Selbstvertrauen aufbauen: So geht’s
Warum Confidence kein Talent ist, sondern ein Prozess, den du dir Schritt fuer Schritt erarbeiten kannst.
Einleitung
Selbstvertrauen aufbauen ist keine angeborene Gabe, sondern ein Prozess, den jeder Mensch aktiv gestalten kann. In dieser Folge von Project Mindset teilt Reza Mehman seine persoenliche Erfahrung damit, wie er sich in verschiedenen Lebensbereichen Stueck fuer Stueck Confidence erarbeitet hat. Vom ersten Podcast-Interview bis zum Gespraech mit dem baden-wuerttembergischen Finanzminister beschreibt er den Weg, der aus kleinen Schritten, bewusster Vorbereitung und einem gesunden Umgang mit Scheitern besteht. Dabei stellt er drei konkrete Tools vor, die jeder sofort anwenden kann, um das eigene Selbstvertrauen zu staerken. Ob Vortraege, Selbststaendigkeit oder kreative Projekte: Wer versteht, dass Confidence ein Muskel ist, der trainiert werden will, verliert die Angst vor grossen Herausforderungen. Diese Episode ist ein ehrlicher Impuls fuer alle, die sich mehr zutrauen wollen. Hoer rein und erfahre, wie du dein Selbstvertrauen Schritt fuer Schritt aufbauen kannst.
Zusammenfassung
In einem Satz: Selbstvertrauen ist kein angeborenes Talent, sondern etwas, das man sich durch kleine Schritte, den Mut zum Scheitern und gruendliche Vorbereitung erarbeiten kann.
In drei Saetzen: Reza Mehman erklaert anhand eigener Erfahrungen, warum Selbstvertrauen kein Zustand ist, den man hat oder nicht hat, sondern ein Prozess. Er stellt drei praktische Tools vor: grosse Projekte in kleine Schritte zerlegen, Scheitern als Teil des Prozesses akzeptieren und sich gezielt auf Herausforderungen vorbereiten. Die zentrale Botschaft lautet, dass jeder Mensch Confidence aufbauen kann, wenn er bereit ist, den Weg Stueck fuer Stueck zu gehen.
In fuenf Saetzen: In Episode 57 von Project Mindset spricht Reza Mehman ueber das Thema Selbstvertrauen und wie man es sich erarbeiten kann. Er teilt persoenliche Erlebnisse, darunter sein Interview mit dem baden-wuerttembergischen Finanzminister und dem SAP-Personalchef, und zeigt, wie fruehe kleine Interviews ihm die Sicherheit fuer groessere Formate gaben. Sein erstes Tool: Grosse Aufgaben in kleine, machbare Schritte unterteilen, etwa einen Vortrag erst allein vor der Kamera ueben, dann vor Freunden und schliesslich vor Publikum halten. Das zweite Tool betrifft den Umgang mit Scheitern, das als natuerlicher Teil jedes Lernprozesses verstanden werden sollte. Als drittes Tool empfiehlt er strukturierte Vorbereitung mit Checklisten, die einem das Gefuehl geben, optimal fuer eine Herausforderung geruestet zu sein.
Kontext: Wer, Was, Warum
Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und Interviewer, der seine persoenlichen Erfahrungen im Aufbau von Selbstvertrauen teilt.
Worum geht es: Es geht um die Frage, ob Selbstvertrauen angeboren oder erlernbar ist, und um drei konkrete Strategien, mit denen man sich Confidence erarbeiten kann: kleine Schritte, Scheitern akzeptieren und gruendliche Vorbereitung.
Warum ist es relevant: In einer Social-Media-Welt, in der scheinbar jeder vor Selbstvertrauen strotzt, fuehlen sich viele Menschen verunsichert. Diese Episode liefert einen ehrlichen, praxisnahen Gegenentwurf, der zeigt, dass Confidence kein Privileg weniger ist, sondern ein erreichbares Ziel fuer alle.
Drei Kernfragen der Episode:
- Wie kann man Selbstvertrauen Schritt fuer Schritt aufbauen, auch wenn man bei null startet?
- Welche Rolle spielt Scheitern beim Aufbau von Confidence?
- Warum ist gezielte Vorbereitung der Schluessel zu mehr Selbstvertrauen?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung – Warum Selbstvertrauen ein Prozess ist
- Zusammenfassung – Die Kernbotschaft in Kuerze
- Kontext – Wer spricht und warum dieses Thema wichtig ist
- Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche der Episode
- Kern-Aussagen – Die wichtigsten Botschaften auf einen Blick
- Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Selbstvertrauen
- Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen aus der Episode
- Transkript – Vollstaendiges Transkript der Episode
- Keywords – Relevante Suchbegriffe und Tags
- Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen aus der Folge
- Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren
Themen und Einordnung
1. Selbstvertrauen als erlernbare Faehigkeit
Reza Mehman argumentiert, dass Confidence kein angeborenes Merkmal ist, sondern eine Kompetenz, die man sich ueber Zeit und Erfahrung erarbeitet. Er belegt das mit seinem eigenen Weg vom ersten Podcast-Interview bis zum Gespraech mit hochrangigen Persoenlichkeiten.
Keywords: Selbstvertrauen aufbauen, Confidence lernen, Selbstbewusstsein entwickeln
2. Kleine Schritte als Strategie gegen Ueberforderung
Grosse Projekte wirken oft lahmend. Wer sie in kleine, machbare Teilschritte zerlegt, reduziert die Hemmschwelle und baut mit jedem Erfolg neues Selbstvertrauen auf. Das gilt fuer Vortraege, Selbststaendigkeit und kreative Projekte gleichermassen.
Keywords: kleine Schritte grosse Ziele, Side Hustle aufbauen, Schritt fuer Schritt zum Erfolg
3. Scheitern als Teil des Prozesses
Statt Scheitern zu fuerchten, empfiehlt Reza, es als natuerlichen Bestandteil jedes Lernprozesses zu akzeptieren. Durch Misserfolge entstehen Learnings, die den naechsten Versuch besser machen.
Keywords: Scheitern akzeptieren, aus Fehlern lernen, Growth Mindset
4. Vorbereitung als Confidence-Booster
Gezielte Vorbereitung mit Checklisten und konkreten Meilensteinen nimmt die Angst vor grossen Herausforderungen. Wer vorbereitet ist, geht sicherer und gelassener in wichtige Situationen.
Keywords: Vorbereitung Selbstvertrauen, Checkliste Erfolg, optimal vorbereiten
5. Social Media und der Vergleich mit anderen
Die staendige Konfrontation mit scheinbar selbstbewussten Menschen auf Social Media kann das eigene Selbstvertrauen untergraben. Reza ermutigt, den eigenen Weg zu gehen statt sich mit der Aussendarstellung anderer zu vergleichen.
Keywords: Social Media Vergleich, Selbstwert und soziale Medien, Mindset Social Media
Kern-Aussagen
- Selbstvertrauen ist meistens nichts, was man von Anfang an hat. Man erarbeitet es sich mit der Zeit.
- Grosse Herausforderungen werden beherrschbar, wenn man sie in kleine Schritte zerlegt und sich Stueck fuer Stueck vorarbeitet.
- Lampenfieber ist kein Zeichen von Schwaeche, sondern ein nuetzlicher Impuls, der zu gruendlicher Vorbereitung motiviert.
- Scheitern gehoert zum Prozess dazu. Wer aus Misserfolgen Learnings zieht, wird beim naechsten Mal besser.
- Gezielte Vorbereitung mit Checklisten und klar definierten Meilensteinen gibt einem die noetige Sicherheit fuer grosse Aufgaben.
- Jeder Mensch kann Selbstvertrauen aufbauen, unabhaengig davon, bei welchem Level er gerade steht.
- Der Vergleich mit scheinbar selbstbewussten Menschen auf Social Media fuehrt oft zu einer verzerrten Selbstwahrnehmung.
- Man muss nicht gleich den grossen Sprung wagen. Ein Side Hustle neben dem Job oder ein Blog vor dem Buch sind valide Zwischenschritte.
- Ein starkes Team und vertrauenswuerdige Unterstuetzung im Hintergrund koennen das eigene Selbstvertrauen erheblich staerken.
- Confidence baut auf Erfahrung auf: Je mehr man in einem Bereich tut, desto sicherer wird man.
Haeufig gestellte Fragen
Ist Selbstvertrauen angeboren oder kann man es lernen?
Laut Reza Mehman ist Selbstvertrauen in den meisten Faellen nicht angeboren, sondern etwas, das man sich ueber Zeit und Erfahrung erarbeitet. Es gibt zwar Menschen, die von Natur aus selbstbewusst wirken, aber echte Confidence basiert auf konkreten Erfahrungen und Erfolgen.
Wie kann ich Selbstvertrauen aufbauen, wenn ich bei null starte?
Der beste Ansatz ist, grosse Ziele in kleine, machbare Schritte zu zerlegen. Statt sofort die grosse Buehne zu suchen, uebt man erst im kleinen Rahmen. Zum Beispiel einen Vortrag erst allein vor der Kamera halten, dann vor Freunden und dann erst vor grossem Publikum.
Welche Rolle spielt Scheitern beim Aufbau von Selbstvertrauen?
Scheitern ist ein natuerlicher Teil des Lernprozesses. Wer akzeptiert, dass Fehler dazugehoeren, und daraus Learnings zieht, baut langfristig stabiles Selbstvertrauen auf. Wichtig ist, nach einem Rueckschlag die Erkenntnisse mitzunehmen und es beim naechsten Mal besser zu machen.
Hilft Vorbereitung wirklich gegen mangelndes Selbstvertrauen?
Ja, gezielte Vorbereitung ist ein zentraler Baustein fuer mehr Confidence. Reza empfiehlt, sich eine Checkliste zu erstellen mit allen Dingen, die man fuer ein Projekt erledigt oder gelernt haben muss. Wer alle Punkte abgehakt hat, geht deutlich gelassener in die Herausforderung.
Was kann ich gegen den staendigen Vergleich auf Social Media tun?
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Aussendarstellung auf Social Media oft wenig mit der Realitaet zu tun hat. Statt sich mit der scheinbaren Confidence anderer zu vergleichen, sollte man sich auf den eigenen Weg konzentrieren und sich bewusst machen, dass Selbstvertrauen ein individueller Prozess ist.
Ist Lampenfieber ein Zeichen von fehlendem Selbstvertrauen?
Nein. Laut Reza ist Lampenfieber sogar nuetzlich, weil es dazu motiviert, sich gruendlich vorzubereiten. Auch erfahrene Redner und Interviewer haben Lampenfieber. Es ist ein natuerlicher Begleiter, der hilft, fokussiert und aufmerksam zu bleiben.
Kann ich mich selbststaendig machen, auch wenn mir das Selbstvertrauen dafuer fehlt?
Ja. Reza empfiehlt, die Selbststaendigkeit als Side Hustle neben dem Job zu starten. So kann man erste Erfahrungen sammeln, Kunden gewinnen und sich Schritt fuer Schritt Confidence aufbauen, ohne gleich alles auf eine Karte setzen zu muessen.
Welche drei Tools empfiehlt Reza Mehman fuer mehr Selbstvertrauen?
Erstens: Grosse Aufgaben in kleine Schritte zerlegen. Zweitens: Scheitern als natuerlichen Teil des Prozesses akzeptieren und daraus lernen. Drittens: Sich mit Checklisten und konkreten Meilensteinen gezielt auf Herausforderungen vorbereiten.
Highlight-Zitate
„Selbstvertrauen ist meistens nicht das, was man von Anfang an irgendwie im Leben hat, sondern man erarbeitet es sich mit der Zeit.“
– Reza Mehman
„Das Einfachste, was ich machen kann, ist diesen Vortrag, der mir erstmal so gross erscheint, in kleinere Schritte zu verpacken.“
– Reza Mehman
„Scheitern ist nun mal Teil des Prozesses.“
– Reza Mehman
„In der heutigen Social-Media-Welt schreit jeder nach aussen, wie toll er ist oder was er alles kann. Und man selbst fuehlt sich dann vielleicht einen Ticken kleiner.“
– Reza Mehman
„Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass jeder Selbstvertrauen aufbauen kann.“
– Reza Mehman
„Vorbereitung hilft einem auch ganz gut, das Thema Confidence, das Thema Selbstvertrauen in den Griff zu bekommen.“
– Reza Mehman
„Lampenfieber gehoert dazu. Und ich denke, es hat auch das bewirkt, was Lampenfieber bei mir bewirken soll. Und zwar, dass ich mich gut auf einen Termin vorbereite.“
– Reza Mehman
Transkript
Das vollständige Gespräch
Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute habe ich eine ganz kurze Folge für euch. Es geht um das Thema Selbstvertrauen, Confidence im Englischen. Ich persönlich habe eine sehr vielleicht eigenartige Sicht auf das Thema Selbstvertrauen, denn ich denke, Selbstvertrauen ist meistens nicht das, was man von Anfang an irgendwie im Leben hat, sondern man erarbeitet es sich mit der Zeit.
Natürlich gibt es ein paar Ausnahmen. Es gibt Menschen, die von Anfang an und in jedem Thema ein ganz großes Selbstvertrauen haben, aber da weiß man relativ schnell bei vielen, dass sie eigentlich nicht so viel dahinter haben, hinter dem, was sie sagen. Allerdings ist ja Selbstvertrauen trotzdem groß, aber ich habe den Eindruck oder zumindest auch bei mir so, dass ich mir in vielen Themen erst mal Selbstvertrauen erarbeiten musste. Ich gebe euch ein paar Beispiele und zwar vielleicht habt ihr es vor kurzem auf Instagram gesehen, dass ich mit dem Baden-Württembergischen Finanzminister und dem SAP-Personalchef ein Interview führen dürfte.
Es war eine wirklich große Sache für mich. Es war für mich auch eine Ehre. Beide haben Migrationshintergrund und da war es natürlich nicht weit weggelegen über das Thema Integration und Migration und so weiter zu sprechen. Und wie schon gesagt, es war ein großes Interview für mich. Es war auch so, dass ich zum ersten Mal mit zwei Personen gleichzeitig gesprochen habe. Also typischerweise habe ich in den letzten Interviews immer nur eine Person vor mir gehabt, aber dieses Mal waren es gleich zwei. Und dann auch noch in diesem riesen Schloss in Stuttgart im Finanzministerium.
Das war natürlich schon ein kleines Event oder ein Highlight, kann man auf jeden Fall sagen für mich. Und ich muss sagen, wäre das jetzt mein erstes Interview ever gewesen, dann hätte ich natürlich riesen Bammel davor gehabt. Es waren ja aber mittlerweile schon über zehn Interviews, die ich führen durfte. Es waren über 50 Podcast-Folgen, die ich aufgenommen habe insgesamt. Und dementsprechend bin ich einen Ticken gelassener, ich muss sagen, ich hatte trotzdem Lampenfieber natürlich, aber einen Ticken gelassener, das Ganze angegangen.
Es war nicht so, dass ich gedacht habe, boah, das schaffe ich nicht oder was, was, was, wenn mir ein Patzer passiert oder was, wenn die Gäste irgendwie nicht so gut mit mir kommunizieren. Also kann ja einiges schiefgehen in irgendeiner Form. Aber ich war da relativ gelassen. Das wird schon irgendwie gut gehen. Ich habe die Erfahrungen aus den letzten Interviews. Ich habe ein super Team mit dabei und ich habe einfach es geschafft, Konfidenz, Selbstvertrauen über die letzten Interviews hinweg aufzubauen.
Das gelang mir dadurch, dass ich zum Beispiel konstant mir Gedanken gemacht habe, hey, wie kann ich meine Fragentechniken verbessern, wenn ich mit Gästen spreche? Wie kann ich besser auf den Gast eingehen während eines Gesprächs? Was für ein technisches Equipment ist gut, wenn ich mit dabei habe? Welche Leute brauche ich? Also gerade mein Videograph, zum Beispiel der Lee, liebe Grüße an dieser Stelle, der gibt mir natürlich auch unglaubliches Selbstvertrauen, wenn ich da vorne dran stehe, dass er im Background alles so im Griff hat.
Aber wie gesagt, so ein Ticken Lampenfieber gehört dazu. Und ich denke, es hat auch das bewirkt, was Lampenfieber bei mir bewirken soll. Und zwar, dass ich mich gut auf einen Termin vorbereite. Das bedeutet, ich mache mir tatsächlich Gedanken, mit wem spreche ich da? Was sind seine Interessen oder ihre Interessen? Was für Fragen könnten relevant sein oder sind völlig irrelevant? Und das, ja, das war tatsächlich das, was ich mir in den letzten Interviews aufgebaut habe, dieses Selbstvertrauen. Das Schlimme wäre gewesen, zum Beispiel, das wäre mein erstes Interview gewesen.
Ich hätte vielleicht unbehagen verspürt, ich hätte Angst gehabt, Versagensängste gehabt. Ich hätte vielleicht noch gar nicht so die richtigen Fragetechniken entwickeln können, weil ich eben keine Zeit hatte, weil es immer ein erstes Interview gewesen wäre. Und ich glaube, da ist es wichtig zu verstehen, zu sagen, Selbstvertrauen ist eine Sache, die sich über die Zeit hinweg aufbaut. Ich habe jetzt zum Beispiel auch in den nächsten Wochen, Monaten ein paar größere Interviews vor, auf die ich richtig Lust habe.
Und ich muss sagen, auf diesem neuen, ich sage jetzt mal, Confidence-Level oder Selbstvertrauenslevel, fällt es mir auch einfacher, diese Interviews zu planen. Weil ich ganz genau weiß, hey, ich habe ja schon ein bisschen Erfahrung jetzt in dem Bereich. Also wird es ja auch möglich sein, die zukünftigen Sachen, auch wenn die noch größer sein werden, auch irgendwie hinzubekommen. Warum erzähle ich euch das? Natürlich nicht, um jetzt irgendwie so hier zu posen, hey, guck mal, so ein toller Typ bin ich und ich habe schon diese und diese Interviews geführt.
Fortsetzung
Sondern es geht mir darum, zu erklären oder zu sagen, dass man Selbstvertrauen mit der Zeit aufbauen kann. Ich kenne in meinem Umfeld tatsächlich viele Leute, die Probleme haben mit dem Thema Selbstvertrauen. Ich denke, wenn man jetzt in der heutigen Social-Media-Welt irgendwie nach links und rechts schaut, irgendwie schreit jeder nach außen, wie toll er ist oder was er alles kann. Und man denkt sich, boah, die haben riesen Selbstvertrauen, dass sie das alles schaffen. Und man selbst fühlt sich dann auf vielleicht einen Ticken kleiner.
Aber mit der heutigen Folge möchte ich klarmachen, dass es, ja, es ist keine einfache Sache, Selbstvertrauen aufzubauen. Aber ich bin mir hundertprozentig sicher, dass jeder Selbstvertrauen aufbauen kann. Als kleines Beispiel, ich erwähne ja auch immer wieder kleine Tools, die ich verwende, wenn ich zum Beispiel einen Vortrag irgendwo habe, der in irgendeiner Form wichtig ist. Das einfachste, was ich machen kann, ist diesen Vortrag, der mir erstmal so groß erscheint, in kleinere Schritte zu verpacken.
Also, als Beispiel sei genannt, ich nehme mich selber beim Vortragen auf. Ganz allein im Raum, das musste auch erstmal niemand zuhören, sondern ich spreche einfach in die Kamera rein und schaue mir danach an, hey, hat es so einigermaßen funktioniert oder nicht? Dann, wenn das einigermaßen funktioniert hat, dann mache ich das zum Beispiel vor meiner Partnerin oder dann trage ich es vor einem Kumpel und hole mir dann Feedback ein. Wenn das einigermaßen funktioniert hat, also wenn ich diese kleinen Schritte gemacht habe, dann traue ich mich auch natürlich den ganz großen Vortrag zu machen.
Oder ich kenne viele, die sich selbstständig machen wollen und sagen, boah, ich kann ja jetzt nicht Hals über Kopf ins kalte Wasser springen, meinen Job kündigen und mit der Selbstständigkeit anfangen. Ja, verstehe ich alles. Wie wär’s, du baust es als Zeithustle auf. Das bedeutet, neben deinem Job gründest du erstmal Gewerbe, versuchst du erstmal die ersten Kunden an Land zu ziehen oder dein Produkt aufzuziehen und Schritt für Schritt arbeitest du dich voran. Und dann musst du noch lange nicht kündigen und du kannst dir dann selbstvertrauen aufbauen und sagen, ja, ich schaffe es zum Beispiel neben dem Job noch ein paar Teilzeitunternehmer zu sein.
Oder auch das Thema Buch schreiben. Es gibt viele Leute, die Buch schreiben wollen und sagen, ja, ich habe zwar eine Story grob, die ich kommunizieren möchte, aber wenn ich jetzt so ein Riesenprojekt anfange und das raushaue, lesen es überhaupt die Leute. Und dann sage ich, ja, da fangt doch erstmal mit dem kleinen Block an. Schreibt doch erstmal ein paar Artikel, gucke erstmal, wie das Feedback ist, ob dir überhaupt selbst das gefällt, was du schreibst. Und dann, wenn du Confidence aufgebaut hast, wenn das Feedback gut ist, wenn du dich selber kritisch hinterfragen kannst und alles ist top, dann geht doch das ganz große Projekt an.
Also das Thema kleine Schritte in die richtige Richtung, das kann unglaublich dabei helfen, Confidence aufzubauen. Das ist absolut parallel zu dem, was ich vorhin gesagt habe oder passt ganz gut, dass ich meine Confidence auch mit dem Thema Interviews zum Beispiel mit der Zeit aufgebaut habe. Erst habe ich so Freunde, befreundete Unternehmer, befreundete Sportler gefragt. Und dann ging es auch dazu, wirklich Fremde zu interviewen, wo ich vielleicht nicht so die Historie oder den Kontext zu der Person habe oder hatte und erstmal aufbauen musste im Gespräch, erstmal gucken musste, wie die Leute ticken.
Aber das geschieht einfach Schritt für Schritt. Ein zweites Tool, was ich gerne vorstellen möchte, es gibt nämlich auch Fälle, wo man aus irgendwelchen Gründen vielleicht keine kleinen Schritte machen kann, sondern so eine ganz oder gar nicht. Aktion machen muss. Und was ich damit meine ist, kleine Schritte sind sind toll, aber manchmal heißt das Okay, ich muss jetzt aus irgendeinem Grund direkt das ganz große und das das ganz große machen. Hier habe ich folgendes Mindset. Ich denke immer Scheitern ist nun mal Teil des Prozesses.
Klingt vielleicht ein bisschen komisch. Vielleicht ein bisschen komisch, klingt auch so ein bisschen. Ich weiß nicht, ob ihr den Gary V kennt, so ein Social Media Influencer, der der der sagt, er liebt das Thema Scheitern. Also ich liebe es nicht, aber ich habe mir zumindest in den Kopf gesetzt, dass es völlig normal ist, dass wenn ich etwas Neues anfange, dass ich erstmal vielleicht einfach mich auch teilweise lächerlich mache vor anderen Leuten. Aber es ist nun mal Teil des Prozesses. Also ich gebe ja auch immer das Beispiel von Kindern oder meinen Kindern.
Die fallen natürlich tausendmal erst mal auf den Popo oder Plumpsen drauf, bis sie die ersten ersten Schritte richtig machen können oder selbst bei Erwachsenen. Ich kenne einen auf jeden Fall. Der hatte eine Gründung hinter sich, ist völlig damit nicht völlig gescheitert, aber ist nach nach finanziellen Zahlen gescheitert. Aber seine zweite Gründung, und ich hoffe, ich habe ihn irgendwann hier bei mir zu Gast im Podcast, ist wirklich völlig durch die Decke geschossen. Also auch hier, er hatte was ausprobiert, ist gescheitert, hat seine Learnings rausgezogen und ist weitergegangen.
Fortsetzung
Und wenn man dieses Mindset hat, hey, Scheitern kann einfach nun mal zum Prozess dazugehören und jeder scheitert ja irgendeiner Form und irgendetwas. Dann mache ich die Learnings, nehme ich die Learnings drauf und dann gehe ich zum nächsten und da mache ich es auf jeden Fall besser. Scheitern an sich, wie gesagt, ich bin da kein großer Fan davon, aber ich weiß, dass es dazugehört. Es gibt natürlich auch Themen, wo Scheitern eher unangebracht ist. Also ein Pilot oder ein Herzschuhurk sollte nicht im Kopf haben, Scheitern ist Teil des Prozesses, sondern da muss natürlich alles funktionieren.
Und so kommen wir auch zum dritten Punkt, nämlich gerade bei den Dingen, wo man nicht scheitern darf oder nicht scheitern sollte, ist, dass man sich entsprechend vorbereitet. Ich mache mir typischerweise von einem Projekt, was ich vor mir habe, eine Liste von Dingen, die ich auf jeden Fall erledigt haben muss oder gelernt haben muss oder den Skill erworben haben muss, bevor ich das Projekt richtig durchführe und zu Ende bringe. Und wenn ich diese Liste mit Hickchen durchgehakt habe und sage, hey, all diese zehn Punkte beispielsweise, habe ich es durch, also bin ich eigentlich optimals darauf vorbereitet.
Also Vorbereitung hilft einem auch ganz gut, das Thema Confidence, das Thema Selbstvertrauen in den Griff zu bekommen. Das darf auch nicht unterschätzt werden. Also viele haben vor irgendeinem Thema Angst, aber befassen sich gar nicht mit dem Drumherum, mit den Rahmenbedingungen oder mit den Sachen, die sie vorbereiten müssen, um fit zu sein für ein Bewerbungsgespräch, um fit zu sein für einen Vortrag und so weiter und so fort. Aber ich bin mir sicher, wenn man das Thema Vorbereitung abgehakt hat, dass man entsprechend ein bisschen weniger ängstlich oder mit Lampenfieber oder was auch immer in die Thematik reingehen kann.
Das sind so die drei wichtigsten Tools, die ich bei dem Thema Selbstvertrauen anwende. Ich muss aber auch sagen, dass vielleicht diese Tools jetzt nicht für jedermann hilfreich sind, also vielleicht eine gegensätzliche Perspektive. Es gibt natürlich Menschen, die krankheitsbedingt, sei es Depressionen oder was ähnliches haben und dementsprechend vielleicht gar kein richtiges Selbstvertrauen aufbauen können in gewissen thematischen Bereichen, wo jedes Hindernis vielleicht eine riesen Herausforderung ist.
Klar ist, dass meine genannten Tipps hier in dem Umfeld vielleicht nicht wirken und da man sich andere Hilfe reinholen sollte. Das ist ja auch aber gar nicht der Anspruch meines Podcasts, sondern ich möchte einfach nur sagen, dass er scheitern gehört irgendwo zum Prozess dazu. Also man durch Fehler lernt man nun mal am meisten aus meiner Sicht. Und b es ist teilweise einfach ein riesen Projekt, was man vor sich hat, egal was es ist, kleinere Schritte zu verpacken. Ich weiß, manchmal ist das das Bild, was man vor sich hat, so groß von dem Großen und Ganzen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Aber ich bin mir sicher, dass man jedes Projekt in kleine Schritte verpacken kann und so einfacher angehen kann. Und jede Reise beginnt ja auch mit dem ersten kleinen Schritt, den man macht. Das sollte man sich immer vor Augen führen. Und der letzte Punkt war ja, ich denke, Vorbereitung ist extrem wichtig in jeglicher Hinsicht, dass man entsprechendes Selbstvertrauen hat. Gut Leute, wie angekündigt, eine ganz kurze Project Mindset Folge. Es ging mir um das Thema Selbstvertrauen heute. Ich bin selber immer in diesem Prozess, mein Selbstvertrauen weiter aufzubauen.
Ich hoffe oder wünsche mir natürlich auch, dass ich irgendwann in allen Bereichen absolutes Selbstvertrauen habe. Aber ich bin mir zur gleichen Zeit absolut sicher, dass die Leute, die ich sage jetzt mal ja so eine Art Hambelness in sich verspüren, vielleicht nie zu 100 Prozent überall Selbstvertrauen haben, weil sie einfach wissen, dass sie nicht alles wissen. Und dementsprechend hat man da so gewisse vielleicht Versagensängste oder vielleicht ein bisschen Lampenfieber und so weiter. Und typischerweise tatsächlich die Leute, die ich kenne, die unendliches Selbstvertrauen haben.
Also da erkennt man teilweise schon vom Weiten, dass die tatsächlich nicht so viel drauf haben. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Mir ging es heute darum, euch mitzuteilen, wie man aus meiner Sicht seinen Selbstvertrauen ausbauen kann und aufbauen kann. Gut Leute, ich hoffe, die heutige Folge hat euch gefallen. Ich hätte eine Bitte an euch und zwar, wenn ihr Apple Podcast benutzt oder Spotify benutzt, lasst mir bitte ein Review und ein Like da, denn nur so kann der Kanal weiterhin an Sichtbarkeit bekommen und erlangen.
Ich danke euch vielmals fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Nicht vergessen, bis dahin, Mindset ist alles.
Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.
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Namen und Begriffe
Reza Mehman, Project Mindset, Confidence, Selbstvertrauen, Lampenfieber, Baden-Wuerttembergischer Finanzminister, SAP-Personalchef, Finanzministerium Stuttgart, Side Hustle, Gary Vaynerchuk (Gary V), Growth Mindset, Migration, Integration, Videograph Lee
Zitierfaehige Passage
„Selbstvertrauen ist meistens nicht das, was man von Anfang an im Leben hat, sondern man erarbeitet es sich mit der Zeit.“
„Das Einfachste, was man machen kann, ist eine grosse Aufgabe in kleinere Schritte zu verpacken und sich Stueck fuer Stueck voranzuarbeiten.“
„Scheitern gehoert zum Prozess dazu. Wer seine Learnings daraus zieht und weitergeht, baut echtes Selbstvertrauen auf.“
„Gezielte Vorbereitung mit klaren Checklisten gibt einem die Sicherheit, die man braucht, um grosse Herausforderungen gelassen anzugehen.“



