was ich aus der Seele rausrede, weil ich sage, ein ganz kleiner Beispiel, der jetzt nicht mit Liebe zu tun hat, sondern mit eine ganz einfache Sache in unserem Leben. Jemand kommt auf dich zu und sagt, kannst du mir 500 Euro leihen? Ich habe für mich das diese Verhalten entwickelt. Ich habe, wenn ich das die Möglichkeit hatte und 500 Euro jetzt nicht meine gesamte Gut und Da haben war, habe ich Vertrauen, habe ich gesagt, hier 500 Euro.

Das sind metaphorische Beispiele. Der Erste hat mich auch enttäuscht. Aber ich habe meine falsche oder schlechte Erfahrung versucht, nie zu Prinzipien und zu so eine so eine komplette Manifest für mich zu machen. Okay, ich habe einmal Geld geliehen. Es wurde nicht zurückgegeben. Ich werde nie mehr jemandem Geld leihen, weil im Laufe meines Lebens habe ich viele Menschen Geld geliehen und 90 Prozent davon haben auch punklich das Geld zurückgezahlt. Stell dir vor, ich hätte bei erster falsche Erfahrung mir diese Verhalten entweder komplett einfach geskippt oder wäre so, ich muss gucken, Vertrauen, dies jenes.

Dann wären 90 Prozent Menschen vielleicht ein, wo die ein Problem in dies jenes nicht geholfen gewesen. Und daher bin ich einer, der sagt und ich bin echt auch oft enttäuscht worden. Auch Begegnungen habe immer reflektiert, habe mich sehr viel auf der anderen Seite gestellt und es gibt immer ein Grund. Böshafteste Mensch, die irgendwas macht, wo du sagst, eh, das geht gar nichts. Gibt es irgendwo ein Grund, man suchen muss, warum, weshalb? Und dann kann man das auch gut verarbeiten. Das habe ich immer gemacht.

Immer, stets. Darf ich dich fragen, gibst du dann diesen Menschen auf komplett, der dich, sag ich mal, über die Tisch gezogen hat oder bleibst weiter dran? Nee, ich habe auch Enttäuschungen gehabt und dann wieder zusammengekommen, wieder mit offener Arm. Das will ich auch weiterhin so machen. Sehr cool. Ich erwische mich manchmal dabei, dass ich, wenn ich enttäuscht worden bin, dass ich dann sage, oh nee, geht gar nicht mehr. Obwohl ich weiß, dass eigentlich jeder mal einen Fehler macht. Also ich glaube, Fehler gehören einfach zum Leben dazu.

Man agiert auch manchmal in gewissen Situationen einfach total reaktiv und will eigentlich gar nicht so verhalten. Aber ich habe immer noch trotzdem Probleme, jemandem zu verzeihen in dem Sinne. Daher sehr interessant, dass du sagst, dass du da nicht so einen harten Cut machst, wenn nicht super interessant. Ich wollte dich aber trotzdem mal fragen auch mit dem Thema Scheitern. Also jemand, der so viele Sachen angeht wie du, ich glaube, vermutlich bei der Scheitern auch nicht weg. Wie gehst du mit Misserfolgen um?

Und vielleicht auch zum Vergleich. Wie bist du früher mit Misserfolgen umgegangen? Und jetzt wurde so viel mehr an Erfahrung gemacht. Du hast gemeint, es ist auch eine erfahrungssache das ganze Leben. Wie gehst du heute mit dem Thema Scheitern um? Hat sich da was verändert oder bist du immer gleich damit umgegangen? Nee, ich glaube, das war bei mir so wahrscheinlich so eine angeborene, will ich nicht sagen, aber schon auf jeden Fall angelernte Stärke, dass ich auch wenn ich was verloren habe oder wenn ich etwas in meinem Leben kaputt gegangen ist, dann natürlich nicht Menschen oder Gegenstände, dies jenes Vermögenswerte.

Konnte ich sehr schnell abhaken und einfach sagen, okay, komm weiter geht’s. Also insbesondere, wenn es um materielle Dinge geht, bin ich der Meinung, es geht, kommt. Mittlerweile natürlich auch mit Selbstbewusstsein, mit ganzer Erfahrung, dies jenes. Sage ich, nimm mir alles weg. Alles, was ich habe, keine zwei Jahre bin ich wieder da mit gleichen oder nicht sogar krasseren Dasein. Also ich kann dir nicht sagen, wie sich das entwickelt hat, aber das ist auch ein Part der Mindset, wie du mit so Blaupausen, negativer Art in deinem Leben umgehst.

Da habe ich mir super immer gut rausbewegt und das immer auch gepaart mit ein bisschen Naivität. Auch komm weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, gar nichts dran denken. Und dann konnte ich auch das sehr schnell einfach in dem Speicherplatz, den ich nie mehr hochkomme, einfach speichern. Und das mache ich auch heute. Also ich rechne auch die wirklich, die scheitern gibt es für mich nicht. Gibt es nur Learnings. Also wenn du an etwas gescheitert bist, nicht scheitern, sondern es ist, du hast was gelernt, du hast trotzdem.

Fortsetzung

Wir haben auch Businesses gemacht, die viel Geld gekostet haben, am Ende nichts geworden sind. Aber ich habe gelernt, wie ich das machen würde, wenn ich jetzt noch mal das mache. Und ich habe eine, vielleicht eine gewisse Meinung oder eine gewisse Ahnung von diesem Businessfeld bekommen, wo ich dann drüber sprechen kann, wenn man mich fragt. Wissen ist das Wichtigste. Und da habe ich für eine bestimmte Wissen meines, meiner Bibliothek mal Gebühren bezahlt. Ja, ja. Ich schätze ich so ein, du bist so ein so ein Hands-on-Typ.

Ärmel hochkrempeln sozusagen und darauf loslegen. Ich bin in vielen Teilen meines Lebens auch so in anderen Teilen plane ich eher mehr. Ich kann für mich sehr schwer abschätzen, was besser ist. Mehr Planung oder mehr Hands-on. Was würdest du jemandem grundsätzlich empfehlen? Also ich kenne mich auch viele meiner Zuschauerinnen und Zuschauer. Ich glaube, die haben eine Idee im Kopf, wissen noch nicht so ganz, wie sie es umsetzen können, planen vielleicht einen Ticken zu viel. Andere stürzen sich rein und nach einem gewissen Zeit merken sie, boah, nee, hätte ich schon ein bisschen länger drüber nachgedacht, wie ich konkret etwas angehe.

Also meine Frage ist im Grunde, wie machst du das persönlich zwischen Planung und Ärmel hochkrempeln in eine Sache reinspringen? Ja, also Hands-on stimmt. Das hast du vielleicht richtig erkannt. Ich bin eigentlich ein Chaot. Also einfach, wenn ich mir eine Idee mal im Kopf gesetzt habe, wo viele Leute auch sagen, funktioniert das? Machen einfach. Also das ist eine Mentalität. Machen. Ich nenne es auch in unserer Realize-Welt immer gesunde Naivität. Also darf nicht der Dummheit sich entwickeln, aber gesunde Naivität.

Und da gepaart mit genügend, aber Fleiß. Also wenn du das machst, machen halt. Auch das war die Prägungsphase am Anfang in Deutschland ziemlich schnell in eine verantwortungsvolle Job reinzukommen. Also ich war Filialeiter von einer Fitnessstudio, der 10.000 Mitglieder hatte, fast Kleinstadt mit 30 Leute, die ich zuführen hatte und konnte noch nicht mal so richtig gut Deutsch sprechen. Behaupte immer noch nicht so gut, aber gut. Ja, also noch viel schlimmer. Und da habe ich immer mit viel Fleiß, viel Vollgas, viel dran sein, viel machen einfach.

Und einfach machen ist auch ein so ein Begriff von mir, wenn du näheren Menschen, die mich so gut kennen, man fragst, dann sagen die auch, ey, der ist einfach machen Typ und auch meine Lücken an Fähigkeiten, die sehr, sehr viele sind, immer mit gute Menschen zu besetzen. Weißt du so? Ich war immer der Meinung, ey, du kannst sowieso nicht alles alleine und du hast sowieso keine Ahnung auch. Dann holen die aber die Leute, die das können und gibt auch Verantwortung. Und das hat mich dann das ist eine gute Combo von einfach machen, aber dann trotzdem kluge Leute dazu holen, dass es nicht zu einem Desaster landet.

Und dann hat es auch geklappt. Super interessant. Zum Thema Motivation. Ich habe den Eindruck, du beziehst deine Motivation aus vielen Sachen, die du schon gesagt hast, Thema Dankbarkeit und so weiter. Was demotiviert dich eigentlich? Also was passiert im Umgang vielleicht mit anderen Menschen oder ich sage es mal irgendwas am Tag, was passiert, wo du sagst, das demotiviert mich. Vielleicht will es auch daran arbeiten, aber wo du sagst ne, das war es nicht so cool. Also Demotivation ist tatsächlich also bei mir sehr kurz anhaltend, also mega kurz.

Also wenn etwas mich an etwas stört, dann sind wirklich so höchstens Minuten oder Stunden, wenn es auch eine ganz andere Grad an Demotivation haben, wo ich mich beschäftige und da kann ich mich super gut rausbewegen. Kann ich dir nicht sagen, wie? Ich beschäftige mich mit dem Negativen. Positive First ist auch ein so ein Begriff, wo ich einfach das in meine Glaube zu Hause auch eine große Leuchtschrift. Positive First. Weil ich immer wieder aus allen negativen Dinge eine positive Perspektive gewinne.

Ich verstehe, es hast du um dich herum, aber negative Menschen, die zwangsläufig um dich herum sein müssen, wenn ja, wie gehst du mit diesen Menschen um? Weil du bist ein sehr positiver Mensch, habe ich das natürlich raus. Ja, es gibt ja, also ich glaube, das wäre vermessen, dass du auch sagst, alle sollen, wie du, immer mit rosarote Brille durchs Leben laufen. Es gibt auch so negative Point, negative auch Sälen, nicht, dass die böse sind, aber negative, immer eine Haar in der Suppe suchen, versuche dagegen zu halten.

Ich sage, nein Mann, versuche nicht die Haar zu suchen, versuche mal die Suppe leckerer zu machen, dann schmeckst du die Haar nicht, was weiß ich, irgendwie halt einfach auch die Leute, die Leute einfach in eine positive Richtung zu bewegen. Also ich glaube, aus allen negativsten Dinge, die im Leben passieren, kannst du trotzdem positiv herausmanövrieren. Ja, es ist meistens auch eine Sache der Perspektive, die man auf eine Sache hat. 100 Prozent. Was sind deine persönlichen, ich sage es mal, Metaziele im Leben?

Fortsetzung

Also dein, soll ich sagen, dein persönliches Warum, dein Purpose. Was ist das für dich? Ja, also ich habe, glaube ich, auf verschiedene Ebenen, natürlich Familie. Ich habe auch zwei Kinder, zwei Söhne, will auch, dass die halt irgendwas aus sich machen, das ist, glaube ich, so eine Ebene. Auf eine vielleicht größere Ebene ist mir wichtig, dass ich für irgendeine positive Veränderung auf dieser Welt zumindest eine Rolle gespielt habe, in welche Form auch immer. Ich versuche es mit Unternehmertum im Ruhrgebiet, wo ich total dankbar bin.

Ich finde dieses Ruhrgebiet geil, das Menschen offen. Wir haben mir sehr viel gegeben und versuche dann zurückzugeben. Also ich finde Zurückgeben geil. Also wenn du das, was du bekommen hast, dann auch vielfach zurückgibst. Auf der andere Seite natürlich habe ich auch so zwei, drei, so für mich pathetische, so, ich sage, irgendwann halt auch so ein Vorbild sein für eine gewisse, vielleicht auch gleich situierte Menschen wie ich. Also ich würde schon gerne mal in Asulantenheimen reingehen und mal so einen Vortrag halten, die, und die Menschen sagen, ey, ich war wie euch, ich war auch in Asulantenheimen und habe das geschafft.

Jeder schafft das. Also auch mal, weißt du, so eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Aber bin total wiederum dankbar. Es einfach hätte ich nie träumen können, da zu sein, wo ich jetzt gerade bin und nicht, ich meine nicht, dass das geschäftliche Erfolg sondern Akzeptanz in eine Gesellschaft einfach sich heimig fühlen, einfach auch so irgendwie einen Patriotismus für ein komplett anderes Land zu entwickeln, wo du nicht geboren bist und so. Mag sein, dass Menschen mir oder uns nachsagen, ah, wir haben ihre Wurzeln.

Nein, ich bin meine Wurzeln mehr als bewusst und ich weiß, woher ich komme. Aber ich gehöre jetzt hierhin und werde alles geben, um hier die Ursprung, meine auch Aktivitäten zu machen. Und das erfüllt mich total. Sehr cool. Du hast ein ganz wichtiges Thema angesprochen, also zumindest für mich wichtiges Thema, Thema Kinder. Ich frage mich häufig und ich lerne auch jeden Tag von meinen Kindern, wenn ich ehrlich bin, was ich denen weitergeben kann, möchte, sollte. Das ist ein Riesen Fragezeichen und es gibt immer so Tage, wo ich denke, oh ja, das war jetzt gut, wie es gelaufen ist.

Dann gibt es Tage, wo ich sage, boah, das hätte ich anders machen können, anders machen müssen. Das ist eine sehr generische Frage. Aber wenn du jetzt an die Erziehung deiner Kinder denkst, was war dir eigentlich wichtig, weiterzugeben an die? Was konntest du überhaupt weitergeben? Was haben sie vielleicht angenommen, was nicht so gut angenommen? Kannst du ein bisschen darauf eingehen? Ja, also es gibt, so wie ich gesagt habe, so zwei oder ein Part meines Lebens, wo ich nicht so stolz drauf bin. Und das ist, Familie zu erhalten.

Also ich habe zwei Kinder von zwei verschiedene Frauen mit verschiedenen Historien. Also Elias mit Sheila, meine persische sozusagen erste Liebe, die dann mir nach Deutschland gefolgt ist. Und ich habe nicht diese direkte Einfluss auf deren Erziehung, nicht diese direkte, die Mutter hat, also nicht als so eine Familienverbund. June, June, also June auf unsere June ist das zweite Sohn. Und der ist, die wohnen sehr nah bei mir. Ich habe sehr gutes Verhältnis zu beiden Muttern, habe super Verhältnis zu den Kindern.

Und ich glaube, ich spiele auch eine wichtige Rolle in deren Leben, auch als Vorbild und so. Aber halt wahrscheinlich nicht für jemanden, der eine intakte Familie einfach die Kinder, Kinder vielleicht groß erzieht. Und ich bin auf eine Sache, total stolz. Also June ist jetzt gerade drei. Natürlich ist noch sehr am Anfang seiner Reise. Aber der Elias ist 14 und er hat so ein, zwei Eigenschaften zu 100 Prozent von mir übernommen. Und natürlich von seiner Mutter. Ich bin auch von seiner Mutter mega dankbar, weil Liebe, enorme Liebe hat von Mutter und die ganze Familie.

Und Dankbarkeit. Also dieser kleine Junge, der ist so dankbar für alles und total humble und total bodenständig trotzdem und so. Und ja, das ist da. Darauf bin ich auch stolz, muss ich sagen. Trotz meine ganze Chaos, aber auch das nicht aus Acht gelassen, immer meine Verpflichtungen nachgekommen als Vater, als als jemand, der auch die Mutter auch mal bestimmte Verpflichtungen hatte und ja, trotz diese nicht stolz sein auf das Part des Lebens. Aber bin stolz, dass ich das irgendwie gemanagt habe. Danke erst mal, dass du so transparent bist.

Vielen Dank dafür. Du hast das Thema Chaos jetzt ein paar Mal angesprochen gehabt, von außen betrachtet. Ich meine, erfolgreiche Unternehmer, du hast verschiedene Investments, du haust Firmen, stammst Firmen aus dem Boden raus, machst sie groß. So chaotisch kann das doch gar nicht sein. Also irgendwie hast du ja doch irgendwo alles im Griff. Kannst du ein bisschen darauf eingehen, wie du deine Aufgaben priorisierst, wo du, wie du deinen Fokus setzt. Ich selber struggle sehr häufig damit. Also zu viele Baustellen habe ich in meinem Leben gelernt.

Fortsetzung

Kann ich nicht managen. Ich muss irgendwann mal so ein bisschen Fokus reinbringen. Aber du hast, glaube ich, 30 Investments, so 40 Investments, glaube ich. Ja, 30, also verschiedene Gründungen sogar. Wir gründen ja selber. Genau, ziemlich krass. Wie managst du das? Also erst mal, das bin ich nicht alleine, sondern viele Menschen, die das mitmachen. Also muss man echt diese auch mal lernen. Also ich habe nicht aus, weil ich ich Mensch bin, aber ich musste mir angewöhnen, nicht immer mit ich einfach zu antworten, sondern wir, weil wir sind, weil alle, jeder Mensch, der hier immer eine Funktion erfüllt, trägt dazu bei.

Und ich bin nur der Initialzünder und derjenige, der Stein ins Rollen gebracht hat. Warum sage ich Chaos? Weil ich eine gewisse Neigung dazu habe, also Chaos zu stiften, aber auch geordnet. Also es ist nicht so, dass ich komplett dann halt, also geordnete Chaos ist manchmal auch gar nicht so schlecht, weil der verursacht so ein bisschen einen positiven Stress und dann kommen die Leute ins Doing und so. Das sind so intuitive Sachen, die ich für mich gelernt habe im Laufe der Zeit. Aber ich komme aus einer Familie, mein Vater war so eine mega Disziplin, also der war Deutscher als jeder Deutsche hier, der so 4 Uhr aufstehen, getaktet, getaktet.

Also bin auch so. Also jetzt sage ich Chaos, aber wenn du in meinem Privatleben so ein bisschen einfach mal schaust, also ich habe auch eine sehr, sehr krasse Routine morgens aufstehen. Kannst du darauf eingehen, wie deine Routine so ungefähr aussieht? Also ich stehe sehr früh auf, ich bin immer um 5 Uhr im Wecker, gehe jetzt los, stehe auch direkt auf. Ich trinke immer morgens eine Limette durch mit lauwarmes Wasser, nehme meine Eiweißtabletten, dann gehe ich in meinen Gym zu Hause, mache eine Stunde Training, dann ist alles, also das ist total routiniert.

Dusch, Frühstück und dann geht es so Termine los oder dies jenes und dann endet auch jemand dann am Abend und da schon sehr, sehr geordnet. Aber insgesamt, wenn du siehst, wie, wie, also du musst ja in die Historie schauen, wie viele verschiedene Business, welche Formate, welche Richtungen, mit wie vielen Menschen, mit wie viele, das, das konnte auch von außen nach so eine, boah, was macht der da? Hat der keine Fokus? Dies jenes, nenne ich geordnete Chaos. Ich fahre damit gut und ich bin auch nicht jetzt diese verbissene, oh boah, Erfolg ist gemessen an wie viele Milliarden, sondern Erfolg, für mich ist es auch, reicht es, wenn es das, so wie es ist, einfach bleibt.

Aber dadurch auch viele andere Menschen zu Unternehmertum finden, was machen, was Großeres für mich, habe ich für mich auch herausgefunden, gibt es nicht als, wenn du eine Einfluss auf eine positive Veränderung in Menschen oder in anderen Leben, anderen so Existenzen hast. Weißt du so, wenn du verursachst, dass jemand, also für mich ist es ein großer Vergnügen, dass der Kunstler von einem Initialgespräch und einer Mutmachung zudem geschafft hat. Ich will es nicht, dass er darüber erzählt. Ich will es auch nicht erzählen.

Aber das ist innerlich für mich der heftigste Befriedigung. Ich weiß absolut, was du meinst. Also wenn mir zum Beispiel in diesem Kontext jemand schreibt, hey, durch den Podcast hat sich für mich einiges verändert. Ich fühle, was du sagst. Ich habe meine Perspektive geändert. Wenn ich dann so Nachrichten bekomme, ist es so wow, cool. Also so einen positiven Impact zu haben, das ist schon was Schönes. Bin ich bin ich voll bei dir. Du hast auch den Begriff Erfolg benutzt. Ich habe, glaube ich, grob verstanden, wie du heute aktuell Erfolg für dich definierst, also gerade diesen positiven Impact auf andere Leute zu haben.

Hat sich dein Erfolgsbegriff über die Jahre hinweg geändert? War das früher anders als heute? Wunderbar. Da kann ich dir auch mal. Also was für ein Erfolg für mich war, ich war, weiß ich noch, ich fuhr mit, ich war in einer Entrumpelungs- und Umzugsfirma am Anfang in Deutschland beschäftigt. So, erst in meiner ersten Festanstellung und saß mit meiner Kollegin Behatin und Said, ein Türke und ein Perser und war mir auf dem Weg zur nächsten Wohnung zu entrumpeln. Und kann ich mich an diese Wörter erinnern, wie ich gesagt habe, so ein Golf 3, 3000 Mark Quoto, das wäre schon was.

Ich glaube, das entwickelt sich auch mit der Zeit. Das ist nicht etwas, was wiegegelegt wird. Und das hat sich für mich weiterentwickelt. Und ich muss ehrlich sagen, Erfolg ist es für mich nicht in finanziellen sozusagen Maßstäben klar. Das ist auch wichtig. Also ich bin ein Geschäftsmann und ich sage, man muss aus dem, irgendwo muss man sagen können, was Sinn gemacht hat und was nicht. Aber hat eine ganz andere Ebene des Erfolgs. Und das ist wirklich Impact auf die Gesellschaft, auf die Menschen mit den Produkten, die man hat.

Also ich bin total stolz. Ich glaube, bei Fittix sind viele Menschen anstatt zu irgendeine schiefe Bahn zu kommen, zu Sport gezogen worden als junge Menschen. Viele Menschen, die vielleicht auch sich nicht wohlgefühlt haben mit dem Sport wieder zu mentale Stärke gefunden haben und das wahrscheinlich unzählige. Und das ist das. Das ist richtig Erfolg und alles andere Geld. Goes, Comes, Geht, Raus. Dies, das, verliert man. Also ich bin auch keiner, der weiß. Also ich weiß nicht, wie viel Geld ich habe. Da habe ich meine CFO für.

Fortsetzung

Ich weiß nicht, was rausgeht, was reinkommt. Also hab nie so auf so total verbissen aufs Geld. Ich muss aber sagen, ich bewundere deine Lockerheit und gleichzeitig ich sage es mal, Disziplin gepaart mit Chaos. Da kommt echt einiges zusammen. Also ich glaube, tatsächlich so eine Art Erfolgsformel sogar. Sehr interessant. Super interessant. Jakob, wir haben ja ein ganzes Stück geredet. Ich glaube, wir hatten ja auch ganz gute Einblicke in dein Leben und was sich persönlich ausmacht. Erst mal vielen Dank dafür.

Bevor ich so langsam zur letzten Frage komme, die vorletzte Frage, wo können dich Menschen online finden, wenn sie dir folgen wollen, wenn sie mehr Infos über dich haben wollen? Ja, ich bin seit Kurzem seit nicht so lange auf Instagram unterwegs und versuche, halt das auch wieder zu geben, was auch diese Themen sind und jetzt nicht so mega professionell mega professionell in Post, aber nicht in den Stories. Also Post mache ich auch nie selber, sondern macht Lisa aber auf LinkedIn und generell bin ich auch tatsächlich drauf und dran mehr einfach auch nach außen.

Diese zumindest diese diese Wege, die ich gegangen bin, etwas etwas transparenter zu machen, insbesondere für auch gleich situierte Menschen, für Migranten, für Leute, die einfach vielleicht sich in eine Ecke geschoben fühlen, die es ist. Also ich glaube, das ist sehr, sehr viel Potenzial da in Deutschland, die verloren geht durch falsche, falsche vielleicht falsche Prägungen, falsche Medien, Einflüsse, dies jenes. Und das wäre auch so ein Ziel von mir, immer mehr da versuchen, bekannt zu geben, wie mein Weg war.

Weil wenn man mich nicht kennt, wenn man meine Historie nicht kennt, sagt er, oh, ein cooler Sau, wohl tätowiert, wahrscheinlich hier geboren, dies jenes. Aber wenn du zurück liegst, ich bin mit 23 vollwertig einfach entwickelter Mensch hier hingekommen und bin so einen Weg eingeschlagen und Leute, die hier geboren sind, in zweite, dritte Generation und sich trotzdem nicht heimisch fühlen, ist für mich einfach fremd. Und daher, ja, also jetzt sind zwei Kanäle, aber vielleicht in Zukunft werden andere Kanäle werden.

Also Leute, auf jeden Fall diesem Kerl folgen. Ich glaube, für die positiven Vibes und Inspirationen ist man bei Jakob auf jeden Fall an der richtigen Stelle. Kommen wir dann noch zur letzten Frage, Jakob, die ich jedem Gast stelle. Welches Mindset hatte für dich persönlich den größten und positiven Einfluss in deinem Leben? Also dürfen zwei sein, weil es sind zwei tatsächlich. Zu einem ist das, was mein Vater mir sehr massiv als kleines Kind, als sogar Sechsjähriger beigebracht hat, nie aufgeben. Also diese einfach enorme Ausdauer, egal was du tust.

Und das zweite ist tatsächlich dieses diese Glaube an Liebe, dass Liebe alles verändern kann, dass du mit Liebe auch deine Probleme lösen kannst, dass du einfach nicht verbissen sein musst. Und da möchte ich dir auch mal was mitgeben. Und das ist auch bei mir wirklich sehr, sehr neu gerade. Ich habe mir jetzt ein random Act of Kindness angeeignet und zwar immer bei jede Begegnung einfach ein Herz zu schenken. Und das kommt richtig gut an. Mache ich im Restaurant, mache ich überall in Reisen, sowas weiß ich es, Tür hat es in den Flieger.

Muss aber natürlich was dazu sagen, weil kann auch ganz schnell falsch aufgefasst werden. Aber ich glaube, dafür kann die Welt und ganze Menschheit nicht genug haben. Random Act of Kindness. Random Act of Kindness. Sehr schön. Wenn wir jeden Tag eine kleine Freude bereiten, und jeder von uns, dann wird alles viel besser. Jakob, herzlichen Dank für deine Zeit heute. Ich habe unglaublich viele Sachen mitgenommen. Ich persönlich bin super inspiriert, motiviert durch dich und ich hoffe, du machst noch ganz lange so weiter.

Danke dir. Bis hoffentlich bald wieder. Danke. Danke.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Jacob Fatih, Dankbarkeit, Liebe im Business, FitX, YT Industries, Startup Investment, Queerlize, Random Act of Kindness, Mindset, Erfolg, Resilienz, Unternehmertum, Project Mindset, Reza Mehman, Investor, Talent Enablement, Purpose, persoenliches Wachstum, Motivation, Rueckschlaege


Namen und Begriffe

Jacob Fatih, Reza Mehman, Markus Flossmann, Salman Rushdie, Simon Sinek, FitX, YT Industries, Queerlize, MacFit, Teheran, Iran, Essen, Ruhrgebiet, Deutschland, Jugoslawien, Paris, TGV, Satanische Verse, Random Act of Kindness, Downhill, Mountainbike, Fitnesskette, Startup, Investment, Pharmazie, Immobilien, Batman Figur, Project Mindset


Zitierfaehige Passage

Jacob Fatih zeigt, dass Dankbarkeit und Liebe keine weichen Themen sind, sondern knallharte Erfolgsfaktoren im Unternehmertum.
Als Gruender von FitX und YT Industries hat er bewiesen, dass man mit Herz und Haltung Grosses aufbauen kann.
Heute investiert er in Menschen und ihre Visionen, nicht nur in Geschaeftsmodelle und Renditen.
Sein „Random Act of Kindness“, bei jeder Begegnung ein Herz zu verschenken, ist ein Symbol fuer seine Ueberzeugung: Wer gibt, bekommt zurueck.
Erfolg definiert er nicht ueber Geld, sondern ueber inneren Frieden und die Faehigkeit, anderen zu helfen.






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