77. Die eine Formel, mit der du garantiert deine Ziele NICHT erreichst!

77. Die eine Formel, mit der du garantiert deine Ziele NICHT erreichst! – Reza Mehman Podcast Folge 77

In Folge 77 von Project Mindset spricht Reza Mehman über die einzige Formel, die garantiert zum Scheitern führt: Den ersten Schritt nicht zu machen. Er teilt drei Strategien, wie man mentale Barrieren überwindet und endlich ins Handeln kommt.


Das vollständige Transkript

Hi zusammen und herzlich willkommen bei Project Mindset, der Kanal für all jenigen, die ganz genau wissen, dass mit dem richtigen Mindset alles möglich ist. Aus meiner Sicht gibt es keine allgemeingültige Formel, wie man irgendein Ziel, was man sich im Leben gesteckt hat, erreichen kann. Jeder, der etwas anderes behauptet, aus meiner Sicht, der lügt dann einfach. Wenn jemand sagt, hey, so bekommst du 100 Prozent deinen Traumjob, so bekommst du 100 Prozent deine Traumbeziehung, so bekommst du 100 Prozent dies, das und so weiter, dann glaube ich auf jeden Fall nicht. Es gibt aber eine Formel, an die ich zu 100 Prozent glaube, und zwar eine Formel, die zum Scheitern verurteilt ist, wenn man nämlich den ersten Schritt nicht macht, um sein Ziel zu erreichen. Klingt super einfach, aber ich glaube dazu 100 Prozent daran, dass viele Menschen einfach nur daran an ihren Zielen scheitern, dass sie nicht den ersten Schritt machen.

Ich gebe euch ein Beispiel. Ich werde häufig gefragt, tatsächlich aus meinem näheren Umfeld auch, wie ich zum Beispiel an meine Podcast-Gäste drankomme. Und ich muss dann auch zugeben, da gibt es keine Magie dahinter. Ich schicke einfach nur eine E-Mail, frage höflichst, ob die Person Zeit hat, sich mit mir über ihr Mindset zu unterhalten. Ich würde mich auch extrem darüber freuen, bin auch sehr dankbar darüber, wenn sich die Person Zeit nimmt. Und dann sagt die Person entweder zu, sagt ab oder antwortet gar nicht. Aber mehr ist auch nicht dahinter. Also wie gesagt, keine Magie. Das Interessante ist, das Einzige, was ich tue, und das ist quasi der erste Schritt, den ich da gehe, um ein Ziel zu erreichen, ich schicke einfach eine E-Mail raus. Und viele scheitern an diesem ersten Schritt. Sei es, wenn sie einen neuen Job suchen, sei es, wenn sie ein neues Hobby anfangen wollen. Sie scheitern schon daran zu sagen, boah, ich habe mir das zwar irgendwie im Kopf vorgenommen, das zu machen, aber ich schreibe jetzt nicht die Bewerbung, ich mache jetzt nicht mein CV, ich fange jetzt nicht mit meinem neuen Hobby an, ich gehe nicht in einen Verein, wo ich eigentlich schon seit Ewigkeiten hingehen möchte und so weiter und so fort. Sie scheitern an dem ersten Schritt.

Passiert mir natürlich auch zwischendurch, dass ich mir irgendetwas vornehme und dann auch den ersten Schritt irgendwie nicht hinbekomme, weil ich da so geistige, mentale Barriere mir aufgesetzt habe. Ich habe mir auch überlegt, warum das eigentlich so ist. Warum mache ich nicht den ersten Schritt eigentlich, wenn ich mir ein Ziel vorgenommen habe? Da gibt es natürlich unterschiedliche Gründe. Ich denke, ein Grund kennt jeder von uns, das ist die allgemein berühmt-berüchtigte Komfortzone, die man ungern verlassen möchte, weil ja alles gerade so easy ist und so einfach ist. Jetzt so ein bisschen Stress reinzubringen, sei es für einen Jobwechsel. Ich weiß ja auch nicht, ob der neue Job mir gefallen wird. Das heißt, das ist auch potenziell zweiter Grund. Man hat Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Scheitern. Und der dritte Grund ist oft, dass man den ersten Schritt viel zu groß macht. Man stellt ihn auf ein Podest und denkt, das ist jetzt die wichtigste Entscheidung meines Lebens. Und dann ist man blockiert.

Ich habe mir drei Punkte überlegt, wie ich versuche, diese Blockaden zu lösen. Der erste Punkt ist: Ich stelle die Entscheidung für den ersten Schritt nicht auf ein Podest. Ich sage mir, es ist nur ein kleiner Schritt. Wenn ich zum Beispiel zum Sport gehen will, dann ist der erste Schritt nicht das Training selbst, sondern einfach nur die Tasche zu packen und hinzugehen. Da habe ich ja noch gar nichts gemacht, außer ich bin hingegangen. Das nimmt den Druck raus.

Der zweite Punkt ist: Ich mache mir bewusst, dass der erste Schritt eigentlich die einfachste Entscheidung von allen Dingen ist, die noch kommen werden. Im Beispiel vom Podcast: Wenn ich einen Gast anschreibe, habe ich ja noch nichts koordiniert, noch keine Aufzeichnung gemacht, noch nichts editiert. Der ganze Stress kommt erst danach. Der erste Schritt ist im Vergleich dazu super easy. Aber man muss ihn eben erst mal gehen, um überhaupt dahin zu kommen.

Und der dritte Punkt: Ich mache mir bewusst, dass ich kein Commitment für das ganze Leben abgebe. Wenn ich ein neues Hobby anfange und nach drei Monaten merke, es ist nichts für mich, dann höre ich wieder auf. Wenn ich den Job wechsle und merke, es passt nicht, dann wechsle ich eben wieder. In der heutigen Zeit ist das viel einfacher als früher. Ein erster Schritt ist kein lebenslanges Commitment, sondern erst mal nur ein Ausprobieren.

Zusammengefasst kann man sagen: Die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Das ist ein Zitat von Konfuzius, das ich wirklich sehr gut finde. Aber die Reise beginnt eben auch nur, wenn man diesen Schritt wirklich macht. Das war meine Mindset-Message für heute.

Noch eine persönliche Anmerkung in eigener Sache: Ich habe angefangen, meine Mindset-Erkenntnisse aus den letzten knapp 80 Folgen zusammenzufassen. Ich nenne das „Mindset-Principles“. Ihr findet sie auf meiner Webseite www.projectmindset.de unter dem Punkt Mindset. Es ist ein laufendes Dokument, das ich immer wieder ergänze und mit den entsprechenden Podcast-Folgen verlinke. Es soll eine Art Referenzwerk sein, um das eigene Mindset immer wieder zu kalibrieren.

Wenn euch die heutige Folge gefallen hat, lasst mir bitte ein Like da und abonniert den Kanal. Nur so kann Project Mindset weiter wachsen. Vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal und nicht vergessen: Mindset ist alles.


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