13. Comfort Zone

Comfort Zone verlassen: Wachstum in kleinen Schritten

Warum die Komfortzone nicht immer schlecht ist und wie du mit der 80/20-Regel auf das nächste Level kommst.



Einleitung

Die Comfort Zone verlassen gilt heute fast schon als Pflichtprogramm. Doch ist die Komfortzone wirklich immer etwas Schlechtes? In der 13. Folge von Project Mindset teilt Reza Mehman seine ganz persoenliche Reise vom ersten Blogartikel bis zum eigenen Podcast und erklaert, warum er an eine 80/20-Regel fuer Komfortzone und Wachstum glaubt. Dabei zeigt er, dass es Lebensbereiche gibt, in denen Bequemlichkeit und Risikofreiheit voellig in Ordnung sind, etwa bei Familie, Freunden oder Sport. Gleichzeitig macht er deutlich, warum das bekannte Zitat „Your hustle brought you to this level, but it won’t bring you to the next level“ so viel Wahrheit enthaelt. Diese Episode ist ein ehrlicher Erfahrungsbericht darueber, wie man schrittweise seine Komfortzone erweitern kann, ohne sich dabei zu ueberfordern.


Zusammenfassung

In einem Satz: Die Komfortzone ist nicht grundsaetzlich schlecht, aber gezieltes Verlassen in 20 Prozent deiner Zeit ist der Schluessel zu persoenlichem Wachstum.

In drei Saetzen: Reza Mehman erklaert, warum die Komfortzone in bestimmten Lebensbereichen wie Familie und Freundschaft ihren berechtigten Platz hat. Gleichzeitig zeigt er anhand seiner eigenen Entwicklung vom Blog ueber LinkedIn bis zum Podcast, wie man schrittweise wachsen kann. Sein Kernprinzip: 80 Prozent Komfortzone, 20 Prozent bewusstes All-in fuer Wachstum.

In fuenf Saetzen: In Folge 13 von Project Mindset spricht Reza Mehman ueber den oft negativ besetzten Begriff der Komfortzone. Er argumentiert, dass Bequemlichkeit und Risikofreiheit in bestimmten Lebensbereichen wie Zuhause, Familie und Sport voellig in Ordnung sind. Gleichzeitig betont er, dass Wachstum und Komfort nicht koexistieren koennen und man bewusst aus der Komfortzone treten muss, um das naechste Level zu erreichen. Anhand seiner eigenen Geschichte zeigt er, wie kleine Schritte zu grossen Veraenderungen fuehren koennen. Mit der 80/20-Regel empfiehlt er, 20 Prozent der Zeit gezielt fuer Wachstum und neue Herausforderungen zu investieren, anstatt sich taeglich komplett zu ueberfordern.


Kontext: Wer, Was, Warum

Wer spricht: Reza Mehman, Host des Podcasts Project Mindset, Unternehmer und Mindset-Enthusiast, der seine Erfahrungen aus der eigenen Gruendungsgeschichte und persoenlichen Entwicklung teilt.

Worum geht es: Es geht um die Frage, ob die Komfortzone wirklich immer verlassen werden muss, und wie man mit einer bewussten Strategie schrittweise wachsen kann, ohne sich dabei zu ueberfordern oder wichtige Lebensbereiche zu vernachlaessigen.

Warum ist das relevant: In einer Welt, die staendig nach Optimierung und Grenzueberschreitung ruft, bietet diese Episode eine differenzierte Perspektive: Nicht alles muss permanent unbequem sein, aber gezieltes Wachstum erfordert den Mut, die eigene Komfortzone punktuell zu verlassen.

Drei Kernfragen der Episode:

  • In welchen Lebensbereichen ist die Komfortzone voellig in Ordnung und wo sollte man sie bewusst verlassen?
  • Wie kann man schrittweise wachsen, ohne sich komplett zu ueberfordern?
  • Was bedeutet die 80/20-Regel in Bezug auf Komfortzone und persoenliches Wachstum?

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung – Worum es in dieser Folge geht
  2. Zusammenfassung – Die Episode in Kurzform
  3. Kontext – Hintergrund und zentrale Fragen
  4. Themen und Einordnung – Die wichtigsten Themenbereiche
  5. Kern-Aussagen – Die zentralen Botschaften
  6. Haeufig gestellte Fragen – Antworten auf typische Fragen
  7. Highlight-Zitate – Die praegnantesten Aussagen
  8. Transkript – Das vollstaendige Transkript
  9. Keywords – Relevante Suchbegriffe
  10. Namen und Begriffe – Verzeichnis wichtiger Referenzen
  11. Zitierfaehige Passage – Zum Teilen und Zitieren

Themen und Einordnung

1. Die Komfortzone differenziert betrachten

Reza Mehman plaediert dafuer, die Komfortzone nicht pauschal negativ zu bewerten. In Bereichen wie Familie, Freundschaft und Zuhause ist Bequemlichkeit voellig legitim und sogar wichtig fuer das Wohlbefinden.

Keywords: Komfortzone, Bequemlichkeit, Risikofreiheit

2. Schrittweises Wachstum statt Ueberforderung

Anhand seiner eigenen Reise vom Blog ueber LinkedIn-Posts bis zum Podcast zeigt Reza, wie man grosse Ziele in kleine, handhabbare Schritte zerlegen kann. Jeder Schritt erweitert die Komfortzone ein Stueck weiter.

Keywords: schrittweises Wachstum, kleine Schritte, persoenliche Entwicklung

3. Die 80/20-Regel fuer Komfortzone und Wachstum

80 Prozent der Zeit darf man sich in der Komfortzone aufhalten, 20 Prozent sollte man bewusst fuer Wachstum und neue Herausforderungen nutzen. Diese Aufteilung verhindert Ueberforderung und ermoeglicht nachhaltige Entwicklung.

Keywords: 80/20-Regel, Pareto-Prinzip, nachhaltiges Wachstum

4. Delaying Pressure und Prokrastination

Das Aufschieben von Veraenderungen und das Verschieben von Herausforderungen in die Zukunft ist eine der groessten Gefahren fuer persoenliches Wachstum. Wer weiss, was zu tun ist, sollte nicht warten.

Keywords: Delaying Pressure, Prokrastination, Veraenderung

5. Wachstum und Schmerz gehoeren zusammen

Selbst die besten Athleten wie Muhammad Ali und Usain Bolt haben ihr Training gehasst. Wachstum erfordert, an das eigene Limit zu gehen, und das ist nicht immer angenehm, aber es ist zeitlich begrenzt.

Keywords: Wachstum und Schmerz, Limit ueberschreiten, Training


Kern-Aussagen

  • Die Komfortzone hat in bestimmten Lebensbereichen wie Familie, Freundschaft und Zuhause ihre volle Berechtigung.
  • Das Zitat „Your hustle brought you to this level, but it won’t bring you to the next level“ fasst zusammen, warum man sich weiterentwickeln muss.
  • Wachstum und Komfort koennen nicht gleichzeitig existieren: „Growth and comfort do not coexist.“
  • Die 80/20-Regel ist ein sinnvoller Ansatz: 80 Prozent Komfortzone, 20 Prozent bewusstes Wachstum.
  • Schrittweises Vorgehen ist der Schluessel, um grosse Veraenderungen ohne Ueberforderung zu erreichen.
  • Delaying Pressure, also das Aufschieben von Herausforderungen, ist eine der groessten Gefahren fuer persoenliche Entwicklung.
  • Wenn man glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, faehrt man noch nicht schnell genug.
  • Selbst die erfolgreichsten Athleten der Welt haben ihr Training gehasst, weil echtes Wachstum Schmerz erfordert.
  • Auf dem Weg zum Ziel lernt man automatisch in Teilbereichen dazu, die man urspruenglich gar nicht geplant hatte.
  • Man muss nicht jeden Tag all in gehen, aber man sollte bewusst Momente schaffen, in denen man die Komfortzone verlaesst.

Haeufig gestellte Fragen

Ist die Komfortzone immer etwas Schlechtes?

Nein. Laut Reza Mehman gibt es Lebensbereiche wie Familie, Freundschaft, Zuhause und Sport, in denen die Komfortzone voellig in Ordnung und sogar wichtig fuer das Wohlbefinden ist. Nicht jeder Bereich des Lebens muss permanent herausfordernd sein.

Was bedeutet die 80/20-Regel in Bezug auf die Komfortzone?

Reza empfiehlt, 80 Prozent der Zeit in der Komfortzone zu verbringen, also in sicheren Bereichen wie Familie und Freundschaft, und 20 Prozent der Zeit bewusst fuer Wachstum und neue Herausforderungen zu nutzen.

Was ist Delaying Pressure?

Delaying Pressure beschreibt das Aufschieben von Herausforderungen in die Zukunft. Man weiss eigentlich, was zu tun ist, verschiebt es aber immer wieder. Reza Mehman haelt dies fuer sehr schaedlich, weil es Wachstum und Glueck verzoegert.

Wie kann man die Komfortzone schrittweise verlassen?

Reza zeigt anhand seines eigenen Beispiels, wie er in kleinen Schritten gewachsen ist: Zuerst ein Blog, dann LinkedIn-Posts, dann ein Podcast mit einem Partner, dann ein Solo-Podcast und schliesslich Videoaufnahmen. Jeder Schritt erweitert die Komfortzone ein Stueck weiter.

Was bedeutet „Your hustle brought you to this level, but it won’t bring you to the next level“?

Dieses Zitat bedeutet, dass die bisherigen Anstrengungen einen an den aktuellen Punkt gebracht haben, aber um weiterzukommen, muss man etwas anderes oder Neues tun. Die gleichen Strategien reichen nicht fuer das naechste Level.

Muss Wachstum immer mit Schmerz verbunden sein?

Laut Reza gehoert Schmerz oder Unbehagen oft zum Wachstum dazu. Selbst Weltklasse-Athleten wie Muhammad Ali und Usain Bolt haben ihr Training gehasst. Wichtig ist aber zu wissen, dass dieser Schmerz zeitlich begrenzt ist und sich lohnt.

Sollte man immer sofort die Komfortzone verlassen?

Nicht unbedingt. Reza empfiehlt schrittweises Vorgehen und nicht uebereiltes Handeln. Man muss nicht jeden Tag all in gehen, sondern sollte sich bewusst Momente schaffen, in denen man an seinem Wachstum arbeitet.

Was hat Reza Mehmans Podcast-Entwicklung mit der Komfortzone zu tun?

Reza nutzt seine eigene Podcast-Reise als Beispiel dafuer, wie man grosse Ziele in kleine Schritte zerlegt. Von Blogartikeln ueber LinkedIn-Posts bis zum Solo-Podcast hat er seine Komfortzone schrittweise erweitert, anstatt direkt einen grossen Sprung zu wagen.


Highlight-Zitate

„Your hustle brought you to this level, but it won’t bring you to the next level. Also all das, was du gemacht hast, hat dich hierher gebracht, wo du bist. Aber es wird dich nicht auf das naechste Level bringen.“

– Reza Mehman

„Growth and comfort do not coexist.“

– Reza Mehman

„Ich finde, es gibt Bereiche im Leben, wo die Komfortzone ja eigentlich vielleicht auch ganz gut ist. Also fuer mich zum Beispiel mein Zuhause, meine Familie, meine Freunde, mein Sport.“

– Reza Mehman

„Wenn sie glauben, alles unter Kontrolle zu haben, dann fahren sie noch nicht schnell genug.“

– Reza Mehman (zitiert einen Formel-1-Fahrer)

„Jede Sekunde des Trainings haben sie gehasst. Sie wollten es eigentlich nicht tun. Und das waren gleichzeitig einer der besten Athleten aller Zeiten.“

– Reza Mehman (ueber Muhammad Ali und Usain Bolt)

„Ich denke tatsaechlich, um weiterhin zu wachsen, muss man ab und zu mal was anderes machen, ueber seinen Schatten springen, aus der eigenen Komfortzone heraus rennen quasi.“

– Reza Mehman

„20 Prozent der Zeit bewusst sagen, okay, ich nehme jetzt diese 20 Prozent meiner Zeit und dort gehe ich jetzt all in und dort moechte ich jetzt wachsen.“

– Reza Mehman


Transkript

Das vollständige Gespräch

Hi zusammen, hier ist Gesa Mehmann und ihr hört die 13. Podcast-Folge vom Project Mindset. Vor circa zwei Jahren hatte ich die erste Idee dazu, ein Interview-Format zu starten, so als Video auf YouTube dann veröffentlicht, wo ich andere Personen, andere Menschen über ihr Mindset befrage und so ein bisschen auch meine Erfahrungen rund um das Mindset hin einfließen lasse. Ich muss sagen, für den damaligen Zeitpunkt war das ein relativ großer Schritt, zu sagen, hey, ich habe gar nichts mit Social Media, gar nichts mit YouTube und Co.

zu tun, dann auf einmal ein Video aufzuzeichnen mit jemand anderem zusammen und das zu veröffentlichen, wo ich auch lange Zeit alleine in die Kamera quatsche, ja, das war tatsächlich ein sehr großer Schritt für mich und ich habe mir überlegt gehabt, wie kann ich diesen Schritt sozusagen ein bisschen kleiner machen, mich erstmal ausprobieren, um dann weiterhin zu wachsen. Als allererstes hatte ich mir überlegt gehabt, okay, es muss ja nicht gleich ein YouTube-Video sein, ich kann ja mit einem kleinen Blog starten, habe dann eine Homepage für mich gemacht, resamemann.com, könnt ihr gerne mal vorbeischauen, gibt es immer noch und dort habe ich einzelne Blogartikel verfasst und veröffentlicht und tatsächlich hatte ich so ein bisschen im Kopf, boah, hoffentlich sehen das jetzt nicht so viele Leute, weil ich mich ja noch zum Ausprobieren, weil ich mich noch im Ausprobieren befinde.

Als ich dann die ersten Artikel veröffentlicht hatte und mich dann einigermaßen wohlgefühlt habe, dachte ich mir, okay, jetzt kommt der zweite Schritt, jetzt poste ich mal was auf LinkedIn. Also ihr müsst wissen, dass ich LinkedIn sehr gerne nutze, viel mehr als Facebook oder Instagram und hab dann überlegt gehabt, okay, ich verlinke mal meine Artikel jetzt einfach, schreibt dann was dazu, hey Leute, ich hab hier was geschrieben, schaut es euch mal an. Als ich mich dann auch mit den LinkedIn-Postings wohlgefühlt habe, habe ich mir überlegt, was ist jetzt eigentlich der nächste Schritt?

Der nächste Schritt war für mich, weil ich ja wusste, ich will irgendwann ein Video haben oder so ein Video-Format haben, dass ich einen Podcast starte und zwar nicht alleine, sondern mit jemand anderem zusammen, um auch so ein bisschen die Credibility vom anderen zu nutzen, weil ich hatte so ein Gefühl, boah, wieso sollte mir jemand alleine denn überhaupt zuhören und was denken denn die anderen über mich, wenn ich jetzt auf einmal Podcast starte? Also habe ich einen Bekannten von mir gefragt, das ist der Stefan, der ist an der Hochschule in Ludwigshafen und habe ihn auch ehrlich gesagt, Stefan, ich würde es gerne starten, ich fühle mich da sehr unwohl und es wäre natürlich super, wenn du als Prof, du bringst Credibility mit, Seriosität mit, wenn du das mit mir zusammen machen könntest und wir laden einzelne Personen ein zum Interview und so wachsen wir halt zusammen.

Stefan hat glücklicherweise Ja gesagt und so haben die ersten Innovation Mindset Podcasts angefangen, inklusive Video. Dort haben wir es auch mehrere Folgen released und dann war für mich klar, okay, jetzt fühle ich mich wieder einigermaßen wohl. Mittlerweile habe ich auch das Mindset, mir ist egal, was andere Leute über mich denken, ob die es jetzt gut oder schlecht finden. Ich kann jetzt eigentlich anfangen, auch alleine mal ins Mikrofon zu sprechen. So ist dann Project Mindset entstanden, also jetzt kommen wir schon der Sache näher, die ich eigentlich schon vor zwei Jahren da angehen wollte.

Und ja, die ersten Folgen sind hier aufgenommen, sind veröffentlicht worden. Ich fühle mich jetzt wieder ganz wohl, alleine ins Mikrofon zu sprechen. Ich sage das mal, es war sehr komisch, 15 Minuten lang völlig alleine in einem Raum ins Mikrofon zu sprechen, ohne Gesprächspartner zu haben. Daran musste ich mich auch tatsächlich erst mal gewöhnen. Aber jetzt habe ich mich auch so wohl gefühlt, dass ich das erste Interview tatsächlich vor Ort mit jemanden zusammen aufgenommen habe. Das ist ein Video, was wir gemacht haben, und es wird relativ zeitnah veröffentlicht.

Das war quasi der nächste Schritt für mich. Und wenn ich da jetzt zwei, drei Aufnahmen wieder gemacht habe, gehe ich wieder zum nächsten Schritt und dann traue ich mich vielleicht auch mal alleine 20 Minuten lang in die Kamera, was zu sprechen. Also statt nur ein Podcast sozusagen auch ein Video gleich mitzumachen. Warum erzähle ich euch das? Der heutige Titel ist der Komfortzone. Und ich muss sagen, ich habe das Gefühl, in der aktuellen Zeit hat es einen leicht negativen Beiklang zu sagen, man ist in der Komfortzone, sondern jeder spricht darüber, man soll die Komfortzone verlassen und zwar jeden Tag und immer.

Ich finde einerseits hat das natürlich seine seinen Grund und ich finde es auch sinnvoll, seine Komfortzone zu verlassen hier und da mal. Aber auf der anderen Seite gibt es Bereiche im Leben, wo die Komfortzone ja eigentlich vielleicht auch ganz gut ist. Also für mich zum Beispiel mein Zuhause, meine Familie, meine Freunde, mein Sport. Ich bin ehrlich, ich fühle mich da wohl und ich muss auch nicht jeden Tag all in ins Risiko gehen und jeden Tag was Neues ausprobieren, jeden Tag was Neues irgendwie anderen Start bringen, weil es ist ein Bereich in meinem Leben, wo ich sage, hey, da kann ich auch mal ein bisschen chillen und muss da nicht so 100 Prozent all in die ganze Zeit was machen.

Dann gibt es aber wiederum auch Bereiche im Leben, wo ich weiß, es macht Sinn, quasi auf das nächste Level zu gehen. Und da gibt es ein Zitat, das mich tatsächlich sehr zu nachdenken gebracht hat. Das Zitat ist auf Englisch Your Hustle brought you to this level, but it won’t bring you to the next level. Also all das, was du gemacht hast, hat dich hierher gebracht, wo du bist. Aber es wird dich nicht auf das nächste Level bringen. Ich denke tatsächlich, dass da was dran ist. Jeder weiß, dass er wie viel Aufwand er reingesteckt hat, um dahin zu kommen, wo er aktuell ist.

Fortsetzung

Aber ich denke tatsächlich, um weiterhin zu wachsen, muss man ab und zu mal was anderes machen, über seinen Schatten springen, aus der eigenen Komfortzone heraus rennen quasi. Die Komfortzone ist ja eigentlich, ja, wie ich schon vorhin gesagt habe, ein Bereich im Leben, wo ich sage jetzt mal Bequemlichkeit und Risikofreiheit so die prägnanten Begriffe sind. Also Bereich, wo man eigentlich keine Angst haben muss, wenn man mal einfach mal nichts macht oder keine Sachen ausprobiert und es auch gar nicht so auffällt, wenn mal was daneben oder schiefgeht.

Auf der anderen Seite, wie kann ich denn wachsen und wie kann ich gleichzeitig in der Komfortzone drin bleiben? Und ich glaube, genau das funktioniert nicht. Da gibt es auch wieder ein anderes Zitat, was ich ganz gut finde. Growth and comfort do not coexist. Das finde ich auch sehr interessant, weil tatsächlich Wachstum ist für mich eines der Grundpfeiler des Lebens. Also ich möchte jetzt auch nicht philosophisch werden, aber ich habe mir auch immer gedacht gehabt, zum Beispiel das Universum ist immer am wachsen.

Es gibt Theorien, dass es irgendwann mal implodiert, aber sagen wir mal, es wird auch weiterhin wachsen. Und ich glaube, in jedem Bereich, auch in unserem alltäglichen Leben geht es ja auch meistens ums wachsen. Man möchte größer werden. Wenn man groß ist, dann kriegt man selber Kinder, wo man acht darauf achtet, dass sie größer werden. Also es geht immer um das Wachsen. Für manche ist es halt eben so, dass sie sagen, das Wachsen ist denen vielleicht auch zu schnell. Die möchten eher lieber klein und in kleinen Schritten wachsen.

Und für manche kann das Wachsen gar nicht schnell genug vonstatten gehen. Ich persönlich denke, man sollte da so eine 80 20 Regel sozusagen anbenden. Also 80 Prozent der Zeit vielleicht klingt es vielleicht ein bisschen too much, aber wenn man darüber nachdenkt, 80 Prozent der Zeit vielleicht ja einigermaßen eine Komfortzone sein. Also ich sage jetzt das Zuhause, Familie, Sport und so weiter. Freunde, aber 20 Prozent der Zeit bewusst sagen OK, ich nehme jetzt diese 20 Prozent meiner Zeit und dort gehe ich jetzt all in und dort möchte ich jetzt wachsen.

Ich glaube, daran ist tatsächlich nichts verkehrt, Dinge auszuprobieren, weil man ist ja auch immer bemüht, Druck von einem irgendwie abzuwenden. Da gibt es den sehr schönen Begriff Delaying Pressure. Viele denken sich ja auch, boah, heute muss es nicht unbedingt sein, dass ich jetzt mein neues Thema angehe, sondern ich mache das irgendwann in der Zukunft. Irgendwann in der Zukunft, ja, da gehe ich das neue Thema an. Da komme ich aus meiner Komfortzone raus und dort werde ich dann glücklich sein. Tatsächlich finde ich die Delaying Pressure eigentlich eine sehr schlechte Sache.

Ich denke natürlich, wenn man weiß, was man eigentlich zu tun hat, um glücklich zu werden, um zu wachsen, dann ist es super fatal, es eben nichts zu tun. Das heißt, man muss es durchbrechen und sich bewusst machen, dass man die Arbeit entsprechend angehen muss. Dann kommt der Punkt, was ich vorhin gesagt habe. Für manche ist es zu schnell, oder sind die Änderungen zu schnell und dann glauben sie, dass sie die Kontrolle verloren haben. Aber da gibt es wieder ein ganz schönes Zitat von einem sehr erfolgreichen Formel-1-Fahrer, der gesagt hat, wenn sie glauben, alles unter Kontrolle zu haben, dann fahren sie noch nicht schnell genug.

Das fand ich, die Analogie fand ich extrem spannend und extrem schön, weil tatsächlich, glaube ich in der Formel 1, man hat nicht immer alles unter Kontrolle, weil es eben so schnell ist. Wachstum ist gleichzeitig auch teilweise mit Schmerzen verbunden. Und da gibt es einen der besten Boxer aller Zeiten, Mohamed Ali oder auch der schnellste Mensch der Welt, Yusem Bold, die beide gesagt haben, interessanterweise, als ich es gesehen habe, jede Sekunde des Trainings haben sie gehasst. Sie wollten es eigentlich nicht tun.

Ich fand das interessant, weil das waren gleichzeitig einer der besten Athleten aller Zeiten und trotzdem haben sie das Training gehasst. Ich finde es aber, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, eigentlich nicht verwunderlich, wenn man das Training dann hasst, weil die mussten in jedem Training super krass aus ihrer Komfortzone gehen und extrem an ihr Limit gehen, wenn nicht sogar das Limit überschreiten. Und natürlich macht es keinen Spaß, wenn man auf 100% zum Beispiel eine Trainingseinheit und das auch jedes Mal und das auch quasi 11 und 12 Monaten im Jahr machen muss.

Das heißt, das Verlassen der Komfortzone ist leider auch mit Schmerzen verbunden. Ich finde es aber nicht so schlimm, weil man ja weiß, es ist auch nur begrenzt. Man muss ja nicht jeden Tag all in gehen. Und wenn man auch darauf achtet, dass man entsprechend seine Bereiche im Leben hat, wo man eben in seiner Komfortzone ist, wie zum Beispiel Familie und Co oder Freunde, Sport und so weiter, dann ist es völlig in Ordnung zu sagen, hey, 20% meines Lebens gehe ich all in aus meiner Komfortzone heraus.

Fortsetzung

Ich habe euch das Beispiel vom vorigen genannt, wo ich schrittweise quasi es gewagt habe, meinen Podcast zu veröffentlichen und noch auf diesem Weg bin. Ich muss sagen, auf dem Weg lernt man auch extrem viel. Ich habe mich mit neuen Themen auseinandersetzen müssen, zum Beispiel Mikrofone, die Technik dahinter. Also zu dem eigentlichen Wachstum, was man vorhatte, gewinnt man noch an anderen Teilbereichen Wachstum. Was ich aber damit sagen will, ist, ich habe das schrittweise gemacht. Ich bin auch mal in meinem Leben komplett all in gegangen mit neuen Themen, zum Beispiel damals mein Startup.

Das war natürlich ein mega großer Schritt aus der Komfortzone. Würde ich nicht jedem empfehlen, aber eine Bekannte von mir hat es tatsächlich vor kurzem gewagt. Sie ist aus ihrem Job raus. Sie hat gemerkt, dass sie überhaupt gar keine Lust mehr drauf hat. Und das war demotivierend für sie und hat den Schritt gewagt, trotz der aktuellen Lage, der aktuellen schwierigen Lage, sich selbstständig zu machen. Also wirklich liebe Grüße hier an sie. Meinen vollen Respekt, dass sie den Schritt gewagt hat und sich selbstständig macht in so einer schwierigen Situation.

Genau, am besten macht ihr euch mal Gedanken, wo in meinem Leben bin ich denn aktuell in der Komfortzone? Aber wo macht es Sinn, aus meiner Komfortzone rauszugehen, weil ich irgendwie das Gefühl habe, ich muss auf das nächste Level kommen in meinem Leben. Sei es auch im Mindset-Bereich. Man muss ja nicht direkt mit Sport, Job oder was auch immer total ins Limit gehen. Manchmal reicht es auch, sich im Mindset-Bereich sich mit Themen auseinanderzusetzen, die ein bisschen, ja ich sag jetzt mal, ja nicht so arg Spaß machen oder wirklich auch wehtun, sich damit auseinanderzusetzen, weil es eben ein Bereich ist, wo man sehr sensibel ist.

Hinsetzen, über Nachdenken, das sind auch teilweise Schritte, die man unternehmen kann, aus seiner Komfortzone rauszugehen, indem man über Sachen nachdenkt, wo man weiß, irgendwie weiß, ich hab da eine Schwachstelle, ich hab da vielleicht paar Dinge, die ich aufarbeiten muss und mich verbessern muss. Vielleicht auch in der Zusammenarbeit oder im Zusammenhang mit anderen Menschen. Da gibt es häufigerweise mal, das kenn ich von mir aus, Schwachstellen, die man hat und an denen man arbeiten kann. So Leute, ich wollte mit der heutigen Folge eigentlich klar machen, Komfortzone an sich würde ich jetzt nicht jedes Mal mit so einem negativen Beiklang sozusagen assoziieren, sondern es gibt Bereiche im Leben, da ist die Komfortzone völlig in Ordnung.

Da sollte man Sachen und Dinge tun, wo man sich wohlfühlt. Aber eins weiß ich, um auf das nächste Level zu kommen, muss man tatsächlich seine Komfortzone verlassen. Also hier die 80-20-Regel finde ich ganz gut und sich bewusst machen, die Laying Pressure, es macht keinen Sinn, dauernd zu sagen, ich mach das erst morgen, ich mach das erst übermorgen oder was auch immer. Wenn der Schritt tatsächlich zu groß ist, kann man die Schritte auch vielleicht verkleinern und erst mal klein anfangen. Ich habe euch das Beispiel mit dem Podcast gesagt.

Ich habe es tatsächlich erst mal auch so ausprobiert. Das kommt aber ganz auf die Person an, wie man es eben machen möchte. Ich hoffe, die Folge hat euch Spaß gemacht. Wie immer, eine ganz kurze Folge. Und wenn ihr Fragen, Anmerkungen und so weiter habt, schreibt mir einfach an halloatprojectmindset.de. Leute, der Kanal kann nur wachsen, wenn ihr auch hier und da mal einen Teilen vornimmt, den Kanal abonniert, euren Freunden davon erzählt. Wenn, wie gesagt, wenn was ist, schreibt mir einfach. Ich freue mich auf die nächste Folge.

Nicht vergessen, Mindset ist alles.

Dieses Transkript wurde automatisch mit Whisper KI erstellt und kann vereinzelt Fehler enthalten.


Keywords

Tags: Comfort Zone, Komfortzone verlassen, persoenliches Wachstum, 80/20-Regel, Mindset, Delaying Pressure, Growth Mindset, Selbstentwicklung, naechstes Level, Schritt fuer Schritt, Project Mindset, Reza Mehman


Namen und Begriffe

Reza Mehman, Project Mindset, Innovation Mindset Podcast, Stefan (Professor Hochschule Ludwigshafen), Muhammad Ali, Usain Bolt, Formel 1, LinkedIn, YouTube, Comfort Zone, Komfortzone, Delaying Pressure, Growth and Comfort, 80/20-Regel, Pareto-Prinzip, Startup, Selbststaendigkeit, rezamehman.com


Zitierfaehige Passage

„Die Komfortzone ist nicht grundsaetzlich schlecht. Es gibt Lebensbereiche, in denen Bequemlichkeit und Sicherheit ihren festen Platz haben.“
„Aber Wachstum und Komfort koennen nicht koexistieren. Wer auf das naechste Level will, muss bewusst aus der Komfortzone treten.“
„Die 80/20-Regel hilft dabei: 80 Prozent der Zeit darfst du dich wohlfuehlen, aber 20 Prozent solltest du gezielt fuer Wachstum nutzen.“
„Dabei muss man nicht sofort den grossen Sprung wagen. Schrittweises Vorgehen, Stueck fuer Stueck die eigene Zone erweitern, das ist der nachhaltige Weg.“



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