20. Mentales Training im Sport | Moritz Lampert auf Project Mindset

Mentales Training im Sport: Moritz Lampert

Golf-Profi Moritz Lampert über Meditation, Visualisierung, Misserfolge und die mentale Stärke im Profisport.


Einleitung

Mentales Training im Sport ist einer der entscheidenden Faktoren, die Spitzenleistung von Durchschnitt unterscheiden. In dieser Folge von Project Mindset spricht Host Reza Mehman mit dem deutschen Golf-Profi Moritz Lampert darüber, wie er mentale Stärke systematisch in seinen Trainingsalltag integriert hat. Moritz zählt zu den besten deutschen Profigolfern und spielt seit seinem fünften Lebensjahr Golf. Mit 28 Jahren hat er bereits alle Höhen und Tiefen des Profisports durchlebt: von der European Tour bis zu schmerzhaften Niederlagen und dem jährlichen Kampf um die Spielberechtigung. Im Gespräch wird deutlich, dass es beim Golf nicht nur um körperliche Fähigkeiten geht, sondern vor allem um emotionale Stabilität, Selbstfokus und langfristige Planung. Moritz teilt dabei konkrete Methoden wie Meditation, Visualisierung und den bewussten Umgang mit Misserfolgen, die sich auch weit über den Golfsport hinaus anwenden lassen.


Zusammenfassung

In einem Satz: Golf-Profi Moritz Lampert erklärt, wie mentales Training, Meditation und die richtige Einstellung zu Misserfolgen ihn auf dem Weg in die Weltspitze begleiten.

In drei Sätzen: Moritz Lampert beschreibt seinen Weg vom Amateur auf die European Tour und die mentalen Herausforderungen, denen er als junger Profi begegnete. Er erklärt, warum der Fokus auf die eigenen Stärken wichtiger ist als der Vergleich mit anderen und wie er Meditation sowie Visualisierung in seinen Alltag integriert. Sein zentrales Credo: Misserfolge werfen einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat.

In fünf Sätzen: Golf-Profi Moritz Lampert teilt in dieser Episode seine Erfahrungen mit mentalem Training im Leistungssport. Als junger Spieler auf der European Tour ließ er sich zunächst von seinen Idolen ablenken und verlor den Fokus auf das, was ihn erfolgreich gemacht hatte. Durch die Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer und den gezielten Einsatz von Meditation und Visualisierung fand er zurück zu seiner eigenen Stärke. Er spricht offen über den Umgang mit Misserfolgen und betont, dass ein langfristiger Plan die beste Absicherung gegen mentale Einbrüche ist. Dabei zeigt sich, dass die Prinzipien aus dem Profigolf universell auf Beruf und Privatleben übertragbar sind.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host von Project Mindset, im Gespräch mit Moritz Lampert, einem der besten deutschen Profigolfer, der seit seinem fünften Lebensjahr Golf spielt und auf der European Tour aktiv ist.

Worum geht es: Das Gespräch dreht sich um mentales Training im Profisport, den Fokus auf eigene Stärken statt auf den Vergleich mit anderen, den Einsatz von Meditation und Visualisierung sowie den konstruktiven Umgang mit Misserfolgen und Rückschlägen.

Warum ist es relevant: Mentale Stärke ist nicht nur im Sport, sondern in jedem Lebensbereich entscheidend. Moritz Lampert zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem Profigolf, wie jeder Mensch durch mentales Training seine Leistung verbessern und mit Druck besser umgehen kann.

Drei Kernfragen der Episode:

  • Wie integriert ein Profisportler mentales Training in seinen Alltag?
  • Warum ist der Fokus auf die eigenen Stärken entscheidender als der Vergleich mit anderen?
  • Wie geht man konstruktiv mit Misserfolgen um, ohne den langfristigen Plan zu verlieren?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Worum es in dieser Episode geht
  2. Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
  3. Kontext – Wer spricht und warum es relevant ist
  4. Themen und Einordnung – Die zentralen Themenbereiche
  5. Kern-Aussagen – Die wichtigsten Erkenntnisse
  6. Häufig gestellte Fragen – Antworten auf zentrale Fragen
  7. Highlight-Zitate – Die besten Aussagen aus dem Gespräch
  8. Transkript – Das vollständige Gespräch
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe
  10. Namen und Begriffe – Wichtige Referenzen
  11. Zitierfähige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Mentales Training und Mentalcoaching im Leistungssport

Moritz Lampert beschreibt, wie er mit einem Mentaltrainer arbeitet und welche konkreten Techniken er nutzt, um unter Druck Höchstleistungen abzurufen. Er betont, dass mentale Stärke genauso trainierbar ist wie der Golfschwung.

Keywords: mentales Training, Mentalcoaching, Leistungssport, Mentaltrainer

2. Fokus auf eigene Stärken statt Vergleich mit anderen

Eine der zentralen Lektionen aus Moritz‘ Karriere: Der Vergleich mit Idolen und Konkurrenten kann den Blick auf die eigenen Fähigkeiten verstellen. Erst die Rückbesinnung auf das, was ihn erfolgreich gemacht hat, brachte die Wende.

Keywords: Selbstfokus, eigene Stärken, Vergleich vermeiden

3. Meditation und Visualisierung im Sport

Moritz nutzt Meditation und Visualisierung als feste Bestandteile seiner Turniervorbereitung. Diese Techniken helfen ihm, auf dem Golfplatz ruhig und fokussiert zu bleiben.

Keywords: Meditation Sport, Visualisierung, Achtsamkeit im Sport

4. Umgang mit Misserfolgen und Rückschlägen

Im Profigolf muss die Spielberechtigung jedes Jahr neu erspielt werden. Moritz erklärt, warum ein langfristiger Plan die beste Absicherung gegen die emotionale Wucht von Niederlagen ist.

Keywords: Umgang mit Misserfolgen, Rückschläge überwinden, Resilienz

5. Disziplin, Opferbereitschaft und langfristige Planung

Von Samstagabenden im Bett um halb zehn bis zur konsequenten Priorisierung des Sports: Moritz zeigt, welche Opfer Profisportler bringen und warum langfristige Ziele entscheidend sind.

Keywords: Disziplin im Sport, Opferbereitschaft, langfristige Ziele


Kern-Aussagen

  • Misserfolge werfen einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat.
  • Auf einem Turnier sollte man sich auf die eigenen Stärken konzentrieren, statt nach links und rechts zu schauen und andere zu kopieren.
  • Mentales Training ist genauso trainierbar und wichtig wie das physische Training im Sport.
  • Meditation und Visualisierung sind konkrete Werkzeuge, die Profisportler nutzen, um unter Druck ihre Leistung abzurufen.
  • Am Samstagabend um halb zehn ins Bett zu gehen, wenn alle anderen ausgehen, gehört zum Alltag eines Profisportlers.
  • Im Profigolf muss man jedes Jahr seine Spielberechtigung neu erspielen, was enormen mentalen Druck erzeugt.
  • Der Vergleich mit Idolen auf der Driving Range kann dazu führen, dass man den Fokus auf das eigene Spiel verliert.
  • Veränderung im Training bedeutet nicht, dass das Bisherige falsch war, sondern dass man sich weiterentwickelt und feinjustiert.
  • Sport und mentale Stärke stehen in direktem Zusammenhang: Emotionale Stabilität ist im Golf genauso wichtig wie die Technik.
  • Der Weg an die Spitze erfordert Beratungsresistenz zu überwinden und aus den eigenen Erfahrungen zu lernen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist mentales Training im Sport?

Mentales Training im Sport umfasst Techniken wie Meditation, Visualisierung und Achtsamkeitsübungen, die Sportler nutzen, um unter Druck fokussiert zu bleiben, mit Misserfolgen umzugehen und ihre Leistung konstant abzurufen. Moritz Lampert nutzt diese Methoden gezielt in seiner Turniervorbereitung.

Wie nutzt Moritz Lampert Meditation im Profigolf?

Moritz Lampert integriert Meditation als festen Bestandteil seines Trainingsalltags. Sie hilft ihm, auf dem Golfplatz ruhig zu bleiben, den Fokus zu bewahren und sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen.

Warum ist der Vergleich mit anderen Sportlern kontraproduktiv?

Moritz Lampert beschreibt, wie er als junger Profi auf der European Tour zu viel nach links und rechts schaute und versuchte, seine Idole zu kopieren. Dabei verlor er den Fokus auf seine eigenen Stärken, die ihn überhaupt auf dieses Level gebracht hatten, was zu einem Leistungseinbruch führte.

Wie geht man als Profisportler mit Misserfolgen um?

Laut Moritz Lampert werfen Misserfolge einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat. Ein klarer Plan und langfristige Ziele helfen, einzelne Niederlagen einzuordnen und den Blick nach vorne zu richten.

Was bedeutet Visualisierung im sportlichen Kontext?

Visualisierung bedeutet, sich Bewegungsabläufe, Spielsituationen oder Erfolgsmomente im Geist bildhaft vorzustellen. Moritz Lampert nutzt diese Technik, um Schläge und Turniersituationen mental durchzuspielen, bevor er sie auf dem Platz umsetzt.

Wie funktioniert die Spielberechtigung im Profigolf?

Im Profigolf muss die Spielberechtigung für die European Tour jedes Jahr neu erspielt werden. Zu Saisonbeginn werden alle Karten auf Null gestellt und jeder Spieler muss durch seine Ergebnisse bei Turnieren genügend Punkte sammeln, um seine Berechtigung zu behalten. Das erzeugt enormen Leistungsdruck.

Welche Opfer bringt ein Profigolfer für den Erfolg?

Moritz Lampert beschreibt, dass er am Samstagabend um halb zehn ins Bett geht, wenn andere ausgehen, um am Sonntag trainieren zu können. Sport steht an erster Stelle, und soziale Aktivitäten werden konsequent dem Training untergeordnet.

Ab wann sollte man im Training etwas verändern?

Moritz sieht Veränderungen nicht als Zeichen, dass etwas vorher falsch war, sondern als natürlichen Prozess der Weiterentwicklung. Ein Trainerwechsel oder eine neue Methode ist eher ein „Fine-Tuning“ als ein kompletter Neustart.

Kann man mentale Stärke trainieren?

Ja, laut Moritz Lampert ist mentale Stärke genauso trainierbar wie körperliche Fitness oder technische Fähigkeiten. Durch regelmäßiges mentales Training, Meditation und Visualisierung kann man seine mentale Belastbarkeit systematisch aufbauen.


Highlight-Zitate

„Misserfolge werfen einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat.“

– Moritz Lampert

„Es war für uns einfach nie in der Diskussion, sondern für uns war Sport Nummer eins. Und er gehört auch dazu, am Samstagabend um halb zehn ins Bett zu gehen, wenn alle anderen ausgehen. Damit ich sonntags trainieren kann.“

– Moritz Lampert

„Ich habe den Fokus darauf verloren, was mich innerhalb von einem Jahr auf dieses Level überhaupt gebracht hat.“

– Moritz Lampert

„Um gegen die zu gewinnen oder gegen die zu bestehen, muss ich vielleicht Sachen machen wie die. Das hat einfach dazu geführt, dass ich den Fokus auf das eigene Spiel verloren habe.“

– Moritz Lampert

„Das sind Erfahrungen, die muss man glaube ich auch selbst machen, dann lernt man schon mehr drauf.“

– Moritz Lampert

„Ändern heißt ja, das, was ich vorher gemacht habe, funktioniert nicht. Für mich ist es eigentlich eher ein Fine-Tuning.“

– Moritz Lampert

„Es geht beim Golfen nicht nur um körperliche Fähigkeiten, sondern auch um die mentale und emotionale Stabilität.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen und herzlich willkommen zur heutigen Folge. Ich habe nur eine ganz kleine Info vorab zu machen und zwar, heute gibt es wieder ein Interview. Ich durfte ein Interview führen mit einem Golfprofi. Moritz Lampard heißt er, ist 28 Jahre alt und wirklich ein super Kerl. Er hat mir ein bisschen davon erzählt, wie er ein mentales Training in seinen Trainingsalltag eingebaut hat, damit er im Golfsport besser performen kann. Es war super interessant zu verstehen, wie auch Meditation in Visualisierung nutzt, wie er mit Misserfolgen umgeht.

Also wirklich super spannende Themen und ein Zitat ist mir insbesondere im Kopf geblieben. Und zwar, als er gesagt hat, Misserfolge werfen einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat. Ich fand es mega spannend und ihr könnt das Ganze auch auf YouTube euch anschauen. Einfach Project Mindset mit Moritz Lampard eingeben. Oder ihr geht auf projectmindset.de, dort habe ich das Video hinterlegt. So, nun aber genug gequatscht. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Folge. Es war für uns einfach nie in der Diskussion, sondern für uns war Sport Nummer eins.

Und er gehört auch dazu, am Samstagabend um halb zehn ins Bett zu gehen, wenn alle anderen ausgehen. Damit ich sonntags trainieren kann. Herzlich willkommen zu Project Mindset. Der Kanal für all diejenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset im Leben alles möglich ist. Heute wollen wir über das Thema Mindset mit einem ganz besonderen Gast sprechen. Er zählt aktuell zu den besten deutschen Profigolfern. Seit seinem fünften Lebensjahr ist er dem Golfsport verfallen, reist um die ganze Welt und versucht, so wie er es selbst sagt, einen kleinen, weißen Ball zu treffen.

Mit seinen heutigen 28 Jahren, was im Profigolf vergleichsweise noch relativ jung ist, hat er so ziemlich alle Höhen und Tiefen im Golfsport mitgemacht. Mal spielt er durch seine hervorragenden Leistungen der höchsten europäischen Tour mit, der sogenannten European Tour, mal muss er durch entsprechende Niederlagen auch leider in den darunter liegenden Touren mitspielen. Wie er mit diesem Erfolgsdruck, den Höhen und Tiefen und den mentalen Herausforderungen im Sport und in seinem privaten Leben umgeht, bespreche ich heute mit ihm.

Wir werden heute auf jeden Fall relativ schnell sehen, dass es beim Golfen nicht nur um körperliche Fähigkeiten geht, sondern auch um die mentale und emotionale Stabilität. Was für mich aber neben seinen tollen sportlichen Performance mindestens genauso wichtig ist, ist, dass Moritz Lampard einfach nur ein überaus freundlicher und netter Mensch ist. In diesem Sinne, Moritz, vielen lieben Dank, dass du heute mit dabei bist. Ja, vielen Dank, dass du dir auch die Zeit nennst. Und mir die Möglichkeit gibt es hier ein bisschen über ein Thema zu sprechen, was mir sehr am Herzen liegt.

Und wenn ich solche Worte höre, da bin ich schon sehr geschweichelt. Das freut mich sehr. Vielen Dank nochmal. Aber, Moritz, bevor wir in die verschiedenen Mindset-Themen einsteigen, vielleicht kannst du uns auch nochmal etwas über den privaten Moritz Lampard erzählen, was man online vielleicht nicht so sehr über dich findet. Der private Moritz, ich muss sagen, da kommen wir nachher bestimmt drauf zu sprechen. Ich bin normalerweise sehr viel unterwegs. Deswegen ist, würde ich sagen, der private Moritz sehr entspannt.

Der einfach gerne Zeit mit seiner Freundin, mit meiner Familie verbringt. Ich bin ein sehr familien- und heimatgebundener Mensch. Und er geht einfach gerne hier in Sandhausen oder in Heidelberg spazieren, wandern und bin total sportverrückt. Also ob das Formel 1, Tennis, Gold, Fußball, was auch immer ist. Eigentlich sobald Sport im Fernsehen läuft, möchte ich da dabei sein. Und ja, das ist so. Ich bin ein sehr gediegener, entspannter Mensch in meinem Formatleben und habe nichts dagegen, auch einfach mal mit Freunden und meiner Familie lange beim Abendessen zu sitzen.

Das ist cool. Also die paar Male, wo ich dich gesehen habe, muss ich wirklich sagen. Überaus freundlicher und entspannter Kerl auf jeden Fall. Dankeschön, freut mich. Ich würde auch gerne direkt mit einem sehr interessanten Moment in deiner Golferkarriere starten. Und zwar in einem deiner ersten Profi-Golfer-Turniere standest du direkt neben den damaligen Idolen oder deinen damaligen Idolen auf der Driving Range, also auf dem Golfplatz. Und die ganze Situation, hattest du mal erzählt, das Profi-Turnier, viel Trubel, viele erfolgreiche Profi-Golfer mit dir gleichzeitig auf dem Platz, hat dich relativ schnell von deinem eigenen Spiel ablenken lassen.

Und leider hast du dann auch nicht so erfolgreich auf diesem Turnier abgeschnitten. Du hast dann aber etwas super Interessantes aus meiner Sicht zu dieser Situation gesagt. Und zwar, dass du zu viel nach links und rechts geschaut hattest. Du hast zu sehr versucht, die anderen Profis irgendwie zu kopieren, deren Schwünge und Spielweisen nachzumachen. Und du hast völlig aus Acht gelassen, ja, auf dich selbst zu schauen und darauf zu schauen, was dich, und das mag ich besonders, was dich auf das Turnier überhaupt gebracht hatte.

Fortsetzung

Also deine Fähigkeiten, deine Skills. Kannst du kurz auf diese damalige Situation eingehen? Wann und wie hast du verstanden gehabt, dass du eigentlich nur auf dich selbst schauen darfst und dich nicht ablenken lassen darfst durch die äußeren Umstände? Also das war, muss ich ein bisschen länger ausholen. Das war das Qatar-Masters 2013. Das war im Januar, glaube ich. Und zwar so, ich war die ganze Zeit Amateur und habe mich dann über verschiedenen Stufen der Qualifying-School, so nennt sich das, auf die European Tour gespielt.

Ich war damals der einzige Amateur, der diesen Schritt geschafft hat. Und zudem war ich jetzt 20 Jahre alt und hatte 2012, müssen wir jetzt nachschauen, aber ich glaube, mit die erfolgreichste Saison, die ein Amateur in Europa jemals hatte, einer, der nur in Europa spielt, hab mehrere Turniere gewonnen, hab auch einen niedrigen Level, einen Profiturnier gewonnen, wurde dritter bei der Weltmeisterschaft der Amateure. Also war so wirklich im Flow und dann kam auch diese Qualifying-School und für mich hab da einfach weiter gespielt, hab auf meinem Level gespielt, was ich wusste, was ich kann und stand dann halt Ende November mit dieser European Tour-Karte in der Hand.

Wir nennen es European Tour-Karte. Das ist die Spielberechtigung für diese erste Liga. Man kann sich das eigentlich ähnlich vorstellen für die Zürcher vielleicht wie beim Fußball. Ich hatte für ein Jahr, wie jetzt sag ich mal, Tayski Hoffenheim hier um die Ecke, die Spielberechtigung für die erste Bundesliga, konnte da mitspielen, musste aber halt in der Tabelle oder im Ranking eine bestimmte Platzierung erreichen, um eine Spielberechtigung zu erhalten. Das ist das, was so besonders ist bei uns im Golf, dass wir jedes Jahr eigentlich unsere Spielberechtigungen neu erspielen müssen.

Und die uns nicht einfach, außer man gewinnt ein Turnier oder gewinnt ein großes Turnier, muss man von jedes Jahr jeden, wenn die Saison neu losgeht, bei uns jetzt nächste Woche, werden alle Karten auf Null gestellt, jeder fängt bei Null an und am Ende am meisten Punkte gesammelt ist vorne und die, die am wenigsten Punkte sammeln, waren hinten. Also jedes Jahr neu beweisen. Genau, das ist das, was es halt auch so schwierig macht, manchmal bei uns, die richtige Bälle zwischen Training und Wettkampf zu finden, weil jeder Wettkampf zählt.

Deswegen bin man schon viel spär und braucht noch genug Zeit zum Regenerieren und auch zum Trainieren. Dass es diese Balance ist, ist schwierig. Und damals, 2012, bin ich dann Donnerstags nach Hause geflogen in Spanien, in Barcelona, bei dieser Koalifikation, und bin direkt zwei Tage später nach Südafrika geflogen zur Saisoneröffnung der European Tour. Hab da gut gespielt, war happy, dann war Weihnachten, oh ja, wo es sich also ein bisschen gesetzt hat. Weil vorher hab ich einfach nur in diesem Flow weiter gespielt.

Ich hab gut gespielt, also ging’s weiter. Und dann war Ende Januar dieses Turnier in Katar, wo ich aber erstmal als Reserve-Spieler angereist bin. Das ist bei den Profiturnieren meistens so, wenn sie ein volles Feld haben, spielen 156 Spieler mit und die werden nach bestimmten Spielberechtigungen sortiert. Ich kam neu rein, deswegen hatte ich eine schlechtere Spielberechtigung. Und damit ich war erste Reserve vor Ort, bedeutet, ich musste darauf hoffen, in Anführungszeichen, dass einer meiner Kontrahenten an Spieler krank wird, sich verletzt oder was passiert und nicht andreht und ich seinen Platz einnehme.

Aber in diesen vier Wochen vorher hat sich eigentlich erstmal gesetzt, was ich im Jahr vorher alles erreicht hatte und stand dann auf der Breitenranche auf einmal zwischen Justin Rose und Martin Keimann, zwei meiner wirklichen Idole und weiß noch, wie ich da stand und dachte, die sind schon echt gut. Sind sie auch, man, sie sind die besten Spieler der Welt. Ryder Cup Sieger, Major Sieger, Mehrfach European Tour Sieger, PGA Tour Sieger, sie haben alles erreicht, was ich noch erreichen möchte und das hat einfach dazu geführt, ich als 20-jähriger frisch da Rookie, dachte mir immer, eine Geschichte erstmal von dem, was die können und dachte, also um gegen die zu gewinnen oder gegen die zu bestehen, muss ich vielleicht Sachen machen wie die.

Das ging los mit Justin Rose hat damals im Fitnessstudio bestimmte Liegestützen gemacht und ich habe mal im Fitnessstudio geschrieben, warum mache ich das nicht? Wenn es einer besten Spieler der Welt macht, muss es ja gut sein, so in die Richtung gedacht und habe, wie du gerade gesagt hast, den Fokus darauf verloren, was mich innerhalb von, ja sag ich mal, einem Jahr auf dieses Level überhaupt gebracht hat und dann war es wie so ein, ja ein Schneeball, es wurde immer mehr, dann hat sich die Technik verschlechtert und natürlich mit Misserfolg geht dann auch jemand in Selbstvertrauen ein bisschen flöten unterwegs zu einem Abwärtsstuhl und wirklich gemerkt, habe ich es leider erst ein gutes Jahr später und ich habe Erfahrungen gemacht, von denen mir mein Umfeld, meine Trainer damals, mir davon berichten hatten, wie gut die Spieler auf der Rippintour sind, wie viel schwerer die Plätze dann doch sind, als das, was wir gewohnt waren im Amateurgolf, aber meiner 20-Jähriger, der es sich erreicht hat, ist man beratungsresistent und stur und sagt, ja, ihr könnt das, das wollt ihr mir erzählen, guckt mal, wie gut ich bin, aber so, ja, das sind Erfahrungen, die muss man glaube ich auch selbst machen, dann lernt man schon mehr drauf, nichtsdestotrotz, war es immer wirklich ein hartes Jahr damals.

Also, ich finde es interessant, dass du quasi dir überlegt hattest, ok, ich muss mich auf mich selbst fokussieren, ich muss verstehen, was hat mich denn überhaupt hierher gebracht, weil wenn ich jetzt mal einen ganz kurzen Sprung fast forward mache, du hast nämlich vor einigen Jahren nochmal den Trainer gewechselt, das also jetzt als Außenstehender, verstehe ich so ein bisschen darunter, du hast vielleicht für dich gemerkt, du musst jetzt irgendetwas ändern, vielleicht an deiner Trainingsart, wie du trainierst, um vielleicht auf das nächste Level zu kommen.

Fortsetzung

Das ist so, was ich mir gedacht habe und da gibt es ein super interessantes Zitat, ich glaube, das hatte ich hier mal gesagt gehabt, your hustle brought you to this level, but it won’t take you to the next level. Ich finde, ich finde es jetzt interessant in diesem Kontext, dass du auf einem Turnier einmal für dich quasi nochmal entdecken musstest, was hat mich auf das Turnier gebracht, also das Gelernte aufrufen eigentlich wieder, aber irgendwann auch verstanden hast, ich muss jetzt etwas ändern, um auf das nächste Level zu kommen.

Ja, also ich weiß nicht, ob ich mal, ob man das unbedingt ändern nennen sollte. Ich finde, ändern heißt ja, das, was ich vorher gemacht habe, funktioniert nicht. Das ist für mich, was ändern bedeutet. Für mich ist es eigentlich eher ein Fine-Tuning der Fähigkeiten, die ich schon habe und der Trainerwechsel war damals, ich habe acht Jahre mit meinem Trainer Ted Long zusammengearbeitet und hatte einfach das Gefühl, dass sich mein Spiel nicht in die richtige Richtung entwickelt hatte in dem letzten Bereich im letzten Jahr damals und auch irgendwie ja, das Vertrauen geht dann irgendwie auch verloren.

Mein Trainer und der Golftrainer ist, mein Golftrainer ist meine erste Bezugsperson, wenn es ums Golfspiel geht und auch wenn ich, wenn man der CEO meiner Firma bin, ist er mein wichtigster Berater und das, was wir gemacht haben, hat einfach nicht mehr funktioniert und dann geht das Vertrauen weg und deswegen war für mich dieser Trainerwechsel dann auch wichtig, um nochmal wie so ein komplett weißes Blatt Neustart in meiner Karriere zu haben und was wir eigentlich wir machen, was wir jetzt im Training machen, ist sehr ähnlich technisch zu dem, was ich eigentlich schon immer mache.

Ich bin jetzt 28 Jahre alt. Meine Schwung-ID, meine technische ID ist da, die wird auch immer da bleiben. Natürlich geht es darum, das ein bisschen weiterzuentwickeln und konstanter zu machen, aber der größte Unterschied nach dem Trainerwechsel ist eigentlich mein Training. Mein Training ist jetzt sehr, sehr spezifisch auf mich ausgelegt. Was ich damit meine, ist, ich mache sehr penibel Runden-Statistiken, wo ich erkenne, was kann ich gut, wo kann ich noch besser werden, dass es darum geht und dann wählen wir ganz spezifisch Übungen aus, die mich in einem Bereich verbessern.

Wenn jetzt eine, was ganz das Interessante ist, was ich vorher auch nicht wusste, ist, um auf der European Tour zu bestehen, dadurch, dass die Golfplätze länger sind, die Löcher sind länger, muss man, um auf der European Tour oder PGA Tour auf der amerikanischen Tour vorne mitzuspielen, gut vom Abschlag sein, das heißt, den Ball ins Spiel bringen und zwischen 120 und 175 Metern sehr gut sein, als Annäherungsschleif. Und alles, was drunter und drüber ist, gibt es eigentlich fast nicht. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass ich mein Großteil meines Approach Games, also Ball-Schlag-Zerfahrung, zwischen 120 und 175 Metern gestalte, weil das genau das ist, was ich brauche und ich da die größte, ja, also wenn ich mich da verbessere, einfach im Score, sich das am meisten niederschlägt als im anderen.

Und das war mir vorher nicht bewusst und das kommt jetzt viel durch meinen Trainer. Wir arbeiten da auch mit einem Performance-Coach zusammen, der uns da beide auch coacht, auch mein Trainer coacht, ist ein sehr gutes Dreiergespann, wo auch die mentale Seite eine große Rolle spielt, dass wir, ja, ich mich im Training so unter Druck setze, Leistungsdruck setze, dass die Aufgaben, die ich mir stelle, kaum zu schaffen sind. Was vielleicht für jemand erstmal komisch klingt, ja, was ist das für ein Selbstvertrauen, wenn du jedes Mal versagst im Training?

Aber die Idee dahinter ist, es ist so schwer zu machen, dass das Turnier leicht weg. Und so trainiere ich. Natürlich trainiere ich auch in leichterem, jetzt kurz vor dem Turnier, jetzt diese Woche werden die Aufgaben leichter, aber trotzdem, ich versuche mich maximal im Training zu fordern und das kommt alles durch meinen neuen Trainer. Da sprichst du was super Interessantes an und zwar, sich selber in die Grenzen zu bringen. Ist das eigentlich für dich so ein schmaler Grat zwischen, okay, jetzt habe ich vielleicht die Grenze sogar überschritten, das waren es zu viele Misserfolge für mich und zwischen, ja, das an die Grenze bringen, das hat mich jetzt tatsächlich weitergebracht und es demotiviert mich auch, nicht weiterzumachen.

Also demotiviert bin ich vielleicht mal kurzfristig nach einem Misserfolg im Turnier, aber ich bin schon immer jemand gewesen, der sehr nach vorne blinkt und sehr lösungsorientiert agiert. Also wenn ich ein Problem sehe, okay, es ist ein Problem, finde ich dann vielleicht auch erstmal kurz blöd, aber der nächste Gedanke geht direkt, wie kann ich das lösen, was kann ich machen? Und so ist es in meinem Golf-Training oder im Turnier auch. Ich bringe mich eher körperlich und mental an meine Grenzen, dass ich dann so intensiv und lange trainiere, dass ich irgendwann merke, jetzt geht mir die Puste aus und dann mache ich ein, zwei, drei Tage Golf-Pause, wo ich mich dann mit Regeneration beschäftige und merke dann, dass ich halt dann aus dieser Müdigkeit auch besser hervorkomme.

Und das ist dann für mich, auch wenn ich vielleicht erstmal einen Misserfolg habe, weil ich die Aufgabe nicht geschafft habe, aber zu merken, wie die Formkurve stets nach oben zeigt, ist das, wo ich mein Selbstvertrauen rausziehe und jetzt nicht zwangsläufig aus einer geschafften Aufgabe im Training. Kannst du ein paar Beispiele geben zum mentalen Training? Ich hatte mal von dir als Beispiel mal mitbekommen, dass du, wenn du einen Schlag quasi daneben geschlagen hast, dass du dir so eine Art Zwangspause aufordnest, dass du fünf Minuten dann nichts anderes machen darfst, außer über diesen Schlag nachzudenken.

Fortsetzung

Ist das so eine Art mentales Training für dich? Genau, das ist eine meiner Lieblingsaufgaben, wie du dir vorstellen kannst. Da geht es darum, dass ich meine Abschläge trainieren möchte. Und das ist bei uns im Winter schwierig, weil ich nicht auf den Rollplatz kann, weil der gesperrt ist wegen Frost oder Schnee. Das heißt, ich trainiere auf der 3M Range und die Aufgabe ist es, zehn Abschläge in ein Corridor von 28 Metern zu schlagen. Also hier die Null-Linie, dann 14 Meter links und rechts. Und ich schlage, wenn ich treffe, darf ich wieder einen machen, wenn ich den schlage, wenn ich nicht diese 14 Meter rechts und links treffe, muss ich fünf Minuten warten.

Darf nicht ans Handy, sondern stehe einfach auf gut deutsch doof in der Gegend rum. Erhöht immens den Druck auf jeden Schlag, weil du willst nicht so doof rumstehen für fünf Minuten. Aber was es halt bewirkt ist, dass diese zehn Schläge, best case, wenn ich jeden treffe, mit maximalen Fokus gespielt werden. Genau den Fokus, den ich auf den Golfplatz auch will. Und dieser Corridor so eng gewählt ist, wenn ich jeden Dreifel in den nächsten zehn Jahre innerhalb diesen 28 Meter Corridor treffe, dann bin ich absolut Weltklasse.

Also es schafft keiner. Normale Abweichung ist so 50 bis 60 Meter rechts und links, zwischen dem schlechtesten rechts und dem schlechtesten links. Deswegen dieser Corridor ist so klein, dass aber dann, wenn ich es schaffe, mega, aber wir machen dann auch ein Timelimit meistens bei 45 oder 50 Minuten. Und wenn ich das nicht schaffen, ist halt, das finde ich schon richtig blöd. Und das ist mentales Training für mich im Golfsteig. Witzig. Ich habe nämlich selber mal eine Strategie für mich auch verlegt, wenn ich gewisse, ich sage es mal, Gedanken an einen gewissen Thema habe, wo ja leicht negativ für mich irgendwie das Ganze auswirkt, dass ich dann sofort zehn Liegestützen mache und sozusagen als Trigger diese negativen Gedanken nutze, um etwas zu machen, was auf Dauer kein Spaß macht.

Und irgendwann hatte ich dann tatsächlich Angst, negative Gedanken zu haben, diesbezüglich, weil ich wusste, oh nein, ich muss dann wieder zehn Liegestützen machen. Also wirklich, wirklich witzig. Aber was ich mich frage ist, ich habe jetzt von dir verstanden, dass du, Penibel, dein Progress, dein Fortschritt im golferischen Bereich trackst. Gibt es auch Tools oder Werkzeuge, die du verwendest, wie du dein, ja, dein Mindset-Progress trackst, deine mentale Stärke trackst? Das ist leider ganz, ganz schwierig.

Also sei mal, Ergebnisse und Schläge zu tracken ist leicht. Diesen mentalen Progress zu tracken, ist sehr schwierig. Und ich glaube, da merkt man auch selbst oft nicht den Unterschied. Denn das, weil es halt ein laufender Prozess ist. Ich arbeite mit einer Psychologin, einer Mental-Trainerin zusammen über unsere, über unsere zonale Mannschaft und noch mit diesem Performance-Coach, von dem ich vorhin geredet habe. Und da ist der Austausch wichtig, dass wir uns austauschen. Und in diesen Gesprächen merke ich dann, wenn sich was entwickelt hat.

Jetzt ist eigentlich gerade das beste Beispiel. Wir hatten gestern ein Telefonat und mitten in der Pandemie, in der wir stecken, habe ich mir letztes Jahr sehr, sehr schwer getan. Weil ja, viele Generationiere wurden abgesagt. Es gab keine Sicherheit. Wann spielen wir wieder? Wie sieht es aus? Wie auch immer. Und ich habe mich davon total einschüchtern lassen. Ich wollte, wollte eigentlich nicht weg. Ich wollte daheimbleiben. Ich wollte so sicher sein. Aber das funktioniert jetzt halt nicht mehr. Letztes Jahr war das, glaube ich, für uns alle neu.

Und jetzt, dieses Jahr geht es darum, wer geht am besten mit dieser Situation um. Und die Situation ist, die Generationiere können abgesagt werden. Wir müssen, wir halten uns in so einer Bubble auf, wo wir getestet werden und dann gar nicht raus dürfen, sondern nur Golfplatz im Hotel, im Hotel essen, werden regelmäßig getestet. Das sind alles Sachen, die unangenehm sind. Aber derjenige, der am besten damit umgehen kann, wird auch am besten performen. Und ich merke für mich, dass ich das, ich nehme das überhaupt nicht auf die leichte Schulter.

Aber es ist für mich ja irgendwie Teil Berufsrisiko. Wenn ich meinen Beruf auswirken will, aus, ja, sagt man. Ausüben? Wenn ich meinen Beruf nachgehen will, ausüben will, genau. Gehört es dazu, dass ich um die Welt fliege. Und wenn ich das nicht mache, dann kann ich meinen Kollegen auch im Keller stehen und meine Karriere beenden. Und ich merke jetzt für mich, dass der Approach von mir ist, okay, ich gehe das jetzt head on an. Ich schütze mich so gut es geht und ich gehe auf die Turniere und versuche, mein bestes Spiel abzurufen.

Ich verstecke mich nicht mehr von dem allem, was passiert, sondern ich gehe offen damit um und versuche, das Beste daraus zu machen. Ich glaube, dass wir dadurch, dass die Chancen dann dadurch deutlich steigen auf den Turnieren, dann die Leistung, die ich kann, auch tatsächlich abzurufen und nicht irgendwie ängstlich in der Gegend rumzulaufen. Ja, also die Zeit ist natürlich super anspruchsvoll momentan. Ich hatte mal auch von dir verstanden, dass du ein großer Fan von Meditation bist und Visualisierung und Hervorbringen von Glücksmomenten.

Fortsetzung

Kannst du darauf eingehen? Wie häufig machst du sowas? Wie machst du sowas? Was bringt es dir? Also ich mache es. Ich nutze angeleitete Meditation oder auch Selbstmeditation, nenne ich es jetzt mal. In der angeleiteten Mediation mache ich das über eine App. Die jetzt geht dann 10 Minuten, Viertelstunde oder 20 Minuten, die Einheit. Oder wenn ich selbst mache, auch so 10 Minuten, Viertelstunde. Und wenn ich das selbst mache, es geht ganz viel immer um Atmen, weil ich darüber alles regulieren kann, was ich möchte und ruf mir in dieser eigenen Meditation die besten Schläge eigentlich hervor, die ich in meinem Leben gemacht habe, die ich auf bestimmte Turniere gemacht habe.

Und was ich da so spannend finde, das sind komplett random Schläge. Das sind nicht unbedingt Schläge, die mir ein Turnier gewonnen haben, sondern das mag dann auch mal der dritte Schlag, der fünfte Schlag in der ersten Runde von einem Turnier gewesen sein, der vielleicht im Großen und Ganzen belanglos war. Und wenn ich mich da dann wieder rein versetze in die Situation, sprich, wie hat es das angefühlt, wie war das Gras, wo kam der Wind her und sehe das aus so einer Vogelperspektive, einfach diese positiven Momente immer wieder hervorzurufen, ist was, was einmal Spaß macht und natürlich auch Selbstvertrauen schafft.

Mir fällt es, wenn ich nicht daheim bin, deutlich, deutlich leichter in diesen Rhythmus zu kommen. Da meditiere ich jeden Tag und wenn ich daheim bin, vielleicht dreimal in der Woche. Ich würde das aber gerne ein bisschen mehr machen, aber ich glaube, jeder kennt das, da kommt irgendwie der Alltag dazwischen, dann kommt das irgendwie auch immer und da ist bei mir auf jeden Fall noch Potenzial. Das möchte ich noch ein bisschen verbessern, dass ich da auch mir daheim diese Zeit schaffe, was einfach nur eine faule Ausrede ist.

Wenn wir erzählen, ich habe keine Viertelstunde am Tag Zeit zu meditieren. Das ist einfach eine faule Ausrede, weil irgendwas anderes gerade schöner oder wichtiger ist. Das so ehrlich bin ich dann doch. Ja, also ich kenne das auch von mir selbst. Ich meditiere auch unglaublich gern und es gibt Tage, da komme ich nicht dazu und dann denke ich mir, boah, das kann doch nicht sein, dass ich mir nicht die fünf Minuten genommen habe oder die zehn Minuten einfach mal in mich zu gehen und zu meditieren, weil die Zeit habe ich definitiv am Tag.

Also bin ich voll bei dir. Was mich aber auch interessiert ist, du hast ja gesagt, jedes Jahr quasi, jede Saison ist quasi wieder alles auf Null gesetzt und du musst all in gehen, Vollgas geben. Für mich erscheint das so und das hast du, glaube ich, auch mal in einem anderen Podcast erwähnt, wo ich zugehört habe, dass du ja so eine wellenförmige Karriere auch mal zwischendurch hattest und das da vielleicht auch so eine Art Leistungsdruck entstehen kann. Was ich mich dann gefragt habe, ist, hast du eigentlich Angst vor Niederlagen?

Wenn du jetzt zum Beispiel einen sehr wichtigen Schlag machst, denkst du auch an die negativen Seiten, die passieren können, wenn du jetzt nicht gut spielst oder blendest du das völlig aus und guckst nur nach vorwärts nur das Positive an? Also ist ja mal so, wenn ich nur an das Positive denken könnte, würde ich das sofort unterschreiben für den Rest meiner Karriere machen. Ich glaube, dass eine Fähigkeit ist, die man die einen einfach zu Höchstleistung bringt, ob das im Sport, Beruf, was auch immer ist.

Aber vor allem im Golf geht es darum, mit Misserfolg umzugehen. Ich weiß nicht, ich glaube, für mich ist es einer der schwersten Sportarten, die so vielseitig ist, so viele Faktoren eine Rolle spielen, die jede Woche auf anderen Gras spielen, auf anderen Kontinenten, alles, was dazugehört. Und da ist Misserfolg ein Bestandteil. Es geht darum, bestmöglich damit umzugehen. Ob das mit einem Fehlschlag ist, mit einem Misserfolg, mit einem schlechten Ergebnis, das sind Sachen, die werden immer vorkommen.

Was ich da jetzt ein bisschen auch jetzt erarbeitet in den letzten Monaten ist, ich bin der Meinung, dass Misserfolg einen nur aus der Bahn wirft, wenn man keinen langfristigen Plan hat, wo es hingehen soll. Ich weiß, wo ich in fünf, in zehn Jahren sein will. Ich weiß, also sportlich, ich weiß, also ungefähr, ich weiß, was ich technisch machen will, also direkt mit meinem Spiel. Und wenn ich jetzt mal einen, ein kleiner Zacken in der Kurve oder mehrere, solange ich weiß, ich entwickle mich langfristig in eine gute Richtung, ist das gut.

Das ist eher ähnlich wie bei einem Formel-1-Rennen, liegt sie auch nicht immer nur in der Hand des Fahrers. Wenn die immer auf der Polkposition stehen und in nie einer reinfährt und der Reifen nicht platzt und der Motor nicht kaputt geht und, sage ich mal, der Boxenstaub funktioniert, dann gewinnt meistens der, der auf Polkposition steht. Aber da sind auch so viele Variablen. Und wenn sich jedes Mal jetzt ein Fahrer zu Tode ärgert, wenn ihm einer reinfährt oder was auch immer, es kann ja alles Mögliche passieren, dann kann man nicht zur Höchstleistung bringen, sondern da geht es wirklich um das Langfristige.

Fortsetzung

Und wir spielen ja auch 25 Turniere im Jahr, 26 Turniere im Jahr, hoffentlich über eine Karriere, die 25 Jahre dauert. Da ist ein Turnier relativ unsignifikant. Solange man auch daraus dann wieder was Positives mitnehmen kann, was lernen kann und einfach das Langfristige im Blick behält und nicht einfach sich zu Tode ärgert, weil jetzt ein Schlag nicht funktioniert. Und das ist, weil das sind alles, dass ich jetzt eigentlich alles erwähnt habe, das sind Erfahrungen. Das klingt oft sehr leicht, aber das dann im Alltag umzusetzen, ist das schwieriger.

Und das ist eine Erfahrung, die muss man, glaube ich, als Sportler vor allem auch viel selbst machen. Ich habe viel Kontakt auch zu jüngeren Spielern bei uns im Golf Club oder in der Nationalmannschaft, die mich fragen, auch wie das war. Das sind meine Erfahrungen und das sind die Wege, die ich versuche, damit umzugehen. Aber jeder muss da auch seinen eigenen Weg finden und aus eigenen, keinen Fehlern, aus eigenen Erfahrungen lernen. Ein Fehler, nur ein Fehler ist, wenn man nichts daraus lernt und so ein bisschen in die Richtung versuche ich aufzudenken.

Jetzt nächste Woche in Südafrika spiele ich, ich spiele jetzt drei Turniere in Südafrika, fliege am Samstag dorthin. Ich erwarte gute Leistung von mir, aber ich habe einen Weg eingeschlagen, dass selbst wenn das jetzt nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, ich damit okay bin. Weil dann kommen halt die guten Leistungen an. Das ist das Schöne an unserer Sportart, dass es immer eine nächste Woche gibt. Also dieses Zitat werde ich mir leider von ihr klauen müssen. Also wenn man ein langfristiges Ziel hat, dann können ein Misserfolge nicht so leicht aus der Bahn werfen.

Also super gut. Ich werde auch sagen, von wem ich das habe. Ja mega. Ja, aber es ist trotzdem wichtig, auch die Sachen genau zu analysieren. Was ich denn meine ist, ich sehe viele Sportler oder bei uns im Golf ist, dass Leute mit so einer rosa roten Brille aufs eigene Spiel schauen und uns alles schöne reden. Das ist auch nicht der Weg. Aber irgendwie dieses gesunde Mittel zu finden, die Sachen, die vielleicht nicht so gut laufen, zu beleuchten. Aber dann gibt es auch eine richtige Zeit, die zu beleuchten.

Die richtige Zeit ist nicht nach einem vierten Loch während der Runde. Die richtige Zeit ist auch nicht am Abend des Turniers, wenn es vorbei ist. Die Zeit ist irgendwie am Tag danach oder wenn man ein bisschen ausgeruhter ist und nicht so emotional reagiert, wie man das vielleicht dann unmittelbar nach einer Runde machen will. Wow, super interessant. Also Morris, ich habe auf jeden Fall mitgenommen, wie wichtig das Thema Mindset für dich ist und wie du das trainierst und wie du das übst. Ich sehe auch viele Sachen genauso wie du.

Es ist, glaube ich, unglaublich schwierig, den Progress, den man im Mindset-Bereich hat, zu tracken. Das sehe ich genauso. Was ich aber auf jeden Fall mitnehme, ist, dass so ein regelmäßiges Training des Mindsets und was du auch gesagt hast mit Meditation, Visualisierung, unglaublich wichtig ist. Morris, bevor ich meine letzte Frage stelle, wo können dich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer denn finden, wenn sie mit dir in Kontakt treten wollen oder dir folgen wollen? Also am leichtesten ist es, wie, glaube ich, heutzutage überall über die sozialen Medien.

Ich bin da auf Twitter, Instagram und Facebook unterwegs und ich glaube, Moritz Lampert, Moor Lampert, da findet man mich relativ schnell und ich versuche da auch auf Nachrichten so schnellstmöglich anzuantworten und auch den Kontakt zu den Followern aufrechtzuerhalten. Und das ist mir wichtig. Auch dann diesen persönlichen Kontakt zu halten. Und deswegen vielleicht, wenn sich jemand bei meiner Instagram-Seite oder Facebook-Seite anguckt. Das ist natürlich sehr sportspezifisch, aber ich versuche auch so ein bisschen mich als Mensch darzustellen, die Erfahrungen, die wir in den für mich besten Job der Welt machen.

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht vor jetzt knapp neun Jahren. Es gibt nichts Besseres. Also das ist. Und so ein bisschen hinter die Kulissen zu blicken. Ich hoffe, es ist interessant, aber wenn es jemand interessant findet, natürlich bin ich zufrieden. Aber auch Feedback finde ich immer auch. Also ich bin ja ein fleißiger Follower bei dir auf Instagram und kann es jedem auch nur empfehlen. Ah, genau, was mir noch aufgefallen ist. Ich glaube, deine Schwester ist ja auch Profi-Golferin. Ja, und das ist auch deine jüngere Schwester.

Vielleicht noch mal eine Zwischenfrage. Wer gewinnt, wenn ihr beide miteinander spielt? Die kleine Schwester oder der große Bruder? Ich natürlich immer, ist doch klar. Ja, also das ist ein bisschen auch zu unserem Background noch. Ich bin 92 geboren und dann noch ein älterer Bruder, der ist 1989 geboren und die Kara ist 95 geboren. Und wir sind durch meine Eltern, durch unsere Großeltern zum Golf gekommen und wir dann auch. Das heißt, wir spielen alle schon ewig Golf. Auch mein Bruder ist ein wirklich sehr guter Golfer.

Fortsetzung

Der hat sich für was richtiges entschieden, er ist Arzt geworden, während meine Schwester und ich den Profisport als Beruf gewählt haben. Und ich haue es meine Lieblings Lieblings Trainingspartnerin, weil wir, glaube ich, auch wirklich viel voneinander profitieren können und natürlich durch unser Verhältnis als Geschwister sehr oft miteinander umgehen konnten und da auch gute Ratschläge und auch mal ein gutes Sport miteinander wechseln können. Gewinnen ist schwierig. Da kommt es sehr auf den Golfplatz an, muss man sagen.

Tendenziell ist es so, dass ich sagen würde, dass die Golfplätze vor allem bei uns in Deutschland für die Männer leichter sind als für die Frauen. Deswegen würde ich sagen, dass ich, wenn wir in Deutschland spielen, eher öfter ich gewinnen würde. Wobei sie in den letzten Jahren deutlich erfolgreicher ist. Sie war jetzt, ich glaube, drei der letzten vier Jahre unter den besten zehn Spieler in Europas. Also wenn ich das auf der Männertour schaffe, da wäre ich schon relativ nah dran von dem, was ich in meiner Karriere erreichen würde.

Nicht schlecht. Das freut mich sehr. Auch dass ihr da quasi gegenseitig den idealen Trainingspartner gefunden habt. Das ist super. Ja, und wir trainieren häufig zusammen. Natürlich im Winter öfter, weil wir einfach oft daheim sind. Im Sommer ab jetzt sehen wir uns auch sehr unregelmäßig. Einfach wenn ich unterwegs und sie unterwegs bin, es versteidet sich dann. Dann passiert auch mal, dass wir uns einfach mal zwei Monate nicht sehen, obwohl wir zwei Minuten aus dem London-Boot. Aber das ist einfach das Leben eines Provi-Sportlers.

Das glaube ich dir. So kommen wir nun zur letzten und finalen Frage, die ich immer sehr gerne meinen Gästen stelle. Welches Mindset hatte denn in deinem Leben den größten und positivsten Einfluss? Ja, das ist jetzt nicht unmittelbar aus meinem Leben, sondern von zwei meiner Vorbilder. Einmal Martin Keimer als Golfer. Der beste deutsche Golfer im Moment. Bernhard Langer. Und ich hatte das Glück, dass ich viel Zeit mit ihm verbracht habe vor ein paar Jahren und auch ihn immer noch als einen meiner Mentoren ansehe.

Und ich habe das Gefühl, dass ich kann offen mit ihm über bestimmte Sachen reden und er diese Trainings einstellen, die er hat und diesen ungebendigten Willen, besser zu werden, habe ich bei so jemanden noch nie gesehen. Oder habe ich bei einem Sportler noch nicht gesehen. Einfach wenn so der ganze Tag, das ganze Leben eben auch ausgerichtet ist, besser Golf zu spielen, finde ich total beeindruckend. Und das ist, glaube ich, auch so ein bisschen eine deutsche Tugend, dass wir sagen, wir arbeiten hart und dass wir, wir Deutschen, sind bekannt dafür, dass wir eigentlich immer als Erste auf dem Golfplatz sind und als Letzter gehen.

Also wir sind die Nation, die wahrscheinlich am härtesten arbeitet im Vergleich zu den anderen. Vielleicht würden es ein bisschen Lockerheit auch gut tun. Aber das ist wirklich beeindruckend. Und was anderes, ich finde, diese Einstellung von Michael Jordan, die er hatte, als er gespielt hat, ist, diese Doku, hast du bestimmt auch gesehen, die Last Dance. Es ist, und ich auch interviewe, dieser Biss, dieser unbändige Wille, gewinnen zu wollen. Koste es, was es wolle. Er sagt, ich glaube, Ende Folge 7 ist es so nach dem Motto, wenn du nicht alles gibst, dann komm nicht.

So in die Richtung. Ich weiß genau, das Zitat, was er sagt, wo er dann auch Tränen in die Augen bekommt und sagt, ich gebe alles, jeden Tag, deswegen erwarte ich von meinen Teamkollegen das Gleiche. Das ist bei uns natürlich anders, weil wir ein Einzelsport sind. Aber das ist auch der Anspruch, den ich an mich habe. Dass wenn ich trainiere, wenn ich auf dem Turnier bin oder wenn ich regeneriere und spazieren gehe mit meiner Freundin oder auf der Couch liege, dass ich präsent in diesem Moment bin und in diesem Moment das Beste rauszuholen.

Natürlich, die Zeit ist irgendwie limitiert am Tag mit Schlafen und Privaten und allem Möglichen. Deswegen ist vor allen Dingen in einem Sport wie bei uns, wo die Tage extrem lang sind. Also ein normaler Trainingstag, wenn wir spielen, geht sieben, acht Stunden, wo wir nur mit dem Golf beschäftigt sind. Dann geht es einfach darum, aus jedem Moment das Bestmögliche rauszuholen. Und das ist so ein Mindset, wo Michael Jordan, glaube ich, unschlagbar ist. Kobe Bryant war genauso. Aber ich glaube, dass das die besten Sportler, besten Business-Leute, dass diese, dieser unbändige Wille gewinnen zu wollen und das maximal aus einem selbst rauszuholen, das haben, glaube ich, alles gemein.

Und ich hatte das Glück und hatte das Glück mit vielen anderen Sportlern in Kontakt zu stehen aus anderen Sportarten, ob das Rennfahrer sind, Gewichtheber, Tennis-Spieler, Hockeyspieler. Und ich habe das Gefühl, obwohl wir alle in einer anderen Sportart spielen, irgendwie sind wir doch alle gleich. Und das Verhältnis so unter Sportlern ist was ganz Besonderes, weil, wenn ich so rede wie jetzt, denken viele Leute, die keinen Sportlern haben, er hat es ja nicht alle, irgendwas stimmt nicht bei dem. Aber wenn man mit Sportlern zusammensitzt, denken alle, die besten Sportler denken genauso.

Fortsetzung

Und der ganze Tag ist darauf ausgerichtet, besser in seinem Sport zu sein. Und ich werde dann oft gefragt, ich habe 2011 Abitur gemacht in Heidelberg. Und einer meiner besten Freunde war in der Nationalmannschaft im Freestyle-Ski. Eine andere Freundin von mir, die war jetzt zweimal bei Olympia im Freestyle. Und wir waren eine Seher und hatten auch Rugby-Nationalspieler als Rugby-Hochbogen, Heidelberg-Hockeyspieler. Und das war es normal zu der Welt. Wir waren jetzt von anderen Leuten, hast du es nicht vermisst, dass du irgendwie oft ausgegangen bist abends.

Und das war für uns einfach nie in der Diskussion, sondern für uns war Sport Nummer eins. Und da gehört auch dazu, am Samstagabend um halb zehn ins Bett zu gehen, wenn alle anderen ausgehen, damit ich sonntags trainieren konnte. Und das möchte ich nicht missen. Das ist ein absoluter Traumjob. Und da gehört dazu. Und für mich ist es auch nie eine Qual zum Training zu gehen. Jeden Tag freue ich mich, das kann ich wirklich sagen, jeden Tag freue ich mich, morgens aufzustehen und endlich wieder Kopfspielen gehen zu können.

Das ist Hammer. Wow. Super schön mal das Mindset eines Sportlers, eines Athleten, eines Athletens kennenzulernen. Ich merke auch, da spricht wirklich die Disziplin in dir, Samstagabend um halb zehn ins Bett zu gehen. Moritz, vielen lieben Dank für das Gespräch. Ich habe unglaublich viele Sachen mitgenommen. Ich denke, alle Zuhörerinnen und Zuhörer auch. Und ich würde gerne nochmal irgendwann auf dich zurückkommen und vielleicht mit dir, wenn es mir da möglich ist, auf die Driving Range gehen. Vielleicht kannst du mir da ein paar coole Moves dann zeigen.

Würde mich sehr extrem drauf freuen. Sehr gerne. Und können wir gerne machen, wenn diese Spuk hoffentlich bald vorbei ist. Genau. Und das alles richtig lockere ist, dass wir uns dann mal wieder persönlich sehen. Würde mich sehr freuen. Leute, ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß wie ich. Ich habe wirklich viele Sachen mitgenommen. Ich habe mir einige Sachen notiert. Werdet mir das Interview noch ein paar mal anhören, um ganz genau zu verstehen, wie ein Athlet, ein Sportler funktioniert und was für ein Mindset er hat.

Und ich hoffe, ihr schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein und nicht vergessen, Mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


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Namen und Begriffe

Moritz Lampert, Reza Mehman, Project Mindset, European Tour, PGA Tour, Qualifying School, Justin Rose, Martin Kaymer, Ryder Cup, Qatar Masters, Sandhausen, Heidelberg, Barcelona, Südafrika, Driving Range, Profigolf, Mentaltraining, Meditation, Visualisierung, Rookie, Amateur, Spielberechtigung


Zitierfähige Passage

Golf-Profi Moritz Lampert beschreibt, wie er als junger Spieler auf der European Tour den Fokus auf seine eigenen Stärken verlor, weil er sich zu sehr an seinen Idolen orientierte.
Durch gezieltes mentales Training, Meditation und Visualisierung fand er zurück zu seiner eigenen Spielweise und baute seine emotionale Stabilität systematisch auf.
Sein zentrales Credo lautet: Misserfolge werfen einen nur dann aus der Bahn, wenn man keinen langfristigen Plan hat.
Diese Erkenntnis gilt nicht nur im Profisport, sondern in jedem Lebensbereich, in dem Leistung unter Druck gefordert ist.






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